Home / Forum / Liebe & Beziehung / Ex hat neuen Partner

Ex hat neuen Partner

4. April 2005 um 11:05

Hi zusammen,

kann man als Frau mit einem Mann aus reiner Zweckmäßigkeit zusammensein? Ohne Liebe, nur weil der Mann praktisch ist und man z.B. Geldnot hat? Stelle es mir für eine Frau immer schlimm vor, wenn er dann Sex haben will. Oder kann man da einfach hinhalten und vergessen, wer auf einem liegt?

Mehr lesen

4. April 2005 um 11:42

Das gibts..
ja, das gibts.. Tatsächlich gibt es Frauen die dazu in der Lage sind z.Bsp. oder häufig aus finanziellen Gründen. Aber da ist auch jeder verschieden. Ich finde soetwas können nur oberflächliche LEute die nicht an die LIebe glauben, bzw. sie sehr nüchtern betrachten.
Für mich wäre so etwas unvorstellbar. Weil Geld nicht glücklich macht. Aus Erfahrungen von meinen Bekannten ( habe sage und schreibe 3 in meinem Bekanntenkreis ) macht das 100pro unglücklich.

Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. April 2005 um 13:57

Männer und frauen...
können oder müssen das sogar in diversen ländern, sie werden als kinder schon versprochen und müssen heiraten. und ich glaube auch das es hir leute gibt die so mit jemanden zusammen sind. nur glücklich macht das wohl bestimmt nicht.... aber was interessiert dich das? machs einfach besser und find jemanden der aus liebe mit dir zusammen ist.

gruss lin

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. April 2005 um 15:09

Da erinnere ich mich einst in meiner Jugendzeit...
...an eine Kontaktanzeige eines 75 oder 80-jährigen Millionärs. "Millionär sucht Frau." Das ganze wurde dann im Fernsehen gezeigt. Irgendwie hatte der sich nicht zu beklagen, denn es kamen hunderte, wenn nicht tausende Bewerberinnen, die sich um ihn - oder soll ich besser sagen - sein Geld gerissen haben. Tja. Also von Liebe kann da bei einem Altersunterschied von maximal aber nicht seltenen 55-60 Jahren auch nicht mehr zu sprechen sein, sondern von eiskalter Kalkulation - die dann auch nach hinten losgehen kann. Es soll ja Leute geben, die 95 Jahre alt werden können....

Und das interessant, wenn es nicht sogar peinliche war, wenn man die Frauen gefragt hat, warum sie diesen Mann nun wollen. Da wurde alles mögliche erzählt, nur Geld wurde nicht erwähnt....

Für mich ist dieses Versorgungsdenken eine Art Prostitution und tritt in abgestufter Form wesentlich häufiger auf, als man denkt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 3:17

Männer vergessen dabei gerne...
...wenn sie solche Frauen abwerten, dass zu einem derartigen Geschäft immer Zwei gehören. Für mich ist ein Mann der "Liebe" kaufen muss nicht weniger armseelig als die Frau die sich verkauft. Allerdings ist das deren Leben, und wenn beide jeweils das bekommen was sie wollen, vermutlich noch nicht einmal ein schlechtes Geschäft.

__________________
www.franciandfriends.com

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 4:28
In Antwort auf marcie_12302627

Männer vergessen dabei gerne...
...wenn sie solche Frauen abwerten, dass zu einem derartigen Geschäft immer Zwei gehören. Für mich ist ein Mann der "Liebe" kaufen muss nicht weniger armseelig als die Frau die sich verkauft. Allerdings ist das deren Leben, und wenn beide jeweils das bekommen was sie wollen, vermutlich noch nicht einmal ein schlechtes Geschäft.

__________________
www.franciandfriends.com

So kann man...
es auch sehen - aber ich könnte es nicht als Geschäft betrachten, und ich glaube die meisten anderen Männer sehen es auch nicht so. Wenn dem so wäre, könnte man ja gleich ins Bordell gehen und alles andere wäre eine Farce, denn nur Sex kann man kaufen, aber keine Zuneigung und Liebe. Und unter dem Strich wäre es auch billiger, wenn man ggf. Alimente und Unterhalt berücksichtigt. So praktisch denken wir!

Es ist wohl eher so, dass viele Männer (in ihrer Gutgläubigkeit oder Naivität) gar nicht wissen, dass ihnen die eine oder andere Frau des Geldes wegen was vorspielt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass manche Frauen äußerst gerissen in diesem Punkt sind. Das ist dann eher arglistige Täuschung - und daran ist dann meist nur eine Person beteiligt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 8:38

Hallo Sagegeschädigter,
hast Du auch einen Vornamen?

Schau Dir den Film "Das Mädchen Rosemarie" an, von Bernd Eichinger.

Kernaussage von Fräulein Nitribitt:

"Die Liebe ist nur ein Klebstoff, der nicht lange hält. Es geht letztlich immer nur um zwei Dinge: Geld und Sex."

Nun ist nicht jede Frau eine Prosti, die mit dem Benz-Cabrio durch die Straßen von Frankfurt fährt und Freier sucht.

In bürgerlicheren Kreisen nennt man die abgeschwächte Form davon lieber "Versorgungsdenken".

Und in ganz bürgerlichen Kreisen findet man diese Art zu denken auch natürlich, weil dort ein Mann ohne Geld als unfähig betrachtet wird, eine Familie zu gründen.

