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Fernbeziehung beendet - jetzt will er mich nochmals sehen

30. Mai um 0:55

Hallo zusammen, bin neu hier. Ich weiss ist ein Cliché das zu sagen aber: Ich hab mir noch nie Hilfe in einem Forum geholt daher fühlt sich das grad etwas speziell an für mich. Aber ich denke ich brauche ein paar Ratschläge von klugen Frauen die hier drin rumschwirren.

Folgende Situation also:

Vor 2.5 Jahren habe ich mit einem Mann ein Interview für eine meiner Arbeiten geführt. Was daraus entstand war eine Freundschaft über Whatsapp und Email. Willkommen im digitalen Zeitalter hab ich mir gesagt, das klappt ja wunderbar. Wir verliebten uns nach einer Weile ineinander. Die Eckdaten: Er ist 40 ich 30. Er hatte gerade eine langjährige Beziehung hinter sich, ich nicht. (Sie hatte Schluss gemacht). 900km trennten uns. Ich bin an meinen Job hier gebunden, er ist flexibel was Arbeit angeht da Freelancer.
Ich entschied mich also nach einem Jahr Freundschaft ohne einander jemals in Person gesehen zu haben hinzureisen und den Mann kennen zu lernen. Schliesslich hatten sich Gefühle auf beiden Seiten gebildet und ich konnte die Reise zu ihm mit etwasem Verbinden.
Wir sahen uns und es funkte ganz heftig. Was folgte war ein Jahr Fernbeziehung. In diesem Jahr bin ich 3x zu ihm gereist. Er kam nur einmal zu mir.
Ich muss sagen, ich war naiv als ich mich auf diese Beziehung eingelassen habe. Ich dachte ich wäre stark genug über die Distanz hinweg zu sehen. Geduldig zu bleiben und zu hoffen, dass er als Freelancer vielleicht mal spontan in den Zug steigen würde... Aber daraus wurde nichts. Er hatte immer irgendwie irgendwas grad zu tun. Er beteuerte mir seine Liebe. Schenkte mir ein Schmuckstück das aus der Familie stammte, machte wirklich süsse Pakete von Zeit zu Zeit und natürlich schrieben und telefonierten wir so oft es ging.
Als ich im Oktober letzten Jahres bei ihm war, fühlte ich mich aber langsam ausgelaugt. Ich hatte noch einen Zweitabschluss an der Uni vor mir und arbeitete daneben. Die Distanz zu ihm machte mich zunehmends traurig. Fragen drängten sich hoch, "wo führt das alles hin? Haben wir überhaupt eine Zukunft zusammen?"
Ich konfrontierte ihn mit der Sehnsucht die ich hatte. Dass ich ihn jeden Tag vermisste und dass der Leidensdruck ür mich langsam zum Problem wird. Seine Antwort war: "Ja das wäre schon nicht so toll wenn es zu einem Leiden werden würde"
Ich fragte ihn was er denn für Pläne habe bezüglich uns. Wie ernst es ihm denn sei, und dass es mir inzwischen recht ernst sei.
"Ja, ich kann jetzt grad nicht so viel Druck gebrauchen, weil ich meine Karriere am aufbauen bin." Und weil er irgendwie immernoch dabei war seine alte Beziehung zu verarbeiten (das war damals bereits 2 Jahre her).

Nun jedenfalls... Für mich wurde das Leiden tatsächlich immer stärker. Gegen Weihnachten hatten wir wieder ein ähnliches Gespräch und ich selbst war kurz vor meinen Abschlussprüfungen. Und dann begann das neue Jahr. Er kam mich besuchen jedoch nur auf Einladung von jemandem aus meinem engeren Kreis. Es sollte eine Überraschung sein. Ich war im ersten Moment so Glücklich. Und dann nach und nach zerrann die Freude. Denn ich fühlte in mir, dass sich bei mir etwas verändert hatte. Ich fragte ihn wann er beabsichtigt gehabt hätte zu kommen wenn die Einladung nun nicht gewesen wäre... Er meinte er wäre im Februar schon gekommen. Oktober, November, Dezember, Januar, Februar wäre das dann also gewesen. Ich war ein wenig schockiert. Ich begann zum ersten Mal nach klareren Antworten bezüglich unserer gemeinsamen Zukunft zu suchen. Doch es kam reichlich wenig, ausser dass er versuche dieses Jahr etwas mehr bei mir zu sein.
Ich weiss nicht was in dieser Zeit geschah, doch das hohe Leiden der letzten Monate, sein Zögern und auch seine unflexible Art wie er sich in meinem Freundes und Familienkreis benahm fingen an sich zu einem unangenehmen Gefühl zu formen. Ich fühlte plötzlich, dass ich das nicht mehr will. Ich war müde von den hunderten nächtelangen Telefonaten. Müde vom Hoffen und Warten. Und vor allem müde von der Ungewissenheit. 

Ich machte nach ein paar Wochen des hin und her Diskutierens mit ihm Schluss. Was danach folgte waren die übelsten 5 Monate die ich je mit einem Mann durchleben musste.
Plötzlich liebte er mich über alles, wollte Kinder mit mir und ein Leben mit mir aufbauen. Und er liess mich nicht mehr in Ruhe. Er schrieb meterlange Emails und machte richtig Druck. Ganz zu schweigen von dem schlechten Gewissen, dass er mir unterschwellig immer wieder reindrückte weil ich ihn verlassen hatte. Für mich gibt es aber kein Zurück mehr, denn ich habe erkannt dass dieser Mann nicht zu mir passt. Das reicht vom flegmatischen Charakter bis hin zu seiner Unfähigkeit im Voraus etwas planen zu können. Ich würde bei einem richtigen Zusammenleben wahnsinnig werden mit ihm und da konnte unserer Verbindung noch soulmate like sein. 

So. Und nun kommt er hier her um mich zu sehen. Er hatte mich schon im März sehen wollen, doch ich war nicht bereit dazu. Ich war damals so enttäuscht über wie alles verlaufen war zwischen uns, geschweige denn von dem Schmerz den ich mit mir rumtrug. Denn schlussendlich, waren die Gefühle ja nicht einfach von einem Tag auf den anderen verschwunden.
Also liebe Frauen... Er kommt nächste Woche. Ich will nichts mehr von ihm. Ich weiss nicht wirklich wo das Treffen hinführen wird auf gesprächlicher Ebene. Ich für meinen Teil habe genug oft erklärt was meine Beweggründe waren. Und ich habe ihm weiss Gott lange zugehört wie er sich bei all dem fühlt. Ich bin am Ende meiner Kräfte was das anbelangt. Aber nun gut, er will mich noch einmal Face to Face sehen. Dann soll es sein.

Irgendwelche Tipps wie ich mich selbst auf das Treffen vorbereiten kann? Hat jemand ähnliches durchlebt? Was denkt ihr womit ich rechnen muss von seiner Seite?
Das Problem ist, dass ich emotional werden könnte. Ich habe die Trauer inzwischen besser im Griff doch ich spüre, dass ich noch immer verwundbar sein könnte. Ich will ihm unter keinen Umständen Hoffnungen machen mit ungestümen Tränen die nicht in meinen Augen bleiben wollen!


Entschuldigt den halben Roman! Aber ich wollte euch ein gutes Bild verschaffen.
Danke schon im Voraus für die Zeit die ihr euch nehmt.

Es grüss die Akropolis

 

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30. Mai um 8:40
In Antwort auf shyama_18300847

Hallo zusammen, bin neu hier. Ich weiss ist ein Cliché das zu sagen aber: Ich hab mir noch nie Hilfe in einem Forum geholt daher fühlt sich das grad etwas speziell an für mich. Aber ich denke ich brauche ein paar Ratschläge von klugen Frauen die hier drin rumschwirren.

