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Fehlende Haushaltsteilung

19. Juni um 10:27 Letzte Antwort: 21. Juni um 17:01

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

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19. Juni um 10:41

Mal ehrlich, was erwartest du denn jetzt?
Das er sich ändert?
Das wir dir ein Rezept nennen nachdem er sich ändert?
Selbst wenn wir dir sagen, er ist furchtbar faul und du bist im Recht, hilft dir das überhaupt nicht weiter...

Ich glaube, du wirst ihn nicht ändern.
Vielleicht wird er mal anders, wenn die Umstände es absolut erfordern, er vielleicht alleine lebt und keinen hat auf den er es abwälzen kann, aber selbst dann wird er vermutlich eher eine Haushaltshilfe einstellen als das selbst zu machen.

Wenn du dich mit seinem Verhalten nicht arrangieren kannst, solltest du das mit der Hochzeit gründlich überdenken!

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19. Juni um 13:52

Sei froh wenn dass Du die Realität jetzt erlebst und nicht nach einer Hochzeit.
Letztlich ist ja alles im Argen, da wirst Du kaum was an ihm ändern können. Er ist letztlich von seiner Mutter zu Dir gewechselt.
Was hat es denn mit dem Nebensatz mit dem "Zahlen" auf sich? Zahlt er mehr für den Haushalt als Du?

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19. Juni um 15:47
In Antwort auf sophos75

Sei froh wenn dass Du die Realität jetzt erlebst und nicht nach einer Hochzeit.
Letztlich ist ja alles im Argen, da wirst Du kaum was an ihm ändern können. Er ist letztlich von seiner Mutter zu Dir gewechselt.
Was hat es denn mit dem Nebensatz mit dem "Zahlen" auf sich? Zahlt er mehr für den Haushalt als Du?

Er ist letztlich von seiner Mutter zu Dir gewechselt.


So sieht es aus. Und da er ü30 ist, wirst Du ihn darin auch nicht ändern können.
Überlege Dir das sehr gut mit der Hochzeit, denn ich schätze, das machst Du vielleicht noch einige Jahre mit, und dann klappst Du ganz zusammen.

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19. Juni um 17:43
In Antwort auf sandy32112

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

"Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich."

Selber Schuld.
Wenn du das doch eh alles erledigst, warum sollte er sich dann die Mühe machen?

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19. Juni um 21:50
In Antwort auf sandy32112

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

Höö..?? Und wieso zum Teufel machst du denn das alles?? Lass es doch!
Zieh aus, der wird sich nicht ändern. Heiraten würde ich so einen Muttersöhnchen, der kein Haushalt führen kann nie im Leben.
Wieso tust du dir das an?????

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20. Juni um 12:10
In Antwort auf sandy32112

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

Wieso um Himmels Willen willst du den heiraten???? Hast du einen Wunsch nach ewigem Mama spielen? Wieso machst du sowas???

Menschen ändern sich nicht, lauf so lange du noch kannst, sonst hast du dieses Riesenbaby im schlechtesten Fall jahrezehnte lang an der Backe!

Ist mir absolut unverständlich sowas, du hast dir doch diesen Mann ausgesucht, was erwartest du?!

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20. Juni um 13:10

schwer zu verstehen, aber Du wirst ihn nicht mehr ändern können. manchmal hilft ja reden noch, aber wenn das nicht hilft solltest du die Hochzeit überdenken.
Wenn man sich gegenseitig zu Hause hilft hat man doch auch gemeinsam wieder mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
er wird ganz einfach denken ,ein Arbeitstag ist vorbei, du bist ja zu Hause, doch so geht das nicht. da ist es doch schon mal gut wenn eine Frau in die Wohnung des Mannes kommt und schaut sich alles mal etwas genauer an. War immer selbstversorger trotz Frau, Putzen waschen kochen kann man alles erlernen. Denke aber dass bei euch alles andere nicht stimmig ist. wenn ich glücklich bin tu ich doch weit mehr um unsere Beziehung wachsen zu lassen.