Was ich nicht begreife ist, daß es zwar immer mehr Frauen gibt, die akademische Berufe ausüben und somit eigentlich genug Kohle machen müßten, um eine Familie ernähren zu können, aber nach wie vor kaum eine von denen bereit ist, Haushalt und Erziehung komplett dem Partner zu überlassen. Umgekehrt war das Jahrtausende völlig selbstverständlich.

Für mich zeigen sich die Grenzen der sogenannten Emanzipation genau an dieser Stelle.

Ja, es gibt Frauen, die aus reiner Zweckmäßigkeit mit einem Mann zusammen sein können. Aber es gibt auch genug Männer, die das ebensogut können. Und zwar nicht nur für Sex, sondern auch für Geld. Schon mal was von Gigolos gehört? Gibt eine Menge Frauen ab 40 aufwärts, die könnten Dir da einiges zu erzählen.

Allerdings schämen diese Freierinnen sich meist, das zu tun, wohingehen Freier kein Problem damit haben, mit ihren gekauften "Eroberungen" auch noch rumzuprotzen, wenns sein muss. Für diese Sorte Männer liegt eine gewisse Befriedigung ihrer latent-dominanten Neigungen darin, eine Frau gekauft zu haben, das hat was mit Unterwerfung zu tun, eine späte Möglichkeit des in-den-Staub-tretens-und-sich-selbst-dabei-als-mäc-htiger-Aufwertens. Frauen scheinen da friedlicher gestrickt zu sein und bei ihnen wird es im Außenverhältnis auch anders gesehen, deshalb liegt für sie keine Befriedigung darin, einen Mann gekauft zu haben, sondern sie empfinden es als "Ausnutzen".

Dabei kriegen sie doch genauso ihren Sex dafür wie männliche Freier.

Na ja. Gibt eben keine Gerechtigkeit mehr in dieser Welt.

Enrico

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 13:17
In Antwort auf enrico36

Hallo Sagegeschädigter,
hast Du auch einen Vornamen?

Schau Dir den Film "Das Mädchen Rosemarie" an, von Bernd Eichinger.

Kernaussage von Fräulein Nitribitt:

"Die Liebe ist nur ein Klebstoff, der nicht lange hält. Es geht letztlich immer nur um zwei Dinge: Geld und Sex."

Nun ist nicht jede Frau eine Prosti, die mit dem Benz-Cabrio durch die Straßen von Frankfurt fährt und Freier sucht.

In bürgerlicheren Kreisen nennt man die abgeschwächte Form davon lieber "Versorgungsdenken".

Und in ganz bürgerlichen Kreisen findet man diese Art zu denken auch natürlich, weil dort ein Mann ohne Geld als unfähig betrachtet wird, eine Familie zu gründen.

Was ich nicht begreife ist, daß es zwar immer mehr Frauen gibt, die akademische Berufe ausüben und somit eigentlich genug Kohle machen müßten, um eine Familie ernähren zu können, aber nach wie vor kaum eine von denen bereit ist, Haushalt und Erziehung komplett dem Partner zu überlassen. Umgekehrt war das Jahrtausende völlig selbstverständlich.

Für mich zeigen sich die Grenzen der sogenannten Emanzipation genau an dieser Stelle.

Ja, es gibt Frauen, die aus reiner Zweckmäßigkeit mit einem Mann zusammen sein können. Aber es gibt auch genug Männer, die das ebensogut können. Und zwar nicht nur für Sex, sondern auch für Geld. Schon mal was von Gigolos gehört? Gibt eine Menge Frauen ab 40 aufwärts, die könnten Dir da einiges zu erzählen.

Allerdings schämen diese Freierinnen sich meist, das zu tun, wohingehen Freier kein Problem damit haben, mit ihren gekauften "Eroberungen" auch noch rumzuprotzen, wenns sein muss. Für diese Sorte Männer liegt eine gewisse Befriedigung ihrer latent-dominanten Neigungen darin, eine Frau gekauft zu haben, das hat was mit Unterwerfung zu tun, eine späte Möglichkeit des in-den-Staub-tretens-und-sich-selbst-dabei-als-mäc-htiger-Aufwertens. Frauen scheinen da friedlicher gestrickt zu sein und bei ihnen wird es im Außenverhältnis auch anders gesehen, deshalb liegt für sie keine Befriedigung darin, einen Mann gekauft zu haben, sondern sie empfinden es als "Ausnutzen".

Dabei kriegen sie doch genauso ihren Sex dafür wie männliche Freier.

Na ja. Gibt eben keine Gerechtigkeit mehr in dieser Welt.

Enrico

Hallo enrico
ich finde deine weltanschauung doch recht krass. also ich bin mit meinem freund aus liebe zusammen und ich denke sehr wohl das es reichere männer gäbe die ich haben könnte oder er könnte auch reichere frauen haben. ich kann mit der aussagen von fräulein Nitribitt nicht viel anfangen. zeigt doch wie sie aufgegeben hat sich richtig zu verlieben den: weniger ist oft mehr!

gruss Lin

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 13:29
In Antwort auf enrico36

Hallo Sagegeschädigter,
hast Du auch einen Vornamen?

Schau Dir den Film "Das Mädchen Rosemarie" an, von Bernd Eichinger.

Kernaussage von Fräulein Nitribitt:

"Die Liebe ist nur ein Klebstoff, der nicht lange hält. Es geht letztlich immer nur um zwei Dinge: Geld und Sex."

Nun ist nicht jede Frau eine Prosti, die mit dem Benz-Cabrio durch die Straßen von Frankfurt fährt und Freier sucht.

