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Extrem schwierige Situation

4. Juni um 5:25 Letzte Antwort: 5. Juni um 11:39

Hallo zusammen!
Ich (m) 32, glücklich verheiratet, bin neu hier und möchte euch meine Situation vorstellen, um einfach eine Meinung dazu zu hören und vielleicht selbst einen Durchblick bekomme, indem ich es niederschreibe.

Zu den Eckdaten: Meine Frau ist 20 Jahre älter als ich und hat eine 20 jährige Tochter. Wir haben uns vor ca. 8 Jahren kennengelernt und vor ca. 5 Jahren geheiratet. Mit ihrer Tochter habe ich mich eigentlich immer gut verstanden.

Nun noch eine kurze Vorgeschichte:
Vor ungefähr 2 Jahren hatte sich das Verhältnis zwischen der Tochter und mir erstaunlich gut entwickelt. Wir hatten öfter mal Zeit verbracht, viel geredet und viel gelacht. Sie hatte mir sogar einige Geheimnisse anvertraut, die sie ihrer Mutter nie erzählt hätte. Nun kam es dazu, dass ich mich eines Tages dabei ertappt habe, in Gedanken versunken bei ihr zu sein. Mir war aufgefallen, dass ich sie irgendwie aus einem anderem Blickwinkel betrachte. Aus der kleinen Tochter hatte sich eine wundervolle Frau entwickelt. Meine größte Befürchtung war nun, dass ich mich verlieben würde. Und ich wusste, das geht nicht und das darf nicht sein. Zumal sie lesbisch ist und ich meine Frau liebe. Eines Abends, nachdem ich ein paar Gläser Wein allein getrunken hatte, hielt ich es für eine tolle Idee, ihr meine Gedanken zu schreiben. War ja klar, dass das schief geht. Sie hatte gleich am nächsten Tag ( richtigerweise ) alle Nachrichten an meine Frau weitergeschickt. Ich konnte die Situation auflösen, indem ich mir selbst, meiner Frau und ihrer Tochter erklärte, dass das alles Gefühle waren ohne jeglichen sexuellen Hintergrund ( und das war auch wirklich so ). Meine Frau hatte mich verstanden und hat es so akzeptiert, Ihre Tochter ist auf Distanz gegangen und es hat etwas gedauert, bis alles wieder normal war. Sie hatte kurz darauf eine feste Freundin kennengelernt und war seitdem auch nur noch selten bei uns zu Hause.

Seit einigen Wochen ist meine Stieftochter nun öfter präsent. An einem Abend saßen wir bis es wieder hell wurde zu zweit zusammen, haben getrunken und geredet ( teils über wirklich intime Sachen und Sorgen). An diesem Abend fragte sie, ob ich sie adoptieren würde. Was nun bald in die Tat umgesetzt wird. Seitdem kommt sie gern mit ihrer Freundin am Wochenende bei uns zum Kochen vorbei. Ich hole sie auch öfter von der Arbeit ab ( beinahe jeden Tag ). Und eigentlich gab es in den letzten 4 Wochen keinen Tag, an dem wir uns nicht gesehen hatten. Es gab sogar 2 Wochen am Stück, die sie bei uns verbracht hat, wir hatten jeden Tag zu zweit verbracht.  Hinzu kommt, dass unser Whatsapp-Chat vermutlich 5mal so lang ist, wie der mit meiner Frau. Wenn wir uns sehen, vergeht kaum eine Minute, in der wir nicht lachen. Wir "lästern" sogar über unsere Partner.
Und seit vermutlich 3 Wochen bin ich an dem Punkt, an dem ich merke, dass da wirklich nun Gefühle vorhanden sind, die nicht sein dürfen. Und ich bin nun völlig verwirrt. Ich will gern ihr Vater sein. Denn mein größter Wunsch: dass sie als meine Stieftochter einfach glücklich ist. Und weiterhin möchte ich meine Ehe behalten, wie sie ist. Ich liebe meine Frau. Bei ihr hab ich die Geborgenheit und Vertrautheit. Und dann die Gegenseite: Wenn ich in ihre Augen schaue, könnte ich mich auf ewig darin verlieren. Sie bringt mich so zum lachen, wie meine Frau es nicht kann. Bei ihr fühle ich mich irgendwie jünger und leichter. Weiterhin möchte sie relativ viel Zeit mit mir verbringen und das, obwohl ihre Freundin schon eifersüchtig auf mich ist. Dann lässt sie mir ab und an kleine Aufmerksamkeiten zukommen.
Und ich bekomme immer mehr Schuldgefühle. Als würde ich sie belügen...bzw. meine Frau ja dann auch. Aber ich kann diese Gefühle und Gedanken irgendwie nicht abstellen. Ich kann nicht mal auf Distanz gehen, wie sollte ich das begründen?

