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Farbige Frauen...mein Laster

19. September 2012 um 10:17 Letzte Antwort: 21. September 2012 um 15:36

Hallo Liebe Forumlerinnen und Forumler,

ich verfolge dieses Forum schon seit einer gewissen Zeit und ich finde es sehr interessant, die Beiträge zu lesen und so auch einiges über "die Frau" an sich zu erfahren.

Ich möchte hier auch um einen Rat bitten.

Vorab zu mir:
Ich bin 35 Jahre alt, Seit über 4 Jahren mit meiner Frau verheiratet, wir haben 2 eigene Kinder (3 Jahre/Zwillinge) und sie hat noch ein Kind (14 Jahre) aus einer alten Beziehung.
Unsere Ehe verläuft "normal", das heißt mit Höhen und Tiefen.
Ich liebe meine Frau über alles, nur meine beiden Kinder liebe ich mehr.

Jetzt zu meinem "Problem":
Ich habe ein Faible für farbige Frauen. Ich bin irgendwie vernarrt in diese wunderschönen Geschöpfe.
(Bevor jemand fragt: nein, meine Frau ist nicht farbig).
Es ist auch nicht nur das Äussere einer Frau, sondern auch ihre Einstellungen, wie sie das Leben und die Menschen sehen und wie sie andere behandeln.
Auf der Straße fallen sie mir besonders auf. Und ich bemerke auch, das die meisten Blicke der Leute "komisch" sind, aber ich verfolge sie mit Faszination und Bewunderung.
Ich habe, bevor ich damals meine Frau kennengelernt habe, schon versucht, eine dunkelhäutige Frau kennen zu lernen. Allerdings ist dieses in unserer Gesellschaft nicht so einfach.
Egal ob es die Familie ist, die einen komisch beäugt oder die Freunde oder die Menschen auf der Straße.
Persönlich kenne ich kaum farbige Menschen, aber es ist auch schwierig in diesen Kreis hineinzukommen. Sie hegen ein Mißtrauen weißen gegenüber und dieses zu überwinden ist nicht sehr leicht.
Hinzu kommen kulturelle Unterschiede.
Ich habe insgesamt 3 farbige Frauen kennen lernen dürfen und und fand sie alle super. Nur oft endete es, weil "Äußere Umstände" dies nicht zuließen.
Ich muss auch sagen, ich bin kein "typischer" Deutscher. Ich spreche mehrere Fremdsprachen und arbeite in einem multinationalen Umfeld und der Großteil meiner Freunde sind Ausländer (Ukrainerinnen, Französinnen, Polen, Griechen, Türken). Ich habe auch überwiegend weibliche Freunde.
Ich habe auch festgestellt, dass meine ausländischen Freunde wesendlich zuverlässiger, hilfsbereiter und ehrlicher sind als meine deutschen "Freunde".

Nun bin ich verheiratet (meine Frau ist übrigens auch nur zur Hälfte deutsche). Und der Gedanke, sich mit einer dunkelhäutigen Frau einzulassen, lässt mich nicht los und beschäftigt mich immer zu.
Ich habe schon überlegt, einfach mal per Kontaktanzeige nach jemanden zu suchen, quasi als Affäre neben meiner Ehe. Aber ist es das Wert ? Wird vielleicht meine Ehe irgendwann mal daran scheitern, dass ich einen anderen Typ Frau favorisiere ?
Ich bin beruflich hin und wieder unterwegs, auch im französischsprachigen Ausland (ich spreche selber sehr gut Französisch). Hier gäbe es auch die Möglichkeit, jemanden kennen zu lernen. Frankreich gefällt mir in dieser Beziehung sehr, da es dort sehr viele dunkelhäutige Französinnen gibt.
Manchmal sage ich mir, wenn - aus welchen Grund auch immer - meine Ehe mal scheitert, dann werde ich in das französisch Sprachige Ausland auswandern und dort meine Bestimmung suchen.

Hmm...ich weiß nicht ob ich mich hier verständlich ausdrücke und ihr versteht was ich eigentlich meine und sagen möchte.

Ich möchte auch keine Moral-Debatte auslösen, nach dem Motto "Fremdgehen legalisieren", aber irgendwie komme ich psychologisch damit nicht ganz klar.

Habt ihr Tipps die mir helfen können ? Gibt es hier vielleicht Frauen die in einer ählichen Situation sind, sei es weiße die auf Farbige stehen oder farbige Frauen, die die Situation kennen ?

Danke schon mal für Eure Antworten.

LG,
Thomas

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20. September 2012 um 14:38

Danke
für deine offene Meinung.
Es ist nicht einfach.