In bürgerlicheren Kreisen nennt man die abgeschwächte Form davon lieber "Versorgungsdenken".

Und in ganz bürgerlichen Kreisen findet man diese Art zu denken auch natürlich, weil dort ein Mann ohne Geld als unfähig betrachtet wird, eine Familie zu gründen.

Was ich nicht begreife ist, daß es zwar immer mehr Frauen gibt, die akademische Berufe ausüben und somit eigentlich genug Kohle machen müßten, um eine Familie ernähren zu können, aber nach wie vor kaum eine von denen bereit ist, Haushalt und Erziehung komplett dem Partner zu überlassen. Umgekehrt war das Jahrtausende völlig selbstverständlich.

Für mich zeigen sich die Grenzen der sogenannten Emanzipation genau an dieser Stelle.

Ja, es gibt Frauen, die aus reiner Zweckmäßigkeit mit einem Mann zusammen sein können. Aber es gibt auch genug Männer, die das ebensogut können. Und zwar nicht nur für Sex, sondern auch für Geld. Schon mal was von Gigolos gehört? Gibt eine Menge Frauen ab 40 aufwärts, die könnten Dir da einiges zu erzählen.

Allerdings schämen diese Freierinnen sich meist, das zu tun, wohingehen Freier kein Problem damit haben, mit ihren gekauften "Eroberungen" auch noch rumzuprotzen, wenns sein muss. Für diese Sorte Männer liegt eine gewisse Befriedigung ihrer latent-dominanten Neigungen darin, eine Frau gekauft zu haben, das hat was mit Unterwerfung zu tun, eine späte Möglichkeit des in-den-Staub-tretens-und-sich-selbst-dabei-als-mäc-htiger-Aufwertens. Frauen scheinen da friedlicher gestrickt zu sein und bei ihnen wird es im Außenverhältnis auch anders gesehen, deshalb liegt für sie keine Befriedigung darin, einen Mann gekauft zu haben, sondern sie empfinden es als "Ausnutzen".

Dabei kriegen sie doch genauso ihren Sex dafür wie männliche Freier.

Na ja. Gibt eben keine Gerechtigkeit mehr in dieser Welt.

Enrico

Sehe ich anders..
...ich als akademikerin bin gerne bereit den haushalt und die erziehung meinem partner zu überlassen (der dies auch gerne annehmen wird). ich weiss nicht, ob das immer an den frauen liegt, ich denke eher, dass sich noch zu viele männer sträuben diese rolle zu übernehmen...dass es eben immer noch als "minderwertige" arbet gilt besonders für männer.

ich habe vor kurzem gelesen, dass nur 5% der männer die elternzeit in anspruch nehmen. hier ist die angst vor dem arbeitsplatzverlust zu groß...es liegt also nicht an den frauen.

gruß, tigerle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 13:32

Sex ist nicht so wichtig
Meine Ex hatimmer gesagt. "Sex sei nicht so wichtig". Wichtiger war ihr, dass man mit dem Partner gewisse materielle Ziele erreichen kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 13:45
In Antwort auf jaana_11887320

Sehe ich anders..
...ich als akademikerin bin gerne bereit den haushalt und die erziehung meinem partner zu überlassen (der dies auch gerne annehmen wird). ich weiss nicht, ob das immer an den frauen liegt, ich denke eher, dass sich noch zu viele männer sträuben diese rolle zu übernehmen...dass es eben immer noch als "minderwertige" arbet gilt besonders für männer.

ich habe vor kurzem gelesen, dass nur 5% der männer die elternzeit in anspruch nehmen. hier ist die angst vor dem arbeitsplatzverlust zu groß...es liegt also nicht an den frauen.

gruß, tigerle

Auch noch andere Gründe
da kommen häufig mehrer Dinge zusammen:
wenn man davon ausgeht, dass Männer im Durchschnitt meistens älter als die Frauen sind und auch noch bei der Partnersuche "gleich und gleich gesellt sich gern" vorhanden ist, dann ist zumeist davon auszugehen, dass der Partner zu einem bestimmten Zeitpunkt eifach mehr verdient als die Frau; und dies fast nur aufgrund des Alters (bei gleicher Bildung).
Trotz aller guter Vorsätze sowohl meinerseits als auch die meines Partners: Eine Karenz durch mich hätte unseren finanziellen Ruin bedeutet.

Gruß
kratzamkopp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 13:55
In Antwort auf runa_12850644

Auch noch andere Gründe
da kommen häufig mehrer Dinge zusammen:
wenn man davon ausgeht, dass Männer im Durchschnitt meistens älter als die Frauen sind und auch noch bei der Partnersuche "gleich und gleich gesellt sich gern" vorhanden ist, dann ist zumeist davon auszugehen, dass der Partner zu einem bestimmten Zeitpunkt eifach mehr verdient als die Frau; und dies fast nur aufgrund des Alters (bei gleicher Bildung).
Trotz aller guter Vorsätze sowohl meinerseits als auch die meines Partners: Eine Karenz durch mich hätte unseren finanziellen Ruin bedeutet.