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20. Juni um 13:32
In Antwort auf sandy32112

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

NEIN ...das ist kein Normalzustand , aber das weißt Du Selber ....

Manche  Menschen brauchen klare Richtlinien , deshalb ist es wichtig , genau aufzulisten , wer für was zuständig ist und es auch als Solches klar kommunizieren, was durchaus viel an Konsequenz und Geduld fordert ...

Du bist seine Partnerin , nicht der Mamaersatz ....
 

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20. Juni um 14:10
In Antwort auf sandy32112

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

Für mich ist Normalzustand, dass sich die Hausarbeit und Gartenarbeit beide gerecht aufteilen. Dass einer allein den gesamten Haushalt macht, obwohl beide arbeiten gehen, bezeichne ich nicht als Normalzustand (und so ist es nunmal bei uns).

Bei euch ist das anders, du arbeitest nicht, er Vollzeit. Daher kann ich schon seinen Anspruch verstehen, dass du als Ausgleich die gesamte Hausarbeit übernimmst. Er denkt sich ja, dass du sonst nichts zu tun hast den ganzen Tag. Ist das denn so? Was machst du denn den ganzen Tag über so? Vielleicht solltest du da mal eine Liste führen und das deinem Partner zeigen, denn wahrscheinlich bekommt er davon nicht viel mit.

Wieso möchtest du diesen Mann eigentlich heiraten, wenn es dich nervt, dass er die gesamte Hausarbeit dir überlässt? Da wäre doch vielmehr eine Trennung angesagt, denn ändern wird sich das nicht mehr, er hat ja deutlich gemacht, dass er das gut findet, wie es ist.

An deiner Stelle würde ich diesen Mann nicht heiraten. Was erhoffst du dir davon? Wie gesagt, ändern wird er sich nicht und wenn es dich jetzt schon so nervt, dann seid ihr bald wieder geschieden. Folglich könnt ihr euch die Hochzeit eigentlich gleich sparen.

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20. Juni um 18:22

Meiner Ansicht nach hast Du eine sehr geringschätzige Sicht auf Deinen Partner. Er arbeitet in Vollzeit und erwirtschaftet das Einkommen für den gemeinsamen Haushalt. Es ist mitnichten so, dass ein Buchhalter den ganzen Tag nur Däumchen dreht, sondern es ist anstrengende intellektuelle Arbeit, bei der man sich konzentrieren muss. Es ist verständlich, dass er nach der Arbeit müde ist.

Es ist eine Frage der Perspektive: Genauso wie er seinen Teil zum Funktionieren des gemeinsamen Hausstandes beiträgt, trägst Du ebenfalls Deinen Teil dazu bei. Und, dass dies so klappt, darauf könntet Ihr zusammen stolz sein. Das ist Perspektive Nr. 1. In Perspektive Nr. 2 siehst Du Dich als Hausangestellte und er sieht sich als Zahl-August, der für den gemeinsamen Haushalt alles mit seinem Einkommen zahlen muss. Genauso gut könnte er aus dieser Perspektive auch verlangen, einen Deinem Gesundheitszustand zumutbaren Nebenjob anzunehmen, damit er nicht alles aus seinem Einkommen finanzieren muss. Ich denke, mit Perspektive Nr. 1 lässt es sich besser zusammenleben.

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20. Juni um 18:44

Erstmal die Heirat abblasen. Wenn ihr Kinder plant, auch lassen. Am Ende bleibt alles an dir hängen und er wird sich schön rausziehen. Grade in eurer Situation - und auch sonst immer - ist eine gerechte Aufteilung das A und O. Dass du ihn nicht ändern kannst, glaubst du nicht - aber es braucht Zeit, angemessenen Druck, Einsicht und wenig Einfluss von außen (also keine Einmischung von Mama). Ich kann nichts anfangen mit der Ansicht, dass wenn man arbeitet ja nix mehr im Haushalt machen muss - abgesehen davon, dass sie nur für Männer gilt... Jeder sollte seinen Teil zum Zusammenleben beitragen udnd er Haushalt gehört eben auch dazu.