Folgende Situation also:

Vor 2.5 Jahren habe ich mit einem Mann ein Interview für eine meiner Arbeiten geführt. Was daraus entstand war eine Freundschaft über Whatsapp und Email. Willkommen im digitalen Zeitalter hab ich mir gesagt, das klappt ja wunderbar. Wir verliebten uns nach einer Weile ineinander. Die Eckdaten: Er ist 40 ich 30. Er hatte gerade eine langjährige Beziehung hinter sich, ich nicht. (Sie hatte Schluss gemacht). 900km trennten uns. Ich bin an meinen Job hier gebunden, er ist flexibel was Arbeit angeht da Freelancer.
Ich entschied mich also nach einem Jahr Freundschaft ohne einander jemals in Person gesehen zu haben hinzureisen und den Mann kennen zu lernen. Schliesslich hatten sich Gefühle auf beiden Seiten gebildet und ich konnte die Reise zu ihm mit etwasem Verbinden.
Wir sahen uns und es funkte ganz heftig. Was folgte war ein Jahr Fernbeziehung. In diesem Jahr bin ich 3x zu ihm gereist. Er kam nur einmal zu mir.
Ich muss sagen, ich war naiv als ich mich auf diese Beziehung eingelassen habe. Ich dachte ich wäre stark genug über die Distanz hinweg zu sehen. Geduldig zu bleiben und zu hoffen, dass er als Freelancer vielleicht mal spontan in den Zug steigen würde... Aber daraus wurde nichts. Er hatte immer irgendwie irgendwas grad zu tun. Er beteuerte mir seine Liebe. Schenkte mir ein Schmuckstück das aus der Familie stammte, machte wirklich süsse Pakete von Zeit zu Zeit und natürlich schrieben und telefonierten wir so oft es ging.
Als ich im Oktober letzten Jahres bei ihm war, fühlte ich mich aber langsam ausgelaugt. Ich hatte noch einen Zweitabschluss an der Uni vor mir und arbeitete daneben. Die Distanz zu ihm machte mich zunehmends traurig. Fragen drängten sich hoch, "wo führt das alles hin? Haben wir überhaupt eine Zukunft zusammen?"
Ich konfrontierte ihn mit der Sehnsucht die ich hatte. Dass ich ihn jeden Tag vermisste und dass der Leidensdruck ür mich langsam zum Problem wird. Seine Antwort war: "Ja das wäre schon nicht so toll wenn es zu einem Leiden werden würde"
Ich fragte ihn was er denn für Pläne habe bezüglich uns. Wie ernst es ihm denn sei, und dass es mir inzwischen recht ernst sei.
"Ja, ich kann jetzt grad nicht so viel Druck gebrauchen, weil ich meine Karriere am aufbauen bin." Und weil er irgendwie immernoch dabei war seine alte Beziehung zu verarbeiten (das war damals bereits 2 Jahre her).

Nun jedenfalls... Für mich wurde das Leiden tatsächlich immer stärker. Gegen Weihnachten hatten wir wieder ein ähnliches Gespräch und ich selbst war kurz vor meinen Abschlussprüfungen. Und dann begann das neue Jahr. Er kam mich besuchen jedoch nur auf Einladung von jemandem aus meinem engeren Kreis. Es sollte eine Überraschung sein. Ich war im ersten Moment so Glücklich. Und dann nach und nach zerrann die Freude. Denn ich fühlte in mir, dass sich bei mir etwas verändert hatte. Ich fragte ihn wann er beabsichtigt gehabt hätte zu kommen wenn die Einladung nun nicht gewesen wäre... Er meinte er wäre im Februar schon gekommen. Oktober, November, Dezember, Januar, Februar wäre das dann also gewesen. Ich war ein wenig schockiert. Ich begann zum ersten Mal nach klareren Antworten bezüglich unserer gemeinsamen Zukunft zu suchen. Doch es kam reichlich wenig, ausser dass er versuche dieses Jahr etwas mehr bei mir zu sein.
Ich weiss nicht was in dieser Zeit geschah, doch das hohe Leiden der letzten Monate, sein Zögern und auch seine unflexible Art wie er sich in meinem Freundes und Familienkreis benahm fingen an sich zu einem unangenehmen Gefühl zu formen. Ich fühlte plötzlich, dass ich das nicht mehr will. Ich war müde von den hunderten nächtelangen Telefonaten. Müde vom Hoffen und Warten. Und vor allem müde von der Ungewissenheit. 

Ich machte nach ein paar Wochen des hin und her Diskutierens mit ihm Schluss. Was danach folgte waren die übelsten 5 Monate die ich je mit einem Mann durchleben musste.
Plötzlich liebte er mich über alles, wollte Kinder mit mir und ein Leben mit mir aufbauen. Und er liess mich nicht mehr in Ruhe. Er schrieb meterlange Emails und machte richtig Druck. Ganz zu schweigen von dem schlechten Gewissen, dass er mir unterschwellig immer wieder reindrückte weil ich ihn verlassen hatte. Für mich gibt es aber kein Zurück mehr, denn ich habe erkannt dass dieser Mann nicht zu mir passt. Das reicht vom flegmatischen Charakter bis hin zu seiner Unfähigkeit im Voraus etwas planen zu können. Ich würde bei einem richtigen Zusammenleben wahnsinnig werden mit ihm und da konnte unserer Verbindung noch soulmate like sein. 

So. Und nun kommt er hier her um mich zu sehen. Er hatte mich schon im März sehen wollen, doch ich war nicht bereit dazu. Ich war damals so enttäuscht über wie alles verlaufen war zwischen uns, geschweige denn von dem Schmerz den ich mit mir rumtrug. Denn schlussendlich, waren die Gefühle ja nicht einfach von einem Tag auf den anderen verschwunden.
Also liebe Frauen... Er kommt nächste Woche. Ich will nichts mehr von ihm. Ich weiss nicht wirklich wo das Treffen hinführen wird auf gesprächlicher Ebene. Ich für meinen Teil habe genug oft erklärt was meine Beweggründe waren. Und ich habe ihm weiss Gott lange zugehört wie er sich bei all dem fühlt. Ich bin am Ende meiner Kräfte was das anbelangt. Aber nun gut, er will mich noch einmal Face to Face sehen. Dann soll es sein.

Irgendwelche Tipps wie ich mich selbst auf das Treffen vorbereiten kann? Hat jemand ähnliches durchlebt? Was denkt ihr womit ich rechnen muss von seiner Seite?
Das Problem ist, dass ich emotional werden könnte. Ich habe die Trauer inzwischen besser im Griff doch ich spüre, dass ich noch immer verwundbar sein könnte. Ich will ihm unter keinen Umständen Hoffnungen machen mit ungestümen Tränen die nicht in meinen Augen bleiben wollen!


Entschuldigt den halben Roman! Aber ich wollte euch ein gutes Bild verschaffen.
Danke schon im Voraus für die Zeit die ihr euch nehmt.

Es grüss die Akropolis

 

Wenn du weisst, was du wirklich willst, zeige ihm bei diesem Gespraech hoeflich deine Grenzen. Und ueber diese Grenzen gehst du nicht hinaus. Dann wird es nicht zu emotional.
L. G.

 

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30. Mai um 9:59
In Antwort auf shyama_18300847

Hallo zusammen, bin neu hier. Ich weiss ist ein Cliché das zu sagen aber: Ich hab mir noch nie Hilfe in einem Forum geholt daher fühlt sich das grad etwas speziell an für mich. Aber ich denke ich brauche ein paar Ratschläge von klugen Frauen die hier drin rumschwirren.

Folgende Situation also:

Vor 2.5 Jahren habe ich mit einem Mann ein Interview für eine meiner Arbeiten geführt. Was daraus entstand war eine Freundschaft über Whatsapp und Email. Willkommen im digitalen Zeitalter hab ich mir gesagt, das klappt ja wunderbar. Wir verliebten uns nach einer Weile ineinander. Die Eckdaten: Er ist 40 ich 30. Er hatte gerade eine langjährige Beziehung hinter sich, ich nicht. (Sie hatte Schluss gemacht). 900km trennten uns. Ich bin an meinen Job hier gebunden, er ist flexibel was Arbeit angeht da Freelancer.
Ich entschied mich also nach einem Jahr Freundschaft ohne einander jemals in Person gesehen zu haben hinzureisen und den Mann kennen zu lernen. Schliesslich hatten sich Gefühle auf beiden Seiten gebildet und ich konnte die Reise zu ihm mit etwasem Verbinden.
Wir sahen uns und es funkte ganz heftig. Was folgte war ein Jahr Fernbeziehung. In diesem Jahr bin ich 3x zu ihm gereist. Er kam nur einmal zu mir.
Ich muss sagen, ich war naiv als ich mich auf diese Beziehung eingelassen habe. Ich dachte ich wäre stark genug über die Distanz hinweg zu sehen. Geduldig zu bleiben und zu hoffen, dass er als Freelancer vielleicht mal spontan in den Zug steigen würde... Aber daraus wurde nichts. Er hatte immer irgendwie irgendwas grad zu tun. Er beteuerte mir seine Liebe. Schenkte mir ein Schmuckstück das aus der Familie stammte, machte wirklich süsse Pakete von Zeit zu Zeit und natürlich schrieben und telefonierten wir so oft es ging.
Als ich im Oktober letzten Jahres bei ihm war, fühlte ich mich aber langsam ausgelaugt. Ich hatte noch einen Zweitabschluss an der Uni vor mir und arbeitete daneben. Die Distanz zu ihm machte mich zunehmends traurig. Fragen drängten sich hoch, "wo führt das alles hin? Haben wir überhaupt eine Zukunft zusammen?"
Ich konfrontierte ihn mit der Sehnsucht die ich hatte. Dass ich ihn jeden Tag vermisste und dass der Leidensdruck ür mich langsam zum Problem wird. Seine Antwort war: "Ja das wäre schon nicht so toll wenn es zu einem Leiden werden würde"
Ich fragte ihn was er denn für Pläne habe bezüglich uns. Wie ernst es ihm denn sei, und dass es mir inzwischen recht ernst sei.
"Ja, ich kann jetzt grad nicht so viel Druck gebrauchen, weil ich meine Karriere am aufbauen bin." Und weil er irgendwie immernoch dabei war seine alte Beziehung zu verarbeiten (das war damals bereits 2 Jahre her).

