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Es tut so unbeschreiblich weh!

11. Februar 2008 um 1:12

Mein Freund und ich haben uns vor 9 Wochen getrennt (2 Wochen vor Weihnachten, 2 Tage nach unserem 3,5 jährigen...) und morgen (heute) zieht er aus...
Heute ist also die letzte Nacht mit ihm. Und eigentlich will ich schlafen gehen, weil... die letzten Stunden erleben... Mag sein, die eine oder der andere meint, ich sollte weggehen, mir das nicht antun. Doch ich brauche das. Woanders könnte ich eh nicht richtig schlafen. Ich muss so Abschied nehmen. Aber ich kann grad nicht schlafen gehen. Sitze hier, mit Rotwein und Euren Beiträgen.
Möchte eigentlich meine Tasche packen und abhauen und erst wieder kommen, wenn alles weg ist: Der Schmerz, der Kummer, die Suche nach der neuen Wohnung, ... War viel allein in meinem Leben, kann allein leben. Bin sehr selbständig, habe eine sehr starke Seite. Doch jetzt war da jemand, der mir auch mal was abgenommen, der sich um mich gesorgt hat. Das war schön! Jetzt fühle ich mich wie ein Kind, dem der Papa abhaut. Ich hasse mich dafür! Wieso kann ich das nicht mit mehr Stärke, mit mehr Souveränität ertragen? Und dann bin ich auch noch selbständig. D. h. jeder Tag, den ich nicht arbeite, geht direkt vom Umsatz ab! Aber heute ist das erste Mal der Punkt erreicht, wo ich sage, ich kann wirklich nicht mehr. Wir haben nach der Trennung 9 Wochen zusammengewohnt, ein Bett geteilt. Und ich war arbeiten, habe funktioniert. Und nun zieht er aus. Logische Folgerung. Auch letztlich gut so für den emotionalen Abstand. Aber damit auch endgültig real.... Und das haut mich jetzt richtig um!
Kriege nichts mehr auf die Reihe, vergesse alles, werde ab morgen in einer halbleeren Wohnung sitzen, habe selbst noch keine gefunden, will eigentlich auch nicht weg hier, aber zu teuer für mich allein ...
Er hat mir die ganze Zeit geholfen, für mich auch noch mitgedacht neben seinem Umzug. Das ist eigentlich ein Glück, nachdem, was ich hier alles schon gelesen habe... Dennoch, das persönliche Leid ist das persönliche, es lässt sich nicht messen und ich bekomme es auch nicht kleiner, wenn ich an Menschen denke, die objektiv viel mehr Leid ertragen müssen.
Es ist einfach so, dass ich nicht gut darin bin, Schmerzen zu ertragen. Und ich war die meiste Zeit meines Lebens allein, obwohl ich das nie wollte. Es gibt keine Garantie, dass man den Richtigen trifft... Nur, wie lebt man damit???

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11. Februar 2008 um 22:00

Bei deinem Beitrag wird mir bewußt,
den Schritt den du schon hinter dir hast, der steht mir noch bevor. Wir sind seit zwei jahren getrennt und leben noch in einer Wohnung. Ich
werde ausziehen und dennoch der Gedanke das Gewohnte das Vertraute zu verlassen.......... Auch ich besitze viel Kraft und viel Stärke alles habe ich überstanden und es war nicht wenig. Aber dieses Gefühl des Verlassen werdens es ist dieses kindliche Gefühl und mir graut
vor dem Tag, weil ich jetzt schon weiß, wie es sich anfühlt. Schmerz lass nach....
Gruß Melike

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12. Februar 2008 um 17:00
In Antwort auf melike13

Bei deinem Beitrag wird mir bewußt,
den Schritt den du schon hinter dir hast, der steht mir noch bevor. Wir sind seit zwei jahren getrennt und leben noch in einer Wohnung. Ich
werde ausziehen und dennoch der Gedanke das Gewohnte das Vertraute zu verlassen.......... Auch ich besitze viel Kraft und viel Stärke alles habe ich überstanden und es war nicht wenig. Aber dieses Gefühl des Verlassen werdens es ist dieses kindliche Gefühl und mir graut
vor dem Tag, weil ich jetzt schon weiß, wie es sich anfühlt. Schmerz lass nach....
Gruß Melike

