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Fehlende Fürsorge und Empathie

27. Februar 2016 um 0:29

Hallo liebe Community!
Bin ganz neu hier, hoffe sehr ihr könnt mir helfen...

Seit zwei Wochen schleppe ich eine schlimme Erkältung mit Nebenhöhlenentzündung mit mir rum und es wird einfach nicht besser. Ich habe ständiges Herzrasen und fühle mich schwach, sobald ich aufstehe um mir etwas zu essen zu holen oder Tee zu machen. Diese Woche bin ich deswegen zu Hause geblieben. Mein Mann war an 2 Abenden diese Woche nicht zu Hause wegen seinem Fussball Training, und heute hätte er abends wieder Training gehabt, was aber abgesagt wurde. Daraufhin schrieb er mir, dass er dafür mit Kollegen etwas trinken gehen würde. Ich bat ihn darum, direkt nach der Arbeit heimzukommen und mir die Medikamente zu bringen die er für mich besorgt hatte, da es mir nicht gut geht und da ich ihn auch gerne bei mir hätte. Er stimmte zu, wenn auch widerwillig, da er gerne mit den Kollegen was unternommen hätte. Ich erwartete ihn also ca. eine Stunde später zu Hause und bereitete das Abendessen für uns vor. Als er erst nach 2,5 Stunden auftauchte, fragte ich, warum er erst so spät kommt, und er gab zu, doch noch etwas trinken gewesen zu sein mit den Kollegen.. Ich bin wirklich fassungslos über dieses lieblose und respektlose Verhalten mir gegenüber. Ich finde, wenn er wenigstens ein bisschen Fürsorge und Liebe empfinden würde, würde er sich um mich sorgen und nicht egoistisch seinen Spaß in den Vordergrund stellen. Ich spiele nun sogar mit dem Gedanken mich scheiden zu lassen, da ein solches Verhalten keine Basis für eine Beziehung oder gar Familiengründung ist, meiner Meinung nach. Dieses Verhalten hat er schon sehr oft an den Tag gelegt, und ich kann es einfach nicht verstehen wie er so kalt und egoistisch sein kann. Wie wird das erst wenn wir ein Kind haben?? Übertreibe ich, oder ist sein Verhalten mir gegenüber wirklich respektlos?

Das schlimmste daran aber ist, dass er sich keiner Schuld bewusst ist, und meint, jetzt sei er ja da... Und dass er genauso gut noch dort hätte bleiben können, aber er ist früher gegangen um bei mir zu sein.
Dass es darum geht, dass ich das Medikament dringend gebraucht habe, und dass es ums Prinzip der Fürsorge und Empathie dem anderen gegenüber geht, versteht er absolut nicht.
Allgemein ist es so, dass er sich in solchen Fällen sich nicht in andere hineinversetzen kann, bzw sich nicht um die anderen sorgt. Beispiel, als unser Neffe mit 3 jahren im kh lag auf der intensiv, hat er es nicht für nötig empfunden ihn zu besuchen, da er meinte, er schläft wahrscheinlich eh die ganze Zeit, und dass der Kleine es eh nicht merkt ob jemand da ist oder nicht. Aber dass es darum geht, da zu sein, sich zu erkundigen und sich um den anderen zu sorgen oder zu kümmern, versteht er einfach nicht...

Ist er so gefühlskalt oder bin ich zu sensibel??

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten! LG

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27. Februar 2016 um 3:11

Liebe Bossanova
Deinen Beitrag musste ich wirklich 2 mal lesen und drüber nachdenken, bevor ich antworten wollte. Schwierige Situation und sehr schwierig zu beurteilen. Aber ich versuche es trotzdem ohne dich zu verärgern.

Das Fussballtraining scheint ja fester Bestandteil im Alltag deines Mannes zu sein. Wäre es nicht ausgefallen, hättest du die Medikamente und die Anwesenheit deines Mannes zu einem späteren Zeitpunkt toleriert?
Wenn man jetzt die ganze Geschichte nur nach Fakten beurteilt ohne Gefühle (ich weiss, es ist schwer) nimmst du das Wort Scheidung in den Mund wegen 90 min Verspätung. Das ist schon irgendwie hart.

