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Ex-Freundinnen -wie soll man denn damit umgehen??

17. Januar 2004 um 12:52

man liest es ja immer wieder, und erlebt habe ich es nun auch schon.
Man lernt einen Mann kennen, der entweder noch liiert ist und sich deinetwegen von ihr trennt...man hat eine sehr schöne erste Zeit, dann tritt doch die Problematik zutage, daß man nicht von einer Beziehung in die nächste springen kann. Daß man eine (meist) längere Beziehung mit jemanden, den man schlimmstenfalls immer noch liebt, nicht einfach so vergessen kann.

Oder besagter Mann ist zwar schon getrennt (bestenfalls schon länger), aber die vergangene Zeit reicht trotzdem nicht aus...er hat es noch nicht verarbeitet, die mehreren Jahre mit ihr sind zu fest eingebrannt...

Wie auch immer, in beiden Fällen gibt es richtig richtig Probleme
(und die richtige Verhaltensweise für solche Momente habe ich noch nicht gefunden...ausflippen oder verständnisvoll sein...hilft ja beides nicht)--
und irgendwie habe ich das Gefühl, man hat gar keine Chance, dagegen anzukommen. Die Neue zieht fast immer als Verliererin von dannen.

Und wenn es dann noch heißt, es war der falsche Zeitpunkt...ich dachte, idealistisch und naiv wie ich bin, es gäbe keinen falschen Zeitpunkt, wenn zwei Menschen sich mögen.

Wieso passiert das immer und immer wieder?

Man, ich weiß doch auch, ob ich bereit bin für was Neues. Mir ist das jedenfalls noch nie passiert, daß ich zu meinem Ex zurück wollte. Klar, habe ich mal an meine Verflossenen zurückgedacht, sie sind ja ein Teil von mir, aber ich habe noch nichtmal mit dem Gedanken gespielt. Es hatte ja Gründe, warum die Beziehung vorbei war.

Warum ist es denn dann für andere Leute so schwer, damit abzuschließen?
Und was soll man tun, um so etwas unwahrscheinlicher zu machen?

Ich kann ja jetzt nicht jeden Mann erstmal ins Kreuzverhör über seine Ex nehmen und voraussetzen, daß sie mindestens ein Jahr getrennt sind, damit er dann auch wirklich darüber hinweg ist.
Und je älter ich werde, umso ältere Männer mit umso mehr Altlasten lerne ich kennen?

Wo soll das denn hinführen?

Was tun??

Freu mich über jede Antwort!

Will das verstehen und will hier auch mal ernst genommen werden.

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17. Januar 2004 um 13:09

Mir ergeht es genauso...
Liebe Greeneyes,
irgendwoher kenne ich das Problem. Bei meinem letzten Freund erging es mir so. Ich war die Verliererin, weil ihn angeblich die jüngste Vergangenheit eingeholt hätte. Seine Ex.
Aber warum sind sich die Männer nie im Klaren, wenn sie etwas Neues beginnen? Ich verstehe es nicht. Ich vertrete die gleiche Meinung wie du, ich weiß auch, ob ich wieder für eine neue Beziehung bereit bin oder nicht.
Du bist also nicht allein. Keine Ahnung, warum dies so ist, vielleicht kommt das nur bei Männern vor. Es kann richtig nerven. Damit verletzen sie so viele unschuldige Menschen (Frauen), nur weil ihnen nach kurzer Zeit in den Sinn kommt, ich bin noch nicht so weit.
Ich hoffe, wir beide haben beim nächsten Mann mehr Glück.
Ganz viele liebe Grüße
Angel

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17. Januar 2004 um 13:21

Hallo Greeneyes,
das kommt auf die Situation an.

Wie man Beziehungen, ob jetzt Mann/Frau oder auch Familie,Freund händelt, das Grundmuster bekommt man in der Kindheit und Jugend.
Falls diese unerträglich war und das Leben erschwert,kann eine Therapie helfen, das ist nicht allgemeingültig,ist nur meine Erfahrung.

Wenn Du älter wirst, naja, vielleicht lernst Du ja auch einen 10J. jüngeren Partner kennen und lieben,der besser mit älteren Frauen klarkommt .

Was das Vorleben des Partners angeht, wenn es die Nach-Beziehung tangiert,finde ich das schlecht und unreif gelöst, wenn Du magst,lies mal,was Tomi geschrieben hat.

Mir hat soviel Toleranz wie möglich geholfen, mit dem Vorleben meines Partners klarzukommen und das einfach zu akzeptieren.
Wenn man das nicht kann,sucht man sich besser einen anderen oder gar keinen Mann
Wenn Kinder da sind, ist das sicher noch eine touch schwieriger,aber auch da gibt es Lösungen.

Ist nur so,mit der Situation "ich hatte ein Vorleben, er auch",und er hat ja auch schon gelebt,vor der Beziehung mit mir,zurechtzukommen. Meine Erfahrung ist,dass das mit zunehmendem Alter leichter fällt,mal 5 gerade sein lassen und die Dinge so zu nehmen,wie sie kommen.
Hängt natürlich auch vom Partner ab...wenn Du als aktive freiheitsliebende Frau mit einem Mann zusammenkommst,der topattraktiv ist,und mit dem Du tollen Sex ein paar Wochen oder Monate ist,der Himmel hängt voller Geigen- aber- er wünscht sich eine häusliche Frau und will Familie gründen, und -nur so als hypothetisches Beispiel-spätestens dann beginnen Probleme.

Jeder geht anders an Dinge heran und jeder Mensch ist verschieden.Manchmal vergisst man das,wenn man den Partner gern so hätte,dass alles stimmig wäre.Nur so einfach ist das schlichtweg nicht.
Beziehungsarbeit ist lebenslange Arbeit,und einfach-bestimmt nicht

Wie Du Dein Leben gestaltest, ist Deins,richtig/falsch,hm,die Worte finde ich nicht so passend in diesem Zusammenhang.
Das sollte doch jeder für sich entscheiden,wie er am besten klarkommen könnte- mit dem Partner zusammen (auch reden,viel reden )

Ich finde,dass man hier meist ernst genommen wird.
Es sei denn, es gibt Stress aufgrund von Missverständnissen oder Verbalattacken.
Derzeit gehts ja gerade wieder,zum Glück

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17. Januar 2004 um 14:58

Nicht alle männer,
zieht es zu ihren ex- freundinin zurück.
nur ziehst du diejenigen an.

fragt sich: WARUM?

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17. Januar 2004 um 17:17
In Antwort auf nonsparkling

Nicht alle männer,
zieht es zu ihren ex- freundinin zurück.
nur ziehst du diejenigen an.

fragt sich: WARUM?

??
vielleicht kann mir das jemand beantworten???

eigentlich hatte ich nicht das Gefühl, daß es nur mir passiert, aber okay, auch wenn es mir früher nie passiert ist, jetzt nun schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres.

Warum? ich habe mich eigentlich nicht verändert.

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17. Januar 2004 um 17:38
In Antwort auf BrunhildeP

Hallo Greeneyes,
das kommt auf die Situation an.

Wie man Beziehungen, ob jetzt Mann/Frau oder auch Familie,Freund händelt, das Grundmuster bekommt man in der Kindheit und Jugend.
Falls diese unerträglich war und das Leben erschwert,kann eine Therapie helfen, das ist nicht allgemeingültig,ist nur meine Erfahrung.

Wenn Du älter wirst, naja, vielleicht lernst Du ja auch einen 10J. jüngeren Partner kennen und lieben,der besser mit älteren Frauen klarkommt .

Was das Vorleben des Partners angeht, wenn es die Nach-Beziehung tangiert,finde ich das schlecht und unreif gelöst, wenn Du magst,lies mal,was Tomi geschrieben hat.

Mir hat soviel Toleranz wie möglich geholfen, mit dem Vorleben meines Partners klarzukommen und das einfach zu akzeptieren.
Wenn man das nicht kann,sucht man sich besser einen anderen oder gar keinen Mann
Wenn Kinder da sind, ist das sicher noch eine touch schwieriger,aber auch da gibt es Lösungen.

Ist nur so,mit der Situation "ich hatte ein Vorleben, er auch",und er hat ja auch schon gelebt,vor der Beziehung mit mir,zurechtzukommen. Meine Erfahrung ist,dass das mit zunehmendem Alter leichter fällt,mal 5 gerade sein lassen und die Dinge so zu nehmen,wie sie kommen.
Hängt natürlich auch vom Partner ab...wenn Du als aktive freiheitsliebende Frau mit einem Mann zusammenkommst,der topattraktiv ist,und mit dem Du tollen Sex ein paar Wochen oder Monate ist,der Himmel hängt voller Geigen- aber- er wünscht sich eine häusliche Frau und will Familie gründen, und -nur so als hypothetisches Beispiel-spätestens dann beginnen Probleme.

Jeder geht anders an Dinge heran und jeder Mensch ist verschieden.Manchmal vergisst man das,wenn man den Partner gern so hätte,dass alles stimmig wäre.Nur so einfach ist das schlichtweg nicht.
Beziehungsarbeit ist lebenslange Arbeit,und einfach-bestimmt nicht

Wie Du Dein Leben gestaltest, ist Deins,richtig/falsch,hm,die Worte finde ich nicht so passend in diesem Zusammenhang.
Das sollte doch jeder für sich entscheiden,wie er am besten klarkommen könnte- mit dem Partner zusammen (auch reden,viel reden )

Ich finde,dass man hier meist ernst genommen wird.
Es sei denn, es gibt Stress aufgrund von Missverständnissen oder Verbalattacken.
Derzeit gehts ja gerade wieder,zum Glück

Hallo...
das mit der Therapie finde ich eigentlich gut...dachte eigentlich, es geht auch ohne, aber nach dem ganzen "Unglück" im letzten Jahr...ja, vielleicht.
Da stellt sich dann noch ein anderes Problem, nach ner Therapie hat man oft Probleme, die Krankenkasse zu wechseln. Manchen wird auferlegt 5 oder 7 Jahre therapiefrei zu sein, bevor sie wechseln dürfen. Ich bin noch am Studieren und weiß nicht, ob ich nicht dann später arge Probleme dadurch habe.
Kann man auch kassenunabhängige und kostengünstige Therapien bzw. Gespräche machen?

Schlecht und unreif gelöst?? Ja, so finde ich sein Verhalten jetzt auch, aber so was konnte ich wirklich nicht ahnen, sein bisheriges Verhalten ließ überhaupt nicht darauf schließen.
Und ich verschließe normalerweise nicht die Augen vor so was, ich bin ziemlich vorsichtig.
klar, ich war auch verliebt, vielleicht übersieht man doch was.

Ja, ich hab gelesen, was Tomi so geschrieben hat...hört sich auch nicht gut an. Es ist klar, daß man so eine längere & intensive Beziehung nicht von heute auf morgen vergessen kann, aber ich stell mir vor, daß man so was peu à peu verarbeitet (so versuch ich das jedenfalls)...ich hab das Gefühl, manche verharren im totalen Stillstand diesbezüglich, es wird nur verdrängt.
Okay, wie auch immer...vielleicht auch meine Schuld, ich hab ihn nicht mehr darauf angesprochen, er hat ab und zu von seiner Ex oder anderen gesprochen, und das habe ich mir auch angehört, und wir konnten auch darüber reden. Soviel zur Toleranz...das war okay. Ich hatte auch überhaupt keine angst, ihn an sie zu verlieren. Hätte ich das haben sollen, hätte ich mehr mit ihm drüber reden sollen?? Ich weiß es nicht.
Es ist schon ziemlich belastend, sich ständig mit den Ex-Beziehungen konfrontiert zu sehen. Ich denke auch, kann man nicht ein bißchen was mit sich selbst oder Freunden ausmachen??
Aber vielleicht trotzdem mal eine Warnung rausgeben?? Er hat niemals davor davon gesprochen, daß er sich nicht sicher sei. Das wäre ja nicht schlimm gewesen, natürlich nicht toll, aber so wäre ich ein wenig mehr drauf vorbereitet gewesen.

So, ich ende mal...sonst mag das ja keiner mehr lesen...SORRY

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17. Januar 2004 um 18:19

Vielleicht sind einfach
wenige Menschen wirklich fähig zu einer Beziehung?
Denn wenn "das Alte nicht (mehr)passt, die Neue eine Verliererin ist, dann kommt doch dieser Verdacht auf.

Ein Verflossener ein Teil von einem? Nein, finde ich nicht. Man hat eine Zeit miteinander gehabt. Aber keiner ist ein Teil vom Anderen, denn dann würde ja wirklich etwas fehlen.

Ich glaube die Zeit der Trennung ist wenig ausschlaggebend, ob es verdaut ist oder nicht. Ein Abschied ist nicht leicht, desto wichtiger ist es, in sich zu gehen, es wirklich zu einem Ende für sich zu bringen. Hinzuschauen, warum , wieso es nicht zusammen geklappt hat. Seine gemachten Erfahrungen genau unter die eigene Lupe zu nehmen. Auch und gerade wenns unangenehm für einen selbst ist.
Nichts verdrängen.
Vielleicht wäre dies ein Weg, sich später bewußter auf einen anderen Partner einlassen zu können.

Ist es so, je mehr Partner einer hatte desto "schwieriger" ist es ?

Verstehen, ich denke keiner kann den Anderen immer verstehen, jeder denkt anders, fühlt anders, weil er andere Erfahrungen gemacht hat, anders lebt(e). Aber sich gegenseitig anhören, Aufmerksamkeit geben. Das kann man.

mal nur so ein paar Gedanken dazu.



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17. Januar 2004 um 18:51
In Antwort auf greeneyes03

??
vielleicht kann mir das jemand beantworten???

eigentlich hatte ich nicht das Gefühl, daß es nur mir passiert, aber okay, auch wenn es mir früher nie passiert ist, jetzt nun schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres.

Warum? ich habe mich eigentlich nicht verändert.

War nur so'n gedanke
zum warum.
was verbindet diese männer?
welche gründe haben menschen zum ex zurückzugehen?
menschen die schwer abschliessen können, sich an der vergangenheit orientieren(träumer?)?
menschen die an vertrautem festhalten wollen?
sicherheitsdenken?( vertrautheit= sicherheit= gut)

worauf ich hinaus will: vielleicht ziehen dich charaktere an die eigenschaften vereinigen die es erschweren eine ex beziehung endgültig abzuschliessen?
bzw du suchst ein beziehungsmuster, das diese männer haben.

so meine gedanken...

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