Home / Forum / Liebe & Beziehung / Fahrgemeinschaft: Mein Freund und seine Kollegin- Ich wurde ersetzt.

Fahrgemeinschaft: Mein Freund und seine Kollegin- Ich wurde ersetzt.

15. September um 23:37

Hallo zusammen,

ich bin etwas ratlos und würde mich über eueren Rat freuen. Mein Freund und ich sind seit 5 Jahren ein Paar und wir wohnen seit 2 Jahren zusammen in unserer sehr schönen Wohnung. Wir sind vom Charakter sehr unterschiedlich. Ich: emotional, möchte immer was Neues erleben und flatterhaft. mein freund: ruhig , bodenständig, mag keine Veränderung. Wir ergänzen uns grundsätzlich sehr gut. Wir bezeichnen uns als „Du bist mein Mensch“ und wir lieben uns.

Mein Freund hat während seiner Ausbildung berufgleitend den Bachelor gemacht und ist dazu 3,5 Jahren immer rund 50 min zum nächsten Studienorte gefahren. Und weil er so wenig Zeit hatte und auch Stress, hab ich ihn unterstützt und bin mitgefahren. Also zwei mal die Woche bin ich mit ihm 50 min hin und zurück im Auto gefahren und wir haben viel viel Spaß gehabt. Quatsch gemacht und so weiter. Ich könnte übrigens mit, weil ich selber noch Studentin war. Ich hab mich während seiner Vorlesung in die bib gesessen und selber gearbeitet. Quasi eine Win-Win-Situation.


Sein Abschluss ist jetzt 1,5 Jahre her. In der Zeit habe ich gefangen zu arbeiten und wie er auch an gleichen Hochschule berufsbegleitend den Master zu machen. Leistung und Qualität stimmen an der Hochschule. Ich war schon während des Ba von meinem Freund begeistert.
Während der Zeit ist mein Freund nicht mit mir gefahren. Jedoch haben wir während meiner Fahrt immer hin und zurück telefoniert. Also auch so 1 Stunde und mehr, zwei bis drei mal die Woche.

Das Arbeitspensum Vollzeit arbeiten und berufsbegleitend Studieren ist hart. Unter 65- 70 std. geht gar nichs und da ist das lernen für Klausuren noch nicht mit drin. Die reine Anwesenheit. Da hab ich manchmal schon Kommentare von meinem Freund abbekommen. Ich würde zu wenig Zeit haben und zu chaotisch lernen. Und und und..

Im Moment setzten wir noch einen drauf.

Ich schreibe meine Masterarbeit, arbeite Vollzeit und werde mich nach meinem Master selbstständig machen. Ein Unternehmensgründen ist sehr sehr viel Arbeit und kostet Stunden. Aber ich bin auch hoch flexibel. Mein Freund fängt jetzt aktuell wie an mit dem berufsbegleitend Master an.

Jetzt kommen wir so langsam zum Problem. Ich muss leider soweit ausholen.
Während des Bachelors hat sich keiner bei meinem Freund auf der Arbeit so wirklich für seine Leistung interessiert. Klar, hat er mehr Gehalt und auch komplexere Aufgaben nach dem Abschluss bekommen, aber dass war nicht wegen des Titeles, sondern eher wegen seiner guten Leistung. Im Master sieht das anders aus. Er bekommt nach dem Abschluss des Masters Führungsverantwortung und sein Arbeitgeber ist sehr am Master interessiert.

Jetzt ist es so, dass er auch nicht allein den Master angefangen hat, sondern mit einer Kollegin. Logischweiser ist es ökonomischer, wenn mein Freund und sie zusammenfahren. Beide können über die Arbeit reden, übers Studium und und. Die Folge ist sie nimmt meinen Platz ein. Ich hab seine Hausarbeiten gelesen, wir haben zusammenlernt und ich war so zusagen sein Gegenspieler und meinem Freund meiner.

Ich war von Anfang an gegen die Fahrgemeinschaft. Ich hab ihm auch gesagt, was wir ein Zeit und Redeproblem bekommen, weil wir unsere Pläne immer während der Autofahrt bequatscht haben. Jetzt ist es aber so, dass er trotzdem die Fahrgemeinschaft macht, obwohl ich das nicht wollte.

Er ist ein paar mal mit ihr nach der Arbeit gefahren. Wie vorher vorausgesagt bekomme ich seit der Master auch nichts mehr mit.

Ich möchte das auch nicht. Wir haben uns so heftig wie noch nie gestritten. Er schläft bei seinen Eltern, ich bei meiner Schwester. Sobald wir reden heule ich und frage warum er so was mir antut. Seine Antwort es ist so besser von der Arbeit her. Sachlich gesehen ist es ja auch ökonomischer und effizienter, wenn beide die 2 Stunden dreimal die Woche zusammenfahren, aber es ist sehr traurig für mich. Ich fühle mich so ersetzt. Jetzt ist es so eskaliert, dass es verhärtet ist. Entweder wir fahren zusammen, er alleine oder wir haben ein Trennungsproblem. wohlgemerkt geht der Master noch zwei Jahre. Ich leide grade sehr und ich versteh auch nicht, warum es so dagegen ist.

Ich hätte auch einiges dort zu erledigen. Der Studienorte hat eines der bundesweiten besten Gründungsnetzwerke und Ansprechpartner. Gründe für den Arbeitgeber und die Kollegin kann man liefern.

Er sagt.. Seine Aussenwirkung wäre eingeschränkt, weil er kontrolliert und bevormundet wirkt. Er würde sein Wort brechen. Und grundsätzlich möchte er aber auch diese Fahrtgemeinschaft. Meine Gefühle möchte er nicht verletzten und er sagt er denkt im Moment nach.

Ich weis nicht mehr weiter.. Ich möchte, dass es eine flexible Fahrgemeinschaft wird. Mal fahren wir, mal die beiden und er dann auch mal alleine.

keine Ahnung, ich bin so ratlos und ich erkenne auch keine Lösung.