Ohje
Hab gedacht du hättest es auch schon hinter Dir.Das ist bitter.Wann is es denn soweit?Weißt du das schon?Ich weiß nur dass ich es kaum ertragen hab als er noch hier gewohnt hat.Mir war immer schlecht wenn ich heekommen bin.Is er da oder iis er weg(mit ihr?).Auf der einen Seite wars zu dem zeitpunkt gut dass er weg war. Aber die Spätfolgen, das dauert. Wenns einem erst richtig bewust ist, dass es endgültig ist. Is echt ätzend.Auf alle Fälle denke ich an dich und drück dich jetzt schon mal.LG

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12. Februar 2008 um 20:34
In Antwort auf melike13

Bei deinem Beitrag wird mir bewußt,
den Schritt den du schon hinter dir hast, der steht mir noch bevor. Wir sind seit zwei jahren getrennt und leben noch in einer Wohnung. Ich
werde ausziehen und dennoch der Gedanke das Gewohnte das Vertraute zu verlassen.......... Auch ich besitze viel Kraft und viel Stärke alles habe ich überstanden und es war nicht wenig. Aber dieses Gefühl des Verlassen werdens es ist dieses kindliche Gefühl und mir graut
vor dem Tag, weil ich jetzt schon weiß, wie es sich anfühlt. Schmerz lass nach....
Gruß Melike

Ach herjee
2 Jahre getrennt in einer Whg., das ist heftig!
Ich fand die 9 Wochen schon echt belastend...
Aber es ist gut, wenn Du und nicht er ausziehst. Ich habe das Pech, noch keine Whg.gefunden zu haben. Nun sitze ich hier in unserer Whg. - halbleer, alles hallt und vor allem ist alles voller Erinnerungen. Gehe jeden Abend weg, weil ich es unerträglich finde. Hoffentlich finde ich bald eine Whg.!!!

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12. Februar 2008 um 20:54

Hey....
Guten Abend meine Liebe, es tut mir im Herzen weh deine Geschichte zu lesen und ich glaube es gibt nichts schlimmeres als Liebeskummer!

Ich habe im letzten Jahr einen Mann über ElitePartner kennen gelernt, habe meine Praxis (bin auch selbständig-Tierärztin)und meine Wohnung in Hessen aufgegeben und wollte für ihn nach NRW ziehen von Hessen. Er hat mich gelinkt meine Liebe, und ich wollte mich einweisen lassen. Ich komme an alle Medikamente dran und hatte eine Riesenangst, Amok zu laufen. Wir waren nicht lange zusammen, totaler Blödsinn was ich da vor hatte, aber mal liebt, denkt der ist es, muss es sein, Torschlusspanik, aber kleine Zweifel regen sich, msn übersieht sie, will es nicht sehen. Er nahm Antidepprssiva, setzte sie einfach ab, war nicht mehr klar, ich dachte, schaffe ich und dann das?

Auch meine Arbeit musste weiter gehen, freundlich sein, in der Klinik Vertretung machen, sich nichts anmerken lassen obwohl du nichts essen kannst, unter 50 kg wiegst weil du einen Ekel vor Essen hast, auf der Couch schläfst und wenn du morgens wach wirst kommt der geballte Schmerz in dir hoch.

Ich habe jetzt auch einen Beitrag reingesetzt, bin krankhaft eifersüchtig, habe eine Beziehung seit sieben Monaten wieder kurz vor dem Scheitern.

Ich möchte wie alle vermutlich hier endlich das Geühl haben zu hause angekommen zu ein, Harmonie, sich auf den Partner verlassen können, Liebe und Geborgenheit erfahren.

Jeder trägt seine Geschichte, seine Last mit sich herum und du musst jetzt nicht stark sein, denn das ist das Problem: man war immer zu stark, Stärke heisst auch Schwächen zu zeigen und trauern zu können.

Es tut mir sehr leid, aber ich in in Gedanken bei dir und du schaffst es. Nehme Hilfe an wenn du sie brauchst, jede Beziehung zeigt dir den Spiegelbild und auch ich habe damals nch vierjähriger Beziehung gemerkt, was ich aus der Beziehung mitgenommen habe. Es war alles, auch wenn es noch so schmerzhaft war, eine Lehre, eine Bereicherung und auch wenn diese Beziehung scheitert hat man doch so einiges mitgenommen. Es tut so weh!

Denke an dich, Foxy

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13. Februar 2008 um 12:09
In Antwort auf kerena_12865407

Hey....
Guten Abend meine Liebe, es tut mir im Herzen weh deine Geschichte zu lesen und ich glaube es gibt nichts schlimmeres als Liebeskummer!

