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Familie will nicht zur Hochzeit kommen

27. Juni 2014 um 15:57 Letzte Antwort: 29. Juni 2014 um 16:28

Mein Freund hat mir vor kurzem einen Antrag gemacht, den ich angenommen habe und jetzt wollten wir unsere Verlobung offiziell machen. Die Begeisterung meiner Eltern hält sich in Grenzen. Sie haben meinen Freund noch nie richtig akzeptieren wollen. Jedes Aufeinandertreffen war immer sehr steif und distanziert. Sie haben unserer Beziehung und meinem Freund gegenüber zu viele Vorurteile, denke vor allem aufgrund unterschiedlicher Nationalität, Religion etc.
Durch meine beziehung hat sich das Verhältnis zu meinen Eltern und Geschwistern sowieso schon verschlechtert, aber ich habe immer gehofft, dass sich das mit der Zeit geben wird, da ich ein Familienmensch bin und mir meine Familie auch am Herzen liegt. Ich habe meinen Freund, meine Freundinnen und in der Familie von meinem Freund wurde ich mittlerweile auch sehr herzlich aufgenommen, aber mir fehlt der enge Kontakt zu meiner Familie sehr. Andererseits will ich im Moment am liebsten auch jedem Kontakt aus dem Weg gehen weil ich mir sowieso jedes Mal wieder anhören muss, dass ich in mein Unglück renne und er nicht zu mir passt (dabei kennen sie ihn ja kaum). Sie lassen mich jedes Mal spüren, dass sie dagegen sind und haben mir jetzt sogar gesagt, dass sie nicht vorhaben zur Hochzeit zu kommen. Ihren Worten zufolge, sollte ich in mein Unglück rennen, aber sie würden mich dabei nicht unterstützen. Ich kanns nicht begreifen, wie sie so kalt sein können.

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27. Juni 2014 um 16:34

Ja ich liebe ihn sehr
Die Fragen kann ich fast alle mit Ja beantworten.

Das ich ihn heiraten werde steht fest für mich.

Ich will nur meine Familie auch dabei haben

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27. Juni 2014 um 16:57

Aber die Gründe sind
Oberflächlich.
Sie kennen ihn ja kaum, sondern nur oberflächlich.

Ich muss sagen, dass mein Vater zu Anfang am stärksten gegen die Beziehung war. Das hat sich dann mit der Zeit ein wenig beruhigt. Ich denke, weil er gesehen hat, dass ich glücklich bin mit meinem Freund. Aber ich glaube nicht, dass er alleine ohne meine Mutter kommen würde. Und meine Mutter weigert sich strikt. Sie versucht auch ständig auf mich einzureden. Genau wie meine Schwester. Und mit meinem Bruder komme ich überhaupt nicht mehr zurecht, weil er paar Mal sehr respektlos mit und über meinen Freund gesprochen hat.

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27. Juni 2014 um 17:16

Ich weiß nicht was
du unter austoben verstehst.
Es ist meine zweite Beziehung und auf Affären, One night Stands etc. steh ich nicht und brauche ich auch nicht um zu wissen, dass ich meinen Freund heiraten möchte.

Und wir wohnen noch nicht soo lange zusammen. Erst einandhalb Jahre.

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27. Juni 2014 um 17:27

Helfen wobei?
Ich habe eher das Gefühl sie stehen mir nur im Weg und machen mir alles schwer.
Am Anfang der Beziehung habe ich mir wirklich sehr viel Mühe gegeben Verständnis für die Sorgen zu zeigen und auch meinen Freund und meine Familie näher zu bringen. Alles erfolglos. Im Laufe der Beziehung hat sich mein Verständnis verflüchtigt. Ich hab mir einfach mal ein wenig Entgegenkommen von meiner Familie gewünscht. Aber nichts. Immer wieder musste ich mir etwas anhören und seit wir heiraten wollen legen sie wohl alles noch mal dran, um mich zu bekehren.
Für mich hat das alles was sie sagen nicht viel mit der Realität zu tun. Sie kennen meine Beziehung ja auch kaum. Haben sich ja immer dagegen gewehrt.

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27. Juni 2014 um 17:32

Ich glaube seine Nationalität
gefällt ihnen nicht. Sie sagen das zwar nicht so offfen, aber das ist der einzige Grund warum sie ihm von Anfang nicht so die Chance gegeben haben und gleich so "Oh Gott, wen schleppst du denn da an" -mässig reageirt haben.
Sie glauben er passt nicht zu mir.
Sie haben so viele Vorurteile und interpretieren so viel herum.
Anstatt ihn mal kennenzulernen ohne Vorurteile und auch seine Familie.

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27. Juni 2014 um 17:46

Er ist Türke
aber in Deutschland geboren und aufgewachsen.

So würde ich es vielleicht nicht sagen.
Mein Bruder hatte mal eine Beziehung mit einer Spanierin. Da haben sich meine Eltern anders verhalten.
Aber ich war schon teilweise baff, welche Vorurteile sie haben.

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27. Juni 2014 um 17:49

Aber es ist doch meine Familie
Sie sollten sich doch eigentlich für mich freuen und meinem Freund mir zuliebe endlich eine faire Chance geben.
Ich hoffe immer noch, dass ich sie irgendwie überzeugen kann.

