Forum / Liebe & Beziehung

Ex will bei der Geburt sein

4. November 2020 um 16:50
In Antwort auf

Ich denke, das kann ich erklären. Das mit dem Leugnen der Vaterschaft ist vor allem bei Männern üblich, die gar keine Kinder wollten. Das ist irgendwie wie ein Reflex für sie. Was nicht sein darf, das kann gar nicht sein. Es kommt auch noch der Aspekt daher, dass ein solcher Mann mit dieser Aussage der Frau erstmal weh tun will, weil er sich ungerecht behandelt fühlt. "Warum kriegt die jetzt ein Kind, wenn ich doch gar keins will? Sie hat doch gesagt, sie nimmt die Pille? Ich will das alles nicht!"

In Wahrheit weiß er aber ganz genau, dass er der Vater ist. Er braucht einfach Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen und natürlich weiß er rein vom Verstand her auch, dass keine Verhütung 100%ig sicher ist und das er an der Zeugung genauso "schuld" ist. 

In diesem Fall schreibt die Posterin, dass er das einige Zeit nach der Trennung gesagt hat. Da war sicher verletztes Ego und Trennungsschmerz Motiv und nicht, dass er wirklich denkt, nicht der Vater zu sein. Er wollte ihr einfach mit der Aussage eins auswischen. Ist natürlich kindisch und unreif. 

Positiv sehe ich aber, dass er sich zumindest für sein Kind interessiert. 

Wow, danke. Echt toll geschrieben und total verständnisvoll für beide Parteien.

Ich würde sagen, dass du mit allen Punkten recht hast, aber leider nicht mit dem letzten Punkt .. er hat sich 0 fürs Baby interessiert. Wir wollten zusammen zu Ikea um ein paar Möbeln zu kaufen - er hat mich versetzt. Letztendlich kam mein Vater und meine Mutter mit.
Wir wollten an einem Wochenende zu meinem Onkel, der auch noch einiges von seinem Sohn hat, und die Sachen holen. Wer hat mich versetzt? - Er. Als ich ihn fragte, ob er mit kommt, kam nur die Frage: wie lange wird das dauern? 

Auch so hat er nie mit dem Baby gesprochen, sich allgemein informiert oder MICH mal gefragt, wie es mir geht. Er wollte abends dann nur seinen Spaß.

Der größte Witz. Er hat es seinen Eltern erst 3-4 Wochen später, nachdem ich ihm von der SS erzählt habe, mitgeteilt, dass er Vater wird. Seine Oma hat es zufälligerweise durch meine Großtante erfahren und seinen Verwandten in Amerika nachdem wir uns getrennt hatten, obwohl er da schon an der Vaterschaft gezweifelt hat. Logik? 

Zur Frauenärztin musste ich ihn mehr oder weniger auch nötigen... 
 

Gefällt mir

Mehr lesen

4. November 2020 um 16:57
In Antwort auf

Wow, danke. Echt toll geschrieben und total verständnisvoll für beide Parteien.

Ich würde sagen, dass du mit allen Punkten recht hast, aber leider nicht mit dem letzten Punkt .. er hat sich 0 fürs Baby interessiert. Wir wollten zusammen zu Ikea um ein paar Möbeln zu kaufen - er hat mich versetzt. Letztendlich kam mein Vater und meine Mutter mit.
Wir wollten an einem Wochenende zu meinem Onkel, der auch noch einiges von seinem Sohn hat, und die Sachen holen. Wer hat mich versetzt? - Er. Als ich ihn fragte, ob er mit kommt, kam nur die Frage: wie lange wird das dauern? 

Auch so hat er nie mit dem Baby gesprochen, sich allgemein informiert oder MICH mal gefragt, wie es mir geht. Er wollte abends dann nur seinen Spaß.

Der größte Witz. Er hat es seinen Eltern erst 3-4 Wochen später, nachdem ich ihm von der SS erzählt habe, mitgeteilt, dass er Vater wird. Seine Oma hat es zufälligerweise durch meine Großtante erfahren und seinen Verwandten in Amerika nachdem wir uns getrennt hatten, obwohl er da schon an der Vaterschaft gezweifelt hat. Logik? 

Zur Frauenärztin musste ich ihn mehr oder weniger auch nötigen... 
 

An die* Vaterschaft 

Gefällt mir

4. November 2020 um 19:52
In Antwort auf

Danke für deine Sichtweise. 
Aber dennoch hätte er dann leider pech gehabt. Denn daraufhin wäre ich diejenige, die verletzt ist und hätte kaum Verständnis. Jedenfalls nicht so, wie sich der Ex der TS aufführt.
Könnte er es mir so erklären, wie du es hier machst, wäre ich deutlich versöhnlicher aber zur Geburt würde ich trotzdem nur jemanden mitnehmen, auf den ich mich verlassen kann, dem ich vertrauen kann oder es alleine machen - ok, beim ersten Kind wohl eher nicht.

Ja, das verstehe ich auch, weil es einfach ein dummes und unreifes Verhalten ist. So ein Partner könnte mir auch gestohlen bleiben, wenn ich eine Frau wäre. 

Bezüglich der Geburt kann ich da beide Seiten verstehen: die Frau, weil sie niemanden dabei haben will, dem sie nicht vollständig vertrauen kann, aber auch den Wunsch des Mannes. Es ist aber letztlich die Entscheidung der Frau und wenn sie nein sagt, dann hat der Mann das eben zu respektieren. 

