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Ex prostituierte und die große Liebe

30. November 2016 um 12:17


Hi

ich bin Mitte 20 und befinde mich seit etwas mehr als einem Jahr in einer sehr glücklichen Beziehung. Seit drei Monaten wohnen wir auch zusammen

versuche mich kurz zu halten:

Als wir uns letzten Jahr ineinander verliebt haben , habe ich mich entschlossen von Anfang an mit offenen Karten zu spielen auch wenn es mehr als schwer fiel , ich habe ihm erzählt, dass ich von 2010-2011 als prostituierte gearbeitet habe ... Ich bin da mehr oder weniger rein gerutscht und es war eine Höllen Zeit und bin weder stolz darauf und würde die Zeit gerne zurück drehen und vieles ändern! 

Na klar war es für mein Freund ein Schock aber wir haben nie weiter darüber gesprochen und ich dachte halt , wenn ihm was auf dem Herzen liegt dann wird er mich sicherlich ansprechen!

wir waren in den letzten Tagen zu zweit unterwegs und es kam so eine dumme Situation als mich auf dem Konzert jemand fragte ( leicht alkoholisiert ) ob wir was mit denen trinken gehen , mein Freund und ich und ob ich Strippen würde... Mein Freund hat ihm eine normale Ansage gemacht und von da an nahm er von mir abstand und am nächsten morgen merkte ich das was nicht stimmte .. 

Er hat die ganze Nacht im Hotelzimmer wach da gesessen und diese Gedanken haben ihn nicht mehr los gelassen..
wir haben zuhause versucht darüber zu reden, und er meinte er liebt mich über alles und wir wollen auch unser Leben nur noch gemeinsam Leben aber das er echte immer mal wieder Momente hat , da bekommt er dieses " KOPFKINO "...

ich will ihm bzw uns helfen und alles dafür tun denn mir hat damals keiner geholfen und habe heute noch Probleme die immer wieder auftreten ( Depressionen , Essstörung, selbst verletzten ) 

was soll ich ich nur tun ?


 

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30. November 2016 um 12:43

Sehe ich nicht so ganz wie du 
" mandellaugen " 
na klar war es Jahre bevor ich mich in ihn verliebte aber es ist immer noch kleiner schwarzen Fleck in meinem Leben der zu mir gehört ob ich es will oder nicht 

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30. November 2016 um 12:45

Die Frage ist einfach : 

was kann ich tun, um unsere Beziehung nicht darunter leiden zu sehen ?!

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30. November 2016 um 14:17

Verführe ihn doch mal nach Strich und Faden schön mit Streeptease usw. . Mache ihm klar, dass er jetzt der einzige Mann ist der sich daran erfreuen kann und Vergangenheit Vergangenheit ist. Ich denke es ist eine reine Kopfsache und Angst dich quasi wieder verlieren zu können.

Vielleicht auch euer Sexleben mit ein wenig Rollenspiel aufpeppen?

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30. November 2016 um 18:05

Danke erst einmal für alle antworten .. Ich will diesen besonderen Mann einfach nicht wegen meiner Vergangenheit verlieren auch wenn ich weiß das man so was als Mann nicht mal eben so vergessen kann oder das kopfkino abschalten kann ... 

Danke 

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30. November 2016 um 21:54

Bei mir gäbe es da mit Sicherheit auch immer wieder mal ein Kopfkino wenn ich sowas von meiner Freundin wüsste.
Aber ich glaube es käme auch auf die Situation an.

Vermutlich war die Situation auf dem Konzert etwas heftig für den Freund..
Wenn ich das so richtig verstehe wurde sie von Alk.Typen gefragt ob sie mit denen was trinken würde und ob sie strippen würde?
Alleine schon die Frage bzgl. dem Strippen, da würde ich nicht nur selbst eine Ansage machen sondern würde es von meiner Freundin auch erwarten das sie die Typen zurecht weist.

Hat sie vermutlich nicht gemacht und die Anmache anscheinend nur so hingenommen, hat wohl nur ihr Freund darauf reagiert.
Vielleicht hat gerade diese Situation die Zweifel in ihm wieder etwas verstärkt.