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27. Juni 2014 um 18:05

Ich wüsste nicht was ich noch machen kann
Ich habe ihn öfter mit zu meinen Eltern genommen am Anfang, weil ich immer dachte irgendwann müssen die sich doch verstehen. Mein Freund hat sich auch echt bemüht, aber alles muss er sich ja auch nicht gefallen lassen.
Dann hat seine Mutter meine Eltern eingeladen. Einmal sind sie hingegangen. War eine Katastrophe. Die anderen Male haben sie die Einladung abgelehnt. Was ich einfach sehr unhöflich finde.
Ich hab bisschen das Gefühl, dass vor allem meine Mutter manches einfach nicht akzeptieren kann, was anders ist bei anderen Leuten. Und dann hört sie irgendwas von ihren Freundinnen wo da irgendwann auch eine mal mit einem Türken zusammen war. Und das ist wohl alles nach hinten losgegangen und gleich erzählt sie mir das alles und meint mein Freund würde sich genauso verhalten und und und...

Danke, dass ist lieb von dir. Aber vielleicht muss ich mich wirklich damit abfinden, dass sie nicht kommen werden.
Aber ich versteh es nicht. Niemand, weder mein Freund noch seine Familie haben ihnen etwas getan. Im Gegenteil haben sie sich noch bemüht obwohl zumindest zu meinem Freund sie nicht immer nett waren. Aber wenigstens mir zuliebe sollten sie doch kommen.

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27. Juni 2014 um 18:37

Wir sind schon eine Weile zusammen
Insgesamt 4 Jahre.
Aber das erste Jahr haben wir unsere Beziehung geheim gehalten, es wussten nur Freunde und seine Schwester Bescheid. Wir waren verliebt aber unsicher ob das eine Zukunft haben wird mit uns. Nach knapp einem Jahr Beziehung hat er mich seiner Mutter vorgestellt und ich ihn meinen Eltern. Seine Mutter war zu Beginn auch sehr skeptisch, obwohl sie es sich vor mir nicht anmerken ließ. Aber sie hat es mir später erzählt. Also sie hatte auch ihre Vorurteile mir gegenüber. Aber sie hat mir wenigstens eine Chance gegeben und gesehen wie ich wirklich bin und akzeptiert mich jetzt voll und ganz.

Bei meiner Mutter klingt es oft so, als würde sie befürchten, dass ich bei ihm unterdrückt werden könnte, wenn du verstehst was ich meine.

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27. Juni 2014 um 19:33

Weißt du was mich traurig macht
wenn ich deinen Text lese?
Dass meine Eltern nicht, obwohl sie Zweifel haben, hinter mir stehen. Das würde ich mir einfach wünschen. Sie müssen nicht meiner Meinung sein, sie müssen nicht meinen Freund lieben (auch wenn es wirklich schön wäre), aber sie sollten hinter mir stehen, egal was ich tue. Und dazu gehört auch, dass sie zu der Hochzeit kommen. Ich will mich nicht gegen jemanden entscheiden, aber sie sind es letztendlich die mich in diese Position zwischen den Stühlen drängen - nicht mein Freund. Ich sage dass sie ihn kaum kennen, weil zum einen gab es für die Dauer die wir mittlerweile zusammen sind nicht viele Treffen, da ich ab einem bestimmten Punkt auch keine Lust mehr hatte, weil nie mal ein Schritt von meinen Eltern aus gegangen ist, immer nur von mir, meinem Freund und seiner Familie. Und bei den Treffen die es gab, haben sie sich ja auch nicht richtig mit ihm auseinander gesetzt oder sich mal vorurteilsfrei mit ihm unterhalten. So schwer ist das doch nicht, wenigstens mal einen kleinen Schritt auf jemanden zuzugehen. Wenn sie danach immer noch bei ihrer Meinung bleiben ok. Aber beispiel seine Mutter. War ja auch skeptisch mir gegenüber. Aber sie hat wenigstens zu ihrem Sohn gehalten und mir eine Chance gegeben. Meine Eltern zeigen ja gar kein vertrauen in meine Menschenkenntnis. Und mir gefällt dieses schlechte Verhältnis zu meinen Eltern was wir im Moment haben wirklich nicht. Aber sie tragen einen großen Teil daran mit.

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27. Juni 2014 um 19:42

Ich verstehe dich nicht.
einerseits schreist du, dass dir deine familiären bindungen sehr wichtig sind.
andererseits gibst du zu, das du dich von deinen eltern und geschwistern distanziert hast.

wenn du möchtest, dass deine eltern die angst vor einem moslem verlieren, warum machst du nicht den ersten schritt? wieso gibst du ihnen denn keine gelegenheit, ihn kennenzulernen? wie soll sich das verhältnis denn bessern, wenn sie mauern und du dich distanzierst?

ich würde einfach anrufen und fragen, ob ihr beide am sonntag zum kaffee vorbeikommen könnt.