Übrigens kenne ich das Mädel. Sie ist eine ganz nette. So alt wie ich und beide verstehen sich gut. ich mach mir zwar keine Sorgen, aber es macht es nicht leichter.

Vielen Danke für eure Hilfe. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Lg
Jule

Mehr lesen

Top 3 Antworten

16. September um 6:08

Sorry Leute.  Für mich sind das selbstgemachte Probleme. 

16 LikesGefällt mir

16. September um 0:06
In Antwort auf fresh0089

Du machst Probleme wo keine sind. Bekommst dich wie eine Ober Prinzessin. 

ER sollte dich sehr gut überlegen, ob er sich das mit dir noch antun möchte. 

Naja.. wenn die Zeit mizeinander eh schon so beschränkt ist, dann sind 6 Stunden weniger schon Einschnitt ins Beziehungsleben..

Ich finde nicht, das dies was mit Prinzessinnenverhaltrn zu tun hat.. 

16 LikesGefällt mir

16. September um 5:20
In Antwort auf fresh0089

Du machst Probleme wo keine sind. Bekommst dich wie eine Ober Prinzessin. 

ER sollte dich sehr gut überlegen, ob er sich das mit dir noch antun möchte. 

Hast Du gelesen was sie geschrieben hat?

Ihr Problem ist nicht, dass er mit der Kollegin fàhrt, sondern, dass er gar nicht mehr mit ihr fährt. Sie haben so wenig Zeit, dass diese Stunden wichtig für sie sind. Außerdem ist sie jetzt außen vor und nicht mehr Teil seines Studentenlenbens, wie sie es bisher war und was gut funktioniert hat.

Sie ist sogar kompromissbereit, sie verlangt nicht, dass er gar nicht mit der Kollegin fährt.

Ich kann sie da gut verstehen. Das ist absolut ein Problem. Abgesehen davon, dass das Leben der zwei ziemlich Beziehungskillend klingt. Scheint ja bisher funktioniert zu haben

@Jule Worüber denkt er nach?
Man könnte auch sagen seine Außenwirkung wäre eingeschränkt, weil er mit seiner Kollegin mehr Zeit verbringt als mit seiner Frau. Alleine das Wort finde ich schon widerlich.
 

13 LikesGefällt mir

15. September um 23:56

Du machst Probleme wo keine sind. Bekommst dich wie eine Ober Prinzessin. 

ER sollte dich sehr gut überlegen, ob er sich das mit dir noch antun möchte. 

13 LikesGefällt mir

16. September um 0:06
In Antwort auf fresh0089

Du machst Probleme wo keine sind. Bekommst dich wie eine Ober Prinzessin. 

ER sollte dich sehr gut überlegen, ob er sich das mit dir noch antun möchte. 

Naja.. wenn die Zeit mizeinander eh schon so beschränkt ist, dann sind 6 Stunden weniger schon Einschnitt ins Beziehungsleben..

Ich finde nicht, das dies was mit Prinzessinnenverhaltrn zu tun hat.. 

16 LikesGefällt mir

16. September um 5:20
In Antwort auf fresh0089

Du machst Probleme wo keine sind. Bekommst dich wie eine Ober Prinzessin. 

ER sollte dich sehr gut überlegen, ob er sich das mit dir noch antun möchte. 

Hast Du gelesen was sie geschrieben hat?

Ihr Problem ist nicht, dass er mit der Kollegin fàhrt, sondern, dass er gar nicht mehr mit ihr fährt. Sie haben so wenig Zeit, dass diese Stunden wichtig für sie sind. Außerdem ist sie jetzt außen vor und nicht mehr Teil seines Studentenlenbens, wie sie es bisher war und was gut funktioniert hat.

Sie ist sogar kompromissbereit, sie verlangt nicht, dass er gar nicht mit der Kollegin fährt.

Ich kann sie da gut verstehen. Das ist absolut ein Problem. Abgesehen davon, dass das Leben der zwei ziemlich Beziehungskillend klingt. Scheint ja bisher funktioniert zu haben

@Jule Worüber denkt er nach?
Man könnte auch sagen seine Außenwirkung wäre eingeschränkt, weil er mit seiner Kollegin mehr Zeit verbringt als mit seiner Frau. Alleine das Wort finde ich schon widerlich.
 

13 LikesGefällt mir

16. September um 5:56
In Antwort auf fresh0089

Du machst Probleme wo keine sind. Bekommst dich wie eine Ober Prinzessin. 

ER sollte dich sehr gut überlegen, ob er sich das mit dir noch antun möchte. 

Wer hier meint, die TE benimmt sich wie eine Prinzessin, hat den Text nicht richtig gelesen- oder (wie an dieser Stelle so oft) absolut nicht den Hintergrund verstanden.

Liebe TE, 
ich kann Dich sehr gut verstehen. Die Beziehung wird enorm beeinträchtig durch diese Veränderung. Ich würde ihn vielleicht lassen in der Hoffung, dass er selbst merkt -nach einiger Zeit-, dass Euch die gemeinsame Zeit miteinander fehlt. 
Er wird ja selbst merken, dass ihr Euch voneinander entfernt. Vielleicht hat er dann von selbst das Bedürfnis, dass ihr wieder zu den alten Gewohnheiten zurückkehrt. 

11 LikesGefällt mir

16. September um 6:08

Sorry Leute.  Für mich sind das selbstgemachte Probleme. 

16 LikesGefällt mir

16. September um 7:28
In Antwort auf juli1403

Hallo zusammen, 

ich bin etwas ratlos und würde mich über eueren Rat freuen. Mein Freund und ich sind seit 5 Jahren ein Paar und wir wohnen seit 2 Jahren zusammen in unserer sehr schönen Wohnung. Wir sind vom Charakter sehr unterschiedlich. Ich: emotional, möchte immer was Neues erleben und flatterhaft. mein freund: ruhig , bodenständig, mag keine Veränderung. Wir ergänzen uns grundsätzlich sehr gut. Wir bezeichnen uns als „Du bist mein Mensch“ und wir lieben uns. 