Gruß
kratzamkopp

Ja, diese fälle...
...sind leider in der überzahl. wobei ich jetzt nicht dazu gehöre. ich bin jünger wie mein freund (nur 2 jahre) verdiene aber im durchschnitt etwas mehr wie mein freund. wobei wir beide echt gut verdienen....deshalb können wir uns auch diesen "luxus" leisten, das wir die rollen tauschen würden. ist aber eben leider nicht die regel.

wobei ich sagen muss, wenn es sich nur um einem minimalen unterschied handelt und der sollte bei gleicher bildung und position nicht so groß sein, dass man dann eben auch auf etwas geld verzichten könnte.

gruß, tigerle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 14:02
In Antwort auf marlin_12916173

Sex ist nicht so wichtig
Meine Ex hatimmer gesagt. "Sex sei nicht so wichtig". Wichtiger war ihr, dass man mit dem Partner gewisse materielle Ziele erreichen kann.

Was für eine...
...traurige einstellung.

tigerle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 14:10
In Antwort auf jaana_11887320

Ja, diese fälle...
...sind leider in der überzahl. wobei ich jetzt nicht dazu gehöre. ich bin jünger wie mein freund (nur 2 jahre) verdiene aber im durchschnitt etwas mehr wie mein freund. wobei wir beide echt gut verdienen....deshalb können wir uns auch diesen "luxus" leisten, das wir die rollen tauschen würden. ist aber eben leider nicht die regel.

wobei ich sagen muss, wenn es sich nur um einem minimalen unterschied handelt und der sollte bei gleicher bildung und position nicht so groß sein, dass man dann eben auch auf etwas geld verzichten könnte.

gruß, tigerle

Ich weiß leider nicht
wie viele solcher Fälle es tatsächlich sind. Nimmt man letztlich noch die Partnerschaften hinzu, in denen eine unterschiedliche Bildung existiert, dann kommst du hier in den allermeisten Fällen zu einer höheren Bildung (und somit wahrscheinlich auch höherem Einkommen) beim Mann. Da hat sich leider nicht viel geändert...

Du hast letztlich auch noch das Problem mit dem Stillen: Die absolut meistens Familien möchten ihre Kinder stillen und schon hast du einen Tatbestand der definitiv nicht von den Männern übernommen werden kann.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mich mit meinem damaligen Freund darüber unterhalten habe und wir uns beide einig waren, dass er dann in Karenz geht. Wenn ich das ganze Szenario jetzt mal durchspiele (bin in der 27. Woche) dann ist da realistischerweise nicht mehr viel mit Vaterkarenz, obschon ich mich damals definitiv dafür ausgesprochen habe.

Ihr steckt doch auch in der Familienplanung?! Wie sieht es denn bei euch aus? Wenn ich fragen darf...

Gruß
kratzamkopp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 14:30
In Antwort auf runa_12850644

Auch noch andere Gründe
da kommen häufig mehrer Dinge zusammen:
wenn man davon ausgeht, dass Männer im Durchschnitt meistens älter als die Frauen sind und auch noch bei der Partnersuche "gleich und gleich gesellt sich gern" vorhanden ist, dann ist zumeist davon auszugehen, dass der Partner zu einem bestimmten Zeitpunkt eifach mehr verdient als die Frau; und dies fast nur aufgrund des Alters (bei gleicher Bildung).
Trotz aller guter Vorsätze sowohl meinerseits als auch die meines Partners: Eine Karenz durch mich hätte unseren finanziellen Ruin bedeutet.

Gruß
kratzamkopp

Kinderlosigkeit...
...in bürgerlichen Kreisen lässt sich nicht auf die Frauen reduzieren. Wie man ja jüngst anhand von Umfragen herausgefunden hat sind die Männer in dieser Gesellschaftsschicht deutlich härtere Kinderverweigerer als die Frauen - d.h. es gibt mehr Männer, die keine Kinder mit ihrer Partnerin wollen als es umgekehrt der Fall ist.

Von einseitigen Schuldzuweisungen abgesehen muss man das Ganze einfach mal im gesamtgesellschaftlichen Kontext betrachten. Es hat seinen Grund warum Deutschland eines der kinderärmsten Länder der Welt ist, während z.B. in Norwegen 30 % mehr Kinder geboren werden obwohl dort auch die Frauenerwerbstätigkeit höher ist als in Deutschland.

_______________
www.franciandfriends.com

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 14:39
In Antwort auf runa_12850644

Ich weiß leider nicht
wie viele solcher Fälle es tatsächlich sind. Nimmt man letztlich noch die Partnerschaften hinzu, in denen eine unterschiedliche Bildung existiert, dann kommst du hier in den allermeisten Fällen zu einer höheren Bildung (und somit wahrscheinlich auch höherem Einkommen) beim Mann. Da hat sich leider nicht viel geändert...

Du hast letztlich auch noch das Problem mit dem Stillen: Die absolut meistens Familien möchten ihre Kinder stillen und schon hast du einen Tatbestand der definitiv nicht von den Männern übernommen werden kann.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mich mit meinem damaligen Freund darüber unterhalten habe und wir uns beide einig waren, dass er dann in Karenz geht. Wenn ich das ganze Szenario jetzt mal durchspiele (bin in der 27. Woche) dann ist da realistischerweise nicht mehr viel mit Vaterkarenz, obschon ich mich damals definitiv dafür ausgesprochen habe.

Ihr steckt doch auch in der Familienplanung?! Wie sieht es denn bei euch aus? Wenn ich fragen darf...

