Home / Forum / Liebe & Beziehung / Fernbeziehung aus Vernunftgründen beendet - todtraurig!!

Fernbeziehung aus Vernunftgründen beendet - todtraurig!!

2. August um 22:25

Hallo ihr Lieben,
ich bin ganz neu hier im Forum und dachte mir, ich erfrage mal eure Meinungen zu meinem derzeitigen komplizierten Problem, vulleicht kann mir je jemand einen Rat geben,
Ich (42 J.) war (bzw. bin??) seit 1.5 Jahren mit einem wunderbaren, zuverlässigen Mann (50 J.) liiert, der mich über alles liebt. Das Problem ist, dass er in Australien lebt und ich in Deutschland, also Fernbeziehung über 17.000 Kilometer. Ich kenne ihn schon seit vielen vielen Jahren, und im Januar 2017 wurde aus lockerer Freundschaft Liebe, als ich für ein paar Wochen dort war. Klar war von Anfang an, dass ich nicht zu ihm ziehen kann (obwohl ich Australien liebe und nichts lieber als das täte), weil ich einen 7-jährigen Sohn habe, der sein Zuhause keinesfalls verlassen will. Also war es an meinem Freund, hierher umzuziehen, das wollte er ursprünglich auch, nur hat er sich Zeit erbeten zum Urlaub und Geld sparen und vorab ein bisschen Deutsch lernen.
Wir waren nach Januar 17 über 10 Monate getrennt, haben diese Zeit aber dank Skype und Whatsapp verhältnismäßig gut überstanden. Wir scheinen irgendwie eine Seelenverwandtschaft bzw. ein großes Grundvertrauen in uns zu haben. Dann war ich nach Weihnachten 17 für 3 Wochen dort - mein Sohn ist diesmal bei Papa und Oma geblieben - und habe seine Familie kennen gelernt (Mutter, Geschwister etc.) Alle mochten mich, alles war gut, wir haben den Flug für den Gegenbesuch meines Freundes im Juni dieses Jahres gebucht.
Im März ungefähr fing er an zu paniken wegen allem, was so auf ihn zukommt: Sprache lernen, komplett neue Umgebung, Visum, Job und Wohnung kündigen, Familie zurück lassen, auf Dauer mit meinem Sohn gut klarkommen etc. Als er dann im Juni kam, sind wir direkt in eine ziemliche Schieflage geraten: Von seinem bisherigen Deutschlernen war leider noch nicht viel vorhanden, deswegen war er sehr unsicher und fühlte sich unwohl, und er hat sich immer mehr hinter mir versteckt. Entscheidungen konnte er gar nicht mehr treffen, und Zukunftsgespräche führen wollte er auch nicht. Nach etwa 3 Wochen haben wir dann tatsächlich endlich ausführlich geredet, uns entschlossen, alle Bedenken über Bord zu werfen und es einfach zu versuchen, inklusive zeitnah heiraten, was unsere Situation eben erfordert... daraufhin waren wir beide zum ersten Mal, seit er gekommen war, total glücklich und entspannt und optimistisch und verliebt. Am schon nächsten Tag überhäufte er mich wieder mit 1000 Ängsten und Bedenken, ich konnte dieses Auf und Ab nicht mehr und habe unsere Beziehung beendet. Nach 2 furchtbaren Tagen haben wir uns wieder soweit zusammen gerauft, dass wir seine letzte Woche hier gut miteinander verbracht und ganz viele Gespräche geführt haben. Er sagt, er liebt mich über alles, aber er kommt nicht gegen seine Ängste an, all den Veränderungen und Risiken gegenüber, die der Umzug mit sich bringen würde. Er hat gefragt, ob er sich vielleicht nochmal melden darf, falls er sich nach 1 oder 2 Monaten Vermissen vielleicht doch sicher sein sollte - ich habe gesagt, ich kann nicht versprechen, ob ich dann noch bereit sein werde.
Vor 2 Wochen ist er jetzt zurück nach Australien geflogen, wir haben seitdem Kontakt gehabt - ganz ohne funktioniert für uns beide im Moment überhaupt nicht - aber sehr eingeschränkt, und gestern haben wir das erste Mal seitdem wieder per Skype gesprochen. Wir haben beide sehr geheult und wissen beide nicht, was wir tun sollen.
Dir Situation ist unglaublich traurig, weil wir eigentlich so dermaßen gut miteinander funktionieren, es aber irgendwie keine Lösung gibt. Ich kann ihn so schwer loslassen, weil ich noch nicht mal wütend auf ihn sein kann, es ist einfach nur traurig für uns beide, und auch für meinen Sohn, der ihn auch sehr mochte. Was meint ihr, irgendwie darüber hinwegkommen oder noch eine Weile daran festhalten und irgendwie eine Lösung finden???

Mehr lesen

Top 3 Antworten

3. August um 18:18

Ach quatsch doch nicht! Es geht nicht darum, dass der Mann wichtiger ist als das Kind. Es geht darum, dass man für das Kind nicht auf jede Chance auf eigenes Glück verzichten muss, wenn das Kind selbst davon auch profitieren kann, wenn man irgendwo neu beginnt.

Du musstest tatsächlich mal die Schule wechseln? Oh mein Gott, was für eine schlimme Kindheit!!!

24 LikesGefällt mir

3. August um 14:17

Ich finde es erstaunlich, wie lapidar bei einigen Kommentaren darüber hinweg gegangen wird, dass das Kind, sollte es mit der Mutter nach Australien gehen, dadurch vom Vater so weit, wie irgend möglich, räumlich getrennt leben wird.
Australien liegt nicht mal eben um die Ecke, da kann man sich nicht mal zumindest am Wochenende mal eben sehen, von den Kosten für die Reisen mal ganz abgesehen, die dazu nötig wären, sich überhaupt mal zu treffen.