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27. Juni 2014 um 19:59
In Antwort auf apfelsine8

Ich verstehe dich nicht.
einerseits schreist du, dass dir deine familiären bindungen sehr wichtig sind.
andererseits gibst du zu, das du dich von deinen eltern und geschwistern distanziert hast.

wenn du möchtest, dass deine eltern die angst vor einem moslem verlieren, warum machst du nicht den ersten schritt? wieso gibst du ihnen denn keine gelegenheit, ihn kennenzulernen? wie soll sich das verhältnis denn bessern, wenn sie mauern und du dich distanzierst?

ich würde einfach anrufen und fragen, ob ihr beide am sonntag zum kaffee vorbeikommen könnt.

Wie oft habe ich das denn schon versucht und getan
es war auch nicht so, dass sie gesagt hätten ich darf ihn nicht mitbringen. Aber es lief nie gut. War immer super angespannt und es wurde auch nicht besser. Und ich hatte nicht den Eindruck, dass meine Eltern sich überhaupt bemühen. Auf allem wurde irgendwie rumgehackt und irgendwann ist mir einfach der Geduldsfaden gerissen und ich habe mich auch distanziert. Und meine Eltern haben einfach nie von sich aus gesagt, komm wir kochen und bring mal deinen Freund mit. Nie.

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27. Juni 2014 um 20:54

Ja wir haben schon oft davon gesprochen
Ich habe mir ja auch Gedanken darüber gemacht und gerade am Anfang der Beziehung hatte ich ja auch sehr viele Zweifel und Unsicherheiten. Diese grundlegenden Zweifel und Unsicherheiten sind bei mir verschwunden. Aber wegen mancher Sachen macht man sich ja trotzdem Gedanken.
Aber das gefällt mir auch an ihm, dass auch wenn wir nicht einer Meinung sind, ich trotzdem mit ihm über alles reden kann und manchmal dauert es länger aber bisher haben wir immer einen Punkt gefunden, an dem es für beide gepasst hat. Nein er würde niemals seine Religion wechseln und ich würde das auch nicht wollen, dass er das tut. Genauso wenig andersrum. Wir behalten unsere eigene. Was Kinder angeht, da hatten wir wirklich sehr sehr lange Gespräche. Letztendlich haben wir uns aber dafür entschieden, dass unsere Kinder beide Religionen kennen lernen sollen. In der Schule nehmen sie natürlich an allem teil.
Zu deiner ersten Frage, er hat es jetzt schon nicht gerne, wenn ich alleine ausgehe nachts mit Freundinnen. Da es aber echt nur selten vorkommt akzeptiert er es. Alkohol nicht (Das meintest du doch mit Trinken oder?). Er fände es nicht gut wenn ich welchen trinken würde. Mir etwas zu verbieten ist eher nicht so seine Art. Aber was ich weiß was er auf jeden Fall nicht akzeptieren würde, wenn Alkohol bei uns im Haushalt wäre und erst Recht nicht wenn wir Kinder haben. Ich hab da aber kein Problem ihm entgegenzukommen, da ich sowieso nur selten alkohol getrunken habe und mittlerweile gar nicht mehr. Thema Kleidung: Ihm gefällt es, wie ich mich anziehe. Hin und wieder kam es mal vor, dass ihm manche Kleider und Röcke etwas zu kurz erschienen. Aber wir haben uns nie deswegen gestritten. Wo wir auf jeden Fall richtig Streit bekommen würden, wäre wenn ich etwas anziehen würde, was ich ihm sowieso schon zu freizügig wäre und damit alleine mit Freundinnen ausgehen würde. Ich glaube da würde er nicht lange diskutieren mit mir. Aber da ich weiß, dass es für ihn sowieso schon nicht so leicht ist, wenn ich nachts alleine unterwegs bin, komme ich ihm da entgegen und achte da ein bisschen drauf.

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27. Juni 2014 um 20:57

Liebe krysam
ich wünschte, meine Eltern würden es ähnlich sehen oder zumindest irgendwann begreifen!

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27. Juni 2014 um 21:17

Ja ich bin mir sehr sicher dass er der Richtige ist für mich!
Sie haben nicht gesagt, dass sie ihn nicht kennen lernen wollen. Aber sie haben auch nichts dafür getan. Ich persönlich hatte immer den Eindruck sie geben ihm einfach keine Chance weil sie zu viele Vorurteile ihm gegenüber haben. Wie ich unten schon geschrieben habe, gab es von meiner Seite mehrere Versuche etwas daran zu ändern. Sie haben ein Treffen nie abgesagt. Aber wenn sie meinem Freund nicht offen gegenüber sind und ihm permanent nur mit Vorurteilen begegnen dann ist es auch kein Wunder, dass jedes Mal eine derart schlechte und angespannte Stimmung geherrscht hat. Und mein Freund war wirklich geduldig, obwohl es ihm auch schwer viel und ihn auch manches sauer gemacht hat. Aber er hat immer gesagt, es sind ja meine Eltern und daher sind sie ihm wichtig. Aber letztendlich ist mir dann der Geduldfaden gerissen und ich habe meine versuche eingestellt.
Hab das auch schon unten geschrieben. Seine Mutter hat mir erzählt, dass sie am Anfang auch nicht begeistert war, als ihr Sohn ihr gesagt hat, dass er eine deutsche Freundin hat. Sie hatte auch zweifel und alles. Aber mittlerweile hat sie mich voll und ganz akzeptiert.

