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exklusivität

1. August 2004 um 11:03

warum ist es so, dass die meisten menschen (mich eingeschlossen) sich nicht mit dem gedanken anfreunden können, ihren partner auf einer sexuellen ebene mit einem anderen menschen zu teilen? auf anderen ebenen klappts ja auch.
warum ist sexualität so eng mit dem *exklusivitäts-anspruch* verknüpft?

ich rede jetzt nicht von fremdgehen oder betrügen, da spielen ja noch andere faktoren wie lügen oder vertrauensbrüche hinein.

ich würde so gerne wissen, WARUM es so ist (bei denen, wo es so ist), dass sich sexuelle intimität, nähe und vertrauen meist nur in einer monogam gelebten beziehung entwickeln (können).

ist das anerzogen? irgendwas ganz früh verinnerlichtes?

ich weiß von mir, dass mein selbstwertgefühl einen knicks bekäme, wenn ich meinem partner nicht *genügen* würde. würde mich *kleiner* machen.
aber wieso ist das so?

ich glaube ja selbst ganz fest daran, dass ein einziger mensch nicht alle meine unzähligen bedürfnisse *g* etc. erfüllen kann.
liegt es daran, dass man sich diese tatsache nicht eingestehen mag, weil sie ein romantik-killer o.ä. ist?

für mich ist diese *offenheit* (klingt so schön positiv) nicht das nonplusultra, aber ich hätte zumindest gerne die option, mich entscheiden zu können und nicht von vorneherein etwas ausschließen zu müssen, nur weil ich es nicht *kann*.

liebe grüße

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1. August 2004 um 11:28

Exklusivität
Warum willst Du unbedingt offen sein, wenn Du es nicht bist?

Was ist denn so schlimm daran, wenn zwei Menschen einander in jeder Hinsicht treu sind?

Weißt Du, was mir zunehmend auffällt?

Früher gab es jede Menge Druck auf Menschen, die sich der gesellschaftlichen Norm entzogen und offen ihre sexuelle Untreue auslebten.

Ich bin froh, daß diese Zeiten vorüber sind.

Aber heute zeigt sich das Gegenteil:
Man kommt sich schon fast anormal vor, wenn man einfach nur jemand finden möchte, den man lieben kann, der einen zurückliebt, mit dem man durch alle Höhen und Tiefen des Lebens gemeinsam gehen und auf den man sich nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten verlassen kann. Und der ebensowenig das Bedürfnis hat, woanders rumzuvögeln, wie man selbst!

Du schreibst, Du hättest gern die Option, Dich entscheiden zu können.

Was hindert Dich eigentlich daran - außer dem inneren Schweinehund.. äh... Gewissen?

Wenn Du eine offene Beziehung führen willst, dann tu es doch, aber sei doch wenigstens tapfer genug, zu Deinen Vorstellungen zu stehen und mit der Konsequenz zu leben, wenn Du Deine Einstellung offen zeigst: Nämlich, daß Du für etliche Männer uninteressant wirst - zumindest, was eine ernsthafte Beziehung angeht.

Das ist nun mal so!

Genauso wie Du damit rechnen mußt, angelogen und betrogen zu werden, wenn Du von vornherein sagst, daß Du auf sexueller Treue bestehst.

Wichtig ist doch nicht, ob man mono- oder polygam veranlagt ist, sondern daß man offen und ehrlich damit umgeht, daß man seine inneren Werte nicht verrät, so daß man stets in den Spiegel blicken kann, ohne einen Fremden darin zu sehen!

Bleib cool und laß Dich von dem Medienrummel nicht kirre machen... es besteht ein krasses Mißverhältnis zwischen dem Sexrummel, der uns bei "Wahre Liebe" & Co. vorgegaukelt wird und dem, was real in vielen Beziehungen erwartet und gelebt wird.

Schönen Sonntag noch,
Werner

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1. August 2004 um 11:30

Moin Pet!
Ich bin ja ein Verfechter der Urinstinkte. "ggg"
Und demnach haben gerade Frauen grundsätzlich das Bedürfnis, Männer fest an sich zu binden, um die bestmögliche Aufzucht der Jungen zu gewährleisten.
Denn eigentlich sehe ich keinen anderen Grund, warum man (schließe mich selbst da mit ein!) sonst auf Exklusivität in Sachen Sex bestehen sollte.