Gruß
kratzamkopp

Sicher...
...es ist einfach zum teil auch ein biologisches problem. ich möchte auch nicht gleich wieder arbeiten...sondern wir wollen uns die elternzeit teilen. jeder 1,5 jahre...dann hat sich das stillen auch erledigt.

mein freund und ich haben beide sehr flexible und große arbeitgeber...ich könnte sicher andere aufgaben übernehmen, die ich auch von zu hause machen kann....machen hier einige frauen. aber irgendwann will ich auch dann wieder vollzeit arbeiten.

danke der nachfrage: noch sind wir am üben die pille nehme ich jetzt seit ca. 6 monaten nicht mehr....aber ich denke immer: wenn es klappt, ok...wenn es nicht klappt, dann kann man auch nichts machen....dann soll es eben nicht sein.

ich wünsche dir alles gute für die nächsten wochen. weiss du schon was es wird?

gruß, tigerle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 14:54
In Antwort auf daidalos

So kann man...
es auch sehen - aber ich könnte es nicht als Geschäft betrachten, und ich glaube die meisten anderen Männer sehen es auch nicht so. Wenn dem so wäre, könnte man ja gleich ins Bordell gehen und alles andere wäre eine Farce, denn nur Sex kann man kaufen, aber keine Zuneigung und Liebe. Und unter dem Strich wäre es auch billiger, wenn man ggf. Alimente und Unterhalt berücksichtigt. So praktisch denken wir!

Es ist wohl eher so, dass viele Männer (in ihrer Gutgläubigkeit oder Naivität) gar nicht wissen, dass ihnen die eine oder andere Frau des Geldes wegen was vorspielt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass manche Frauen äußerst gerissen in diesem Punkt sind. Das ist dann eher arglistige Täuschung - und daran ist dann meist nur eine Person beteiligt.

Du leidest da imho...
...ein wenig unter maskulistischem Klischeedenken.
Zwischen einer ... und einer hübschen jungen und vorzeigbaren Ehefrau liegt dann doch ein Unterschied.
Bei diesem Geschäft wird es nämlich gar nicht mal so um Sex gehen, sondern um Repräsentation. Dabei ist so eine Ehefrau in gewissen Kreisen ein Accessoire wie das Haus, das Auto, die Yacht etc.
Etwas zum Angeben, dass da natürlich auch dazu gehört. Eine Ego-Aufwertung für den Mann wie ein neuer Sportwagen - denn obwohl er vielleicht alt ist, bekommt er immer noch die hübschen jungen Dinger. Das ideale Medikament gegen die Midlife Crisis.

Das Klischeedenken bezieht sich hier auf die Bemerkung, viele Männer wären naiv und gutgläubig und viele Frauen arglistig und gerissen. Ein Mann mit doppelt soviel Lebensjahren und doppelt soviel Lebenserfahrung dürfte wohl wissen, worauf er sich einlässt.
Davon mal abgesehen bin ich der festen Meinung dass man einem halbwegs empathischen Menschen der ehrlich zu sich selbst ist ein so intensives und leidenschaftliches Gefühl wie Liebe nicht auf Dauer vorspielen kann. Derjenige kann sich höchstens selbst belügen, und darin können Menschen bekanntlich sehr gut sein.

Davon einmal abgesehen muss lange nicht jede Frau die mit einem älteren Mann zusammen ist gleich gekauft sein. Macht, Erfolg und (Lebens)erfahrung wirken ungemein anziehend auf Frauen. Das hat übrigens auch evolutionsbiologische Ursachen wie Dir vermutlich bekannt ist (wenn nicht, erläutere ich es gerne mal).
Wenn ich mir mein Beziehungsleben ansehe waren meine Partner eigentlich immer älter als ich, auch als ich noch 16 und grün hinter den Ohren war. Mein jetziger Partner ist 12 Jahre älter als ich, und ich kenne die entsprechenden Vorurteile die so einer Verbindung entgegengebracht werden. Er verdient übrigens, wie sollte es auch anders sein ebenfalls eine Menge Geld. Und er hat ein sehr feines Gespür dafür, wenn ihm jemand in Bezug darauf etwas vorspielen will.
Ich selbst brauche sein Geld nicht, da ich erstens selber genug verdiene und zweitens mich nie in dieser Form von jemandem abhängig machen würde. Trotzdem ist der Erfolg und das was da charakterlich dranhängt (Intelligenz, Durchsetzungsstärke etc.) eben auch eine der Dinge die anziehend an ihm sind.

Dies nur einmal dazu.

______________
www.franciandfriends.com

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 15:17
In Antwort auf marcie_12302627

Kinderlosigkeit...
...in bürgerlichen Kreisen lässt sich nicht auf die Frauen reduzieren. Wie man ja jüngst anhand von Umfragen herausgefunden hat sind die Männer in dieser Gesellschaftsschicht deutlich härtere Kinderverweigerer als die Frauen - d.h. es gibt mehr Männer, die keine Kinder mit ihrer Partnerin wollen als es umgekehrt der Fall ist.

Von einseitigen Schuldzuweisungen abgesehen muss man das Ganze einfach mal im gesamtgesellschaftlichen Kontext betrachten. Es hat seinen Grund warum Deutschland eines der kinderärmsten Länder der Welt ist, während z.B. in Norwegen 30 % mehr Kinder geboren werden obwohl dort auch die Frauenerwerbstätigkeit höher ist als in Deutschland.

_______________
www.franciandfriends.com

Ich sprach
ja gar nicht von Kinderlosigkeit, sondern eher von der Entscheidung wer in Karenz gehen wird, eine Situation, in der die Entscheidung für ein Kind also schon gefallen ist.