Ich hoffe sehr, dass du Recht hast. Denn ich möchte meinen Kindern nicht ihre Oma und Opa nehmen. Aber ich habe die leise Befürchtung, dass sie dann meinen noch mehr Indizien dafür zu finden, dass er ein ganz schlechter ist.

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27. Juni 2014 um 21:26

Es tut aber verdammt weh das zu sehen
und es stimmt auch, irgendwie will ich es nicht wahrhaben und obwohl ich mich schon etwas distanziert habe, hoffe ich doch noch immer und bin ständig mit diesem Thema beschäftigt.

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27. Juni 2014 um 22:20

Du
würdest doch aber den Freund deiner Tochter versuchen ohne Vorurteile kennenzulernen oder?

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27. Juni 2014 um 23:06

Es gibt Dinge
bei denen bin ich bereit Kompromisse einzugehen und ihm entgegenzukommen. Beispielsweise dass ich wenn ich alleine ausgehe eben nicht die kürzesten Kleider anziehe die in meinem Schrank sind. Dadurch verändere ich nicht grundlegende Dinge bei mir sondern gehe einen kleinen Schritt auf ihn zu. Auf der anderen Seite gibt es Dinge, bei denen er Kompromisse eingeht. Beispielsweise, dass er es akzeptiert, wenn ich mal alleine ausgehe ohne Streit vom zaun zu brechen. Ich denke dieses auf einander zubewegen ist wichtig. Und wenn ich nicht bereit wäre ihm teilweise entgegenzukommen, dann wäre mir die Beziehung auch nicht viel wert. Und es ist auch egal woher jemand kommt. Sobald es um einen anderen Menschen geht und eine Beziehung muss man immer mal wieder Kompromisse eingehen. Es müssen halt die Rahmenbedingungen stimmen, damit man sich nicht selber aufgibt und nur noch Kompromisse eingehen muss und mir ist sehr sehr wichtig und gefällt es wirklich sehr an ihm, dass wir über alles reden können und er auch bereit ist mir entgegenzukommen obwohl es ihm bei manchen Dingen schwer fällt. Dadurch kann ich ihn akzeptieren und lieben wie er ist und auch seine Einstellungen, auch wenn diese wie du sagst nicht ganz weltoffen sind. Ein problem hätte ich damit, wenn beispielsweise das Thema Kleidung andauernd zu Streit führen würde, weil wir beide nicht vernünftig damit umgehen könnten. Aber wie ich schon erwähnt hatte, wir haben noch nie deswegen gestritten und seine Kommentare sind letztendlich auch nur schmeichelhaft für mich

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27. Juni 2014 um 23:24

Ja das klingt schräg hast du recht
Ich wollte damit nur ausdrücken, dass er da glaube ich sauer werden würde. Aber nicht weil ich das amche was ich will, sondern weil ich ihm dadurch glaube ich das Gefühl geben würde, als wenn ich keine Rücksicht auf ihn nehme, wo er mir aber schon entgegen kommt mit dem ausgehen und das einfach akzeptiert obwohl es ihm lieber wäre wenn ich nicht alleine gehen würde.

Ich glaube man kann das alles sehen wie man will. Ich sehe es so, dass ich keine Kompromisse eingehe die mir weh tun. Und wir sind nunmal verschieden teilweise in unseren Einstellungen oder wie wir aufgewachsen sind und ohne diese Kompromisse von beiden Seiten würde es nicht funktionieren. Ich könnte mir auch einen suchen, der es super findet, wenn seine Freundin jedes Wochenende feiern geht oder dem es einfach egal ist aber ich möchte ihn und keinen anderen.

Vielleicht hast du mich missverstanden oder ich drücke mich missverständlich aus, aber er hat noch nie versucht mir etwas zu verbieten! Was mich aber wirklich interessiert (da du ja wirklich mal jemand objektives bist, im Gegensatz zu meiner Familie) wieso du meinst, dass da etwas mitschwingt als sei ich diejenige die sich unterordnet? Ich finde nicht, dass sich in unserer Beziehung überhaupt einer unterordnet. Anpassen teilweise ja. Aber das tut er meiner Meinung nach genauso an mich. Sogar bei größeren Dingen. Wobei ich anpassen aber auch nicht als das richtige Wort empfinde, weil wir über die Themen die uns wichtig waren wirklich lange geredet haben,bis es für beide in Ordnung war.

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27. Juni 2014 um 23:36

Wieso verdrehst du meine Aussagen so?
Ich habe gesagt, dass er manche meiner Kleider und Röcke etwas kurz findet.

Das wir uns aber nie deswegen gestritten haben.

Das ich diese besagten Kleider und Röcke nicht mehr anziehen dürfte oder nicht mehr anziehe aus Unterordnung, davon habe ich nicht geredet.

Er findet es nicht toll wenn ich alleine ausgehe.

Er akzeptiert es aber trotzdem.

Er schafft es wahrscheinlich das zu akzeptieren, weil ich nicht jedes We alleine rausgehe.

Und nein, ich gehe nicht so selten aus Unterdrückung, sondern weil ich das nicht so oft so gerne mag und noch nie zu denen gehörte, die jedes We...

