Forum / Liebe & Beziehung

Etwas philosophisches: Liebe - Abhängigkeit

Letzte Nachricht: 3. September 2002 um 16:54
03.09.02 um 11:14

Wenn ich mir im Forum so die Beiträge durchlese, muß ich feststellen, dass Liebe viele Menschen in ziemliche Verzweiflung stürzen kann. Dadurch stellt sich mir die Frage, ob Liebe grundsätzlich eine Art von Abhängigkeit hervorruft und ob das so richtig ist. Müßte man sein Leben nicht auch ohne den geliebten Menschen total geniessen können? Müßte man Liebe nicht als ein schöne Zutat sehen, die zum Leben dazugehört, aber nicht als den Sinn und Zweck des Daseins, so wie es viele Menschen tun? Wie kann man verhindern, dass man in diese psychische "Abhängigkeit" gerät? Wie kann man verhindern, dass Beziehungsprobleme einen emotional "aus der Bahn werfen"? Geht das überhaupt? Mich würde Eure Meinung interessieren.

Liebe Grüße

Morgaine

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03.09.02 um 12:41

Genau desshalb ...
mache ich eine Therapie....gut, NUR desshalb wäre übertrieben, aber ich denke ich kann da sehr gut mitreden ! Mir fehlt durch meine vielen Krankenhausaufenthalte total das Urvertrauen, ich habe NIE gelernt zu vertrauen und wenn ich mal für 3 Monate bei meinen eltern war wurde ich dannach wieder für 6 Monate eingewiesen .... was mich heute prägt sind Verlustängste.

Ich denke, es geht nie, absolut unabhängig zu sein ! Eine gewisse psychische abhängigkeit ist meines erachtens normal und auch wichtig !

Ich habe durch meine Verlustängste schon die verrücktesten Dinge gemacht, diese Angst beherrscht dich und plötzlich denkst du so wie Michi15 es schrieb: Das man denkt den Partner durch ständige Zweisamkeit absolut vor anderen weiblichen Wesen zu schützen !
Aber es geht nicht.

Mittlerweile kann ich loslassen, zwar noch nicht ganz Gedankenfrei aber zumindest kann iuch mit einem lächeln sagen "Schatz ich fahre jetzt nach Hause, viel Spaß noch" auch quäle ich mich nicht mehr an getrennten Tagen , ich nutze Sie, ich habe es früher vergeblichst versucht, aber es ging nie, ich hatte Angst wo er war, ob er eine kennenlernen würde usw. heute fahre ich nach Hause und überlege mit wem ich heute was trinken gehe oder ob ich mich einfach nur in das kleine Schwimmbecken hau und mit meiner Ente spiele !

"Abhängig" ist man nicht einfach, man wird es, man macht sich selbt abhängig und das geht so irre schnell ! Ich habe nie gemerkt wann ich abhängig von Ihm wurde, wann es einfach zu viel war und das schlimem ist man sieht es so lange nicht. Je abhängiger man ist desto mehr Angst hat man vor dem Verlust der Person ! Bei mir war und ist das teilweise noch extremer als in den meisten Fällen, weil eine Kindheit auch eine große Rolle spielt und alles noch verstärkt, aber eines kann ich, denke ich , mit Sicherheit sagen:

Es ist eine immerwährende Arbeit mit sich selbst, sich nich abhängig zu machen !

- denn es ist soooo schön, jeden Tag miteinander zu verbringen, jede Nach zusammen in einem Bett zu schlafen, alles zusammen zu machen und in einer Seifenblase zu leben, das man gar nicht merkt das man plötzlich ohne den anderen nicht mehr kann ! Wenn wir uns einen Tag nicht sehen, hab ich Abends angerufen, seit 2 Monaten rufe ich nicht mehr an, denn schließlich sehe ich ihn ja am nächsten Tag schon wieder ! Und solche Fortschritte machen mich wahnsinnig stolz !

Ich weder immer darann arbeiten müssen, nicht ZU sehr abhängig zu sein, das weis und ich stehe dazu !