Vielleicht hat jemand von euch ein paar Gedanken dazu.

Viele Grüße

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4. Juni um 6:52

Ernsthaft jetzt?

Der Punkt ist nicht, dass du verbotenen Wünschen nachhängst. Vielmehr bestürzt mich der Umstand, dass dich ihre sexuelle Orientierung offenbar nicht interessiert.

Also lieben kannst du sie gerne. Bloß bitte als Tochter und nicht als Frau. Mal davon abgesehen, dass du ja schon eine Frau hast. Außerdem sind diese ganzen Mutter-Tochter-Geschichten eher was für das Porno-Kino und nicht für das echte Leben...

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4. Juni um 7:16

Hi, Gefühle entwickeln sich nun mal, dafür kann kein Mensch etwas.
Ich denke das eine Adoption unter diesen Aspekten nicht durchgeführt werden sollte. 
Wie py158 bereits geschrieben hat, solltest du Gefühle wie für eine Tochter haben. Die hast du aber nicht mehr. Deshalb sehe ich eine Adoption äußerst kritisch. 
Du schreibst immer wieder wie wichtig dir deine Frau ist. Kann es dennoch sein, dass dir etwas in deiner Ehe fehlt? Wenn ja solltest du dich vll erst einmal darauf konzentrieren. 
Zumal erwähnst du, dass du dich in der Nähe der Tochter jünger und leichter fühlst. Spielt der Altersunterschied zwischen dir und deiner Frau vll eine Rolle? 
Das deine Stieftochter dir gegenüber aufmerksam und aufgeschlossen ist liegt daran, das du seit ihrem 12 Lebensjahr ein Teil ihres Lebens bist. 

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4. Juni um 8:06
In Antwort auf sophia1989

Hi, Gefühle entwickeln sich nun mal, dafür kann kein Mensch etwas.
Ich denke das eine Adoption unter diesen Aspekten nicht durchgeführt werden sollte. 
Wie py158 bereits geschrieben hat, solltest du Gefühle wie für eine Tochter haben. Die hast du aber nicht mehr. Deshalb sehe ich eine Adoption äußerst kritisch. 
Du schreibst immer wieder wie wichtig dir deine Frau ist. Kann es dennoch sein, dass dir etwas in deiner Ehe fehlt? Wenn ja solltest du dich vll erst einmal darauf konzentrieren. 
Zumal erwähnst du, dass du dich in der Nähe der Tochter jünger und leichter fühlst. Spielt der Altersunterschied zwischen dir und deiner Frau vll eine Rolle? 
Das deine Stieftochter dir gegenüber aufmerksam und aufgeschlossen ist liegt daran, das du seit ihrem 12 Lebensjahr ein Teil ihres Lebens bist. 

Um es gleich klarzustellen, ich gehe hier keinen Wünschen nach. Ich habe mir diese Gefühle nicht ausgesucht. Ich würde sie mir einfach wegwünschen. Denn als Tochter ist sie mir lieber und wichtiger. Und ihre sexuelle Orientierung ist mir wohl bewusst. Nur wie gesagt, das ändert nichts an der Situation.

Und sehe das genau so: eine Adoption unter diesem Umstand wäre nicht aufrichtig. Genau das ärgert mich nochmals!

Sicherlich ein guter Ansatz, dass etwas in der Ehe fehlt... daran werde und muss ich arbeiten.

Danke für eure Antworten. Es tut zumindest gut, darüber zu reden.

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4. Juni um 8:23
In Antwort auf py158

Ernsthaft jetzt?

Der Punkt ist nicht, dass du verbotenen Wünschen nachhängst. Vielmehr bestürzt mich der Umstand, dass dich ihre sexuelle Orientierung offenbar nicht interessiert.

Also lieben kannst du sie gerne. Bloß bitte als Tochter und nicht als Frau. Mal davon abgesehen, dass du ja schon eine Frau hast. Außerdem sind diese ganzen Mutter-Tochter-Geschichten eher was für das Porno-Kino und nicht für das echte Leben...

"Danke", dass du das in die Porno-Schiene einordnest.
Etwas derb oberflächlich und nicht hilfreich.