Mein Freund hat während seiner Ausbildung berufgleitend den Bachelor gemacht und ist dazu 3,5 Jahren immer rund 50 min zum nächsten Studienorte gefahren. Und weil er so wenig Zeit hatte und auch Stress, hab ich ihn unterstützt und bin mitgefahren. Also zwei mal die Woche bin ich mit ihm 50 min hin und zurück im Auto gefahren und wir haben viel viel Spaß gehabt. Quatsch gemacht und so weiter. Ich könnte übrigens mit, weil ich selber noch Studentin war. Ich hab mich während seiner Vorlesung in die bib gesessen und selber gearbeitet. Quasi eine Win-Win-Situation. 


Sein Abschluss ist jetzt 1,5 Jahre her. In der Zeit habe ich gefangen zu arbeiten und wie er auch an gleichen Hochschule berufsbegleitend den Master zu machen. Leistung und Qualität stimmen an der Hochschule. Ich war schon während des Ba von meinem Freund begeistert. 
Während der Zeit ist mein Freund nicht mit mir gefahren. Jedoch haben wir während meiner Fahrt immer hin und zurück telefoniert. Also auch so 1 Stunde und mehr, zwei bis drei mal die Woche. 

Das Arbeitspensum Vollzeit arbeiten und berufsbegleitend Studieren ist hart. Unter 65- 70 std. geht gar nichs und da ist das lernen für Klausuren noch nicht mit drin. Die reine Anwesenheit. Da hab ich manchmal schon Kommentare von meinem Freund abbekommen. Ich würde zu wenig Zeit haben und zu chaotisch lernen. Und und und..

Im Moment setzten wir noch einen drauf. 

Ich schreibe meine Masterarbeit, arbeite Vollzeit und werde mich nach meinem Master selbstständig machen. Ein Unternehmensgründen ist sehr sehr viel Arbeit und kostet Stunden. Aber ich bin auch hoch flexibel. Mein Freund fängt jetzt aktuell wie an mit dem berufsbegleitend Master an. 

Jetzt kommen wir so langsam zum Problem. Ich muss leider soweit ausholen.
Während des Bachelors hat sich keiner bei meinem Freund auf der Arbeit so wirklich für seine Leistung interessiert. Klar, hat er mehr Gehalt und auch komplexere Aufgaben nach dem Abschluss bekommen, aber dass war nicht wegen des Titeles, sondern eher wegen seiner guten Leistung. Im Master sieht das anders aus. Er bekommt nach dem Abschluss des Masters Führungsverantwortung und sein Arbeitgeber ist sehr am Master interessiert. 

Jetzt ist es so, dass er auch nicht allein den Master angefangen hat, sondern mit einer Kollegin. Logischweiser ist es ökonomischer, wenn mein Freund und sie zusammenfahren. Beide können über die Arbeit reden, übers Studium und und. Die Folge ist sie nimmt meinen Platz ein. Ich hab seine Hausarbeiten gelesen, wir haben zusammenlernt und ich war so zusagen sein Gegenspieler und meinem Freund meiner. 

Ich war von Anfang an gegen die Fahrgemeinschaft. Ich hab ihm auch gesagt, was wir ein Zeit und Redeproblem bekommen, weil wir unsere Pläne immer während der Autofahrt bequatscht haben. Jetzt ist es aber so, dass er trotzdem die Fahrgemeinschaft macht, obwohl ich das nicht wollte. 

Er ist ein paar mal mit ihr nach der Arbeit gefahren. Wie vorher vorausgesagt bekomme ich seit der Master auch nichts mehr mit. 

Ich möchte das auch nicht.  Wir haben uns so heftig wie noch nie gestritten. Er schläft bei seinen Eltern, ich bei meiner Schwester. Sobald wir reden heule ich und frage warum er so was mir antut. Seine Antwort es ist so besser von der Arbeit her.  Sachlich gesehen ist es ja auch  ökonomischer und effizienter, wenn beide die 2 Stunden dreimal die Woche zusammenfahren, aber es ist sehr traurig für mich. Ich fühle mich so ersetzt. Jetzt ist es so eskaliert, dass es verhärtet ist. Entweder wir fahren zusammen, er alleine oder wir haben ein Trennungsproblem. wohlgemerkt geht der Master noch zwei Jahre. Ich leide grade sehr und ich versteh auch nicht, warum es so dagegen ist.

Ich hätte auch einiges dort zu erledigen. Der Studienorte hat eines der bundesweiten besten Gründungsnetzwerke und Ansprechpartner. Gründe für den Arbeitgeber und die Kollegin kann man liefern. 

Er sagt.. Seine Aussenwirkung wäre eingeschränkt, weil er kontrolliert und bevormundet wirkt. Er würde sein Wort brechen. Und grundsätzlich möchte er aber auch diese Fahrtgemeinschaft. Meine Gefühle möchte er nicht verletzten und er sagt er denkt im Moment nach. 

Ich weis nicht mehr weiter.. Ich möchte, dass es eine flexible Fahrgemeinschaft wird. Mal fahren wir, mal die beiden und er dann auch mal alleine.

keine Ahnung, ich bin so ratlos und ich erkenne auch keine Lösung. 

Übrigens kenne ich das Mädel. Sie ist eine ganz nette. So alt wie ich und beide verstehen sich gut. ich mach mir zwar keine Sorgen, aber es macht es nicht leichter. 

Vielen Danke für eure Hilfe. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Lg
Jule

Würde es dich zufriedener machen, wenn dein Freund sich auf deinen Wunsch einlässt, aber im Grunde dies selbst gar nicht möchte und du das auch weißt? Hätte das keinen schalen Beigeschmack?

 Ich jedenfalls würde mir wünschen, dass mein Partner und ich an einem Strang ziehen, ohne, dass ich ihn dazu überreden muss und es sein eigener Wunsch ist, mich weiterhin zu integrieren und nicht, weil ich darum gebeten habe.
Wenn einer von uns beiden mit der Entscheidung des anderen bzw. seiner Veränderung der bisherigen Umstände, nicht zufrieden leben kann und diese mit den eigenen Vorstellungen und Wünschen nicht vereinbar sind, dann würde ich hinterfragen, ob ich (noch) den passenden Partner an meiner Seite habe.
Ich wollte jedenfalls meinen Partner nicht von etwas überzeugen oder ihn dazu drängen wollen, was er nicht selbst so empfindet und nicht freiwillig aus sich selbst heraus macht/lebt.