Zur Kinderlosigkeit (aus Männersicht) hatte ich schon im Forum "Kinder und Erziehung" geschrieben und ich kann die Ergebnisse der "Brigitte" nicht bestätigen. Mir liegen definitiv andere Daten vor. Auch sind die Daten generell nicht unproblematisch. Falls es dich interessiert, dann kannst du dort ja mal reinschauen.

Natürlich hat es seinen Grund, warum Deutschland eine niedrige Fertilität aufweist. M.E. spielt da auch das Mutter- bzw. Frauenbild eine sehr große Rolle. Die post-faschistischen Länder tun sich nach wie vor schwer diese neue Mutterrolle (Karriere und Kind) zu akzeptieren. Schlimm ist vor allen Dingen, dass gerade wieder eine Generation "heranreift", die in dieser Hinsicht wieder extrem konservativ denkt. Die Älteren (egal ob Frau oder Mann) haben zumeist weniger Probleme damit, dass die Frau wieder früh arbeiten geht, als die jüngere Generation.

Gruß
kratzamkopp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 15:22
In Antwort auf jaana_11887320

Sicher...
...es ist einfach zum teil auch ein biologisches problem. ich möchte auch nicht gleich wieder arbeiten...sondern wir wollen uns die elternzeit teilen. jeder 1,5 jahre...dann hat sich das stillen auch erledigt.

mein freund und ich haben beide sehr flexible und große arbeitgeber...ich könnte sicher andere aufgaben übernehmen, die ich auch von zu hause machen kann....machen hier einige frauen. aber irgendwann will ich auch dann wieder vollzeit arbeiten.

danke der nachfrage: noch sind wir am üben die pille nehme ich jetzt seit ca. 6 monaten nicht mehr....aber ich denke immer: wenn es klappt, ok...wenn es nicht klappt, dann kann man auch nichts machen....dann soll es eben nicht sein.

ich wünsche dir alles gute für die nächsten wochen. weiss du schon was es wird?

gruß, tigerle

Danke
Ja, es wird ein Junge. Ich hatte mir zwar ein Mädchen gewünscht, aber selbst meine Laienaugen haben auf dem Ultraschall erkannt, dass es ein Junge wird.

Es ist schön, dass ihr euch die Elternzeit aufteilen könnt. Ich finde es auch insofern wichtig, dass ich meine, dass das Kind dadurch auch einen entsprechenden Bezug zu seinem Vater bekommt und ihn nicht nur als "er kommt abends nach Hause und bringt das Geld fürs Essen mit" sieht.

Gruß
kratzamkopp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 15:38
In Antwort auf marlin_12916173

Sex ist nicht so wichtig
Meine Ex hatimmer gesagt. "Sex sei nicht so wichtig". Wichtiger war ihr, dass man mit dem Partner gewisse materielle Ziele erreichen kann.

...dan
...sei froh ist es deine ex....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 17:25
In Antwort auf marcie_12302627

Du leidest da imho...
...ein wenig unter maskulistischem Klischeedenken.
Zwischen einer ... und einer hübschen jungen und vorzeigbaren Ehefrau liegt dann doch ein Unterschied.
Bei diesem Geschäft wird es nämlich gar nicht mal so um Sex gehen, sondern um Repräsentation. Dabei ist so eine Ehefrau in gewissen Kreisen ein Accessoire wie das Haus, das Auto, die Yacht etc.
Etwas zum Angeben, dass da natürlich auch dazu gehört. Eine Ego-Aufwertung für den Mann wie ein neuer Sportwagen - denn obwohl er vielleicht alt ist, bekommt er immer noch die hübschen jungen Dinger. Das ideale Medikament gegen die Midlife Crisis.

Das Klischeedenken bezieht sich hier auf die Bemerkung, viele Männer wären naiv und gutgläubig und viele Frauen arglistig und gerissen. Ein Mann mit doppelt soviel Lebensjahren und doppelt soviel Lebenserfahrung dürfte wohl wissen, worauf er sich einlässt.
Davon mal abgesehen bin ich der festen Meinung dass man einem halbwegs empathischen Menschen der ehrlich zu sich selbst ist ein so intensives und leidenschaftliches Gefühl wie Liebe nicht auf Dauer vorspielen kann. Derjenige kann sich höchstens selbst belügen, und darin können Menschen bekanntlich sehr gut sein.

Davon einmal abgesehen muss lange nicht jede Frau die mit einem älteren Mann zusammen ist gleich gekauft sein. Macht, Erfolg und (Lebens)erfahrung wirken ungemein anziehend auf Frauen. Das hat übrigens auch evolutionsbiologische Ursachen wie Dir vermutlich bekannt ist (wenn nicht, erläutere ich es gerne mal).
Wenn ich mir mein Beziehungsleben ansehe waren meine Partner eigentlich immer älter als ich, auch als ich noch 16 und grün hinter den Ohren war. Mein jetziger Partner ist 12 Jahre älter als ich, und ich kenne die entsprechenden Vorurteile die so einer Verbindung entgegengebracht werden. Er verdient übrigens, wie sollte es auch anders sein ebenfalls eine Menge Geld. Und er hat ein sehr feines Gespür dafür, wenn ihm jemand in Bezug darauf etwas vorspielen will.
Ich selbst brauche sein Geld nicht, da ich erstens selber genug verdiene und zweitens mich nie in dieser Form von jemandem abhängig machen würde. Trotzdem ist der Erfolg und das was da charakterlich dranhängt (Intelligenz, Durchsetzungsstärke etc.) eben auch eine der Dinge die anziehend an ihm sind.

Dies nur einmal dazu.

______________
www.franciandfriends.com

Klischeedenken
hin oder her - von dem du offensichtlich auch nicht befreit bist - die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte bzw. es kommen alle Facetten und Möglichkeiten vor. In den gewissen Kreise - von denen du sprichst - befindet sich allerdings nicht die Mehrzahl derer, die von diesem "Geschäft" betroffen sind. Vielleicht täuscht der subjekte Eindruck und die unterschiedliche Erfahrung, aber es ist es ein Klischeedenken von dir, dass die Beziehung zwischen einem Mann mit doppelt soviel Lebensjahren und doppelt soviel Lebenserfahrung als die Fau die Normalität dieser Art von Beziehung darstellt. Ich unterstelle auch nicht jeder Frau Arglist, allerdings muss sie diese evolutionsbiologisch Besitzen, genauso wie Schönheit, und der Mann sollte ein guter Versorger sein. Trifft häufig zu, aber nicht immer. Für manche soll ja tatsächlich Geld zweitrangig sein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 19:59
In Antwort auf marlin_12916173

Sex ist nicht so wichtig
Meine Ex hatimmer gesagt. "Sex sei nicht so wichtig". Wichtiger war ihr, dass man mit dem Partner gewisse materielle Ziele erreichen kann.

Ex
Du meinst, damit sie ihre materiellen Ziele erreichen kann?

Dazu eine Frage: Wie denkst du darüber, davon war noch nicht die Rede. Meinst du sie ist aus diesem Grunde deine Ex?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 21:01
In Antwort auf naamah_12482661

Ex
Du meinst, damit sie ihre materiellen Ziele erreichen kann?

Dazu eine Frage: Wie denkst du darüber, davon war noch nicht die Rede. Meinst du sie ist aus diesem Grunde deine Ex?

Ja
Ich mag die Frau und was wir zusammen erreichen, wird sich zeigen. Mir ist Geborgenheit und Erfüllung wichtig. Ich möchte mein Leben nicht unter das Diktat materieller Ziele stellen. Meiner Ex war das Planen der Zukunft sehr wichtig. Hierfür gehörte für sie, Ziele festzulegen, die man anstrebt.

Sie suchte einen Mann, mit dem sie das kann. Sein Aussehen und die anfängliche Chemie sind dabei erst mal egal. Aus dem gemeinsamen Projekt würde sich dann eine inige Beziehung ergeben. Diesen Standpunkt vertritt sie. Aufgeschnappt hat sie diesen Scheiß übrigens bei ... einer Coaching-Firma. Daher meine Name.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. April 2005 um 22:42
In Antwort auf daidalos

Klischeedenken
hin oder her - von dem du offensichtlich auch nicht befreit bist - die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte bzw. es kommen alle Facetten und Möglichkeiten vor. In den gewissen Kreise - von denen du sprichst - befindet sich allerdings nicht die Mehrzahl derer, die von diesem "Geschäft" betroffen sind. Vielleicht täuscht der subjekte Eindruck und die unterschiedliche Erfahrung, aber es ist es ein Klischeedenken von dir, dass die Beziehung zwischen einem Mann mit doppelt soviel Lebensjahren und doppelt soviel Lebenserfahrung als die Fau die Normalität dieser Art von Beziehung darstellt. Ich unterstelle auch nicht jeder Frau Arglist, allerdings muss sie diese evolutionsbiologisch Besitzen, genauso wie Schönheit, und der Mann sollte ein guter Versorger sein. Trifft häufig zu, aber nicht immer. Für manche soll ja tatsächlich Geld zweitrangig sein.

Arglist...
hat in diesem Zusammenhang wenig mit Evolutionsbiologie zu tun.
Da könnte man Männern die jedes Wochenende in der Disco Mädels aufreißen und ihnen Bullshit erzählen nur um sie ins Bett zu kriegen und dann wegzuwerfen ebenfalls "Arglist" unterstellen.

Das Ganze ist eine Frage von Intelligenz (v.A. emotionaler) und Erfahrung, und übrigens nicht mal auf Beziehungen zum anderen Geschlecht bezogen sondern überall gültig. Andere Menschen können Dich über den Tisch ziehen, Dich ausnutzen etc. - das ist wohl kaum ans Geschlecht gebunden.

Davon mal unabhängig sind wir unserer Biologie bis zu einem gewissen Grad ausgeliefert - mag einem das schmecken oder nicht - und haben entsprechende Handlungsmuster. Die lassen sich auch nicht (mit einer sowieso beliebig auslegbaren) Moral bewerten.
Frauen werden bei Männern naturgemäß immer auf bestimmte Dinge achten und Männer umgekehrt ebenso.

"aber es ist es ein Klischeedenken von dir, dass die Beziehung zwischen einem Mann mit doppelt soviel Lebensjahren und doppelt soviel Lebenserfahrung als die Fau die Normalität dieser Art von Beziehung darstellt. "

Es ist kein Klischeedenken sondern lediglich ein Beispiel. Natürlich gibt es genauso gleich alte Paare die nicht unbedingt Millioneros sind, bei denen Liebe eine sekundäre Rolle spielt.
Ich sehe das allerdings nicht geschlechtsspezifisch. Ich kenne genug Männer die Frauen gezielt verarschen und mit ihnen spielen um gewisse Dinge von ihnen zu bekommen wie es genauso auch umgekehrt vorkommt.
Du neigst imho ein wenig zu undifferenzierter Sichtweise, viele Dinge sind aber keineswegs schwarz/weiß sondern verhalten sich ambivalent.
Ich halte von solchen Schubladen aus Erfahrung allgemein nicht viel, egal ob das nun Geschlecht, Ethnie, Alter oder sonst was ist.

