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Falsch verliebt

18. April um 17:37

Hallo,

irgendwie gibt es für Männer keine hilfreichen Seiten wo man über seine emotionalen Probleme sprechen kann, deshalb schreibe ich hier:

Also ich habe eine weibliche Freundin. Wir haben beide eine Beziehung. Und eigentlich fing das ganz harmlos an. Wir haben halt so Alltagssachen zusammen gemacht und geredet und auch ein bisschen geflirtet. Nichts was man auf einem Beweisfoto festhalten könnte. Geflirtet halt, wir sind ja nicht mehr im 18. jahrhundert. Und das war auch immer okay für mich.

Bzw. ich hatte da mal mit meiner Partnerin generell drüber gesprochen das es halt mal vorkommt das man wen anders gut findet (sie fand auch schon wen anders gut, so doll das sie ein Problem damit hatte), wir haben dabei auch über konkrete Personen (unter anderem die weibliche Freundin) gesprochen ohne das es Mord und Totschlag gegeben hätte. Und zu Hause ist eigentlich alles okay, dafür das wir schon so lange zusammen sind, ab und zu schlafen wir miteinander, ab und zu zicken wir uns an wegen unserer Macken, wir hatten auch schon Krisen. Das Übliche halt. Alles gut.

Also weiter mit meinem Problem. Das war halt alles voll nett, wenn man miteinander über seine Probleme sprechen kann und sich nebenbei ein bisschen gegenseitig bestätigt, dass man immer noch eine attraktive Person ist. Ja bis es dann auf einmal intensiv wurde. Es ist weiterhin nichts passiert was man auf Beweisfotos festhalten könnte. Aber es war so in unseren Köpfen. Ich habe mich daraufhin schlimm betrunken und mit einem Freund drüber gesprochen. Sie hat daraufhin unsere bisherigen Alltagsaktivitäten gecancelt. Erst dachte ich, das nur kurz. Aber dann hat sie es prinzipiell gestrichen. Seit dem sehen wir uns weit weniger. Die Hälfte der Zeit ist es aber immer noch sehr nett. Eigentlich total cool dafür bzw. wir haben da nie explizit drüber gesprochen, es war ja nur in unseren Köpfen und wir haben ja auch gar keine Grundlage darüber zu sprechen. Weil wir sind ja nur Freunde. Aber ich meine ich weiss das sie weiss das ich weiss. Und dafür ist das eigentlich ziemlich gut, dass wir nicht angefangen haben uns gegenseitig bösartig zu ignorieren.

Und ja ich habe damit gerechnet das sowas passiert. Man ist ja erwachsen und hat Übung in diesem Spiel. Von daher bin ich jetzt einfach vernünftig, dachte ich mir so. Ich nöle nicht rum und frage andauernd ob wir nicht dochmal wieder eine unsere bisherigen Alltagsaktivitäten machen könnten. Ich ignoriere sie nicht bösartig, weil das wär kindisch und es war ja nun wirklich nichts. Ich bin einfach normal.

Problem: Es zerreisst mich. Wenn ich sie mal gesehen habe, dann ist erst alles gut, weil wir sind ja erwachsen und wir machen das korrekt und vernünftig. Aber nach ein paar Stunden habe ich einfach nur ganz schlimm Sehnsucht nach ihr. Und wenn sie anrufen und das Telefonbuch vorlesen würde. Würde reichen.

Ich hab kein Plan mehr. Es gibt in solchen Situationen gibt es meiner Meinung nach drei Möglichkeiten (s.o): Versuchen den alten Zustand wieder zu erzwingen (aka klammern), zu versuchen den anderen zu hassen und ihn soweit wie möglich aus seinem Leben zu verbannen und halt das was ich versuche einfach normal sein, warten bis es aufhört - was das Vernünftigste ist und was ich versuche zu machen. Aber ich komm gefühlt einfach nicht mehr klar, mit der Sehnsucht.

Und ich verstehs nicht. Ich hab doch eine Partnerin. Und es ist ja nicht so das Funkstille oder sonstiges herrschte (s.o.) und wir haben gemeinsame Sachen und alles und ich mag sie, auch wenn sie nachts vor sich hinschnarcht, das ist besonders süss. Und sie fühlt sich auch gut an und alles

Ja schreibt was. Meinetwegen auch das ich ein Vollidiot bin, aber das weiss ich schon.

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18. April um 17:56

Warum hast du mit dieser Freundin über deine Probleme geredet und ihr quasi dein Herz ausgeschüttet? Warum hast du das nicht mit deiner Partnerin gemacht? Ist ja klar, dass du dich dadurch der Freundin jetzt näher fühlst als deiner eigenen Partnerin, aber warum hast du deine intimsten Gedanken und Gefühle denn nicht da gelassen wo sie eigentlich hingehören? Bei deiner Partnerin. Konntest du mit ihr nicht reden?

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18. April um 18:25
In Antwort auf einmannsorry

Hallo,
 
irgendwie gibt es für Männer keine hilfreichen Seiten wo man über seine emotionalen Probleme sprechen kann, deshalb schreibe ich hier:
 
Also ich habe eine weibliche Freundin. Wir haben beide eine Beziehung. Und eigentlich fing das ganz harmlos an. Wir haben halt so Alltagssachen zusammen gemacht und geredet und auch ein bisschen geflirtet. Nichts was man auf einem Beweisfoto festhalten könnte. Geflirtet halt, wir sind ja nicht mehr im 18. jahrhundert. Und das war auch immer okay für mich.
 
Bzw. ich hatte da mal mit meiner Partnerin generell drüber gesprochen das es halt mal vorkommt das man wen anders gut findet (sie fand auch schon wen anders gut, so doll das sie ein Problem damit hatte), wir haben dabei auch über konkrete Personen (unter anderem die weibliche Freundin) gesprochen ohne das es Mord und Totschlag gegeben hätte. Und zu Hause ist eigentlich alles okay, dafür das wir schon so lange zusammen sind, ab und zu schlafen wir miteinander, ab und zu zicken wir uns an wegen unserer Macken, wir hatten auch schon Krisen. Das Übliche halt. Alles gut.
 
Also weiter mit meinem Problem. Das war halt alles voll nett, wenn man miteinander über seine Probleme sprechen kann und sich nebenbei ein bisschen gegenseitig bestätigt, dass man immer noch eine attraktive Person ist. Ja bis es dann auf einmal intensiv wurde. Es ist weiterhin nichts passiert was man auf Beweisfotos festhalten könnte. Aber es war so in unseren Köpfen. Ich habe mich daraufhin schlimm betrunken und mit einem Freund drüber gesprochen. Sie hat daraufhin unsere bisherigen Alltagsaktivitäten gecancelt. Erst dachte ich, das nur kurz. Aber dann hat sie es prinzipiell gestrichen. Seit dem sehen wir uns weit weniger. Die Hälfte der Zeit ist es aber immer noch sehr nett. Eigentlich total cool dafür bzw. wir haben da nie explizit drüber gesprochen, es war ja nur in unseren Köpfen und wir haben ja auch gar keine Grundlage darüber zu sprechen. Weil wir sind ja nur Freunde. Aber ich meine ich weiss das sie weiss das ich weiss. Und dafür ist das eigentlich ziemlich gut, dass wir nicht angefangen haben uns gegenseitig bösartig zu ignorieren.
 
Und ja ich habe damit gerechnet das sowas passiert. Man ist ja erwachsen und hat Übung in diesem Spiel. Von daher bin ich jetzt einfach vernünftig, dachte ich mir so. Ich nöle nicht rum und frage andauernd ob wir nicht dochmal wieder eine unsere bisherigen Alltagsaktivitäten machen könnten. Ich ignoriere sie nicht bösartig, weil das wär kindisch und es war ja nun wirklich nichts. Ich bin einfach normal.
 
Problem: Es zerreisst mich. Wenn ich sie mal gesehen habe, dann ist erst alles gut, weil wir sind ja erwachsen und wir machen das korrekt und vernünftig. Aber nach ein paar Stunden habe ich einfach nur ganz schlimm Sehnsucht nach ihr. Und wenn sie anrufen und das Telefonbuch vorlesen würde. Würde reichen.
 
Ich hab kein Plan mehr. Es gibt in solchen Situationen gibt es meiner Meinung nach drei Möglichkeiten (s.o): Versuchen den alten Zustand wieder zu erzwingen (aka klammern), zu versuchen den anderen zu hassen und ihn soweit wie möglich aus seinem Leben zu verbannen und halt das was ich versuche einfach normal sein, warten bis es aufhört - was das Vernünftigste ist und was ich versuche zu machen. Aber ich komm gefühlt einfach nicht mehr klar, mit der Sehnsucht.
 