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20. Juni um 21:52
In Antwort auf sandy32112

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

Love it -
Change it -
Leave it...

Alte Management-Seminar Weisheit. Kann man bestimmt googeln, deshalb kein weiterer Kommentar meinerseits.

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20. Juni um 22:52

Hmmm ich bin da etwas unschlüssig. Normalerweise würde ich sagen, dass beide natürlich gleichermaßen für den Haushalt verantwortlich sind, da gibt es gar nichts zu diskutieren.
ABER in deinem Fall ist es ja doch etwas anders, da er ja offenbar das Geld nach Hause bringt.
Wenn du also nicht arbeiten gehst und er schon, sehe ich kein Problem darin, dass du den Haushalt führst. Klingt für mich eher fair.

Dass er sich nicht mehr um dich und Unternehmungen bemüht, ist nochmal ein anderes Thema. Da solltet ihr miteinander Reden und Vereinbarungen treffen.

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21. Juni um 0:44
In Antwort auf sandy32112

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

Hallo Sandy,

mache ihn durch ein paar kleine Veränderungen in deinem Alltag auf dich aufmerksam.

Bei einem Gespräch mit Ihm bist du selbsbewust und lächelst ihn freundlich an. Deine für ihn plötzliche Wesensveränderungen wird ihn neugierig und zugleich mistrauisch machen.

Nun hört er dir zu und du kannst deine Sorgen und Wünsche äußern.

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21. Juni um 1:00
In Antwort auf robby

Hallo Sandy,

mache ihn durch ein paar kleine Veränderungen in deinem Alltag auf dich aufmerksam.

Bei einem Gespräch mit Ihm bist du selbsbewust und lächelst ihn freundlich an. Deine für ihn plötzliche Wesensveränderungen wird ihn neugierig und zugleich mistrauisch machen.

Nun hört er dir zu und du kannst deine Sorgen und Wünsche äußern.

In welcher Welt wird ein Partner neugierig und zugleich misstrauisch, nur weil man Mal lächelt? Und fast noch wichtiger: wer will das?

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21. Juni um 1:12
In Antwort auf soncherie

In welcher Welt wird ein Partner neugierig und zugleich misstrauisch, nur weil man Mal lächelt? Und fast noch wichtiger: wer will das?

Es geht doch darum dass Gespräch mit ihm zu finden, sie könnte ihn auch anschreien und sagen hör mir zu.

Sich in einer Beziehung zu verstellen ist selbstverständlich nicht produktiv, jedoch kann eine kleine persönliche Veränderung dazu beitragen, Gehör zu finden.
 

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21. Juni um 1:28

BTW ein Lächeln strahlt immer Selbstbewusstsein aus 😉

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21. Juni um 10:10
In Antwort auf robby

BTW ein Lächeln strahlt immer Selbstbewusstsein aus 😉

Nein, ein Lächeln kann auch Unsicherheit ausdrücken.

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21. Juni um 11:02

Ich finde es selbstverständlich, seinem gesundheitlich angeschlagenen Partner - der deswegen schon berentet ist - im Haushalt zu unterstützen. Hilfe finde ich das falsche Wort, es ist ja auch sein Haushalt, der natürlich auch Pflichten mitbringt - auch als Berufstätiger.
Ich bin selbst chronisch krank und weiß, wie schwer es ist, manchmal ist mir sogar das morgendliche Aufstehen zuviel. Aber ich muss ja, die Kinder können sich noch nicht alleine versorgen. Dass dann einem der Partner Arbeit abnimmt, sollte nicht mit bitteln und betteln einhergehen. 

Ich finde es schwer verständlich, wie von Seiten deines Partners oder auch hier agumentiert wird. "zu Hause sein" heißt ja nicht immer, dass man faul auf der Couch liegt und "Geld verdienen" entbindet einem auch nicht von Unterstützung (oder er zahlt eine Haushaltshilfe ). Andersrum, wenn dein Mann berentet daheim wäre, würde sich die Frage gar nicht stellen, sondern deine Unterstützung vorausgesetzt werden - schade, dass dabei mit zweierlei Maß gemessen wird.