Aber irgendwann werde ich "Gedankenlos",
"Bis bald mein Schatz " sagen können !

Eure Sommerblume,
die gerade semerkt hat wie vie sie schon weiter gekommen ist und wie sehr sich die harte arbeit lohnt !

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03.09.02 um 12:55
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Genau desshalb ...
mache ich eine Therapie....gut, NUR desshalb wäre übertrieben, aber ich denke ich kann da sehr gut mitreden ! Mir fehlt durch meine vielen Krankenhausaufenthalte total das Urvertrauen, ich habe NIE gelernt zu vertrauen und wenn ich mal für 3 Monate bei meinen eltern war wurde ich dannach wieder für 6 Monate eingewiesen .... was mich heute prägt sind Verlustängste.

Ich denke, es geht nie, absolut unabhängig zu sein ! Eine gewisse psychische abhängigkeit ist meines erachtens normal und auch wichtig !

Ich habe durch meine Verlustängste schon die verrücktesten Dinge gemacht, diese Angst beherrscht dich und plötzlich denkst du so wie Michi15 es schrieb: Das man denkt den Partner durch ständige Zweisamkeit absolut vor anderen weiblichen Wesen zu schützen !
Aber es geht nicht.

Mittlerweile kann ich loslassen, zwar noch nicht ganz Gedankenfrei aber zumindest kann iuch mit einem lächeln sagen "Schatz ich fahre jetzt nach Hause, viel Spaß noch" auch quäle ich mich nicht mehr an getrennten Tagen , ich nutze Sie, ich habe es früher vergeblichst versucht, aber es ging nie, ich hatte Angst wo er war, ob er eine kennenlernen würde usw. heute fahre ich nach Hause und überlege mit wem ich heute was trinken gehe oder ob ich mich einfach nur in das kleine Schwimmbecken hau und mit meiner Ente spiele !

"Abhängig" ist man nicht einfach, man wird es, man macht sich selbt abhängig und das geht so irre schnell ! Ich habe nie gemerkt wann ich abhängig von Ihm wurde, wann es einfach zu viel war und das schlimem ist man sieht es so lange nicht. Je abhängiger man ist desto mehr Angst hat man vor dem Verlust der Person ! Bei mir war und ist das teilweise noch extremer als in den meisten Fällen, weil eine Kindheit auch eine große Rolle spielt und alles noch verstärkt, aber eines kann ich, denke ich , mit Sicherheit sagen:

Es ist eine immerwährende Arbeit mit sich selbst, sich nich abhängig zu machen !

- denn es ist soooo schön, jeden Tag miteinander zu verbringen, jede Nach zusammen in einem Bett zu schlafen, alles zusammen zu machen und in einer Seifenblase zu leben, das man gar nicht merkt das man plötzlich ohne den anderen nicht mehr kann ! Wenn wir uns einen Tag nicht sehen, hab ich Abends angerufen, seit 2 Monaten rufe ich nicht mehr an, denn schließlich sehe ich ihn ja am nächsten Tag schon wieder ! Und solche Fortschritte machen mich wahnsinnig stolz !

Ich weder immer darann arbeiten müssen, nicht ZU sehr abhängig zu sein, das weis und ich stehe dazu !

Aber irgendwann werde ich "Gedankenlos",
"Bis bald mein Schatz " sagen können !

Eure Sommerblume,
die gerade semerkt hat wie vie sie schon weiter gekommen ist und wie sehr sich die harte arbeit lohnt !

Liebe Sommerblume!
Bin geneigt zu sagen: GRATULIERE! Es ist schön, wenn man in so einer Therapie Fortschritte erkennen kann. Meist sind die Schrittchen ja so klein, dass man das Gefühl hat, nichts verändert sich. Und dann, in solchen Momenten, wie Du ihn wohl gerade hattest, blickt auf einen Weg zurück. Und kann berechtigt Stolz und glücklich sein.

Ich wünsch Dir ganz viel Kraft, um noch weiter voran zu kommen. Noch stärker zu werden. ENOY IT!!!