Mir ist durchaus klar, dass es dir nicht gut ging und du dich in der Zeit wahrscheinlich maßlos geärgert hast, während es du zuhause gewartet hast und er gedankenlos *seinen Spaß* hatte. In meiner Beziehung gibt es auch Momente, in denen ich denke: "Wenn er das noch einmal macht, ziehe ich morgen aus! Er WEISS genau, dass ich das nicht gut finde. Warum schnallt er es nicht?!" und letztendlich muss ich eine Nacht drüber schlafen und merke, dass ich mich über *Kleinigkeiten* aufgeregt habe, in die ich mich mit meiner Grübelei reingesteigert habe. Oder falsch kommuniziert habe.

Wenn du sagst, es ging dir auf der einen Seite schlecht, aber du konntest noch das gemeinsame Abendessen vorbereitet, wirkt das nicht so pflege- und hilfsbedürftig, dass die Anwesenheit deines Mannes dringend erforderlich gewesen wäre. Es wäre schön gewesen, ganz klar, aber eben auch optional.
In solchen Punkten hab ich gelernt auch Männer zu verstehen und so zu nehmen wie sie eben sind. Männern fehlt von Natur aus eine gewisse (für uns selbstverständliche) Fürsorge. Ich glaube nicht mal, dass sie das böse meinen. Es scheint einfach von der Natur aus nicht angelegt worden zu sein im männlichen Wesen. *Händchenhalten* im Krankheitsfall liegt ihnen einfach nicht und der Sinn darin wird dementsprechend nicht erkannt. Überspitzt ausgedrückt.

In deinem Beitrag höre ich sehr viele Vorwürfe. Vielleicht versuchst du mit deinem Mann nochmal komplett anders über dieses Thema zu sprechen. Ohne Vorwürfe. Versuche ihn auf der Sachebene zu erreichen (das funktioniert meist fantastisch bei Männern). Argumentiere z.B. dass das Fehlen der Medikamente sehr belastend für dich war. Das ist etwas, dass die meisten Männer eher verstehen.
So bekommst du deinen Mann wenigstens dazu, dass er dir die Medikamente vorbeibringt bevor er was trinken geht und du nicht ewig warten musst.

Meiner Erfahrung nach sind Männer einfach auch sehr schnell überfordert mit einer Krankheitssituation. Wenn sie was aktiv *machen* können, ist es okay (Medikamente ranschaffen, einkaufen). Wenn sie aber nur anwesend sein sollen, Trost spenden, Anteil nehmen usw. sind sie endlos überfordert und wissen nicht wie. Und drücken sich dann eher vor der Situation. Das wirkt dann häufig gefühlskalt und emotionslos, passiert aber meist aus dem einfachen Grund, dass Männer das halt nicht so können wie wir Frauen.
Und Verständnis in einer Beziehung sollte gegenseitig passieren - und nicht, dass nur der Mann sich in die Frau reindenkt und frau denkt, dass der Mann schon ähnlich ticken wird wie sie selbst. Ist nämlich leider nicht so.

Die Geschichte mit dem Neffen auf der Intensivstation wirkt ja auf den ersten Blick bitter und traurig, war aber schon ganz richtig gedacht von deinem Mann. Ich weiss nicht ob der Neffe nur geschlafen hat oder sich gefreut hätte. Mein Lebensgefährte arbeitet selbst auf ner Intensivstation und kommt täglich nicht Hause und regt sich über die Horden an Besuchern auf, dass sämtliche Tanten, Onkels, Cousins und und und zu den Patienten wollen, und er und seine Kollegen die Besucher nur noch auf den engsten Familienkreis beschränken müssen zur Stresslimitierung des Patientens.
Er meinte mal, die Pflege und Ärzte würden schon den ganzen Tag soviel an den Patienten rumdoktoren (Stress), und Nachmittags kommen noch 5 -10 Besucher. Das sei ein Stressfaktor, den man intenstivpflichtigen Patienten nicht zumuten kann und sollte.
Ein aufrichtig besorgter Anruf bei den Eltern des Kindes, um sich nach dessen Befinden zu erkundigen, wäre dementsprechend sehr viel angemessener, auch wenn der erste Impuls ist, dass man doch persönlich anwesend sein müsste.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas hilfreichen Input geben.