Alkohol und das ich nicht meine kürzesten kleider anziehe wenn ich alleine nachts rausgehe

das sind die zwei einzigen Punkte die man meiner Meinung nach ihm vorwerfen könnte.

zu letzterem kann ich mich nur wiederholen. Er kommt mir entgegen. Ich komme ihm entgegen.

Wiegt sich also aus.

Und zum Alkohol. Es kommt darauf an, wie man es rüber bringt. Wenn er mir sagt, bei uns zuhause gibts kein Alkohol und wehe du schleppst welchen an. Und wenn ich dann auch noch sage, nein mein Schatz. Ja dann könnte ich verstehen, dass sich da menschen sorgen um mich machen.

Aber er hat mich damals gefragt, wie ich dazu stehe, wie gesagt habe damals schon kaum was getrunken und sowieso eigentlich nicht zuhause. Dann hat er mir erzählt, wie er dazu steht, und das ihm das wichtig ist, dass kein Alkohol bei uns zuhause ist. Wie ich dazu stehe, ob es in Ordnung für mich wäre oder ob ich damit ein Problem hätte usw.

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27. Juni 2014 um 23:43

Er muss doch auch Kompromisse schließen
wieso sagt nicht mal einer über ihn, der arme Mann, ob der nicht unterdrückt wird?!

Meine Freundinnen beurteilen mich nicht danach ob es bei mir zuhause Alkohol gibt oder nicht. Im Übrigen habe ich doch mein ganzes Leben schon kaum getrunken und dann auch nicht zuhause, sondern wenn man bei feierlichen Anlässen oder ganz früher mal auf Partys.

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28. Juni 2014 um 7:00
In Antwort auf an0N_1264275199z

Wie oft habe ich das denn schon versucht und getan
es war auch nicht so, dass sie gesagt hätten ich darf ihn nicht mitbringen. Aber es lief nie gut. War immer super angespannt und es wurde auch nicht besser. Und ich hatte nicht den Eindruck, dass meine Eltern sich überhaupt bemühen. Auf allem wurde irgendwie rumgehackt und irgendwann ist mir einfach der Geduldsfaden gerissen und ich habe mich auch distanziert. Und meine Eltern haben einfach nie von sich aus gesagt, komm wir kochen und bring mal deinen Freund mit. Nie.

Nun, ich meinte nicht, dass
ihr hingehen sollt und versucht, krampfhaft konversation zu betreiben.

ich meinte, dass ihr die konflikte direkt ansprechen solltet bei so einem treffen, nach dem motto: hier sind wir, wir möchten mit euch reden. was befürchtet ihr, was macht euch angst, was sind eure bedenken.

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28. Juni 2014 um 7:22

Wer oder was ist er denn?
Ehrlich gesagt ich würde auch niemals einen Moslem als
Ehemann für meine schöne Tochter akzeptieren.

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28. Juni 2014 um 7:40

Mein Rat
liebt ihr euch wirklich aufrichtig, dann kämpft gegen die
ganze Welt um eure Liebe.
Sonst geschieht es euch wie mir vor 35 Jahren.
Die gesellschaftlichen Konventionen haben mich in die
Knie gezwungen. Sicher, ich bin reich und erfolgreich geworden wie es meine Eltern es wollten.
Aber meine grosse Liebe von damals habe ich verloren.
Sie fehlt mir nach 35 Jahren immer noch.Ich vermisse sie immer noch so sehr. Hätt ich doch mal besser auf mein Herz gehört, als auf meine Eltern....




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28. Juni 2014 um 9:18
In Antwort auf nena_11978889

Wer oder was ist er denn?
Ehrlich gesagt ich würde auch niemals einen Moslem als
Ehemann für meine schöne Tochter akzeptieren.

Türke
Und warum kannst du das so pauschal sagen?
Sollte nicht jeder selber entscheiden mit wem er glücklich ist und sein Leben verbringen will?

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28. Juni 2014 um 9:53

Er verbietet mir nichts!
In den meisten Beziehungen wird auf Treue großen Wert gelegt. Das bedeutet Intimitäten mit anderen Männern/Frauen sind "verboten". Nur da schreit keiner auf! Nein, weil das ist ja gesellschaftlich akzeptiert. Da sind eher die mit einer offenen Beziehung eine Ausnahme. Außerdem schreit keiner auf, weil es im gegenseitigen Einverständnis getroffen wurde. Und das ist doch bei mir und ihm dasselbe.
Für ihn ist es nicht leicht, wenn er weiß ich bin nachts alleine/mit Freundinnen unterwegs. Aber er AKZEPTIERT es. Und er weiß auch, dass er es akzeptieren muss und das er nicht von mir erwarten kann, dass ich wie eine seiner Landsfrauen bin. Und er hat mich darum gebeten, dann wenigstens diese 2 oder 3kürzesten Kleider nicht anzuziehen. Für mich ist das in Ordnung. Ich habe genug Sachen in meinem Schrank und für die seltenen Male wo ich ausgehe gibts genug anderes, und die Kleider ziehe ich dann halt tagsüber an. Wo ist das Problem? Ich bin glücklich. Er ist glücklich. Und mein Glück hängt sicher nicht davon ab ob ich zum feiern dieses eine Kleid anziehe oder ein anderes. Dazu gesagt, meine Kleider sind alle kurz, nur diese 3 sind noch kürzer.
Was ich unten geschrieben habe, dass er wohl ziemlich sauer werden würde, wenn ich das jetzt trotzdem mache. Das liegt daran, weil wir eine Abmachung haben und für ihn würde es denke ich wie provokation rüber kommen und als wenn ich keine Rücksicht auf ihn nehmen will. Wenn ich sagen würde, ich komme mit dieser Abmachung nicht zurecht, wäre es ja etwas anderes. Man kann ja über alles reden.

Also für mich ist das alles nicht so eine riesen Sache wie für manch andere.

Und der Alkohol. Natürlich ist mein Freund da nicht gerade offen. Er ist auch etwas radikal was Alkohol angeht. Stimmt ja auch. Es gab Sachen in seiner Familie mit Alkohol, die zu schlimmen Sachen geführt haben. Und er möchte es einfach nicht in seinem Leben haben (zum Teil auch wegen Religion) und darüber kann man jetzt streiten oder es auch lassen. Natürlich könnte ich mich durchsetzen und sagen er solle toleranter sein. Aber wozu denn. Ich vermiss den Alkohol zuhause nicht. Das ich dadurch Freundschaften verlieren würde ist Schwachsinn. Meine Eltern haben diese Sache mit dem Alkohol ja auch mitbekommen und kritisiert. Da frage ich mich, wie kann man denn daraus jetzt rauslesen, dass ich unterdrückt werde und ihm dann auch noch vorwerfen er sei nicht tolerant genug. Andererseits aber wenn er zu Besuch bei meinen Eltern war und immer wieder Alkohol angeboten bekommen hat und höflich jedes Mal erklärt hat, dass er keinen Alkohol trinkt. Dann das nicht zu akzeptieren und ihn zur Rechenschaft ziehen, ist für mich genauso intolerant und zudem noch unhöflich.


Für mich sind diese zwei Dinge, wo ich ihm entgegen komme, keine Einschränkungen.
Eine Einschränkung wäre es, wenn ich verzichten würde ab und zu mal auszugehen am Wochenende mit Freundinnen, dann wenn ich Lust habe.

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28. Juni 2014 um 10:37

Es war ein Beispiel
Natürlich soll da keiner aufschreien.
Nur es ist genauso eine Abmachung wie ich mit meinem Freund getroffen habe.
Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass er sich nach der Hochzeit um 180 Grad drehen wird.
Ich habe ihn darauf auch schon angesprochen und hatte ehrlich nicht den Eindruck, dass er dann plötzlich den Obermacker rauskehren wird.

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28. Juni 2014 um 10:58

Er verbietet mir doch nichts
und alles andere ist Spekulation und das ist genau auch das was meine Eltern betreiben und was mich wahnsinnig macht. Am Anfang haben sie meinem Freund unterstellt nach der Hochzeit würde er mich dazu zwingen ein Kopftuch zu tragen. Bis ihnen selber aufgefallen ist, dass weder seine Mutter noch seine Schwester eins tragen. Über solche Schwachsinnigen Äußerungen kann ich echt nur den Kopf schütteln.
Vielleicht bin ich mittlerweile auch etwas abgestumpft solchen Äußerungen gegenüber. Aber es sind alles reine Spekulationen.

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28. Juni 2014 um 11:08

Von mir aus denkt über meine Beziehung was ihr wollt
ich hatte hier geschrieben wegen meiner Familie. Mehr nicht.
Und das mir hier die ganze Zeit die Wörter im Mund umgedreht werden und dazu interpretiert wird hilft mir nicht weiter.
Gar nicht mehr ausgehen --->Spekulation
ausgehen nur in langen Klamotten----> stimmt doch gar nicht. Ich sprach von kurz und sehr kurz. und nicht lang und kurz.
Ich frag mich worauf ihr eure Spekulationen gründet. Sind ja alle gleich. Nach der Hochzeit darf ich bestimmt das Haus nicht mehr verlassen, nur noch zum einkaufen. Arbeiten gehen verbietet er mir dann bestimmt auch.

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28. Juni 2014 um 13:34
In Antwort auf apfelsine8

Nun, ich meinte nicht, dass
ihr hingehen sollt und versucht, krampfhaft konversation zu betreiben.

ich meinte, dass ihr die konflikte direkt ansprechen solltet bei so einem treffen, nach dem motto: hier sind wir, wir möchten mit euch reden. was befürchtet ihr, was macht euch angst, was sind eure bedenken.

Ja das hat mein Freund auch schon vorgeschlagen
aber ich hatte damals einfach die Schnauze voll und wollte nicht mehr. Aber so klappt es eben auch nicht für mich und wahrscheinlich hast du und mein Freund recht, dass es auf jeden Fall einen Versuch wert ist.
Ich hab zwar immer noch meine Zweifel ob meine Eltern sich da konstruktiv drauf einlassen aber das wird man dann ja sehen. Am besten wird es wohl auch sein erst mal nur mit meinen Eltern ohne Geschwister, weil meine Schwester quatscht meiner Mutter sowieso nur nach dem Mund und mein Bruder verschlimmert meist alles nur noch.

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28. Juni 2014 um 15:06

Hochzeit ahoiii
Ich denke deine Eltern sind selber schuld, dann kommen sie hald nicht zur Hochzeiz. Du Heiratest deinen Verlobten nicht deine Eltern!
Nationalitäten, Religionen? Dan sind deine Eltern Rassisten, einfach schön verpackt mit Schleife.

Heirate ihn mit oder ohne deine Eltern, freu dich auf deinen grossen Tag und lass ihn dir nicht vermiesen!

Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.

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29. Juni 2014 um 9:42

Liebe beauty, erstmal hallo und Kompliment, dass eure Liebe

...so stark ist!

Ihr wollt heiraten, herzlichen Glückwunsch dazu.

Aber deine Familie ist dagegen, das tut weh.
Die Kernfrage ist: Inwiefern bist du dir der Tragweite deiner Handlung bewusst?

Denn die Ehe mit einem Moslem- sei er praktizierend oder nicht- ist eben nicht so ganz ohne gründliches Vorwissen anzuraten.

Ich wage zu behaupten, dass es in Zukunft nicht bei "weniger kurzen Röcken" bzw. "keinen Alk im Haus" bleiben wird.

Natürlich gibt es in a l l e n Religionen Menschen, die diese verschieden stark praktizieren bzw. ganz ablehnen / ablegen.

Aber ihr müsst darüber in allen Einzelheiten sprechen. Ich würde auch die Familien in diese Diskussionen einbeziehen.

Gerade für Orientalen spielt diese eine sehr große Rolle, oft ganz anders als hier.

All das musst du wissen. Überstürzt die Hochzeit nicht. Lernt eure gegenseitigen Religionen kennen. Macht euch schlau, es gibt viele Möglichkeiten.

Falls du möchtest, diskutiere im Mischehenforum.

Und ganz wichtig: Lass dich nicht kirre machen. Du musst hier gar nichts begründen. Einen ab und an zutage tretenden Rassismus hier kann ich nicht akzeptieren. Sehr oft ist es aber bloße Unkenntnis, leider!

Ich halte dich für intelligent und wohlüberlegend.

Aber an deiner geplanten Eheschließunjg hängt sooooooo viel mehr dran......






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29. Juni 2014 um 10:37

Danke, dass du auf meine Frage noch einmal eingegangen bist
Ich kann es auch nachvollziehen jetzt. Ich habe meinem Freund davon erzählt, und er meinte ob das mein Ernst sei "Die Bemerkung, er würde nicht lange diskutieren, klinge als wenn er mich dann verprügeln würde oder sowas".
Darüber sind wir dann auch noch mal auf das Thema gekommen, weil er wissen wollte, ob das für mich doch ein Problem ist oder er das mir falsch rübergebracht hätte. Er will mir nichts verbieten oder vorschreiben, er hat einfach Schwierigkeiten damit zurecht zu kommen, wenn ich dann auch noch ein so extrem kurzes Kleid anziehen würde nachts. Für mich ist es absolut kein Problem ihm da entgegenzukommen, ich verliere dadurch nichts.
Ja ich weiß, beim Alkohol ist er ziemlich intolerant, aber das weiß er auch selber. Sein Vater ist früher jedes Mal wenn er was getrunken hat gewalttätig gegen seine Mutter geworden.
Natürlich könnte ich von meinem Freund mehr Toleranz fordern, aber es ist bei dem thema für mich nicht nötig. Und wenn wir Besuch bekommen, Beispiel meine Eltern, erwarte ich mir einfach die Toleranz und Akzeptanz gegenüber uns,d ass es bei uns zuhause eben keinen Alkohol mehr gibt. Mir dann aber zu kommen, mit mein Freund hätte mich ja jetzt schon unter der Fuchtel und ich würde tun was er sagt, wenn ich sie daraufhin weise, dass wir keinen Alkohol in unserer Wohnung haben wollen. Das macht mich einfach so wütend. Ich stehe zu meinem Freund, genauso wie er auch zu mir steht, aber hinter allem steht meine eigene Entscheidung und nicht das Diktat meines Freundes.

Und zum Thema Einbahnstrasse:
In manchen Dingen ist es auch so. Er geht nie feiern. Klar trifft er sich mit Kumpels aber er geht nie mit in einen Club. Früher schon, seit unsere Beziehung ernst geworden ist nicht mehr. Trotzdem toleriert er ja, dass ich es ab und zu tue.

Ich selber weiß, was ich an meiner Beziehung und an meinem Freund habe. Ich wünschte nur, dass meine Eltern das auch endlich sehen würden. Ich habe ja jetzt gedacht, dass wir noch einmal das offene Gespräch zu meinen Eltern suchen. Aber wir haben auch schon darüber geredet, ob er vielleicht mal alleine mit meinen Eltern reden sollte, weil zwischen mir und meinen Eltern kommt es immer sofort zu einer hitzigen Diskussion. Ich ärger mich so schnell über Dinge die sie sagen über meinen Freund oder meine beziehung und an ihm prallt das alles mehr ab und er reagiert viel gelassener und vielleicht kann er so mehr bewirken. Aber, also das ist wahrscheinlich albern, aber ich mache mir dann ein wenig Sorgen, dass sie wirklich gemein zu meinem Freund werden. Auch wenn er meint, er könne damit umgehen.

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29. Juni 2014 um 10:56
In Antwort auf umminti

Liebe beauty, erstmal hallo und Kompliment, dass eure Liebe

...so stark ist!

Ihr wollt heiraten, herzlichen Glückwunsch dazu.

Aber deine Familie ist dagegen, das tut weh.
Die Kernfrage ist: Inwiefern bist du dir der Tragweite deiner Handlung bewusst?

Denn die Ehe mit einem Moslem- sei er praktizierend oder nicht- ist eben nicht so ganz ohne gründliches Vorwissen anzuraten.

Ich wage zu behaupten, dass es in Zukunft nicht bei "weniger kurzen Röcken" bzw. "keinen Alk im Haus" bleiben wird.

Natürlich gibt es in a l l e n Religionen Menschen, die diese verschieden stark praktizieren bzw. ganz ablehnen / ablegen.

Aber ihr müsst darüber in allen Einzelheiten sprechen. Ich würde auch die Familien in diese Diskussionen einbeziehen.

Gerade für Orientalen spielt diese eine sehr große Rolle, oft ganz anders als hier.

All das musst du wissen. Überstürzt die Hochzeit nicht. Lernt eure gegenseitigen Religionen kennen. Macht euch schlau, es gibt viele Möglichkeiten.

Falls du möchtest, diskutiere im Mischehenforum.

Und ganz wichtig: Lass dich nicht kirre machen. Du musst hier gar nichts begründen. Einen ab und an zutage tretenden Rassismus hier kann ich nicht akzeptieren. Sehr oft ist es aber bloße Unkenntnis, leider!

Ich halte dich für intelligent und wohlüberlegend.

Aber an deiner geplanten Eheschließunjg hängt sooooooo viel mehr dran......






Danke für die Glückwünsche
Ja es tut sehr weh und es enttäuscht mich sehr, weil sie mir im Moment das Gefühl geben, als sei ich ihnen gar nicht so wichtig.

Die Mama von meinem Freund hat uns zu verstehen gegeben, dass sie hinter uns steht. Trotzdem meinte auch mein Freund, dass es ihr wohl am Anfang schwer fallen wird zu hören, dass wir uns dazu entschieden haben, dass unsere Kinder später beide Religionen kennen lernen sollen. Aber mein Freund wird zu unserer Entscheidung stehen, dass weiß ich. Und wie ich seine Mama kennen gelernt hab, wird sie das nach einiger Zeit auch akzeptieren, allein schon, weil sie ihren Sohn viel zu sehr liebt. Ich muss ganz ehrlich sagen, vielleicht übersehe ich manche Dinge, gut möglich, aber wir haben schon immer viel über unsere Vorstellungen, Wünsche, Zweifel etc. geredet und ich habe nicht das gefühl, dass das dicke Ende da noch kommt.
Und ich persönlich finde seine Mama sehr viel toleranter und offener als meine Familie.
Und all das, was meine Eltern ihm bisher vorgeworfen haben, wie er sein wird nach der Hochzeit... ich kann da beim besten willen keinen Wahrheitsgehalt oder Andeutungen zu finden.

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29. Juni 2014 um 11:09
In Antwort auf an0N_1264275199z

Ja das hat mein Freund auch schon vorgeschlagen
aber ich hatte damals einfach die Schnauze voll und wollte nicht mehr. Aber so klappt es eben auch nicht für mich und wahrscheinlich hast du und mein Freund recht, dass es auf jeden Fall einen Versuch wert ist.
Ich hab zwar immer noch meine Zweifel ob meine Eltern sich da konstruktiv drauf einlassen aber das wird man dann ja sehen. Am besten wird es wohl auch sein erst mal nur mit meinen Eltern ohne Geschwister, weil meine Schwester quatscht meiner Mutter sowieso nur nach dem Mund und mein Bruder verschlimmert meist alles nur noch.

Ja, aber dann tut es doch!
du beklagst dich und jammerst, aber ändern tust du auch nichts.
die frag stellt sich mir langsam, ob du angst hast, den argumenten deiner eltern nicht standhalten zu können. denn würdest du wirklich hinter der beziehung zu einem ultrareligiösen stehen, dann würdest du das auch nach aussen hin vertreten.

sehr befremdlich find ich das mittlerweile.

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29. Juni 2014 um 16:28

Das habe ich auch schon gedacht
das viele es nur aus der westlichen Sicht sehen.
Und das versuche ich ja auch meinen Eltern zu verdeutlichen, dass er genauso Kompromisse eingeht nur von der anderen Seite. Aber sie können oder wollen es nicht verstehen.
Und ich fühle mich in keiner Weise in meiner Freiheit von ihm beschnitten nur weil ich nachts keine sehr kurzen Kleider trage. Nur meine Eltern unterstellen ihm ja auch, dass er mir sicher verbieten wird später arbeiten zu gehen und solche Dinge. Ach es ist einfach so ein Schwachsinn. Ich liebe meine Eltern wirklich aber ich kann nicht verstehen wie sie auf solch einen Schwachsinn kommen. Aber ich glaube das alles bringt nichts. Ich habe jetzt ein letztes Treffen arrangiert, wo ich alles offen ansprechen möchte. Wenn das nicht fruchtet, werde ich es wohl akzeptieren müssen und meinen Weg alleine gehen.

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