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Exfreund hat Krebs

2. Dezember 2013 um 11:25

Ich weiß nicht so richtig, ob das hier rein gehört, aber ich hoffe ihr könnt mir helfen!
Mein Ex und ich haben uns vor a. 8 Monaten getrennt, am Anfang war es echt nicht wirklich leicht, doch seit Anfnag Oktober haben wir wieder regelmäßig Kontakt und wir verstehen uns auch echt wieder total gut.
Den letzten Monat ist es so soweit, dass wir so gar wieder täglich Kontakt haben. Dabei habe ich allerdings gemerkt, dass es ihm nicht wirklich gut geht. Auf mein Nachfragen hin, sagte er dann immer er habe Rückenschmerzen. Hab ich mir dann auch nichts weiter bei gedacht, da er damit früher auch schon Probleme hatte.
Letzte Woche hatten wir dann Weihnachtsfeier (wir arbeiten seit neuestem in der gleichen Firma), wir sind beide zusammen hingefahren und saßen dementsprechend auch nebeneinander. Nach dem Essen fragte er mich dann, ob wir weg wollten, er wolle noch mit mir reden.
Sind wir dann auch gefahren und dann hat er mir erzählt, dass er Darmkrebs hat! Ich war total geschockt und wusste bzw. weiß immer noch nicht wie ich mich jetzt verhalten soll.
Außer mir weiß es nur sein bester Kumpel. nicht einmal seinen Eltern hat er es erzählt und er will auch dass das so bleibt und keiner es erfährt. Er will kein Mitleid.
So jetzt meine Frage, wie verhalte ich mich???
Ich möchte für ihn da sein und ihn unterstützen, dass ist mir nach langem Nachdenken klar geworden. Aber wie stelle ich das an ohne das er denkt ich würde es aus Mitleid tun???

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2. Dezember 2013 um 13:52

Ehrlichkeit
ist das Gebot der Stunde.

Sag ihm genau das, was Du geschrieben hast:

"Ich möchte für ihn da sein und ihn unterstützen, dass ist mir nach langem Nachdenken klar geworden. Aber wie stelle ich das an ohne das er denkt ich würde es aus Mitleid tun???"

Binde ihn ein in Dein Bemühen für ihn dazusein.

Hör ihm zu und nimm seine Bedürfnisse ernst, es wird Tage geben an denen er Dich braucht, gleichzeitig wird es Phasen geben in denen er Dich nicht "ertragen" können wird.

Nimm es so wie es kommt, versuche aber nicht Dich zu verbiegen, bleibe wie Du bist.

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2. Dezember 2013 um 14:30

...
Er weiß ja erst seit kurzem von der Erkrankung. Er will erst das MRT abwarten (da wird wohl festgestellt, ob der Tumor gestreut hat bzw. inwieweit andere Organe betroffen sind) und dann mit seinen Eltern reden. Er möchte nicht, dass sie ihn bei den Entscheidungen rein reden.

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2. Dezember 2013 um 14:34
In Antwort auf fawn_12943835

Ehrlichkeit
ist das Gebot der Stunde.

Sag ihm genau das, was Du geschrieben hast:

"Ich möchte für ihn da sein und ihn unterstützen, dass ist mir nach langem Nachdenken klar geworden. Aber wie stelle ich das an ohne das er denkt ich würde es aus Mitleid tun???"

Binde ihn ein in Dein Bemühen für ihn dazusein.

Hör ihm zu und nimm seine Bedürfnisse ernst, es wird Tage geben an denen er Dich braucht, gleichzeitig wird es Phasen geben in denen er Dich nicht "ertragen" können wird.

Nimm es so wie es kommt, versuche aber nicht Dich zu verbiegen, bleibe wie Du bist.

...
so in der Art hab ich ihm, dass schon gesagt. Also, dass ich immer für ihn da bin und er sich immer melden kann.
Seit her reden wir nur über das Thema, wenn er es von sich aus anspricht, ansonsten ist eigentlich alles wie immer.

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2. Dezember 2013 um 19:09

Er ist
er ist 31. Also noch nicht wirklich alt

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vom Redaktionsteam
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