Ich kann ganz prima zwischen Sex und Liebe trennen, hatte schon Affairen mit Männern, bei denen es mir schlimmstenfalls einen kleinen Stich versetzt hätte, wenn ich gewußt hätte, daß sie auch mit anderen was laufen haben, aber wenn ich wirklich verliebt bin und eine feste Beziehung eingehe, habe ich ebenfalls diesen Ausschließlicheitsanspruch.

Ich denke, daher ist eine möglichst große Übereinstimmung und gemeinsame Weiterentwicklung auf diesem Gebiet für mich auch wichtiger, als viele andere Sachen.
Es gibt mir das (wahrscheinlich nichtmal zutreffende) Gefühl, daß mein Partner zumindest nicht fremdgehen wird, um sich außerhalb der Beziehung irgendwas zu suchen, was er zuhause nicht bekommt.

Bleibt dummerweise noch der vermutlich weitaus größere Bereich - nämlich, daß jemand sich anderweitig vergnügt, weil es zuhause auf anderer Ebene nicht stimmt oder weil sich die Gelegenheit gerade so ergab.

Ich lasse meinen Partner zwar in dem Glauben, daß ich die Beziehung in jedem Fall beenden würde, aber ich weiß, daß ich das nicht sofort, bzw. endgültig machen würde. "gg"

Ich würde mir schon Gedanken machen, woran es gelegen hat und ob da noch was zu retten ist.

Eine wirklich offene Beziehung könnte ich mir niemals vorstellen.
Solange zuhause alles gut ist, hab ich keine Augen für andere Männer. Klar flirtet man mal oder findet jemanden sehr nett - aber niemals käme ich auf die Idee, mich von jemand anderem anfassen zu lassen.
Ich erwarte das gleiche auch von meinem Partner.
Auch, wenn es dafür irgendwie keine logische Erklärung gibt, weil mir ja nichts weggenommen würde, wenn mein Freund ab und zu mit jemand anderem im Bett landen würde.

Hm, Du siehst - helfen kann ich Dir bei Deiner Überlegung nicht!
Nur Fragen, ob die einen theoretischen oder eher handfesten Hintergund hat...

Schönen Sonntag und liebe Grüße,

harter Kern

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1. August 2004 um 13:02
In Antwort auf megan_12750002

Moin Pet!
Ich bin ja ein Verfechter der Urinstinkte. "ggg"
Und demnach haben gerade Frauen grundsätzlich das Bedürfnis, Männer fest an sich zu binden, um die bestmögliche Aufzucht der Jungen zu gewährleisten.
Denn eigentlich sehe ich keinen anderen Grund, warum man (schließe mich selbst da mit ein!) sonst auf Exklusivität in Sachen Sex bestehen sollte.

Ich kann ganz prima zwischen Sex und Liebe trennen, hatte schon Affairen mit Männern, bei denen es mir schlimmstenfalls einen kleinen Stich versetzt hätte, wenn ich gewußt hätte, daß sie auch mit anderen was laufen haben, aber wenn ich wirklich verliebt bin und eine feste Beziehung eingehe, habe ich ebenfalls diesen Ausschließlicheitsanspruch.

Ich denke, daher ist eine möglichst große Übereinstimmung und gemeinsame Weiterentwicklung auf diesem Gebiet für mich auch wichtiger, als viele andere Sachen.
Es gibt mir das (wahrscheinlich nichtmal zutreffende) Gefühl, daß mein Partner zumindest nicht fremdgehen wird, um sich außerhalb der Beziehung irgendwas zu suchen, was er zuhause nicht bekommt.

Bleibt dummerweise noch der vermutlich weitaus größere Bereich - nämlich, daß jemand sich anderweitig vergnügt, weil es zuhause auf anderer Ebene nicht stimmt oder weil sich die Gelegenheit gerade so ergab.

Ich lasse meinen Partner zwar in dem Glauben, daß ich die Beziehung in jedem Fall beenden würde, aber ich weiß, daß ich das nicht sofort, bzw. endgültig machen würde. "gg"

Ich würde mir schon Gedanken machen, woran es gelegen hat und ob da noch was zu retten ist.