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4. Juni um 8:28
In Antwort auf diamonddog

"Danke", dass du das in die Porno-Schiene einordnest.
Etwas derb oberflächlich und nicht hilfreich.

Okay, und welche Hilfe hast du dir denn vorgestellt? Glaube mir, Gedanken wie die von dir geäußerten habe ich schon öfters gehört. Die Porno-Schiene hat in meinen Augen den Vorteil der Ehrlichkeit. Hat aber mit deinem Problem nix zu tun. Die Interpretation kam von dir...

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4. Juni um 8:59
In Antwort auf py158

Okay, und welche Hilfe hast du dir denn vorgestellt? Glaube mir, Gedanken wie die von dir geäußerten habe ich schon öfters gehört. Die Porno-Schiene hat in meinen Augen den Vorteil der Ehrlichkeit. Hat aber mit deinem Problem nix zu tun. Die Interpretation kam von dir...

Mir ist's schon Hilfe genug, dass ich das niedergeschrieben und mit anderen geteilt habe. Wenn dann vielleicht noch ein guter Rat dazu kommt, ist's noch besser.

Ich reagiere nur gerade sehr sensibel auf solche Anspielungen, weil ich sexuelle Gedanken in dieser Richtung nicht zulasse. Das ist eine "Tür", die ich nicht öffnen werde!

Die ganze Sache ist für mich eine höchst fremde Art von Verliebtsein, weil ich keinen Kummer empfinde, obwohl ich weiß, dass das keine Zukunft hat. Ich bin sogar glücklich darüber, dass sie zur Zeit glücklich mit ihrer Freundin ist.

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4. Juni um 9:14
Beste Antwort

Auch wenn du dich in ihrer Nähe wieder jünger fühlst, solltest anfangen, wie ein Erwachsener Mann zu handeln und nicht wie ein Teenager.

Wenn man merkt, das man Gefühle entwickelt, dann unterbindet man den Kontakt bzw reduziert ihn auf ein Minimum.

Du hast dich in diese Situation selbst katapultiert, weil du deine eigenen Warnleuchten ignoriert hast.

Niemand kann etwas für seine Gefühle aber für sein Handeln schon.

Wenn du die Situation nicht willst, dann ändere sie.
Lösch dein blödes WhatsApp, damit ihr nicht im Dauerkontakt stehen könnt und verbringe mehr Zeit mit deiner Frau, statt mit ihrer Tochter.

Arbeitet aktiv an deiner Beziehung, geht wenn nötig zu einer Eheberatung.

Für mich wäre es in diesem Alter übrigens ein tiefer Bruch gewesen, wenn meine erwachsene Vertrauensperson solche Gefühle hätte.

Sie möchte adoptiert werden, weil sie in dir einen guten Vater sieht. Arbeite daran, genau das für sie sein zu können.

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4. Juni um 9:42

Danke für deine Ansicht!

Wahrscheinlich ist es wirklich so, ich hab mich teils darüber gefreut, dass ich etwas gutes empfinde, obwohl es das falsche ist. Und vielleicht hätte ich das aufhalten können.

Ich möchte jetzt gerade um jeden Preis zurück zu dem Punkt, bevor bei mir was gefunkt hat. Denn eines sehe ich noch ganz klar: ich möchte sie als diesen besonderen Mensch, als Tochter nie verlieren.

Eine Eheberatung wird wohl nicht nötig sein. Es ist nichts kaputt, nur vielleicht eingeschlafen. Und daran muss ich nun arbeiten.

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4. Juni um 9:52

Zu einer Eheberatung geht man ja auch nicht nur, weil etwa kaputt ist

Offenbar ist eure Kommunikation nicht mehr so gut, sonst wäre es niemals so weit gekommen. Du scheinst nicht genau sagen zu können, was dir fehlt, ansonsten hättet ihr das ja schon gemeinsam angepackt.

War ja auch nur ein gut gemeinter Rat.
Oft kommt man aus diesem Kreislauf nicht mehr raus, auch wenn man meint, das Problem wäre ein ganz simples, das leicht zu beheben ist. Aber unter der Oberfläche brodelt oft viel mehr.

Auf jedenfall viel Glück.

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4. Juni um 10:22
In Antwort auf diamonddog

Hallo zusammen!
Ich (m) 32, glücklich verheiratet, bin neu hier und möchte euch meine Situation vorstellen, um einfach eine Meinung dazu zu hören und vielleicht selbst einen Durchblick bekomme, indem ich es niederschreibe.