"Seine Aussenwirkung wäre eingeschränkt..."
 Ich glaube, wenn mein Partner so denken würde und er so viel Wert auf seine Aussenwirkung legt, statt sich in erster Linie auf die Beziehung und unser Miteinander zu besinnen, würde ich ihm die Gelegenheit geben, sich nur noch um die Aussenwirkung kümmern zu können.

 

11 LikesGefällt mir

16. September um 7:56

wenn diese geme9insame autofahrt allles ist, was euch an zeit für die beziehung bleibt, dann würde ich vorschlagen, ihr konzentriert euch doch besser auf eure aussenwirkung und eure karriere .

8 LikesGefällt mir

16. September um 10:34

Im Grunde gebe ich Dir Recht. Ich kann mir so eine Beziehung auch nicht vorstellen. Ich war froh, als ich weniger arbeiten konnte und mehr Zeit mit meiner Freundin hatte.

Aber es geht hier ja nicht um uns.

Das sind halt zwei Karrieretypen. Die Beiden machen das schon ziemlich lange so. Es scheint ja bisher ganz gut funktioniert zu haben. Sie hatten aber auch anfangs ein gemeinsames Projekt -> ihre Studiengänge bei denen sie sich gegenseitig unterstützen konnten.

Für mich klingt es nicht als wäre die Beziehung nur während der Autofahrten existent. Aber das war halt der Ort an dem sie ihre Freizeit organisierten und diese Zeit wird wieder gebraucht.

5 LikesGefällt mir

16. September um 16:39

Sie hat nicht geschrieben die Beziehung könnte scheitern, weil die Autofahrt wegfällt.

Sie hat geschrieben das Problem ist, dass die Dinge, die sie zusammengebracht und verbunden haben, jetzt mit einer Anderen passieren.

Es ist nicht nur die Autofahrt, sondern auch das gemeinsame Lernen. Beides waren in ihrer Beziehung wichtige Dinge.

Das diese Beziehung für uns beide nichts wäre, ist doch für die Situation egal.

5 LikesGefällt mir

16. September um 17:03
In Antwort auf juli1403

Hallo zusammen, 

ich bin etwas ratlos und würde mich über eueren Rat freuen. Mein Freund und ich sind seit 5 Jahren ein Paar und wir wohnen seit 2 Jahren zusammen in unserer sehr schönen Wohnung. Wir sind vom Charakter sehr unterschiedlich. Ich: emotional, möchte immer was Neues erleben und flatterhaft. mein freund: ruhig , bodenständig, mag keine Veränderung. Wir ergänzen uns grundsätzlich sehr gut. Wir bezeichnen uns als „Du bist mein Mensch“ und wir lieben uns. 

Mein Freund hat während seiner Ausbildung berufgleitend den Bachelor gemacht und ist dazu 3,5 Jahren immer rund 50 min zum nächsten Studienorte gefahren. Und weil er so wenig Zeit hatte und auch Stress, hab ich ihn unterstützt und bin mitgefahren. Also zwei mal die Woche bin ich mit ihm 50 min hin und zurück im Auto gefahren und wir haben viel viel Spaß gehabt. Quatsch gemacht und so weiter. Ich könnte übrigens mit, weil ich selber noch Studentin war. Ich hab mich während seiner Vorlesung in die bib gesessen und selber gearbeitet. Quasi eine Win-Win-Situation. 


Sein Abschluss ist jetzt 1,5 Jahre her. In der Zeit habe ich gefangen zu arbeiten und wie er auch an gleichen Hochschule berufsbegleitend den Master zu machen. Leistung und Qualität stimmen an der Hochschule. Ich war schon während des Ba von meinem Freund begeistert. 
Während der Zeit ist mein Freund nicht mit mir gefahren. Jedoch haben wir während meiner Fahrt immer hin und zurück telefoniert. Also auch so 1 Stunde und mehr, zwei bis drei mal die Woche. 

Das Arbeitspensum Vollzeit arbeiten und berufsbegleitend Studieren ist hart. Unter 65- 70 std. geht gar nichs und da ist das lernen für Klausuren noch nicht mit drin. Die reine Anwesenheit. Da hab ich manchmal schon Kommentare von meinem Freund abbekommen. Ich würde zu wenig Zeit haben und zu chaotisch lernen. Und und und..

Im Moment setzten wir noch einen drauf. 

Ich schreibe meine Masterarbeit, arbeite Vollzeit und werde mich nach meinem Master selbstständig machen. Ein Unternehmensgründen ist sehr sehr viel Arbeit und kostet Stunden. Aber ich bin auch hoch flexibel. Mein Freund fängt jetzt aktuell wie an mit dem berufsbegleitend Master an. 

Jetzt kommen wir so langsam zum Problem. Ich muss leider soweit ausholen.
Während des Bachelors hat sich keiner bei meinem Freund auf der Arbeit so wirklich für seine Leistung interessiert. Klar, hat er mehr Gehalt und auch komplexere Aufgaben nach dem Abschluss bekommen, aber dass war nicht wegen des Titeles, sondern eher wegen seiner guten Leistung. Im Master sieht das anders aus. Er bekommt nach dem Abschluss des Masters Führungsverantwortung und sein Arbeitgeber ist sehr am Master interessiert. 

Jetzt ist es so, dass er auch nicht allein den Master angefangen hat, sondern mit einer Kollegin. Logischweiser ist es ökonomischer, wenn mein Freund und sie zusammenfahren. Beide können über die Arbeit reden, übers Studium und und. Die Folge ist sie nimmt meinen Platz ein. Ich hab seine Hausarbeiten gelesen, wir haben zusammenlernt und ich war so zusagen sein Gegenspieler und meinem Freund meiner. 