Nun jedenfalls... Für mich wurde das Leiden tatsächlich immer stärker. Gegen Weihnachten hatten wir wieder ein ähnliches Gespräch und ich selbst war kurz vor meinen Abschlussprüfungen. Und dann begann das neue Jahr. Er kam mich besuchen jedoch nur auf Einladung von jemandem aus meinem engeren Kreis. Es sollte eine Überraschung sein. Ich war im ersten Moment so Glücklich. Und dann nach und nach zerrann die Freude. Denn ich fühlte in mir, dass sich bei mir etwas verändert hatte. Ich fragte ihn wann er beabsichtigt gehabt hätte zu kommen wenn die Einladung nun nicht gewesen wäre... Er meinte er wäre im Februar schon gekommen. Oktober, November, Dezember, Januar, Februar wäre das dann also gewesen. Ich war ein wenig schockiert. Ich begann zum ersten Mal nach klareren Antworten bezüglich unserer gemeinsamen Zukunft zu suchen. Doch es kam reichlich wenig, ausser dass er versuche dieses Jahr etwas mehr bei mir zu sein.
Ich weiss nicht was in dieser Zeit geschah, doch das hohe Leiden der letzten Monate, sein Zögern und auch seine unflexible Art wie er sich in meinem Freundes und Familienkreis benahm fingen an sich zu einem unangenehmen Gefühl zu formen. Ich fühlte plötzlich, dass ich das nicht mehr will. Ich war müde von den hunderten nächtelangen Telefonaten. Müde vom Hoffen und Warten. Und vor allem müde von der Ungewissenheit. 

Ich machte nach ein paar Wochen des hin und her Diskutierens mit ihm Schluss. Was danach folgte waren die übelsten 5 Monate die ich je mit einem Mann durchleben musste.
Plötzlich liebte er mich über alles, wollte Kinder mit mir und ein Leben mit mir aufbauen. Und er liess mich nicht mehr in Ruhe. Er schrieb meterlange Emails und machte richtig Druck. Ganz zu schweigen von dem schlechten Gewissen, dass er mir unterschwellig immer wieder reindrückte weil ich ihn verlassen hatte. Für mich gibt es aber kein Zurück mehr, denn ich habe erkannt dass dieser Mann nicht zu mir passt. Das reicht vom flegmatischen Charakter bis hin zu seiner Unfähigkeit im Voraus etwas planen zu können. Ich würde bei einem richtigen Zusammenleben wahnsinnig werden mit ihm und da konnte unserer Verbindung noch soulmate like sein. 

So. Und nun kommt er hier her um mich zu sehen. Er hatte mich schon im März sehen wollen, doch ich war nicht bereit dazu. Ich war damals so enttäuscht über wie alles verlaufen war zwischen uns, geschweige denn von dem Schmerz den ich mit mir rumtrug. Denn schlussendlich, waren die Gefühle ja nicht einfach von einem Tag auf den anderen verschwunden.
Also liebe Frauen... Er kommt nächste Woche. Ich will nichts mehr von ihm. Ich weiss nicht wirklich wo das Treffen hinführen wird auf gesprächlicher Ebene. Ich für meinen Teil habe genug oft erklärt was meine Beweggründe waren. Und ich habe ihm weiss Gott lange zugehört wie er sich bei all dem fühlt. Ich bin am Ende meiner Kräfte was das anbelangt. Aber nun gut, er will mich noch einmal Face to Face sehen. Dann soll es sein.

Irgendwelche Tipps wie ich mich selbst auf das Treffen vorbereiten kann? Hat jemand ähnliches durchlebt? Was denkt ihr womit ich rechnen muss von seiner Seite?
Das Problem ist, dass ich emotional werden könnte. Ich habe die Trauer inzwischen besser im Griff doch ich spüre, dass ich noch immer verwundbar sein könnte. Ich will ihm unter keinen Umständen Hoffnungen machen mit ungestümen Tränen die nicht in meinen Augen bleiben wollen!


Entschuldigt den halben Roman! Aber ich wollte euch ein gutes Bild verschaffen.
Danke schon im Voraus für die Zeit die ihr euch nehmt.

Es grüss die Akropolis

 

Du klingst für mich sehr klar im Sinne von du weißt was du willst, hast versucht was ging und dann irgendwann kapituliert. Sehr straight forward alles.

Er hingegen hing Jahre lang seiner alten Beziehung hinterher, hat seinen Hintern auch dann nicht hoch bekommen als du ihm gesagt hast dass es definitiv an der Zeit sei. Bloß keine Fakten schaffen. Jetzt, wo du ihm diesen Teil abgenommen hast, trauert er schon wieder dem hinterher was er zuletzt hatte.

Etwas vereinfacht lebst du in die Zukunft, er hängt immer noch in der Vergangenheit und glorifiziert die anscheinend auch noch ziemlich. Wie kann es sein, dass er jetzt sagt er wollte Familie mit dir, dich vorher aber vielleicht irgendwann in 4 Monaten mal besuchen kommt. Wenn das Wetter passt und sonst nichts dazwischen kommt.

Wieso hängt er jetzt so unglaublich viel Energie rein, vorher aber nicht?

Ich würde ihn an deiner Stelle nicht treffen. Aber wenn du es tust: Lass dich nicht weich klopfen. Als ihr ein Paar wart, war dein Wunsch nicht Grund genug, wieso sollte jetzt wo ihr kein Paar mehr seid sein Wunsch mehr Gewicht haben?

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30. Mai um 10:06

Sein wahres Gesicht hat er während Eurer "Beziehung" gezeigt, jetzt sieht er die Felle Davonschwimmen und sein Ego ist angekratzt. Er will den Vorherzustand zurück. Wenn Du ihm ein Gespräch zugestehen willst, aber sollte woanders unterkommen und ihr solltet Euch auf neutralem Boden treffen. Je mehr einer auf Reue macht, Gas gibt und Versprechungen macht, desto weniger wird er langfristig ändern

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30. Mai um 10:23

Du willst nichts mehr von ihm ....

wieso also ein Treffen???

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30. Mai um 10:32
In Antwort auf sibila

Wenn du weisst, was du wirklich willst, zeige ihm bei diesem Gespraech hoeflich deine Grenzen. Und ueber diese Grenzen gehst du nicht hinaus. Dann wird es nicht zu emotional.
L. G.

 

Danke für deine Antwort. Ja das stimmt... Ich denke ich je besser vorbereitet ich auf das Gespräch bin, desto besser kann ich auch die Grenzen ziehen.

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30. Mai um 10:40
In Antwort auf shyama_18300847

Danke für deine Antwort. Ja das stimmt... Ich denke ich je besser vorbereitet ich auf das Gespräch bin, desto besser kann ich auch die Grenzen ziehen.

Und denke daran deine Grenzen wirklich zu verteidigen egal, was er sagt. 