Liebe Grüße,

Moni

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27. Februar 2016 um 6:51

Scheidung?
wärst du mittwen in einer chemotherapie, könnte ich verstehen, dass du so getroffen bist.obwohl man denken sollte, gerade dann schickt man ihn mal mit den kumpeln einen trinken.
aber wegen eines schnupfens???

nun dann.....

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27. Februar 2016 um 10:25
In Antwort auf monie1982

Liebe Bossanova
Deinen Beitrag musste ich wirklich 2 mal lesen und drüber nachdenken, bevor ich antworten wollte. Schwierige Situation und sehr schwierig zu beurteilen. Aber ich versuche es trotzdem ohne dich zu verärgern.

Das Fussballtraining scheint ja fester Bestandteil im Alltag deines Mannes zu sein. Wäre es nicht ausgefallen, hättest du die Medikamente und die Anwesenheit deines Mannes zu einem späteren Zeitpunkt toleriert?
Wenn man jetzt die ganze Geschichte nur nach Fakten beurteilt ohne Gefühle (ich weiss, es ist schwer) nimmst du das Wort Scheidung in den Mund wegen 90 min Verspätung. Das ist schon irgendwie hart.

Mir ist durchaus klar, dass es dir nicht gut ging und du dich in der Zeit wahrscheinlich maßlos geärgert hast, während es du zuhause gewartet hast und er gedankenlos *seinen Spaß* hatte. In meiner Beziehung gibt es auch Momente, in denen ich denke: "Wenn er das noch einmal macht, ziehe ich morgen aus! Er WEISS genau, dass ich das nicht gut finde. Warum schnallt er es nicht?!" und letztendlich muss ich eine Nacht drüber schlafen und merke, dass ich mich über *Kleinigkeiten* aufgeregt habe, in die ich mich mit meiner Grübelei reingesteigert habe. Oder falsch kommuniziert habe.

Wenn du sagst, es ging dir auf der einen Seite schlecht, aber du konntest noch das gemeinsame Abendessen vorbereitet, wirkt das nicht so pflege- und hilfsbedürftig, dass die Anwesenheit deines Mannes dringend erforderlich gewesen wäre. Es wäre schön gewesen, ganz klar, aber eben auch optional.
In solchen Punkten hab ich gelernt auch Männer zu verstehen und so zu nehmen wie sie eben sind. Männern fehlt von Natur aus eine gewisse (für uns selbstverständliche) Fürsorge. Ich glaube nicht mal, dass sie das böse meinen. Es scheint einfach von der Natur aus nicht angelegt worden zu sein im männlichen Wesen. *Händchenhalten* im Krankheitsfall liegt ihnen einfach nicht und der Sinn darin wird dementsprechend nicht erkannt. Überspitzt ausgedrückt.

In deinem Beitrag höre ich sehr viele Vorwürfe. Vielleicht versuchst du mit deinem Mann nochmal komplett anders über dieses Thema zu sprechen. Ohne Vorwürfe. Versuche ihn auf der Sachebene zu erreichen (das funktioniert meist fantastisch bei Männern). Argumentiere z.B. dass das Fehlen der Medikamente sehr belastend für dich war. Das ist etwas, dass die meisten Männer eher verstehen.
So bekommst du deinen Mann wenigstens dazu, dass er dir die Medikamente vorbeibringt bevor er was trinken geht und du nicht ewig warten musst.

Meiner Erfahrung nach sind Männer einfach auch sehr schnell überfordert mit einer Krankheitssituation. Wenn sie was aktiv *machen* können, ist es okay (Medikamente ranschaffen, einkaufen). Wenn sie aber nur anwesend sein sollen, Trost spenden, Anteil nehmen usw. sind sie endlos überfordert und wissen nicht wie. Und drücken sich dann eher vor der Situation. Das wirkt dann häufig gefühlskalt und emotionslos, passiert aber meist aus dem einfachen Grund, dass Männer das halt nicht so können wie wir Frauen.
Und Verständnis in einer Beziehung sollte gegenseitig passieren - und nicht, dass nur der Mann sich in die Frau reindenkt und frau denkt, dass der Mann schon ähnlich ticken wird wie sie selbst. Ist nämlich leider nicht so.