Für mich persönlich ist Geld übrigens zweitrangig, wie gesagt. Ein Mann der ein Taugenichts ist aber viel Geld hat (z.B. geerbt) interessiert mich nicht, und von denen kenne ich genug. Einer widerrum der klug, erfolgreich, selbstbewusst und durchsetzungsstark ist, hat damit einige anziehende Attribute.

Ich glaube übrigens dass sich unsere Ansichten gar nicht mal so wesentlich unterscheiden. Ich sublimiere das Ganze nur mehr auf das Individuum als Du, weil ich von kollektiven Aussagen (aka Frauen=arglistig) wenig halte.

___________
www.franciandfriends.com

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. April 2005 um 1:03
In Antwort auf marcie_12302627

Arglist...
hat in diesem Zusammenhang wenig mit Evolutionsbiologie zu tun.
Da könnte man Männern die jedes Wochenende in der Disco Mädels aufreißen und ihnen Bullshit erzählen nur um sie ins Bett zu kriegen und dann wegzuwerfen ebenfalls "Arglist" unterstellen.

Das Ganze ist eine Frage von Intelligenz (v.A. emotionaler) und Erfahrung, und übrigens nicht mal auf Beziehungen zum anderen Geschlecht bezogen sondern überall gültig. Andere Menschen können Dich über den Tisch ziehen, Dich ausnutzen etc. - das ist wohl kaum ans Geschlecht gebunden.

Davon mal unabhängig sind wir unserer Biologie bis zu einem gewissen Grad ausgeliefert - mag einem das schmecken oder nicht - und haben entsprechende Handlungsmuster. Die lassen sich auch nicht (mit einer sowieso beliebig auslegbaren) Moral bewerten.
Frauen werden bei Männern naturgemäß immer auf bestimmte Dinge achten und Männer umgekehrt ebenso.

"aber es ist es ein Klischeedenken von dir, dass die Beziehung zwischen einem Mann mit doppelt soviel Lebensjahren und doppelt soviel Lebenserfahrung als die Fau die Normalität dieser Art von Beziehung darstellt. "

Es ist kein Klischeedenken sondern lediglich ein Beispiel. Natürlich gibt es genauso gleich alte Paare die nicht unbedingt Millioneros sind, bei denen Liebe eine sekundäre Rolle spielt.
Ich sehe das allerdings nicht geschlechtsspezifisch. Ich kenne genug Männer die Frauen gezielt verarschen und mit ihnen spielen um gewisse Dinge von ihnen zu bekommen wie es genauso auch umgekehrt vorkommt.
Du neigst imho ein wenig zu undifferenzierter Sichtweise, viele Dinge sind aber keineswegs schwarz/weiß sondern verhalten sich ambivalent.
Ich halte von solchen Schubladen aus Erfahrung allgemein nicht viel, egal ob das nun Geschlecht, Ethnie, Alter oder sonst was ist.

Für mich persönlich ist Geld übrigens zweitrangig, wie gesagt. Ein Mann der ein Taugenichts ist aber viel Geld hat (z.B. geerbt) interessiert mich nicht, und von denen kenne ich genug. Einer widerrum der klug, erfolgreich, selbstbewusst und durchsetzungsstark ist, hat damit einige anziehende Attribute.

Ich glaube übrigens dass sich unsere Ansichten gar nicht mal so wesentlich unterscheiden. Ich sublimiere das Ganze nur mehr auf das Individuum als Du, weil ich von kollektiven Aussagen (aka Frauen=arglistig) wenig halte.

___________
www.franciandfriends.com

Ich verstehe...
vielleicht hast du mich falsch verstanden, aber meine Absicht war mitnichten pauschalisierende Äußerungen zu tätigien. Vielleicht kam es falsch rüber. Ich habe nur Probleme damit, mich auf ein bestimmtes Bild festzulegen. Wie gesagt: Menschen bekommen unterschiedliche Erfahrungen und Menschen haben unterschiedliche Charaktere - unabhängig vom Geschlecht.

zaijian/!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. April 2005 um 13:15
In Antwort auf marlin_12916173

Ja
Ich mag die Frau und was wir zusammen erreichen, wird sich zeigen. Mir ist Geborgenheit und Erfüllung wichtig. Ich möchte mein Leben nicht unter das Diktat materieller Ziele stellen. Meiner Ex war das Planen der Zukunft sehr wichtig. Hierfür gehörte für sie, Ziele festzulegen, die man anstrebt.

Sie suchte einen Mann, mit dem sie das kann. Sein Aussehen und die anfängliche Chemie sind dabei erst mal egal. Aus dem gemeinsamen Projekt würde sich dann eine inige Beziehung ergeben. Diesen Standpunkt vertritt sie. Aufgeschnappt hat sie diesen Scheiß übrigens bei ... einer Coaching-Firma. Daher meine Name.

Hart
Hallo
Wenn deine Ex diese Aussagen einer Coaching Firma glaubt - sofern e wirklich so ist. Dann denke ich, ist es gut für dich, dass sie deine Ex ist.
Es wäre einfach ansonsten ein anderer grund aufgetaucht - glaub mir - wenn es Liebe war, dann hätte sie anders reagiert.
Alles Liebe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper