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Extremst introvertiert und trotzdem Beziehung?

20. Oktober um 12:14

Ich bin ja eher so diejenige, die gerne für sich ist, und zwar so oft wie möglich. An einem Wochenende treff ich mich mit Freunden und freue mich daran, und dann hab ich ganz gerne die nächsten ein, zwei Wochen wieder ganz für mich ohne an irgendwas gebunden zu sein. Ich hab so meine Routinen, die mir wichtig sind und die ich ganz allein für mich selbst erleben will, und ich mag es gar nicht, da zu oft was dran ändern zu müssen. Deshalb hab ich mich auch nie so wirklich für Beziehungen interessiert; hab jetzt mit 24 meine Erste und merke gerade, dass es mich jetzt schon ein wenig anstrengt, weil es jetzt ja quasi "verpflichtend" ist, sich zumindest einmal in der Woche zu treffen und auch, Oh Graus, hin und wieder beieinander zu übernachten (ich war noch nie ein Fan vom Übernachten. Ich bin am liebsten allein, wenn ich morgens aufwache). Sobald ich mich mit ihm treffe, freue ich mich ja und genieße es auch, Zeit mit ihm zu verbringen, aber auf die Frage "Hast du heute Zeit?" mit "Ja" zu antworten ist jedes mal ein über den Schattenspringen und die Zeit vor dem Treffen ist immer gefüllt mit "Ach, schade, den heutigen Abend hab ich nicht für mich"- Gedanken. Steh ich allein mit diesem Problem, oder gibt es hier auch noch Leute, die dasselbe Problem haben/hatten und es irgendwie überwältigt haben?

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20. Oktober um 13:13

Es ist nichts schlimmes dabei, gerne Zeit für sich zu haben, auch in einer Beziehung. Wobei ich finde, dass es bei dir schon leicht extreme Züge hat.
Rede mit deinem Partner offen darüber, damit er Bescheid weiss und für sich entscheiden kann, ob und wie er damit umgeht. Ich lese leider sehr viele negative Aspekte in deinem Text." Über den Schatten springen.., ...oh graus, Verpflichtung.., ". Ich frage mich gerade, wie du da wohl " hineingeschlittert" bist, aktiv scheinst du nicht nach einem Mann/einer Beziehung  gesucht haben. Was hat dich dazu gebracht, eine Beziehung einzugehen, und was schätzt du an ihm? Bist du verliebt? Dann möchte man eigentlich (zumindest in der Anfangsphase) jede freie Minute zusammen verbringen. Bin grade selbst ein wenig ratlos, was man dir raten könnte 

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20. Oktober um 13:26
In Antwort auf mel_brit69

Es ist nichts schlimmes dabei, gerne Zeit für sich zu haben, auch in einer Beziehung. Wobei ich finde, dass es bei dir schon leicht extreme Züge hat.
Rede mit deinem Partner offen darüber, damit er Bescheid weiss und für sich entscheiden kann, ob und wie er damit umgeht. Ich lese leider sehr viele negative Aspekte in deinem Text." Über den Schatten springen.., ...oh graus, Verpflichtung.., ". Ich frage mich gerade, wie du da wohl " hineingeschlittert" bist, aktiv scheinst du nicht nach einem Mann/einer Beziehung  gesucht haben. Was hat dich dazu gebracht, eine Beziehung einzugehen, und was schätzt du an ihm? Bist du verliebt? Dann möchte man eigentlich (zumindest in der Anfangsphase) jede freie Minute zusammen verbringen. Bin grade selbst ein wenig ratlos, was man dir raten könnte 

Vielleicht habe ich die Entscheidung zu sehr unter Druck getroffen. Ich möchte irgendwann unbedingt heiraten und Kinder haben, bin jetzt schon 24 und hatte bis jetzt noch keinerlei Fortschritte in der Richtung gemacht. Trotzdem hat mir eigentlich die Vorstellung auch unabhängig davon gefallen, mit ihm zusammen zu sein. Er hat mich vor ca. drei Monaten gefragt, ob ich mit ihm zusammen sein möchte; ich habe mich gefreut, war aber noch unsicher, also sagte ich ihm, ich will noch drüber nachdenken; das war kurz bevor er für zwei Monate auf Reisen gegangen ist, also eigentlich genug Zeit zum Überlegen. Als er dann wieder zurückgekommen ist und plötzlich überraschend vor meiner Tür stand, hab ich mich unglaublich gefreut, wir haben uns aufs Sofa gekuschelt und in dem Moment war alles plötzlich ganz klar für mich und ich hab gesagt, dass ich es mir gut vorstellen kann, mit ihm zusammenzusein. Gleich am nächsten Morgen hatte ich dann wieder Zweifel. Die Zweifel bleiben immer so lange, bis er wieder bei mir ist, dann gehen sie weg. Nur die Zeiträume dazwischen sind schwierig. Ich vermisse ihn da nicht und denke auch nicht sonderlich oft an ihn, genieße aber trotzdem die Zeit mit ihm, wenn wir dann mal zusammen sind. Richtig verliebt bin ich auch nicht, aber ich habe inzwischen akzeptiert, dass sich das bei mir langsamer entwickelt und dass die rosarote Brillenzeit nichts für mich ist. Ich verstehe mich selbst auch nicht wirklich haha vielleicht stört es mich nur, dass es jetzt so "bindend" ist. Meine Freunde und ich treffen uns spontan mal alle zwei Wochen und wir sind alle zufrieden damit, aber zu wissen, dass ich jetzt "verpflichtet" bin, mich mit einer Person öfter zu treffen, stresst mich ein wenig

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20. Oktober um 13:33

Dazu muss ich sagen, dass ich erst seit Mai eine eigene Wohnung habe und jetzt erstmal meine neue Unabhängigkeit und "Freiheit" genießen wollte, und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich das nicht mehr kann, weil die meisten Wochenenden und Abende jetzt verplant sein werden und ich mir meine neue "Freiheit" schon wieder teilen muss. Vielleicht ist auch das mein Problem. Woraus sich wieder die Frage ergibt, ob ich gerade überhaupt eine Beziehung haben sollte hah

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20. Oktober um 13:38
In Antwort auf jamewii

Vielleicht habe ich die Entscheidung zu sehr unter Druck getroffen. Ich möchte irgendwann unbedingt heiraten und Kinder haben, bin jetzt schon 24 und hatte bis jetzt noch keinerlei Fortschritte in der Richtung gemacht. Trotzdem hat mir eigentlich die Vorstellung auch unabhängig davon gefallen, mit ihm zusammen zu sein. Er hat mich vor ca. drei Monaten gefragt, ob ich mit ihm zusammen sein möchte; ich habe mich gefreut, war aber noch unsicher, also sagte ich ihm, ich will noch drüber nachdenken; das war kurz bevor er für zwei Monate auf Reisen gegangen ist, also eigentlich genug Zeit zum Überlegen. Als er dann wieder zurückgekommen ist und plötzlich überraschend vor meiner Tür stand, hab ich mich unglaublich gefreut, wir haben uns aufs Sofa gekuschelt und in dem Moment war alles plötzlich ganz klar für mich und ich hab gesagt, dass ich es mir gut vorstellen kann, mit ihm zusammenzusein. Gleich am nächsten Morgen hatte ich dann wieder Zweifel. Die Zweifel bleiben immer so lange, bis er wieder bei mir ist, dann gehen sie weg. Nur die Zeiträume dazwischen sind schwierig. Ich vermisse ihn da nicht und denke auch nicht sonderlich oft an ihn, genieße aber trotzdem die Zeit mit ihm, wenn wir dann mal zusammen sind. Richtig verliebt bin ich auch nicht, aber ich habe inzwischen akzeptiert, dass sich das bei mir langsamer entwickelt und dass die rosarote Brillenzeit nichts für mich ist. Ich verstehe mich selbst auch nicht wirklich haha vielleicht stört es mich nur, dass es jetzt so "bindend" ist. Meine Freunde und ich treffen uns spontan mal alle zwei Wochen und wir sind alle zufrieden damit, aber zu wissen, dass ich jetzt "verpflichtet" bin, mich mit einer Person öfter zu treffen, stresst mich ein wenig

Ich frage mich, was du mit Kindern möchtest ?
Das ist für die ersten Monate ein 24/7 Job. Es wird ein Highlight, wenn du mal alleine auf Klo gehen kannst.

Du solltest vielleicht einsehen, dass es nicht langsam kommt, sondern er einfach nicht der Richtige für dich ist.
Wenn man nicht verliebt ist, geht man doch keine Beziehung ein, nur weil es schön mit ihm ist.

Weiß er, dass du überhaupt nicht verliebt bist und es für dich fast eine "Qual"ist, dich so oft mit ihm zu treffen?

Ich finde, du solltest ihm sagen, wie du empfindest und er sollte entscheiden, ob er sich das überhaupt geben möchte.

Am besten suchst du dir auch einen Partner, der genau so Freiheitsliebend ist.

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20. Oktober um 13:49
In Antwort auf creepyworld89

Ich frage mich, was du mit Kindern möchtest ?
Das ist für die ersten Monate ein 24/7 Job. Es wird ein Highlight, wenn du mal alleine auf Klo gehen kannst.

Du solltest vielleicht einsehen, dass es nicht langsam kommt, sondern er einfach nicht der Richtige für dich ist.
Wenn man nicht verliebt ist, geht man doch keine Beziehung ein, nur weil es schön mit ihm ist.

Weiß er, dass du überhaupt nicht verliebt bist und es für dich fast eine "Qual"ist, dich so oft mit ihm zu treffen?

Ich finde, du solltest ihm sagen, wie du empfindest und er sollte entscheiden, ob er sich das überhaupt geben möchte.

Am besten suchst du dir auch einen Partner, der genau so Freiheitsliebend ist.

Es ist ein bisschen komplizierter. Ich bin der Meinung, dass man Beziehungen eingehen kann, auch wenn es nicht von Anfang an Liebe auf den ersten Blick ist. Meiner Meinung nach sind das Erwartungen a´la Hollywood und die funktionieren bei mir nicht. Ich hatte diese Erwartungshaltung jahrelang bis ich mal gelesen habe, was alte, glückliche Ehepaare darüber erzählen; die meinten auch, ihr Partner sei nicht von Anfang an die große Liebe gewesen, es hätte sich nach und nach entwickelt. Bei manchen Ehepaaren hat es sich nie wirklich als die große Liebe herausgestellt und sie waren trotzdem glücklich miteinander. Darauf warten, dass ich mich verliebe, kann dauern, ich war nämlich tatsächlich im Leben noch nie verliebt und habe auch noch nie für irgendjemanden (außer vielleicht einen Promi) geschwärmt.

Eine Qual würde ich es auch nicht nennen, es ist eben so ein innerer Widerspruch. Einerseits will ich mich ja mit ihm treffen, andererseits gefällt mir die Vorstellung nicht, in naher Zukunft meine Zeit mit jemandem teilen zu müssen. Vielleicht ist auch einfach der Zeitpunkt für eine Beziehung schlecht für jemanden wie mich so kurz nach dem Umzug

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20. Oktober um 14:01
In Antwort auf jamewii

Es ist ein bisschen komplizierter. Ich bin der Meinung, dass man Beziehungen eingehen kann, auch wenn es nicht von Anfang an Liebe auf den ersten Blick ist. Meiner Meinung nach sind das Erwartungen a´la Hollywood und die funktionieren bei mir nicht. Ich hatte diese Erwartungshaltung jahrelang bis ich mal gelesen habe, was alte, glückliche Ehepaare darüber erzählen; die meinten auch, ihr Partner sei nicht von Anfang an die große Liebe gewesen, es hätte sich nach und nach entwickelt. Bei manchen Ehepaaren hat es sich nie wirklich als die große Liebe herausgestellt und sie waren trotzdem glücklich miteinander. Darauf warten, dass ich mich verliebe, kann dauern, ich war nämlich tatsächlich im Leben noch nie verliebt und habe auch noch nie für irgendjemanden (außer vielleicht einen Promi) geschwärmt.

Eine Qual würde ich es auch nicht nennen, es ist eben so ein innerer Widerspruch. Einerseits will ich mich ja mit ihm treffen, andererseits gefällt mir die Vorstellung nicht, in naher Zukunft meine Zeit mit jemandem teilen zu müssen. Vielleicht ist auch einfach der Zeitpunkt für eine Beziehung schlecht für jemanden wie mich so kurz nach dem Umzug

Ich finde du hast sehr merkwürdige Vorstellungen.
Ich habe von Verliebtheit gesprochen und nicht von großer vollendeter Liebe.

Liebe entwickelt sich (im besten Falle) im Laufe einer Beziehung. Die wächst mit der Zeit, wenn die Verliebtheitsphase vorbei ist und alles "fester" wird.
Das man am Anfang verliebt ist, hat nichts mit Hollywood zu tun.
Niemand sagt, dass es bei jedem auf dem ersten Blick funkt, das ist Unsinn.

Aber wenn man jemanden interessant findet, dann trifft man sich. Und dann merkt man das man verliebt ist und geht eine Beziehung oder man entwickelt nichts und geht getrennte Wege oder bleibt befreundet.

Deinen Artikel über das Pärchen, das in einer Zweckgemeinschaft lebt, finde ich zauberhaft aber dann musst du jemanden finden, der das auch gerne auch gerne so hätte.

Ich finde es ziemlich egoistisch, dem Partner die Chance auf eine andere Frau zu nehmen, die tatsächlich für ihn Gefühle hat, ihn liebt und seine Nähe sehr schätzt.

Daher sei ehrlich und entscheidet gemeinsam welchen Weg ihr geht.

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20. Oktober um 14:28
In Antwort auf creepyworld89

Ich finde du hast sehr merkwürdige Vorstellungen.
Ich habe von Verliebtheit gesprochen und nicht von großer vollendeter Liebe.

Liebe entwickelt sich (im besten Falle) im Laufe einer Beziehung. Die wächst mit der Zeit, wenn die Verliebtheitsphase vorbei ist und alles "fester" wird.
Das man am Anfang verliebt ist, hat nichts mit Hollywood zu tun.
Niemand sagt, dass es bei jedem auf dem ersten Blick funkt, das ist Unsinn.

Aber wenn man jemanden interessant findet, dann trifft man sich. Und dann merkt man das man verliebt ist und geht eine Beziehung oder man entwickelt nichts und geht getrennte Wege oder bleibt befreundet.

Deinen Artikel über das Pärchen, das in einer Zweckgemeinschaft lebt, finde ich zauberhaft aber dann musst du jemanden finden, der das auch gerne auch gerne so hätte.

Ich finde es ziemlich egoistisch, dem Partner die Chance auf eine andere Frau zu nehmen, die tatsächlich für ihn Gefühle hat, ihn liebt und seine Nähe sehr schätzt.

Daher sei ehrlich und entscheidet gemeinsam welchen Weg ihr geht.

Ich habe ebenfalls von Verliebtheit gesprochen. Ein gewisses Maß an Verliebtheit ist bei mir ja schon da, wie bereits erwähnt. Und wie bereits ebenfalls erwähnt war ich mir meiner Gefühle ziemlich sicher, als wir zusammengekommen sind, sonst hätte ich der Beziehung ihm zuliebe nie zugestimmt. Wenn er bei mir ist, bin ich mir meiner Gefühle ebenfalls sicher. Aber dieses ganze "Schmetterlinge im Bauch, rosarote Brille" ist für mich ebenso unrealistisch wie die große vollendete Liebe auf den ersten Blick. Ich empfinde das erstens anders, und zweitens bin ich eben jemand, der sich erst darauf einlassen und gemeinsame Erfahrungen sammeln muss, bevor er sich verlieben kann. Wie bereits erwähnt, fühlt es sich ja schon richtig an, wenn er erstmal da ist; das ist aber nicht das Problem, um das es hier geht, weshalb ich mich auch nicht als egoistisch beschimpfen lassen möchte oder als jemand, der ihm die Chance auf eine andere Frau nimmt. Es ist ja immerhin nicht so, als ob ich jetzt schon entschieden habe, dass ich ihn heiraten möchte, egal was ich für ihn empfinde, oder dass ich auf jeden Fall ein ganzes Jahr mit ihm zusammen sein will. Wenn ich im nächsten Monat bzw. den nächsten zwei Monaten merke, dass immer noch nichts da ist- und ich glaube nicht, dass das passieren wird, denn ich kenne mich selbst gut-, dann werde ich selbstverständlich Schluss machen; aber sowas am Anfang einer Beziehung zu entscheiden finde ich vorschnell und schwierig. Da ist eben jeder Mensch anders. Mein größter Fehler war bis jetzt ganz genau das: ich habe mich nie auf eine Beziehung eingelassen, habe von Anfang an gesagt "Oh, so viele Gefühle sind ja noch nicht da" und habe Schluss gemacht, und wenn ich so weiter mache, wird das in absolut jeder Beziehung so weiter laufen. Selbst die Kerle, mit denen ich Schluss gemacht habe, haben gefragt, ob ich das nicht vielleicht ein bisschen zu schnell entscheide und ob ich nicht glaube, dass sich noch ein Zusammenhalt entwickelt hätte, wenn wir länger zusammen geblieben wären und uns noch etwas näher kennen gelernt hätten. Für mich sind es die gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnisse, die man als Paar macht, die einen zusammenschweißen.

Von Zwecksgemeinschaft ist hier ebenfalls nicht die Rede. Ich rede von zwei Menschen, die sich gefunden haben, zueinander passen, glücklich miteinander sind und sich auf einander verlassen auch wenn sie sich auf eine etwas platonischere Art lieben als andere Paare. 

Um das Thema Verliebtheit geht es bei meinem Problem allerdings nicht. Da hat jeder seine eigene Meinung und seine eigenen Erfahrungen, und das Wichtigste ist, dass jeder sich selbst am besten kennt. Für dich hört sich das alles unsinnig an, für mich macht es aber absolut Sinn, und seitdem ich diese Sichtweise aufgenommen habe, habe ich endlich ein wenig Frieden gefunden.

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20. Oktober um 15:09

Du hast deine ganz eigene Vorstellung von Liebe und das ist völlig in Ordnung. Es beginnt nicht immer mit einem grossen Feuerwerk (Was auch ein eher schlechtes Zeichen sein kann). Wichtig ist nur eins: den passenden Partner zu finden, der zu deinen Vorstellungen kompatibel ist. 

Wenn das passt, wird sich alles weitere ergeben (Zusammenziehen, Familie gründen..)
Und ganz wichtig:
Setze dich selbst nicht unter Druck. Vielleicht ist es dein Weg, noch eine Zeit alleine zu sein...Vielleicht findest du deinen (Lebens-)Partner in 5 oder 10 Jahren? 
Lass dir Zeit, geniesse das Leben, du bist noch so jung!
Alles Gute für Dich 

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20. Oktober um 15:53

Naja es gibt so viele Männer, die haben kein problem mit Freundschaft + z.B. Vielleicht ist das in diesem Fall eher was für dich, hängt aber auch davon ab, was der Mann so für Vorstellungen hat. Du hast was lockeres, bist nicht allein, es kann Tiefgang haben, aber es bedarf keinerlei ernster Verpflichtung.
Ansonsten zu deiner aktuellen Beziehung, kommt er denn mit einer Wochenend Beziehung klar? Ich bin auch so jemand ,der viel Zeit für sich braucht. Momentan bin ich Single und auch bei mir gibts diesen Widerspruch zwischen Partnerschaft und eigentlich auch gerne allein sein. Ne WE Beziehung halte ich für ne gute Sache - so in der Theorie.

Ich versuche eine passende Frau zu daten, aber wenns dann nicht so ganz passt beim schreiben (bin bei Tinder) dann muss ich auch wieder sagen, dass ich ganz schön Froh bin, weil ich das Alleinsein genieße. Vermutlich muss es mich also so richtig treffen, damit der Wunsch nicht zu groß ist. 
Was ich aber nicht verstehen kann, ist ,dass du tatsächlich einen Kinderwunsch hast. Wie kommt das zustande? Was würdest du sagen, warum dir das so gefällt? Oder ist das nur ein inneres Gefühl?
Ich jedenfalls kann sagen, dass ich allein aufgrund des Wunsches allein sein zu wollen, auch keine Kinder möchte, denn genau das würde mir ja dann verdorben werden. Ist also eher eine Horrorvorstellung für mich.
 

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20. Oktober um 15:59

Ich kann noch sagen, dass es bei meiner letzten Ex so war, dass genau mein Wunsch nach Freiheit und allein sein verhinderte, dass wir ne längere Beziehung hatten, weil ihr Ego das einfahc nicht konnte. Also sehr stolz und wenn dann ein Mann nicht so den super Wunsch auf häufige Nähe hatte, dann verband sie das nur mit dem Punkt, dass ich sie nicht genug lieben würde.
Naja ich würde aber sagen, dass es nicht daran lag, den nich fand sie toll. Es lag später eher eben an diesem permanenten Druck etwas tun zu müssen, weil man ja sonst den Partner verletzt.

Also gut möglich, dass du einen Partner brauchst, mit dem du einfach bei Distanz/Nähe Bedürfnissen gut harmonieren kannst, ohne dich nicht unter Druck zu fühlen.

Und für den aktuellen Partner ist es vielleicht gerade deshalb empfehlenswert das Thema anzusprechen, damit du dich eben nicht mehr so unter Druck fühlst, wenn ihn das Ganze nicht stört, also sei ruhig ehrlich da meiner Meinung nach.

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20. Oktober um 16:22
In Antwort auf dawnclaude

Naja es gibt so viele Männer, die haben kein problem mit Freundschaft + z.B. Vielleicht ist das in diesem Fall eher was für dich, hängt aber auch davon ab, was der Mann so für Vorstellungen hat. Du hast was lockeres, bist nicht allein, es kann Tiefgang haben, aber es bedarf keinerlei ernster Verpflichtung.
Ansonsten zu deiner aktuellen Beziehung, kommt er denn mit einer Wochenend Beziehung klar? Ich bin auch so jemand ,der viel Zeit für sich braucht. Momentan bin ich Single und auch bei mir gibts diesen Widerspruch zwischen Partnerschaft und eigentlich auch gerne allein sein. Ne WE Beziehung halte ich für ne gute Sache - so in der Theorie.

Ich versuche eine passende Frau zu daten, aber wenns dann nicht so ganz passt beim schreiben (bin bei Tinder) dann muss ich auch wieder sagen, dass ich ganz schön Froh bin, weil ich das Alleinsein genieße. Vermutlich muss es mich also so richtig treffen, damit der Wunsch nicht zu groß ist. 
Was ich aber nicht verstehen kann, ist ,dass du tatsächlich einen Kinderwunsch hast. Wie kommt das zustande? Was würdest du sagen, warum dir das so gefällt? Oder ist das nur ein inneres Gefühl?
Ich jedenfalls kann sagen, dass ich allein aufgrund des Wunsches allein sein zu wollen, auch keine Kinder möchte, denn genau das würde mir ja dann verdorben werden. Ist also eher eine Horrorvorstellung für mich.
 

Ja, das mit dem Kinderwunsch ist sehr widersprüchlich haha! Ich glaube, ich bemuttere sehr gerne. Ich liebe es, für Kleinere und Schwächere zu sorgen und sie zu beschützen und zu knuddeln, und was könnte schöner sein, als wenn es die eigenen Kinder sind? Klar wird der Wunsch, allein zu sein, auch dann immer wieder auftauchen, aber bei Kindern sind die Verpflichtungen und die Verantwortungen und die Dynamik ganz anders als bei Beziehungen. Mit Erwachsenen sind soziale Interaktionen manchmal etwas auslaugender, finde ich, weil man ständig überlegt, wie man rüberkommt, was man jetzt am besten sagen sollte, wie man reagiert, etc. Kinder nehmen dich, wie du bist. Und im besten Fall haben sie ein Zimmer, wo man sie hinschicken kann, wenn sie einen nerven xD

Mein Wochenende ist die wertvollste Zeit für mich, deshalb wäre das wohl keine Alternative, aber über diese Freundschaft+ Sache habe ich auch schon nachgedacht. Das wäre perfekt für mich, aber wenn ich ihm das vorschlage, ist das entweder ein Erfolg, oder es zerstört alles, denn wenn er mich tatsächlich gerne mag und eine Zukunft mit mir möchte, will er wahrscheinlich nicht hören, dass ich jetzt doch keine Beziehung möchte sondern eher was Lockeres. Aber vielleicht kommt das auch nur auf die Formulierung an. Der Vorschlag gefällt mir.

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20. Oktober um 16:24
In Antwort auf mel_brit69

Du hast deine ganz eigene Vorstellung von Liebe und das ist völlig in Ordnung. Es beginnt nicht immer mit einem grossen Feuerwerk (Was auch ein eher schlechtes Zeichen sein kann). Wichtig ist nur eins: den passenden Partner zu finden, der zu deinen Vorstellungen kompatibel ist. 

Wenn das passt, wird sich alles weitere ergeben (Zusammenziehen, Familie gründen..)
Und ganz wichtig:
Setze dich selbst nicht unter Druck. Vielleicht ist es dein Weg, noch eine Zeit alleine zu sein...Vielleicht findest du deinen (Lebens-)Partner in 5 oder 10 Jahren? 
Lass dir Zeit, geniesse das Leben, du bist noch so jung!
Alles Gute für Dich 

Vielen Dank Das tut gut, zu hören. Ich habe mich wirklich ein wenig unter Druck gesetzt. Eigentlich dachte ich immer, ich wäre in dem Alter schon verheiratet und hätte mindestens zwei Kinder haha

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20. Oktober um 16:35

Routine? bei deiner Erzählungen hört sich das schon "krankhaft" an !? kann das sein?   wie sieht Routine bei dir aus?  was machst du dann alleine am Wochenende?

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20. Oktober um 17:02
In Antwort auf jamewii

Ich bin ja eher so diejenige, die gerne für sich ist, und zwar so oft wie möglich. An einem Wochenende treff ich mich mit Freunden und freue mich daran, und dann hab ich ganz gerne die nächsten ein, zwei Wochen wieder ganz für mich ohne an irgendwas gebunden zu sein. Ich hab so meine Routinen, die mir wichtig sind und die ich ganz allein für mich selbst erleben will, und ich mag es gar nicht, da zu oft was dran ändern zu müssen. Deshalb hab ich mich auch nie so wirklich für Beziehungen interessiert; hab jetzt mit 24 meine Erste und merke gerade, dass es mich jetzt schon ein wenig anstrengt, weil es jetzt ja quasi "verpflichtend" ist, sich zumindest einmal in der Woche zu treffen und auch, Oh Graus, hin und wieder beieinander zu übernachten (ich war noch nie ein Fan vom Übernachten. Ich bin am liebsten allein, wenn ich morgens aufwache). Sobald ich mich mit ihm treffe, freue ich mich ja und genieße es auch, Zeit mit ihm zu verbringen, aber auf die Frage "Hast du heute Zeit?" mit "Ja" zu antworten ist jedes mal ein über den Schattenspringen und die Zeit vor dem Treffen ist immer gefüllt mit "Ach, schade, den heutigen Abend hab ich nicht für mich"- Gedanken. Steh ich allein mit diesem Problem, oder gibt es hier auch noch Leute, die dasselbe Problem haben/hatten und es irgendwie überwältigt haben?

jetzt wollte ich eigentlich sagen, dass du halt den richtigen partner finden musst, der auch abstand braucht, und vielleicht tatsächlich eine der wenigen frauen bist, die mit sowas wie einer "Freundschaft +" tatsächlich glücklich und zufrieden sein könnte... aber dann hab ich das gelesen:

"Ich möchte irgendwann unbedingt heiraten und Kinder haben"
und das
"ich war nämlich tatsächlich im Leben noch nie verliebt"

somit glaube ich: du liebst diesen kerl einfach nicht! er ist nicht der richtige! sonst hättest du m.e. kein problem, ihn öfter zu sehen...

also vielleicht einfach doch noch ne weile deine freiheit genießen, und auf den richtigen warten?

p.s.: kinder werden deine freiheit und selbstbestimmung übrigens über jahre und jahrzehnte viel massiver beeinträchtigen, als so ein freund...
 

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20. Oktober um 17:08
In Antwort auf jasmin7190

Routine? bei deiner Erzählungen hört sich das schon "krankhaft" an !? kann das sein?   wie sieht Routine bei dir aus?  was machst du dann alleine am Wochenende?

Ich weiß, gesund hört sich das nicht an. Ich bin da recht speziell. Ich stelle mir zum Beispiel jeden Tag den Wecker schon um sechs Uhr, auch am Wochenende- das ist schon mal ein Diskussionspunkt weil er dann natürlich auch geweckt wird. Ich will so viel vom Wochenende wie möglich haben und deshalb will ich auch nicht den halben Tag verschlafen. Morgens bin ich auch lieber eher für mich und lasse es erstmal ruhig angehen. Wie sich der Rest des Tages gestaltet, entscheide ich dann je nach Laune heraus, aber genau das gehört für mich eben auch dazu: dass nichts verplant ist und dass ich entscheiden kann, was ich machen will, wann, wo und ob.

Dazu muss ich sagen, dass es gerade beruflich nicht so gut läuft und deshalb lebe ich nur noch von Wochenende zu Wochenende. Da ist mir jede einzelne Minute, die ich für mich selbst habe, extrem kostbar und ich will die Zeit so nutzen, wie ich es will und wie ich es sonst auch immer tue. Außerdem hat sich in diesem Jahr sehr viel für mich geändert, da ist es für mich ganz hilfreich, wenigstens meinen normalen Alltag beizubehalten. Auch, wenn es beruflich gut läuft, mag ich es nicht wirklich, meine normalen Gewohnheiten zu ändern, nur gerade ist es eben noch ein bisschen extremer.

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20. Oktober um 17:14
In Antwort auf jamewii

Ja, das mit dem Kinderwunsch ist sehr widersprüchlich haha! Ich glaube, ich bemuttere sehr gerne. Ich liebe es, für Kleinere und Schwächere zu sorgen und sie zu beschützen und zu knuddeln, und was könnte schöner sein, als wenn es die eigenen Kinder sind? Klar wird der Wunsch, allein zu sein, auch dann immer wieder auftauchen, aber bei Kindern sind die Verpflichtungen und die Verantwortungen und die Dynamik ganz anders als bei Beziehungen. Mit Erwachsenen sind soziale Interaktionen manchmal etwas auslaugender, finde ich, weil man ständig überlegt, wie man rüberkommt, was man jetzt am besten sagen sollte, wie man reagiert, etc. Kinder nehmen dich, wie du bist. Und im besten Fall haben sie ein Zimmer, wo man sie hinschicken kann, wenn sie einen nerven xD

Mein Wochenende ist die wertvollste Zeit für mich, deshalb wäre das wohl keine Alternative, aber über diese Freundschaft+ Sache habe ich auch schon nachgedacht. Das wäre perfekt für mich, aber wenn ich ihm das vorschlage, ist das entweder ein Erfolg, oder es zerstört alles, denn wenn er mich tatsächlich gerne mag und eine Zukunft mit mir möchte, will er wahrscheinlich nicht hören, dass ich jetzt doch keine Beziehung möchte sondern eher was Lockeres. Aber vielleicht kommt das auch nur auf die Formulierung an. Der Vorschlag gefällt mir.

"Kinder nehmen dich, wie du bist. Und im besten Fall haben sie ein Zimmer, wo man sie hinschicken kann, wenn sie einen nerven"

hihi... wie viele kinder kennst du, und in welchen situationen hattest du bist jetzt mit kindern zu tun?

was eigene kinder angeht, kannst du dir auf jeden fall gleich mal hinter die ohren schreiben: nein, die "nehmen dich" nicht, "wie du bist". das ist denen piepegal, denn
1) kinder denken nur an sich und
2) kinder nehmen keinerlei rücksicht auf ihre eltern und deren bedürfnisse!
und das ist auch, so lange sie klein sind, ihr gutes recht. heißt aber auch: das sich dieses prinzip irgendwann mal ändert, dauert jahre... und ist harte, harte arbeit!

wenn du was kuscheliges willst, das einerseits empathisch ist für deine gefühle und bedürfnisse, und dir andererseits deinen freiraum lässt, wäre eher eine katze zu empfehlen!

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20. Oktober um 17:17
In Antwort auf batweazel

jetzt wollte ich eigentlich sagen, dass du halt den richtigen partner finden musst, der auch abstand braucht, und vielleicht tatsächlich eine der wenigen frauen bist, die mit sowas wie einer "Freundschaft +" tatsächlich glücklich und zufrieden sein könnte... aber dann hab ich das gelesen:

"Ich möchte irgendwann unbedingt heiraten und Kinder haben"
und das
"ich war nämlich tatsächlich im Leben noch nie verliebt"

somit glaube ich: du liebst diesen kerl einfach nicht! er ist nicht der richtige! sonst hättest du m.e. kein problem, ihn öfter zu sehen...

also vielleicht einfach doch noch ne weile deine freiheit genießen, und auf den richtigen warten?

p.s.: kinder werden deine freiheit und selbstbestimmung übrigens über jahre und jahrzehnte viel massiver beeinträchtigen, als so ein freund...
 

Ich frage mich nur langsam, ob ich überhaupt in der Lage bin, jemanden zu lieben, wenn es jetzt schon nicht mit ihm klappt. Ich mag ihn ja sehr gerne und habe ja auch eindeutig Gefühle für ihn, aber da kommt eben dieser Widerspruch ins Spiel. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich meine Gefühle noch vertiefen werden, wenn ich mehr Zeit mit ihm verbringe, nur blockiert da irgendwas in meiner Psyche und sagt "Nein, du willst eigentlich lieber allein sein" haha

Und ja, das mit den Kindern ist mir bewusst xD Aber darin kann ich eine Aufgabe sehen, die mir auch Spaß macht und die erfüllend ist.

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20. Oktober um 17:19
In Antwort auf batweazel

"Kinder nehmen dich, wie du bist. Und im besten Fall haben sie ein Zimmer, wo man sie hinschicken kann, wenn sie einen nerven"

hihi... wie viele kinder kennst du, und in welchen situationen hattest du bist jetzt mit kindern zu tun?

was eigene kinder angeht, kannst du dir auf jeden fall gleich mal hinter die ohren schreiben: nein, die "nehmen dich" nicht, "wie du bist". das ist denen piepegal, denn
1) kinder denken nur an sich und
2) kinder nehmen keinerlei rücksicht auf ihre eltern und deren bedürfnisse!
und das ist auch, so lange sie klein sind, ihr gutes recht. heißt aber auch: das sich dieses prinzip irgendwann mal ändert, dauert jahre... und ist harte, harte arbeit!

wenn du was kuscheliges willst, das einerseits empathisch ist für deine gefühle und bedürfnisse, und dir andererseits deinen freiraum lässt, wäre eher eine katze zu empfehlen!

p.s. und wenn sie dann größer werden, dann fangen natürlich auch eigene kinder an, zu vergleichen! der vierjährige sohn einer bekannten hat der mal irgendwann ganz knallhart vor den latz geknallt: "die anderen mütter sind aber viel schlanker als du!"

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20. Oktober um 17:21
In Antwort auf batweazel

"Kinder nehmen dich, wie du bist. Und im besten Fall haben sie ein Zimmer, wo man sie hinschicken kann, wenn sie einen nerven"

hihi... wie viele kinder kennst du, und in welchen situationen hattest du bist jetzt mit kindern zu tun?

was eigene kinder angeht, kannst du dir auf jeden fall gleich mal hinter die ohren schreiben: nein, die "nehmen dich" nicht, "wie du bist". das ist denen piepegal, denn
1) kinder denken nur an sich und
2) kinder nehmen keinerlei rücksicht auf ihre eltern und deren bedürfnisse!
und das ist auch, so lange sie klein sind, ihr gutes recht. heißt aber auch: das sich dieses prinzip irgendwann mal ändert, dauert jahre... und ist harte, harte arbeit!

wenn du was kuscheliges willst, das einerseits empathisch ist für deine gefühle und bedürfnisse, und dir andererseits deinen freiraum lässt, wäre eher eine katze zu empfehlen!

Ich bin Erzieherin ;D Ja klar, hat sich sehr optimistisch angehört, war auch eher als Scherz gemeint. Obwohl ich sagen muss, dass meine Mutter ihre Privatsphäre damals auch sehr geschätzt hat und wir Kinder das respektiert haben. 

Und klar denken Kinder vorläufig an sich, trotzdem weisen sie einen Menschen nicht aufgrund irgendwelcher gesellschaftlicher Regeln ab. Glaub mir, den Kinderwunsch habe ich über viele Jahre überdacht; ich weiß, dass das ganz bestimmt kein Zuckerschlecken ist und ich weiß ebenso, worauf ich mich da einlasse. Wenn es denn hoffentlich jemals dazu kommt
 

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20. Oktober um 17:22
In Antwort auf batweazel

p.s. und wenn sie dann größer werden, dann fangen natürlich auch eigene kinder an, zu vergleichen! der vierjährige sohn einer bekannten hat der mal irgendwann ganz knallhart vor den latz geknallt: "die anderen mütter sind aber viel schlanker als du!"

Autsch. Tut mir leid, aber das hat mich jetzt zum Lachen gebracht xD

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20. Oktober um 17:23
In Antwort auf jamewii

Ich frage mich nur langsam, ob ich überhaupt in der Lage bin, jemanden zu lieben, wenn es jetzt schon nicht mit ihm klappt. Ich mag ihn ja sehr gerne und habe ja auch eindeutig Gefühle für ihn, aber da kommt eben dieser Widerspruch ins Spiel. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich meine Gefühle noch vertiefen werden, wenn ich mehr Zeit mit ihm verbringe, nur blockiert da irgendwas in meiner Psyche und sagt "Nein, du willst eigentlich lieber allein sein" haha

Und ja, das mit den Kindern ist mir bewusst xD Aber darin kann ich eine Aufgabe sehen, die mir auch Spaß macht und die erfüllend ist.

hmmm... was machst du denn in deiner freizeit, dass du da unbedingt allein sein willst? ich mein, das schöne an beziehungen ist ja unter anderem, dass man dinge, die man gerne tut, dann zu zweit machen kann!?

natürlich nicht alles, aber so einen grundstock an gemeinsamen interessen sollte es doch geben, finde ich!?

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20. Oktober um 17:26
In Antwort auf jamewii

Autsch. Tut mir leid, aber das hat mich jetzt zum Lachen gebracht xD

ja, uns damals auch... aber natürlich auch die frage aufgeworfen, woher er das wohl hatte (den dass ihm das tatsächlich selber aufgefallen ist, halt ich für eher unwahrscheinlich)

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20. Oktober um 17:30
In Antwort auf batweazel

hmmm... was machst du denn in deiner freizeit, dass du da unbedingt allein sein willst? ich mein, das schöne an beziehungen ist ja unter anderem, dass man dinge, die man gerne tut, dann zu zweit machen kann!?

natürlich nicht alles, aber so einen grundstock an gemeinsamen interessen sollte es doch geben, finde ich!?

Meistens erhole ich mich von der Arbeitswoche um ehrlich zu sein und tanke Energie. Das heißt, ich mache nicht unbedingt was Ausgefallenes oder Interessantes. Ich lese viel und schreibe gerne, oder gehe spazieren und höre dabei Musik, oder ich verschönere die Wohnung oder mache Gartenarbeit. Manchmal habe ich auch Tage, an denen ich einfach nur daliege und schaue, was so in der Glotze läuft. Der springende Punkt ist, dass ich selbst spontan entscheiden kann, wann ich was machen will. Ich muss nichts absprechen, sondern einfach nur machen, und ich muss keine Rücksicht auf irgendjemanden bei der Tagesplanung nehmen. Ich weiß nicht wirklich, wie ich darauf verzichten kann, denn meine Woche ist schon so voll von sozialen Interaktionen, dass ich am Wochenende einfach nur allein verschnaufen will

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20. Oktober um 17:50
In Antwort auf jamewii

Meistens erhole ich mich von der Arbeitswoche um ehrlich zu sein und tanke Energie. Das heißt, ich mache nicht unbedingt was Ausgefallenes oder Interessantes. Ich lese viel und schreibe gerne, oder gehe spazieren und höre dabei Musik, oder ich verschönere die Wohnung oder mache Gartenarbeit. Manchmal habe ich auch Tage, an denen ich einfach nur daliege und schaue, was so in der Glotze läuft. Der springende Punkt ist, dass ich selbst spontan entscheiden kann, wann ich was machen will. Ich muss nichts absprechen, sondern einfach nur machen, und ich muss keine Rücksicht auf irgendjemanden bei der Tagesplanung nehmen. Ich weiß nicht wirklich, wie ich darauf verzichten kann, denn meine Woche ist schon so voll von sozialen Interaktionen, dass ich am Wochenende einfach nur allein verschnaufen will

nun, das liegt vielleicht daran, dass ihr noch in einem sehr frühen stadium der beziehung seid, wo man natürlich versucht, immer was gemeinsam zu machen, und jeder meint, man müsse sich permanent mit dem anderen befassen, und ihm oder ihr seine volle aufmerksamkeit schenken...

aber so sieht ja nicht der alltag einer beziehung aus!!!

meine frau und ich machen, seit die kinder aus dem haus sind, nach dem gemeinsamen abendessen auch oft noch ne weile was getrennt. treffen freunde, gehen hobbys nach, oder erledigen irgendwas. am ende des abends trifft man sich dann meist vor dem fernseher, oder sitzt zusammen in der bibliothek und jeder liest irgendwas. dabei kann man miteinander reden, muss man aber nicht.

m.e. muss es ja unter anderem auch das ziel der kennenlernphase sein, festzustellen, ob man mit dem anderen ein gemeinsames leben führen kann und will. und dazu gehört eben nicht nur, dass man miteinander reden kann! man muß auch mal miteinander schweigen können!

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20. Oktober um 17:53
In Antwort auf jamewii

Meistens erhole ich mich von der Arbeitswoche um ehrlich zu sein und tanke Energie. Das heißt, ich mache nicht unbedingt was Ausgefallenes oder Interessantes. Ich lese viel und schreibe gerne, oder gehe spazieren und höre dabei Musik, oder ich verschönere die Wohnung oder mache Gartenarbeit. Manchmal habe ich auch Tage, an denen ich einfach nur daliege und schaue, was so in der Glotze läuft. Der springende Punkt ist, dass ich selbst spontan entscheiden kann, wann ich was machen will. Ich muss nichts absprechen, sondern einfach nur machen, und ich muss keine Rücksicht auf irgendjemanden bei der Tagesplanung nehmen. Ich weiß nicht wirklich, wie ich darauf verzichten kann, denn meine Woche ist schon so voll von sozialen Interaktionen, dass ich am Wochenende einfach nur allein verschnaufen will

Okay, also für mich klingt das ja so, dass es hier vor allem darum geht seine innere Mitte zu finden, also den Ausgleich zu haben. Du sagst ja selbst, dass du in der Woche als Erzieherin eh schon so viel soziale Kontakte hast, dass kann ich absolut nachvollziehen, dass man da nicht so viel reden oder unternehmen mag .

Ja , die F+ kann sehr praktisch sein. Männer denken da manchmal praktischer und ich schätze (neben der sex und liebe trennen Sache) ist das wohl einer der Gründe, warum sich mehr Männer für eine lockere Beziehung interessieren, aber sehr wenig Frauen.

Ob er das nun auch tut oder das für ihn tabu ist, könntest du ja vielleicht vorsichtig erfragen. Wie er z.b. zum Thema F+ allgemein steht.

Und vom Typ Mann her, könnte es aber auch genug geben, die dir einfach diesen Freiraum lassen. Eben je nach Bedürfnis. Ich würde jedenfalls z.b. keine Vorschriften machen, bin auch oft ausgelaugt und dann hat man eben nur ne kuschelige Zeit zusammen ohne große Unternehmungen.
Es ist halt ein Zusammenspiel der Bedürfnisse. Wenn du weißt dass dein Partner kein Problem damit hat, dass du das tun willst, was du magst und nur selten mal ein "geplanter Termin" ansteht, dann brauchst du dich ja gar nicht unter Druck fühlen, hast keine Last und empfindest das vermutlich dann auch als angenehm.

Wenn du weißt, dass er damit klar kommt, er aber hin und wieder schon mal was unternehmen will, ist es immer gut Kompromisse zu finden, an die man sich auch gewöhnen kann. So nach dem Motto, okay in dieser Woche muss ich mal was mit ihm mehr machen, aber die woche darauf, brauch ich auf gar nix verzichten.

 

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20. Oktober um 17:59
In Antwort auf batweazel

nun, das liegt vielleicht daran, dass ihr noch in einem sehr frühen stadium der beziehung seid, wo man natürlich versucht, immer was gemeinsam zu machen, und jeder meint, man müsse sich permanent mit dem anderen befassen, und ihm oder ihr seine volle aufmerksamkeit schenken...

aber so sieht ja nicht der alltag einer beziehung aus!!!

meine frau und ich machen, seit die kinder aus dem haus sind, nach dem gemeinsamen abendessen auch oft noch ne weile was getrennt. treffen freunde, gehen hobbys nach, oder erledigen irgendwas. am ende des abends trifft man sich dann meist vor dem fernseher, oder sitzt zusammen in der bibliothek und jeder liest irgendwas. dabei kann man miteinander reden, muss man aber nicht.

m.e. muss es ja unter anderem auch das ziel der kennenlernphase sein, festzustellen, ob man mit dem anderen ein gemeinsames leben führen kann und will. und dazu gehört eben nicht nur, dass man miteinander reden kann! man muß auch mal miteinander schweigen können!

p.s. das wichtigste ganz vergessen:

m.e. solltest du mit deinem freund über deine zweifel reden! wenn er der richtige ist, und dich für die richtige hält, dann solltet ihr auch in der lage sein, einen weg zu finden, wie ihr damit umgehen wollt. und das probiert ihr dann aus... entweder, es funktioniert, oder halt nicht. und dann wird wieder geredet...

ihn nur aus einem komischen bauchgefühl heraus einfach abzuservieren, ohne dass es dafür irgendwelche konkreten gründe gibt, kann man zwar machen... aber damit macht man es sich halt auch verdammt einfach!

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20. Oktober um 18:02
In Antwort auf jamewii

Meistens erhole ich mich von der Arbeitswoche um ehrlich zu sein und tanke Energie. Das heißt, ich mache nicht unbedingt was Ausgefallenes oder Interessantes. Ich lese viel und schreibe gerne, oder gehe spazieren und höre dabei Musik, oder ich verschönere die Wohnung oder mache Gartenarbeit. Manchmal habe ich auch Tage, an denen ich einfach nur daliege und schaue, was so in der Glotze läuft. Der springende Punkt ist, dass ich selbst spontan entscheiden kann, wann ich was machen will. Ich muss nichts absprechen, sondern einfach nur machen, und ich muss keine Rücksicht auf irgendjemanden bei der Tagesplanung nehmen. Ich weiß nicht wirklich, wie ich darauf verzichten kann, denn meine Woche ist schon so voll von sozialen Interaktionen, dass ich am Wochenende einfach nur allein verschnaufen will

du bist ein egoist!!   und das ist auch okay. Aber eine Partnerschaft kann man so eben nicht führen

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21. Oktober um 8:52
In Antwort auf jamewii

Ich bin ja eher so diejenige, die gerne für sich ist, und zwar so oft wie möglich. An einem Wochenende treff ich mich mit Freunden und freue mich daran, und dann hab ich ganz gerne die nächsten ein, zwei Wochen wieder ganz für mich ohne an irgendwas gebunden zu sein. Ich hab so meine Routinen, die mir wichtig sind und die ich ganz allein für mich selbst erleben will, und ich mag es gar nicht, da zu oft was dran ändern zu müssen. Deshalb hab ich mich auch nie so wirklich für Beziehungen interessiert; hab jetzt mit 24 meine Erste und merke gerade, dass es mich jetzt schon ein wenig anstrengt, weil es jetzt ja quasi "verpflichtend" ist, sich zumindest einmal in der Woche zu treffen und auch, Oh Graus, hin und wieder beieinander zu übernachten (ich war noch nie ein Fan vom Übernachten. Ich bin am liebsten allein, wenn ich morgens aufwache). Sobald ich mich mit ihm treffe, freue ich mich ja und genieße es auch, Zeit mit ihm zu verbringen, aber auf die Frage "Hast du heute Zeit?" mit "Ja" zu antworten ist jedes mal ein über den Schattenspringen und die Zeit vor dem Treffen ist immer gefüllt mit "Ach, schade, den heutigen Abend hab ich nicht für mich"- Gedanken. Steh ich allein mit diesem Problem, oder gibt es hier auch noch Leute, die dasselbe Problem haben/hatten und es irgendwie überwältigt haben?

Es gibt Menschen, die Gefühle nur langsam zulassen.

Ich hatte auch einmal einen Job, in dem mir die Menschen insbesondere nach der Arbeit oft ihr Herz ausschütteten. Insofern fühle ich mit dir. Am Wochenende wollte ich dann nur mehr ein heißes Bad und Schweigen. 

Wie hier schon geschrieben steht: In einer Beziehung sollte man auch miteinander schweigen oder einfach nur gemeinsam abhängen können. Vielleicht pendelt sich alles noch mit der Zeit für euch beide stimmig ein.

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