LG

angie.

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03.09.02 um 13:00

Abhängigkeit oder die Angst davor
Hallo,

erstmal niemand ist völlig unabhängig.
Es dauerte bei mir echt lange bis ich diesen Sachverhalt akzeptieren konnte.
Ich habe nie unter grosser Verlusstangst oder Abhängigkeit gelitten, sondern eher an Angst davor, was aber auch nicht so ist.
Wenn ich von jemandem abhängig bin, gebe ich ihm die Macht, mich zu Verletzen und das wollte ich nie.
Nicht nur in Beziehungen, auch in Freundschaften, hatte ich lange das Problem, Menschen nahe genug an mich ranzulassen.
In Beziehungen habe ich von Anfang an peinlich darauf geachtet, nicht zuviel Zeit mit dem Pratner zu verbringen, sondern auch noch meine anderen Interessen und Freunde zu pflegen.
Aber eigentlich das Dogma "Wir dürfen uns nur 3Tage die Woche sehen" geanauso bescheuert wie "Wir müssen uns jeden Tag sehen".
Es dauerte sehr lange bis ich mich auf meinen Partner emotional richtig einlassen konnte und auch heute noch ist mir eine gewisse Unabhängigkeit sehr wichtig. wir sind jetzt seid 5,5Jahren zusammen, davon die letzten 3Jahre als Entfernungsbeziehung. Nächstest Jahr wollen wir zusammenziehen, aber obwohl ich mich darauf freue, habe ich auch Angst davor.

LG

RedDevil

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03.09.02 um 13:14
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Liebe Sommerblume!
Bin geneigt zu sagen: GRATULIERE! Es ist schön, wenn man in so einer Therapie Fortschritte erkennen kann. Meist sind die Schrittchen ja so klein, dass man das Gefühl hat, nichts verändert sich. Und dann, in solchen Momenten, wie Du ihn wohl gerade hattest, blickt auf einen Weg zurück. Und kann berechtigt Stolz und glücklich sein.

Ich wünsch Dir ganz viel Kraft, um noch weiter voran zu kommen. Noch stärker zu werden. ENOY IT!!!

LG

angie.

Hallo Angie33,
ja, es ist echt komisch, als ich da so schrieb klingelte das telefon, ich wurde also unterbrochen und habe nach dem auflegen nochmal alles durchgelesen. Und plötzlich dachte ich mir "Wow- du rufst nciht merh an, planst abende fürdich und du gehst Heim, ohne Ihn, und hast keine Angst ! "

Das war gerade ein echt toller Augenblick !
Ich wo so ungeduldig bin und mir vor ner Wpoche noch dacht "ich bin noch keinen schritt weiter !"
jetzt sehe ich das ich doch schon weiter bin, meiner Meinung nach sogar mehr als ein schritt !

Ich habe mich auch schon mit dem Gedanken angefreundet "Rückschläge zu erleiden und ich hoffe das sie mich nicht zu sehr nach hinten hauen !

Aber trotzdem , vielen Dank für deine "Kraft"-Wünsche !

Sommerblume

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03.09.02 um 13:30
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Hallo Angie33,
ja, es ist echt komisch, als ich da so schrieb klingelte das telefon, ich wurde also unterbrochen und habe nach dem auflegen nochmal alles durchgelesen. Und plötzlich dachte ich mir "Wow- du rufst nciht merh an, planst abende fürdich und du gehst Heim, ohne Ihn, und hast keine Angst ! "

Das war gerade ein echt toller Augenblick !
Ich wo so ungeduldig bin und mir vor ner Wpoche noch dacht "ich bin noch keinen schritt weiter !"
jetzt sehe ich das ich doch schon weiter bin, meiner Meinung nach sogar mehr als ein schritt !

Ich habe mich auch schon mit dem Gedanken angefreundet "Rückschläge zu erleiden und ich hoffe das sie mich nicht zu sehr nach hinten hauen !