Ich habe im letzten Jahr einen Mann über ElitePartner kennen gelernt, habe meine Praxis (bin auch selbständig-Tierärztin)und meine Wohnung in Hessen aufgegeben und wollte für ihn nach NRW ziehen von Hessen. Er hat mich gelinkt meine Liebe, und ich wollte mich einweisen lassen. Ich komme an alle Medikamente dran und hatte eine Riesenangst, Amok zu laufen. Wir waren nicht lange zusammen, totaler Blödsinn was ich da vor hatte, aber mal liebt, denkt der ist es, muss es sein, Torschlusspanik, aber kleine Zweifel regen sich, msn übersieht sie, will es nicht sehen. Er nahm Antidepprssiva, setzte sie einfach ab, war nicht mehr klar, ich dachte, schaffe ich und dann das?

Auch meine Arbeit musste weiter gehen, freundlich sein, in der Klinik Vertretung machen, sich nichts anmerken lassen obwohl du nichts essen kannst, unter 50 kg wiegst weil du einen Ekel vor Essen hast, auf der Couch schläfst und wenn du morgens wach wirst kommt der geballte Schmerz in dir hoch.

Ich habe jetzt auch einen Beitrag reingesetzt, bin krankhaft eifersüchtig, habe eine Beziehung seit sieben Monaten wieder kurz vor dem Scheitern.

Ich möchte wie alle vermutlich hier endlich das Geühl haben zu hause angekommen zu ein, Harmonie, sich auf den Partner verlassen können, Liebe und Geborgenheit erfahren.

Jeder trägt seine Geschichte, seine Last mit sich herum und du musst jetzt nicht stark sein, denn das ist das Problem: man war immer zu stark, Stärke heisst auch Schwächen zu zeigen und trauern zu können.

Es tut mir sehr leid, aber ich in in Gedanken bei dir und du schaffst es. Nehme Hilfe an wenn du sie brauchst, jede Beziehung zeigt dir den Spiegelbild und auch ich habe damals nch vierjähriger Beziehung gemerkt, was ich aus der Beziehung mitgenommen habe. Es war alles, auch wenn es noch so schmerzhaft war, eine Lehre, eine Bereicherung und auch wenn diese Beziehung scheitert hat man doch so einiges mitgenommen. Es tut so weh!

Denke an dich, Foxy

Hallo Foxy
Danke für Deine lieben Worte.
Liebeskummer... Ja, irgendwie schon.
Obwohl wir uns einvernehmlich getrennt haben, weil es uns miteinander nicht gut ging. Aber wir empfinden immer noch Liebe füreinander. Und jetzt fehlt er mir so unglaublich. Vielleicht erwarte ich auch zuviel, aber ich denke immer, ich müsste doch besser damit klar kommen. Habe die Trennung ja selbst gewollt und es ist jetzt schon 9 Wochen her. Aber ich dreh momentan nur am Rad, bin nur fertig. Halte es zu Hause nicht aus, gehe ständig weg, obwohl ich eigentlich mal Ruhe und Schlaf bräuchte.
Da hilft es auch nicht, wenn ich mir immer wieder vor Augen führe, warum ich die Trennung wollte. Er fehlt mir einfach und ich fühle so schrecklich allein...

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14. Februar 2008 um 17:00

Hey,
musste ehrlich fast losheulen,als ich deine Geschichte las,weil ich mir sehr gut vorstellen kann,wie du dich fühlst!Mein Mann ist zwar schon ausgezogen,aber wir lebten nach der Trennung noch 1 Monat zusammen!Er kommt ca. 2x in der Wo. vorbei um nach den Kindern zu sehen und jedesmal wenn er da ist muss ich mir meine Tränen verkneifen!Jedesmal würde ich ihn so gerne in den Arm nehmen...
Ich war zwar die jenige die sich trennen wollte,aber ich vermisse und liebe ihn so sehr!Aber ich weiss auch,das es so nicht mehr weitergeht und ich so nicht mehr mit ihm leben kann und er ändert sich halt leider nicht (d.h. er hat vor einem Jahr angefangen sich zu ändern,aber zum schlechten!).
Ich will dich auch wirklich nicht zutexten hier und wie man damit leben kann,kann ich dir leider auch nicht sagen,aber Kopf hoch,es wird besser,wenn er weg ist und du ihn ne Weile nicht siehst!Hast du keine Familie/Freunde zu denen du vielleicht ne Weile gehen kannst wenigstens ein paar Tage,dann wärst du grade in schlimmen Anfangszeit nicht allein!?? Mir Hat das sehr geholfen!!

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