Ich war von Anfang an gegen die Fahrgemeinschaft. Ich hab ihm auch gesagt, was wir ein Zeit und Redeproblem bekommen, weil wir unsere Pläne immer während der Autofahrt bequatscht haben. Jetzt ist es aber so, dass er trotzdem die Fahrgemeinschaft macht, obwohl ich das nicht wollte. 

Er ist ein paar mal mit ihr nach der Arbeit gefahren. Wie vorher vorausgesagt bekomme ich seit der Master auch nichts mehr mit. 

Ich möchte das auch nicht.  Wir haben uns so heftig wie noch nie gestritten. Er schläft bei seinen Eltern, ich bei meiner Schwester. Sobald wir reden heule ich und frage warum er so was mir antut. Seine Antwort es ist so besser von der Arbeit her.  Sachlich gesehen ist es ja auch  ökonomischer und effizienter, wenn beide die 2 Stunden dreimal die Woche zusammenfahren, aber es ist sehr traurig für mich. Ich fühle mich so ersetzt. Jetzt ist es so eskaliert, dass es verhärtet ist. Entweder wir fahren zusammen, er alleine oder wir haben ein Trennungsproblem. wohlgemerkt geht der Master noch zwei Jahre. Ich leide grade sehr und ich versteh auch nicht, warum es so dagegen ist.

Ich hätte auch einiges dort zu erledigen. Der Studienorte hat eines der bundesweiten besten Gründungsnetzwerke und Ansprechpartner. Gründe für den Arbeitgeber und die Kollegin kann man liefern. 

Er sagt.. Seine Aussenwirkung wäre eingeschränkt, weil er kontrolliert und bevormundet wirkt. Er würde sein Wort brechen. Und grundsätzlich möchte er aber auch diese Fahrtgemeinschaft. Meine Gefühle möchte er nicht verletzten und er sagt er denkt im Moment nach. 

Ich weis nicht mehr weiter.. Ich möchte, dass es eine flexible Fahrgemeinschaft wird. Mal fahren wir, mal die beiden und er dann auch mal alleine.

keine Ahnung, ich bin so ratlos und ich erkenne auch keine Lösung. 

Übrigens kenne ich das Mädel. Sie ist eine ganz nette. So alt wie ich und beide verstehen sich gut. ich mach mir zwar keine Sorgen, aber es macht es nicht leichter. 

Vielen Danke für eure Hilfe. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Lg
Jule

Ich würde gar nichts machen. Mich würde es nämlich total nerven, mit dem Partner ständig wohin fahren zu müssen, ohne dass ich dort was zu tun habe und nur weil er dort hin muss.

Ist doch klüger, wenn er die Kollegin mitnimmt, die ja sowieso auch dorthin muss. Vor allem kann er von ihr dann auch Benzingeld verlangen.

Dich müsste er die ganze Zeit bespaßen auf der Fahrt, das wird ihm zu mühsam geworden sein.

5 LikesGefällt mir

16. September um 17:05
In Antwort auf fresh0089

Sorry Leute.  Für mich sind das selbstgemachte Probleme. 

Ich kann das auch nicht nachvollziehen.

2 LikesGefällt mir

16. September um 17:21

Abgesehen davon, dass er nicht mehr mit dir fährt, sondern mit der Kollegin und dass ihr aufgrund der Doppelbelastung Vollzeitarbeit/Studium weniger Zeit füreinander habt, als "normale" Paare" - wie ist eure Beziehung ansonsten? Kriselte es bereits vor der neuen Fahrgemeinschaft? Oder war zwischen euch alles gut und harmonisch?

Gefällt mir

16. September um 17:35
In Antwort auf juli1403

Hallo zusammen, 

ich bin etwas ratlos und würde mich über eueren Rat freuen. Mein Freund und ich sind seit 5 Jahren ein Paar und wir wohnen seit 2 Jahren zusammen in unserer sehr schönen Wohnung. Wir sind vom Charakter sehr unterschiedlich. Ich: emotional, möchte immer was Neues erleben und flatterhaft. mein freund: ruhig , bodenständig, mag keine Veränderung. Wir ergänzen uns grundsätzlich sehr gut. Wir bezeichnen uns als „Du bist mein Mensch“ und wir lieben uns. 

Mein Freund hat während seiner Ausbildung berufgleitend den Bachelor gemacht und ist dazu 3,5 Jahren immer rund 50 min zum nächsten Studienorte gefahren. Und weil er so wenig Zeit hatte und auch Stress, hab ich ihn unterstützt und bin mitgefahren. Also zwei mal die Woche bin ich mit ihm 50 min hin und zurück im Auto gefahren und wir haben viel viel Spaß gehabt. Quatsch gemacht und so weiter. Ich könnte übrigens mit, weil ich selber noch Studentin war. Ich hab mich während seiner Vorlesung in die bib gesessen und selber gearbeitet. Quasi eine Win-Win-Situation. 


Sein Abschluss ist jetzt 1,5 Jahre her. In der Zeit habe ich gefangen zu arbeiten und wie er auch an gleichen Hochschule berufsbegleitend den Master zu machen. Leistung und Qualität stimmen an der Hochschule. Ich war schon während des Ba von meinem Freund begeistert. 
Während der Zeit ist mein Freund nicht mit mir gefahren. Jedoch haben wir während meiner Fahrt immer hin und zurück telefoniert. Also auch so 1 Stunde und mehr, zwei bis drei mal die Woche. 

Das Arbeitspensum Vollzeit arbeiten und berufsbegleitend Studieren ist hart. Unter 65- 70 std. geht gar nichs und da ist das lernen für Klausuren noch nicht mit drin. Die reine Anwesenheit. Da hab ich manchmal schon Kommentare von meinem Freund abbekommen. Ich würde zu wenig Zeit haben und zu chaotisch lernen. Und und und..

Im Moment setzten wir noch einen drauf. 

Ich schreibe meine Masterarbeit, arbeite Vollzeit und werde mich nach meinem Master selbstständig machen. Ein Unternehmensgründen ist sehr sehr viel Arbeit und kostet Stunden. Aber ich bin auch hoch flexibel. Mein Freund fängt jetzt aktuell wie an mit dem berufsbegleitend Master an. 