Aber trotzdem , vielen Dank für deine "Kraft"-Wünsche !

Sommerblume

Wie ein Tanker auf dem Meer...
...scheinbar schwerfällig, scheinbar langsam, aber immer in Fahrt, will seine Richtung ändern, der Käpitän dreht am Steuerrad, ganz schnell, und wartet, lange scheint nichts zu passieren, der Tanker scheint keine Richtungsänderung einzuschlagen, geduldig wartet der Kapitän, im Wissen, die Richtungsänderung angegeben zu haben, und irgendwann schaut der Kapitän zurück und sieht, DER TANKER HAT DIE RICHTUNG GEÄNDERT!!!!!!

Das hat mir damals sehr geholfen. Nicht aufzugeben, an mich zu glauben, und schliesslich weiterzuommen, immer weiter.

Ich schenk Dir heute dieses Bild, hoffe, es hilft Dir auch ab und zu.

LG

angie.

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03.09.02 um 15:21

Ja, ja die Liebe...
Hab ein ähnliches Problem.
War mit meinem Freund zusammen (meine erste richtig erfüllende Beziehung).
Zu Begin war es eine Fernbeziehung, was mich total belastet hat, hab ihn, meine Familie und Freunde, halt mein ganzes Leben vermisst. Er dagegen hat sich daran gewöhnt mich nur am WE zu sehen.

Als ich wiederkam, wollte ich jede freie Minute mit ihm verbringen, die ganze Sehnsucht nachholen.

Ihm war das zu viel, wir trennten uns.

In der Pause hab ich gelernt allein zu sein. Hatte super viel Spaß, hab neue Männer kennengelernt (und so viele, hi hi).
Kurz, ich war mit mir im reinen, vielleicht zum ersten mal in meinem Leben!

Wir kamen nochmal zusammen, und ich dachte jetzt wird alles anders. Ich war ja nicht mehr so abhängig, konnte auch allein sein.

Jetzt 5 Monate später, habne wir ähnliche Probleme.
er ist z.Z. arbeitslos. Verbringt den ganzen Tag mit Freunden/ Freundinnen (grrrr), während ich arbeite.
Abend muß ich mich dann entscheiden: Er, oder eine Freundin?!

Leider ziehe ich ihn immer vot, ich möchte halt am liebsten mit ihm was unternehmen, und hab Angst wieder so abhängig zu werden.

Kann Abende mit Freundinnen auch nie richtig genießen, weil er mir dann fehlt.

Ich glaube, ich liebe ihn einfach zu sehr.

Naja, der Fluch der Liebe...

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03.09.02 um 15:35
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Wie ein Tanker auf dem Meer...
...scheinbar schwerfällig, scheinbar langsam, aber immer in Fahrt, will seine Richtung ändern, der Käpitän dreht am Steuerrad, ganz schnell, und wartet, lange scheint nichts zu passieren, der Tanker scheint keine Richtungsänderung einzuschlagen, geduldig wartet der Kapitän, im Wissen, die Richtungsänderung angegeben zu haben, und irgendwann schaut der Kapitän zurück und sieht, DER TANKER HAT DIE RICHTUNG GEÄNDERT!!!!!!

Das hat mir damals sehr geholfen. Nicht aufzugeben, an mich zu glauben, und schliesslich weiterzuommen, immer weiter.

Ich schenk Dir heute dieses Bild, hoffe, es hilft Dir auch ab und zu.

LG

angie.


Das trifft es echt gut, HURRA !!!! Ich bin ein Tanker !

Komiscgh, früher fühlte ich mich wie ein toter Fisch, aber langsam spüre ich wieder Leben, habe wieder Lust auf mehr und auch wenn ich keine Lust habe etwas zu tun, und am liebsten meiner Depression verfallen würde, raffe ich mich auf und mache was !

Das Gefühl wieder was zu schaffen ist super und macht mut ! ich hoffe nur das ich nicht zu viel von mir erwarte !

Trotzdem lieben Dank, ich hab mir den Text gleich ausgedruckt !

