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Fast Vergewaltigung in der eigenen Familie (verzweifelt)

2. September 2005 um 14:35

Viel mehr bin ich total verzweifelt.
Vor 1 1/2 Jahren hat mich mein Bruder fast vergewaltigt.
Er kam total besoffen in mein Zimmer und ist in mein Bett gestiegen. Ich wachte auf als er mit dem Finger in mich eingedrungen ist. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch Jungfrau. Ich habe mich gewehrt und konnte ihn schließlich aus meinem Bett schmeißen, sodass er unsanft auf seiner Bierflasche landete. Ich war so geschockt, dass ich die ganze Nacht über weinte. Am nächsten Morgen hatte ich zich
blaue Flecke an meinen Beinen. Ich hatte daraufhin einen Nervenzusammenbruch und konnte nur noch duschen. Ich erzählte es meiner Mutter und die natürlich meinem Vater. Mein Vater ist ein richtiges Großmaul... früher hat er immer gesagt ... wenn dieses oder jenes Kind meines wär das hät ich schon längst aus dem Haus geworfen. Pustekuchen.
Meine Eltern brachten mir nahe, dass ich ihn nicht anzeigen sollte und sie ihn auch nicht aus dem Haus werfen könnten. Ich würde es verstehen, wenn ich eines Tages selber Kinder hätte. Also wurde das Thema totgeschwiegen. Wenn ich meinem Bruder jetzt tagtäglich sehe habe ich immernoch einen Klos im Hals und möchte am liebsten kotzen.
Ich hör immernoch seine Worte: " Sag das es dir gefällt..."
Ich habe finanziell nicht die Möglichkeit auszuziehen aber kann es einfach nicht mehr ertragen unter dem selben Dach wie mein Bruder zu wohnen. Vier Monate später habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt. Ich könnte mir vorstellen mit ihm eines Tages eine Familie zu gründen aber erzählen konnte ich ihm bisher nichts davon. Er hat mir schon angeboten bei ihm einzuziehen wegen anderer Schwierigkeiten mit meinen Eltern. Aber ich habe Angst das es meiner Mutter das Herz bricht. Sie hat psychische Probleme. Ein Jahr bevor das mit meinem Bruder war wurde sie Schizofreniekrank. Sie hatte Wahnvorstellungen und Selbstmorddrohungen ausgesprochen. Sie dachte auch das wir sie töten wollen. Die Symtome verschwanden aber nach einem dreiviertel Jahr. Sie ist trotzdem sehr labil und ich lasse sie nur ungern im Stich. Zu guterletzt hat mein Vater
seit kurzem ein Alkoholproblem... was er natürlich nie zugeben würde. Aber meine Mutter musste ihn letztens mit ihrem Roller von der Arbeit abholen, da er seinen Rausch im Lager der Firma ausgeschlafen hat. Ich kann sie doch nicht im Stich lassen.
Ich komme mir dann so selbstsüchtig vor. Ich habe schon mal gesagt, dass ich nächstes Jahr mit meinem Freund zusammenziehen will. Daraufhin sah sie mich traurig an... und sagte ich könne sie doch nicht allein lassen...
Ich komme mir so hilflos vor... wie kann ich meine Mama unterstützen und sie gleichzeitig verlassen?
Sollte ich meinen Freund über alles aufklären?
Ich weiß einfach nich weiter

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2. September 2005 um 14:47

Das ist nicht wenig...
Liebe Puddles,

vielleicht kannst Du mir Dein Alter verraten, denn das was Dir hier passiert, darf nicht so weiter gehen. Natürlich kannst Du Dich Deinem Freund anvertrauen, wenn Du denkst, dass es Dir hilft. Je nachdem wie alt Du bist, würde ich versuchen über eine Beratungsstelle zu gehen. Ich kenne es aus einigen Städten, dass es Jugend,- oder Frauenhäuser gibt. Natürlich ist es nicht leicht darüber zu sprechen, aber es wird helfen einen Ausweg zu finden!

Lieben Gruß
moi

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2. September 2005 um 14:51

Ich kann mir nicht vorstellen...
...dass deine Worte auch nur annährend das wiedergeben, was in dir vorgeht. aber ich kann dir nur einen Rat geben. Wenn du deinen Freund Liebst, ihm vertraust, dann rede mit ihm darüber, ich weiß dass ist leichter gesagt als getan. Wenn man sowas in sich hineinfrisst, und keinen hat der einem in so einer Situation beisteht, dann wird dich das irgendwann auffressen, es wird zu einem Teil deines Lebens. Auch bin ich der Ansicht, das du ernstahft drüber nachdenken solltest dich an einen Psychologen bzw. eine Beratungsstelle wenden soltest.
Zu deinen Eltern, ich verstehe dein Dilemma, aber es sollte Dir in erster Linie um Dich gehen, das du in der Lage sein wirst ein glückliches Leben zu führen. Mit ihrem Totgeschweige, mit dem Verhindern von Konsequenzen für deinen Bruder, haben sie sich ganz krass gegen dich gestellt und alles nur noch schlimmer gemacht. Du solltest auf deine Eltern jetzt keine Rücksicht nehmen und das tun was für dich das beste ist.
lg andreas

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2. September 2005 um 14:57

Suche dir eine Vertauensperson!!!
Hi,
deine Geschichte ist ja echt ergreifend...es tut mir echt leid was dir wiederfahren ist.
Ich würde dir raten, dir eine Vertauensperson zu suchen & mit dieser die ganze Thematik & das weitere Vorgehen durchzusprechen..Hast du das denn schon einmal getan?
Wie kannst du das nur die ganze Zeit für dich behalten?
Ich verstehe nicht warum deine Eltern dir nicht beigestanden haben & du deinen Bruder "anzeigen konntest".
Ich meine, dein Bruder hat den Mist gebaut & du wirst auch noch dafür bestraft...
Sowas darf man nicht durchgehen lassen & das Thema todschweigen!!!!!!!!!

