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Essensprobleme mit Partner

19. Januar 2012 um 16:22 Letzte Antwort: 21. Januar 2012 um 17:32

Hallo,
ich stehe derzeit vor einem schwierigen Problem in meiner Beziehung, welches zu Anfang eingentlich recht unkomplizriert war, mittlerweile allerdings immer mehr an meinen Nerven zährt... Mein Partner und ich können kaum gemeinsam irgendwas kochen und essen oder sagen wir einfach er isst, kaum etwas was ich auch esse.

Seit wir zusammen wohnen kümmere ich mich eigentlich um Haushalt und natürlich auch um den Einkauf und das Essen. Im Großen und Ganzen auch kein Problem, wenn es nicht ständig genörgel gäbe, weil er dies und das nicht essen will und kann weil er es so ekelig findet...dabei tische ich ihm nichts auf was irgendwo übertrieben zu essen wäre.
Sein Essensplan besteht nur aus ungeniessbar scharfem Essen...welches ich weder vertrage noch mag. Salate müssen getrennt angemacht werden, da er ja keine "helle" soße will... die Liste ist unendlich und es gibt kaum noch etwas das wir zusammen essen können.
Ich wünsche mir einfach mal einen ruhigen und gemütlichen Abend mit kochen und problemlosen gemeinsamen essen ohne ständiges diskutieren.

Ich hoffe der ein oder andere hat einen tipp für mich ohne dass ich ständig doppelt kochen muss oder jeder von uns wie in einer WG zum Selbstverpfleger wird.

LG

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19. Januar 2012 um 16:35

Schwierig.
Was sind denn die Gründe, warum die seine mag-ich-nicht-Liste derart lang ist? Allergien oder schmeckts ihm einfach nicht? Oder ist einfach nur extrem heikel?

Ich stells mir ehrlich schwierig vor.. wenn er da nicht bereit ist, gewissen Mahlzeiten einfach mal eine Chance zu geben, dann hilft wohl nur getrennt kochen.

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19. Januar 2012 um 16:37

Ich denke mal,
dass ihr beide ein wenig Kompromisse eingehen müsst?! Wie wär es wenn jeder abwechselnd bestimmt, was es zu essen gibt?

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19. Januar 2012 um 16:42


Gemeinsam miteinander Essen hat schon etwas besonderes! Man tauscht sich aus, unterhält sich! Gemeinsames Essen hat etwas mit Gemütlichkeit zu tun!

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19. Januar 2012 um 16:43

Zu anfang unserer beziehung
hat er beiläufig erwähnt das ihn vieles Essentechnisch anekelt. Ich glaube auch da seine Mutter sehr wenige Sachen nicht isst, er da einiges mit übernommen hat und er dort auch immer nur was zu Essen bekam was er wirklich wollte...anderenfalls gab es Döner oder Pizza. Für mich ist es eben da ich wirklich bis auf wenige Dinge alles Esse, das einige natürlich auch mal weniger gern als das andere.
Unser Essenplan beschränkt sich daher auf Schnitzel und Pizza...was mir allerdings langsam auch zum Halse raushängen tut, da ich einfach so gern mal kochen würde und er sich auch darüber freut und es nicht wegschiebt und was anderes macht. Es ist natürlich auch unschön wenn man sich immer den kopf zerbricht was man kocht und der vorschlag dann schon mit einem verzerrten gesicht abgetan wird
den versuch mir die mühe zu machen und zu kochen, damit es nachher stehen bleibt, mag ich mir neben Beruf, Freunden, Haushalt und Familie auch nicht mehr antun

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19. Januar 2012 um 16:48

Das Gemeinsame Essen
ist deshalb ein so großes Problem, da es die einzige Zeit am Tag ist, die wir miteinander verbringen und daher soll es nicht immer ein Problem sein.