Oft sind es ja gerade solche eher banalen Situationen die oft was auslösen.

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30. November 2016 um 23:26
In Antwort auf wolkenkind1989


Hi

ich bin Mitte 20 und befinde mich seit etwas mehr als einem Jahr in einer sehr glücklichen Beziehung. Seit drei Monaten wohnen wir auch zusammen

versuche mich kurz zu halten:

Als wir uns letzten Jahr ineinander verliebt haben , habe ich mich entschlossen von Anfang an mit offenen Karten zu spielen auch wenn es mehr als schwer fiel , ich habe ihm erzählt, dass ich von 2010-2011 als prostituierte gearbeitet habe ... Ich bin da mehr oder weniger rein gerutscht und es war eine Höllen Zeit und bin weder stolz darauf und würde die Zeit gerne zurück drehen und vieles ändern! 

Na klar war es für mein Freund ein Schock aber wir haben nie weiter darüber gesprochen und ich dachte halt , wenn ihm was auf dem Herzen liegt dann wird er mich sicherlich ansprechen!

wir waren in den letzten Tagen zu zweit unterwegs und es kam so eine dumme Situation als mich auf dem Konzert jemand fragte ( leicht alkoholisiert ) ob wir was mit denen trinken gehen , mein Freund und ich und ob ich Strippen würde... Mein Freund hat ihm eine normale Ansage gemacht und von da an nahm er von mir abstand und am nächsten morgen merkte ich das was nicht stimmte .. 

Er hat die ganze Nacht im Hotelzimmer wach da gesessen und diese Gedanken haben ihn nicht mehr los gelassen..
wir haben zuhause versucht darüber zu reden, und er meinte er liebt mich über alles und wir wollen auch unser Leben nur noch gemeinsam Leben aber das er echte immer mal wieder Momente hat , da bekommt er dieses " KOPFKINO "...

ich will ihm bzw uns helfen und alles dafür tun denn mir hat damals keiner geholfen und habe heute noch Probleme die immer wieder auftreten ( Depressionen , Essstörung, selbst verletzten ) 

was soll ich ich nur tun ?


 

Du solltest Deine Geschichte vor allem all denjenigen sagen, die hier immer mal wieder davon träumen mit Sex gegen Taschengeld schnell und schmerzlos zu einem guten Nebenverdienst zu kommen!

Ich drücke Euch fest die Daumen, dass ihr das gemeinsam meistert. Ihr könnt da nur gemeinsam durch. Er muss Dir helfen und Du ihm!

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1. Dezember 2016 um 7:56
In Antwort auf samuil_11945788

Bei mir gäbe es da mit Sicherheit auch immer wieder mal ein Kopfkino wenn ich sowas von meiner Freundin wüsste.
Aber ich glaube es käme auch auf die Situation an.

Vermutlich war die Situation auf dem Konzert etwas heftig für den Freund..
Wenn ich das so richtig verstehe wurde sie von Alk.Typen gefragt ob sie mit denen was trinken würde und ob sie strippen würde?
Alleine schon die Frage bzgl. dem Strippen, da würde ich nicht nur selbst eine Ansage machen sondern würde es von meiner Freundin auch erwarten das sie die Typen zurecht weist.

Hat sie vermutlich nicht gemacht und die Anmache anscheinend nur so hingenommen, hat wohl nur ihr Freund darauf reagiert.
Vielleicht hat gerade diese Situation die Zweifel in ihm wieder etwas verstärkt.

Oft sind es ja gerade solche eher banalen Situationen die oft was auslösen.

Ja das stimmt schon das ich selber nicht viel gesagt habe außer dumm zu gucken und den Kopf zu schütteln ... Man muss sagen ich war auch leicht angeheitert und ich weiß auch nicht ob es an der Vergangenheit hängt, das "Bild" eines Mannes hat sich dadurch auch leider zum negativen verändert und von daher nehme ich vieles nicht mehr ernst was man so zu hören bekommt und lasse an mir abblitzen ... Ich war trotzdem froh das mein Freund ihm nett aber sehe bestimmend wohl klar gemacht haben muss das ich seine Freundin bin.. Er hatte sich auch dann entschuldigt ... 
Ich denke auch eine Paar Therapie würde jetzt nicht viel bringen .. Auch wenn ich diesen Satz hasse aber er wird denke ich Sinn machen.. Die Zeit heilt nicht alle Wunden aber wird zeigen wie alles wird... Für mich ist eins klar ... Ich versuche nach wie vor die Vergangenheit hinter mir zu lassen so gut es geht und um meine Zukunft zu kämpfen denn ich weiß das ich meine große Liebe nicht verlieren will ...
 