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

03.09.02 um 15:36

Liebe != abhänigkeit - so sollte es sein
nun ich denke bzw meine das liebe nichts mit abhängigkeit zu tun hat sondern eher die symbiose zweier menschen ist die vieles teilen aber doch noch ihre eigenes ich haben es ist doch keine psychische abhängigkeit wenn man mit einem menschen mit dem man vieles teilt sonderne eher eine hilfe im leben beziehungsprobleme werfen einen eine vielleicht ein bisschen aus der bahn wobei ich immer der ansicht bin das probleme erst auftreten wenn man nicht mehr genug miteinander redet bzw die zwei menschen grundsätzlich unterschiedlicher ansicht sind und keiner bzw beide nicht bereit sind einen schritt in die mitte zu gehen es hat niemand gesagt das ´die liebe einfach ist und eine beziehung aufrecht zu erhalten sogar eines der schwersten dinge ist die es gibt nur bin ich der ansicht das die lieb eine sache ist um die es sich zu kämpfen lohnt - immer !!!!
ich hatte vor jahren da war ich 19 ein gespräch mit einer freundin von mir und ich fragte sie nach dem was ihr im leben das wichtigste sei darauf sagte sie mir das ihre freiheit das wichtigste seie und sie deswegen keine beziehung haben möchte denn dann müsste sie ja rücksicht nehmen sie fragte mich was es denn für mich sei - das wichtigste ich sagte ihr die liebe denn was nützt dir die freiheit und alles andere wenn du im tiefsten inneren deines herzen einsamm bist - vor einem halben jahr traf ich sie wieder sie hat ihre liebe gefunden und hat mir dann an dem abend gesagt das ich damals recht habe das die liebe das wichtigste im leben ist denn die freiheit die hat man auch wenn man eine richtige beziehung führt!!!!
lg

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03.09.02 um 15:42
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Das trifft es echt gut, HURRA !!!! Ich bin ein Tanker !

Komiscgh, früher fühlte ich mich wie ein toter Fisch, aber langsam spüre ich wieder Leben, habe wieder Lust auf mehr und auch wenn ich keine Lust habe etwas zu tun, und am liebsten meiner Depression verfallen würde, raffe ich mich auf und mache was !

Das Gefühl wieder was zu schaffen ist super und macht mut ! ich hoffe nur das ich nicht zu viel von mir erwarte !

Trotzdem lieben Dank, ich hab mir den Text gleich ausgedruckt !

Hey!!!!
Du hast mir an diesem traurig verregneten Tag ein strahlendes Lächeln ins Gesicht gezaubert....!!!!

DANKE!!!!

Bin nicht eigentlich schlecht drauf, nur macht mir das triste Wetter ein bisschen Mühe, und da kam Dein HURRA-Schrei wie ein ein Sonnenstrahl.

Ja, das Bild vom Tanker hat viele Bedeutungen. Auch, dass man mal bei sich selbst auftanken kann. Und wenn nicht, dann bin ich auch noch da, bin schliesslich auch ein Tanker (yeahyeah!).

Ja, gönn Dir auch mal ein bisschen Ruhe, nicht, um Depressionen zu entwickeln, sondern nur zum ausruhen, dann gehts wieder richtig los in die Aktivität.

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03.09.02 um 15:50

Hab die andere Seite erlebt
Ich war bis vor kurzem mit einem Partner zusammen, der sehr geklammert hat. Es ging sogar so weit, dass er mit Selbstmord drohte, wenn ich ihn verlasse.
Das war ziemlich hart.