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30. Mai um 10:45

Ich bin zwar keine Frau aber ich kann dir trotzdem mal was hierzu sagen.
Fernbeziehungen sind schwierig und nicht für jedermann. Ich bin selbst in einer gewesen aber wir haben uns wesentlich öfters gesehen (1-2 mal pro Woche).
Das Problem bei eurer Beziehung ist, dass du mehr darin investierst als er.
Du bist im ersten Jahr eurer Beziehung 3mal zu ihm gereist und er nur einmal zu dir. Hinzu kommt noch, dass er flexibler sein sollte als du es bist wegen dem Freelancer-Dasein. Da bimmeln bei mir schon die Alarmglocken.
Ich kann mir gut vorstellen, was du meinst mit seiner "phlegmatischen Art". Ich hab das auch schon des Öfteren gesehen. Also solche Verhaltensmuster bei anderen Männern.
An deiner Stelle würde ich mich darüber schlau machen, weshalb seine letzte Beziehung nicht geklappt hab bzw. den Bach runter gegangen ist. Das ist enorm wichtig und würde dir wahrscheinlich ein besseres Bild von ihm vermitteln. Dir Anhaltspunkte darüber geben wie er denn wirklich ist, wenn man mit ihm zusammen lebt. (sofern er ehrlich ist was solche Sachen angeht)
Ich mach das auch immer so wenn ich jemanden Neues kennen lerne.
Der Mensch ist nunmal ein Tier der Gewohnheit. Was auch immer in einer vorigen Beziehung vorgefallen ist sollte zumindest einmal zu Beginn thematisiert werden. So kann man sich dann daran versuchen sich bessere Verhaltensmuster anzueignen. Gemeinsam, versteht sich.

Naja, da ihr euch wider treffen werdet ist die Sache ein wenig kompliziert.
Im besten Falle wird er dir was beichten, was er so vor sich hin geschoben hat. Irgendetwas was sein "phlegmatisches" Verhalten ein Stück weit erklären könnte. Wenn dem so ist, dann wird es wahrscheinlich etwas Ernsteres sein. Vielleicht sowas wie ein schwerer Schicksalsschlag. Also bereite dich am Besten mental darauf vor.
Und wenn das nicht der Fall ist, dann musst du ihn ganz klar fragen, weshalb er denn nun das Treffen ersucht hatte. Er hätte dich ja auch einfach anrufen können für ein "normales" Gespräch.

Lass dich bloß nicht von ihm veräppeln. Ich würde dieses Treffen als eine "letzte Chance" erachten. Wenn er was Wichtiges zu sagen hat, dann soll er es beim Treffen kund tun. Ansonsten würde ich das ganze abstempeln. Du hast dich schon genug frustriert.
 

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30. Mai um 10:46
In Antwort auf soncherie

Du klingst für mich sehr klar im Sinne von du weißt was du willst, hast versucht was ging und dann irgendwann kapituliert. Sehr straight forward alles.

Er hingegen hing Jahre lang seiner alten Beziehung hinterher, hat seinen Hintern auch dann nicht hoch bekommen als du ihm gesagt hast dass es definitiv an der Zeit sei. Bloß keine Fakten schaffen. Jetzt, wo du ihm diesen Teil abgenommen hast, trauert er schon wieder dem hinterher was er zuletzt hatte.

Etwas vereinfacht lebst du in die Zukunft, er hängt immer noch in der Vergangenheit und glorifiziert die anscheinend auch noch ziemlich. Wie kann es sein, dass er jetzt sagt er wollte Familie mit dir, dich vorher aber vielleicht irgendwann in 4 Monaten mal besuchen kommt. Wenn das Wetter passt und sonst nichts dazwischen kommt.

Wieso hängt er jetzt so unglaublich viel Energie rein, vorher aber nicht?

Ich würde ihn an deiner Stelle nicht treffen. Aber wenn du es tust: Lass dich nicht weich klopfen. Als ihr ein Paar wart, war dein Wunsch nicht Grund genug, wieso sollte jetzt wo ihr kein Paar mehr seid sein Wunsch mehr Gewicht haben?

Haha, wenn das Wetter passt ...
Ja ich hab ihm all diese Fragen auch gestellt. Er plädiert einfach darauf, dass letztes Jahr ein schwieriges Jahr für ihn war und darum hätte er nicht mehr kommen können... Naja, ich hatte auch meinen Abschlusstress und Arbeit und allerhand anderes am laufen, fand aber trotzdem die Zeit zu ihm zu fahren.
Aber was solls. Jeder ist anders wenns darum geht die eigene Zeit sinnvoll einzuplanen. Und auch in der Hinsicht passen wir null zusammen.
Danke für dein Feedback!

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30. Mai um 10:52
In Antwort auf sophos75

Sein wahres Gesicht hat er während Eurer "Beziehung" gezeigt, jetzt sieht er die Felle Davonschwimmen und sein Ego ist angekratzt. Er will den Vorherzustand zurück. Wenn Du ihm ein Gespräch zugestehen willst, aber sollte woanders unterkommen und ihr solltet Euch auf neutralem Boden treffen. Je mehr einer auf Reue macht, Gas gibt und Versprechungen macht, desto weniger wird er langfristig ändern

Wahre Worte. Der Vorherzustand war natürlich angenehm für ihn. Ich war rund um die Uhr da für ihn, hörte zu und bin von natur aus sehr flirtig drauf. Hab ihm schöne Pakete geschickt, sogar mit selbstgemachtem Kuchen usw. Auch viele Postkarten um nicht nur auf dieser digitalen Schiene zu fahren.

"Je mehr einer auf Reue macht, Gas gibt und Versprechungen macht, desto weniger wird er langfristig ändern"

ja, Reue war da von seiner Seite. Aber natürlich auch sehr viel Unmut und Psychoterror. Ich sags ja die letzten Monate waren echt übel für mich.

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30. Mai um 11:02
In Antwort auf hallomann

Ich bin zwar keine Frau aber ich kann dir trotzdem mal was hierzu sagen.
Fernbeziehungen sind schwierig und nicht für jedermann. Ich bin selbst in einer gewesen aber wir haben uns wesentlich öfters gesehen (1-2 mal pro Woche).
Das Problem bei eurer Beziehung ist, dass du mehr darin investierst als er.
Du bist im ersten Jahr eurer Beziehung 3mal zu ihm gereist und er nur einmal zu dir. Hinzu kommt noch, dass er flexibler sein sollte als du es bist wegen dem Freelancer-Dasein. Da bimmeln bei mir schon die Alarmglocken.
Ich kann mir gut vorstellen, was du meinst mit seiner "phlegmatischen Art". Ich hab das auch schon des Öfteren gesehen. Also solche Verhaltensmuster bei anderen Männern.
An deiner Stelle würde ich mich darüber schlau machen, weshalb seine letzte Beziehung nicht geklappt hab bzw. den Bach runter gegangen ist. Das ist enorm wichtig und würde dir wahrscheinlich ein besseres Bild von ihm vermitteln. Dir Anhaltspunkte darüber geben wie er denn wirklich ist, wenn man mit ihm zusammen lebt. (sofern er ehrlich ist was solche Sachen angeht)
Ich mach das auch immer so wenn ich jemanden Neues kennen lerne.
Der Mensch ist nunmal ein Tier der Gewohnheit. Was auch immer in einer vorigen Beziehung vorgefallen ist sollte zumindest einmal zu Beginn thematisiert werden. So kann man sich dann daran versuchen sich bessere Verhaltensmuster anzueignen. Gemeinsam, versteht sich.

Naja, da ihr euch wider treffen werdet ist die Sache ein wenig kompliziert.
Im besten Falle wird er dir was beichten, was er so vor sich hin geschoben hat. Irgendetwas was sein "phlegmatisches" Verhalten ein Stück weit erklären könnte. Wenn dem so ist, dann wird es wahrscheinlich etwas Ernsteres sein. Vielleicht sowas wie ein schwerer Schicksalsschlag. Also bereite dich am Besten mental darauf vor.
Und wenn das nicht der Fall ist, dann musst du ihn ganz klar fragen, weshalb er denn nun das Treffen ersucht hatte. Er hätte dich ja auch einfach anrufen können für ein "normales" Gespräch.

Lass dich bloß nicht von ihm veräppeln. Ich würde dieses Treffen als eine "letzte Chance" erachten. Wenn er was Wichtiges zu sagen hat, dann soll er es beim Treffen kund tun. Ansonsten würde ich das ganze abstempeln. Du hast dich schon genug frustriert.
 