Dein Partner ist einfach nur faul, empathielos und vor allem schrecklich verwöhnt. Evtl auch ein bisschen respektlos, aber so ist er leider wohl erzogen worden. Ihn zu ändern wird schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Ich würde mir wirklich gut überlegen, ob ich mir eine Zukunft mit ihm vorstellen kann. 

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21. Juni um 17:01
In Antwort auf sandy32112

Hallo,

mein Partner (32) und ich (38) leben seit einigen Jahren zusammen. Demnächst wollen (wollten) wir heiraten. Reizthema seit Jahren ist: fehlende Einbringung seinerseits in die Beziehung und in den Haushalt. Er hatte vor mir noch nie eine Partnerin und Mutti hat für ihren 27-jährigen Sohn ja alles gemacht. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Klamotten kaufen! Machte sie aber nicht nur für ihn sondern auch für den jüngeren Bruder der heuer 30 wird! Der muss nur einmal schräg husten dann steht sie vor der Tür und muss ihm beistehen. Dafür ist ihr kein Weg zu weit denn die wohnen 200km weit weg.

Mein Partner arbeitet Vollzeit als Buchhalter, von 07:00-16:00 Uhr, Freitag von 07:-12:00 Uhr. Reißt sich also kein Bein aus. Ich bin seit wenigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet. Wie es das Wort schon sagt, bin ich nicht so einsatzfähig wie ein gesunder Mensch, um es mal geschönt auszudrücken.
Nun, wer macht den Haushalt? Ich. Wer kocht? Ich. Wer räumt ihm die Wäsche hinterher? Ich. Wer kümmert sich um den Hund den ER unbedingt haben wollte und jetzt schon eine kleine Abendrunde zuviel verlangt ist? Ich. Unternehmungen in der Beziehung? Wenn ich sie nicht planen- und ihn ständig mitziehen würde,dann käme nichts. Wer hat die Hochzeit von A-Z geplant die Ende September stattfinden sollte? Ich. Die leere Klopapierrolle im Bad würde auch in 2 Wochen noch da liegen würde ich es nicht wegräumen. Diese grauenhafte Lethargie lässt meinen Partner zunehmend unattraktiv erscheinen.

Gespräche darüber enden stehts darin, dass die Situation verkehrt wird und gestern der Satz fiel: "ist für dich doch eh fein wenn ich alles bezahle". Nur ist es in meinen Augen damit nicht abgetan. Zu einer Beziehung gehört für mich auch Zweisamkeit, Zusammenhalt, ein Miteinander. Ich kann auf die schönste Wohnung verzichten wenn ich gleichzeitig behandelt werde wie eine Hausangestellte.
Wenn es mir nicht gut geht und liege den halben Tag dann bleibt auch die Arbeit liegen. Irgendwann wird es dann schon wieder gemacht werden.

Wir sind vor 2 Wochen umgezogen. Aufgrund von diversen Lieferungen haben wir natürlich viel Pappe in der Wohnung liegen. Vorgestern hätte der Recyclinghof offen gehabt. Der Müll liegt bis heute. Warum? Er wollte nicht fahren weil es geregnet hat.

Ein typischer Tag sieht so aus, dass er gegen 17:00 Uhr nach Hause kommt, sich vor den gerichteten Tisch setzt, Geschichten aus der Arbeit erzählt, 5 Schritte weiter auf die Couch fällt, ins Handy starrt, in den Fernseher starrt, nach ca einer Stunde sich in Richtung Kaffeemaschine bewegt und anschließend vor den Computer und da sitzt er dann bis Mitternacht und später.

Ist das bei euch auch so? Ist es das der Normalzustand oder bin ich nur überempfindlich?