Ich selber habe diese Gefühl von Abhängigkeit allerdings noch bei keiner meiner Beziehungen. Der jeweilige Partner war für mich zwar immer wichtig, aber eine Beziehung konnte nie alle meine Bedürfnisse erfüllen (Freunde, Hobbys oder so).
Das ist ja auch nicht der Sinn einer Beziehung.
Mir ging es immer so, dass wenn ich ein paar Tage hintereinander mich mit meinem Partner zusammen abgekapselt habe, der Wunsch nach der Aussenwelt durchaus wiederkam. Ich brauchte sogar Abende ohne Partner, um mich wohl zu fühlen. Sonst habe ich das Gefühl, dass man sich bald miteinander langweilt.
Mein damliger Freund hat sich schon aufgeregt, wenn ich nach der Orchesterprobe noch mit ein paar Freunden was trinken gegangen bin.
Er meinte, ich würde ihn nicht genug lieben, wenn ich nicht jede freie Minute mit ihm verbringe.

Für mich war das was er gemacht hat keine Liebe, sondern nur Angst. Liebe heist meiner Meinung nicht krampfhaft jemanden festhalten, sondern jemanden loslassen können und daruf vertrauen, dass derjenige zurückkommt.

LG

sommerregen

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03.09.02 um 16:04
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Liebe != abhänigkeit - so sollte es sein
nun ich denke bzw meine das liebe nichts mit abhängigkeit zu tun hat sondern eher die symbiose zweier menschen ist die vieles teilen aber doch noch ihre eigenes ich haben es ist doch keine psychische abhängigkeit wenn man mit einem menschen mit dem man vieles teilt sonderne eher eine hilfe im leben beziehungsprobleme werfen einen eine vielleicht ein bisschen aus der bahn wobei ich immer der ansicht bin das probleme erst auftreten wenn man nicht mehr genug miteinander redet bzw die zwei menschen grundsätzlich unterschiedlicher ansicht sind und keiner bzw beide nicht bereit sind einen schritt in die mitte zu gehen es hat niemand gesagt das ´die liebe einfach ist und eine beziehung aufrecht zu erhalten sogar eines der schwersten dinge ist die es gibt nur bin ich der ansicht das die lieb eine sache ist um die es sich zu kämpfen lohnt - immer !!!!
ich hatte vor jahren da war ich 19 ein gespräch mit einer freundin von mir und ich fragte sie nach dem was ihr im leben das wichtigste sei darauf sagte sie mir das ihre freiheit das wichtigste seie und sie deswegen keine beziehung haben möchte denn dann müsste sie ja rücksicht nehmen sie fragte mich was es denn für mich sei - das wichtigste ich sagte ihr die liebe denn was nützt dir die freiheit und alles andere wenn du im tiefsten inneren deines herzen einsamm bist - vor einem halben jahr traf ich sie wieder sie hat ihre liebe gefunden und hat mir dann an dem abend gesagt das ich damals recht habe das die liebe das wichtigste im leben ist denn die freiheit die hat man auch wenn man eine richtige beziehung führt!!!!
lg

Liebe das Wichtigste im Leben?
Hallo Kater!

Ich habe viele Jahre lang auch so gedacht, dass Liebe das Wichtigste im Leben ist, aber mittlerweile fange ich an, das etwas anders zu sehen! Wichtig ist sie auf jeden Fall, und in einem Leben ohne Liebe fehlt ein wichtiger Teil, aber das sie das Wichtigste ist, wage ich zu bezweifeln! Beruf, Freunde und Hobbies sind mit Sicherheit genauso wichtig! Ein Mensch, der sich nur noch auf die Liebe konzentriert, verliert all' seine interessanten Facetten - und wird über kurz oder lang für den Partner völlig uninteressant und langweilig!

Im Hinblick auf die Tatsache, dass es sich lohnt, um die Liebe zu kämpfen und dass man sich für den Erhalt einer Beziehung immer bemühen muß, gebe ich Dir vollkommen recht!

LG

Morgaine

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03.09.02 um 16:39
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Hab die andere Seite erlebt
Ich war bis vor kurzem mit einem Partner zusammen, der sehr geklammert hat. Es ging sogar so weit, dass er mit Selbstmord drohte, wenn ich ihn verlasse.
Das war ziemlich hart.

