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Fast am Fremdgehen

4. März 2011 um 17:44 Letzte Antwort: 6. März 2011 um 23:03

Hallo zusammen,

ich bin hin und her gerissen und weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Ich habe einige Fehlgeburten erlitten und fast bei den Geburten gestorben. Bei all dem begleitete mein Mann mich, ich war so froh das er da war. ABER hat ein schlimmes Trauma davon bekommen.
Er gibt sich die Schuld das das alles passiert ist, weil er mich schwanger gemacht hat. Seit dem all das passiert ist, also seit der letzten Fehlgeburt (das ist jetzt 6 Jahre her) haben wir nie wieder Sex gehabt. Einige Jahre war das für mich auch ok, ich wollte auch nicht wirklich. Inzwischen habe ich das alles aber gut aufgearbeitet.. er jedoch nicht.
Er hat ein großes Problem, er hat Sex mit sich selbst, aber mich kann er nicht berühren. Auch will er das ich ihn nicht nackt sehe. Wenn er sich umzieht oder badet schließt er sich ein.
Und so habe ich bisher immer meine Sexualität Wünsche heimlich gelebt, also mit mir ausgemacht. Das heißt ich habe es mir "heimlich" gemacht.
Als ich einmal das Thema Dildo ansprach, wurde er wütend, er würde nicht wollen das ich einen Dildo benutze. Das wäre für ihn ein Trennungsgrund.
Und jetzt.. ist er auf Geschäftsreise 800 Kilometer weit weg. Und jetzt ist eine andere Frau erwacht.. ich habe Lust andere Männer zu treffen, obwohl ich meinen Mann wirklich liebe!
(ist das nicht krank?)
Ich möchte keinen Sex mit ihnen, aber mich macht es heiß sie an ihren Penissen zu berühren bis sie kommen. Am liebsten würde ich mich als kleine N..tt.e anbieten (ist noch kranker ich weiß!) und ein Taschengeld verlangen. Das fühlt sich alles so aufregend an. Wie ein Abenteuer.
Der Gedanke das es Gefährlich sein könnte, reicht nicht das es mich abschreckt!
Wenn ich nur daran denke, wie ich zu einem Fremdem Mann ins Auto steige, seinen Penis auspacke und ihn dann befriedige mein Taschengeld bekomme und dann wieder gehe, macht mich total..

Was soll ich nur machen?

Ich bin immer gegen Fremd gehen, ich will klare Verhältnisse.. aber dieses Abenteuer ist soo interessant für mich das ich mich kaum bremsen kann.

Bitte nehmt mich ernst ich weiß nicht weiter.

Würde ich mit meinem Mann übrigens darüber sprechen, dann würde er mich verlassen. Ich möchte aber gerne wieder Sexualität erleben.. am liebsten mit ihm... puuuh!

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5. März 2011 um 15:16

Hmm
Ja das fürchte ich, und das will ich ja verhindern. Aber ewig kann ich so nicht leben. Es ist ganz schrecklich wie es sich anfühlt.
Wenn ich versuche mit ihm zu reden blockt er auf und sagt energisch "ist gut!!" und das wars. Das heißt bei ihm - ich will darüber nicht reden - ! Ich verstehe schon Trauma...
Ich denke das war alles zuviel für ihn und ich bin tot unglücklich dabei. Manchmal denke ich daran mich aufzuhängen, das würde ich aber nie tun, ich habe 2 Katzen sie sind mein ein und alles.

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5. März 2011 um 15:33
In Antwort auf tamiko_12234069

Hmm
Ja das fürchte ich, und das will ich ja verhindern. Aber ewig kann ich so nicht leben. Es ist ganz schrecklich wie es sich anfühlt.
Wenn ich versuche mit ihm zu reden blockt er auf und sagt energisch "ist gut!!" und das wars. Das heißt bei ihm - ich will darüber nicht reden - ! Ich verstehe schon Trauma...
Ich denke das war alles zuviel für ihn und ich bin tot unglücklich dabei. Manchmal denke ich daran mich aufzuhängen, das würde ich aber nie tun, ich habe 2 Katzen sie sind mein ein und alles.

Hmm - Grübel - Schmunzel - Runzel ....
Wie jetzt ?
Du hast 2 Katzen und willst dich wegen den beiden Tieren nicht aufhängen ?
Das nimmt hier doch Niemand mehr ernst.
Deine / eure Beziehung scheint gescheitert - ihr beide könnt nicht mehr miteinander reden.

Es hat sich da etwas verselbstständigt was ihr allein nicht mehr in den Griff bekommt.
Aus meiner Sicht seid ihr BEIDE ein klarer Fall für eine PaarTherapie - was übrigens nicht negativ gemeint ist. Hier geht es nicht darum wer Schuld hat - sondern ob ihr noch fähig seid miteinander glücklich zu leben.
Einen anderen Ausweg sehe ich nicht - es sei denn ihr beide seid konsequent und bendet das was ihr seit Jahren eine Beziehung nennt.


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5. März 2011 um 17:20
In Antwort auf briano_12350099

Hmm - Grübel - Schmunzel - Runzel ....
Wie jetzt ?
Du hast 2 Katzen und willst dich wegen den beiden Tieren nicht aufhängen ?
Das nimmt hier doch Niemand mehr ernst.
Deine / eure Beziehung scheint gescheitert - ihr beide könnt nicht mehr miteinander reden.