Das mit den Lebensmitteln und Kochlisten hatten wir alles schon...das wenige was er an Lebensmitteln isst, haben wir ja im Programm! Allerdings ist die Auswahl bei Alete bei weitem höher als die unseres Speiseplanes. Besonders schön auch wenn Besuch ansteht und er einfach nichtsessend am Tisch sitzt

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19. Januar 2012 um 16:58

Das ist doch schwachsinn
ich schaffe mir sicher keine probleme, ich suche lediglich ein paar sinnvolle anregungen dieses für mich eben bestehende problem ein wenig in den griff zu bekommen.
wir essen durch unsere wechselschichten häufig getrennt und auch jeder dann eben was er mag ...es geht hier um die zeit in der wir gemeinsam zusammen sind und auch um seltene abende wo wir mal gemeinsam zusammen essen können.

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19. Januar 2012 um 18:08

Das fänd ich echt schlimm
und frustrierend
ich koche total gerne und mag es gerne wenn mein gegenüber das essen geniesst.
in deinem fall würde ich auch nur für mich kochen.

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21. Januar 2012 um 15:43


recht haste...ich hab glück und wir kochen jeder,was er mag...gemeinsame schnittmenge nudeln oder kartoffelbrei...alles andere macht eben jeder wie er lustig
und manchmal essen wir auch das gleiche
völlig entspannt...weiss auch nicht,was man da für'n drama drauss machen kann...wenn ich angepampt werden würde,kriegt er mit nem kochlöffel eins drüber und gut is
solle rsich sein zeug doch selebr machen...

sky

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21. Januar 2012 um 15:49

Essensprobleme
Deine Info über seine und Deine Vorlieben ist ja nicht sehr ausführlich.

Die Schärfe kann er seinen Essen auch hinterher zufügen. Es gibt da wunderbare Soßen und Dips oder einfach Chili, Curry, Peperoni.....als kleingehackt oder als Gewürz.

Weiterhin schreibst Du, dass er keine helle Soße zum Salat will. Ich persönlich mag die auch nur bei Blattsalaten. Aber auch hier sehe ich kein Problem. Der Salat kann für beide gewürzt werden. (Bsp. Dill,Oregano,Basilikum) und hinterher machst Du Dir Sahne oder Joghurt und er Öl ,Chili oder andere Schärfe dazu.

Mag er mehr Fett-nur fettes Schwein z.Bsp.? Oder liebst Du ausschließlich sahnige Süßspeisen-er aber nicht.Das würde ich als Problem ansehen.

Das andere sind doch nur Nuancen.

LG!

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21. Januar 2012 um 17:25

...
Wie man das handhabt sagt ja wohl weniger über die Qualität der Beziehung aus als über den Bezug zum Essen.

Essen ist für mich hauptsächlich Nahrungsaufnahme, als soziales Ritual betrachte ich das nicht wirklich. Wenn ich esse, konzentriere ich mich sowieso darauf, da ist es mir egal, ob nun noch jemand daneben sitzt oder nicht.

Mir persönlich wären feste Zeiten, wo das Essen auf den Tisch kommt, ein Gräuel. Ich habs da lieber flexibel - ich hab nämlich keine Lust, jeden Tag um die gleiche Zeit auf der Matte zu stehen. Genaugenommen interessiere ich mich auch nicht sonderlich fürs Kochen.

Wir sprechen uns da einfach ab - wenn einer sich was macht, fragt er den anderen vorher, ob er Hunger hat, wenn ja, wird was für 2 gemacht, ansonsten eben nicht. Da geht man wenigstens aufeinander ein. Ich wüsste jetzt nicht, was liebevoller an einem fixen Ritual sein soll.

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21. Januar 2012 um 17:32

...
Also ich habe diese fixen Zeiten schon als Kind nicht leiden können, und Tischgequatsche hat mich auch noch nie interessiert. Diese dummen "wie war dein Tag?"-Alibifragen gingen mir fast immer auf die Nerven... ich hab die meiste Zeit wirklich keine Lust, mich über meinen Tag verhören zu lassen.
Also hab ich mich, so bald ich konnte, aus dieser Essenszeit-Schleife ausgeklinkt und bin meistens etwas später angekommen. War nichts mehr da, hab ich mir selber was gemacht.

Mit meinem Partner schaff ich es auch noch ohne Termin zu reden. Aber unsere Tagesrhythmen sind auch nicht so regelmäßig, dass es irgendwie wichtig wäre.

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21. Januar 2012 um 16:13
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