Ein Glück für den Jungen, dass seine Mutter sich darüber Gedanken macht.
 
 

8 LikesGefällt mir

3. August um 1:40
In Antwort auf ma777

Hallo ihr Lieben,
ich bin ganz neu hier im Forum und dachte mir, ich erfrage mal eure Meinungen zu meinem derzeitigen komplizierten Problem, vulleicht kann mir je jemand einen Rat geben,
Ich (42 J.) war (bzw. bin??) seit 1.5 Jahren mit einem wunderbaren, zuverlässigen Mann (50 J.) liiert, der mich über alles liebt. Das Problem ist, dass er in Australien lebt und ich in Deutschland, also Fernbeziehung über 17.000 Kilometer. Ich kenne ihn schon seit vielen vielen Jahren, und im Januar 2017 wurde aus lockerer Freundschaft Liebe, als ich für ein paar Wochen dort war. Klar war von Anfang an, dass ich nicht zu ihm ziehen kann (obwohl ich Australien liebe und nichts lieber als das täte), weil ich einen 7-jährigen Sohn habe, der sein Zuhause keinesfalls verlassen will. Also war es an meinem Freund, hierher umzuziehen, das wollte er ursprünglich auch, nur hat er sich Zeit erbeten zum Urlaub und Geld sparen und vorab ein bisschen Deutsch lernen.
Wir waren nach Januar 17 über 10 Monate getrennt, haben diese Zeit aber dank Skype und Whatsapp verhältnismäßig gut überstanden. Wir scheinen irgendwie eine Seelenverwandtschaft bzw. ein großes Grundvertrauen in uns zu haben. Dann war ich nach Weihnachten 17 für 3 Wochen dort – mein Sohn ist diesmal bei Papa und Oma geblieben – und habe seine Familie kennen gelernt (Mutter, Geschwister etc.) Alle mochten mich, alles war gut, wir haben den Flug für den Gegenbesuch meines Freundes im Juni dieses Jahres gebucht.
Im März ungefähr fing er an zu paniken wegen allem, was so auf ihn zukommt: Sprache lernen, komplett neue Umgebung, Visum, Job und Wohnung kündigen, Familie zurück lassen, auf Dauer mit meinem Sohn gut klarkommen etc. Als er dann im Juni kam, sind wir direkt in eine ziemliche Schieflage geraten: Von seinem bisherigen Deutschlernen war leider noch nicht viel vorhanden, deswegen war er sehr unsicher und fühlte sich unwohl, und er hat sich immer mehr hinter mir versteckt. Entscheidungen konnte er gar nicht mehr treffen, und Zukunftsgespräche führen wollte er auch nicht. Nach etwa 3 Wochen haben wir dann tatsächlich endlich ausführlich geredet, uns entschlossen, alle Bedenken über Bord zu werfen und es einfach zu versuchen, inklusive zeitnah heiraten, was unsere Situation eben erfordert… daraufhin waren wir beide zum ersten Mal, seit er gekommen war, total glücklich und entspannt und optimistisch und verliebt. Am schon nächsten Tag überhäufte er mich wieder mit 1000 Ängsten und Bedenken, ich konnte dieses Auf und Ab nicht mehr und habe unsere Beziehung beendet. Nach 2 furchtbaren Tagen haben wir uns wieder soweit zusammen gerauft, dass wir seine letzte Woche hier gut miteinander verbracht und ganz viele Gespräche geführt haben. Er sagt, er liebt mich über alles, aber er kommt nicht gegen seine Ängste an, all den Veränderungen und Risiken gegenüber, die der Umzug mit sich bringen würde. Er hat gefragt, ob er sich vielleicht nochmal melden darf, falls er sich nach 1 oder 2 Monaten Vermissen vielleicht doch sicher sein sollte – ich habe gesagt, ich kann nicht versprechen, ob ich dann noch bereit sein werde.
Vor 2 Wochen ist er jetzt zurück nach Australien geflogen, wir haben seitdem Kontakt gehabt – ganz ohne funktioniert für uns beide im Moment überhaupt nicht – aber sehr eingeschränkt, und gestern haben wir das erste Mal seitdem wieder per Skype gesprochen. Wir haben beide sehr geheult und wissen beide nicht, was wir tun sollen.
Dir Situation ist unglaublich traurig, weil wir eigentlich so dermaßen gut miteinander funktionieren, es aber irgendwie keine Lösung gibt. Ich kann ihn so schwer loslassen, weil ich noch nicht mal wütend auf ihn sein kann, es ist einfach nur traurig für uns beide, und auch für meinen Sohn, der ihn auch sehr mochte. Was meint ihr, irgendwie darüber hinwegkommen oder noch eine Weile daran festhalten und irgendwie eine Lösung finden???
 

Liebe ma777

Als ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mich gleich mit dir verbunden gefühlt:


Ich/wir war(en) vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation. Er war in London zu hause und ich in Deutschland. Mir ist bewusst, dass uns keine 17'000km trennten, aber unter dem Strich ist es das selbe. Man muss alles wahnsinnig gut planen und so ganz billig wird es auch nicht. 
Wir haben das ganze 18 Monate durchgezogen und dann mussten wir uns entscheiden. Wie geht es weiter? Zusammenziehen? Kompromisse gibt es, aber schlussendlich zieht jemand den Kürzeren. Egal in welcher Hinsicht. 