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1. Dezember 2016 um 8:00
In Antwort auf 6rama9

Du solltest Deine Geschichte vor allem all denjenigen sagen, die hier immer mal wieder davon träumen mit Sex gegen Taschengeld schnell und schmerzlos zu einem guten Nebenverdienst zu kommen!

Ich drücke Euch fest die Daumen, dass ihr das gemeinsam meistert. Ihr könnt da nur gemeinsam durch. Er muss Dir helfen und Du ihm!

Ich hatte wirklich schon mal mit dem Gedanken gespielt anderen helfen zu wollen... Auf der Straße .. In Clubs oder in Vorträgen und Beratungsstellen ... Andere Mädchen & Frauen von dem Gedanken abbringen zu können.. Meine Geschichte zu erzählen aber ich glaube das würde bei mir privat wieder etwas auslösen und ich weiß auch nicht ob ich das psychisch aushalten würde da ich Momente habe in denen ich mir manchmal professionelle Hilfe wünsche 

Danke an alle die sich die Zeit genommen haben um mir zu antworten und auch etwas zu helfen 

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1. Dezember 2016 um 8:13
In Antwort auf wolkenkind1989

Ich hatte wirklich schon mal mit dem Gedanken gespielt anderen helfen zu wollen... Auf der Straße .. In Clubs oder in Vorträgen und Beratungsstellen ... Andere Mädchen & Frauen von dem Gedanken abbringen zu können.. Meine Geschichte zu erzählen aber ich glaube das würde bei mir privat wieder etwas auslösen und ich weiß auch nicht ob ich das psychisch aushalten würde da ich Momente habe in denen ich mir manchmal professionelle Hilfe wünsche 

Danke an alle die sich die Zeit genommen haben um mir zu antworten und auch etwas zu helfen 

Vielleicht würde es Dir ja sogar helfen? Was gibt es besseres / schöneres, als ein traumatisches Erlebnis in etwas Positives umzumünzen. Irgendwann zurückschauen zu können und zu sagen: "Ich habe Mist gebaut und daraus gelernt. Aber ich habe mein Schicksal in die Hand genommen, mich aus dem Sumpf gekämpft und anderen Mädels geholfen, da auch raus zu kommen."

Ist nicht das irgendwo der Sinn des Lebens? Aus eigenen Fehlern lernen, daraus neue Kraft zu schöpfen und ein bisschen dazu beitragen, die Welt zu verbessern?

Und würde das als Nebeneffekt nicht für Euch beide heilsam sein? Würde Dein Freund nicht auch sehen, wie sehr Du kämpfst, Deine Vergangenheit in etwas Positives zu verändern? Mich persönlich würde es stolz machen, der Partner einer solch starken Frau zu sein (auch wenn ich noch viel geschockter als Dein Freund auf die Beichte reagiert hätte).

Ich will Dich nicht überreden, aber aus meiner medizinischen Erfahrung (die aber nur ganz bescheidenene psychologische Erfahrungen umfasst) bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass der aktive Umgang mit Traumata die beste Methode ist. Denn irgendwann blickt man auf sein Leben zurück und fragt sich, was man aus seinem Leben gemacht hat.

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1. Dezember 2016 um 8:15
In Antwort auf 6rama9

Vielleicht würde es Dir ja sogar helfen? Was gibt es besseres / schöneres, als ein traumatisches Erlebnis in etwas Positives umzumünzen. Irgendwann zurückschauen zu können und zu sagen: "Ich habe Mist gebaut und daraus gelernt. Aber ich habe mein Schicksal in die Hand genommen, mich aus dem Sumpf gekämpft und anderen Mädels geholfen, da auch raus zu kommen."