Und ich verstehs nicht. Ich hab doch eine Partnerin. Und es ist ja nicht so das Funkstille oder sonstiges herrschte (s.o.) und wir haben gemeinsame Sachen und alles und ich mag sie, auch wenn sie nachts vor sich hinschnarcht, das ist besonders süss. Und sie fühlt sich auch gut an und alles
 
Ja schreibt was. Meinetwegen auch das ich ein Vollidiot bin, aber das weiss ich schon.
 

Du hast die vierte Möglichkeit vergessen aufzuzählen..

..und zwar eine Trennung von deiner aktuellen Freundin!


..oder warum ist das keine Option für dich?
 

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18. April um 20:29

Danke für eure Antworten, reden hilft. Der Reihe nach:

jara -Warum überhaupt: Eigentlich hat sie eher ausgeschüttet. Ich habe eher zugehört. Es war nett einfach jemandes Probleme zu hören die nichts mit den eigenen Problemen zu tun haben und zu versuchen zu helfen. Wenn meine Partnerin mir ihre Probleme erzählt sind das ja dann immer auch irgendwie meine Probleme.

ingrid1 - Gegenseitige Gefühle?:  Ich denke. Man kann sich in einer solchen Situation nicht sicher sein. Ich weiss nicht ob ich "echte" Gefühle habe oder das nur empfinde weil es halt einfach mal anders war mit einer anderen Frau über emotionale Probleme zu reden (Mit Kumpels redet man halt anders). Bei ihr weiss ich es noch weniger. Ich selbst habe in der Vergangenheit immer dann den Kontakt reduziert, wenn ich Gefühle für jemanden hatte, diese aber zwecklos waren (keine Erwiderung, sonstwas) und ich da einfach von runter kommen wollte. Ich gehe daher davon aus.

solina1234 - Weniger Sehen: Ja ist ein bisschen schwierig. Freundeskreis und so. Sie hat schon so weit reduziert wie möglich (ohne das man sich erklären müsste).

Leidenschaft: Meine ist Beziehung nicht voll Leidenschaft. Wir sind schon sehr sehr lange zusammen. Denkst Du man sollte da noch "voller Leidenschaft" erwarten? Keine rhetorische Frage, es interessiert was andere Menschen für Erwartungen an ihre langfristigen Beziehungen haben und ob sie sie erfüllt sehen. Ich kann sagen wir haben leidenschaftliche Momente.

Ob diese Beziehung noch richtig ist: Ich habe mit meiner Partnerin auch schon darüber gesprochen. Auch über Trennung. Wir haben auch darüber gesprochen ob es richtig ist zusammenzusein, weil es halt die meiste Zeit angenehm und bequem ist. Ich weiss viele Leute stehen angenehm und bequem ablehnend gegenüber. Aber ich finde angenehm und bequem (mit ein bisschen Leidenschaft) ist eine gute Sache, wenn man bedenkt das viele Partner über die Jahre anfangen sich gegenseitig wegen ihrer Macken zu hassen und nur zusammenbleiben weil sie zu faul sind. Ich habe darüber für mich intensiv nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass wir gut zueinander passen und ich nicht beginnen sollte zu versuchen wenn Neues zu finden, bloss weil es nicht mehr so schön kribbelt wie am Anfang. Partner mit denen man solange zusammenbleiben kann wie wir es sind findet man nicht so leicht. Ich würde wenn ich mich trennen würde jemanden dem ich vertrauen kann gegen jemanden zu tauschen versuchen, mit dem es vielleicht am Anfang schön kribbelt, wo ich aber nicht weiss ob ich mit derjenigen eine so solide  Beziehung haben kann wie jetzt. Problem bei dem Problem jetzt: Ich hab halt gar nicht versucht, wen anders zu finden. Es kam halt einfach so (s.o). Und jetzt steck ich drin.

