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Es kommt mir alles so falsch vor...

13. Juni 2007 um 11:20

Hallo zusammen,
ich glaube, ich habe kein ausgesprochenes Beziehungsproblem (also nicht nur), aber ich lass mich jetzt hier trotzdem mal aus.
Ich habe während meiner Ausbildung meinen heutigen Mann kennengelernt (damals beide 19). Damals fanden wir beide, dass wir gut zusammen passen. Ich bin eher so der dominantere Typ, er ist eher ruhig. Nach der Ausbildung habe ich 5 Jahre studiert, mein Freund/Mann hat auch eine Ausbildung gemacht und anschließend studiert, allerdings mit ca. 2 Jahren Versatz (Zivildienst+Ausbildungssuche). Ich war also 2 Jahre früher im Beruf. Wir haben eine schöne Wohnung gemietet, die ich gezahlt habe, während er weiter studiert hat. Alles prima soweit. Mein Job entwickelte sich nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, v.A. hatte ich das Gefühl, mit dem Studium dasselbe zu bearbeiten verdienen wie ohne Studium (eine Mitazubine ist im Ausbildungsbetrieb geblieben und wir haben die Gehälter verglichen). Naja. 2003 haben wir geheiratet und mein Mann hat seine erste Stelle angenommen. Ich habe nochmal den Job gewechselt, in der Hoffnung auf was Interessanteres und eine bessere Entlohnung/Perspektive. 2004 haben wir in meinem ehemaligen Heimatdorf ein nettes Grundstück gefunden und gekauft. Mein neuer Job war die allergrößte Pleite. Absoluter Reinfall, was dazu führt, dass ich jobmäßig noch gefrusteter bin als vorher. Mein Mann hingegen macht im Moment eine nette Karriere, immerhin. Wahnsinnigerweise haben wir dann 2006 ein Einfamilienhaus gebaut. Die Finanzierung ist zu zweit gut zu bewältigen, aber eben nur mit zwei studierten Vollverdienern. Ich weiß nicht , was uns geritten hat. Ich weiß auch nicht, was die Bank geritten hat. Die Kreditraten + NK sind genau ein ganzes Gehalt von uns. Während des Hausbaus habe ich sehr viel mit den Bauleuten gesprochen, Termine gemacht, alles gemanaged (im Job war ich ja eh nicht ausgelastet). Mein Mann hat sich auf seinen Job konzentriert. Mitte 2006 sind wir umgezogen und seitdem habe ich den total Moralischen. Der Gedanke an den riesigen Schuldenberg und die riesige Kreditrate macht mich fertig. Es schnürt mir regelrecht die Kehle zu, obwohl wir alles z.Zt. locker bezahlen und noch 1000,- im Monat sparen können. Mein Mann machte immer mehr Überstunden in seinem tollen Karrierejob und ich saß ab 18 h gefrustet alleine im Riesenhaus. Um uns herum fingen alle Bekannten, Kollegen, Verwandten an, Kinder zu bekommen. Ich wollte/will auch eins, aber beim Anblick der Kreditrate wird mir kotzübel. Finanziell geht das mit dem Kind gar nicht. Vielleicht 1 Jahr mit dem neuen Elterngeld, aber dann??? Was haben wir da bloß gemacht? Jetzt können wieder alle sagen "ja habt ihr das nicht vorher überlegt", und, ja, haben wir, aber mit anderen Jobperspektiven meinerseits, nicht sooo dringendem Kinderwunsch und vor Allem hatten wir meine in unmittelbarer Nähe wohnenden Eltern vage für eine eventuelle Kinderbetreuung 2 x/Woche im Hinterkopf. Nach dem Einzug hatten diese uns aber sehr sehr deutlich gesagt, dass sie für keinerlei Kinderbetreuung jemals zur Verfügung stehen. Super. Als sei nicht alles blöd genug gelaufen habe ich im September 2006 eine Affäre mit einem (verheirateten) Kollegen angefangen. Dieser hatte zwei kleine Kinder und erzählte ständig von ihnen. Er ist groß und kräftig (mein Mann eher klein und schmächtig) und eher dominant. Obwohl ich ja früher gern die Dominante in meiner Beziehung war, kotzt mich das mit diesen ganzen Belastungen nur noch an. Wie auch immer, dieser Mann hat mich auf einer Dienstreise angemacht und auch rumgekriegt. Bis heute nicht einmal, nicht zweimal, nein, ca. 20 Mal. Mein Mann weiß nichts davon. Er ist super im Bett und zeigt mir deutlich auf, was ich die letzten 12 Jahre zumindest in Sachen Sex verpasst habe (mein Mann ist ja eher der Ruhige..). Jetzt kommt der nächste Knaller: wir haben uns natürlich ineinander verliebt. Für ihn kommt es aber nicht in Frage, sich zu trennen (2 kleine Kinder, 3. unterwegs). Für mich eigentlich auch nicht, obwohl ich glaube ich mittlerweile doch eher eine Schulter zum Anlehnen (schon allein vom Körperbau her) brauche als einen Mann, der sich permanent nur auf mich stützt. Wie auch immer, ich sehe den Kollegen täglich, schleichen umeinander rum, küssen uns hin und wieder und haben aber ansonsten beschlossen, uns nicht mehr zu treffen, weil wir befürchten, das Gefühlschaos sonst gar nicht mehr in den Griff zu kriegen. Außerdem hat er neuerdings so eine Panik, dass ich schwanger werden könnte von ihm (oder es sogar drauf anlege). Womit wir beim nächsten Punkt sind. Alles um mich herum ist schwanger. Ich werde noch wahnsinnig. Erst war es nur die Frau meiner Affäre. Nun sind von 2 weiteren Kollegen die Frauen schwanger. Mein ganzer Bekanntenkreis ist/war schwanger, alles hat Kinder und Treffen finden nur noch tagsüber statt (also für/mit uns kaum noch, weil berufstätig...). Meine rechte und linke Nachbarin und die von gegenüber sind schwanger (kein Witz). Und gestern sage ich zu meiner Kollegin "sag mal spinne ich, oder sind alle schwanger dieses Jahr", und sie antwortet, "äh, ja, ich auch..". Ich wäre am liebsten aus dem Fenster gesprungen.
Liebe Leute, ich bin total am Ende.
Das Haus erdrückt mich (finanziell).
Ich bin mit meiner Ehe total unzufrieden (Partnerschaftsverhältnis zu sehr oben/unten, Sex, mein Mann hat kaum Zeit für mich). Der Job frustet mich ohne Ende.
Ich bin fremdgegangen (gelinde gesagt) und habe mich auch noch in den Kollegen verliebt und kann dem nicht entrinnen (sehe ihn im Büro).
Ich möchte so gerne ein Baby.

Bitte wasch mir doch mal einer den Kopf. Ich bin die ganze Zeit nur noch traurig. Es freut mich gar nichts mehr. Ich habe das schönste Haus in der ganzen Straße, aber was habe ich davon? Wenn ich eine Schwangere sehe, fange ich an zu heulen, ebenso, wenn ich den Kontoauszig sehe oder beim Sex mit meinem Mann (echt wahr).


Sorry, das ist echt ein Megatext. Aber es hat schon ein bisschen geholfen, das alles mal hinzuschreiben. Ich weiß, andere Leute haben ganz andere Probleme.

Viele Grüße
Bretagne

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13. Juni 2007 um 14:17

Oh Gott du Arme,
steckst ja total in der Sch... Also das wird sicherlich eine Weile dauern, dein Leben wieder aufzuräumen, damit du wieder glücklich und zufrieden bist.

Ich denke du fängst am besten mit der finanziellen Seite an. Erkundige dich doch mal zum Beipsiel bei einer Schuldnerberatung wgen einer Umschuldung des Kredites. Erkundige dich auch schon mal über einen evetuellen Verkauf des Hauses, also ob eure Schulden damit getilgt wären, denn eins steht für mich ziemlich fest (und damit kommen wir zu Punkt 2), die Ehe mit deinem Mann hört sich endzeitmäßig an. Also (Punkt 3) solltest du dein Babywunsch unbedingt verschieben. Wer möchte bitte in so eine Situation geboren werden. Das darfst du deinem Kind und auch dir nicht antuen. Zu deinem Lover (Punkt 4) da du schon verliebt bist, er sich aber nicht trennen will, wirst du wohl den harten Weg des Schmerzes gehen müssen und das beenden. Denn eine Lebensperspektive (und somit Punkt 3 - Babywunsch) hast du mit ihm nicht. Und das du beim Sex mit deinem Mann weinen mußt, ist doch klar, wenn du viel lieber mit deinem Lover Sex und Nähe hast. Und außerdem bist du emotional ja auch total verwirrt, verständlicher Weise. Ich denke mal auch, dass dich die finanzielle Siuation deswegen so fertig macht, weil du glaubst, du bist dadurch bis ans Ende deiner Tag, dem Haus und deinem Mann verpflichtet. Tja so ein Haus kann echt ein goldener Käfig werden. Aber letztendlich ist ein Haus eben nur ein Haus und macht von alleine nicht glücklich.