Da auch ich immer wieder gesundheitliche Probleme habe, die mich in meiner Alltagsbewältigung einschränken oder zu komplettem Rückzug von der Welt bewegen können, weil man einfach nicht so funktioniert wie die anderen und manchmal einfach nicht mitziehen und -halten kann und will, habe ich schon Verständnis für deine Lage. 

Allerdings war und bin ich erwerbstätig. 

Dennoch hatte auch ich Partner, die sehr wehleidig waren, wenn sie selbst krank waren, aber mir gegenüber, wenn es mir schlecht ging, absolut unempathisch waren. Ein Partner, der auf meine gesundheitlichen Probleme nicht eingeht, könnte es für mich nie sein.

So, wie du über deinen Freund schreibst, glaube ich, dass er so wie viele andere hier überhaupt nicht nachvollziehen kann, was es heißt, über einen längeren Zeitraum, möglicherweise für immer aufgrund von gesundheitlichen Problemen im Nachkommen der Alltagsverpflichtungen eingeschränkt zu sein. In unserer Gesellschaft muss man funktionieren und seinen Beitrag leisten. Wenn man das nicht kann, ehrlich nicht kann oder gerade noch schafft, wird man sich immer verteidigen müssen, Unverständnis und Unterstellungen ausgesetzt sein. Es gibt zweifelsohne Menschen, die das System ausnützen, aber es gibt auch wirklich Menschen, die einfach nicht oder nicht immer so können, wie sie wollen. Es ist schwer genug, sich in einer auf Leistung und Ertrag ausgerichteten Gesellschaft permanent mit gesundheitlichen Problemen herumzuschlagen, die einem das Alltäglichste und Banalste unüberwindlich erscheinen lassen, nicht immer vor Energie zu strotzen, so dass man jeden Freizeitstress und -unsinn mitmachen kann und möchte. Es ist schwer genug, es immer wieder mit Menschen zu tun zu haben, die aber auch gar kein Verständnis für die eigene Lage haben, weil sie diese einfach nicht nachvollziehen können. Vom Partner bräuchte ich das an deiner Stelle erst recht nicht. Insofern weiß ich nicht, wie viel Potential es noch für eure Beziehung gibt.

Andererseits aber wäre es auch interessant zu wissen, ob du dich in deinen guten Zeiten und an deinen guten Tagen darum bemühst, den Haushalt zu bestreiten und deinen Beitrag zu leisten oder ob du dich möglicherweise zu sehr gehen lässt und in deine Befindlichkeiten ergibst. Denkst du, dass da bei dir unter Berücksichtigung deiner gesundheitlichen Einschränkungen noch Spiel ist, oder bist du eher ein Typ, der sich immer zusammenreißt und dem man es sagen muss, wenn er sich eine Auszeit nehmen soll oder irgendwo dazwischen?

Manchmal kann es auch sein, dass ein gewisser Druck oder das Gefühl, etwas zu müssen, Verpflichtungen förderlich im Sinne einer Ablenkung von der Gesundheit sein können. Ob dies zutrifft, hängt aber stark von deine gesundheitlichen Lage ab, aber auch davon, wie du mit dir umgehst (Setzt du dich unter Druck oder bist du sehr nachsichtig mit dir?). 

Dennoch verstehe ich aber auch, dass dein Partner sich allein gelassen fühlt, wenn er arbeitet und im Haushalt auch noch alles oder sehr viel erledigen muss - zumindest wenn es dir schlecht geht. Ich verstehe dieses Gefühl auch dann, wenn du dich an deinen guten Tagen sehr bemühst. Denn es ist einfach menschlich. Es wird ihm manchmal zu viel sein. Keinesfalls aber kann ich es verstehen, wenn er gar nichts oder nur sehr selten etwas im Haushalt beiträgt.

An deiner Stelle würde ich versuchen, alle Gefühle auf beiden Seiten ohne Beschönigungen anzusprechen und nach Lösungen zu suchen. Hilfe von außen, mehr gegenseitiges Verständnis (nicht nur dein Partner für dich, auch du für deinen Partner). Wenn ihr auf keinen gemeinsamen Nenner kommt, würde ich mich trennen. 

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