Der springende Punkt ist, mich hat dieses Thema vor einigen Jahren jeden Tag 24h beschäftigt - genau wie dich. Es hat mich fast augefressen und ich wusste, dass ich diese Beziehung eigentlich wollte, ABER die Realität war eigentlich, dass ich in London nicht glücklich geworden wäre und er hier auch nicht. 
Es war kurz und schmerzvoll: unsere Wegen trennten sich. Wir haben sporadisch Kontakt, sein Bruder heiratete vor kurzem. Ich war ebenfalls eingeladen. Wenn ich in London bin gehen wir auf ein Bier. Es ist und bleibt eine wunderbare Freundschaft und er und ich sind Seelenverwandte.

Ich selbst bin inzwischen in einer wundervollen Beziehung und ich habe mit meinem (neuen) Partner den Mann meines Lebens gefunden. Ab und zu erinnere ich mich an meinen Briten und frage mich: Was wäre gewesen, wenn ich mich für ihn entschieden hätte? Ich weiss es nicht, und ich werde es auch nie wissen. Aber wenn ich mich an diese Situation zurück erinnere weiss ich: 

Dass eine Beziehung funktioniert auf Dauer nur, wenn man die Nähe des Partners geniessen kann und gemeinsam ein Leben aufbauen kann. Ich meine aus deinem Post herauszulesen, dass du das auch realisierst. Es scheint, dass bei euch, wie auch bei uns, einige kaum überwindbare Hürden  auftreten. Ich hab das Gefühl, als würde es noch ein wenig dauern bis ihr einen gemeinsamen Nenner finden werdet. Jetzt liegt es an dir. Wäge Pro und Kontra ab. Rational geht eigentlich alles. Die Frage ist das emotionale. Es scheint, als könnte er sich kein Leben in DE vorstellen. It's your turn. Das "your" bist aber du UND dein Sohn. Daher: Lass es sein.


Ich wünsche die von Herzen alles, alles Liebe und Gute. Es kommt wie es kommen muss und am Schluss wirst du glücklich sein.

Ich umarme dich!









 

8 LikesGefällt mir

2. August um 22:37

"weil ich einen 7-jährigen Sohn habe, der sein Zuhause keinesfalls verlassen will"

das wird wohl vor allem dem einfluss von papa und oma geschuldet sein, nehm ich an? warum hast du ihn nicht in den urlaub dorthin mitgenommen?

2 LikesGefällt mir

3. August um 1:40
In Antwort auf ma777

Hallo ihr Lieben,
ich bin ganz neu hier im Forum und dachte mir, ich erfrage mal eure Meinungen zu meinem derzeitigen komplizierten Problem, vulleicht kann mir je jemand einen Rat geben,
Ich (42 J.) war (bzw. bin??) seit 1.5 Jahren mit einem wunderbaren, zuverlässigen Mann (50 J.) liiert, der mich über alles liebt. Das Problem ist, dass er in Australien lebt und ich in Deutschland, also Fernbeziehung über 17.000 Kilometer. Ich kenne ihn schon seit vielen vielen Jahren, und im Januar 2017 wurde aus lockerer Freundschaft Liebe, als ich für ein paar Wochen dort war. Klar war von Anfang an, dass ich nicht zu ihm ziehen kann (obwohl ich Australien liebe und nichts lieber als das täte), weil ich einen 7-jährigen Sohn habe, der sein Zuhause keinesfalls verlassen will. Also war es an meinem Freund, hierher umzuziehen, das wollte er ursprünglich auch, nur hat er sich Zeit erbeten zum Urlaub und Geld sparen und vorab ein bisschen Deutsch lernen.
Wir waren nach Januar 17 über 10 Monate getrennt, haben diese Zeit aber dank Skype und Whatsapp verhältnismäßig gut überstanden. Wir scheinen irgendwie eine Seelenverwandtschaft bzw. ein großes Grundvertrauen in uns zu haben. Dann war ich nach Weihnachten 17 für 3 Wochen dort – mein Sohn ist diesmal bei Papa und Oma geblieben – und habe seine Familie kennen gelernt (Mutter, Geschwister etc.) Alle mochten mich, alles war gut, wir haben den Flug für den Gegenbesuch meines Freundes im Juni dieses Jahres gebucht.
Im März ungefähr fing er an zu paniken wegen allem, was so auf ihn zukommt: Sprache lernen, komplett neue Umgebung, Visum, Job und Wohnung kündigen, Familie zurück lassen, auf Dauer mit meinem Sohn gut klarkommen etc. Als er dann im Juni kam, sind wir direkt in eine ziemliche Schieflage geraten: Von seinem bisherigen Deutschlernen war leider noch nicht viel vorhanden, deswegen war er sehr unsicher und fühlte sich unwohl, und er hat sich immer mehr hinter mir versteckt. Entscheidungen konnte er gar nicht mehr treffen, und Zukunftsgespräche führen wollte er auch nicht. Nach etwa 3 Wochen haben wir dann tatsächlich endlich ausführlich geredet, uns entschlossen, alle Bedenken über Bord zu werfen und es einfach zu versuchen, inklusive zeitnah heiraten, was unsere Situation eben erfordert… daraufhin waren wir beide zum ersten Mal, seit er gekommen war, total glücklich und entspannt und optimistisch und verliebt. Am schon nächsten Tag überhäufte er mich wieder mit 1000 Ängsten und Bedenken, ich konnte dieses Auf und Ab nicht mehr und habe unsere Beziehung beendet. Nach 2 furchtbaren Tagen haben wir uns wieder soweit zusammen gerauft, dass wir seine letzte Woche hier gut miteinander verbracht und ganz viele Gespräche geführt haben. Er sagt, er liebt mich über alles, aber er kommt nicht gegen seine Ängste an, all den Veränderungen und Risiken gegenüber, die der Umzug mit sich bringen würde. Er hat gefragt, ob er sich vielleicht nochmal melden darf, falls er sich nach 1 oder 2 Monaten Vermissen vielleicht doch sicher sein sollte – ich habe gesagt, ich kann nicht versprechen, ob ich dann noch bereit sein werde.
Vor 2 Wochen ist er jetzt zurück nach Australien geflogen, wir haben seitdem Kontakt gehabt – ganz ohne funktioniert für uns beide im Moment überhaupt nicht – aber sehr eingeschränkt, und gestern haben wir das erste Mal seitdem wieder per Skype gesprochen. Wir haben beide sehr geheult und wissen beide nicht, was wir tun sollen.
Dir Situation ist unglaublich traurig, weil wir eigentlich so dermaßen gut miteinander funktionieren, es aber irgendwie keine Lösung gibt. Ich kann ihn so schwer loslassen, weil ich noch nicht mal wütend auf ihn sein kann, es ist einfach nur traurig für uns beide, und auch für meinen Sohn, der ihn auch sehr mochte. Was meint ihr, irgendwie darüber hinwegkommen oder noch eine Weile daran festhalten und irgendwie eine Lösung finden???
 