Ist nicht das irgendwo der Sinn des Lebens? Aus eigenen Fehlern lernen, daraus neue Kraft zu schöpfen und ein bisschen dazu beitragen, die Welt zu verbessern?

Und würde das als Nebeneffekt nicht für Euch beide heilsam sein? Würde Dein Freund nicht auch sehen, wie sehr Du kämpfst, Deine Vergangenheit in etwas Positives zu verändern? Mich persönlich würde es stolz machen, der Partner einer solch starken Frau zu sein (auch wenn ich noch viel geschockter als Dein Freund auf die Beichte reagiert hätte).

Ich will Dich nicht überreden, aber aus meiner medizinischen Erfahrung (die aber nur ganz bescheidenene psychologische Erfahrungen umfasst) bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass der aktive Umgang mit Traumata die beste Methode ist. Denn irgendwann blickt man auf sein Leben zurück und fragt sich, was man aus seinem Leben gemacht hat.

Eines hatte ich noch vergessen: Du solltest Dir UNBEDINGT professionelle Hilfe holen! Ich würde Euch sogar raten, das gemeinsam zu machen. Denn Dein Freund steckt die Vergangenheit ja auch nicht so einfach weg. Das eine (Hilfe holen) und das andere (Hilfe geben) schließt sich in keinster Weise aus. Viele Seelsorger brauchen selbst Hilfe, um das Erlebte und Gehörte zu verarbeiten.

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1. Dezember 2016 um 9:00
In Antwort auf 6rama9

Eines hatte ich noch vergessen: Du solltest Dir UNBEDINGT professionelle Hilfe holen! Ich würde Euch sogar raten, das gemeinsam zu machen. Denn Dein Freund steckt die Vergangenheit ja auch nicht so einfach weg. Das eine (Hilfe holen) und das andere (Hilfe geben) schließt sich in keinster Weise aus. Viele Seelsorger brauchen selbst Hilfe, um das Erlebte und Gehörte zu verarbeiten.

Ich werde mich vielleicht man erkundigen und wenn es wirklich eine Möglichkeit für uns gibt eine gute Beratung zu bekommen und wir es auch beide wollen dann wäre es das erste was ich machen würde bevor ich mich dazu entscheide wie ich den Weg gehe um vielleicht anderen helfen zu können! 
Doch der Gedanke an eine Beratungsstelle für meinen Freund und mich macht mir etwas Angst ... Denn verständlicherweise will und soll er auch keine Details über diese Vergangenheit erfahren müssen und von daher frage ich mich auch : ist es nicht schädlich für uns beide es so intensiv aufzuarbeiten ?? 

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1. Dezember 2016 um 19:00
In Antwort auf wolkenkind1989

Ich werde mich vielleicht man erkundigen und wenn es wirklich eine Möglichkeit für uns gibt eine gute Beratung zu bekommen und wir es auch beide wollen dann wäre es das erste was ich machen würde bevor ich mich dazu entscheide wie ich den Weg gehe um vielleicht anderen helfen zu können! 
Doch der Gedanke an eine Beratungsstelle für meinen Freund und mich macht mir etwas Angst ... Denn verständlicherweise will und soll er auch keine Details über diese Vergangenheit erfahren müssen und von daher frage ich mich auch : ist es nicht schädlich für uns beide es so intensiv aufzuarbeiten ?? 

Ich denke er soll und muss die Details über Deine Vergangenheit erfahren. Was glaubst Du, was wohl in seinem Kopfkino vorgeht. Wenn man einen anderen Menschen liebt, muss man auch die dunkle Stellen der Vergangenheit ertragen.

Es ist ein wenig so, wie mit dem Fremdenhass. Der ist dort am stärksten ausgeprägt, wo gar kaum Ausländer sind, aber die Furcht vor ihnen regiert. Richtig auseinandersetzen kann man sich aber nur mit ihnen, wenn man sie kennt. Dann kann man eine Entscheidung treffen, ob man sie als Nachbar möchte oder nicht. Übertragen auf Euch: erst wenn er die Details kennt und erträgt, kann er mit Dir guten Gewissens eine wirkliche Partnerschaft eingehen. Bis dahin wird sein Kopfkino ihm die übelsten Szenen vorgaukeln.

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