Jetzt kommen wir so langsam zum Problem. Ich muss leider soweit ausholen.
Während des Bachelors hat sich keiner bei meinem Freund auf der Arbeit so wirklich für seine Leistung interessiert. Klar, hat er mehr Gehalt und auch komplexere Aufgaben nach dem Abschluss bekommen, aber dass war nicht wegen des Titeles, sondern eher wegen seiner guten Leistung. Im Master sieht das anders aus. Er bekommt nach dem Abschluss des Masters Führungsverantwortung und sein Arbeitgeber ist sehr am Master interessiert. 

Jetzt ist es so, dass er auch nicht allein den Master angefangen hat, sondern mit einer Kollegin. Logischweiser ist es ökonomischer, wenn mein Freund und sie zusammenfahren. Beide können über die Arbeit reden, übers Studium und und. Die Folge ist sie nimmt meinen Platz ein. Ich hab seine Hausarbeiten gelesen, wir haben zusammenlernt und ich war so zusagen sein Gegenspieler und meinem Freund meiner. 

Ich war von Anfang an gegen die Fahrgemeinschaft. Ich hab ihm auch gesagt, was wir ein Zeit und Redeproblem bekommen, weil wir unsere Pläne immer während der Autofahrt bequatscht haben. Jetzt ist es aber so, dass er trotzdem die Fahrgemeinschaft macht, obwohl ich das nicht wollte. 

Er ist ein paar mal mit ihr nach der Arbeit gefahren. Wie vorher vorausgesagt bekomme ich seit der Master auch nichts mehr mit. 

Ich möchte das auch nicht.  Wir haben uns so heftig wie noch nie gestritten. Er schläft bei seinen Eltern, ich bei meiner Schwester. Sobald wir reden heule ich und frage warum er so was mir antut. Seine Antwort es ist so besser von der Arbeit her.  Sachlich gesehen ist es ja auch  ökonomischer und effizienter, wenn beide die 2 Stunden dreimal die Woche zusammenfahren, aber es ist sehr traurig für mich. Ich fühle mich so ersetzt. Jetzt ist es so eskaliert, dass es verhärtet ist. Entweder wir fahren zusammen, er alleine oder wir haben ein Trennungsproblem. wohlgemerkt geht der Master noch zwei Jahre. Ich leide grade sehr und ich versteh auch nicht, warum es so dagegen ist.

Ich hätte auch einiges dort zu erledigen. Der Studienorte hat eines der bundesweiten besten Gründungsnetzwerke und Ansprechpartner. Gründe für den Arbeitgeber und die Kollegin kann man liefern. 

Er sagt.. Seine Aussenwirkung wäre eingeschränkt, weil er kontrolliert und bevormundet wirkt. Er würde sein Wort brechen. Und grundsätzlich möchte er aber auch diese Fahrtgemeinschaft. Meine Gefühle möchte er nicht verletzten und er sagt er denkt im Moment nach. 

Ich weis nicht mehr weiter.. Ich möchte, dass es eine flexible Fahrgemeinschaft wird. Mal fahren wir, mal die beiden und er dann auch mal alleine.

keine Ahnung, ich bin so ratlos und ich erkenne auch keine Lösung. 

Übrigens kenne ich das Mädel. Sie ist eine ganz nette. So alt wie ich und beide verstehen sich gut. ich mach mir zwar keine Sorgen, aber es macht es nicht leichter. 

Vielen Danke für eure Hilfe. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Lg
Jule

Was ich nicht ganz rauslesen kann: fährst du zu selben Zeiten wie die beiden? 

1 LikesGefällt mir

16. September um 17:56
In Antwort auf juli1403

Hallo zusammen, 

ich bin etwas ratlos und würde mich über eueren Rat freuen. Mein Freund und ich sind seit 5 Jahren ein Paar und wir wohnen seit 2 Jahren zusammen in unserer sehr schönen Wohnung. Wir sind vom Charakter sehr unterschiedlich. Ich: emotional, möchte immer was Neues erleben und flatterhaft. mein freund: ruhig , bodenständig, mag keine Veränderung. Wir ergänzen uns grundsätzlich sehr gut. Wir bezeichnen uns als „Du bist mein Mensch“ und wir lieben uns. 

Mein Freund hat während seiner Ausbildung berufgleitend den Bachelor gemacht und ist dazu 3,5 Jahren immer rund 50 min zum nächsten Studienorte gefahren. Und weil er so wenig Zeit hatte und auch Stress, hab ich ihn unterstützt und bin mitgefahren. Also zwei mal die Woche bin ich mit ihm 50 min hin und zurück im Auto gefahren und wir haben viel viel Spaß gehabt. Quatsch gemacht und so weiter. Ich könnte übrigens mit, weil ich selber noch Studentin war. Ich hab mich während seiner Vorlesung in die bib gesessen und selber gearbeitet. Quasi eine Win-Win-Situation. 


Sein Abschluss ist jetzt 1,5 Jahre her. In der Zeit habe ich gefangen zu arbeiten und wie er auch an gleichen Hochschule berufsbegleitend den Master zu machen. Leistung und Qualität stimmen an der Hochschule. Ich war schon während des Ba von meinem Freund begeistert. 
Während der Zeit ist mein Freund nicht mit mir gefahren. Jedoch haben wir während meiner Fahrt immer hin und zurück telefoniert. Also auch so 1 Stunde und mehr, zwei bis drei mal die Woche. 

Das Arbeitspensum Vollzeit arbeiten und berufsbegleitend Studieren ist hart. Unter 65- 70 std. geht gar nichs und da ist das lernen für Klausuren noch nicht mit drin. Die reine Anwesenheit. Da hab ich manchmal schon Kommentare von meinem Freund abbekommen. Ich würde zu wenig Zeit haben und zu chaotisch lernen. Und und und..

Im Moment setzten wir noch einen drauf. 