Liebe ma777

Als ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mich gleich mit dir verbunden gefühlt:


Ich/wir war(en) vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation. Er war in London zu hause und ich in Deutschland. Mir ist bewusst, dass uns keine 17'000km trennten, aber unter dem Strich ist es das selbe. Man muss alles wahnsinnig gut planen und so ganz billig wird es auch nicht. 
Wir haben das ganze 18 Monate durchgezogen und dann mussten wir uns entscheiden. Wie geht es weiter? Zusammenziehen? Kompromisse gibt es, aber schlussendlich zieht jemand den Kürzeren. Egal in welcher Hinsicht. 

Der springende Punkt ist, mich hat dieses Thema vor einigen Jahren jeden Tag 24h beschäftigt - genau wie dich. Es hat mich fast augefressen und ich wusste, dass ich diese Beziehung eigentlich wollte, ABER die Realität war eigentlich, dass ich in London nicht glücklich geworden wäre und er hier auch nicht. 
Es war kurz und schmerzvoll: unsere Wegen trennten sich. Wir haben sporadisch Kontakt, sein Bruder heiratete vor kurzem. Ich war ebenfalls eingeladen. Wenn ich in London bin gehen wir auf ein Bier. Es ist und bleibt eine wunderbare Freundschaft und er und ich sind Seelenverwandte.

Ich selbst bin inzwischen in einer wundervollen Beziehung und ich habe mit meinem (neuen) Partner den Mann meines Lebens gefunden. Ab und zu erinnere ich mich an meinen Briten und frage mich: Was wäre gewesen, wenn ich mich für ihn entschieden hätte? Ich weiss es nicht, und ich werde es auch nie wissen. Aber wenn ich mich an diese Situation zurück erinnere weiss ich: 

Dass eine Beziehung funktioniert auf Dauer nur, wenn man die Nähe des Partners geniessen kann und gemeinsam ein Leben aufbauen kann. Ich meine aus deinem Post herauszulesen, dass du das auch realisierst. Es scheint, dass bei euch, wie auch bei uns, einige kaum überwindbare Hürden  auftreten. Ich hab das Gefühl, als würde es noch ein wenig dauern bis ihr einen gemeinsamen Nenner finden werdet. Jetzt liegt es an dir. Wäge Pro und Kontra ab. Rational geht eigentlich alles. Die Frage ist das emotionale. Es scheint, als könnte er sich kein Leben in DE vorstellen. It's your turn. Das "your" bist aber du UND dein Sohn. Daher: Lass es sein.


Ich wünsche die von Herzen alles, alles Liebe und Gute. Es kommt wie es kommen muss und am Schluss wirst du glücklich sein.

Ich umarme dich!









 

8 LikesGefällt mir

3. August um 9:07

Na nicht jede Liebe bekommt ein happy End...😕 schade eigentlich aber einer von euch hätte sich halt bewegen müssen. 

1 LikesGefällt mir

3. August um 9:36

Er lernt nicht deutsch und zeigt irgendwo damit, dass er dein Vorhaben zussamen in Deutschland zu leben nicht ernst nimmt, hat schiss dass dein Sohn ihn nicht mag, obwohl dein Sohn kein Problem mit ihm hat, er hat Angst hier zu leben, obwohl du ihn alleine in Australien schonmal besucht hast und du seine Stärke sein solltest.

Der Mann ist unsicher, er ist unentschlossen, treibt alles in die Länge und will anscheinend, dass alles beim Alten bleibt und du redest mit ihm voreilig übers heiraten?

Du lässt dich weiterhin darauf ein mit ihm zu skypen, weil der Manm nicht Konsequent dir zu Liebe bleiben kann.

Fernbeziehung ist keine Beziehung, denn erst wenn du mit dem Menschen zusammen lebst, mit ihm Sex hast und vieles mehr, erst dann weisst du, ob er überhaupt dein Typ ist. 

Wenn weder du noch er keine Konsequenzen ziehen könnt und dass muss einer von euch, dann liebt ihr euch nicht genug und es läuft auf eine sehr gute Freundschaft hinaus.