Um dir ein bißchen Mut zu machen. Ich habe mich auch trotz Haus und allem drum und ran getrennt. Es gibt immer einen Weg, du mußt ihn nur finden. Solltest du gerade den Wald vor Bäumen nicht mehr sehen, dann laß dir helfen und gehe zu Beratungsstellen.

Viel Kraft und alles Gute!!!

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13. Juni 2007 um 15:30
In Antwort auf sommertraum15

Oh Gott du Arme,
steckst ja total in der Sch... Also das wird sicherlich eine Weile dauern, dein Leben wieder aufzuräumen, damit du wieder glücklich und zufrieden bist.

Ich denke du fängst am besten mit der finanziellen Seite an. Erkundige dich doch mal zum Beipsiel bei einer Schuldnerberatung wgen einer Umschuldung des Kredites. Erkundige dich auch schon mal über einen evetuellen Verkauf des Hauses, also ob eure Schulden damit getilgt wären, denn eins steht für mich ziemlich fest (und damit kommen wir zu Punkt 2), die Ehe mit deinem Mann hört sich endzeitmäßig an. Also (Punkt 3) solltest du dein Babywunsch unbedingt verschieben. Wer möchte bitte in so eine Situation geboren werden. Das darfst du deinem Kind und auch dir nicht antuen. Zu deinem Lover (Punkt 4) da du schon verliebt bist, er sich aber nicht trennen will, wirst du wohl den harten Weg des Schmerzes gehen müssen und das beenden. Denn eine Lebensperspektive (und somit Punkt 3 - Babywunsch) hast du mit ihm nicht. Und das du beim Sex mit deinem Mann weinen mußt, ist doch klar, wenn du viel lieber mit deinem Lover Sex und Nähe hast. Und außerdem bist du emotional ja auch total verwirrt, verständlicher Weise. Ich denke mal auch, dass dich die finanzielle Siuation deswegen so fertig macht, weil du glaubst, du bist dadurch bis ans Ende deiner Tag, dem Haus und deinem Mann verpflichtet. Tja so ein Haus kann echt ein goldener Käfig werden. Aber letztendlich ist ein Haus eben nur ein Haus und macht von alleine nicht glücklich.

Um dir ein bißchen Mut zu machen. Ich habe mich auch trotz Haus und allem drum und ran getrennt. Es gibt immer einen Weg, du mußt ihn nur finden. Solltest du gerade den Wald vor Bäumen nicht mehr sehen, dann laß dir helfen und gehe zu Beratungsstellen.

Viel Kraft und alles Gute!!!

Hallo Sommertraum,
ein Verkauf des Hauses deckt die Finanzierung ganz bestimmt. Es ist wirklich ein sehr schönes Haus und nun sind ja auch die Außenanlagen fertig und es macht alles mehr her als es gekostet hat. Ich habe auch schon mal mit einem Schuldnerberater gesprochen, aber der hat mich ausgelacht und gemeint, wo das Problem sei, wir könnten das doch so locker zahlen, und ob das mit dem Kind kappt stehe ja generell in den Sternen, nachher klappt das gar nicht und das Haus ist verkauft. Da hat er eigentlich ja auch recht. Hm.
Mit meiner Ehe weiß ich wirklich nicht weiter. Eigentlich liebe ich meinen Mann. Hört sich komisch an, ist aber so. Ich wünsche mir halt nur manchmal eine starke Schulter, und die hat er nicht. Beim Sex hat mir früher nie etwas gefehlt, bis ich fremdgegangen bin und der Typ dann auch noch prompt so eine Granate war im Bett. ich meine, ich bin ja nicht jungfräulich in die Ehe gegangen, aber die Männer die ich vorher hatte waren alle eher ähnlich wie mein Mann, sowas wie der Kollege ist mir noch nicht untergekommen. Ich bin es wirklich selbst schuld. Und dass der Kollege ansonsten gebunden ist war von vorneherein klar. Das Blöde ist nur, ich bin ja schon 32. Wenn ich mich jetzt erstmal trenne und von beiden "entliebe" und dann noch einen neuen Mann suche (am besten noch krampfhaft), wer weiß, wann/ob ich den finde, bis dahin wirds mit dem Kinder kriegen extrem knapp. Zumal ich schon weiß, dass ich wahrscheinlich nicht so leicht bzw. vermutlich gar nicht auf natürlichem Wege schwanger werden kann (hatte mal eine Gebärmutterhals-OP, Geb.mutterhals wurde gekürzt). Klar sollte man jetzt nicht so egoistisch sein und ein Kind in so eine Unglückswelt setzen. Ach ich weiß es nicht. Klar, dass das mit dem Kollegen ein Ende haben muss. Der Meinung ist er ja selbst.
Manchmal denke ich, ach, lassen wir alles so, bekommen ein Kind und wenns finanziell nicht passt kann man immer noch verkaufen, aber dann hat mans probiert. Und dann wache ich wieder schweißgebadet nachts auf und habe Panik wegen der Schulden. Obwohl ich das echt nicht verstehe, es reißt einem ja keiner den Kopf ab oder so. Und ein andermal fange ich in der Fußgängerzone an zu weinen weil wieder alle Frauen, die mir entgegen kommen, schwanger sind und und/oder Babys vor sich herschieben. Es ist beides (Schulden+Baby) irgendwie so anfallmäßig. Ich verstehe es selbst nicht.

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13. Juni 2007 um 15:38
In Antwort auf joann_12330619

Hallo Sommertraum,
ein Verkauf des Hauses deckt die Finanzierung ganz bestimmt. Es ist wirklich ein sehr schönes Haus und nun sind ja auch die Außenanlagen fertig und es macht alles mehr her als es gekostet hat. Ich habe auch schon mal mit einem Schuldnerberater gesprochen, aber der hat mich ausgelacht und gemeint, wo das Problem sei, wir könnten das doch so locker zahlen, und ob das mit dem Kind kappt stehe ja generell in den Sternen, nachher klappt das gar nicht und das Haus ist verkauft. Da hat er eigentlich ja auch recht. Hm.
Mit meiner Ehe weiß ich wirklich nicht weiter. Eigentlich liebe ich meinen Mann. Hört sich komisch an, ist aber so. Ich wünsche mir halt nur manchmal eine starke Schulter, und die hat er nicht. Beim Sex hat mir früher nie etwas gefehlt, bis ich fremdgegangen bin und der Typ dann auch noch prompt so eine Granate war im Bett. ich meine, ich bin ja nicht jungfräulich in die Ehe gegangen, aber die Männer die ich vorher hatte waren alle eher ähnlich wie mein Mann, sowas wie der Kollege ist mir noch nicht untergekommen. Ich bin es wirklich selbst schuld. Und dass der Kollege ansonsten gebunden ist war von vorneherein klar. Das Blöde ist nur, ich bin ja schon 32. Wenn ich mich jetzt erstmal trenne und von beiden "entliebe" und dann noch einen neuen Mann suche (am besten noch krampfhaft), wer weiß, wann/ob ich den finde, bis dahin wirds mit dem Kinder kriegen extrem knapp. Zumal ich schon weiß, dass ich wahrscheinlich nicht so leicht bzw. vermutlich gar nicht auf natürlichem Wege schwanger werden kann (hatte mal eine Gebärmutterhals-OP, Geb.mutterhals wurde gekürzt). Klar sollte man jetzt nicht so egoistisch sein und ein Kind in so eine Unglückswelt setzen. Ach ich weiß es nicht. Klar, dass das mit dem Kollegen ein Ende haben muss. Der Meinung ist er ja selbst.
Manchmal denke ich, ach, lassen wir alles so, bekommen ein Kind und wenns finanziell nicht passt kann man immer noch verkaufen, aber dann hat mans probiert. Und dann wache ich wieder schweißgebadet nachts auf und habe Panik wegen der Schulden. Obwohl ich das echt nicht verstehe, es reißt einem ja keiner den Kopf ab oder so. Und ein andermal fange ich in der Fußgängerzone an zu weinen weil wieder alle Frauen, die mir entgegen kommen, schwanger sind und und/oder Babys vor sich herschieben. Es ist beides (Schulden+Baby) irgendwie so anfallmäßig. Ich verstehe es selbst nicht.

Was..
..ich auch schwierig finde ist, dass ich das so (also mit der Affäre) niemandem erzählen kann. Ich meine jetzt meine Mutter/Schwester/beste Freundin oder so. Die kennen alle nur die Halbwahrheit (Ehe=einigermaßen ok) und geben ihre Ratschläge entsprechend (und sind somit allesamt fürs sofortige Kinderkriegen). Also wenn ich die Affäre eh beende brauche ich meinen Mann nicht unnötig damit schocken, und wenn ich es auch nur irgendjemandem erzähle, es kommt immer irgendwie raus.