Du sprichst viel an.
Aus meiner Familie liebe ich natürlich mehr Menschen, aber diese 3 bilden den Kern um das sich alles andere aufbaut. Mit dem 14jährigen ist es schwierig. Er war, bevor ich kam, qausi seiner Mutter gleichgestellt...und dann musste er weichen. Das merkt man heute noch. Es hat sich auch nie wirklich eine Bindung zwischen uns aufgebaut. Ich setze bei ihm die gleichen Maßstäbe an, wie bei meinen Kindern, sofern dies möglcih ist, da sie ja in einer unterschiedlichen "Liga" spielen (10 Jahre Unterschied).
Meine Frau hat das lange Zeit lascher gehandhabt...es war auch schon das ein oder andere Mal ein Streitthema zwischen uns. Aber um auf deine Frage zurück zu kommen, nein, ich liebe ihn nicht. Ich bezeichne ihn auch nicht als meinen Sohn, das möchte er aber auch nicht (also als mein Sohn bezeichnet werden).

Das gefährliche ist, wenn ein Traum die ganze Zeit besteht, dass man irgendwann so nach diesem Traum süchtig ist, dass es evtl. zu kurzschluss Reaktionen kommt.
Andererseits, wenn man es probiert und es "testet" (z.B. über eine Affaire oder auch nur One-Night-Stand) kann es passieren, dass man sagt, "OK, war schön, das wars" oder aber dann richtig süchtig danach ist.

Meine Kinder werde ich nicht verlassen. Sie sind mein ein und alles.
Ich weiß, es gibt viele Väter, die froh sind, wenn ihre Kinder weg sind, bei Mama bleiben und man sich nur um die schönen Dinge mit den Kindern kümmern kann, aber so bin ich nicht.
Vor der Geburt meiner Kinder, habe ich mir oft die Frage gestellt, ob ich ein guter Vater sein werde, da ich bis dahin mit Kindern nicht all zu viel anzufangen wusste/wollte. Zwar mochten Kinder mich sehr, aber mich störte es, wenn sie z.b. am Bein hingen und spielen wollten...
Bei meinen Kindern ist das anders. Als ich die beiden nach der Geburt in meinen Armen hielt, da wusste ich, nichts wird uns mehr trennen.
Sie sind auch total fixiert auf mich. Wenn ich nach Hause komme oder auch wenn ich Urlaub habe und wochenlang zu Hause bin, dann heißt es immer nur Papa, Papa, Papa...Mama ist dann abgemeldet. Zähne putzen...Papa macht das...umziehen Papa macht das...alles soll Papa machen. und papa macht das auch, mit Freude.

Also wenn es irgendwann mal zu einem Bruch kommen sollte, werde ich meine Kinder nicht weggeben. Ich weiß, das wird ein harter Kampf, da die öffentliche Meinung ist und die Familiengerichte dem oft folgen, dass Mütter die besseren alleinerziehnden Elternteile sind.

Nichts desto trotz liebe ich natürlich auch meine Frau. Es sind vielmehr die Momente, wenn man zu viel Zeit zum nachdenken hat, die mich an meine Sehnsucht erinnern.

Eine farbige, platonische Freundin hatte ich schon mal gehabt. Aber es war im Endeffekt schlimmer, als gar keine zu kennen. Wir haben uns super gut verstanden, wir kannten alles von uns...

Mein Umfeld beeinflusst mich nur bedingt. Mit meiner jetztigen Frau hatte ich auch gegen viele Vorurteile zu kämpfen, auch innerhalb meiner Familie (wie gesagt, sie ist nur auf dem Papier Deutsch).

Alles in Allem wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, was du in deinem Tipp sagst. Alleine schon aus dem Grund, dass ich a) meine Frau liebe und b) meine Kinder nicht nur mit einem Elternteil aufwachsen sollen.
Letzteres habe ich selber als Kind erlebt. Das ist nicht schön.

Danke dir noch mal Silverfight

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21. September 2012 um 15:36

Liebes Lastrada Ding
bitte sei doch noch ein wenig aggressiver und spare nicht mit Kraftausdrücken, denn das ist es ja was du kannst, wenn ich mir so deine Beiträge angucke.
Dann bist du es nämlich die man hier aus dem Forum entfernen sollte

Natürlich steht es dir zu, alles anzuzweifeln, was jeder von sich gibt, aber eine Form sollte doch schon gewahrt bleiben.
Wenn du sowas nicht kannst, dann halte dich doch einfach da raus.

Es stimmt, wie man auch meinem Nickname entnehmen kann, bin ich dem eigenen Geschlecht nicht abgeneigt.
Dennoch liegt mein Fokus bei Frauen.

Wir können uns gerne mal privat Treffen, dann kannst du dich selber überzeugen.
Aber dafür fehlt dir wahrscheinlich der Mumm.

Dann wünsche ich dir ncoh viel Spass beim Forumsmitglieder Beschimpfen...

So long...c ya

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