Gefällt mir

4. November 2020 um 19:58
In Antwort auf

Wenn ich auch was dazu sagen darf, als Erstellerin dieses Posts. 

Ehrlich gesagt hat er es schon verbockt in dem er gesagt hat, dass er einen Vaterschaftstest will. Schließlich waren wir 8 Jahre lang ein Paar. Vertrauen???
Ich verstehe es, wenn man es aus finanziellen Gründen macht, wobei man sagen muss, dass der Staat einen sehr unterstützt, wenn man nicht genug verdient, aber seine Motivation ist: Rache. Ganz eindeutig. Alleine die Aussage, dass er mir ja glaubt, dass er der Vater sei, aber er kann mir halt nur zu 80% vertrauen. Entweder man verstreut einem oder nicht. Da gibt es keine 10, 20 oder 50%. Zudem hat er auch gesagt, dass ihm mein "Wohlbefinden" nicht interessiere - somit auch nicht das Wohlbefindes des Babys, obwohl er gesagt hat (er ist ein CDU-Anhänger): "Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft".

Des Weiteren war meine Frauenärztin auch der Meinung, dass es ihm nicht um mich ginge bei der Geburt, sondern NUR um ihn und seinen (Rechts)-Willen. 

Ich bin der Meinung, dass eine Frau, auch ohne Mann, eine gute Mutter sein kann und erfolgreich im Berufsleben. Ich bin finanziell unabhängig & wäre nicht auf sein Geld angewiesen. 

Liebe Grüße 

Selbstverständlich darfst du was dazu sagen, sollst du sogar.

In dem Fall kann ich verstehen, dass dir der Mann gestohlen bleiben kann. Er hat sich wirklich unreif verhalten.

Natürlich kann eine Frau auch ohne Mann eine gute Mutter sein, das steht ja auch gar nicht zur Debatte. Es ist aber nunmal auch so, dass Väter auch Rechte haben (genauso wie eben auch Pflichten). Auch wenn du ihn nicht mehr als nötig sehen magst, darf er doch zumindest sein Kind sehen, ganz unabhängig davon, ob du ihm bei der Geburt dabeihaben möchtest oder nicht. Den Unterhalt bekommst ja auch nicht du, sondern dein Kind und drum solltest du ihn auch einfordern. Wenn du ihn nicht benötigst, leg ihn doch auf ein Sparbuch, dann hat euer Kind mit 18 ein kleines finanzielles Polster.

1 LikesGefällt mir

4. November 2020 um 20:00
In Antwort auf

Wow, danke. Echt toll geschrieben und total verständnisvoll für beide Parteien.

Ich würde sagen, dass du mit allen Punkten recht hast, aber leider nicht mit dem letzten Punkt .. er hat sich 0 fürs Baby interessiert. Wir wollten zusammen zu Ikea um ein paar Möbeln zu kaufen - er hat mich versetzt. Letztendlich kam mein Vater und meine Mutter mit.
Wir wollten an einem Wochenende zu meinem Onkel, der auch noch einiges von seinem Sohn hat, und die Sachen holen. Wer hat mich versetzt? - Er. Als ich ihn fragte, ob er mit kommt, kam nur die Frage: wie lange wird das dauern? 

Auch so hat er nie mit dem Baby gesprochen, sich allgemein informiert oder MICH mal gefragt, wie es mir geht. Er wollte abends dann nur seinen Spaß.

Der größte Witz. Er hat es seinen Eltern erst 3-4 Wochen später, nachdem ich ihm von der SS erzählt habe, mitgeteilt, dass er Vater wird. Seine Oma hat es zufälligerweise durch meine Großtante erfahren und seinen Verwandten in Amerika nachdem wir uns getrennt hatten, obwohl er da schon an der Vaterschaft gezweifelt hat. Logik? 

Zur Frauenärztin musste ich ihn mehr oder weniger auch nötigen... 
 

Das ist wirklich ein unmögliches Verhalten für einen werdenden Vater. Hoffentlich bessert sich das, wenn das Kind erst einmal da ist. Vielleicht wird er durch die Verantwortung ja doch noch mal erwachsen.

Fürs Kind wäre es schön.

1 LikesGefällt mir

4. November 2020 um 21:11
In Antwort auf

Selbstverständlich darfst du was dazu sagen, sollst du sogar.

In dem Fall kann ich verstehen, dass dir der Mann gestohlen bleiben kann. Er hat sich wirklich unreif verhalten.

Natürlich kann eine Frau auch ohne Mann eine gute Mutter sein, das steht ja auch gar nicht zur Debatte. Es ist aber nunmal auch so, dass Väter auch Rechte haben (genauso wie eben auch Pflichten). Auch wenn du ihn nicht mehr als nötig sehen magst, darf er doch zumindest sein Kind sehen, ganz unabhängig davon, ob du ihm bei der Geburt dabeihaben möchtest oder nicht. Den Unterhalt bekommst ja auch nicht du, sondern dein Kind und drum solltest du ihn auch einfordern. Wenn du ihn nicht benötigst, leg ihn doch auf ein Sparbuch, dann hat euer Kind mit 18 ein kleines finanzielles Polster.

Ich möchte ihm auch nicht das Kind vorenthalten, aber wenn sich nichts an seinem Verhalten verändern wird, dann kann ich wirklich auf ihn verzichten. 