Nach Australien zu ziehen halte ich persönlich für keine gute Idee, es kann passieren, dass wenn du dahin ziehst, du es nachher beräust, sobald du bemerkst unter welchen Zuständen du dort leben musst, starker Alkoholkonsum, Armut, Hautkrebs vieler Menschen und und und, d.h. das dein Sohn nicht mitkommen will ist nur ein Problem von zahlreichen anderen, aber auch die Zukunft deines Sohnes setzt du damit für einen Typen aufs Spiel, den du Mal online kennen gelernt hast. 

Ihr seid keine 18 mehr und seid in eurer Heimat sesshaft geworden, wenn einer von euch jetzt in dem Alter in einem anderen Land leben müsste, dann bedeutet dass ein Neuanfang mit hoher Mühe. 

Wie stehen seine Eltern/Familie dazu, wenn er hier in Deutschland leben würde? Welche Arbeit hat er in Australien? Warum heult der Mann am Skype, anstatt sich seinen Ängsten zu stellen? 

Ich würde dir raten, dir und deinem Sohn zur Liebe in Deutschland zu bleiben.



 

3 LikesGefällt mir

3. August um 9:49

Liebe dir doch Mal die Erfahrungsberichte durch, hier schreibt eine Person, die bereits 5 Jahre in Australien gelebt hat und sich nach Deutschland zurück sehnt: 

https://www.reisebineforum.de/viewtopic.php?t=26949

 

2 LikesGefällt mir

3. August um 9:49
In Antwort auf wunderkind1989

Liebe dir doch Mal die Erfahrungsberichte durch, hier schreibt eine Person, die bereits 5 Jahre in Australien gelebt hat und sich nach Deutschland zurück sehnt: 

https://www.reisebineforum.de/viewtopic.php?t=26949

 

*Lies 

Gefällt mir

3. August um 10:37

Etwas Englisch aufbessern und andere Kultur kennenlernen sollten nicht die Hauptgründe sein in ein anderes Land zu ziehen. Englisch kann man genauso gut in Deutschland lernen und nach Australien zur Besuch fliegen, wenn der freundschaftliche Kontakt zwischen den beiden erhalten bleibt. 

Es erinnert mich an eine traurige Reportage auf YouTube über Deutsche die nach Spanien auswandern, weil deren Urlaub dort so schön war: Ballermann, Alkohol, dicke Titten, Meer, Palmen, Freundlichkeit der Spanier. Sie denken tatsächlich, dass Spanien sie mit offenen Händen aufnimmt und haben nicht Mal ein Startkapital, sicheren Job dort, noch nichtmal die spanische Sprache beherrschen sie. Sie lassen sich von Oberflächem blenden und landen dort meist als Penner, sobald sie anfangen dort zu leben, so ohne Cash sind die ein Scheissdreck wert. Kein Ballermann, keine Titten und Ärsche, der Bierbauch geht weg und sie schlafen in irgendwelchen Höhlen beim Kerzenlicht. 

Die Statistik sollte zum Nachdem anregen, wieviele auswandern und wieviele scheitern oder wieder nach Deutschland zurück wollen, weil sie nicht wussten, wie gut es ihnen hier in Deutschland geht. 

Was ich damit sagen will ist, dort Leben und dort jemanden besuchen(Urlaub) sind zwei unterschiedliche Dinge und es müssen schon konkrete Gründe sein dahin auszuwandern und nicht solche wie bisschen Schwärmerei für einander oder damit das eigene Kind ein andres Land sieht. Seine Existenz in einem fremden Land von einem Mann abhängig machen den man online kennen gelernt hat, ist genauso Riskant wie in Spanien leben zu wollen, weil Ballermann und das bisschen Meer so schön war.

3 LikesGefällt mir

3. August um 10:39
In Antwort auf wunderkind1989

Etwas Englisch aufbessern und andere Kultur kennenlernen sollten nicht die Hauptgründe sein in ein anderes Land zu ziehen. Englisch kann man genauso gut in Deutschland lernen und nach Australien zur Besuch fliegen, wenn der freundschaftliche Kontakt zwischen den beiden erhalten bleibt. 

Es erinnert mich an eine traurige Reportage auf YouTube über Deutsche die nach Spanien auswandern, weil deren Urlaub dort so schön war: Ballermann, Alkohol, dicke Titten, Meer, Palmen, Freundlichkeit der Spanier. Sie denken tatsächlich, dass Spanien sie mit offenen Händen aufnimmt und haben nicht Mal ein Startkapital, sicheren Job dort, noch nichtmal die spanische Sprache beherrschen sie. Sie lassen sich von Oberflächem blenden und landen dort meist als Penner, sobald sie anfangen dort zu leben, so ohne Cash sind die ein Scheissdreck wert. Kein Ballermann, keine Titten und Ärsche, der Bierbauch geht weg und sie schlafen in irgendwelchen Höhlen beim Kerzenlicht. 

Die Statistik sollte zum Nachdem anregen, wieviele auswandern und wieviele scheitern oder wieder nach Deutschland zurück wollen, weil sie nicht wussten, wie gut es ihnen hier in Deutschland geht. 

Was ich damit sagen will ist, dort Leben und dort jemanden besuchen(Urlaub) sind zwei unterschiedliche Dinge und es müssen schon konkrete Gründe sein dahin auszuwandern und nicht solche wie bisschen Schwärmerei für einander oder damit das eigene Kind ein andres Land sieht. Seine Existenz in einem fremden Land von einem Mann abhängig machen den man online kennen gelernt hat, ist genauso Riskant wie in Spanien leben zu wollen, weil Ballermann und das bisschen Meer so schön war.