lacarol: Ja, vielleicht hätte ich das Problem nicht das ich habe, wenn ich ungebunden wäre. Vielleicht wäre ich dann aber auch ganz einfach allein. Ein Punkt warum das überhaupt angefangen hat, denke ich, war das das alles so schön ungefährlich war. Ich hab wen, sie hat wen, da hat man ja kein Druck und keine Vorischtsmaßnahmen die man trifft, wen man Single ist. Das ja nur eine Freundin, kann ja nix passieren (waren mal meine Gedanken). Aber um die Frage zu beantworten: Das hätte und würde meines Erachtens zu viel Druck in die Situation bringen. Es ist ja nicht so das wir eine Beziehung hätten. Wir mögen uns halt. Zuviel zugegeben. Aber wir sind nicht auf dem Level wo wir darüber sprechen können was wir für Gefühle haben. Du kannst jetzt einwenden, dass wir das tun sollten. Aber ich halte das nicht für möglich. Wenn da jemand ist, den Du magst und der Dich mag ist es meiner Erfahrung nach ein todsicherer Weg das Ganze abzuwürgen indem Du in dieser unsicheren Situation wo keiner weiss was genau ist, versuchst sie oder Dich festznageln in dem Du darüber sprichst oder Dich trennst. Das wäre ja ein Mörderdruck für sie ("Oh, er hat sich getrennt, wegen mir? Mag ich ihn genug dafür? Was hat er sich überhaupt dabei gedacht?!" Aber wie schon oben, dass nur meine Meinung. Ich würde hier nicht schreiben, wenn mich Deine konkrete Meinung nicht interessieren würde.

Ja also danke nochmal.

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18. April um 21:24
In Antwort auf einmannsorry

Hallo,
 
irgendwie gibt es für Männer keine hilfreichen Seiten wo man über seine emotionalen Probleme sprechen kann, deshalb schreibe ich hier:
 
Also ich habe eine weibliche Freundin. Wir haben beide eine Beziehung. Und eigentlich fing das ganz harmlos an. Wir haben halt so Alltagssachen zusammen gemacht und geredet und auch ein bisschen geflirtet. Nichts was man auf einem Beweisfoto festhalten könnte. Geflirtet halt, wir sind ja nicht mehr im 18. jahrhundert. Und das war auch immer okay für mich.
 
Bzw. ich hatte da mal mit meiner Partnerin generell drüber gesprochen das es halt mal vorkommt das man wen anders gut findet (sie fand auch schon wen anders gut, so doll das sie ein Problem damit hatte), wir haben dabei auch über konkrete Personen (unter anderem die weibliche Freundin) gesprochen ohne das es Mord und Totschlag gegeben hätte. Und zu Hause ist eigentlich alles okay, dafür das wir schon so lange zusammen sind, ab und zu schlafen wir miteinander, ab und zu zicken wir uns an wegen unserer Macken, wir hatten auch schon Krisen. Das Übliche halt. Alles gut.
 
Also weiter mit meinem Problem. Das war halt alles voll nett, wenn man miteinander über seine Probleme sprechen kann und sich nebenbei ein bisschen gegenseitig bestätigt, dass man immer noch eine attraktive Person ist. Ja bis es dann auf einmal intensiv wurde. Es ist weiterhin nichts passiert was man auf Beweisfotos festhalten könnte. Aber es war so in unseren Köpfen. Ich habe mich daraufhin schlimm betrunken und mit einem Freund drüber gesprochen. Sie hat daraufhin unsere bisherigen Alltagsaktivitäten gecancelt. Erst dachte ich, das nur kurz. Aber dann hat sie es prinzipiell gestrichen. Seit dem sehen wir uns weit weniger. Die Hälfte der Zeit ist es aber immer noch sehr nett. Eigentlich total cool dafür bzw. wir haben da nie explizit drüber gesprochen, es war ja nur in unseren Köpfen und wir haben ja auch gar keine Grundlage darüber zu sprechen. Weil wir sind ja nur Freunde. Aber ich meine ich weiss das sie weiss das ich weiss. Und dafür ist das eigentlich ziemlich gut, dass wir nicht angefangen haben uns gegenseitig bösartig zu ignorieren.
 
Und ja ich habe damit gerechnet das sowas passiert. Man ist ja erwachsen und hat Übung in diesem Spiel. Von daher bin ich jetzt einfach vernünftig, dachte ich mir so. Ich nöle nicht rum und frage andauernd ob wir nicht dochmal wieder eine unsere bisherigen Alltagsaktivitäten machen könnten. Ich ignoriere sie nicht bösartig, weil das wär kindisch und es war ja nun wirklich nichts. Ich bin einfach normal.
 