Natürlich versteht das Baby/Kind in den ersten Jahren noch nicht so viel und wird sicherlich irgendwann nachfragen warum, weshalb, wieso .. 
Ich möchte aber nicht, dass mein Kind dasselbe durch machen muss wie ich. Meine leibliche Mutter ist damals abgehauen und ich bin ganz ehrlich: ich bin froh, dass mein Vater mich alleine groß zog (später meine Stiefmutter) und für mich da war. Meine leibliche Mutter misse ich nicht & interessiert mich auch nicht. Es ist weder Hass noch Verzweiflung. 

Ich lebe nach der Devise: lieber ein Elternteil, der einen liebt, das Gefühl von Interesse vermittelt und Geborgenheit, als einen, der sich 0 für einen interessiert. 

Aber mal schauen. Ich werde auf jeden Fall erstmal das alleinige Sorgerecht beantragen, das habe ich sowieso, da er die Vaterschaft noch nicht anerkannt hat. Und dann muss er sich erstmal beweisen. Ich will nur das Beste für meinen Sohn. 

 

1 LikesGefällt mir

4. November 2020 um 21:37
In Antwort auf

Ich möchte ihm auch nicht das Kind vorenthalten, aber wenn sich nichts an seinem Verhalten verändern wird, dann kann ich wirklich auf ihn verzichten. 

Natürlich versteht das Baby/Kind in den ersten Jahren noch nicht so viel und wird sicherlich irgendwann nachfragen warum, weshalb, wieso .. 
Ich möchte aber nicht, dass mein Kind dasselbe durch machen muss wie ich. Meine leibliche Mutter ist damals abgehauen und ich bin ganz ehrlich: ich bin froh, dass mein Vater mich alleine groß zog (später meine Stiefmutter) und für mich da war. Meine leibliche Mutter misse ich nicht & interessiert mich auch nicht. Es ist weder Hass noch Verzweiflung. 

Ich lebe nach der Devise: lieber ein Elternteil, der einen liebt, das Gefühl von Interesse vermittelt und Geborgenheit, als einen, der sich 0 für einen interessiert. 

Aber mal schauen. Ich werde auf jeden Fall erstmal das alleinige Sorgerecht beantragen, das habe ich sowieso, da er die Vaterschaft noch nicht anerkannt hat. Und dann muss er sich erstmal beweisen. Ich will nur das Beste für meinen Sohn. 

 

Ja, das kann ich voll und ganz verstehen. Ich wünsche mir auch für deinen Ex, dass er sich ändert. Es wäre vor allem gut für ihn selbst. 

Ich kann das auch gar nicht verstehen, wie man als erwachsener Mann noch so unreif sein kann. 

1 LikesGefällt mir

5. November 2020 um 7:16

... das kann aber auch daran liegen, dass er seine ''Zuständigkeit'' mit der zugehörigen Kontrolle, mit der Trennung verloren hat. Jetzt ist er beleidigt.

Ist ja auch leichter, Menschen zu ärgern, anstatt zuzugestehen, dass man auch Fehler macht - nicht immer nur die ''Anderen''.

Diese ewige Rechthaberei und der Starrsinn in unserer Gesellschaft, ist für mich schon recht haarsträubend.

Ich könnte fast meinen, es wird nicht das Glück und die Liebe gesucht und angestrebt, sondern danach getrachtet, wenn es einem selbst nicht wohl ist, jemanden in der Nähe zu haben, an den man sich traut, seinen ganzen Frust abzulassen.

Wo sind sie nur, meine geliebten ''Vorbilder'' ?

Ich weiß doch, dass es sie noch gibt   .... nur, wo sind se ?

Ich mahc die TV Kiste an, da kann ich mir wenigstens selbst auswählen, wer mich heute quälen darf. Ab und zu würde ich aber schon ganz gerne streiten. Also eigentlich mehr dikutieren. Aber auch mein lieber Göttergatte ist dafür nicht zu begeistern.

Warum nehmen sich dann aber Partner jemanden an die Seite, der so gerne redet, wenn er eigentlich doch so sehr sein Ruhe braucht ?

Verrückte Welt ...da möchte man ja fast lieber wieder Baby sein ...mamamamamjam...

2 LikesGefällt mir

8. November 2020 um 21:33
In Antwort auf

... das kann aber auch daran liegen, dass er seine ''Zuständigkeit'' mit der zugehörigen Kontrolle, mit der Trennung verloren hat. Jetzt ist er beleidigt.

Ist ja auch leichter, Menschen zu ärgern, anstatt zuzugestehen, dass man auch Fehler macht - nicht immer nur die ''Anderen''.

Diese ewige Rechthaberei und der Starrsinn in unserer Gesellschaft, ist für mich schon recht haarsträubend.

Ich könnte fast meinen, es wird nicht das Glück und die Liebe gesucht und angestrebt, sondern danach getrachtet, wenn es einem selbst nicht wohl ist, jemanden in der Nähe zu haben, an den man sich traut, seinen ganzen Frust abzulassen.

Wo sind sie nur, meine geliebten ''Vorbilder'' ?

Ich weiß doch, dass es sie noch gibt   .... nur, wo sind se ?

Ich mahc die TV Kiste an, da kann ich mir wenigstens selbst auswählen, wer mich heute quälen darf. Ab und zu würde ich aber schon ganz gerne streiten. Also eigentlich mehr dikutieren. Aber auch mein lieber Göttergatte ist dafür nicht zu begeistern.

Warum nehmen sich dann aber Partner jemanden an die Seite, der so gerne redet, wenn er eigentlich doch so sehr sein Ruhe braucht ?