Ich rate dir sprich mit deinem Freund darüber, er kann dir beistehen & vielleicht kannst du dann sogar schon früher ausziehen?!
Ebenfalls gebe ich dir den Tip: suche dir einen guten Psychologen mit dem du deine Geschichte aufarbeiten kannst!!!

Du darfst dir keine Gedanken darüber machen, dass du deine Mutter im Stich läßt wenn du ausziehst..du bist nicht selbstsüchtig!!!!!
1) Läßt du sie nicht im Stich sondern fängst an dein eignes Leben aufzubauen &
2) ist deine Mama alt genug um auf sich aufzupassen & Entscheidungen zu treffen.

Wenn du von daheim Abstand hast,dich jemandem anderen anvertraut hast, kannst du dich vielleicht doch irgendwann mal dazu durchringen deinen Bruder anzuzeigen, denn dies ist meiner Ansicht nach das einzig RICHTIGE.
Auch für dich....damit du endlich damit abschließen kannst...

Viel Glück für deinen weitern Weg

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2. September 2005 um 15:00
In Antwort auf moi0201

Das ist nicht wenig...
Liebe Puddles,

vielleicht kannst Du mir Dein Alter verraten, denn das was Dir hier passiert, darf nicht so weiter gehen. Natürlich kannst Du Dich Deinem Freund anvertrauen, wenn Du denkst, dass es Dir hilft. Je nachdem wie alt Du bist, würde ich versuchen über eine Beratungsstelle zu gehen. Ich kenne es aus einigen Städten, dass es Jugend,- oder Frauenhäuser gibt. Natürlich ist es nicht leicht darüber zu sprechen, aber es wird helfen einen Ausweg zu finden!

Lieben Gruß
moi

Mehr als schwer
Ich bin grad 22 geworden...
Ich bin immer der Meinung gewesen meine Eltern wären gute Eltern... obwohl ich mir nicht vorstellen kann ( das sagt mir mein gesunder Menschenverstand)das diese Reaktion richtig ist... verständlich ja... aber nich richtig.Sie bauen einfach darauf das ich stark genug bin allein damit fertig zu werden so wie sonst auch.

Ich weiß nicht ob ich es meinem Freund erzählen kann... er will dann vielleicht mit meiner Familie nichts mehr zu tun haben, was ich auch verstehen kann. Dann verliehr ich ihn hinterher auch noch.Außerdem schäme ich mich viel zu sehr.

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2. September 2005 um 15:06
In Antwort auf pinky139

Suche dir eine Vertauensperson!!!
Hi,
deine Geschichte ist ja echt ergreifend...es tut mir echt leid was dir wiederfahren ist.
Ich würde dir raten, dir eine Vertauensperson zu suchen & mit dieser die ganze Thematik & das weitere Vorgehen durchzusprechen..Hast du das denn schon einmal getan?
Wie kannst du das nur die ganze Zeit für dich behalten?
Ich verstehe nicht warum deine Eltern dir nicht beigestanden haben & du deinen Bruder "anzeigen konntest".
Ich meine, dein Bruder hat den Mist gebaut & du wirst auch noch dafür bestraft...
Sowas darf man nicht durchgehen lassen & das Thema todschweigen!!!!!!!!!

Ich rate dir sprich mit deinem Freund darüber, er kann dir beistehen & vielleicht kannst du dann sogar schon früher ausziehen?!
Ebenfalls gebe ich dir den Tip: suche dir einen guten Psychologen mit dem du deine Geschichte aufarbeiten kannst!!!

Du darfst dir keine Gedanken darüber machen, dass du deine Mutter im Stich läßt wenn du ausziehst..du bist nicht selbstsüchtig!!!!!
1) Läßt du sie nicht im Stich sondern fängst an dein eignes Leben aufzubauen &
2) ist deine Mama alt genug um auf sich aufzupassen & Entscheidungen zu treffen.

Wenn du von daheim Abstand hast,dich jemandem anderen anvertraut hast, kannst du dich vielleicht doch irgendwann mal dazu durchringen deinen Bruder anzuzeigen, denn dies ist meiner Ansicht nach das einzig RICHTIGE.
Auch für dich....damit du endlich damit abschließen kannst...

Viel Glück für deinen weitern Weg

Eine hab ich
Ich hab es letzte Woche das erste mal jemandem erzählt und zwar meiner besten Freundin... sie war total geschockt abermeinte auch das es einiges erklärt. Ich spreche nur noch das nötigste mit meinem Bruder... sie weiß aber das ich früher ein richtig gutes Verhältnis zu ihm hatte.

Ich hab finanziell einfach auch nich die Möglichkeit auszuziehen...

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2. September 2005 um 15:32

???
Mädel, Mädel...

Was fragst du da noch. Ehrt dich ja, dass du deiner Mutter helfen willst. Aber so wies klingt ist dein Leben jetzt schon halbwegs verpfuscht. Wenn du eine Chance haben willst sei egoistisch.

Dein Vater ein Alki, dein Bruder vergewaltigt dich fast, deine Mutter krank...

Fazit:
Raus da.... Aber hurtig. Ist DEIN Leben. Lass es dir nicht so total versauen.

Drück dir die Daumen.

J.

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2. September 2005 um 15:36

Mädchen, zieh aus, so schnell wie möglich!
Du selbstsüchtig???
Das ist ja lachhaft! Wenn hier jemand selbstsüchtig ist, dann ist es deine Mutter, dein Vater und dein Bruder, aber doch nicht du!
Es ist verdammt selbstsüchtig seiner eigenen Tochter nicht ihr eigenes Leben zu gönnen und ihr eigenes Glück!
Das hat überhaupt nichts mit "im Stich lassen" zu tun!
Wenn du deiner Mutter wirklich helfen willst, dann zieh aus und leb dein eigenes Leben, damit bist du ihr eine viel größere Hilfe. Du bist doch nicht ihre Therapeutin, sondern ihr Kind! Ist dir eigentlich klar, was deine Mutter von dir verlangt? Sie verlangt, dass du dich um sie kümmerst wie eine Mutter! Und sie verhält sich wie ein Kind. Du tust deiner Mutter eher einen Gefallen, indem du ausziehst. So wird sie sich vielleicht von Menschen helfen lassen, die was davon verstehen.
Ich nehme an, du möchtest sowieso irgendwann ausziehen, oder? Warum nicht jetzt? Für deine Mutter wird es nie der richtige Zeitpunkt sein, aber ich glaube für dich ist er gekommen, nutze die Chance und ziehe zu deinem Freund!