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13. Juni 2007 um 17:13
In Antwort auf joann_12330619

Was..
..ich auch schwierig finde ist, dass ich das so (also mit der Affäre) niemandem erzählen kann. Ich meine jetzt meine Mutter/Schwester/beste Freundin oder so. Die kennen alle nur die Halbwahrheit (Ehe=einigermaßen ok) und geben ihre Ratschläge entsprechend (und sind somit allesamt fürs sofortige Kinderkriegen). Also wenn ich die Affäre eh beende brauche ich meinen Mann nicht unnötig damit schocken, und wenn ich es auch nur irgendjemandem erzähle, es kommt immer irgendwie raus.

Kommt Zeit kommt Rat...
um mit Deinen - im Übrigen trotz der verfahrenen, belastenden Situation überaus witzigen - Worten zu sprechen: klingt jetzt zwar blöd, is aber so.

Ich war bis vor ein paar Tagen auch in einer ähnlichen Situation. Bis auf ein paar "Kleinigkeiten" wie z.B. Kinderwunsch ging es mir ganz genauso übel wie Dir.

Die Entscheidungen fallen Dir aber plötzlich leicht, sobald die Zeit reif ist dafür. Tu nichts, was Dir Schmerzen bereitet. Setz Dich vor allem nicht selber unter Druck! Du hast eine Affäre, die Dir keine Entscheidung abverlangt, kannst Dir Dein Leben zum jetzigen Zeitpunkt gut leisten, hast einen Mann, den Du schätzt, einen Job, der besser sein könnte aber immerhin und ein schönes Haus. Alles in allem nichts, was sofort geändert werden müsste.

Meine Affäre und die Zweifel an meiner Ehe, meinem Beruf, die finanziellen Belastungen usw., die ganze schlimme Zeit hat jetzt fast 2 Jahre gedauert. Ich dachte, ich gehe kaputt an allem. Das Schlimmste war der innere Druck, den ich mir selber gemacht habe. Vergiss irgendwelche Moralvorstellungen und die Meinungen anderer. Schau nicht immer nur auf das vermeintliche Glück der anderen. Du weißt nicht, welche Probleme die mitschleppen und sowieso schaut man immer am meisten auf das, was man im Moment nicht haben kann. Irgendwann wachst Du auf und weißt was Du tun musst, damit es Dir wieder besser geht.

Ich wollte das auch nicht glauben, obwohl eine Freundin mir das gepredigt hat und auch mein Therapeut. Ich habe mich nur noch durch mein Leben gequält. Alles wurde zur Belastung. Völlig unnötig sowas!

Es wäre nicht gut, mit Bekannten über Deine Probleme zu reden, solange alles so verworren ist. Auf gar keinen Fall solltest Du etwas von dem Kollegen erwähnen, du zerstörst u.U. damit viel mehr, als es Dir im Moment Erleichterung bringen könnte. Dieses Forum hilft Dir sicher, denn "von der Seele schreiben" erleichtert sehr und wenn ich mir das Posting von sommertraum anschaue, wüsste ich nicht, wer Dir besser raten könnte.

Du siehst im Moment den Wald vor lauter Bäumen nicht. Mach Dir doch keinen Druck! Ich hab auch den Fehler gemacht zu glauben, ich muss mit Gewalt etwas ändern. Du bist jetzt 32. Wenn es jetzt wirklich bei Dir auch 2 Jahre dauert, bis du weißt, wo's lang geht und Du dann 2 Jahre Orientierungszeit einplanst zur Partner-und Entscheidungsfindung hast Du mindestens nochmal 2 Jahre Zeit um an einer Schwangerschaft zu arbeiten.

Mach Dich nicht selber verrückt, wenn es sonst auch niemand tut!

Alle Liebe

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14. Juni 2007 um 10:54
In Antwort auf posie_12916294

Kommt Zeit kommt Rat...
um mit Deinen - im Übrigen trotz der verfahrenen, belastenden Situation überaus witzigen - Worten zu sprechen: klingt jetzt zwar blöd, is aber so.

Ich war bis vor ein paar Tagen auch in einer ähnlichen Situation. Bis auf ein paar "Kleinigkeiten" wie z.B. Kinderwunsch ging es mir ganz genauso übel wie Dir.

Die Entscheidungen fallen Dir aber plötzlich leicht, sobald die Zeit reif ist dafür. Tu nichts, was Dir Schmerzen bereitet. Setz Dich vor allem nicht selber unter Druck! Du hast eine Affäre, die Dir keine Entscheidung abverlangt, kannst Dir Dein Leben zum jetzigen Zeitpunkt gut leisten, hast einen Mann, den Du schätzt, einen Job, der besser sein könnte aber immerhin und ein schönes Haus. Alles in allem nichts, was sofort geändert werden müsste.

Meine Affäre und die Zweifel an meiner Ehe, meinem Beruf, die finanziellen Belastungen usw., die ganze schlimme Zeit hat jetzt fast 2 Jahre gedauert. Ich dachte, ich gehe kaputt an allem. Das Schlimmste war der innere Druck, den ich mir selber gemacht habe. Vergiss irgendwelche Moralvorstellungen und die Meinungen anderer. Schau nicht immer nur auf das vermeintliche Glück der anderen. Du weißt nicht, welche Probleme die mitschleppen und sowieso schaut man immer am meisten auf das, was man im Moment nicht haben kann. Irgendwann wachst Du auf und weißt was Du tun musst, damit es Dir wieder besser geht.

Ich wollte das auch nicht glauben, obwohl eine Freundin mir das gepredigt hat und auch mein Therapeut. Ich habe mich nur noch durch mein Leben gequält. Alles wurde zur Belastung. Völlig unnötig sowas!

Es wäre nicht gut, mit Bekannten über Deine Probleme zu reden, solange alles so verworren ist. Auf gar keinen Fall solltest Du etwas von dem Kollegen erwähnen, du zerstörst u.U. damit viel mehr, als es Dir im Moment Erleichterung bringen könnte. Dieses Forum hilft Dir sicher, denn "von der Seele schreiben" erleichtert sehr und wenn ich mir das Posting von sommertraum anschaue, wüsste ich nicht, wer Dir besser raten könnte.

Du siehst im Moment den Wald vor lauter Bäumen nicht. Mach Dir doch keinen Druck! Ich hab auch den Fehler gemacht zu glauben, ich muss mit Gewalt etwas ändern. Du bist jetzt 32. Wenn es jetzt wirklich bei Dir auch 2 Jahre dauert, bis du weißt, wo's lang geht und Du dann 2 Jahre Orientierungszeit einplanst zur Partner-und Entscheidungsfindung hast Du mindestens nochmal 2 Jahre Zeit um an einer Schwangerschaft zu arbeiten.

Mach Dich nicht selber verrückt, wenn es sonst auch niemand tut!

Alle Liebe

In den..
.."Nicht-Panik-Phasen" sehe ich es auch eher so wie Du. Zur Zeit ist es ja bezahlbar, die Affäre fordert keine Entscheidung bzw. ist ohnehin auf jeden Fall zu beenden usw. Ich habe gestern Abend nochmal mit meinem Mann gesprochen (also nur über Finanzen+Baby, NICHT über die Affäre!!) und er hat (wie immer) gesagt er möchte zur Zeit noch keinen Nachwuchs und muss erstmal seine berufliche Position festigen (kann sich im Job z.Zt nichts erlauben, von wegen übernächtigt nach Schrei-Nächten im Büro aufschlagen usw). Leider ändert diese ganze rationale Sicht nichts daran, dass ich von Zeit zu Zeit (immer öfter) diese "Depri-Anfälle" kriege. Ich weiß nicht woran das liegt. Gibt es irgendein Hormon, dass einem ab 30 die Hölle heiß macht bzgl. Kind?? Ich habe mal von einer Theorie gelesen, dass Frauen, die bis ca. 30 nicht von ihrem Partner schwanger geworden sind, stark dazu tendieren, fremdzugehen, weil das "hormonelle Unterbewusstsein" dies so auslegt, dass der aktuelle Partner nicht fruchtbar ist und man somit unbewusst auf neue Suche geht (interessant ist bei mir ja in der Tat, dass ich mir wirklich den absoluten Fortpflanzungskönig ausgesucht habe, 35 J./3 Kinder!).
Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen. Aber vielleicht sollte ich wenigstens mal die Pille absetzen und schauen, ob es nach dieser OP (s.o.) überhaupt Anzeichen für eine Fertilität meinerseits gibt (noch nicht getestet, Periode bekomme ich auch mit Pille gar keine).
Danke für Eure lieben Worte. Es ist beruhigend zu sehen, dass man nicht die Einzige mit solchen/ähnlichen Problemen ist. Ich wundere mich auch immer wieder, wieviele Frauen sich zu Affären hinreißen lassen. Ich hätte das (auch von mir selbst) niemals für möglich gehalten.
Viele Grüße
Bretagne (die soooo gerne mal wieder in die Bretagne fahren würde, aber immerhin habe ich 2 tolle lila Hortensien im Vorgarten stehen, seufz. Sogar die Malle-Prospekte haben wir wieder weggelegt. Alles zu teuer).