Verrückte Welt ...da möchte man ja fast lieber wieder Baby sein ...mamamamamjam...

Gibt es denn überhaupt Frauen, die nicht gerne reden? 

Ich denke, das ist eins der Dinge, die Mann in Kauf nehmen muss, wenn er nicht Single bleiben will. Frauen sind nunmal mehrheitlich Quasselstrippen, die jede Kleinigkeit zu Tode bereden wollen. 

1 LikesGefällt mir

14. November 2020 um 12:08
In Antwort auf

In Kurzversion schließe ich mich an, dass du ihn nicht mitnehmen solltest, wenn du ihn nicht dabei haben willst. Aber das rate ich sogar glücklich verheirateten werdenden Müttern.

Warum er jetzt plötzlich ankommt?

Hat er denn einen Grund anzunehmen, dass das Kind von einem anderen sein könnte oder über welche Geschichte redet er sich ein, dass das möglich sein könnte?

Die Sache ist die: Vermutlich lässt ihn seine (potentielle) werdende Vaterschaft halt einfach nicht kalt. Vielleicht mag er Kinder und fühlt sich verantwortlich. Vor der Vaterschaftssache scheint er ja auch interessiert gewesen zu sein.
Di eIdee es könnte nicht sien Kind sein hat ihn emotional sicher auch sehr durcheinander gebracht. Nun hatte er auch ein Paar Monate zum nachdenken und kam vermutlich zu dem Schluß: Es könnte DEIN Kind sein. Dein Fleisch und Blut. Und das ist SEINE Geburt! Das will ich nicht verpassen! - Das finde ich eine sehr legitimen und nachvollziehbaren Wunsch. Ist es doch heute die Regel, dass Männer dabei sind und nicht rauchend im Wohnzimmer auf und abschreiten, bis irgendwer das gewaschene Kind zu ihnen rausträgt.

Aber bei der Geburt geht es in allererster Linie um die Mutter und das Kind und deren Bedrüfnisse. Und eine Mutter die isch unter der Geburt nicht sicher fühlt und Hemmungen hat zu tun,w as ihr guttut, die kann das Kind meist nicht so "einfach" auf die Welt bringen wie eine, die ganz bei sich sein kann und das Gefühl hat, bei den Leuten die dabei sind, in Sicherheit zu sein.

Deswegen würde ich ihn an deiner Stelle NICHT mitnehmen.
Wenn er ein vernünftiger Kerl ist und das mit den Anschuldigungen sein lassen kann - und es dir dann herrschenden Regeln zulassen - kann er ja gern als einer der ersten gucken kommen.

Genau so sehe ich das auch

Gefällt mir

14. November 2020 um 12:17
In Antwort auf

Seine Motivation, warum er bei der Geburt anwesend sein möchte, kenne ich nicht. Ich glaube, das steht auch nirgends. 

Ich bin aber schon davon ausgegangen, dass er bei der Geburt auch Unterstützung für die werdende Mutter sein möchte, denn wenn er das nicht möchte, dann ist seine Anwesenheit natürlich sinnlos. 

Der will seinrm Willen durchsetzen, ganz einfach. Die Schilderung seines Verhaltens laesst nur diesen Schluss zu. 

V a da er es nicht einsieht und das immer noch trotz ihrer Verneinung draengelt, spricht dafuer.

Gibt viele solcher Personen.

Gefällt mir

14. November 2020 um 12:35
In Antwort auf

Ich frage dich jetzt etwas und bitte versteh das nicht als persönlichen Angriff oder Beleidigung: Bist du Autistin? Dein Kommunikationsverhalten erinnert mich nämlich sehr an meinen Kollegen, der Asperger hat. Er bemüht sich immer sehr, Kommunikation zu verstehen, aber irgendwie versteht er immer alles falsch.

Ich frage das deshalb, weil ich mich dann bemühen werde, anders mit dir zu kommunizieren. Obwohl ich von mir selbst denke, ziemlich eindeutig, klar und deutlich zu kommunizieren und keine Andeutungen mache, versteht er trotzdem manchmal Dinge falsch, weil es für ihn trotzdem unterschiedlich interpretierbar ist, was bei anderen Menschen nicht der Fall ist. Die verstehen mich problemlos. 

Du scheinst ein eitler Mann zu sein. Asperger? Lol denkst wohl, dass das ein intelligenter Seitenhieb ist.

Du bist ganz offensichtlich ein Exemplar des unkritisch solidarischen Mannes. 

Weisst ich habe in meiner bisherigen Berufszeit ca70-100 Geburten miterlebt, wahrscheinlich auch mehr.

Da war an  vaeterlicher Begleitung alles dabei,  viele tolle Vaeter aber da  es nicht unerheblich viele gestoerte Menschen gibt auch die Ichbezogenen nicht Hilfreichen Vaeter. 

Die sich nicht zuruecknahmen, den dicken Maxen markierten, entweder das Team behinderten oder die werdende Mutter blockierten.Einfach nur Egoisten.

Der Knaller -- den  habe ich aber nicht selbst erlebt, den hat man mir erst kuerzlich vom Op Team berichtet- war der der beim Kaiserschnitt aufstand und die Handykamera in den offenen Bauch hielt. Zum Entsetzen des gesamten Teams UND  der schockierten Frau.