Zu den Eckdaten: Meine Frau ist 20 Jahre älter als ich und hat eine 20 jährige Tochter. Wir haben uns vor ca. 8 Jahren kennengelernt und vor ca. 5 Jahren geheiratet. Mit ihrer Tochter habe ich mich eigentlich immer gut verstanden.

Nun noch eine kurze Vorgeschichte:
Vor ungefähr 2 Jahren hatte sich das Verhältnis zwischen der Tochter und mir erstaunlich gut entwickelt. Wir hatten öfter mal Zeit verbracht, viel geredet und viel gelacht. Sie hatte mir sogar einige Geheimnisse anvertraut, die sie ihrer Mutter nie erzählt hätte. Nun kam es dazu, dass ich mich eines Tages dabei ertappt habe, in Gedanken versunken bei ihr zu sein. Mir war aufgefallen, dass ich sie irgendwie aus einem anderem Blickwinkel betrachte. Aus der kleinen Tochter hatte sich eine wundervolle Frau entwickelt. Meine größte Befürchtung war nun, dass ich mich verlieben würde. Und ich wusste, das geht nicht und das darf nicht sein. Zumal sie lesbisch ist und ich meine Frau liebe. Eines Abends, nachdem ich ein paar Gläser Wein allein getrunken hatte, hielt ich es für eine tolle Idee, ihr meine Gedanken zu schreiben. War ja klar, dass das schief geht. Sie hatte gleich am nächsten Tag ( richtigerweise ) alle Nachrichten an meine Frau weitergeschickt. Ich konnte die Situation auflösen, indem ich mir selbst, meiner Frau und ihrer Tochter erklärte, dass das alles Gefühle waren ohne jeglichen sexuellen Hintergrund ( und das war auch wirklich so ). Meine Frau hatte mich verstanden und hat es so akzeptiert, Ihre Tochter ist auf Distanz gegangen und es hat etwas gedauert, bis alles wieder normal war. Sie hatte kurz darauf eine feste Freundin kennengelernt und war seitdem auch nur noch selten bei uns zu Hause.

Seit einigen Wochen ist meine Stieftochter nun öfter präsent. An einem Abend saßen wir bis es wieder hell wurde zu zweit zusammen, haben getrunken und geredet ( teils über wirklich intime Sachen und Sorgen). An diesem Abend fragte sie, ob ich sie adoptieren würde. Was nun bald in die Tat umgesetzt wird. Seitdem kommt sie gern mit ihrer Freundin am Wochenende bei uns zum Kochen vorbei. Ich hole sie auch öfter von der Arbeit ab ( beinahe jeden Tag ). Und eigentlich gab es in den letzten 4 Wochen keinen Tag, an dem wir uns nicht gesehen hatten. Es gab sogar 2 Wochen am Stück, die sie bei uns verbracht hat, wir hatten jeden Tag zu zweit verbracht.  Hinzu kommt, dass unser Whatsapp-Chat vermutlich 5mal so lang ist, wie der mit meiner Frau. Wenn wir uns sehen, vergeht kaum eine Minute, in der wir nicht lachen. Wir "lästern" sogar über unsere Partner.
Und seit vermutlich 3 Wochen bin ich an dem Punkt, an dem ich merke, dass da wirklich nun Gefühle vorhanden sind, die nicht sein dürfen. Und ich bin nun völlig verwirrt. Ich will gern ihr Vater sein. Denn mein größter Wunsch: dass sie als meine Stieftochter einfach glücklich ist. Und weiterhin möchte ich meine Ehe behalten, wie sie ist. Ich liebe meine Frau. Bei ihr hab ich die Geborgenheit und Vertrautheit. Und dann die Gegenseite: Wenn ich in ihre Augen schaue, könnte ich mich auf ewig darin verlieren. Sie bringt mich so zum lachen, wie meine Frau es nicht kann. Bei ihr fühle ich mich irgendwie jünger und leichter. Weiterhin möchte sie relativ viel Zeit mit mir verbringen und das, obwohl ihre Freundin schon eifersüchtig auf mich ist. Dann lässt sie mir ab und an kleine Aufmerksamkeiten zukommen.
Und ich bekomme immer mehr Schuldgefühle. Als würde ich sie belügen...bzw. meine Frau ja dann auch. Aber ich kann diese Gefühle und Gedanken irgendwie nicht abstellen. Ich kann nicht mal auf Distanz gehen, wie sollte ich das begründen?

Vielleicht hat jemand von euch ein paar Gedanken dazu.

Viele Grüße

Wo ist denn deine Frau die ganze Zeit? Und die Freundin deiner Stieftochter? Warum seid ihr so oft allein?

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4. Juni um 17:05
In Antwort auf bissfest

Wo ist denn deine Frau die ganze Zeit? Und die Freundin deiner Stieftochter? Warum seid ihr so oft allein?

Durch verschiedene Arbeitszeiten hatte sich das so ergeben. Aber in letzter Zeit kommt es eher seltener vor, dass wir zu zweit allein sind.
Ich will nun auch darauf achten, solche Situationen zu vermeiden.

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5. Juni um 4:23

Hallo, Diamant..,

ich glaube dir, daß du mit Vermeidung solcher Situationen das Richtige zu tun glaubst.

Ich bezweifle es. Überlege bitte, ob es denkbar, möglich und wirkungsvoll wäre, eine Dreipersonen-Diskussion mit Mutter und Tochter zu führen. Es ist garantiert die schmerzhafte Variante, aber es steht ja auch die Adoption an. Wenn erst danach irgendwann diese Fakten auf den Tisch kommen, dann brennts im Karton!

Ich bin halt der Typ für sowas, ins eiskalte Wasser springen.  Herausfinden, wie sie reagieren.  Lieber die Adoption verschieben (und das, lieber Diamant, könntest du nicht ohne Begründung!  ). Denn irgendwann mußt du mit deiner Frau darüber reden,  ebenso mit ihrer Tochter.

Deine Frau wird vermutlich über die tieferliegenden Gründe reden wollen, weil es vielleicht mit eurem Alter zu tun haben könnte. Die Tochter will auch verstehen wollen, warum sich dein Benehmen ihr gegenüber ändert. Ich halte es für möglich, daß beide vernünftig reagieren und ihr gemeinsam Lösung und Befreiung erarbeitet. Genauso ist es denkbar, daß es katastrophal wird. Du kennst sie, du kannst abwägen.

Sollte ein Denkanstoß sein, vielleicht nicht durchführbar.

Viel Glück
Pi

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5. Juni um 11:39
In Antwort auf pi-choo

Hallo, Diamant..,

ich glaube dir, daß du mit Vermeidung solcher Situationen das Richtige zu tun glaubst.

Ich bezweifle es. Überlege bitte, ob es denkbar, möglich und wirkungsvoll wäre, eine Dreipersonen-Diskussion mit Mutter und Tochter zu führen. Es ist garantiert die schmerzhafte Variante, aber es steht ja auch die Adoption an. Wenn erst danach irgendwann diese Fakten auf den Tisch kommen, dann brennts im Karton!

Ich bin halt der Typ für sowas, ins eiskalte Wasser springen.  Herausfinden, wie sie reagieren.  Lieber die Adoption verschieben (und das, lieber Diamant, könntest du nicht ohne Begründung!  ). Denn irgendwann mußt du mit deiner Frau darüber reden,  ebenso mit ihrer Tochter.

Deine Frau wird vermutlich über die tieferliegenden Gründe reden wollen, weil es vielleicht mit eurem Alter zu tun haben könnte. Die Tochter will auch verstehen wollen, warum sich dein Benehmen ihr gegenüber ändert. Ich halte es für möglich, daß beide vernünftig reagieren und ihr gemeinsam Lösung und Befreiung erarbeitet. Genauso ist es denkbar, daß es katastrophal wird. Du kennst sie, du kannst abwägen.

Sollte ein Denkanstoß sein, vielleicht nicht durchführbar.

Viel Glück
Pi

Ich bin auch der Typ, der offensichtliche Probleme sofort anspricht und klären möchte. Auch dieses Szenario habe ich durchgespielt. Es ist nur so, dass meine Frau extrem eifersüchtig reagiert. In diesem Fall wäre sie sogar eifersüchtig auf ihre Tochter. Das würde sich zusätzlich negativ auf deren Beziehung auswirken und das möchte ich auf gar keinen Fall. Kurzum, wenn ich das bei beiden anspreche, würde das ein riesen Desaster ergeben.

Die Adoption lässt sich absehbar rauszögern. Es gibt noch keinen festen Termin in dieser Sache.

Ich bin demnächst für ein paar Wochen nicht daheim. Da möchte ich die Zeit und den Abstand nutzen, um einen klaren Kopf zu bekommen. 

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