Es hat sich da etwas verselbstständigt was ihr allein nicht mehr in den Griff bekommt.
Aus meiner Sicht seid ihr BEIDE ein klarer Fall für eine PaarTherapie - was übrigens nicht negativ gemeint ist. Hier geht es nicht darum wer Schuld hat - sondern ob ihr noch fähig seid miteinander glücklich zu leben.
Einen anderen Ausweg sehe ich nicht - es sei denn ihr beide seid konsequent und bendet das was ihr seit Jahren eine Beziehung nennt.


Hmm
ob du es ernst nimmst oder nicht, die Katzen sind alles was mir im Leben etwas bedeutet.. ok mein Mann irgendwie auch.
Nachdem mir 5 Kinder weg gestorben sind, bin ich froh die Katzen zu haben. Ich habe etwas worum ich mich kümmern kann.
Ist halt so sorry.

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6. März 2011 um 3:42
In Antwort auf tamiko_12234069

Hmm
ob du es ernst nimmst oder nicht, die Katzen sind alles was mir im Leben etwas bedeutet.. ok mein Mann irgendwie auch.
Nachdem mir 5 Kinder weg gestorben sind, bin ich froh die Katzen zu haben. Ich habe etwas worum ich mich kümmern kann.
Ist halt so sorry.

Also
ich muss sagen, dass du dich in deinen Wünschen und Gedanken womöglich schämen magst, aber dahinter ist doch ein ganz klares nur allzu natürliches Schema erkennbar. Deine Wünsche quasi auch irgendwo Sexobjekt zu sein, benutzt zu werden, einfach den schnellen Kick zu erleben, machen auf mich keinen skurrilen oder verachtenswürdigen Eindruck, sondern sprechen vielmehr ganz einfach davon, dass in dir ein ganz großes Loch innewohnt. Und zwar das Gefühl Frau zu sein. In deiner Situation verstehe ich das 100%ig,... Punktendeaus. Dein Mann hat ein gewaltiges Problem, das steht außer frage, aber du hast das Trauma verabreitet und das muss er nach 6 Jahren auch. Ohne Therapie scheint er das nicht schaffen zu können und wenn du ihn nicht dazu bekommst, wird das wohl weniger was werden, den Therapie bringt nichts, wenn man nicht selber diese zulässt und darauf eingeht.

Deine Möglichkeiten sind deshalb beschränkt. Ich weiß, dass es sehr verletztend sein kann, aber ich würde an deiner stelle ganz dringend ihm das auch so klipp und klar sagen. Nicht das was passiert ist, wenn was passiert ist, sondern, dass du nunmehr bereits Bedürfnisse verspürrst nach fremden Männern. Das muss ihm zeigen, wie ernst die Situation ist und nach 6 Jahren kann keiner sagen, dass du unnötig Druck auf ihn ausübst, den Zenit habt ihr wohl schon überschritten. Wenn du dieses möglicherweise verletztende Gespräch nicht suchst, wirst du diejenige sein, die verletzt wird, entweder durch deine unbefriedigten Bedürfnisse und die vehemente Frustration oder, weil du dir die Schuld gibst, nachdem der Kcik und die Aufregung deiner inneren Scham weichen, bis du dich wieder in die Situation stürzt und wieder und wieder. Am Ende reicht dir der Kick nicht mehr und du benötigst ein neues Extrem und so geht es immer weiter. Du wirst dich immer schlechter fühlen, weil dir dein Mann ganz schön was bedeuten muss, wenn du 6 Jahre ohne sexuelle Zuneigung aushälst (dafür hast du meinen vollsten Respekt verdiehnt!!!).

Konsequenz aus dem Gespräch kann aber eben auch sein, dass die Beziehung daran zerbrechen wird, aber bevor du zerbrichst, solltest du stark darüber nachdenken, was am Besten für dich ist. Im positiven Fall wird er entweder dir das Recht einräumen deinen Kick zu befriedigen ohne, das sdu ein schlechtes Gewissen haben musst, was immernoch suboptimal ist, dir aber möglicherweise die Frustration nimmt oder er wird sich von diesem Schock doch zur Besinnung treiben lassen und die Hilfe nehmen, die er wirklich unglaublich dringend nötig hat. Wenn er dir viel bedeutet, solltest du alles dafür tun, dass er die Hilfe auch erhält, denn er wird sonst noch ewig darunter leiden und sich möglicherweise nie wieder von dem Schock erholen. Das Leben ist aber zu kurz, um sich selber so zu blockieren.

Ziehe möglicherweise Eltern und Freunde mit in dein Vorhaben rein, was das mit der Hilfe anbelangt, du musst denen gegenüber ja nicht so sehr ins Detail gehen, man kann das ganze auch mit Depressionen abhandeln, was ohne Frage nicht ersponnen ist und womit man auch nicht scherzen sollte.

Du wirst jedoch ohne, dass er sich Hilfe sucht, oder, dass er dir deine Freiheiten gewährt nicht glücklich werden. Dein Gefühl von Scham, weil du ihn hintergangen hast, wird dich noch viel weiter runterziehen und jeder Kick mag genugtuung verschaffen, verlagert deine Frustration aber nur weiter nach hinten und irgendwann wird das Fass explodieren.

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6. März 2011 um 23:03


Schrecklich!

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