Daher kann  ich bestaetigende unkritische Saetze  von Dir wie" ich kann verstehen, dass er dabeisein will" ueberhaupt nicht goutieren, wenn sie MEHRFACH  ZUVOR schilderte,  wie egozentrisch dieser Mann sich gibt. 


Der will zwar das Kind erstmal nicht anerkennen und per Test bestaetigt wissen( man kann trotz Anerkennung testen oder die Vaterschaft anzweifeln, scheont ihm entgangen zu sein ) , aber zuvor dennoch beim Entbinden dabei sein.

Ein Widerspruch in sich und man merkt in jeder Schilderung seiner Aktionen,  dass es nur um SEINE Interessendurchsetzung geht.


 

2 LikesGefällt mir

14. November 2020 um 21:19
In Antwort auf

Du scheinst ein eitler Mann zu sein. Asperger? Lol denkst wohl, dass das ein intelligenter Seitenhieb ist.

Du bist ganz offensichtlich ein Exemplar des unkritisch solidarischen Mannes. 

Weisst ich habe in meiner bisherigen Berufszeit ca70-100 Geburten miterlebt, wahrscheinlich auch mehr.

Da war an  vaeterlicher Begleitung alles dabei,  viele tolle Vaeter aber da  es nicht unerheblich viele gestoerte Menschen gibt auch die Ichbezogenen nicht Hilfreichen Vaeter. 

Die sich nicht zuruecknahmen, den dicken Maxen markierten, entweder das Team behinderten oder die werdende Mutter blockierten.Einfach nur Egoisten.

Der Knaller -- den  habe ich aber nicht selbst erlebt, den hat man mir erst kuerzlich vom Op Team berichtet- war der der beim Kaiserschnitt aufstand und die Handykamera in den offenen Bauch hielt. Zum Entsetzen des gesamten Teams UND  der schockierten Frau.

Daher kann  ich bestaetigende unkritische Saetze  von Dir wie" ich kann verstehen, dass er dabeisein will" ueberhaupt nicht goutieren, wenn sie MEHRFACH  ZUVOR schilderte,  wie egozentrisch dieser Mann sich gibt. 


Der will zwar das Kind erstmal nicht anerkennen und per Test bestaetigt wissen( man kann trotz Anerkennung testen oder die Vaterschaft anzweifeln, scheont ihm entgangen zu sein ) , aber zuvor dennoch beim Entbinden dabei sein.

Ein Widerspruch in sich und man merkt in jeder Schilderung seiner Aktionen,  dass es nur um SEINE Interessendurchsetzung geht.


 

Es sollte kein Seitenhieb sein, es war eine einfache Frage. Aber gut, beantworte sie eben nicht, das ist dein gutes Recht. 

Dein Kommunikationsverhalten ist trotzdem sehr eigenwillig. Total auf Angriff, du missverstehst vieles und gehst auf Beiträge gar nicht richtig ein, sondern schreibst etwas total anderes, das in keinem Zusammenhang mit dem Beitrag steht, auf den du antwortest.

Ich denke, du wirst auch im Alltag öfter anecken bei dieser Art der Kommunikation. Mag sein, dass du fachlich in deinem Beruf top bist, das kann ich nicht beurteilen. Ich glaube dir auch, dass du viele Dinge siehst, die nicht gerade die besten Seiten der Menschen zeigen. 

Als Feedback kann ich dir nur raten, an deiner Kommunikationsweise zu arbeiten. Mehr möchte ich dazu dann auch gar nicht mehr sagen.

5 LikesGefällt mir

15. November 2020 um 14:48
In Antwort auf

Es gibt keinen Grund die Vaterschaft anzuzweifeln! Zurück gerechnet kommt nur ER in Frage. 

Ich habe mich ab und zu mit meinem Ex-Freund getroffen, der mittlerweile mein bester Freund ist. Ich bin einfach der Meinung, dass eine Freundschaft zwischen Mann und Frau funktioniert. Das beweist mein Vater ebenfalls. Er war über 10 Jahre mit seiner Ex zusammen und verstehen sich heute noch super und mein Vater ist glückliche 25 Jahre verheiratet. Die Ex-Freundin meines Vaters ist sogar meine Hebamme. 

Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn informieren werde, wenn der Kleine da ist, aber ihn nicht bei der Geburt dabei haben möchte. Er hat wieder mal sehr aggressiv drauf reagiert und wollte meine Entscheidung nicht respektieren. Nur "tolerieren" 🤷‍♀️

An der Position der TE ist für mich manches faul.
Zurück gerechnet kommt nur ER in Frage. 
schreibt sie. Ich weiß ja nicht, ob ich hier jetzt was unterstelle, aber ein wütendes Dementi, mit einem anderen Mann geschlafen zu haben, klingt imho anders. Sie gibt also durch die Blume zu, dass da "was war". Selbst wenn es zutrifft, was sie terminlich sagt, dann ist das ihr gesichertes Wissen und nicht seins.
Wie, wenn nicht durch Vertrauen, soll ein Mann denn sonst zur Akzeptanz der Vaterschaft kommen? Den Anlass zum Zweifel entnehme ich ihren eigenen Worten, und da ist der Test wohl keine Absurdität.

Die zweite Frage, die ich in den Raum stellen möchte, ist die nach dem Wesen von Vaterschaft und Mutterschaft. Hier in der Debatte wurde festgestellt, dass die Geburt ein intimer Moment sei, und dass es ausschließlich dem Willen der Frau unterworfen sei, über den zu entscheiden. Da möchte ich fragen: warum eigentlich?