Die Geschichte mit dem Neffen auf der Intensivstation wirkt ja auf den ersten Blick bitter und traurig, war aber schon ganz richtig gedacht von deinem Mann. Ich weiss nicht ob der Neffe nur geschlafen hat oder sich gefreut hätte. Mein Lebensgefährte arbeitet selbst auf ner Intensivstation und kommt täglich nicht Hause und regt sich über die Horden an Besuchern auf, dass sämtliche Tanten, Onkels, Cousins und und und zu den Patienten wollen, und er und seine Kollegen die Besucher nur noch auf den engsten Familienkreis beschränken müssen zur Stresslimitierung des Patientens.
Er meinte mal, die Pflege und Ärzte würden schon den ganzen Tag soviel an den Patienten rumdoktoren (Stress), und Nachmittags kommen noch 5 -10 Besucher. Das sei ein Stressfaktor, den man intenstivpflichtigen Patienten nicht zumuten kann und sollte.
Ein aufrichtig besorgter Anruf bei den Eltern des Kindes, um sich nach dessen Befinden zu erkundigen, wäre dementsprechend sehr viel angemessener, auch wenn der erste Impuls ist, dass man doch persönlich anwesend sein müsste.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas hilfreichen Input geben.

Liebe Grüße,

Moni

Dankeschön
Liebe Moni,

Vielen Dank für deine objektive und einfühlsame Antwort!
Dass die Männer nunmal anders ticken als wir, und eben von Haus aus nicht mit dem gleichen Fürsorge-Gen wie wir ausgestattet sind, vergesse ich tatsächlich. Hin und wieder, Danke für den Hinweis! das sollte ich wirklich immer im Hinterkopf behalten...

Natürlich ist es auch maßlos übertrieben von mir, gleich an Scheidung zu denken wegen diesen 1,5 Stunden Verspätung... So betrachtet ist es wirklich eine Lappalie, die nicht der Rede wert ist. In letzter Zeit (ca. 2-3 Jahre) haben sich bei ihm diese egoistischen Aktionen (in meinen Augen) derart gehäuft, dass ich mich des öfteren frage, in wieweit ich ihm überhaupt noch wichtig bin.
Und wenn solche Verhaltensweisen bei ihm auftreten, löst es in mir schlagartig einen Reflex aus, der mir bestätigt, dass ich ihm wirklich nicht mehr wichtig bin.
Hinzu kommt, dass ich schwanger bin, und daher habe ich etwas Angst, dass er seinen Spaß in Zukunft weiterhin als oberste Priorität sieht, und nicht die Familie. Ich bin mir natürlich dessen bewusst, dass auch wenn das Kind da ist, er seine Freiräume braucht und die werde ich ihm auch gewähren, wie ich das schon immer getan habe. Auch wenn sich das vielleicht nicht so anhört, aufgrund der ursprünglichen Fragestellung, der gestrige Abend war eine absolute Ausnahme, als ich ihn darum gebeten habe heimzukommen, er ist fast jede Woche an ca 4 oder 5 Abenden unterwegs, wegen Fussball oder mit Kollegen, und ich habe nichts dagegen, im Gegenteil.

Eventuell bin ich momentan einfach zu empfindlich wegen der Hormone und überbewerte solche Situationen. Ich werde heute noch einmal in Ruhe mit ihm sprechen, jetzt wo ich eine Nacht drüber geschlafen habe, sind die hitzigen Emotionen etwas abgeflaut und es sieht alles nicht mehr ganz so dramatisch aus.

Vielen Dank nochmal fürs Zuhören und die Hilfe!
Lg

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27. Februar 2016 um 12:42

Ich war bereits...
Anfang der Woche beim Arzt, aber da ich schwanger bin, hat er mir empfohlen erst einmal die üblichen Hausmittel, wie inhalieren, Tee trinken, Ruhe etc. anzuwenden. Das ganze hat leider nicht viel gebracht, und Freitag war ich so dermaßen verschleimt dass ich nur noch schwer Luft holen konnte. Im Internet hab ich dann ein Mittel gefunden, was ich in der Schwangerschaft nehmen darf, und ihn gebeten es mir mitzubringen, da er sowieso kurz nach Hause gekommen wäre, wenn das Fussballtraining stattgefunden hätte. Klar bin ich jetzt wegen den 2 Stunden Verspätung nicht gestorben, aber ich denke eine gewisse Hilfsbereitschaft und Fürsorge für den Partner sollte schon eine Art Voraussetzung sein für eine Beziehung... Und davon hab ich aber leider nichts gespürt in dieser Situation.

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27. Februar 2016 um 12:42

Du hast es..
Wohl auf den Punkt getroffen!

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27. Februar 2016 um 13:03

Da gebe ich
Dir vollkommen Recht, Freiräume sind in einer Beziehung extrem wichtig, und die gebe ich ihm auch. Er ist jede Woche an mehreren Abenden nicht zu Hause, und kommt erst spät heim, wo ich ihn gar nicht mehr sehe, und ich habe kein Problem damit. Er braucht sein Fussball und ist ein geselliger Mensch und braucht es unter Menschen zu sein, und das ist für mich völlig in Ordnung, da es ihn glücklich macht und er dadurch auch ausgeglichener ist. Ich denke nicht dass ich ihn einenge, und ihn komplett für mich Einvernehmen möchte. Es war gestern einfach der Fall dass ich ihn gerne bei mir gehabt hätte weil es mir wirklich nicht gut ging, und meiner Meinung nach reagiert ein Mensch der einem wichtig ist dementsprechend.
Vielleicht ein blödes Beispiel, aber wenn eine gute Freundin anruft und das Telefon vollheult weil sie Liebeskummer hat, ist man doch auch für sie da und fährt noch am gleichen Abend zu ihr, oder zumindest möglichst bald, weil der Mensch einem wichtig ist, und man einfach für ihn da sein möchte...
Mir geht es einfach um die fehlende Fürsorge und Hilfsbereitschaft die in diesem Fall gefehlt hat.

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27. Februar 2016 um 17:35

Ich glaube,
das ist einfach blöd zusammen gekommen. Objektiv betrachtet ist es überhaupt nicht schlimm, wenn er sich 2 Stunden verspätet, aber du bist krank und wenn man krank ist, ist man sowieso total quengelig und unzufrieden und will einfach nur lieb gehabt und versorgt werden und deshalb ist das für dich ein riesen Problem, wenn er dich allein lässt in dem Moment. Kann ich verstehen. Ich bin selbst reichlich weinerlich, wenn ich krank bin. Dass du schwanger bist, macht es mit Sicherheit nicht entspannter, weil du weißt, dass du im Zweifelsfall nicht auf irgendwelche Medikamenten-Bomben bauen kannst, weil du die nicht nehmen darfst. Ist also reichlich blöd und da wäre es natürlich schön, wenn er ein bisschen "eiei" bei dir macht und dich umsorgt. Dann fühlt man sich eben wohlig und geborgen.
Vielleicht sagst du ihm noch mal in einer ruhigen Minute, dass da deine Bedürfnisse eben gerade ein bisschen von dem abweichen, was normal und logisch ist und erklärst ihm das. Er ist ja nicht auf den Kopf gefallen und wird auch wissen, wie es ist krank zu sein.
Aber über Scheidung würde ich deshalb nicht nachdenken.

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28. Februar 2016 um 0:17

Ja,
Ich bin in der 10. Woche, also ganz am Anfang und deswegen wahrscheinlich etwas empfindlich... Hatte anfangs nicht gedacht dass es relevant wäre, hab es deswegen nicht erwähnt, aber scheinbar haben die Schwangerschaftshormone mehr Einfluss auf meinen momentanen Gemütszustand als ich gedacht habe...

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Frühere Diskussionen
Trotz Trennung immer noch treffen
Von: schokoerdbeere9
neu
27. Februar 2016 um 23:27
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