Grüße und alles Gute!
Flinkes Schneckchen

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2. September 2005 um 17:23

Absetzen
Ich denke auch, du solltest dich von dieser "Familie" absetzen, mit deinem Freund zusammenziehen, und ihn in deine Erlebnisse einweihen. Du brauchst unbedingt jemanden, dem du ALLES anvertrauen kannst.

Und deinen Eltern kannst DU allein sowieso nicht helfen. Bei denen ist eher professionelle Hilfe gefragt. Das müssen sie aber selbst einsehen und in Angriff nehmen.

Ich drücke euch die Daumen.


Alles Gute,

Oneforone

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2. September 2005 um 17:52

Beratungsstelle und Hilfe
Es gibt berungsstellen und Hilfe für solche Fälle.
Ein Frauenhaus zum Beispiel gibt es in jeder Stadt.
Es ist nichts dabei sich an solche Organisationen zu wenden und um Hilfe zu bitten.Erzähl was passiert ist, geh mit Deiner Freundin hin. Du mußt da rausund man wird Dir helfen das alles zu verarbeiten.
Wer weiß was da sonst noch passieren kann.
Ich kann das nicht verstehen, sie können Deinen Bruder nicht aus dem Haus werfen aber so ein Verhalten können sie dulden?????!?!?!!?!?
Sei mir jetzt nicht böse.....Du hast Angst daß Deiner Mutter das Herz bricht?Nach dieser Geschichte müßte ein Mutterherz schon 10000Mal gebrochen sein.....
Tut mir leid das jetzt so hart zu sagen aber es ist nicht Deine Aufgabe Deiner Mutter zu helfen, sie ist eine erwachsene, mündige Frau und müßte eigentlich zusehen wie sie Dir hilft.....(auch sie könnte Hilfe bei einer Organisation finde, wenn sie wollte).
Ich will keinen mehr drau setzen aber eigentlich gehören alle drei angezeigt.......

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2. September 2005 um 18:06

Liebe Puddles,
ich an Deiner Stelle würde ausziehen so schnell es geht!
Davor eine Beratungsstelle aufsuchen und Dir Unterstützung holen!
Wenn Dir Dein Freund schon angeboten hat bei ihm ein zu ziehen dann nutz diese Hilfestellung und schau dass Du Dich von Deiner Familie distanzierst.
Deine Mutter hat ihr Leben und ist selbst dafür verantwortlich!
DU SELBST BIST FÜR DEIN LEBEN VERANTWORTLICH!!
Wenn Du Deine Mutter unterstützen willst, dann schau auf Dich!!
Ihr kannst DU nicht helfen, dass muss sie alleine machen!
alles Liebe
Fortunia

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2. September 2005 um 20:07

Der Weg des Lebens, liebe Puddles


Auf dem Weg des Lebens werden dir viele Menschen begegnen. Manche die dir Steine in den weg legen oder dich vom Berg schubsen, wenn du schon fast ganz oben bist. Aber dir werden auch Menschen begegnen, die dir helfen die Steine weg zu räumen und die dich auffangen wenn du fällst. Auf deinem Weg wirst du Höhen und Tiefen überwinden müssen, die du manchmal nur alleine und manchmal nur mit Hilfe von anderen überwinden kannst. Auch wenn der Weg noch so schwer ist, gebe nicht auf, kämpfe bis du am Ziel bist und versuche immer alles zu geben. Den Weg deines Lebens musst du weiterführen, nachdem deinen Eltern den Anfang gemacht haben. Du bist für ihn verantwortlich. Deinen Weg, genauso wie du ihn gehst, wird es kein zweites Mal geben. Mit allen Leichtigkeiten und Schwierigkeiten musst du selbst umgehen. Aber du kannst dir Hilfe suchen. Die dir in der Not hilft und die sich mit dir über deine Erfolge freut. Und so eine Hilfe bin und werde ich für dich sein. So lang wie dein Weg auch ist und egal wie viele Schwierigkeiten dir bevor stehen, ich werde dir helfen und dich auf deinem Weg so gut es geht begleiten!!

lg Fortunia

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2. September 2005 um 20:18

Also
ich kenne die Situation, es zuhause nicht mehr auszuhalten und finanziell nicht ausziehen zu können...und so schwierig und abschreckend es auch klingt: GEH ZUM JUGENDAMT falls du noch unter 18 bist. Ich bin mit 14 ausgezogen mit Hilfe des Jugendamtes und bekam eine Wohnung, Taschengeld plus die Familienbeihilfe die normalerweise meine Eltern bezogen hätten. Du bekommst auch eine Betreuerin die dir rechtlich und in Lebenssituationen die du alleine nicht schaffst zur Seite steht.

Und, egoistisch ist ja wohl deine Mutter...dein Vater ebenfalls. SIE sind diejenigen, die nicht wollen dass die Öffentlichkeit erfährt was dein Bruder mit DIR angestellt hat. SIE sind diejenigen, die es zulassen dass er ungestraft davon kommt, obwohl er ein Verbrechen begangen hat, wofür ihm meiner Meinung nach der Schwanz abgeschnitten gehört....( naja, ganz so arg auch wieder nicht...aber auf jeden Fall sollte er nicht daraus lernen, dass er es machen kann und dafür keine Strafen bekommt...). Darf ich fragen wie alt du bist und wie alt dein Bruder?

Und noch was, ich habe trotzdem noch mein Abi gemacht und lebe nun mit meinem Freund in einer Wohnung und studiere. In einem Fall wie deinem ist noch nicht alles verloren, und wenn du unter 18 unternimmt dass Jugendamt deinen Fall sicher. Auch in einer Psychiatrie oder so gibt es Sozialarbeiter die dir einen Platz in einer WG oder in einer eigenen Wohnung besorgen, die dir ganz gezahlt wird.