 

Gefällt mir

16. November 2020 um 14:47
In Antwort auf

Gibt es denn überhaupt Frauen, die nicht gerne reden? 

Ich denke, das ist eins der Dinge, die Mann in Kauf nehmen muss, wenn er nicht Single bleiben will. Frauen sind nunmal mehrheitlich Quasselstrippen, die jede Kleinigkeit zu Tode bereden wollen. 

  das scheint auch noch überwiegend zu stümmen  



nichts für ungut  und vorwiegend gute gelaunt  ...

Gefällt mir

16. November 2020 um 17:37
In Antwort auf

An der Position der TE ist für mich manches faul.
Zurück gerechnet kommt nur ER in Frage. 
schreibt sie. Ich weiß ja nicht, ob ich hier jetzt was unterstelle, aber ein wütendes Dementi, mit einem anderen Mann geschlafen zu haben, klingt imho anders. Sie gibt also durch die Blume zu, dass da "was war". Selbst wenn es zutrifft, was sie terminlich sagt, dann ist das ihr gesichertes Wissen und nicht seins.
Wie, wenn nicht durch Vertrauen, soll ein Mann denn sonst zur Akzeptanz der Vaterschaft kommen? Den Anlass zum Zweifel entnehme ich ihren eigenen Worten, und da ist der Test wohl keine Absurdität.

Die zweite Frage, die ich in den Raum stellen möchte, ist die nach dem Wesen von Vaterschaft und Mutterschaft. Hier in der Debatte wurde festgestellt, dass die Geburt ein intimer Moment sei, und dass es ausschließlich dem Willen der Frau unterworfen sei, über den zu entscheiden. Da möchte ich fragen: warum eigentlich?




 

Echt jetzt?
Weil man schreit, flucht und heult. Weil man nackt ist, sich nicht in der Gewalt hat und Schmerzen hat wie ein Vieh. Weil fremde Menschen mit Händen und Werkzeug im Intimbereich herumfuhrwerken. Weil einem zu guter Letzt vielleicht noch jemand den Bauch aufschneidet. Weil man dann sein Kind zum allerersten Mal sieht und womöglich heult wir ein Schlosshund. Weil man dann erschöpft und fertig und am Ende seiner Kräfte ist.

Und all das würde ich nie, NIE mit jemandem teilen, der sonst in meinem Leben keine Rolle mehr spielt. Bitte, gern geschehen.

4 LikesGefällt mir

16. November 2020 um 23:41
In Antwort auf

Echt jetzt?
Weil man schreit, flucht und heult. Weil man nackt ist, sich nicht in der Gewalt hat und Schmerzen hat wie ein Vieh. Weil fremde Menschen mit Händen und Werkzeug im Intimbereich herumfuhrwerken. Weil einem zu guter Letzt vielleicht noch jemand den Bauch aufschneidet. Weil man dann sein Kind zum allerersten Mal sieht und womöglich heult wir ein Schlosshund. Weil man dann erschöpft und fertig und am Ende seiner Kräfte ist.

Und all das würde ich nie, NIE mit jemandem teilen, der sonst in meinem Leben keine Rolle mehr spielt. Bitte, gern geschehen.

Ich glaub, Du hast es nicht ganz verstanden, worauf ich hinaus will. Mutterschaft und Vaterschaft ist also doch nicht das Gleiche. 
Wie würdest Du dann die Rolle von demjenigen interpretieren, "sonst in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt"?
Du bestätigst, was ich sagte. Die Mutter ist diejenige, die das Kind 9 Monate trägt und dann das durchlebt, was Du beschreibst. "Vater" kann in Deiner Sicht nur sein, wer nicht mit dem Willen der Mutter über Kreuz liegt. Oder? Diese beiden Rollen sind ja nun definitiv nicht gleich. Und das ist eine politische Aussage.
Das, was aus der Anerkennung nach §1592 BGB Abs. 2 folgt, ist zuallererst ein Schuldverhältnis. Und dabei hat die Anerkennung sehr viel mit Vertrauen zu tun.
Zurück zur TE: Sie machte selbst Andeutungen. Und Mutter Natur hat es nunmal so eingerichtet, dass - nach den Regeln mathematischer Logik - die Gewissheit über die Vaterschaft zwischen den Geschlechtern unterschiedlich verteilt ist. Sex ist -für ihn- das notwendige Kriterium der Vaterschaft, nicht das hinreichende. Genau dieses hat nur sie in der Hand: mit dem Wissen, ob sie im fraglichen Zeitraum Sex nur mit ihm, oder noch mit jemand anderem hatte.
Hier macht sie, wie gesagt, Andeutungen. Dass er da sauer reagiert, ist nachvollziehbar. Wollen wir jetzt anfangen durchzurechnen, wie groß das finanzielle Schuldverhältnis des Typen, der in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt ihr gegenüber ist? Bei Vorliegen von Zweifeln ist es da durchaus keine Lappalie, ob diese finanzielle Schuld den Typ A oder Typ B trifft.
Das Anklopfen beim Entbindungstermin wäre in meinen Augen viel eher si zu werten, dass er das Schuldverhältnis (....in sechsstelliger Höhe....) für sich mental doch angenommen hat. Da halte ich das Auskippen der Dreckkübel über ihm für nicht gerechtfertigt.