Problem: Es zerreisst mich. Wenn ich sie mal gesehen habe, dann ist erst alles gut, weil wir sind ja erwachsen und wir machen das korrekt und vernünftig. Aber nach ein paar Stunden habe ich einfach nur ganz schlimm Sehnsucht nach ihr. Und wenn sie anrufen und das Telefonbuch vorlesen würde. Würde reichen.
 
Ich hab kein Plan mehr. Es gibt in solchen Situationen gibt es meiner Meinung nach drei Möglichkeiten (s.o): Versuchen den alten Zustand wieder zu erzwingen (aka klammern), zu versuchen den anderen zu hassen und ihn soweit wie möglich aus seinem Leben zu verbannen und halt das was ich versuche einfach normal sein, warten bis es aufhört - was das Vernünftigste ist und was ich versuche zu machen. Aber ich komm gefühlt einfach nicht mehr klar, mit der Sehnsucht.
 
Und ich verstehs nicht. Ich hab doch eine Partnerin. Und es ist ja nicht so das Funkstille oder sonstiges herrschte (s.o.) und wir haben gemeinsame Sachen und alles und ich mag sie, auch wenn sie nachts vor sich hinschnarcht, das ist besonders süss. Und sie fühlt sich auch gut an und alles
 
Ja schreibt was. Meinetwegen auch das ich ein Vollidiot bin, aber das weiss ich schon.
 

Salut,

eigentlich gibt es dein Problem ja nicht wirklich bzw. hast du das Problem mit dir und sonst niemandem, denn die Angebetete hat direkt ihre Schlüsse gezogen: Sie will nicht!
Also ist doch eigentlich weder der Fokus auf das Verliebtsein, noch der Fokus auf die Frau relevant, als vielmehr die Frage: Wo stehst du in deiner Beziehung? Liebst du deine Freundin noch nach all den Jahren die ihr offenbar zusammen seid? DAS ist doch die Frage.

Dass man sich fremdverliebt in der Beziehung ist doch nichts neues, passiert in langjährigen Beziehungen, wo u.a. die Leidenschaft fehlt, regelmäßig...oder manche brechen auch ohne Fremdverlieben einfach körperlich aus.

In deinem Fall bleibt der Fokus auf dich und deine Beziehung zu richten. Und ganz ehrlich: So unromantisch wie dich möchte ich als Frau meinen Partner nicht u damit meine ich nicht den "bequem und praktisch Teil" (übrigens das Öl, welches die aller aller aller meisten Beziehungen weiter "laufen" lässt...ganz traurig, aber leider auch ganz wahr), sondern deinen: och, da würde ich mit der anderen ja auch alles so durchleben wie mit meiner Partnerin und dann kann ichs mir auch gleich sparen...hoppla hoppla...

Menschen sind sooo unterschiedlich und du bist doch bitte nicht immer gleich, egal mit welcher Frau du zusammen bist. Es tut mir leid, dass mal direkt zu sagen, aber dann hast du die EINE noch nicht gefunden, denn Menschen machen was mit einem und je nachdem, wie gut oder schlecht man harmoniert, entwickelt man sich.
Im Idealfall holt deine Partnerin nicht nur die besten Seiten in dir hervor, sondern zeigt dir Seiten von dir, die du noch nicht mal kanntest und nur mit ihr entwickelst.
DA liegt meines Erachtens der Schwerpunkt bei dir un auch der Sinn in Beziehungen.

In deiner abgeklärten, leblosen Sichtweise, um es mal pointiert zu sagen...egal welche Maus da kommt, du hast fertig mit der Welt, weil: ist ja immer das Gleiche...puh...nee...also, meinst du nicht, deine Freundin hat jemand besseren als dich verdient? Muss ich jetzt wirklich mal so ausdrücken...und willst du wirklich mit dieser Einstellung durchs Leben gehen? Dann gute Nacht...da reihst du dich genauso in die bequem weil praktich Beziehungen ein...

...nur meine Gedanken...

...ich für mich habe entschieden, mich lieber wieder neu zu verlieben, oder auch mal ohne Partner zu leben, ganz auf mich besinnend...aber sowas wie du beschreibst klingt ehrlich wir 0-8-15-hui wir sind nach außen soooo glücklich Partnerschaften...die es so unzähliche Male gibt, in die man aber nicht einen Bruchteil einer Sekunde hinein tauschen will, denkt man an ein selbstbestimmtes wie selbsterfülltes Leben. DARUM geht es doch auch bei dir...wenn du das alles nicht willst, ist und bleibt deine Freundin das Beste was dir passiert ist...Deine Freundin ist dein Nonplusultra. Fühlt sich das bei dir so an? Ist Sie das? Die Antwort bringt dich weiter...oder eben auch nicht...je nachdem, was du vom Leben und einer Partnerschaft möchtest. Für manche ist Stagnation ja auch Sinn stiftend, weil die einzige Konstante, die Sie im Leben haben. Für mich persönlich gruseligster Alptraum, aber das darf ja wirklich jeder für sich entscheiden und das meine ich ausnahmsweise wirklich mal wertefrei.

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18. April um 22:52
In Antwort auf einmannsorry

Danke für eure Antworten, reden hilft. Der Reihe nach:

jara -Warum überhaupt: Eigentlich hat sie eher ausgeschüttet. Ich habe eher zugehört. Es war nett einfach jemandes Probleme zu hören die nichts mit den eigenen Problemen zu tun haben und zu versuchen zu helfen. Wenn meine Partnerin mir ihre Probleme erzählt sind das ja dann immer auch irgendwie meine Probleme.

ingrid1 - Gegenseitige Gefühle?:  Ich denke. Man kann sich in einer solchen Situation nicht sicher sein. Ich weiss nicht ob ich "echte" Gefühle habe oder das nur empfinde weil es halt einfach mal anders war mit einer anderen Frau über emotionale Probleme zu reden (Mit Kumpels redet man halt anders). Bei ihr weiss ich es noch weniger. Ich selbst habe in der Vergangenheit immer dann den Kontakt reduziert, wenn ich Gefühle für jemanden hatte, diese aber zwecklos waren (keine Erwiderung, sonstwas) und ich da einfach von runter kommen wollte. Ich gehe daher davon aus.

solina1234 - Weniger Sehen: Ja ist ein bisschen schwierig. Freundeskreis und so. Sie hat schon so weit reduziert wie möglich (ohne das man sich erklären müsste).

Leidenschaft: Meine ist Beziehung nicht voll Leidenschaft. Wir sind schon sehr sehr lange zusammen. Denkst Du man sollte da noch "voller Leidenschaft" erwarten? Keine rhetorische Frage, es interessiert was andere Menschen für Erwartungen an ihre langfristigen Beziehungen haben und ob sie sie erfüllt sehen. Ich kann sagen wir haben leidenschaftliche Momente.

Ob diese Beziehung noch richtig ist: Ich habe mit meiner Partnerin auch schon darüber gesprochen. Auch über Trennung. Wir haben auch darüber gesprochen ob es richtig ist zusammenzusein, weil es halt die meiste Zeit angenehm und bequem ist. Ich weiss viele Leute stehen angenehm und bequem ablehnend gegenüber. Aber ich finde angenehm und bequem (mit ein bisschen Leidenschaft) ist eine gute Sache, wenn man bedenkt das viele Partner über die Jahre anfangen sich gegenseitig wegen ihrer Macken zu hassen und nur zusammenbleiben weil sie zu faul sind. Ich habe darüber für mich intensiv nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass wir gut zueinander passen und ich nicht beginnen sollte zu versuchen wenn Neues zu finden, bloss weil es nicht mehr so schön kribbelt wie am Anfang. Partner mit denen man solange zusammenbleiben kann wie wir es sind findet man nicht so leicht. Ich würde wenn ich mich trennen würde jemanden dem ich vertrauen kann gegen jemanden zu tauschen versuchen, mit dem es vielleicht am Anfang schön kribbelt, wo ich aber nicht weiss ob ich mit derjenigen eine so solide  Beziehung haben kann wie jetzt. Problem bei dem Problem jetzt: Ich hab halt gar nicht versucht, wen anders zu finden. Es kam halt einfach so (s.o). Und jetzt steck ich drin.

lacarol: Ja, vielleicht hätte ich das Problem nicht das ich habe, wenn ich ungebunden wäre. Vielleicht wäre ich dann aber auch ganz einfach allein. Ein Punkt warum das überhaupt angefangen hat, denke ich, war das das alles so schön ungefährlich war. Ich hab wen, sie hat wen, da hat man ja kein Druck und keine Vorischtsmaßnahmen die man trifft, wen man Single ist. Das ja nur eine Freundin, kann ja nix passieren (waren mal meine Gedanken). Aber um die Frage zu beantworten: Das hätte und würde meines Erachtens zu viel Druck in die Situation bringen. Es ist ja nicht so das wir eine Beziehung hätten. Wir mögen uns halt. Zuviel zugegeben. Aber wir sind nicht auf dem Level wo wir darüber sprechen können was wir für Gefühle haben. Du kannst jetzt einwenden, dass wir das tun sollten. Aber ich halte das nicht für möglich. Wenn da jemand ist, den Du magst und der Dich mag ist es meiner Erfahrung nach ein todsicherer Weg das Ganze abzuwürgen indem Du in dieser unsicheren Situation wo keiner weiss was genau ist, versuchst sie oder Dich festznageln in dem Du darüber sprichst oder Dich trennst. Das wäre ja ein Mörderdruck für sie ("Oh, er hat sich getrennt, wegen mir? Mag ich ihn genug dafür? Was hat er sich überhaupt dabei gedacht?!" Aber wie schon oben, dass nur meine Meinung. Ich würde hier nicht schreiben, wenn mich Deine konkrete Meinung nicht interessieren würde.

Ja also danke nochmal.

Naja.. WENN du dich trennen solltest, dann für DICH und nicht für sie..

Geh mal in dich und versuche herauszufinden was dir in deiner Beziehung fehlt.. 

Und was du genau noch für deine feste Freundin empfindest..

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19. April um 11:05
In Antwort auf einmannsorry

Danke für eure Antworten, reden hilft. Der Reihe nach:

jara -Warum überhaupt: Eigentlich hat sie eher ausgeschüttet. Ich habe eher zugehört. Es war nett einfach jemandes Probleme zu hören die nichts mit den eigenen Problemen zu tun haben und zu versuchen zu helfen. Wenn meine Partnerin mir ihre Probleme erzählt sind das ja dann immer auch irgendwie meine Probleme.

ingrid1 - Gegenseitige Gefühle?:  Ich denke. Man kann sich in einer solchen Situation nicht sicher sein. Ich weiss nicht ob ich "echte" Gefühle habe oder das nur empfinde weil es halt einfach mal anders war mit einer anderen Frau über emotionale Probleme zu reden (Mit Kumpels redet man halt anders). Bei ihr weiss ich es noch weniger. Ich selbst habe in der Vergangenheit immer dann den Kontakt reduziert, wenn ich Gefühle für jemanden hatte, diese aber zwecklos waren (keine Erwiderung, sonstwas) und ich da einfach von runter kommen wollte. Ich gehe daher davon aus.

solina1234 - Weniger Sehen: Ja ist ein bisschen schwierig. Freundeskreis und so. Sie hat schon so weit reduziert wie möglich (ohne das man sich erklären müsste).

Leidenschaft: Meine ist Beziehung nicht voll Leidenschaft. Wir sind schon sehr sehr lange zusammen. Denkst Du man sollte da noch "voller Leidenschaft" erwarten? Keine rhetorische Frage, es interessiert was andere Menschen für Erwartungen an ihre langfristigen Beziehungen haben und ob sie sie erfüllt sehen. Ich kann sagen wir haben leidenschaftliche Momente.

Ob diese Beziehung noch richtig ist: Ich habe mit meiner Partnerin auch schon darüber gesprochen. Auch über Trennung. Wir haben auch darüber gesprochen ob es richtig ist zusammenzusein, weil es halt die meiste Zeit angenehm und bequem ist. Ich weiss viele Leute stehen angenehm und bequem ablehnend gegenüber. Aber ich finde angenehm und bequem (mit ein bisschen Leidenschaft) ist eine gute Sache, wenn man bedenkt das viele Partner über die Jahre anfangen sich gegenseitig wegen ihrer Macken zu hassen und nur zusammenbleiben weil sie zu faul sind. Ich habe darüber für mich intensiv nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass wir gut zueinander passen und ich nicht beginnen sollte zu versuchen wenn Neues zu finden, bloss weil es nicht mehr so schön kribbelt wie am Anfang. Partner mit denen man solange zusammenbleiben kann wie wir es sind findet man nicht so leicht. Ich würde wenn ich mich trennen würde jemanden dem ich vertrauen kann gegen jemanden zu tauschen versuchen, mit dem es vielleicht am Anfang schön kribbelt, wo ich aber nicht weiss ob ich mit derjenigen eine so solide  Beziehung haben kann wie jetzt. Problem bei dem Problem jetzt: Ich hab halt gar nicht versucht, wen anders zu finden. Es kam halt einfach so (s.o). Und jetzt steck ich drin.