Es ist ein großer Schritt aus der Familie auszuziehen, aber ich bereue es sehr selten, und wenn ich dann rational denke, weiß ich dass es das BESTE war.

Wenn du Fragen hast, oder Hilfe brauchst, kannst du mir ja was schreiben...( ich kenne mich leider mit solchen Dingen wie Vegewaltigungen und so aus).



Kopf hoch und lass dich nicht unterkriegen...deine mutter wird es verstehen, wenn sie dich liebt...

sunwave

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2. September 2005 um 23:15
In Antwort auf puddles1

Mehr als schwer
Ich bin grad 22 geworden...
Ich bin immer der Meinung gewesen meine Eltern wären gute Eltern... obwohl ich mir nicht vorstellen kann ( das sagt mir mein gesunder Menschenverstand)das diese Reaktion richtig ist... verständlich ja... aber nich richtig.Sie bauen einfach darauf das ich stark genug bin allein damit fertig zu werden so wie sonst auch.

Ich weiß nicht ob ich es meinem Freund erzählen kann... er will dann vielleicht mit meiner Familie nichts mehr zu tun haben, was ich auch verstehen kann. Dann verliehr ich ihn hinterher auch noch.Außerdem schäme ich mich viel zu sehr.

Gute Eltern
hi puddles,

alle Kinder glauben, dass ihre Eltern gute Eltern sind.
Wenn sich dann irgendwann trotz innerer Gegenwehr die Erkenntnis durchsetzt, dass das so nicht stimmt, ist die Enttäuschung umso größer.
Deine Mutter, dein Vater, dein Bruder - alle sind Therapie- bedürftig.
DU BIST NICHT IHR THERAPEUT.
Ich bin sicher, du wirst mit dem Erlebten fertig.
Dafür braucht es ein paar Voraussetzungen.

Du musst darüber sprechen können - hast du getan, sonst wärest du nicht hier im Forum damit. Wenn du merkst das reicht nicht, nimm professionelle hilfe in Anspruch.

Du musst aus deiner kranken Umgebung raus, ehe du selbst krank wirst - ganz gleich wie deine finanzielle Situation momentan aussieht.
Klär das ab, wie das für dich gehen kann.
Begnüge dich nicht damit zu sagen, das geht nicht.

Deinem Freund solltest du meiner Meinung nach davon erzählen, gerade dann, wenn du befürchtest, er könne dich verlassen.
Du musst wissen, ob du dich in der vor dir liegenden Zeit auf ihn verlassen kannst.
Ohne diese Gewissheit kannst du nicht mit ihm zusammenziehen. Ich bin sogar der Meinung, dass du das erst tun solltest wenn du den Ausstieg von zu Hause gemacht und verarbeitet hast. Die Belastung für die Beziehung könnte sonst zu groß sein, aber das musst du selbst beurteilen.

Und zum Schluss - schämen sollte sich dein Bruder dafür dass er dich angefasst hat und auch noch stolz darauf ist, deine Mutter dafür, dass sie sich nicht klar hinter dich gestellt hat und dein Vater dafür, dass er sich lieber aus der Realität säuft als ihr ins Auge zu sehen.
Bei dir ist Scham nicht angebracht.

manndel

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3. September 2005 um 8:15
In Antwort auf manndel

Gute Eltern
hi puddles,

alle Kinder glauben, dass ihre Eltern gute Eltern sind.
Wenn sich dann irgendwann trotz innerer Gegenwehr die Erkenntnis durchsetzt, dass das so nicht stimmt, ist die Enttäuschung umso größer.
Deine Mutter, dein Vater, dein Bruder - alle sind Therapie- bedürftig.
DU BIST NICHT IHR THERAPEUT.
Ich bin sicher, du wirst mit dem Erlebten fertig.
Dafür braucht es ein paar Voraussetzungen.

Du musst darüber sprechen können - hast du getan, sonst wärest du nicht hier im Forum damit. Wenn du merkst das reicht nicht, nimm professionelle hilfe in Anspruch.

Du musst aus deiner kranken Umgebung raus, ehe du selbst krank wirst - ganz gleich wie deine finanzielle Situation momentan aussieht.
Klär das ab, wie das für dich gehen kann.
Begnüge dich nicht damit zu sagen, das geht nicht.

Deinem Freund solltest du meiner Meinung nach davon erzählen, gerade dann, wenn du befürchtest, er könne dich verlassen.
Du musst wissen, ob du dich in der vor dir liegenden Zeit auf ihn verlassen kannst.
Ohne diese Gewissheit kannst du nicht mit ihm zusammenziehen. Ich bin sogar der Meinung, dass du das erst tun solltest wenn du den Ausstieg von zu Hause gemacht und verarbeitet hast. Die Belastung für die Beziehung könnte sonst zu groß sein, aber das musst du selbst beurteilen.

Und zum Schluss - schämen sollte sich dein Bruder dafür dass er dich angefasst hat und auch noch stolz darauf ist, deine Mutter dafür, dass sie sich nicht klar hinter dich gestellt hat und dein Vater dafür, dass er sich lieber aus der Realität säuft als ihr ins Auge zu sehen.
Bei dir ist Scham nicht angebracht.

manndel

Ganz meine Meinung......
kann ich so unterschreibenn

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5. September 2005 um 10:28

Wie gehts?
Hallo Puddles,

hast Du etwas über die Ratschläge nachdenken können? Du schreibst, dass Du angst hast Deinen Freund zu verliehren und das Du Dich schämst. Wenn Du noch nicht bereit bist mit Deinem Freund darüber zu sprechen, dann tue es noch nicht, aber schäme Dich nicht! Du kannst nichts für das, was DIR angetan wurde.
Es ist schon gut, dass Du Dich Deiner Freundin gegenüber geöffnet hast, trotzdem würde an Deiner Stelle zu einer Beratungsstelle gehen. Mit 22 Jahren habe ich bereits 3 Jahre alleine gelebt! Und es ist zu schaffen. Ich könnte neben Deinem Bruder und Deinen Eltern nicht mehr leben. Es ist widerlich, wie sie mit Dir und Deiner Persönlichkeit umgehen! Sorry, das ist meine Meinung, aber hole Dir professionelle Hilfe... wäre mein Tip!