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14. Juni 2007 um 12:04
In Antwort auf joann_12330619

In den..
.."Nicht-Panik-Phasen" sehe ich es auch eher so wie Du. Zur Zeit ist es ja bezahlbar, die Affäre fordert keine Entscheidung bzw. ist ohnehin auf jeden Fall zu beenden usw. Ich habe gestern Abend nochmal mit meinem Mann gesprochen (also nur über Finanzen+Baby, NICHT über die Affäre!!) und er hat (wie immer) gesagt er möchte zur Zeit noch keinen Nachwuchs und muss erstmal seine berufliche Position festigen (kann sich im Job z.Zt nichts erlauben, von wegen übernächtigt nach Schrei-Nächten im Büro aufschlagen usw). Leider ändert diese ganze rationale Sicht nichts daran, dass ich von Zeit zu Zeit (immer öfter) diese "Depri-Anfälle" kriege. Ich weiß nicht woran das liegt. Gibt es irgendein Hormon, dass einem ab 30 die Hölle heiß macht bzgl. Kind?? Ich habe mal von einer Theorie gelesen, dass Frauen, die bis ca. 30 nicht von ihrem Partner schwanger geworden sind, stark dazu tendieren, fremdzugehen, weil das "hormonelle Unterbewusstsein" dies so auslegt, dass der aktuelle Partner nicht fruchtbar ist und man somit unbewusst auf neue Suche geht (interessant ist bei mir ja in der Tat, dass ich mir wirklich den absoluten Fortpflanzungskönig ausgesucht habe, 35 J./3 Kinder!).
Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen. Aber vielleicht sollte ich wenigstens mal die Pille absetzen und schauen, ob es nach dieser OP (s.o.) überhaupt Anzeichen für eine Fertilität meinerseits gibt (noch nicht getestet, Periode bekomme ich auch mit Pille gar keine).
Danke für Eure lieben Worte. Es ist beruhigend zu sehen, dass man nicht die Einzige mit solchen/ähnlichen Problemen ist. Ich wundere mich auch immer wieder, wieviele Frauen sich zu Affären hinreißen lassen. Ich hätte das (auch von mir selbst) niemals für möglich gehalten.
Viele Grüße
Bretagne (die soooo gerne mal wieder in die Bretagne fahren würde, aber immerhin habe ich 2 tolle lila Hortensien im Vorgarten stehen, seufz. Sogar die Malle-Prospekte haben wir wieder weggelegt. Alles zu teuer).

Mein erster Gedanke...
als ich gestern Dein ganzes Elend gelesen hatte war: versuch doch dann, Dein Baby zu bekommen. Der Wunsch scheint mir die eigentliche Wurzel für Deine, teilweise nicht wirklich lebensbedrohenden Probleme zu sein. Vielleicht hast Du nicht so ganz unrecht mit Deiner "kinderlose Frau ab 30" Theorie. Und diese elende Bauerei kann einen komplett aus der Bahn werfen. Ich weiß, wovon Du sprichst, auch hinsichtlich der Hauptverantwortung und der Hauptlast und und und. Das wird nach allgemeiner Meinung im 3. Jahr im Haus besser. Ich kann auch das bestätigen.

Natürlich von der Vernunft her, jetzt ein Baby, nicht gut, gar nicht gut.

Aber:

Du liebst Deinen Mann noch, irgendwie ist es alles nicht mehr so klasse, aber die Zuneigung ist eindeutig da. Er verbindet Dich mit Deiner Jugend. Ihr habt prägende Teile Eures Leben zusammen verbracht. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir berichten, dass es Dich an den Rand Deiner Existenz bringen kann, wenn Du Dich trotz solcher Herzensgefühle aus Kopfgründen von im trennen willst. Neue Liebe hin oder her, es kann sehr an die Substanz gehen.

Dein jetziger Job ist sowieso nicht der Bringer, Du setzt also auch keine Karriere aufs Spiel, was Du später vielleicht bereuen könntest.

Du findest 100 % einen Teilzeitjob und Betreuungsmöglichkeiten für das Kleine, lass Omma und Oppa erst mal ihr Enkelkind umarmen, dann werden wir weiter sehen, und falls nicht, unsere Superministerin die Uschi will ja in dieser Richtung viel tätigen in nächster Zeit, es finden sich sicher Möglichkeiten.

Die Finanzierung ist doch relativ locker. Ich kenne viele Nichtakademikerpaare, die es trotz irrwitzigem Schuldenberg und weit geringeren Verdienstmöglichkeiten auch schaffen. Dein Mann macht doch gerade Karriere. Als wir gebaut haben, war ich auch ganz starr vor Angst vor den Schulden. Es wird aber schneller lockerer, als Du denkst, gerade die Nebenkosten gehen im 2. und im 3. Jahr um die Hälfte runter. Dein Mann wird mit Sicherheit jedes Jahr ordentlich mehr heimbringen. Und spätestens wenn das Kind/die Kinder in die Schule gehen, steigst Du doch sowieso wieder ein. Du hörst Dich nicht an wie jemand, der nur studiert hat um daheim den Kindern mit 3 schon das Lesen beizubringen.

Das mit dem Lover wird sich spätestens in der Schwangerschaft aus hormonellen Gründen garantiert von selbst erledigen, und zwar sehr schmerzfrei.

Es gibt nie eine Garantie, dass eine Ehe lebenslang hält. Es kann immer schief gehen. Lies ein bißchen im Forum. Du kriegst Dein Kind auch unter weniger optimalen Umständen groß. Mensch, Dein Risiko ist doch gar nicht so hoch. Selbst wenn Ihr das Haus verkauft und Euch trennt, bleibt Euch allen immer genug für ein sorgenfreies und nicht einmal ganz luxusfreies Leben. Das schaffen Frauen, mit weit weniger günstigen Voraussetzungen.

So wie es mir scheint, könnte in Deinem speziellen Fall ein Kind sogar die Lösung sein. Und normalerweise bin ich SEHR kritisch, was die Verantwortung für ein neues Leben betrifft.

Wie gesagt, nur der erste Gedanke...

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14. Juni 2007 um 12:28
In Antwort auf joann_12330619

Hallo Sommertraum,
ein Verkauf des Hauses deckt die Finanzierung ganz bestimmt. Es ist wirklich ein sehr schönes Haus und nun sind ja auch die Außenanlagen fertig und es macht alles mehr her als es gekostet hat. Ich habe auch schon mal mit einem Schuldnerberater gesprochen, aber der hat mich ausgelacht und gemeint, wo das Problem sei, wir könnten das doch so locker zahlen, und ob das mit dem Kind kappt stehe ja generell in den Sternen, nachher klappt das gar nicht und das Haus ist verkauft. Da hat er eigentlich ja auch recht. Hm.
Mit meiner Ehe weiß ich wirklich nicht weiter. Eigentlich liebe ich meinen Mann. Hört sich komisch an, ist aber so. Ich wünsche mir halt nur manchmal eine starke Schulter, und die hat er nicht. Beim Sex hat mir früher nie etwas gefehlt, bis ich fremdgegangen bin und der Typ dann auch noch prompt so eine Granate war im Bett. ich meine, ich bin ja nicht jungfräulich in die Ehe gegangen, aber die Männer die ich vorher hatte waren alle eher ähnlich wie mein Mann, sowas wie der Kollege ist mir noch nicht untergekommen. Ich bin es wirklich selbst schuld. Und dass der Kollege ansonsten gebunden ist war von vorneherein klar. Das Blöde ist nur, ich bin ja schon 32. Wenn ich mich jetzt erstmal trenne und von beiden "entliebe" und dann noch einen neuen Mann suche (am besten noch krampfhaft), wer weiß, wann/ob ich den finde, bis dahin wirds mit dem Kinder kriegen extrem knapp. Zumal ich schon weiß, dass ich wahrscheinlich nicht so leicht bzw. vermutlich gar nicht auf natürlichem Wege schwanger werden kann (hatte mal eine Gebärmutterhals-OP, Geb.mutterhals wurde gekürzt). Klar sollte man jetzt nicht so egoistisch sein und ein Kind in so eine Unglückswelt setzen. Ach ich weiß es nicht. Klar, dass das mit dem Kollegen ein Ende haben muss. Der Meinung ist er ja selbst.
Manchmal denke ich, ach, lassen wir alles so, bekommen ein Kind und wenns finanziell nicht passt kann man immer noch verkaufen, aber dann hat mans probiert. Und dann wache ich wieder schweißgebadet nachts auf und habe Panik wegen der Schulden. Obwohl ich das echt nicht verstehe, es reißt einem ja keiner den Kopf ab oder so. Und ein andermal fange ich in der Fußgängerzone an zu weinen weil wieder alle Frauen, die mir entgegen kommen, schwanger sind und und/oder Babys vor sich herschieben. Es ist beides (Schulden+Baby) irgendwie so anfallmäßig. Ich verstehe es selbst nicht.