 

Gefällt mir

17. November 2020 um 0:14
In Antwort auf

Ich glaub, Du hast es nicht ganz verstanden, worauf ich hinaus will. Mutterschaft und Vaterschaft ist also doch nicht das Gleiche. 
Wie würdest Du dann die Rolle von demjenigen interpretieren, "sonst in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt"?
Du bestätigst, was ich sagte. Die Mutter ist diejenige, die das Kind 9 Monate trägt und dann das durchlebt, was Du beschreibst. "Vater" kann in Deiner Sicht nur sein, wer nicht mit dem Willen der Mutter über Kreuz liegt. Oder? Diese beiden Rollen sind ja nun definitiv nicht gleich. Und das ist eine politische Aussage.
Das, was aus der Anerkennung nach §1592 BGB Abs. 2 folgt, ist zuallererst ein Schuldverhältnis. Und dabei hat die Anerkennung sehr viel mit Vertrauen zu tun.
Zurück zur TE: Sie machte selbst Andeutungen. Und Mutter Natur hat es nunmal so eingerichtet, dass - nach den Regeln mathematischer Logik - die Gewissheit über die Vaterschaft zwischen den Geschlechtern unterschiedlich verteilt ist. Sex ist -für ihn- das notwendige Kriterium der Vaterschaft, nicht das hinreichende. Genau dieses hat nur sie in der Hand: mit dem Wissen, ob sie im fraglichen Zeitraum Sex nur mit ihm, oder noch mit jemand anderem hatte.
Hier macht sie, wie gesagt, Andeutungen. Dass er da sauer reagiert, ist nachvollziehbar. Wollen wir jetzt anfangen durchzurechnen, wie groß das finanzielle Schuldverhältnis des Typen, der in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt ihr gegenüber ist? Bei Vorliegen von Zweifeln ist es da durchaus keine Lappalie, ob diese finanzielle Schuld den Typ A oder Typ B trifft.
Das Anklopfen beim Entbindungstermin wäre in meinen Augen viel eher si zu werten, dass er das Schuldverhältnis (....in sechsstelliger Höhe....) für sich mental doch angenommen hat. Da halte ich das Auskippen der Dreckkübel über ihm für nicht gerechtfertigt.

 

Es scheint, als würdest du deine eigenen Schwierigkeiten in diesen Thread projizieren.

Was dir die Kindesmutter deiner Kinder angetan hat spielt hier nicht die Hauptrolle.

Ein vernünftiger Einwurf wäre okay,  aber deine Antworten strotzen vor Frustration, die deine Antworten diskreditieren.

3 LikesGefällt mir

17. November 2020 um 7:08
In Antwort auf

Es scheint, als würdest du deine eigenen Schwierigkeiten in diesen Thread projizieren.

Was dir die Kindesmutter deiner Kinder angetan hat spielt hier nicht die Hauptrolle.

Ein vernünftiger Einwurf wäre okay,  aber deine Antworten strotzen vor Frustration, die deine Antworten diskreditieren.

Du kannst beruhigt sein: die "Schwierigkeiten", von denen Du schreibst, haben sich in meinem Leben glücklicherweise nicht ereignet. Ich lebe seit >30 Jahren in einer monogamen Beziehung, und unsere Kinder sind groß.
Ich habe mich mit der Rechtsmaterie beschäftigt, und ich beobachte nur, was so abläuft.

Das Gezoffe um die Begleitung während der Geburt in diesem Fall hier ist letztlich ein Nebenkriegsschauplatz. Gut wär es, wenn die zwei sich einkriegen, und aus ihnen doch noch eine Familie wird.
Das "Nest" für das Kind ist das beste, wenn seine -leiblichen- Eltern sich lieben und eben auch zusammenleben. Was ist schöner, als wenn ein Mann sich um SEIN Kind kümmern, und dabei auch eine erfüllende erotische Beziehung mit der Mutter führen kann?
Ich sehe generell das soziale Konstrukt der Vaterschaft als zur Disposition stehend. Einzig unzweifelhaft sind bestehende Zahlungsverpflichtungen. 
Das Hin- und Hergeschiebe der Kinder zwischen getrennten Eltern kann nicht das sein, was man sich wünscht.


 

Gefällt mir

17. November 2020 um 7:43
In Antwort auf

Ich glaub, Du hast es nicht ganz verstanden, worauf ich hinaus will. Mutterschaft und Vaterschaft ist also doch nicht das Gleiche. 
Wie würdest Du dann die Rolle von demjenigen interpretieren, "sonst in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt"?
Du bestätigst, was ich sagte. Die Mutter ist diejenige, die das Kind 9 Monate trägt und dann das durchlebt, was Du beschreibst. "Vater" kann in Deiner Sicht nur sein, wer nicht mit dem Willen der Mutter über Kreuz liegt. Oder? Diese beiden Rollen sind ja nun definitiv nicht gleich. Und das ist eine politische Aussage.
Das, was aus der Anerkennung nach §1592 BGB Abs. 2 folgt, ist zuallererst ein Schuldverhältnis. Und dabei hat die Anerkennung sehr viel mit Vertrauen zu tun.
Zurück zur TE: Sie machte selbst Andeutungen. Und Mutter Natur hat es nunmal so eingerichtet, dass - nach den Regeln mathematischer Logik - die Gewissheit über die Vaterschaft zwischen den Geschlechtern unterschiedlich verteilt ist. Sex ist -für ihn- das notwendige Kriterium der Vaterschaft, nicht das hinreichende. Genau dieses hat nur sie in der Hand: mit dem Wissen, ob sie im fraglichen Zeitraum Sex nur mit ihm, oder noch mit jemand anderem hatte.
Hier macht sie, wie gesagt, Andeutungen. Dass er da sauer reagiert, ist nachvollziehbar. Wollen wir jetzt anfangen durchzurechnen, wie groß das finanzielle Schuldverhältnis des Typen, der in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt ihr gegenüber ist? Bei Vorliegen von Zweifeln ist es da durchaus keine Lappalie, ob diese finanzielle Schuld den Typ A oder Typ B trifft.
Das Anklopfen beim Entbindungstermin wäre in meinen Augen viel eher si zu werten, dass er das Schuldverhältnis (....in sechsstelliger Höhe....) für sich mental doch angenommen hat. Da halte ich das Auskippen der Dreckkübel über ihm für nicht gerechtfertigt.