Lieben Gruss

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5. September 2005 um 13:11

Geh!!!
Liebe Puddles!
Ich kann Dir nur den Rat geben ganz schnell zu gehen!
Wenn die Möglichkeit besteht, würd ich wirklich zu meinem Freund ziehen. Desweiteren würde ich mir psychologische Hilfe suchen, welche Dir bestimmt auch nen Tip geben kann, an wen Du Dich wegen den Finanzen wenden kannst -z.B. Jugendamt, profamilia ect. (eigentl. müßten Deine Eltern zahlen...)
Heftig, wie lang Du es daheim ausgehalten hast...!!
Wegen Deiner Mum mach Dir keine Gedanken, bist ja nicht aus der Welt und außerdem hat sie Dir auch nicht geholfen -Schizof. hin oder her-, so hart das von mir klingt...
Das Verhalten Deines Dads ist auch alles andere als korrekt! Der ist nicht krank... Er hätte Dir vielleicht ein Zimmer zahlen können o.ä.!
Und Dein Bruder sollte dringend auch in Behandlung!!!
Wünsch Dir viel, viel Kraft!!!
Ganz liebe Grüße
Wichtel

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5. September 2005 um 15:11

Ich bin für dich da...
Hallo puddles!

Ich habe zwar nicht alle Beiträge gelesen, da ich wirklich wenig Zeit habe, aber ich kann dir veilleicht den einen oder anderen Tipp geben.

Du musst da definitiv raus.
Ob du nun zu deinem Freund oder in ein Mädchenhaus ziehst, spielt dabei keine Rollen, die Hauptsache ist, dass du dort erst mal weg bist und Abstand zu gewinnen.

Außerdem solltest du deinen Bruder anzeigen.
Egal wie schwer oder wie lange es her ist.
Er hat nicht das Recht, dass du ihn jetzt noch deckst.
Nach dem was er getan hat, hat er gar keine Rechte mehr.

Auch wenn deine Mutter sich umbringt, oder dein Dad ein schweres Problem mit dem alkohol bekommt, du musst da weg.
Dann soll sich deine Mutter doch das Leben klingen, auch wenn es jetzt sehr hart klingt.
Aber nach dem, was sie ihrer Tochter angetan hat, kann sie doch nicht erwarten, dass du jetzt noch für sie da bist.
Sie hat dich im Stich gelassen, also hast du jetzt das gleiche Recht. Außerdem bist du nicht für die Taten deiner Mutter verantwortlich.

Wenn du deinem Freund wirklich vertraust, sag ihm, was passiert ist, denn dann kann er dich auf allen Wegen begleiten und unterstützen.

Glaub mir, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer all diese Schritte sind, aber du schaffst das, genau wie ich!

Wenn du willst, kannst du mir jederzeit schreiben.
Denn für dich und alle anderen, denen etwas derartiges passiert ist, bin ich da.

Bitte, bitte geh dort weg und zeige deinen Bruder an, denn nur so, kannst du ganz langsam alles verarbeiten, wenn auch nie ganz.

Ich bin für dich da und wünsche dir alle Kraft der Welt!

Liebe Grüße, Inka.

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6. September 2005 um 14:38

Danke
Ich danke euch erstmal, dass ihr mir so zahlreich geschrieben habt.Ihr helft mir damit sehr.
Viele von euch meinen ich soll so schnell wie möglich von zu Hause ausziehen. Ich habe dabei aber zusätzlich das Problem, dass der Kontakt zu meinen Eltern dann wahrscheinlich ganz abbricht. Besonders mein Vater würde sich nie einen Fehler eingestehen und meine Mutter ist viel zu sehr abhängig von meinem Vater als das sie den Mut hätte sich gegen ihn zu wenden.
Bei meinem Freund einziehen möchte ich auch nich wirklich der lebt auch noch bei seinen Eltern, da er wieder zur Schule geht.Seine Eltern sind sehr nett aber ich müsste ihnen natürlich irgendwie erklären, warum ich nich mehr zu Hause wohnen will. Dies endet alles im nächsten Jahr und wir könnten zusammenziehen. Meint ihr so lange soll ich noch warten?

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6. September 2005 um 15:15

Hallo
Ich schreibe heute zum allerersten Mal in einem Forum, Dein Beitrag hat mich s e h r beruehrt. Mir ist das gleiche passiert als ich 13 Jahre alt war. Bei mir war es mein Bruder und mein Stiefvater. Als ich von meiner Mutter keinen Beistand erhielt habe ich geschwiegen, mein Leben lang. Ich bin heute 46 Jahre alt. Ich habe unendlich viele gescheiterte Beziehungen hinter mir, bin zum 2. Mal verheiratet und unfaehig sex. Gefuehle auszuleben Mein Mann weiss Bescheid, ansonsten haette er mich bestimmt schon verlassen. Ich denke taeglich an die schlimmen Dinge, die mir passiert sind. Ich glaube man wird das nie vergessen koennen. Aber bitte, unternimm Du etwas. Gehe nicht diesen endlos langen Leidensweg. Such Dir prof. Hilfe, verlasse alle, die Dir wehtun. Ich war leider zu feige und bereue es immer wieder.
Liebste und Beste Gruesse

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6. September 2005 um 15:17
In Antwort auf puddles1

Danke
Ich danke euch erstmal, dass ihr mir so zahlreich geschrieben habt.Ihr helft mir damit sehr.
Viele von euch meinen ich soll so schnell wie möglich von zu Hause ausziehen. Ich habe dabei aber zusätzlich das Problem, dass der Kontakt zu meinen Eltern dann wahrscheinlich ganz abbricht. Besonders mein Vater würde sich nie einen Fehler eingestehen und meine Mutter ist viel zu sehr abhängig von meinem Vater als das sie den Mut hätte sich gegen ihn zu wenden.
Bei meinem Freund einziehen möchte ich auch nich wirklich der lebt auch noch bei seinen Eltern, da er wieder zur Schule geht.Seine Eltern sind sehr nett aber ich müsste ihnen natürlich irgendwie erklären, warum ich nich mehr zu Hause wohnen will. Dies endet alles im nächsten Jahr und wir könnten zusammenziehen. Meint ihr so lange soll ich noch warten?

Liebe Puddels, gott sei dank meldest du dich wieder
wie gehts Dir?
ich hab mir schon sorgen um Dich gemacht!!
Bitte hör auf Rücksicht auf Deine Eltern zu nehmen, wende Dich an Deinen Freund, klär ihn auf!

Wenn er Dich liebt dann wird er so schnell wie möglich mit Dir zusammenziehen.

Ausserdem hab ich in Erfahrung gebracht, dass es in Deutschland Wohngruppen gibt, was hältst Du von der idee als zwischenlösung?

liebe Grüße
Fortunia

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6. September 2005 um 15:23
In Antwort auf fortunia

Liebe Puddels, gott sei dank meldest du dich wieder
wie gehts Dir?
ich hab mir schon sorgen um Dich gemacht!!
Bitte hör auf Rücksicht auf Deine Eltern zu nehmen, wende Dich an Deinen Freund, klär ihn auf!

Wenn er Dich liebt dann wird er so schnell wie möglich mit Dir zusammenziehen.

Ausserdem hab ich in Erfahrung gebracht, dass es in Deutschland Wohngruppen gibt, was hältst Du von der idee als zwischenlösung?

liebe Grüße
Fortunia

Ich würde meinen Freund nicht so unter Druck setzten...
wegen zusammen ziehen... geh erstmal zur Beratungsstelle. Es wird Dich niemand zwingen auszuziehen...

p.s freu mich auch von Dir zu hören. Hatte mir schon Sorgen gemacht!

LG

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6. September 2005 um 15:24
In Antwort auf puddles1

Danke
Ich danke euch erstmal, dass ihr mir so zahlreich geschrieben habt.Ihr helft mir damit sehr.
Viele von euch meinen ich soll so schnell wie möglich von zu Hause ausziehen. Ich habe dabei aber zusätzlich das Problem, dass der Kontakt zu meinen Eltern dann wahrscheinlich ganz abbricht. Besonders mein Vater würde sich nie einen Fehler eingestehen und meine Mutter ist viel zu sehr abhängig von meinem Vater als das sie den Mut hätte sich gegen ihn zu wenden.
Bei meinem Freund einziehen möchte ich auch nich wirklich der lebt auch noch bei seinen Eltern, da er wieder zur Schule geht.Seine Eltern sind sehr nett aber ich müsste ihnen natürlich irgendwie erklären, warum ich nich mehr zu Hause wohnen will. Dies endet alles im nächsten Jahr und wir könnten zusammenziehen. Meint ihr so lange soll ich noch warten?

Lies den beitrag von harleigh
liebe puddles,

es ehrt dich, dass du dir diese stärke zutraust, dennoch halte ich JEDE andere lösung für sinnvoller. die von fortunia angesprochenen wohngruppen zum Beispiel. Hilfe und Informationen bekommst du beim Jugendamt.
So weh es tut den Kontakt mit den Eltern zu verlieren so wichtig ist das aber auch im Moment. Später, da bin ich sicher wirst du wieder mit ihnnen reden können - jetzt brauchst du den abstand!

manndel

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6. September 2005 um 16:13
In Antwort auf moi0201

Ich würde meinen Freund nicht so unter Druck setzten...
wegen zusammen ziehen... geh erstmal zur Beratungsstelle. Es wird Dich niemand zwingen auszuziehen...

p.s freu mich auch von Dir zu hören. Hatte mir schon Sorgen gemacht!

LG

Ja... is bestimmt das richtige
ich möchte meinen Freund damit zur jetzigen Zeit nich belasten. Es war schon harter Toback für ihn zu hören das meine Mutter diese Krankheit hat ( bzw. hatte) und das mein Vater ( von dem er im Ürigen leider viel hält) neuerdings dieses Alkoholproblem hat. Wenn ich ihm das jetzt auch noch erzähle wird er sich erst Recht Sorgen um mich machen.
Ich denke ich wende mich an eine Beratungsstelle. Ich werde vorerst niemandem davon erzählen, dass ich das mache. Aber wo geh ich am besten hin? Zum Hausarzt. Vielleicht überweist er mich ja an einen guten Therapeuten. Da muss ich doch nix bezahlen oder? Ich bin jedenfalls von euch allen sehr bestärkt worden diesen Schritt zu machen.
Dafür ein ganz großes DANKE!

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6. September 2005 um 16:18
In Antwort auf fortunia

Liebe Puddels, gott sei dank meldest du dich wieder
wie gehts Dir?
ich hab mir schon sorgen um Dich gemacht!!
Bitte hör auf Rücksicht auf Deine Eltern zu nehmen, wende Dich an Deinen Freund, klär ihn auf!

Wenn er Dich liebt dann wird er so schnell wie möglich mit Dir zusammenziehen.

Ausserdem hab ich in Erfahrung gebracht, dass es in Deutschland Wohngruppen gibt, was hältst Du von der idee als zwischenlösung?

liebe Grüße
Fortunia

Keine Sorge
Ich hab nur die Möglichkeit online zu gehen, wenn ich auf der Arbeit bin. Hab zur Zeit so viele Seminare und total viel zu tun.

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6. September 2005 um 16:24
In Antwort auf puddles1

Ja... is bestimmt das richtige
ich möchte meinen Freund damit zur jetzigen Zeit nich belasten. Es war schon harter Toback für ihn zu hören das meine Mutter diese Krankheit hat ( bzw. hatte) und das mein Vater ( von dem er im Ürigen leider viel hält) neuerdings dieses Alkoholproblem hat. Wenn ich ihm das jetzt auch noch erzähle wird er sich erst Recht Sorgen um mich machen.
Ich denke ich wende mich an eine Beratungsstelle. Ich werde vorerst niemandem davon erzählen, dass ich das mache. Aber wo geh ich am besten hin? Zum Hausarzt. Vielleicht überweist er mich ja an einen guten Therapeuten. Da muss ich doch nix bezahlen oder? Ich bin jedenfalls von euch allen sehr bestärkt worden diesen Schritt zu machen.
Dafür ein ganz großes DANKE!

Werd mich erkundigen bitte schick mir eine pn
woher du genau bist
dann kann ich für dich heraussuchen
an wen du dich wenden kannst

lg Fortunia

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6. September 2005 um 16:25
In Antwort auf fortunia

Liebe Puddels, gott sei dank meldest du dich wieder
wie gehts Dir?
ich hab mir schon sorgen um Dich gemacht!!
Bitte hör auf Rücksicht auf Deine Eltern zu nehmen, wende Dich an Deinen Freund, klär ihn auf!

Wenn er Dich liebt dann wird er so schnell wie möglich mit Dir zusammenziehen.

Ausserdem hab ich in Erfahrung gebracht, dass es in Deutschland Wohngruppen gibt, was hältst Du von der idee als zwischenlösung?

liebe Grüße
Fortunia

Wohngruppen?
Ich nehme mal an das sind sowas wie WG`s oder.
An sich ne gute Idee aber wenn ich nächstes Jahr mit meinem Freund zusammenziehen kann is das auch gut.
Wenn ich in eine Wohngruppe ziehe muss ich ihm erzählen warum und das möchte ich wirklich noch nich.
Außerdem würde es ihn stören nehm ich an und er würde sich fragen warum ich nich bei ihm und seinen Eltern wohnen will.
Alles sehr kompliziert. Aber wie ich weiter unten schon sagte. Erst mal werd ich mich beraten lassen. Einen Schritt nach dem anderen ist wohl das beste.

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6. September 2005 um 16:33
In Antwort auf puddles1

Wohngruppen?
Ich nehme mal an das sind sowas wie WG`s oder.
An sich ne gute Idee aber wenn ich nächstes Jahr mit meinem Freund zusammenziehen kann is das auch gut.
Wenn ich in eine Wohngruppe ziehe muss ich ihm erzählen warum und das möchte ich wirklich noch nich.
Außerdem würde es ihn stören nehm ich an und er würde sich fragen warum ich nich bei ihm und seinen Eltern wohnen will.
Alles sehr kompliziert. Aber wie ich weiter unten schon sagte. Erst mal werd ich mich beraten lassen. Einen Schritt nach dem anderen ist wohl das beste.

WGs
nein puddles es handelt sich nicht um wgs sondern um wohngruppen für minderjährige, die zu hause keine vernünftige bleibe haben, sie werden von mitarbeitern der jugendämter betreut, du bist dort also nicht ohne hilfe. übers jugendamt erfährst du auch wo es sowas gibt.
was deinen freund betrifft solltest du wirklich nochmal intensiv nachdenken, ich fürchte, du willst ihm nur deshalb keinen reinen wein einschänken weil du um eure beziehung bangst, wenn das so ist, ist das nicht die richtige motivation.

liebe grüße

manndel

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6. September 2005 um 18:06
In Antwort auf puddles1

Danke
Ich danke euch erstmal, dass ihr mir so zahlreich geschrieben habt.Ihr helft mir damit sehr.
Viele von euch meinen ich soll so schnell wie möglich von zu Hause ausziehen. Ich habe dabei aber zusätzlich das Problem, dass der Kontakt zu meinen Eltern dann wahrscheinlich ganz abbricht. Besonders mein Vater würde sich nie einen Fehler eingestehen und meine Mutter ist viel zu sehr abhängig von meinem Vater als das sie den Mut hätte sich gegen ihn zu wenden.
Bei meinem Freund einziehen möchte ich auch nich wirklich der lebt auch noch bei seinen Eltern, da er wieder zur Schule geht.Seine Eltern sind sehr nett aber ich müsste ihnen natürlich irgendwie erklären, warum ich nich mehr zu Hause wohnen will. Dies endet alles im nächsten Jahr und wir könnten zusammenziehen. Meint ihr so lange soll ich noch warten?

Ach Puddles...
... bitte warte nicht so lange!!!

Dann zieh lieber in ein Mädchenhaus.
Aber du musst dort weg.

Wenn deine Eltern dich lieben, werden sie dich verstehen und dich nicht im Stich lassen (obwohl sie das ja eigentlich schon getan haben). Und wenn sie es dir "übel" nehmen, dann musst du da erst mal durch und versuchen, dass Beste daraus zu machen, auch wenn es sehr, sehr schwer ist.

Ich bin für dich da - DU SCHAFFST DAS!!!

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6. September 2005 um 18:15

Liebe Puddels wie versprochen hier ein paar telnr.
aus der stadt die Du mir genannt hast:

Telefonseelsorge (0271) 11101

Kinder- und Jugendtelefon (gebührenfrei)
"Die Nummer gegen Kummer" (0800) 1110333

Mädchen in Not (02732) 4133

ich denke da kannst du bedenkenlos anrufen und Dir die infos holen, die Du für Dich brauchst.

Bitte sag mir Bescheid wenn Du angerufen hast und was man Dir geraten hat.
danke und alles Liebe
Fortunia

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7. September 2005 um 8:13
In Antwort auf puddles1

Danke
Ich danke euch erstmal, dass ihr mir so zahlreich geschrieben habt.Ihr helft mir damit sehr.
Viele von euch meinen ich soll so schnell wie möglich von zu Hause ausziehen. Ich habe dabei aber zusätzlich das Problem, dass der Kontakt zu meinen Eltern dann wahrscheinlich ganz abbricht. Besonders mein Vater würde sich nie einen Fehler eingestehen und meine Mutter ist viel zu sehr abhängig von meinem Vater als das sie den Mut hätte sich gegen ihn zu wenden.
Bei meinem Freund einziehen möchte ich auch nich wirklich der lebt auch noch bei seinen Eltern, da er wieder zur Schule geht.Seine Eltern sind sehr nett aber ich müsste ihnen natürlich irgendwie erklären, warum ich nich mehr zu Hause wohnen will. Dies endet alles im nächsten Jahr und wir könnten zusammenziehen. Meint ihr so lange soll ich noch warten?

Nein!
Hey Du!
Auch wenn erstmal ein Bruch zwischen Deinen Eltern da ist, würde ich auf alle Fälle gehen!!! Egal wohin Du gehst, ist besser als mit Deinem Bruder unter einem Dach zu wohnen!...
Ich hab auch 2Freundinnen, denen das passiert ist. Beide sind von daheim ausgezogen und ihnen ging es dann besser...
Überleg es Dir und melde Dich bitte irgenwann wieder und sag mir, wie es Dir geht!

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12. September 2005 um 14:41

Liebe Puddles,
bitte warte nicht, du kannst deiner mutter nicht helfen, wenn du selbst zerstört wirst in deiner familie!
du kannst ihr vielleicht helfen, wenn du wieder stark genug bist! du mußt dir unbedingt vorher selbst helfen ! zieh aus, halte abstand und laß dir von den schon erwähnten stellen helfen!

fühl dich gedrückt

confused

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12. September 2005 um 16:52

Das nächstgelegene frauenhaus
wird dir einen unterschlupf gewähren.

da muss deine mutter durch. sie hat dich mit ihrem verhalten verletzt! du bist nicht selbstsüchtig du tust einfach nur etwas damit du nicht zugrunde gehst.

deinen freund solltest du einweihen.

vielleicht will ja deine mum mit dir zusammen ausziehen? überzeuge sie dass es reicht!!!

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13. September 2005 um 10:39

Hallo Puddles,
du schreibst, du wurdest fast vergewaltigt. ich denke, ob jetzt jemand mit dem finger oder einem anderen körperteil in dich eindringt, macht keinen allzu grossen unterschied. das gibt sich nicht viel. ich vermute, dass du dich regelrecht vergewaltigt fühlst. da hat jemand ganz deutlich deine grenzen überschritten.

eine solche grenzüberschreitung hat selten etwas mit sexualität an sich zu tun, sondern ist eine machtdemonstration.

weisst du, bei sowas hört bei mir persönlich jeder spass auf!

ich bin fassungslos darüber, dass es für deinen bruder keinerlei konsequenzen für seine abgrundtief schlechte tat gibt. ich kann das ehrlich gesagt gar nicht wirklich fassen. wie kannst du denn erfahren, dass soetwas niemand - und zwar wirklich niemand - dir so etwas antun darf, wenn dein bruder hier locker-flockig durchkommt.

daher schnapp dir deinen bruder und tritt ihm gehörig in den arsch! das ist wirklich ein ernstgemeinter rat. und zwar gehörig, da wo es ihm richtig weh tut. und wenn er dir blöd kommen sollte, bedenke, du hast noch immer die möglichkeit ihn anzuzeigen. mach ihm das deutlich, dass niemand so mit dir umgehen darf.
ich denke, das ist für dich wie eine therapie, die du ausserdem zusätzlich auch in anspruch nehmen solltest.

du bist anscheinend in deiner familie diejenige, die auf alle rücksicht nimmt. aber wer aus deiner familie nimmt denn rücksicht auf dich?

wenn du jetzt nicht anfängst, für dich die grenzen in bezug auf "wer darf dies und jenes mit mir machen, wie weit darf jemand hierbei gehen" zu ziehen, wird es dir in zukunft immer schwerer fallen oder vielleicht unmöglich sein. dann ist deine laufbahn als ausgenutztes und missbrauchtes mädchen, als vergewaltigungsopfer vorprogrammiert. lerne, NEIN zu sagen und das NEIN auch durchzusetzen. fang damit an! und ein bestimmtes NEIN klingt anders als ein pipsendes nein. nur weil andere das wollen, oder in deren befindlichkeiten besser passt, musst du dich noch lange nicht danach richten. weil: das ist dein leben und niemand - deine eltern nicht und sonst auch niemand anderes - niemand kann es für dich leben und wird für dich die konsequenzen dafür tragen. wer das nicht akzeptiert oder versteht, hat es nicht verdient, in deiner gesellschaft zu sein. auch deine familie nicht. laß dich nicht irritieren von irgendwelchen sprüchen oder sonstwas. du schreibst, du kommst dir so hilflos vor. es ist so: was dir unangenehm ist, da ist etwas dabei und punkt. wenn du in situation steckst, die dir angst machen, die dir unangenehm sind, sage deutlich nein dazu, und wenn das nein nicht akzeptiert wird, gehe einfach weg. und spreche keine leeren drohungen aus. das bringt nämlich gar nichts. nur konsequenzen bewirken wirklich etwas.

bedenke, dass eine familie dazu da sein sollte, dir kraft zu geben, dich zu umsorgen und zu schützen und nichts tun sollte, das dich verletzt oder dir schadet und was deutlich deine grenzen überschreitet. wenn die das nicht kapieren, dann überlege dir gut, wieviel dir diese menschen wert sind und ob die es überhaupt verdienen, dass du dich in deren nähe aufhälst und dich obendrein auch noch zur rücksichtnahme verpflichtet fühlen solltest. du fragst, wie kannst du deine mama unterstützen. wie willst du sie unterstützen, wenn du dich in deiner situation nicht wohl fühlst? du kannst nur kraft geben, wenn du dich kräftig genug fühlst. aber so wie mir scheint, höhlt dich deine situation aus.

wenn du deinem freund davon erzählen willst, wenn du ihm vertraust, dann mach das. wenn nicht, lass es bleiben. du musst selbst wissen, höre auf dein gefühl, wem du vertraust und wem nicht.

hier wurden adressen und telefonnummern gepostet, wo du dich umfassend beraten lassen kannst. ich empfehle dir, diese möglichkeit zu nutzen.

ich wünsche dir viel kraft und alles gute. möge die göttin dich schützen und segnen.

liebe grüsse,
cosmic.

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