Ich selber habe diese Gefühl von Abhängigkeit allerdings noch bei keiner meiner Beziehungen. Der jeweilige Partner war für mich zwar immer wichtig, aber eine Beziehung konnte nie alle meine Bedürfnisse erfüllen (Freunde, Hobbys oder so).
Das ist ja auch nicht der Sinn einer Beziehung.
Mir ging es immer so, dass wenn ich ein paar Tage hintereinander mich mit meinem Partner zusammen abgekapselt habe, der Wunsch nach der Aussenwelt durchaus wiederkam. Ich brauchte sogar Abende ohne Partner, um mich wohl zu fühlen. Sonst habe ich das Gefühl, dass man sich bald miteinander langweilt.
Mein damliger Freund hat sich schon aufgeregt, wenn ich nach der Orchesterprobe noch mit ein paar Freunden was trinken gegangen bin.
Er meinte, ich würde ihn nicht genug lieben, wenn ich nicht jede freie Minute mit ihm verbringe.

Für mich war das was er gemacht hat keine Liebe, sondern nur Angst. Liebe heist meiner Meinung nicht krampfhaft jemanden festhalten, sondern jemanden loslassen können und daruf vertrauen, dass derjenige zurückkommt.

LG

sommerregen

Ein wunderschöner Satz!
Hallo Sommerregen!

Da hast Du wirklich einen wunderschönen Satz geschrieben: Liebe heißt, nicht krampfhaft jemanden festhalten, sondern loslassen können und darauf vertrauen, dass derjenige zurückkommt! Nur leider verhindern bei vielen Menschen schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit dieses Urvertrauen! Und das wiederzugewinnen ist unheimlich schwer!

LG

Morgaine

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03.09.02 um 16:48
In Antwort auf

Ein wunderschöner Satz!
Hallo Sommerregen!

Da hast Du wirklich einen wunderschönen Satz geschrieben: Liebe heißt, nicht krampfhaft jemanden festhalten, sondern loslassen können und darauf vertrauen, dass derjenige zurückkommt! Nur leider verhindern bei vielen Menschen schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit dieses Urvertrauen! Und das wiederzugewinnen ist unheimlich schwer!

LG

Morgaine

Einfach ist das nicht immer
Nach meiner letzten Erfahrung werde ich beim nächsten vielleicht eher Angst haben, dass er mich einengt als umgekehrt.

Es ist nur kommisch das einengen und sich aufgeben, oft als Liebesbeweis gesehen wird, wogegen das Gegentei Bindungsangst oft als fehlende Liebe angeshen wird.
Beides sind ungesunde Vehaltensweisen aufgrund schlechter Erfahrungen oder ähnlichem. Beides sind zeichen für Probleme mit der Liebe richtig umzugehen.

LG

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03.09.02 um 16:54
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Liebe das Wichtigste im Leben?
Hallo Kater!

Ich habe viele Jahre lang auch so gedacht, dass Liebe das Wichtigste im Leben ist, aber mittlerweile fange ich an, das etwas anders zu sehen! Wichtig ist sie auf jeden Fall, und in einem Leben ohne Liebe fehlt ein wichtiger Teil, aber das sie das Wichtigste ist, wage ich zu bezweifeln! Beruf, Freunde und Hobbies sind mit Sicherheit genauso wichtig! Ein Mensch, der sich nur noch auf die Liebe konzentriert, verliert all' seine interessanten Facetten - und wird über kurz oder lang für den Partner völlig uninteressant und langweilig!

Im Hinblick auf die Tatsache, dass es sich lohnt, um die Liebe zu kämpfen und dass man sich für den Erhalt einer Beziehung immer bemühen muß, gebe ich Dir vollkommen recht!

LG

Morgaine

Re
da hast du etwas mißverstanden ich habe nicht gesagt das es das einzige ist man muß auch seine hobbies haben und auch freunde und seinen beruf das meinte ich damit das man seine freiheit behält und somit auch sein eigenes sich es gibt menschen die sich voll und ganz aufgeben wenn sie lieben und das ist nicht sinn der sache sondern das man eine gewisse symbiose eingeht und kompromisse finden muß was nicht immer einfach ist
lg

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