 

Ich glaub, was du nicht verstehst, ist dass dieses Kind noch mindestens 18 Jahre lang Eltern braucht. Und ja, der Typ ist dafür verantwortlich, ohne deswegen ein Recht auf die ersten 24 Stunden zu haben. Aus oben genannten Gründen. Die 9 Monate davor interessieren ihn ja offensichtlich auch nicht. Und nein, Mutterschaft und Vaterschaft sind nicht gleich. Mütter lieben ihre Kinder mehr als Väter es tun, weil sie sicher sind, dass es ihre sind. Hat schon Aristoteles erkannt 

Ich gebe dir Recht, dass da womöglich noch ein zweiter Kandidat im Rennen ist. Dafür gibt's ja nen Vaterschaftstest, auf den er bestehen sollte.

2 LikesGefällt mir

17. November 2020 um 8:21

Hast Du meinen Beitrag von soeben gelesen?
Ich seh das genau so wie Du. Mit dem Streit um die "ersten 24 Stunden" sollte man die Kirche im Dorf lassen.
Ich seh den Fall der Beiden als geradezu prototypisch für die Schattenseiten der sogenannten sexuellen Revolution seit einem halben Jahrhundert.
Ich will da garnicht richten, wer mit der Ruinierung der Beziehung angefangen hat. 
Besser als diverse "LAGs" wäre der leibliche Vater an der Seite des Kindes, und eben auch der Mutter. 
Noch besser als der Test wäre es, wenn die zwei wieder Vertrauen zueinander schöpfen. Immerhin haben sie ja schon 8 Jahre zusammen gelebt. Man kann hoffen, dass sie sich sich hinsichtlich der Empfängnis und der infragekommenden Erzeuger nicht verrechnet hat.
Und selbst wenn: Dann könnte man sogar sagen, dass es besser wäre, wenn der Test NICHT gemacht würde.
Wenn er -als ihr langjähriger Partner- die Vaterschaft anerkennt, und auch wahrnimmt (immerhin war da ja mal sowas wie Liebe zur Mutter.....), also sie wieder Vertrauen finden,
dann wär das wohl besser, als wenn sie mit einer festgestellten Vaterschaft zum Typen xy dasteht, von dem außer der 'abgepressten' Zahlung nichts kommt.

Danke für den Tipp zu Aristoteles. 

 

Gefällt mir

17. November 2020 um 9:07
In Antwort auf

Hallihallo, 
ich erwarte in ca. 2 Wochen mein erstes Baby und plötzlich meldet sich der Kindsvater bei mir und fragt mich ernsthaft, ob er bei der Geburt dabei sein darf. 
Wir hatten uns im Sommer getrennt nachdem es sehr viele Probleme gab. Er war (eigentlich) bereit die Vaterschaft anerkennen zu lassen. Sogar 2 Wochen nach unserer Trennung. Dann kam die Wendung. Er wollte nochmal mit mir reden und plötzlich sagte er, er wolle einen Vaterschaftstest. Er wolle es schwarz auf weiß haben. Er habe sich zu sehr von seinen Gefühlen leiten lassen. 🤦🏾‍♀️ Totaler Schwachsinn, meiner Meinung nach. Es war einfach die Retourkutsche dafür, dass ich mich von ihm getrennt habe.
Später hat er es nochmal über WhatsApp versucht und meinte, dass er auf einen Vaterschaftstest verzichten würde, wenn wir in einer "funktionierend" Beziehung wären... Ich glaube, ihr könnt euch vorstellen, wie ich darauf reagiert habe. 
Naja, was soll ich sagen. Nachdem er sich 1/4 Jahr nicht mehr gemeldet hat, obwohl ich ihm gesagt habe, wenn er was wissen will bzgl. des Babys sich bei mir melden kann, aber so in Ruhe gelassen werden möchte, da mein Großvater erst verstorben war. 
Ehrlich gesagt, verstehe ich seine Beweggründe nicht. Auf der einen Seite behauptet er (damals schon), er glaubt mir, dass er der Vater sei, aber auf der anderen Seite brauche er diesen scheiss Test 🤷‍♀️
Wie soll ich jemanden mitnehmen, der daran zweifelt, was er angeblich nicht tue, ob er der Vater des Kindes ist?
Wie sehr ihr das? Sehe ich das zu überspitzt? 

Liebe Te. 

Ich wünsche dir alles gute für die Geburt. 

Ich hatte letztes Jahr genau dieselbe Situation wie du jetzt. 
Und ich habe meinen EX nicht mit zur Geburt genommen.
War auch die bessere Entscheidung so. 

Das schafft Frau auch alleine. 

Gefällt mir