Eine wirklich offene Beziehung könnte ich mir niemals vorstellen.
Solange zuhause alles gut ist, hab ich keine Augen für andere Männer. Klar flirtet man mal oder findet jemanden sehr nett - aber niemals käme ich auf die Idee, mich von jemand anderem anfassen zu lassen.
Ich erwarte das gleiche auch von meinem Partner.
Auch, wenn es dafür irgendwie keine logische Erklärung gibt, weil mir ja nichts weggenommen würde, wenn mein Freund ab und zu mit jemand anderem im Bett landen würde.

Hm, Du siehst - helfen kann ich Dir bei Deiner Überlegung nicht!
Nur Fragen, ob die einen theoretischen oder eher handfesten Hintergund hat...

Schönen Sonntag und liebe Grüße,

harter Kern

aha, urinstinkte
moin moin

stimmt, wenn das männchen mit nur einem weibchen schläft, muss es sich auch nur um den einen nachwuchs kümmern ... macht sinn.

der hintergrund ist übrigens (eher) theoretischer natur; wäre ich nahe dran, dann wüsste ich ja ein wenig mehr, welche speziellen gefühle und ängste beim gedanken ans *legitimierte teilen* in mir hochkämen und könnte sie (noch) genauer unter die lupe nehmen. dann wäre es akut, meine ich, so ist es eher ... präventiv

was ist es denn nur, wenn man auf der logischen ebene doch weiß, dass einem nichts *weggenommen* werden würde?
was *fehlt* (oder was *stört*), um es als bereicherung sehen zu können?

fragende und ganz liebe grüße an dich

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1. August 2004 um 13:12
In Antwort auf werner6

Exklusivität
Warum willst Du unbedingt offen sein, wenn Du es nicht bist?

Was ist denn so schlimm daran, wenn zwei Menschen einander in jeder Hinsicht treu sind?

Weißt Du, was mir zunehmend auffällt?

Früher gab es jede Menge Druck auf Menschen, die sich der gesellschaftlichen Norm entzogen und offen ihre sexuelle Untreue auslebten.

Ich bin froh, daß diese Zeiten vorüber sind.

Aber heute zeigt sich das Gegenteil:
Man kommt sich schon fast anormal vor, wenn man einfach nur jemand finden möchte, den man lieben kann, der einen zurückliebt, mit dem man durch alle Höhen und Tiefen des Lebens gemeinsam gehen und auf den man sich nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten verlassen kann. Und der ebensowenig das Bedürfnis hat, woanders rumzuvögeln, wie man selbst!

Du schreibst, Du hättest gern die Option, Dich entscheiden zu können.

Was hindert Dich eigentlich daran - außer dem inneren Schweinehund.. äh... Gewissen?

Wenn Du eine offene Beziehung führen willst, dann tu es doch, aber sei doch wenigstens tapfer genug, zu Deinen Vorstellungen zu stehen und mit der Konsequenz zu leben, wenn Du Deine Einstellung offen zeigst: Nämlich, daß Du für etliche Männer uninteressant wirst - zumindest, was eine ernsthafte Beziehung angeht.

Das ist nun mal so!

Genauso wie Du damit rechnen mußt, angelogen und betrogen zu werden, wenn Du von vornherein sagst, daß Du auf sexueller Treue bestehst.

Wichtig ist doch nicht, ob man mono- oder polygam veranlagt ist, sondern daß man offen und ehrlich damit umgeht, daß man seine inneren Werte nicht verrät, so daß man stets in den Spiegel blicken kann, ohne einen Fremden darin zu sehen!

Bleib cool und laß Dich von dem Medienrummel nicht kirre machen... es besteht ein krasses Mißverhältnis zwischen dem Sexrummel, der uns bei "Wahre Liebe" & Co. vorgegaukelt wird und dem, was real in vielen Beziehungen erwartet und gelebt wird.

Schönen Sonntag noch,
Werner

hallo werner,
mir gehts doch gar nicht um eine bewertung oder eine gesellschaftsstudie, sondern um den hintergrund, die ursachen.

übrigens: treue definiert doch jeder bzw. jedes paar ganz individuell für sich. da gibts kein objektives schlimm oder unnormal, finde ich.

ja, was hindert mich daran - das ist doch die kernfrage, die ich stelle. wo kommt dieses gewissen her?
das betrifft ja nicht nur mich, sondern einen großteil der menschen.

ganz zwanglose grüße von peas

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1. August 2004 um 13:38

hallo marth(h?)a
ja, ich kann mir schon vorstellen, dass da irgendein arterhaltungstrieb in uns waltet und schaltet und wir uns instinktiv zu schützen wissen.

aber wie ist es dann mit kulturen, bei denen polygamie üblich ist?
poly- oder momogamie ist ja auch keine vom instinkt gesteuerte sache, glaube ich zumindest.

hm, mal weiterspinnen: also selbst wenn ich ganz genau wüsste, dass mein partner sich nur mit klinisch absolut gesunden *g* menschen treffen würde, wäre ich nicht offener. daran kann es dann wohl nicht liegen ...

liebe grüße

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1. August 2004 um 13:48
In Antwort auf winnie_12164884

aha, urinstinkte
moin moin

stimmt, wenn das männchen mit nur einem weibchen schläft, muss es sich auch nur um den einen nachwuchs kümmern ... macht sinn.

der hintergrund ist übrigens (eher) theoretischer natur; wäre ich nahe dran, dann wüsste ich ja ein wenig mehr, welche speziellen gefühle und ängste beim gedanken ans *legitimierte teilen* in mir hochkämen und könnte sie (noch) genauer unter die lupe nehmen. dann wäre es akut, meine ich, so ist es eher ... präventiv

was ist es denn nur, wenn man auf der logischen ebene doch weiß, dass einem nichts *weggenommen* werden würde?
was *fehlt* (oder was *stört*), um es als bereicherung sehen zu können?

fragende und ganz liebe grüße an dich

Logisch betrachtet,
würde mich ein One Night Stand, von dem ich dann allerdings möglichst nichts erfahren möchte, auch nicht sooooo sehr aus der Bahn werfen. Ich glaube, das könnte ich noch halbwegs unabhängig von einer (langjährigen) Beziehung sehen.

Der Rest ist einfach "Erfahrungswert"!

Ich versuch mich mal an zwei ganz privaten Beispielen, die ich hier aber im Laufe der Jahre eh schon zur Sprache gebracht habe:

Nummer 1: Ich habe genau einmal in meinem Leben betrogen und zwar meinen Ex-Mann!
Und das erst, nachdem ich schon monatelang innerlich mit meiner Ehe abgeschlossen hatte.

Eigentlich war es eine "gute Ehe". Wir haben uns gut verstanden (tun wir auch heute noch), haben uns gut ergänzt, hatten ein sorgloses, gemeinsames Leben.

Durch viele Umstände waren aber die Gefühle irgendwann tot. Trennen wollte ich mich zunächst dennoch nicht, denn es lief ja alles weiterhin bestens, sogar der Sex war noch prima.
Also dachte ich, ich könne einfach so weiterleben und auch meinen Kindern den Vater zuhause erhalten.

Ein paar Monate später hat es mich dann aber eiskalt erwischt - einen Mann gesehen, mich verschossen, eigentlich nur einen One Night Stand haben wollen.
Daraus wurde eine Affaire, die mir gezeigt hat, daß mein Leben so nicht weitergehen kann und daß meine Ehe wirklich nicht mehr zu retten ist, sondern mich und sicher auch meinen Mann, auf Dauer immer unglücklicher macht!

Der Betrug hat mir seinerzeit nur die Augen geöffnet, er hat es nicht verursacht. Aber das zeigt mir allein schon, daß meine Beziehung im Eimer ist, wenn ich anfange, mich für andere zu interessieren.
Früher hab ich mich dann schneller getrennt, mit den Kindern habe ich den Absprung leider erst durch die Affaire geschafft.

Mein jetziger Partner ist Beispiel 2:

Ich hab ihn vor über drei Jahren im Netz kennengelernt, er sagte auch gleich, daß er eine Lebensgefährtin hätte.
Mit der Zeit entwickelte sich eine Freundschaft, wir chatteten täglich, manchmal mehrere Stunden. Ich erfuhr, daß er zu der Zeit schon eine Affaire hinter sich hatte, später kam noch eine.

Er hing an den Abenden und am Wochenende am Rechner, so lange es irgend möglich war. Dazu eben die Affairen...

Ich hab ihn mehrfach gefragt, was ihn dann noch bei seiner LG halten würde und warum er sich nicht trennt, wo es doch offensichtlich kein gemeinsames Leben mehr geben würde und er sich ständig anderweitig das sucht, was ihm fehlt.
Er gab mir praktisch die gleiche Antwort, die ich damals immer im Kopf hatte: Seine Beziehung ist prima! Sie sind ein eingespieltes Team, er glaubt nicht, daß er sowas nochmal findet, wenn er sich dagegen andere Beziehungen ansieht, möchte er nicht tauschen...

Du merkst: keine Rede von Liebe oder anderen tiefen Gefühlen, einfach nur eine gute, eingespielte Wohngemeinschaft mit gutem Sex, wann immer einem danach ist!

Ich denke, aus solchen Gründen sitzt die Angst vor "Betrug" oder auch "Offenheit" (je nach Definition) ziemlich tief!
Eine einmalige Geschichte mag nichts zu bedeuten haben, aber wenn einer von beiden sich innerlich ausklinkt und dann betrügt (wobei ich sowas wie "chatten und Probleme mit anderen diskutieren weit schlimmer finden würde, als eine Sex-Geschichte), steht die Beziehung vor dem Aus! Da kann man sich auch noch so lange was vormachen und die Augen verschließen - manche schaffen das vielleicht auch ein Leben lang. Aber eigentlich ist damit niemand wirklich glücklich.

Jeder möchte nun aber glücklich sein und dazu gehört für mich, daß ich meinen Partner so liebe und eine so stabile Beziehung habe, daß mich andere Männer nicht (sexuell) interessieren, weil das für mich persönlich ein Barometer ist.
Das gleiche wünsche ich mir auch von meinem/für meinen Partner. Ich möchte, daß er mit mir glücklich ist und nicht das Bedürfnis nach anderen hat, denn wenn er das hat, stimmt bei uns etwas nicht.

Puh, ist das wieder lang geraten, aber kurz fassen ist wohl nicht meine Stärke...

Ganz liebe Grüße vom harten Kern, die ganz froh ist, daß Deine Überlegungen rein theoretischer Natur sind.

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1. August 2004 um 14:07

Lieben Dank,
Werdandi!

Mir fällt gerade noch ein, daß ich doch eine Zusammenfassung gehabt hätte, die ich vergessen habe, mit aufzuschreiben:

Für mich (ganz persönlich) kann ich sagen, daß ich immer nur mit einem Menschen diese romantische, leidenschaftliche Liebe teilen kann, die ich für eine Beziehung brauche.

Es gibt Menschen, die das anders sehen und für die ist vielleicht auch eine andere Lebensform geeignet.

Lieben kann ich viele Menschen, aber auf diese Art und Weise eben nur einen.
Ich glaube nicht, daß ich mit einem Menschen klarkäme, der da anders veranlagt ist, weil ich doch immer denken würde, mir würde da ein Teil fehlen.

Etliche Bigamisten auf dieser Welt, die oft erst nach Jahren auffliegen, beweisen allerdings eher das Gegenteil...

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

harter Kern

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3. August 2004 um 19:45

Erfahrungen& lebensumfeld
... prägen uns. auch das macht uns zu dem was wir sind. es steht uns frei diese erfahrungen zu bewerten und uns anders zu entscheiden.

als ich noch *jung* war, hatte ich keine wertvorstellungen was treue angeht- und es ist mir leicht gefallen zu betrügen, beziehungen zu dritt zu haben uns ähnliches. gewandelt hat sich das eigentlich erst mit meinem jetzigen partner. erst mit ihm habe ich mir angefangen gedanken zu machen WIE ich mir eine beziehung vorstelle.

die grundpfeiler einer partnerschaftlichen beziehung sind für mich liebe& freundschaft& treue.
treue beinhaltet auch die sexuelle exklusivität. und zwar zum einen aus respekt meinem partner und der gewählten lebensform gegenüber zum anderen weil mir gar keine gründe einfallen warum ich mit anderen menschen sex haben sollte


sparkling

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