lacarol: Ja, vielleicht hätte ich das Problem nicht das ich habe, wenn ich ungebunden wäre. Vielleicht wäre ich dann aber auch ganz einfach allein. Ein Punkt warum das überhaupt angefangen hat, denke ich, war das das alles so schön ungefährlich war. Ich hab wen, sie hat wen, da hat man ja kein Druck und keine Vorischtsmaßnahmen die man trifft, wen man Single ist. Das ja nur eine Freundin, kann ja nix passieren (waren mal meine Gedanken). Aber um die Frage zu beantworten: Das hätte und würde meines Erachtens zu viel Druck in die Situation bringen. Es ist ja nicht so das wir eine Beziehung hätten. Wir mögen uns halt. Zuviel zugegeben. Aber wir sind nicht auf dem Level wo wir darüber sprechen können was wir für Gefühle haben. Du kannst jetzt einwenden, dass wir das tun sollten. Aber ich halte das nicht für möglich. Wenn da jemand ist, den Du magst und der Dich mag ist es meiner Erfahrung nach ein todsicherer Weg das Ganze abzuwürgen indem Du in dieser unsicheren Situation wo keiner weiss was genau ist, versuchst sie oder Dich festznageln in dem Du darüber sprichst oder Dich trennst. Das wäre ja ein Mörderdruck für sie ("Oh, er hat sich getrennt, wegen mir? Mag ich ihn genug dafür? Was hat er sich überhaupt dabei gedacht?!" Aber wie schon oben, dass nur meine Meinung. Ich würde hier nicht schreiben, wenn mich Deine konkrete Meinung nicht interessieren würde.

Ja also danke nochmal.

Irgendwie Schriebst du total undeutlich ohne Punkt und Komma . 

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19. April um 20:23

Viele gute Beiträge hier, besonders toll auch der von Zuckerschnecke, der Dir schon ein paar Anregungen geben dürfte. 

Zu der anderen Freundin, also der sozusagen ungewollt "platonischen", gibt es nichts zu sagen. Schlag es Dir aus dem Kopf, so schwer das auch immer sein mag.

Da ich aber weiß, dass Menschen ambivalente Wesen sind, würde ich Dir dringend davon abraten, sofort das Kind mit dem Bade auszuschütten und Deine aktuelle Freundin jetzt schon zu verlassen. Erst wenn Du zu dem endgültigen Schluss gekommen bist, dass Deine Freundin Dir nicht geben kann, was Du brauchst, solltest Du diesen Schritt tun. Dann aber solltest Du ihn unbedingt tun und in temporärem Alleinsein eher eine Chance sehen.

Wir sind Gefühlswesen, die immer mal wieder außer Balance geraten. Da kann es beispielsweise sein, dass sich ein Partner in einer Beziehung langweilt und glaubt, es gebe keine oder nur wenig Leidenschaft.  Außerdem haben sie sogar vergessen, dass es am Anfang so etwas mal gegeben hat. Total verdrängt (wenn Beziehungen allmählich asexuell werden, kommt das einem so vor, als ob es da nie was gegeben hätte). Und dann just in der Trennungsphase bricht eine Leidenschaft aus, welche die beiden zuvor gar nicht mehr gekannt hatten. Wer glaubt, ich erzähle hier ein Märchen? Ich möchte nicht auspacken, warum ich das weiß. 

Beinahe würde ich Dir raten, jetzt bald mal eine total erotische Atmosphäre zu schaffen, Dich mit Deiner Liebsten zu vereinen und ihr im Akt zuzuflüstern, wie intensiv Du die Vereinigung spürst ... Das wird ein reinigendes neuronales Gewitter ... da flackern die letzten Lichter der anderen ...

 

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