"zum Nachdenken anregen 

Gefällt mir

3. August um 12:11
In Antwort auf derspieltdochblos

"weil ich einen 7-jährigen Sohn habe, der sein Zuhause keinesfalls verlassen will"

das wird wohl vor allem dem einfluss von papa und oma geschuldet sein, nehm ich an? warum hast du ihn nicht in den urlaub dorthin mitgenommen?

Ich hatte meinen Sohn in dem 6-wöchigen Urlaub Januar 17 dabei. In dem Jahr ist er dann zur Schule gekommen, deshalb konnte er 10 Monate später nicht wieder mitkommen. Das war aber auch ok für ihn, und er hat sich gefreut, mal ein bisschen mehr Zeit mit Papa zu verbringen (der netterweise ein bisschen Urlaub genommen hat und in mein Haus gezogen ist, wärend ich weg war, außerdem Oma wie gewohnt nebenan).
Mein Sohn will auf keinen Fall von zu Hause wegzeihen, außerdem würde ich Papa und Oma das Herz brechen, wenn ich ihn trotzdem einfach ans andere ende der Welt bringen würde, das wäre einfach ein Egotrip. Die Option fällt leider weg, obwohl ich - könnte ich für mich alleine entscheiden - liebend gerne gehen würde.

1 LikesGefällt mir

3. August um 13:53

Ich wäre auch sehr dafür, dass ihr es in Australien versucht. Dein Mann scheint verständnisvoll zu sein, die Oma ist hier. Dann zahlst du halt etwas Unterhalt.
Wobei Australien wie schon gesagt wurde, auch für deinen Sohn eine Chance wäre.

Die Frage wäre halt jobtechnisch, wie wären deine Chancen in Australien?
Wie groß sind die Chancen deines Freundes ohne Deutschkenntnisse in Deutschland?
 

1 LikesGefällt mir

3. August um 13:55

Irgendwo ja schon verständlich, dass er kalte Füße kriegt, bei dem Gedanken, ALLES hinter sich zu lassen: Heimat, Familie, Freunde, Muttersprache, Job, alles, was sein bisheriges Leben ausmachte. Und dann ans andere Ende der Welt ziehen, in ein Land, dessen Sprache er nicht kennt (und seien wir mal ehrlich: englischsprachige Personen sind nicht gerade die Helden im Sprachen lernen. Das ist dort nicht so wie bei uns, dass man über viele Jahre mehrere Fremdsprachen in der Schule hat und am Ende dann auf nem recht anständigen Niveau sprechen/verstehen kann). Dann ist eure Beziehung ja eigentlich noch sehr frisch, durch die Entfernung gibt es noch keinen Alltag, man weiß also gar nicht, ob man sich im Alltag versteht und harmoniert. Dann ist er plötzlich Stiefvater eines 7-jährigen Jungen und das Thema Heirat steht zur Debatte? Wow, ganz schön viel auf einmal. 

Wäre es vielleicht eine Idee, dass er sich erstmal ein Jahr unbezahlten Urlaub nimmt (Sabbatjahr), seine Wohnung vielleicht untervermietet und erstmal ein Jahr auf Probe kommt? Um die Sprache zu lernen, euch im Alltag kennenzulernen, vielleicht mal den hiesigen Arbeitsmarkt checkt? 

4 LikesGefällt mir

3. August um 14:17

Ich finde es erstaunlich, wie lapidar bei einigen Kommentaren darüber hinweg gegangen wird, dass das Kind, sollte es mit der Mutter nach Australien gehen, dadurch vom Vater so weit, wie irgend möglich, räumlich getrennt leben wird.
Australien liegt nicht mal eben um die Ecke, da kann man sich nicht mal zumindest am Wochenende mal eben sehen, von den Kosten für die Reisen mal ganz abgesehen, die dazu nötig wären, sich überhaupt mal zu treffen.

Ein Glück für den Jungen, dass seine Mutter sich darüber Gedanken macht.
 
 

8 LikesGefällt mir

3. August um 14:57

Vielleicht weil das Kind dann viele wichtige Bezugspersonen (Papa, Großeltern, Freunde) verlöre und als Trennungskind schon eh belastet ist und nicht noch mehr Verluste erleiden sollte?🤔