Ich schreibe meine Masterarbeit, arbeite Vollzeit und werde mich nach meinem Master selbstständig machen. Ein Unternehmensgründen ist sehr sehr viel Arbeit und kostet Stunden. Aber ich bin auch hoch flexibel. Mein Freund fängt jetzt aktuell wie an mit dem berufsbegleitend Master an. 

Jetzt kommen wir so langsam zum Problem. Ich muss leider soweit ausholen.
Während des Bachelors hat sich keiner bei meinem Freund auf der Arbeit so wirklich für seine Leistung interessiert. Klar, hat er mehr Gehalt und auch komplexere Aufgaben nach dem Abschluss bekommen, aber dass war nicht wegen des Titeles, sondern eher wegen seiner guten Leistung. Im Master sieht das anders aus. Er bekommt nach dem Abschluss des Masters Führungsverantwortung und sein Arbeitgeber ist sehr am Master interessiert. 

Jetzt ist es so, dass er auch nicht allein den Master angefangen hat, sondern mit einer Kollegin. Logischweiser ist es ökonomischer, wenn mein Freund und sie zusammenfahren. Beide können über die Arbeit reden, übers Studium und und. Die Folge ist sie nimmt meinen Platz ein. Ich hab seine Hausarbeiten gelesen, wir haben zusammenlernt und ich war so zusagen sein Gegenspieler und meinem Freund meiner. 

Ich war von Anfang an gegen die Fahrgemeinschaft. Ich hab ihm auch gesagt, was wir ein Zeit und Redeproblem bekommen, weil wir unsere Pläne immer während der Autofahrt bequatscht haben. Jetzt ist es aber so, dass er trotzdem die Fahrgemeinschaft macht, obwohl ich das nicht wollte. 

Er ist ein paar mal mit ihr nach der Arbeit gefahren. Wie vorher vorausgesagt bekomme ich seit der Master auch nichts mehr mit. 

Ich möchte das auch nicht.  Wir haben uns so heftig wie noch nie gestritten. Er schläft bei seinen Eltern, ich bei meiner Schwester. Sobald wir reden heule ich und frage warum er so was mir antut. Seine Antwort es ist so besser von der Arbeit her.  Sachlich gesehen ist es ja auch  ökonomischer und effizienter, wenn beide die 2 Stunden dreimal die Woche zusammenfahren, aber es ist sehr traurig für mich. Ich fühle mich so ersetzt. Jetzt ist es so eskaliert, dass es verhärtet ist. Entweder wir fahren zusammen, er alleine oder wir haben ein Trennungsproblem. wohlgemerkt geht der Master noch zwei Jahre. Ich leide grade sehr und ich versteh auch nicht, warum es so dagegen ist.

Ich hätte auch einiges dort zu erledigen. Der Studienorte hat eines der bundesweiten besten Gründungsnetzwerke und Ansprechpartner. Gründe für den Arbeitgeber und die Kollegin kann man liefern. 

Er sagt.. Seine Aussenwirkung wäre eingeschränkt, weil er kontrolliert und bevormundet wirkt. Er würde sein Wort brechen. Und grundsätzlich möchte er aber auch diese Fahrtgemeinschaft. Meine Gefühle möchte er nicht verletzten und er sagt er denkt im Moment nach. 

Ich weis nicht mehr weiter.. Ich möchte, dass es eine flexible Fahrgemeinschaft wird. Mal fahren wir, mal die beiden und er dann auch mal alleine.

keine Ahnung, ich bin so ratlos und ich erkenne auch keine Lösung. 

Übrigens kenne ich das Mädel. Sie ist eine ganz nette. So alt wie ich und beide verstehen sich gut. ich mach mir zwar keine Sorgen, aber es macht es nicht leichter. 

Vielen Danke für eure Hilfe. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Lg
Jule

Wenn ich das lese klingt es eher nach dem Anfang für's Ende.

Du kannst ihm deine Bedenken sagen und deine Gefühle, aber aus ihm was rauszwingen wird schwer wenn er es anders sieht oder empfindet. So wie du was fühlst, so hat er seine eigenen Emotionen und wie du hier bei den Antworten liest, gibt's da sogar noch mehr.

Du kennst deinen Freund besser, wenn du meinst dass er nicht selbst auf den Trichter kommt wie viel von der 'Quality Time' mit seiner Freundin er opfert durch die Autofahrt ohne dich, dann ist er vielleicht nicht mehr so daran interessiert mehr Zeit mit dir zu verbringen oder ist er eh eher n bisschen der emotionslose Typ (siehe Fresh hier)? Empathie Richtung Null.

1 LikesGefällt mir

16. September um 18:02

Das war auch mein Gedanke 

1 LikesGefällt mir

16. September um 18:27

Ihm ist das augenscheinlich überhaupt nicht wichtig bzw. Recht gewesen mit der Fahrerei... ich würde mir die Frage stellen ob du nicht überhaupt mehr an der Beziehung festhältst als er. Ich denke, da ist mehr im argen zwischen euch.

2 LikesGefällt mir

17. September um 7:46

Gute Idee

Gefällt mir

17. September um 10:12
In Antwort auf juli1403

Hallo zusammen, 

ich bin etwas ratlos und würde mich über eueren Rat freuen. Mein Freund und ich sind seit 5 Jahren ein Paar und wir wohnen seit 2 Jahren zusammen in unserer sehr schönen Wohnung. Wir sind vom Charakter sehr unterschiedlich. Ich: emotional, möchte immer was Neues erleben und flatterhaft. mein freund: ruhig , bodenständig, mag keine Veränderung. Wir ergänzen uns grundsätzlich sehr gut. Wir bezeichnen uns als „Du bist mein Mensch“ und wir lieben uns. 

Mein Freund hat während seiner Ausbildung berufgleitend den Bachelor gemacht und ist dazu 3,5 Jahren immer rund 50 min zum nächsten Studienorte gefahren. Und weil er so wenig Zeit hatte und auch Stress, hab ich ihn unterstützt und bin mitgefahren. Also zwei mal die Woche bin ich mit ihm 50 min hin und zurück im Auto gefahren und wir haben viel viel Spaß gehabt. Quatsch gemacht und so weiter. Ich könnte übrigens mit, weil ich selber noch Studentin war. Ich hab mich während seiner Vorlesung in die bib gesessen und selber gearbeitet. Quasi eine Win-Win-Situation. 


Sein Abschluss ist jetzt 1,5 Jahre her. In der Zeit habe ich gefangen zu arbeiten und wie er auch an gleichen Hochschule berufsbegleitend den Master zu machen. Leistung und Qualität stimmen an der Hochschule. Ich war schon während des Ba von meinem Freund begeistert. 
Während der Zeit ist mein Freund nicht mit mir gefahren. Jedoch haben wir während meiner Fahrt immer hin und zurück telefoniert. Also auch so 1 Stunde und mehr, zwei bis drei mal die Woche. 

Das Arbeitspensum Vollzeit arbeiten und berufsbegleitend Studieren ist hart. Unter 65- 70 std. geht gar nichs und da ist das lernen für Klausuren noch nicht mit drin. Die reine Anwesenheit. Da hab ich manchmal schon Kommentare von meinem Freund abbekommen. Ich würde zu wenig Zeit haben und zu chaotisch lernen. Und und und..

Im Moment setzten wir noch einen drauf. 

Ich schreibe meine Masterarbeit, arbeite Vollzeit und werde mich nach meinem Master selbstständig machen. Ein Unternehmensgründen ist sehr sehr viel Arbeit und kostet Stunden. Aber ich bin auch hoch flexibel. Mein Freund fängt jetzt aktuell wie an mit dem berufsbegleitend Master an. 

Jetzt kommen wir so langsam zum Problem. Ich muss leider soweit ausholen.
Während des Bachelors hat sich keiner bei meinem Freund auf der Arbeit so wirklich für seine Leistung interessiert. Klar, hat er mehr Gehalt und auch komplexere Aufgaben nach dem Abschluss bekommen, aber dass war nicht wegen des Titeles, sondern eher wegen seiner guten Leistung. Im Master sieht das anders aus. Er bekommt nach dem Abschluss des Masters Führungsverantwortung und sein Arbeitgeber ist sehr am Master interessiert. 

Jetzt ist es so, dass er auch nicht allein den Master angefangen hat, sondern mit einer Kollegin. Logischweiser ist es ökonomischer, wenn mein Freund und sie zusammenfahren. Beide können über die Arbeit reden, übers Studium und und. Die Folge ist sie nimmt meinen Platz ein. Ich hab seine Hausarbeiten gelesen, wir haben zusammenlernt und ich war so zusagen sein Gegenspieler und meinem Freund meiner. 

Ich war von Anfang an gegen die Fahrgemeinschaft. Ich hab ihm auch gesagt, was wir ein Zeit und Redeproblem bekommen, weil wir unsere Pläne immer während der Autofahrt bequatscht haben. Jetzt ist es aber so, dass er trotzdem die Fahrgemeinschaft macht, obwohl ich das nicht wollte. 

Er ist ein paar mal mit ihr nach der Arbeit gefahren. Wie vorher vorausgesagt bekomme ich seit der Master auch nichts mehr mit. 

Ich möchte das auch nicht.  Wir haben uns so heftig wie noch nie gestritten. Er schläft bei seinen Eltern, ich bei meiner Schwester. Sobald wir reden heule ich und frage warum er so was mir antut. Seine Antwort es ist so besser von der Arbeit her.  Sachlich gesehen ist es ja auch  ökonomischer und effizienter, wenn beide die 2 Stunden dreimal die Woche zusammenfahren, aber es ist sehr traurig für mich. Ich fühle mich so ersetzt. Jetzt ist es so eskaliert, dass es verhärtet ist. Entweder wir fahren zusammen, er alleine oder wir haben ein Trennungsproblem. wohlgemerkt geht der Master noch zwei Jahre. Ich leide grade sehr und ich versteh auch nicht, warum es so dagegen ist.

Ich hätte auch einiges dort zu erledigen. Der Studienorte hat eines der bundesweiten besten Gründungsnetzwerke und Ansprechpartner. Gründe für den Arbeitgeber und die Kollegin kann man liefern. 

Er sagt.. Seine Aussenwirkung wäre eingeschränkt, weil er kontrolliert und bevormundet wirkt. Er würde sein Wort brechen. Und grundsätzlich möchte er aber auch diese Fahrtgemeinschaft. Meine Gefühle möchte er nicht verletzten und er sagt er denkt im Moment nach. 

Ich weis nicht mehr weiter.. Ich möchte, dass es eine flexible Fahrgemeinschaft wird. Mal fahren wir, mal die beiden und er dann auch mal alleine.

keine Ahnung, ich bin so ratlos und ich erkenne auch keine Lösung. 

Übrigens kenne ich das Mädel. Sie ist eine ganz nette. So alt wie ich und beide verstehen sich gut. ich mach mir zwar keine Sorgen, aber es macht es nicht leichter. 

Vielen Danke für eure Hilfe. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Lg
Jule

"Ich hätte auch einiges dort zu erledigen."

und was spricht dagegen, dass du an den tagen, an denen du dort auch was zu erledigen hast, einfach mitfährst? habt ihr alle drei nur so nen schicken kleinen zweisitzer?

Gefällt mir

17. September um 13:28
In Antwort auf derspieltdochblos

"Ich hätte auch einiges dort zu erledigen."

und was spricht dagegen, dass du an den tagen, an denen du dort auch was zu erledigen hast, einfach mitfährst? habt ihr alle drei nur so nen schicken kleinen zweisitzer?

Wäre interessant zu wissen, ob ihr Freund sich darauf einlassen oder seine Außenwirkung Vorrang nehmen würde. 

1 LikesGefällt mir

Frühere Diskussionen
Partner verzeihen?
Von: thebeatels
neu
18. September um 17:44
Von heiß zu kalt und wieder von vorne...
Von: voegi
neu
18. September um 12:50

Beliebte Diskussionen

Geschenkbox

Teilen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen