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Fehlende Unterstützung- wozu dann Beziehung

18. November 2010 um 18:50 Letzte Antwort: 19. November 2010 um 17:46

Hallo ihr Lieben.

Ich bin schon 6 Jahre mit meinem Freund zusammen. In schönen Zeiten ist alles wunderbar!
Aber jetzt habe ich Streß! Zu einem bekomme ich in Moment keine Unterstützung und muss viel jobben. Dann muss ich für die Uni jede Menge machen und als ob das nicht genug wäre falle ich in den Abgrund "Magersucht" immer tiefer rein.

Da denkt man, mein freund wird mich unterstützen. einmal mit Faust auf Tischhauen und sagen, was mir gut tut. Oder was tun! Mich zum Arzt etwa schleppen. Oder sofort kommen und trösten. (Wir haben eine Fernbeziehung). Jetzt in solchen Situationen bemerke ich, er sagt ein paar Mal, du arme, schalt doch mal ab und das war seine Hilfe. Was soll ich dann mit ihm. Immer nur lachen in schöne Zeiten?
Vielleicht reagiere ich in Moment über, denn es ist alle szu viel in Moment!

Aber es war heute einfach der Auslöser, als er schrieb ich gehe mit meinen Gedanken ans Geld ihm auf den Keks!!!

Nun will ich einfach Schluß machen! Aus Wut und Enttäuschung und Hilflosigkeit.....

Ein Fehler?

Danke für eure Hilfe

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18. November 2010 um 22:51

Du willst die Beziehung beenden...
... weil er die Verantwortung FÜR DICH nicht übernimmt?

Wieso bist du nicht sauer auf dich selbst, weil DU sie nicht übernimmst?

Wenn man sich auf eine Fernbeziehung einlässt (ich habe auch eine), dann macht man sich doch im Vorfeld schon bewusst, daß es etwas anders läuft, als in einer "normalen" Beziehung.

Was soll er denn deiner Meinung nach tun? Seinen Job hinschmeissen, Urlaub nehmen oder sich womöglich abends nach der Arbeit "mal eben" ins Auto setzen und zu dir fahren um sich um dich zu kümmern? Und dann morgens zurück um wieder zur Arbeit zu gehen? Denkst du nur an dich, oder auch ein bißchen an ihn dabei?

Wenns dir mies geht - dann fahr du doch zu ihm. Wenn du davon ausgehst, daß es für ihn kein Problem wäre zu dir zu fahren, sollte es ja für dich auch keines sein, zu ihm zu fahren.

Das ist ein bissl viel Verantwortung die er da zu tragen hat. Er hat ja schließlich auch noch ein Leben. Und das wird sicher auch nicht ohne Probleme sein. Wer hat das schon?

Ich hatte auch mal einen Freund, der ständig erwartet hat, daß ich ihm helfe. Hatte wohlgemerkt.

Du weißt was dir fehlt und wo der Schuh drückt. Dann ist es auch DEINE Aufgabe etwas zu ändern. Nicht seine.

Aus Wut, Enttäuschung und Hilflosigkeit eine Beziehung zu beenden ist ziemlich...... (sorry) dämlich.
Das klingt nach "wenn du mein Leben nicht für mich regelst, mach ich schluss". Dabei willst du das eigentlich gar nicht. Du willst ihn wegschieben, obwohl du ihn bei dir haben willst? Was ist das für eine Logik?









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19. November 2010 um 17:23

Vielen Dank für eure Antworten
Es war wirklich jede Menge dabei.
Ich fand es hilfreich, dass jeweils zwei Ansichten vorkamen.

Vielleicht komme ich euch gerade fordern vor, wobei das die erste Situation ist, wo ich so überreagiere. Ich bin schon immer selbstständig gewesen und flehe selten um Hilfe. Bloß in dieser Situation, da hab ich festgestellt, auch ich bin mal schwach und auch ich brauch Hilfe. Und genau in dem Moment stelle ich fest, es kommt keine Hilfe von einem Menschen, der mir am nächsten steht.

NAchdem ich eure Beiträge gelesen habe, habe ich nachgedacht. Ja, es kann sein, dass ich ihn gerade überfordere. Vielleicht ist er meiner Schwäche nicht gewohnt. Und ja, adaseptember, du hast Recht. MEine Magersucht überfordert ihn. Dabei wollte ich am Anfang nur mein Übergewicht loswerden. Jetzt wo ich ein Normalgewicht habe, kann ich einfach nicht mehr aufhören. Ist zu meinem Lebensinhalt geworden.

Es war schwierig für mich das einzugestehen. Erst als meine schwester mir gedroht hat, dass sie mich für immer vergisst, wenn ich nicht versuche zu kämpfen, habe ich mir gestanden, dass ich krank bin.

Nun gibt es da sProblem, das Psychiater einfach keinen Platz mehr haben. Hab schon zig Ärzte kontaktiert und man setzt mich nicht mal auf die warteliste.

Szomou, danke für deinen Einsatz. ICh fand es wirklich lieb.
Schreckschnucki hat in mancher Hinsicht Recht, aber netter formuliert wäre schön gewesen.

Ja, 6 Jahre hinschmeißen ist dämlich. Aber ich habe für mich beschlossen, dass wenn ich ihn nächste Woche sehe, dass ich ihm sage, dass ich sehr gern eine Unterstützung von ihm hätte. Klar, bin ich selbst für mich zuständig. Klar, hat er seine eigene Sorgen. Auch das vergesse ich nicht und versuche auch ihm zu helfen. (Und ja, ich bin in Notsituationen auch zu ihm gefahren. schmiss alles hin und ab zu ihm).
Manchmal ist man einfach schwach. Man kommt nicht weiter. Und die Probleme kann man nicht alle bewältigen. Wenn nicht Hilfe, dann wenigstens Verständnis für meine Situation wäre schon angebracht. Aber ja, vielleicht ist das nur sein Umgang damit, weil er überfordert ist.

szomou, leider ist Kredit für Master schwer zu bekommen. Verstehe selbst nicht warum. Aber du hast recht, ich muss mich möglichst schnell nach finanziellen Alternativen umschauen.

Ich bedanke mich herzlich für eure Beiträge. Gestern war ich zu überemotional. Ihr habt mich nüchtern gemacht.

Danke!!

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19. November 2010 um 17:46

Das hoffe ich...
Ich fürchte mich zwar vor dem Gespräch, aber da muss ich durch. Sonst wird alles shclimmer...

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