4 LikesGefällt mir

3. August um 15:19
In Antwort auf ma777

Hallo ihr Lieben,
ich bin ganz neu hier im Forum und dachte mir, ich erfrage mal eure Meinungen zu meinem derzeitigen komplizierten Problem, vulleicht kann mir je jemand einen Rat geben,
Ich (42 J.) war (bzw. bin??) seit 1.5 Jahren mit einem wunderbaren, zuverlässigen Mann (50 J.) liiert, der mich über alles liebt. Das Problem ist, dass er in Australien lebt und ich in Deutschland, also Fernbeziehung über 17.000 Kilometer. Ich kenne ihn schon seit vielen vielen Jahren, und im Januar 2017 wurde aus lockerer Freundschaft Liebe, als ich für ein paar Wochen dort war. Klar war von Anfang an, dass ich nicht zu ihm ziehen kann (obwohl ich Australien liebe und nichts lieber als das täte), weil ich einen 7-jährigen Sohn habe, der sein Zuhause keinesfalls verlassen will. Also war es an meinem Freund, hierher umzuziehen, das wollte er ursprünglich auch, nur hat er sich Zeit erbeten zum Urlaub und Geld sparen und vorab ein bisschen Deutsch lernen.
Wir waren nach Januar 17 über 10 Monate getrennt, haben diese Zeit aber dank Skype und Whatsapp verhältnismäßig gut überstanden. Wir scheinen irgendwie eine Seelenverwandtschaft bzw. ein großes Grundvertrauen in uns zu haben. Dann war ich nach Weihnachten 17 für 3 Wochen dort – mein Sohn ist diesmal bei Papa und Oma geblieben – und habe seine Familie kennen gelernt (Mutter, Geschwister etc.) Alle mochten mich, alles war gut, wir haben den Flug für den Gegenbesuch meines Freundes im Juni dieses Jahres gebucht.
Im März ungefähr fing er an zu paniken wegen allem, was so auf ihn zukommt: Sprache lernen, komplett neue Umgebung, Visum, Job und Wohnung kündigen, Familie zurück lassen, auf Dauer mit meinem Sohn gut klarkommen etc. Als er dann im Juni kam, sind wir direkt in eine ziemliche Schieflage geraten: Von seinem bisherigen Deutschlernen war leider noch nicht viel vorhanden, deswegen war er sehr unsicher und fühlte sich unwohl, und er hat sich immer mehr hinter mir versteckt. Entscheidungen konnte er gar nicht mehr treffen, und Zukunftsgespräche führen wollte er auch nicht. Nach etwa 3 Wochen haben wir dann tatsächlich endlich ausführlich geredet, uns entschlossen, alle Bedenken über Bord zu werfen und es einfach zu versuchen, inklusive zeitnah heiraten, was unsere Situation eben erfordert… daraufhin waren wir beide zum ersten Mal, seit er gekommen war, total glücklich und entspannt und optimistisch und verliebt. Am schon nächsten Tag überhäufte er mich wieder mit 1000 Ängsten und Bedenken, ich konnte dieses Auf und Ab nicht mehr und habe unsere Beziehung beendet. Nach 2 furchtbaren Tagen haben wir uns wieder soweit zusammen gerauft, dass wir seine letzte Woche hier gut miteinander verbracht und ganz viele Gespräche geführt haben. Er sagt, er liebt mich über alles, aber er kommt nicht gegen seine Ängste an, all den Veränderungen und Risiken gegenüber, die der Umzug mit sich bringen würde. Er hat gefragt, ob er sich vielleicht nochmal melden darf, falls er sich nach 1 oder 2 Monaten Vermissen vielleicht doch sicher sein sollte – ich habe gesagt, ich kann nicht versprechen, ob ich dann noch bereit sein werde.
Vor 2 Wochen ist er jetzt zurück nach Australien geflogen, wir haben seitdem Kontakt gehabt – ganz ohne funktioniert für uns beide im Moment überhaupt nicht – aber sehr eingeschränkt, und gestern haben wir das erste Mal seitdem wieder per Skype gesprochen. Wir haben beide sehr geheult und wissen beide nicht, was wir tun sollen.
Dir Situation ist unglaublich traurig, weil wir eigentlich so dermaßen gut miteinander funktionieren, es aber irgendwie keine Lösung gibt. Ich kann ihn so schwer loslassen, weil ich noch nicht mal wütend auf ihn sein kann, es ist einfach nur traurig für uns beide, und auch für meinen Sohn, der ihn auch sehr mochte. Was meint ihr, irgendwie darüber hinwegkommen oder noch eine Weile daran festhalten und irgendwie eine Lösung finden???
 

Du könntest ohne Kind nach Australien gehen und schauen, ob du dich dort einlebst und ob die Partnerschaft was wird.
Dein Sohn bleibt bei Papa und Oma und behält sein Umfeld und Fteunde.
Vielleicht mag er später, wenn er größer ist, nachkommen. 

2 LikesGefällt mir

3. August um 15:49
In Antwort auf englishrose

Liebe ma777

Als ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mich gleich mit dir verbunden gefühlt:


Ich/wir war(en) vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation. Er war in London zu hause und ich in Deutschland. Mir ist bewusst, dass uns keine 17'000km trennten, aber unter dem Strich ist es das selbe. Man muss alles wahnsinnig gut planen und so ganz billig wird es auch nicht. 
Wir haben das ganze 18 Monate durchgezogen und dann mussten wir uns entscheiden. Wie geht es weiter? Zusammenziehen? Kompromisse gibt es, aber schlussendlich zieht jemand den Kürzeren. Egal in welcher Hinsicht. 

Der springende Punkt ist, mich hat dieses Thema vor einigen Jahren jeden Tag 24h beschäftigt - genau wie dich. Es hat mich fast augefressen und ich wusste, dass ich diese Beziehung eigentlich wollte, ABER die Realität war eigentlich, dass ich in London nicht glücklich geworden wäre und er hier auch nicht. 
Es war kurz und schmerzvoll: unsere Wegen trennten sich. Wir haben sporadisch Kontakt, sein Bruder heiratete vor kurzem. Ich war ebenfalls eingeladen. Wenn ich in London bin gehen wir auf ein Bier. Es ist und bleibt eine wunderbare Freundschaft und er und ich sind Seelenverwandte.

Ich selbst bin inzwischen in einer wundervollen Beziehung und ich habe mit meinem (neuen) Partner den Mann meines Lebens gefunden. Ab und zu erinnere ich mich an meinen Briten und frage mich: Was wäre gewesen, wenn ich mich für ihn entschieden hätte? Ich weiss es nicht, und ich werde es auch nie wissen. Aber wenn ich mich an diese Situation zurück erinnere weiss ich: 

Dass eine Beziehung funktioniert auf Dauer nur, wenn man die Nähe des Partners geniessen kann und gemeinsam ein Leben aufbauen kann. Ich meine aus deinem Post herauszulesen, dass du das auch realisierst. Es scheint, dass bei euch, wie auch bei uns, einige kaum überwindbare Hürden  auftreten. Ich hab das Gefühl, als würde es noch ein wenig dauern bis ihr einen gemeinsamen Nenner finden werdet. Jetzt liegt es an dir. Wäge Pro und Kontra ab. Rational geht eigentlich alles. Die Frage ist das emotionale. Es scheint, als könnte er sich kein Leben in DE vorstellen. It's your turn. Das "your" bist aber du UND dein Sohn. Daher: Lass es sein.


Ich wünsche die von Herzen alles, alles Liebe und Gute. Es kommt wie es kommen muss und am Schluss wirst du glücklich sein.

Ich umarme dich!









 

Hi englishrose,
vielen Dank für deine Mail. Im Grunde weiß ich das alles auch. Aber es hilft, es zu hören. Derzeit haben wir keine Zukunft. Freut mich, dass sich bei dir alles zum Guten gewendet hat. Ich hoffe, das kommt für mich auch noch
Ganz liebe Grüße!!

Gefällt mir

3. August um 15:53

Ich kann nicht für mich alleine planen, sondern für meinen Sohn und mich. Und er will nun mal nicht von zu Hause weg, abgesehen davon, dass ich seinem Papa und seiner Oma das Herz brechen würde, wenn ich ihn einfach ans andere Ende der Welt mitnehme. Die Option gibt es leider nicht, das wäre einfach nur ein ganz schlimmer Egotrip von mir. 

5 LikesGefällt mir

3. August um 16:06
In Antwort auf wunderkind1989

Liebe dir doch Mal die Erfahrungsberichte durch, hier schreibt eine Person, die bereits 5 Jahre in Australien gelebt hat und sich nach Deutschland zurück sehnt: 

https://www.reisebineforum.de/viewtopic.php?t=26949

 

Hallo wunderkind,
ich stimme mit der Person in vielen Punkten überein. Allerdings kenne ich Australien auch nicht nur von ein paar Urlauben her, sondern habe insgesamt rund 3.5 Jahre da gelebt. Ich weiß, dass die Politik und das Sozialsystem dort in vielen Bereichen ziemlich scheiße sind. Allerdings habe ich leider vor nunmehr 17 Jahren oder so mein Herz an das Land verloren. Ich habe gute Freunde da, die in den vielen Jahren, wo ich nicht dort war, durchgängig aus der Ferne an meiner Seite waren.
Für mich ist jetzt der einzige Grund, nicht zu gehen, mein Sohn.
Liebe Grüße

Gefällt mir

3. August um 16:11
In Antwort auf orchideenblatt

Irgendwo ja schon verständlich, dass er kalte Füße kriegt, bei dem Gedanken, ALLES hinter sich zu lassen: Heimat, Familie, Freunde, Muttersprache, Job, alles, was sein bisheriges Leben ausmachte. Und dann ans andere Ende der Welt ziehen, in ein Land, dessen Sprache er nicht kennt (und seien wir mal ehrlich: englischsprachige Personen sind nicht gerade die Helden im Sprachen lernen. Das ist dort nicht so wie bei uns, dass man über viele Jahre mehrere Fremdsprachen in der Schule hat und am Ende dann auf nem recht anständigen Niveau sprechen/verstehen kann). Dann ist eure Beziehung ja eigentlich noch sehr frisch, durch die Entfernung gibt es noch keinen Alltag, man weiß also gar nicht, ob man sich im Alltag versteht und harmoniert. Dann ist er plötzlich Stiefvater eines 7-jährigen Jungen und das Thema Heirat steht zur Debatte? Wow, ganz schön viel auf einmal. 

Wäre es vielleicht eine Idee, dass er sich erstmal ein Jahr unbezahlten Urlaub nimmt (Sabbatjahr), seine Wohnung vielleicht untervermietet und erstmal ein Jahr auf Probe kommt? Um die Sprache zu lernen, euch im Alltag kennenzulernen, vielleicht mal den hiesigen Arbeitsmarkt checkt? 

Hi Orchideenblatt,
die Idee mit Probejahr hatte ich auch schon.... das Problem ist, dass auch dafür die Heirat ganz am Anfang kommen müsste, ansonsten würde sich gar nix bewegen. Und der Gedanke ist schon sehr gruselig.......

Gefällt mir

3. August um 16:15
In Antwort auf herbstblume6

Vielleicht weil das Kind dann viele wichtige Bezugspersonen (Papa, Großeltern, Freunde) verlöre und als Trennungskind schon eh belastet ist und nicht noch mehr Verluste erleiden sollte?🤔

Hi herbstblume,
er ist nicht wirklich Trennungskind, weil sein Papa und ich uns schon während der Schwangerschaft getrennt haben.... aber er und sein Papa haben ein sehr enges Verhältnis und sehen sich fast jedes Wochenende für 1-2 Tage. Ich könnte es wirklich nicht machen, meinen Egotrip durchzuziehen, ich würde damit einige Leute (inkl meinem Sohn) sehr unglücklich machen.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Mein Freund besucht mich selten
Von: flauschi09
neu
5. August um 10:19

Beliebte Diskussionen

Teste die neusten Trends!
experts-club

Long4Lashes

Teilen

Das könnte dir auch gefallen