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Es passierte was ich befürchtete

20. November 2010 um 1:01

Hey ihr, ich brauch einen Rat. Nach ein einhalb Jahren bin ich wegen meinem Studium in die gleiche Stadt wie mein Freund gezogen. Ich bin da nicht umbedingt hingezogen weil er da wohnt, ich hab da halt nen Platz bekommen und hab mich tierisch gefreut. Leider kam die zusage ziemlich verspätet, also vor etwa genau einem Monat, und seitdem läufts bei mir eher stressig, hab auch erst seit einer Woche eine Wohnung und bin davor bei ihm und seinen Eltern untergekommen. Das war ziemlich doof, weil ich da ja nicht wirklich zuhause war oder so. Hab auch viel geweint, konnte mich garnicht auf die Umstellung/Trennung vorbereiten...
Und aus dem Rucksack leben ist auch nicht so schön!

Nundenn, nun hat sich einiges geklärt und ich hab die Wohnung aber irgendwas hat sich zwischen mir und meinem Freund verändert. Wir haben uns wirklich 3 Wochen am Stück gesehen, zwar nur abends und Morgens weil unsere Uni und arbeitszeiten genau versetzt liegen, und eben am Wochenende, aber da war nur renovieren, suchen und Organisatorisches angesagt.
Und seitdem ists irgendwie ein bisschen lasch geworden wir schlafen nicht mehr so viel miteinander und wenn es mal Gespräche gibt, ists nur darüber was man gemacht hat und was man machen wird. Oft wenn er zu mir abends kommt schlaf ich schon, weil er ja wegen mir seine Freunde nicht vernachlässigen will. Und ich bin oft einfach zu im Eimer um mitzugehen oder muss früh raus. Ich kann garnicht richtig beschreiben was genau anders ist.
Jedenfalls wars früher anders, da war mehr Biss drin, mehr Spannung. Wir haben uns tierisch gefreut uns zu sehen, dabei haben wir uns manchmal nur 4 Tage oder weniger nict gesehen. Und man hat viel unternommen weil man ja am WOchenende immer Zeit hatte. Nun muss ich am WE lernen oder besuche meine Freunde oder Eltern.

Mensch, ich hab tierische Angst, dass das nun so bleibt. Oder noch mehr wird. Oder liegt das nur an dem Stress? Oder weil wir sozusagen aufeinander hockten...Einmal hatte er auch tierischen Stress und da lagen die Empfindungen auch ein wenig flach...ich kann mir einfach nicht vorstellen dass so Gewöhnung aussieht....
Was kann ich dagegen wohl machen? Sollten wir etwas mehr zuzweit unternehmen???
Hab mir für Sonntagabend vorgenommen, dass wir ganz zuzweit gemeinsam was machen. Ohne an Uni oder Miete oder Strom oder MItbewohner zu denken...
Letzte Woche haben wir mal zusammen Pfannkuchen gemacht, das tat auf jeden fall gut mal alles um sich rum zu vergessen...das war schön!

Bin froh mir das mal von der Seele zu reden, so long, Miepsie

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20. November 2010 um 1:34

Mehr zu Zwei...?
Eher weniger! Bekommt Eure Problemchen in den Griff - jeder für sich. Und trefft Euch nicht, um Probleme zu bereden, zu beseitigen oder was weiß ich...sondern um Eure Nähe (um Euch) zu genießen. Der Rest baut sich dann im Laufe der Zeit auf.

Alles Gute,
Hamlet

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20. November 2010 um 11:01
In Antwort auf hamlet64

Mehr zu Zwei...?
Eher weniger! Bekommt Eure Problemchen in den Griff - jeder für sich. Und trefft Euch nicht, um Probleme zu bereden, zu beseitigen oder was weiß ich...sondern um Eure Nähe (um Euch) zu genießen. Der Rest baut sich dann im Laufe der Zeit auf.

Alles Gute,
Hamlet


Dankeschön, das könnte es sein. Ich will auch nicht mehr über diese Probleme reden, aber irgendwie kommt es dazu...

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