Bei seiner Letzten klappte es nicht mehr weil sie sich auseinander gelebt hatten. sie hatte auch keine Lust mehr, dass er z.B jede Nacht am Computer an seinen Projekten arbeitete und dann bis um 12 Uhr schlief. Versteh mich nicht falsch, bei einem Arzt mit Nachtdienst wäre das ja auch so. Aber es ging ihr soweit ich weiss einfach darum, dass sie es nicht schafften trotzdem gemeinsame Zeiten zu finden. Und nebst dem, kam auch sie damals in ihre Dreissiger und realisierte wohl, dass sie nicht mit ihm ein Leben aufbauen wollte.
Was sein mögliches Geständnis anbelangt: Er hatte eine schwere Kindheit. Vater weg, Mutter schwierig. Ausserdem starb auch eine seiner besten Freundinnen bei einem schweren Unfall als er 20 war. vor vier Jahren starb sein Grossvater, der wie ein Vater für ihn war. Dann verliess ihn seine Freundin.

Ich weiss also schon recht viel von den Gründen warum er so ist wie er ist. Und ich respektiere all diese Gründe und habe Verständnis dafür. Er hat mir auch einige Male gesagt, ich hätte doch einfach mehr Geduld haben sollen und er hätte sich jetzt dieses Jahr schon wieder mehr gefangen.

Keine Ahnung ob sich was verändert hätte.

Bezüglich dem Treffen und warum nicht einfach Telefonieren möglich gewesen wäre:
Wir haben ja schon telefoniert und metelange Emails geschrieben. Ich sehe auch nicht genau was er mir jetzt noch alles sagen will... Er ist halt der Meinung, dass wir uns wenigstens einmal noch Face to Face treffen sollten bevor wir uns nicht mehr hören.

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30. Mai um 15:49
In Antwort auf shyama_18300847

Bei seiner Letzten klappte es nicht mehr weil sie sich auseinander gelebt hatten. sie hatte auch keine Lust mehr, dass er z.B jede Nacht am Computer an seinen Projekten arbeitete und dann bis um 12 Uhr schlief. Versteh mich nicht falsch, bei einem Arzt mit Nachtdienst wäre das ja auch so. Aber es ging ihr soweit ich weiss einfach darum, dass sie es nicht schafften trotzdem gemeinsame Zeiten zu finden. Und nebst dem, kam auch sie damals in ihre Dreissiger und realisierte wohl, dass sie nicht mit ihm ein Leben aufbauen wollte.
Was sein mögliches Geständnis anbelangt: Er hatte eine schwere Kindheit. Vater weg, Mutter schwierig. Ausserdem starb auch eine seiner besten Freundinnen bei einem schweren Unfall als er 20 war. vor vier Jahren starb sein Grossvater, der wie ein Vater für ihn war. Dann verliess ihn seine Freundin.

Ich weiss also schon recht viel von den Gründen warum er so ist wie er ist. Und ich respektiere all diese Gründe und habe Verständnis dafür. Er hat mir auch einige Male gesagt, ich hätte doch einfach mehr Geduld haben sollen und er hätte sich jetzt dieses Jahr schon wieder mehr gefangen.

Keine Ahnung ob sich was verändert hätte.

Bezüglich dem Treffen und warum nicht einfach Telefonieren möglich gewesen wäre:
Wir haben ja schon telefoniert und metelange Emails geschrieben. Ich sehe auch nicht genau was er mir jetzt noch alles sagen will... Er ist halt der Meinung, dass wir uns wenigstens einmal noch Face to Face treffen sollten bevor wir uns nicht mehr hören.

der einzige Grund wieso du dich nochmal mit ihm triffst ist weil du noch immer hoffst

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30. Mai um 15:53

Hat er denn irgendwie noch ne Chance bei Dir oder ist es ein Akt der Fairness von Dir dass Du ihm die Chance für einen Abschluss gewähren willst.
Allerdings sehen wir es realisitisch: Er fährt nicht 900km (gerade wenn er das im letzten Jahr nur 1x geschafft hat) um mit Dir persönlich die Beziehung zu einem geregelten Ende zu bringen sondern er wird wohl alle Register ziehen um Dich umzustimmen.
Insofern, wenn Du kein Interesse mehr an einer Wiederaufnahme der Beziehung hast, überlege es Dir gut, ob Du diesen Sturmangriff auf Dich nehmen willst?
Wichtig ist wie auch gesagt, er schläft woanders und neutraler Boden, dann kannst Du die Notbremse ziehen wenn Du das ggf. bräuchtest und musst ihn nicht rauswerfen

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30. Mai um 22:45
In Antwort auf sxren_18247537

der einzige Grund wieso du dich nochmal mit ihm triffst ist weil du noch immer hoffst

nene. Der einzige Grund warum ich mich nochmals mit ihm treffe ist weil ich kein Arsch sein will.

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30. Mai um 22:51
In Antwort auf sophos75

Hat er denn irgendwie noch ne Chance bei Dir oder ist es ein Akt der Fairness von Dir dass Du ihm die Chance für einen Abschluss gewähren willst.
Allerdings sehen wir es realisitisch: Er fährt nicht 900km (gerade wenn er das im letzten Jahr nur 1x geschafft hat) um mit Dir persönlich die Beziehung zu einem geregelten Ende zu bringen sondern er wird wohl alle Register ziehen um Dich umzustimmen.
Insofern, wenn Du kein Interesse mehr an einer Wiederaufnahme der Beziehung hast, überlege es Dir gut, ob Du diesen Sturmangriff auf Dich nehmen willst?
Wichtig ist wie auch gesagt, er schläft woanders und neutraler Boden, dann kannst Du die Notbremse ziehen wenn Du das ggf. bräuchtest und musst ihn nicht rauswerfen

Nein, keine Chancen mehr. Es ist ein Akt der Fairness von meiner Seite weil ich praktisch über Telefon aus der Fehrne mit ihm Schluss gemacht habe. Im März landete er eine Stunde von hier zwische, bevor er weiter nach New York zu seiner Familie flog. Da wollte er sich schon mit mir treffen aber ich wollte nicht weils mir zu viel war.
Jetzt sind paar Monate vergangen und ich denke es wäre Fair ihm dieses Treffen zu gewähren. Denn er sagt er kann nicht abschliessen solange er mich nicht noch einmal Face to Face gesehen hat.

Ja kann gut sein dass er versuchen wird mich nochmals rum zu kriegen. Aber ich wäre sehr enttäuscht wenn er es versuchen würde, da es ein Zeugnis von mangelndem Respekt mir gegenüber wäre.

Ich treffe mich definitiv auf neutralem Boden ja. Irgendwo in der Öffentlichkeit für ein paar wenige Stunden.

Danke für deine Antwort! Ihr helft mir sehr
 

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30. Mai um 22:54

Vielen Dank allen die sich bereits die Zeit genommen haben mir zu antworten. Ich bin erstaunt wie viele vermuten, dass er quasi nochmals Umstimmungsversuche unternehmen könnte. Daran hatte ich eigentlich gar nicht wirklich gedacht. Vielleicht bin ich da zu gutgläubig wer weiss.

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31. Mai um 0:30
In Antwort auf shyama_18300847

Bei seiner Letzten klappte es nicht mehr weil sie sich auseinander gelebt hatten. sie hatte auch keine Lust mehr, dass er z.B jede Nacht am Computer an seinen Projekten arbeitete und dann bis um 12 Uhr schlief. Versteh mich nicht falsch, bei einem Arzt mit Nachtdienst wäre das ja auch so. Aber es ging ihr soweit ich weiss einfach darum, dass sie es nicht schafften trotzdem gemeinsame Zeiten zu finden. Und nebst dem, kam auch sie damals in ihre Dreissiger und realisierte wohl, dass sie nicht mit ihm ein Leben aufbauen wollte.
Was sein mögliches Geständnis anbelangt: Er hatte eine schwere Kindheit. Vater weg, Mutter schwierig. Ausserdem starb auch eine seiner besten Freundinnen bei einem schweren Unfall als er 20 war. vor vier Jahren starb sein Grossvater, der wie ein Vater für ihn war. Dann verliess ihn seine Freundin.

Ich weiss also schon recht viel von den Gründen warum er so ist wie er ist. Und ich respektiere all diese Gründe und habe Verständnis dafür. Er hat mir auch einige Male gesagt, ich hätte doch einfach mehr Geduld haben sollen und er hätte sich jetzt dieses Jahr schon wieder mehr gefangen.

Keine Ahnung ob sich was verändert hätte.

Bezüglich dem Treffen und warum nicht einfach Telefonieren möglich gewesen wäre:
Wir haben ja schon telefoniert und metelange Emails geschrieben. Ich sehe auch nicht genau was er mir jetzt noch alles sagen will... Er ist halt der Meinung, dass wir uns wenigstens einmal noch Face to Face treffen sollten bevor wir uns nicht mehr hören.

Interessant, dass er anscheinend nicht mal bei einer Nahbeziehung genügend Zeit für seine Freundin aufbrachte. Scheint da andere Prioritäten zu haben.
Ich denke, du hast das schon ganz gut eingeschätzt bei ihm. Ihr tickt sehr unterschiedlich.
Alles andere ist ja hier schon gesagt worden zum Treffen: neutraler Boden, öffentichkeit (Cafe oder so). Alles Gute

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31. Mai um 8:53
In Antwort auf shyama_18300847

nene. Der einzige Grund warum ich mich nochmals mit ihm treffe ist weil ich kein Arsch sein will.

Warum Arsch? Nicht jede Beziehung hält. Und nicht jede Beziehung wird einvernehmlich beendet. Manchmal wird man verlassen.

So wie du die Situation beschreibst -und dich hier präsentierst-, gehe ich davon aus, dass du ihm nicht zwischen Tür und Angel eine "Es ist aus" Nachricht geschickt hast. Sondern du hast dir wahrscheinlich die Zeit genommen, ihm genau zu erklären, warum du keine gemeinsame Zukunft siehst. Und das nicht nur einmal. 

Er hingegen respektiert weder deine Wünsche noch deine Entscheidungen und versucht dich seit 5 Monaten (!) niederzuwalzen. So einem Menschen gewährst du ein persönliches Treffen? Obwohl bereits vor Monaten ALLES gesagt wurde? Warum? 

Du bist bereit ihn zu sehen, weil du kein Arsch sein willst. Was meinst du, wie dieser Mann, der kein "Nein" akzeptiert und dich seit Monaten unter Druck setzt, reagieren wird, wenn er erfährt, dass du ihn nicht in den eigenen vier Wänden haben möchtest? Nachdem er 900 km extra für dich gefahren ist? 

Du hast jetzt noch den Vorteil, einen räumlichen Puffer zwischen euch zu haben. Und ich würde dir dringend raten, es dabei zu belassen. Sag das Treffen ab. Du bist ihm keine weitere Aussprache schuldig! 

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31. Mai um 10:22
In Antwort auf valieee

Warum Arsch? Nicht jede Beziehung hält. Und nicht jede Beziehung wird einvernehmlich beendet. Manchmal wird man verlassen.

So wie du die Situation beschreibst -und dich hier präsentierst-, gehe ich davon aus, dass du ihm nicht zwischen Tür und Angel eine "Es ist aus" Nachricht geschickt hast. Sondern du hast dir wahrscheinlich die Zeit genommen, ihm genau zu erklären, warum du keine gemeinsame Zukunft siehst. Und das nicht nur einmal. 

Er hingegen respektiert weder deine Wünsche noch deine Entscheidungen und versucht dich seit 5 Monaten (!) niederzuwalzen. So einem Menschen gewährst du ein persönliches Treffen? Obwohl bereits vor Monaten ALLES gesagt wurde? Warum? 

Du bist bereit ihn zu sehen, weil du kein Arsch sein willst. Was meinst du, wie dieser Mann, der kein "Nein" akzeptiert und dich seit Monaten unter Druck setzt, reagieren wird, wenn er erfährt, dass du ihn nicht in den eigenen vier Wänden haben möchtest? Nachdem er 900 km extra für dich gefahren ist? 

Du hast jetzt noch den Vorteil, einen räumlichen Puffer zwischen euch zu haben. Und ich würde dir dringend raten, es dabei zu belassen. Sag das Treffen ab. Du bist ihm keine weitere Aussprache schuldig! 

sie weiß doch dass er sie beschwafeln will es nochmal zu versuchen...

und sie hat noch nicht abgeschlossen....

wird vermutlich auch noch eine chance geben...

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31. Mai um 10:43
In Antwort auf shyama_18300847

Nein, keine Chancen mehr. Es ist ein Akt der Fairness von meiner Seite weil ich praktisch über Telefon aus der Fehrne mit ihm Schluss gemacht habe. Im März landete er eine Stunde von hier zwische, bevor er weiter nach New York zu seiner Familie flog. Da wollte er sich schon mit mir treffen aber ich wollte nicht weils mir zu viel war.
Jetzt sind paar Monate vergangen und ich denke es wäre Fair ihm dieses Treffen zu gewähren. Denn er sagt er kann nicht abschliessen solange er mich nicht noch einmal Face to Face gesehen hat.

Ja kann gut sein dass er versuchen wird mich nochmals rum zu kriegen. Aber ich wäre sehr enttäuscht wenn er es versuchen würde, da es ein Zeugnis von mangelndem Respekt mir gegenüber wäre.

Ich treffe mich definitiv auf neutralem Boden ja. Irgendwo in der Öffentlichkeit für ein paar wenige Stunden.

Danke für deine Antwort! Ihr helft mir sehr
 

Hatte er denn mal ein abschliessendes Gespräch mit seiner Ex? ..oder hat sie ihm das verwehrt?

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31. Mai um 15:54
In Antwort auf valieee

Warum Arsch? Nicht jede Beziehung hält. Und nicht jede Beziehung wird einvernehmlich beendet. Manchmal wird man verlassen.

So wie du die Situation beschreibst -und dich hier präsentierst-, gehe ich davon aus, dass du ihm nicht zwischen Tür und Angel eine "Es ist aus" Nachricht geschickt hast. Sondern du hast dir wahrscheinlich die Zeit genommen, ihm genau zu erklären, warum du keine gemeinsame Zukunft siehst. Und das nicht nur einmal. 

Er hingegen respektiert weder deine Wünsche noch deine Entscheidungen und versucht dich seit 5 Monaten (!) niederzuwalzen. So einem Menschen gewährst du ein persönliches Treffen? Obwohl bereits vor Monaten ALLES gesagt wurde? Warum? 

Du bist bereit ihn zu sehen, weil du kein Arsch sein willst. Was meinst du, wie dieser Mann, der kein "Nein" akzeptiert und dich seit Monaten unter Druck setzt, reagieren wird, wenn er erfährt, dass du ihn nicht in den eigenen vier Wänden haben möchtest? Nachdem er 900 km extra für dich gefahren ist? 

Du hast jetzt noch den Vorteil, einen räumlichen Puffer zwischen euch zu haben. Und ich würde dir dringend raten, es dabei zu belassen. Sag das Treffen ab. Du bist ihm keine weitere Aussprache schuldig! 

Ich bin halt einfach so. Ich möchte, dass das Gegenüber nicht meinetwegen das totale Trauma erlebt. Gerade auch weil ich schon auf ähnliche Weise verlassen worden bin (von einem Tag auf den anderen Kontakt fertig und kaum einen Moment der Aussprache). Ich will das jemand anderem nicht auch zumuten.
Ich habe dem Treffen nur zugestummen weil es eine Fernbeziehung ist und das letzte mal als wir uns gesehen hatten, hatte ich noch nicht Schluss gemacht bzw. hatte noch die Hoffnung dass es besser wird zwischen uns. Dann ging ein Monat vorbei in dem ich ihm sagte, dass es für mich irgendwie nicht mehr stimmt. Und irgendwann gabs dann einen Knall im Februar. Es hat sich also durchaus angekündigt, ganz zu Schweige von den paar Mal in dem ich ihm letztes Jahr schon sagte, dass die Situation so für mich sehr schwierig ist.

Wegen dem Treffen. Ich lebe und arbeite in zwei unterschiedlichen Städten. Und wir treffen uns in der Stadt wo ich sonst arbeite. Er hat sich dort ein Appartment genommen für die paar Tage wo er da ist.
Er hat auch gesagt, dass wir uns zu meinen Bedingungen treffen können.
Meine Bedinungen werden sein: neutraler Boden und nur für ein paar Stunden an einem der Tage wo er da ist. Die restlichen Tage muss er selbst schauen was er macht und ich hab auch keine Zeit sonst.

Ich denke er hat diese Bedingungen so akzeptiert.
Wie gesagt, ich kann ihm das Treffen nicht absagen weil ich es ihm schon im März verwehrt hatte, mit der Vertröstung, dass wenn wir uns nochmals treffen sollten, dann erst im Juni. Und jetzt ist halt Juni und er hats auch nicht vergessen. Und ich bin halt der Typ Mensch der zu seinem Wort steht.

Ich hab ihm ausdrücklich gesagt, dass das Treffen das letzte Mal ist wo wir über die Trennung und alles was war reden. Weil ich hab jetzt echt keine Lust mehr auf das Ganze und will nur noch vorwärts schauen.
Danke für deine Worte. Ich mag zwar klar in meinen Texten klar sein aber mein Kopf ist ein verdammtes Wespennest und ein wenig reden hilft mir sehr!

 

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31. Mai um 15:57
In Antwort auf sxren_18247537

sie weiß doch dass er sie beschwafeln will es nochmal zu versuchen...

und sie hat noch nicht abgeschlossen....

wird vermutlich auch noch eine chance geben...

Du bist ja ganz schön stur mit deiner Meinung
Nein für mich gibts echt kein zurück mehr zu diesem Mann, egal wie schön wir es eine kurze Zeit lang hatten.
Aber ja du hast recht, innerlich spüre ich noch eine tiefe Wunde von dieser Trennung und ich muss vorsichtig sein und zu mir selbst Sorge tragen. Wie einige sehr treffend hier gesagt haben: Ich muss meine Grenzen von vornherein kennen und diese dann durchziehen.

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31. Mai um 16:00
In Antwort auf lacaracol

Hatte er denn mal ein abschliessendes Gespräch mit seiner Ex? ..oder hat sie ihm das verwehrt?

Ich kenne nicht alle Details. Aber soweit ich weiss hatten die beiden schon abschliessende Gespräche. Bei ihr wars halt um einiges krasser weil sie geplant fremd ging um von ihm los zu kommen emotional... (hätte ich z.B niemals gekonnt sowas. Aber ich will nicht urteilen. Geht mich nichts an was da war)
Dann kam sie von dem Fremdgehurlaub nach Hause und sagte es ihm noch auf der Türschwelle. Ich glaube das hatte ihn damals auch echt übel kaputt gemacht. Mit ein Grund warum ich vielleicht zu Nachsichtig bin mit ihm und ihm das Treffen jetzt noch gewähre.

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31. Mai um 16:47
In Antwort auf shyama_18300847

Ich bin halt einfach so. Ich möchte, dass das Gegenüber nicht meinetwegen das totale Trauma erlebt. Gerade auch weil ich schon auf ähnliche Weise verlassen worden bin (von einem Tag auf den anderen Kontakt fertig und kaum einen Moment der Aussprache). Ich will das jemand anderem nicht auch zumuten.
Ich habe dem Treffen nur zugestummen weil es eine Fernbeziehung ist und das letzte mal als wir uns gesehen hatten, hatte ich noch nicht Schluss gemacht bzw. hatte noch die Hoffnung dass es besser wird zwischen uns. Dann ging ein Monat vorbei in dem ich ihm sagte, dass es für mich irgendwie nicht mehr stimmt. Und irgendwann gabs dann einen Knall im Februar. Es hat sich also durchaus angekündigt, ganz zu Schweige von den paar Mal in dem ich ihm letztes Jahr schon sagte, dass die Situation so für mich sehr schwierig ist.

Wegen dem Treffen. Ich lebe und arbeite in zwei unterschiedlichen Städten. Und wir treffen uns in der Stadt wo ich sonst arbeite. Er hat sich dort ein Appartment genommen für die paar Tage wo er da ist.
Er hat auch gesagt, dass wir uns zu meinen Bedingungen treffen können.
Meine Bedinungen werden sein: neutraler Boden und nur für ein paar Stunden an einem der Tage wo er da ist. Die restlichen Tage muss er selbst schauen was er macht und ich hab auch keine Zeit sonst.

Ich denke er hat diese Bedingungen so akzeptiert.
Wie gesagt, ich kann ihm das Treffen nicht absagen weil ich es ihm schon im März verwehrt hatte, mit der Vertröstung, dass wenn wir uns nochmals treffen sollten, dann erst im Juni. Und jetzt ist halt Juni und er hats auch nicht vergessen. Und ich bin halt der Typ Mensch der zu seinem Wort steht.

Ich hab ihm ausdrücklich gesagt, dass das Treffen das letzte Mal ist wo wir über die Trennung und alles was war reden. Weil ich hab jetzt echt keine Lust mehr auf das Ganze und will nur noch vorwärts schauen.
Danke für deine Worte. Ich mag zwar klar in meinen Texten klar sein aber mein Kopf ist ein verdammtes Wespennest und ein wenig reden hilft mir sehr!

 

zugestummen?  

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31. Mai um 16:51
In Antwort auf shyama_18300847

Ich bin halt einfach so. Ich möchte, dass das Gegenüber nicht meinetwegen das totale Trauma erlebt. Gerade auch weil ich schon auf ähnliche Weise verlassen worden bin (von einem Tag auf den anderen Kontakt fertig und kaum einen Moment der Aussprache). Ich will das jemand anderem nicht auch zumuten.
Ich habe dem Treffen nur zugestummen weil es eine Fernbeziehung ist und das letzte mal als wir uns gesehen hatten, hatte ich noch nicht Schluss gemacht bzw. hatte noch die Hoffnung dass es besser wird zwischen uns. Dann ging ein Monat vorbei in dem ich ihm sagte, dass es für mich irgendwie nicht mehr stimmt. Und irgendwann gabs dann einen Knall im Februar. Es hat sich also durchaus angekündigt, ganz zu Schweige von den paar Mal in dem ich ihm letztes Jahr schon sagte, dass die Situation so für mich sehr schwierig ist.

Wegen dem Treffen. Ich lebe und arbeite in zwei unterschiedlichen Städten. Und wir treffen uns in der Stadt wo ich sonst arbeite. Er hat sich dort ein Appartment genommen für die paar Tage wo er da ist.
Er hat auch gesagt, dass wir uns zu meinen Bedingungen treffen können.
Meine Bedinungen werden sein: neutraler Boden und nur für ein paar Stunden an einem der Tage wo er da ist. Die restlichen Tage muss er selbst schauen was er macht und ich hab auch keine Zeit sonst.

Ich denke er hat diese Bedingungen so akzeptiert.
Wie gesagt, ich kann ihm das Treffen nicht absagen weil ich es ihm schon im März verwehrt hatte, mit der Vertröstung, dass wenn wir uns nochmals treffen sollten, dann erst im Juni. Und jetzt ist halt Juni und er hats auch nicht vergessen. Und ich bin halt der Typ Mensch der zu seinem Wort steht.

Ich hab ihm ausdrücklich gesagt, dass das Treffen das letzte Mal ist wo wir über die Trennung und alles was war reden. Weil ich hab jetzt echt keine Lust mehr auf das Ganze und will nur noch vorwärts schauen.
Danke für deine Worte. Ich mag zwar klar in meinen Texten klar sein aber mein Kopf ist ein verdammtes Wespennest und ein wenig reden hilft mir sehr!

 

Natürlich könntest du noch absagen, vor allem unter den Umständen:

1. Er weigert sich, deine Entscheidung zu respektieren 
2. Er setzt dich massiv unter Druck
3. Er macht dir Vorwürfe und redet dir ein schlechtes Gewissen ein
3. Er belästigt dich mit ellenlangen Emails 

Oder um es in deinen Worten auszudrücken: "Was danach folgte waren die übelsten 5 Monate die ich je mit einem Mann durchleben musste."

Und du belohnst ihn für dieses Verhalten mit einem Treffen. Er weiß jetzt: "Wenn ich lange genug Druck mache und richtig penetrant bin, beugt sie sich meinen Wünschen."  

Du bist viel zu verständnisvoll und nett, und mir ist klar, dass du nicht absagen wirst. Dass du dich auf neutralem Boden mit ihm treffen sollst, wurde bereits mehrfach gesagt. Halte dich außerdem an alle Grenzen, die du ihm bereits im Vorfeld auferlegt hast: Es wird nur diese eine Aussprache geben. Danach gibt es keine weiteren Diskussionen. Du wirst die anderen Tage nicht mit ihm verbringen. 

Ich würde das Treffen sehr nüchtern abwickeln und mich ausschließlich darauf konzentrieren, die Beziehung und Trennung durchzukauen. Und darauf achten, ihm keinerlei Signale zu senden, die er fehlinterpretieren könnte. Also kein anschließendes gemeinsames Abendessen oder dergleichen. Auch dann nicht, wenn er wieder mit der "Ich brauche das, um abschließen zu können" Masche ankommt. Die Aussprache sollte wirklich das letzte Mal sein, dass du seinem Druck nachgibst. 

Ich würde dir auch zu einer vorübergehenden Kontaktsperre raten. Selbst wenn es nur ein paar Wochen sind. Sonst passiert dir womöglich, dass er sagt "Ja, natürlich, ich akzeptiere, dass wir nicht mehr zusammen sind", dich aber trotzdem weiterhin mit Anrufen und Nachrichten bombadiert - als vermeintlich platonischer Freund.

Die Kontaktsperre sollte vor allem DIR helfen, wieder zu dir zu kommen und dich den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Viel Glück! 

 
 

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31. Mai um 18:00
In Antwort auf sxren_18247537

zugestummen?  

ja doch, zugestimmt. Auf schweizerdeutsch machst du manchmal "zuegstumme" draus. das rutsch manchmal rein wenn ich zu schnell schreibe.

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31. Mai um 18:10
In Antwort auf valieee

Natürlich könntest du noch absagen, vor allem unter den Umständen:

1. Er weigert sich, deine Entscheidung zu respektieren 
2. Er setzt dich massiv unter Druck
3. Er macht dir Vorwürfe und redet dir ein schlechtes Gewissen ein
3. Er belästigt dich mit ellenlangen Emails 

Oder um es in deinen Worten auszudrücken: "Was danach folgte waren die übelsten 5 Monate die ich je mit einem Mann durchleben musste."

Und du belohnst ihn für dieses Verhalten mit einem Treffen. Er weiß jetzt: "Wenn ich lange genug Druck mache und richtig penetrant bin, beugt sie sich meinen Wünschen."  

Du bist viel zu verständnisvoll und nett, und mir ist klar, dass du nicht absagen wirst. Dass du dich auf neutralem Boden mit ihm treffen sollst, wurde bereits mehrfach gesagt. Halte dich außerdem an alle Grenzen, die du ihm bereits im Vorfeld auferlegt hast: Es wird nur diese eine Aussprache geben. Danach gibt es keine weiteren Diskussionen. Du wirst die anderen Tage nicht mit ihm verbringen. 

Ich würde das Treffen sehr nüchtern abwickeln und mich ausschließlich darauf konzentrieren, die Beziehung und Trennung durchzukauen. Und darauf achten, ihm keinerlei Signale zu senden, die er fehlinterpretieren könnte. Also kein anschließendes gemeinsames Abendessen oder dergleichen. Auch dann nicht, wenn er wieder mit der "Ich brauche das, um abschließen zu können" Masche ankommt. Die Aussprache sollte wirklich das letzte Mal sein, dass du seinem Druck nachgibst. 

Ich würde dir auch zu einer vorübergehenden Kontaktsperre raten. Selbst wenn es nur ein paar Wochen sind. Sonst passiert dir womöglich, dass er sagt "Ja, natürlich, ich akzeptiere, dass wir nicht mehr zusammen sind", dich aber trotzdem weiterhin mit Anrufen und Nachrichten bombadiert - als vermeintlich platonischer Freund.

Die Kontaktsperre sollte vor allem DIR helfen, wieder zu dir zu kommen und dich den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Viel Glück! 

 
 

Ja das mit den Signalen hab ich mir auch schon überlegt. Da hast du auf jeden Fall recht und ich muss aufpassen wie ich da rüber komme. Abendessen ist definitv nicht geplant.
Wegend er Kontaktsperre: Vor zwei Wochen hatte er innerhalb von einer Woche 3 Emails und diverse SMS versendet inkl. dem Wunsch telefonieren zu wollen. Danach hab ich ihm mal ernsthaft die Leviten gelesen und gesagt jetzt sei 3 Wochen Funkstille. Hat sich daran gehalten bis auf die Email wo er mir mitteilte, dass er jetzt eben in meine Arbeitsstadt kommt für ein letztes Treffen und dass das Treffen zu meinen Bedingungen stattfinden könne.

Hab dann gesagt na gut, aber danach herrscht Ruhe. (So wie du es vorgeschlagen hast. Mehrer Wochen einfach kein Kontakt.)

Phu.. Gut. Vielen Dank für die Zeit die sich alle genommen haben! Ich glaube ich gehe jetzt auch aufmerksamer in dieses Treffen. Danke euch!!

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31. Mai um 19:36
In Antwort auf shyama_18300847

Bei seiner Letzten klappte es nicht mehr weil sie sich auseinander gelebt hatten. sie hatte auch keine Lust mehr, dass er z.B jede Nacht am Computer an seinen Projekten arbeitete und dann bis um 12 Uhr schlief. Versteh mich nicht falsch, bei einem Arzt mit Nachtdienst wäre das ja auch so. Aber es ging ihr soweit ich weiss einfach darum, dass sie es nicht schafften trotzdem gemeinsame Zeiten zu finden. Und nebst dem, kam auch sie damals in ihre Dreissiger und realisierte wohl, dass sie nicht mit ihm ein Leben aufbauen wollte.
Was sein mögliches Geständnis anbelangt: Er hatte eine schwere Kindheit. Vater weg, Mutter schwierig. Ausserdem starb auch eine seiner besten Freundinnen bei einem schweren Unfall als er 20 war. vor vier Jahren starb sein Grossvater, der wie ein Vater für ihn war. Dann verliess ihn seine Freundin.

Ich weiss also schon recht viel von den Gründen warum er so ist wie er ist. Und ich respektiere all diese Gründe und habe Verständnis dafür. Er hat mir auch einige Male gesagt, ich hätte doch einfach mehr Geduld haben sollen und er hätte sich jetzt dieses Jahr schon wieder mehr gefangen.

Keine Ahnung ob sich was verändert hätte.

Bezüglich dem Treffen und warum nicht einfach Telefonieren möglich gewesen wäre:
Wir haben ja schon telefoniert und metelange Emails geschrieben. Ich sehe auch nicht genau was er mir jetzt noch alles sagen will... Er ist halt der Meinung, dass wir uns wenigstens einmal noch Face to Face treffen sollten bevor wir uns nicht mehr hören.

Gerade wenn er viele Verluste hatte sollte er umso mehr schätzen was er hat 

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1. Juni um 16:01
In Antwort auf shyama_18300847

ja doch, zugestimmt. Auf schweizerdeutsch machst du manchmal "zuegstumme" draus. das rutsch manchmal rein wenn ich zu schnell schreibe.

lustiges Wort 

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7. Juni um 20:50



Hey ihr Lieben. Ich melde mich zurück bei euch weil ihr mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden seid.
Ich habe ihn also heute gesehen. Es war sehr emotional (wie zu erwarten).
Wir sassen den ganzen nachmittag am Fluss und haben geredet. Zeitweise konnten wir lachen oder einfach nur normal reden. Und dann gab es natürlich auch die schweren Momente. Augenblicke in denen er wissen wollte ob es wirklich keine Zukunft mehr gibt zwischen uns. Oder in denen Vergangenes neu durchgekaut wurde.
Als ich ihm nun auch Face to Face sagte, dass ich keine Zukunft sehe bin dann ich statt er in Tränen ausgebrochen weil ich wusste wie sehr ihm das weh tun würde. Wir haben uns dann lange umarmt und irgendwann hat sich die Situation etwas beruhigt.

Ein Moment des Kopfschüttelns hatte ich als er mir erzählte wie schnell man sei mit dem Flugzeug, und dass das ja nur 50.- gekostet habe. Hab ihn dann gefragt "Warum bist du dann nicht öfter gekommen?"
Er meinte dann halt, weil er Flugangst gehabt hätte. Und erst als er seine Mutter im März besuchen gegangen sei, hätte sich diese Angst wieder ein bisschen gelöst. Dass er halt einen Grund gebraucht hätte um wieder in den Flieger zu steigen.
Ich antwortete: "Ich hatte gehofft ich könnte der Grund sein..."
Das hat ihn dann ziemlich fertig gemacht und er konnte auch irgendwie nichts mehr darauf antworten.

Nun gut. Nach 5h brach ich dann wieder auf. Er kam noch mit zu BHF und wir umartmen uns nocheinmal lange. Ich wünschte ihm alles Glück der Welt und er mir auch.
So endet ein Kapitel nun.


 

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