Hallo Bretagne,
vielleicht ist Dir ein bisschen geholfen, dass Hypothekendarlehen NICHT als Schulden gelten, da der Gegenwert in Eurem Besitz ist. Das macht die Sache vielleicht psychisch einfacher für Dich. Wenn Ihr aus irgendwelchen Gründen das Haus nicht mehr halten könnt, könnt Ihr es sofort verkaufen. Mach Dich diesbezüglich nicht verrückt.

Aber was das andere anbetrifft, da machst Du gerade Dein Leben total kaputt. Und das ist die Affäre. Wenn die auffliegt - und das tut sie sehr bald - DANN fliegt Dein Leben so richtig auseinander. Ich glaube, dann wirst Du Deinen eigenen Mann nicht mehr wiedererkennen, dann ist er nämlich nicht mehr 'der Ruhige', dann ist er für Dich Vergangenheit und Du stehst vor dem Scherbenhaufen Deines Lebens - zu Recht übrigens...

Alles Gute

Anne

PS: Alle Deine Probleme sind hausgemacht (nur mal so ganz nebenbei...)

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14. Juni 2007 um 13:13
In Antwort auf posie_12916294

Mein erster Gedanke...
als ich gestern Dein ganzes Elend gelesen hatte war: versuch doch dann, Dein Baby zu bekommen. Der Wunsch scheint mir die eigentliche Wurzel für Deine, teilweise nicht wirklich lebensbedrohenden Probleme zu sein. Vielleicht hast Du nicht so ganz unrecht mit Deiner "kinderlose Frau ab 30" Theorie. Und diese elende Bauerei kann einen komplett aus der Bahn werfen. Ich weiß, wovon Du sprichst, auch hinsichtlich der Hauptverantwortung und der Hauptlast und und und. Das wird nach allgemeiner Meinung im 3. Jahr im Haus besser. Ich kann auch das bestätigen.

Natürlich von der Vernunft her, jetzt ein Baby, nicht gut, gar nicht gut.

Aber:

Du liebst Deinen Mann noch, irgendwie ist es alles nicht mehr so klasse, aber die Zuneigung ist eindeutig da. Er verbindet Dich mit Deiner Jugend. Ihr habt prägende Teile Eures Leben zusammen verbracht. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir berichten, dass es Dich an den Rand Deiner Existenz bringen kann, wenn Du Dich trotz solcher Herzensgefühle aus Kopfgründen von im trennen willst. Neue Liebe hin oder her, es kann sehr an die Substanz gehen.

Dein jetziger Job ist sowieso nicht der Bringer, Du setzt also auch keine Karriere aufs Spiel, was Du später vielleicht bereuen könntest.

Du findest 100 % einen Teilzeitjob und Betreuungsmöglichkeiten für das Kleine, lass Omma und Oppa erst mal ihr Enkelkind umarmen, dann werden wir weiter sehen, und falls nicht, unsere Superministerin die Uschi will ja in dieser Richtung viel tätigen in nächster Zeit, es finden sich sicher Möglichkeiten.

Die Finanzierung ist doch relativ locker. Ich kenne viele Nichtakademikerpaare, die es trotz irrwitzigem Schuldenberg und weit geringeren Verdienstmöglichkeiten auch schaffen. Dein Mann macht doch gerade Karriere. Als wir gebaut haben, war ich auch ganz starr vor Angst vor den Schulden. Es wird aber schneller lockerer, als Du denkst, gerade die Nebenkosten gehen im 2. und im 3. Jahr um die Hälfte runter. Dein Mann wird mit Sicherheit jedes Jahr ordentlich mehr heimbringen. Und spätestens wenn das Kind/die Kinder in die Schule gehen, steigst Du doch sowieso wieder ein. Du hörst Dich nicht an wie jemand, der nur studiert hat um daheim den Kindern mit 3 schon das Lesen beizubringen.

Das mit dem Lover wird sich spätestens in der Schwangerschaft aus hormonellen Gründen garantiert von selbst erledigen, und zwar sehr schmerzfrei.

Es gibt nie eine Garantie, dass eine Ehe lebenslang hält. Es kann immer schief gehen. Lies ein bißchen im Forum. Du kriegst Dein Kind auch unter weniger optimalen Umständen groß. Mensch, Dein Risiko ist doch gar nicht so hoch. Selbst wenn Ihr das Haus verkauft und Euch trennt, bleibt Euch allen immer genug für ein sorgenfreies und nicht einmal ganz luxusfreies Leben. Das schaffen Frauen, mit weit weniger günstigen Voraussetzungen.

So wie es mir scheint, könnte in Deinem speziellen Fall ein Kind sogar die Lösung sein. Und normalerweise bin ich SEHR kritisch, was die Verantwortung für ein neues Leben betrifft.

Wie gesagt, nur der erste Gedanke...

PS.:
Unter gar keinen Umständen darfst Du aber Deinen Mann überfahren oder ihm ein "Kukucksei" unterschieben.

Trotzdem: Du solltest Dich eigentlich jetzt entspannen, zur Ruhe kommen und anfangen, Dein neues Haus zu genießen. Es eilt nichts.

Ich hatte auch diese Panikattacken in der Endphase der Bauerei. Bei mir kamen auch vieles zusammen. Ich bin bald ein Jahr lang jede Nacht schweißgebadet hochgeschreckt und hab mir Sorgen über Sorgen gemacht (im Nachhinein muss ich sagen, wegen jedem Sch...). Ich konnte nicht mehr schlafen, war ein Nervenbündel und alles wurde immer schlimmer. Erst als ich wirklich total fertig war, hab ich auf eine Bekannte gehört und angefangen Bachblüten (ja, ich weiß, halte ich normalerweise auch nix von so Humbug) zu nehmen. Nach ca. 2 Wochen bin ich tatsächlich ruhiger geworden. Kauf Dir ein Buch oder mach so einen Internet-Test. Wenn es nichts nützt, schadet es auch nichts.

Alles Gute

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14. Juni 2007 um 13:21
In Antwort auf myf_11895328

Hallo Bretagne,
vielleicht ist Dir ein bisschen geholfen, dass Hypothekendarlehen NICHT als Schulden gelten, da der Gegenwert in Eurem Besitz ist. Das macht die Sache vielleicht psychisch einfacher für Dich. Wenn Ihr aus irgendwelchen Gründen das Haus nicht mehr halten könnt, könnt Ihr es sofort verkaufen. Mach Dich diesbezüglich nicht verrückt.

Aber was das andere anbetrifft, da machst Du gerade Dein Leben total kaputt. Und das ist die Affäre. Wenn die auffliegt - und das tut sie sehr bald - DANN fliegt Dein Leben so richtig auseinander. Ich glaube, dann wirst Du Deinen eigenen Mann nicht mehr wiedererkennen, dann ist er nämlich nicht mehr 'der Ruhige', dann ist er für Dich Vergangenheit und Du stehst vor dem Scherbenhaufen Deines Lebens - zu Recht übrigens...

Alles Gute

Anne

PS: Alle Deine Probleme sind hausgemacht (nur mal so ganz nebenbei...)

@ Anne
Mir ist schon klar, dass die Probleme hausgemacht sind. So habe ich es auch geschrieben. Mit der Affäre das war keinesfalls mutwillig, absichtlich, weil ich meinen Mann ärgern will oder sonstwas, ich hätte es auch nie für möglich gehalten, aber sei mal in der entsprechenden Lage und Stimmung und genau in dem Moment kommt jemand und nimmt Dich in den Arm usw usw...es fühlt sich in dem Moment auch alles so richtig an.
Wie auch immer. Ich wüsste nicht, wie es rauskommen sollte, denn wir treffen uns nicht mehr. Mein Handy ist sauber und meine Mails ebenfalls. Er weiß gar nicht wo ich wohne und umgekehrt (außerdem wohnt er 100km nach Westen und ich 50km nach Osten von der Arbeitsstelle aus gesehen, also 150km insges. dazwischen). Seine Frau weiß ebenfalls nichts. Wir haben uns lediglich nach der Arbeit ("Überstunde") und auf ohnehin gemeinsamen Dienstreisen getroffen. Es ist bloß ein Kollege, es ist normal wenn zu Hause sein Name mal fällt. Das Einzige was ich mir vorstellen könnte wäre dass ich von IHM schwanger werdem könnte, aber dazu müsste ich mich nochmal mit ihm treffen, was ich nicht mehr vorhabe. Wieso glauben immer alle "das kommt IMMER raus"? Klar hat man immer das Gefühl, dass 100% aller Affären rauskommen, aber vielleicht sind diese vermeintlichen 100% tatsächlich nur 40%, von den übrigen 60% weiß ja keiner was...

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14. Juni 2007 um 14:07
In Antwort auf joann_12330619

@ Anne
Mir ist schon klar, dass die Probleme hausgemacht sind. So habe ich es auch geschrieben. Mit der Affäre das war keinesfalls mutwillig, absichtlich, weil ich meinen Mann ärgern will oder sonstwas, ich hätte es auch nie für möglich gehalten, aber sei mal in der entsprechenden Lage und Stimmung und genau in dem Moment kommt jemand und nimmt Dich in den Arm usw usw...es fühlt sich in dem Moment auch alles so richtig an.
Wie auch immer. Ich wüsste nicht, wie es rauskommen sollte, denn wir treffen uns nicht mehr. Mein Handy ist sauber und meine Mails ebenfalls. Er weiß gar nicht wo ich wohne und umgekehrt (außerdem wohnt er 100km nach Westen und ich 50km nach Osten von der Arbeitsstelle aus gesehen, also 150km insges. dazwischen). Seine Frau weiß ebenfalls nichts. Wir haben uns lediglich nach der Arbeit ("Überstunde") und auf ohnehin gemeinsamen Dienstreisen getroffen. Es ist bloß ein Kollege, es ist normal wenn zu Hause sein Name mal fällt. Das Einzige was ich mir vorstellen könnte wäre dass ich von IHM schwanger werdem könnte, aber dazu müsste ich mich nochmal mit ihm treffen, was ich nicht mehr vorhabe. Wieso glauben immer alle "das kommt IMMER raus"? Klar hat man immer das Gefühl, dass 100% aller Affären rauskommen, aber vielleicht sind diese vermeintlichen 100% tatsächlich nur 40%, von den übrigen 60% weiß ja keiner was...

Weiss ich doch alles, liebe Bretagne...
... nicht umsonst möchte ich heute nicht mehr mit einem Mann zusammenleben. Ich weiss, was alles im Laufe der Zeit passieren kann und bin persönlich nicht mehr bereit, das alles auf mich zu nehmen. Aber das ist ja eine ganz andere Geschichte.

Nur Du 'verharmlost' Deine Situation sehr, finde ich. Ich verurteile übrigens nicht, aber ich weiss, was passiert, wenn sowas auffliegt. Eine Atombombe geht hoch.

Nein, es kommt nicht IMMER raus, da hast Du übrigens Recht.

Bis dann

Anne

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14. Juni 2007 um 14:18
In Antwort auf posie_12916294

PS.:
Unter gar keinen Umständen darfst Du aber Deinen Mann überfahren oder ihm ein "Kukucksei" unterschieben.

Trotzdem: Du solltest Dich eigentlich jetzt entspannen, zur Ruhe kommen und anfangen, Dein neues Haus zu genießen. Es eilt nichts.

Ich hatte auch diese Panikattacken in der Endphase der Bauerei. Bei mir kamen auch vieles zusammen. Ich bin bald ein Jahr lang jede Nacht schweißgebadet hochgeschreckt und hab mir Sorgen über Sorgen gemacht (im Nachhinein muss ich sagen, wegen jedem Sch...). Ich konnte nicht mehr schlafen, war ein Nervenbündel und alles wurde immer schlimmer. Erst als ich wirklich total fertig war, hab ich auf eine Bekannte gehört und angefangen Bachblüten (ja, ich weiß, halte ich normalerweise auch nix von so Humbug) zu nehmen. Nach ca. 2 Wochen bin ich tatsächlich ruhiger geworden. Kauf Dir ein Buch oder mach so einen Internet-Test. Wenn es nichts nützt, schadet es auch nichts.

Alles Gute

Bleibt..
..zu hoffen, dass mein Mann es sich bald anders überlegt mit dem Nachwuchs. Du hast recht, überfahren sollte man ihn nicht (ein Kuckuckskind ist ja wohl indiskutabel!!). Gerade erzählen sich meine beiden Kollegen hier nebenan(Affäre und ein anderer) was bzgl. der aktuellen Bauchumfänge und errechneten Geburtstermine der schwangeren Gattinen. Ach jaaa...wenn ich mal nicht von selbst dran denke erinnern sie mich schon wieder dran...

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14. Juni 2007 um 15:23

Shampoo her - Kopfwäsche beginnt!
Also, liebe Bretagne, nehmen Sie Platz.

Heisses oder kaltes Wasser?

Beides?

Gut... Zuerst heiss: Du bringst Dich massiv in Gefahr, nicht nur Deine Ehe, sondern auch Dir selbst, Deinen Seelenfrieden hast Du schon verloren, und Deine Integrität? Auf der Kippe, oder? Wieso siehst Du dem zu, als ob es Dich nichts anginge?

Schäum, schäum.

So, nun der kalte Guss: Dein lover hat eine schnelle, kurzweilge Triebabfuhr gehabt, sicher hat es der Dame auch Pläsir bereitet, doch Nestbaupläne hat der lover - qua lover rollengemäss - natürlich nicht. Wirst Du schwanger von dem egoistischen Bettenflitzer, reicht Dein Gatte die Scheidung ein und Du kannst zum Sozialamt laufen. Ach, wie schön!

Schäum, schäum.

Nochmal kalter Guss zum Aufwachen: DIR FEHLT KEIN MANN, KEIN BABY UND AUCH KEINE KARRIERE. Dir fehlt eine Identität. Du guckst krampfhaft nach anderen Leuten, weil Du Dich selbst verloren hast. Vor Deinem Karriereeinbruch ewarst Du jemand. Jetzt weisst Du nicht mehr, wer Du bist.

Letzter kalter Guss mit Apfelessig für den Glanz:
Werde, wer DU bist.

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14. Juni 2007 um 16:01
In Antwort auf zinderella30

Shampoo her - Kopfwäsche beginnt!
Also, liebe Bretagne, nehmen Sie Platz.

Heisses oder kaltes Wasser?

Beides?

Gut... Zuerst heiss: Du bringst Dich massiv in Gefahr, nicht nur Deine Ehe, sondern auch Dir selbst, Deinen Seelenfrieden hast Du schon verloren, und Deine Integrität? Auf der Kippe, oder? Wieso siehst Du dem zu, als ob es Dich nichts anginge?

Schäum, schäum.

So, nun der kalte Guss: Dein lover hat eine schnelle, kurzweilge Triebabfuhr gehabt, sicher hat es der Dame auch Pläsir bereitet, doch Nestbaupläne hat der lover - qua lover rollengemäss - natürlich nicht. Wirst Du schwanger von dem egoistischen Bettenflitzer, reicht Dein Gatte die Scheidung ein und Du kannst zum Sozialamt laufen. Ach, wie schön!

Schäum, schäum.

Nochmal kalter Guss zum Aufwachen: DIR FEHLT KEIN MANN, KEIN BABY UND AUCH KEINE KARRIERE. Dir fehlt eine Identität. Du guckst krampfhaft nach anderen Leuten, weil Du Dich selbst verloren hast. Vor Deinem Karriereeinbruch ewarst Du jemand. Jetzt weisst Du nicht mehr, wer Du bist.

Letzter kalter Guss mit Apfelessig für den Glanz:
Werde, wer DU bist.

Du könntest..
..sogar ein bisschen recht haben, obwohl das so blauäugig ja nicht war (dass die Affäre nicht zu haben ist wusste ich vorher). Mit den anderen Leuten da ist was dran, glaube ich. Aber wie macht man es denn? Ich meine, woran orientierst Du Dich denn wenn nicht an Deinem Umfeld, Gleichaltrigen, Freunden, Verwandten? Tun wir das nicht alle?
Wie macht man es? Wie findet man sich? Und woher weiß man, dass man es dann auch wirklich ist, was man gefunden hat?

Mit der Karriere kann ich Dir allerdings nicht ganz zustimmen-ich fühle mich nicht anders als vorher (von wegen "Karriereknick"), ich habe nur gedacht, ein Studium würde irgendwas bringen, was aber offenbar nicht unbedingt der Fall ist. Die Freundin mit der ich verglichen hatte ist aber auch ne Granate und vielleicht nicht repräsentativ.
Mein Gehalt ist schon ok. Ich müsste halt nochmal den Job wechseln, kein Thema eigentlich, mein lebenslauf ist echt ok (nur große Konzerne+gute Zeugnisse), aber nicht, wenn ich jetzt in unmittelbarer Zukunft Nachwuchs plane. Ich kann doch nicht irgendwo neu anfangen und gleich schwanger werden. Und davor habe ich nicht gewechselt weil ich gebaut habe und davor nicht weil ich bauen wollte (Probezeit!). Komisch genug dass sie die Finanzierung gemacht haben obwohl mein Mann noch in der Probezeit war. Ich habe neulich um 7 Ecken ein Jobangebot bekommen. Ich habe heute nochmal da angerufen, aber die zuständige Personalfrau ist im Urlaub. Was sonst. Dumdidum. Mal sehen.

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15. Juni 2007 um 9:30
In Antwort auf joann_12330619

Du könntest..
..sogar ein bisschen recht haben, obwohl das so blauäugig ja nicht war (dass die Affäre nicht zu haben ist wusste ich vorher). Mit den anderen Leuten da ist was dran, glaube ich. Aber wie macht man es denn? Ich meine, woran orientierst Du Dich denn wenn nicht an Deinem Umfeld, Gleichaltrigen, Freunden, Verwandten? Tun wir das nicht alle?
Wie macht man es? Wie findet man sich? Und woher weiß man, dass man es dann auch wirklich ist, was man gefunden hat?

Mit der Karriere kann ich Dir allerdings nicht ganz zustimmen-ich fühle mich nicht anders als vorher (von wegen "Karriereknick"), ich habe nur gedacht, ein Studium würde irgendwas bringen, was aber offenbar nicht unbedingt der Fall ist. Die Freundin mit der ich verglichen hatte ist aber auch ne Granate und vielleicht nicht repräsentativ.
Mein Gehalt ist schon ok. Ich müsste halt nochmal den Job wechseln, kein Thema eigentlich, mein lebenslauf ist echt ok (nur große Konzerne+gute Zeugnisse), aber nicht, wenn ich jetzt in unmittelbarer Zukunft Nachwuchs plane. Ich kann doch nicht irgendwo neu anfangen und gleich schwanger werden. Und davor habe ich nicht gewechselt weil ich gebaut habe und davor nicht weil ich bauen wollte (Probezeit!). Komisch genug dass sie die Finanzierung gemacht haben obwohl mein Mann noch in der Probezeit war. Ich habe neulich um 7 Ecken ein Jobangebot bekommen. Ich habe heute nochmal da angerufen, aber die zuständige Personalfrau ist im Urlaub. Was sonst. Dumdidum. Mal sehen.

Du bestätigst Dir selbst,
was Du bestätigst sehen willst.

Ich: Du machst Dich zu sehr von anderen abhängig.

Du: Tun wir das nicht alle?



Preisfrage: Was hätte ein Individualist geantwortet?

Alle Deine Ziele sind "an sich" verständlich. Besserer Job - wer will das nicht? Besserer Sex - na klar. Ein Baby? Warum nicht.

Aber die Art, Motivation und Reihenfolge stimmt nicht, und das weisst Du, und da hilft auch kein auf andere orientierungslose Leute zeigen.

Ja, wie kommt man dazu, was man selber will? Zuerst mal gibt es Autonomie- und Bindungsziele. Brauch ich Dir wohl nicht zu erörtern, das ist selbsterklärend. Du scheinst im Moment nur Bindungsziele anzustreben. Baby bindet, lover bindet, wenn man es so interpretiert wie Du, krampfhaft nach anderen sehen bindet noch mehr. Und der bessere Job - ist ein Autonomieziel...also Dein Einsatz: so lala... (Mensch an Deiner Stelle wär ich heute ins Personalbüro dieses Unternehmens gefahren, statt mich am Telefon abspeisen zu lassen!)

Ich verrate Dir mal was: wenn Du nicht heute! noch Deine Einstellung änderst, bist Du auf dem Weg, Dich todunglücklich zu machen. Nicht, weil die Ziele, die Du anstrebst, schlecht wären, sondern weil sie Deiner Persönlichkeit nicht entsprechen. Du willst keine klebrige Bindung, Du willst Autonomie. Das ist deutlich zu erkennen und daher kommt auch Dein Unwille und Unmut, den man hier merkt und der Dich zweifeln lässt, ob die Phalanx der Babybäuche Dich als neues Mitglied braucht. Nein, das brauchst Du jetzt nicht. Du hast nur Angst. Angst, anders zu sein. Und, was passiert dann? Gar nichts. Es ginge Dir nur besser, wenn Du zu Dir stehst. Schein eine angepasste Scheinidentität annehmen und sich in Abhängigkeiten hineintreiben wirst Du bereuen, wenn Du ein paar Jahre älter bist-. Dann ist der Zug für echte eigene Autonomieziele abgefahren. Heute hast Du noch die Wahl.

ENtscheide Dich richtig. Für Dich.

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15. Juni 2007 um 10:18
In Antwort auf zinderella30

Du bestätigst Dir selbst,
was Du bestätigst sehen willst.

Ich: Du machst Dich zu sehr von anderen abhängig.

Du: Tun wir das nicht alle?



Preisfrage: Was hätte ein Individualist geantwortet?

Alle Deine Ziele sind "an sich" verständlich. Besserer Job - wer will das nicht? Besserer Sex - na klar. Ein Baby? Warum nicht.

Aber die Art, Motivation und Reihenfolge stimmt nicht, und das weisst Du, und da hilft auch kein auf andere orientierungslose Leute zeigen.

Ja, wie kommt man dazu, was man selber will? Zuerst mal gibt es Autonomie- und Bindungsziele. Brauch ich Dir wohl nicht zu erörtern, das ist selbsterklärend. Du scheinst im Moment nur Bindungsziele anzustreben. Baby bindet, lover bindet, wenn man es so interpretiert wie Du, krampfhaft nach anderen sehen bindet noch mehr. Und der bessere Job - ist ein Autonomieziel...also Dein Einsatz: so lala... (Mensch an Deiner Stelle wär ich heute ins Personalbüro dieses Unternehmens gefahren, statt mich am Telefon abspeisen zu lassen!)

Ich verrate Dir mal was: wenn Du nicht heute! noch Deine Einstellung änderst, bist Du auf dem Weg, Dich todunglücklich zu machen. Nicht, weil die Ziele, die Du anstrebst, schlecht wären, sondern weil sie Deiner Persönlichkeit nicht entsprechen. Du willst keine klebrige Bindung, Du willst Autonomie. Das ist deutlich zu erkennen und daher kommt auch Dein Unwille und Unmut, den man hier merkt und der Dich zweifeln lässt, ob die Phalanx der Babybäuche Dich als neues Mitglied braucht. Nein, das brauchst Du jetzt nicht. Du hast nur Angst. Angst, anders zu sein. Und, was passiert dann? Gar nichts. Es ginge Dir nur besser, wenn Du zu Dir stehst. Schein eine angepasste Scheinidentität annehmen und sich in Abhängigkeiten hineintreiben wirst Du bereuen, wenn Du ein paar Jahre älter bist-. Dann ist der Zug für echte eigene Autonomieziele abgefahren. Heute hast Du noch die Wahl.

ENtscheide Dich richtig. Für Dich.

Nicht ganz
Also ich sehe es eigentlich eher andersherum. Ich habe immer nur Autonomieziele angestrebt (Studium, Jobwahl usw.) und alles immer selbst in die Hand genommen (was wohl dazu geführt hat, dass mein Mann mir so als mein "Anhängsel" vorkommt, weil ich sowieso immer alles "sofort persönlich am schnellsten und besten" mache). In der Tat ist es aber so, dass es ja genau DAS ist,w as mir heute falsch vorkommt. Ich will eben nicht so bedingungslos autonom sein. Ich will mich geborgen fühlen. Deshalb werfe ich mich dem kräftigen Familienvater an den Hals, weil er eine ungeheure Geborgenheit ausstrahlt. Des halb baue ich ein Haus dass aussieht wie aus einem Rosamunde Pilcher-Film, deshalb ziehe ich in mein Heimatdorf zurück (damit ich wieder mit Papa abends joggen gehen und mit Mama Sonntags auf der Terrasse Kaffe trinken kann). Deshalb bleibe trotz allem ich bei meinem Mann. Deshalb möchte ich eine Familie gründen. Außerdem glaube ich nicht, dass der Autonomiezug für eine ordentlich ausgebildete Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist überhaupt endgültig abfahren kann. Es ist eher umgekehrt. Der Kinderzug ist irgendwann abgefahren. Er hupt ja schon ständig. Es spricht nichts dagegen, danach noch autonom zu sein/es wieder zu werden, wie auch immer. Aber mit 45 festzustellen "hey, jetzt war ich lange genug autonom..äh..wo ist meine Familie?", das stelle ich mir übel vor!
Zu meiner Bewerbungsstrategie: jemand hatte gehört, dass in einem Unternehmen eventuell eine Stelle neu besetzt werden könnte (man beachte die ganzen Konjunktive) und mich gefragt, ob das ev. was für mich wäre. Da fand ich einen Anruf auf eigene Faust schon fast dreist. Gleich hinfahren wäre völlig überzogen gewesen. Sorry, aber es handelt sich nicht um ein Schuhgeschäft oder so. Welcher Bewerber (wenn er nicht dringendst irgendeinen Job braucht weil er z.B. seit Jahren arbeitslos ist) schlägt denn gleich auf? Die bedanken sich..

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15. Juni 2007 um 11:58
In Antwort auf joann_12330619

Nicht ganz
Also ich sehe es eigentlich eher andersherum. Ich habe immer nur Autonomieziele angestrebt (Studium, Jobwahl usw.) und alles immer selbst in die Hand genommen (was wohl dazu geführt hat, dass mein Mann mir so als mein "Anhängsel" vorkommt, weil ich sowieso immer alles "sofort persönlich am schnellsten und besten" mache). In der Tat ist es aber so, dass es ja genau DAS ist,w as mir heute falsch vorkommt. Ich will eben nicht so bedingungslos autonom sein. Ich will mich geborgen fühlen. Deshalb werfe ich mich dem kräftigen Familienvater an den Hals, weil er eine ungeheure Geborgenheit ausstrahlt. Des halb baue ich ein Haus dass aussieht wie aus einem Rosamunde Pilcher-Film, deshalb ziehe ich in mein Heimatdorf zurück (damit ich wieder mit Papa abends joggen gehen und mit Mama Sonntags auf der Terrasse Kaffe trinken kann). Deshalb bleibe trotz allem ich bei meinem Mann. Deshalb möchte ich eine Familie gründen. Außerdem glaube ich nicht, dass der Autonomiezug für eine ordentlich ausgebildete Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist überhaupt endgültig abfahren kann. Es ist eher umgekehrt. Der Kinderzug ist irgendwann abgefahren. Er hupt ja schon ständig. Es spricht nichts dagegen, danach noch autonom zu sein/es wieder zu werden, wie auch immer. Aber mit 45 festzustellen "hey, jetzt war ich lange genug autonom..äh..wo ist meine Familie?", das stelle ich mir übel vor!
Zu meiner Bewerbungsstrategie: jemand hatte gehört, dass in einem Unternehmen eventuell eine Stelle neu besetzt werden könnte (man beachte die ganzen Konjunktive) und mich gefragt, ob das ev. was für mich wäre. Da fand ich einen Anruf auf eigene Faust schon fast dreist. Gleich hinfahren wäre völlig überzogen gewesen. Sorry, aber es handelt sich nicht um ein Schuhgeschäft oder so. Welcher Bewerber (wenn er nicht dringendst irgendeinen Job braucht weil er z.B. seit Jahren arbeitslos ist) schlägt denn gleich auf? Die bedanken sich..

Bei seinem Mann
zu bleiben und von ihm ein Kind zu wollen, auch wenn man diese Ehe nicht mehr wirklich will, ist ein absoluter Fehler.

Dir fehlt die starke Schulter bei deinem Mann. Soll ich dir sagen, was passiert, wenn du von ihm ein Kind bekommst: Du mußt noch mehr alleine, ohne seine Hilfe und starke Schulter, wuppen in deinem Leben. Glaube mir, ich habe das alles durch. Mein jetztiger Freund hat diese starke Schulter und ich geniese es unendlich, mich auch endlich mal fallen lassen zu können.

Und was ich ganz traurig finde, ist auch die Einstellung deines Mannes zu einem Kind, momentan würde ihn das Babygeschreie nachts nerven und er will sich lieber auf seinen Job konzentrieren. Aua .. mehr fällt mir dazu nicht ein. Ehrlich!

lg

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15. Juni 2007 um 12:09
In Antwort auf joann_12330619

Nicht ganz
Also ich sehe es eigentlich eher andersherum. Ich habe immer nur Autonomieziele angestrebt (Studium, Jobwahl usw.) und alles immer selbst in die Hand genommen (was wohl dazu geführt hat, dass mein Mann mir so als mein "Anhängsel" vorkommt, weil ich sowieso immer alles "sofort persönlich am schnellsten und besten" mache). In der Tat ist es aber so, dass es ja genau DAS ist,w as mir heute falsch vorkommt. Ich will eben nicht so bedingungslos autonom sein. Ich will mich geborgen fühlen. Deshalb werfe ich mich dem kräftigen Familienvater an den Hals, weil er eine ungeheure Geborgenheit ausstrahlt. Des halb baue ich ein Haus dass aussieht wie aus einem Rosamunde Pilcher-Film, deshalb ziehe ich in mein Heimatdorf zurück (damit ich wieder mit Papa abends joggen gehen und mit Mama Sonntags auf der Terrasse Kaffe trinken kann). Deshalb bleibe trotz allem ich bei meinem Mann. Deshalb möchte ich eine Familie gründen. Außerdem glaube ich nicht, dass der Autonomiezug für eine ordentlich ausgebildete Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist überhaupt endgültig abfahren kann. Es ist eher umgekehrt. Der Kinderzug ist irgendwann abgefahren. Er hupt ja schon ständig. Es spricht nichts dagegen, danach noch autonom zu sein/es wieder zu werden, wie auch immer. Aber mit 45 festzustellen "hey, jetzt war ich lange genug autonom..äh..wo ist meine Familie?", das stelle ich mir übel vor!
Zu meiner Bewerbungsstrategie: jemand hatte gehört, dass in einem Unternehmen eventuell eine Stelle neu besetzt werden könnte (man beachte die ganzen Konjunktive) und mich gefragt, ob das ev. was für mich wäre. Da fand ich einen Anruf auf eigene Faust schon fast dreist. Gleich hinfahren wäre völlig überzogen gewesen. Sorry, aber es handelt sich nicht um ein Schuhgeschäft oder so. Welcher Bewerber (wenn er nicht dringendst irgendeinen Job braucht weil er z.B. seit Jahren arbeitslos ist) schlägt denn gleich auf? Die bedanken sich..

Offensichtlich reden wir aneinander vorbei
Denn die Hauptaussage, dass Du ZU DIR finden musst, hast Du völlig ignoriert.

Die Aussagen "Reinfall...gefrustet...jobmässig nicht ausgelastet..." ferner klangen und klingen für mich immer noch nach einer gefühlten Schieflage im Beruf. Wenn Du das nun doch anders empfinden solltest, als Du es im Eröffnungspost beschrieben hast, gut. Aber Du widersprichst Dir dann doch deutlich.

Ich habe Dir übrigens nirgendwo unterstellt, Du würdest nach Jobs für Schuhverkäufer oder Potatopeeler suchen...natürlich nicht...und Du gehst fehl in der Annahme, das solche Jobs meinen karrieristischen Horizont ausmachen würden, von dem ich blind auf andere schliesse. Aber deine Aussage "Die zuständige Dame ist verreist...dumdidum" klingt nicht sehr ambitioniert, sondern eher nach Abwarten und Tee trinken. Das kannst Du tun, wenn Du es so möchtest, und das musst Du evtl. aus Gründen der Selbstdarstellung zur Optimierung Deiner Bewerberchancen auch tun. Ich spreche aber nicht von einer taktischen Strategie, sondern von Deiner eigenen inneren Einstellung. Die ist abwartend und zu passiv.

Du willst QUARX und diskutierst hier mit allen herum, warum QUARX, wann QUARXS und überhaupt und warum alle QUARXS haben und Du auch welche haben musst. NUr, warum Du das willst, darüber lässt Du hier nichts verlauten.

Ich finde das ja immer faszinierend. Da will einer unbedingt nach Christchurch oder Papua und streitet über alle Details der Reise, aber WARUM er das will, weiss er nicht. Ist ja auch unwichtig.

Ich werde jetzt nichts weiter beitragen, denn von meiner Seite aus ist alles gesagt. Du bist klug genug, um Rationalisierungen aufzustellen, die Dir DEinen Rückzug (der Dich unglücklich machen wird) schönfärben. Das ist Deine Verantwortung.

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15. Juni 2007 um 13:22
In Antwort auf zinderella30

Offensichtlich reden wir aneinander vorbei
Denn die Hauptaussage, dass Du ZU DIR finden musst, hast Du völlig ignoriert.

Die Aussagen "Reinfall...gefrustet...jobmässig nicht ausgelastet..." ferner klangen und klingen für mich immer noch nach einer gefühlten Schieflage im Beruf. Wenn Du das nun doch anders empfinden solltest, als Du es im Eröffnungspost beschrieben hast, gut. Aber Du widersprichst Dir dann doch deutlich.

Ich habe Dir übrigens nirgendwo unterstellt, Du würdest nach Jobs für Schuhverkäufer oder Potatopeeler suchen...natürlich nicht...und Du gehst fehl in der Annahme, das solche Jobs meinen karrieristischen Horizont ausmachen würden, von dem ich blind auf andere schliesse. Aber deine Aussage "Die zuständige Dame ist verreist...dumdidum" klingt nicht sehr ambitioniert, sondern eher nach Abwarten und Tee trinken. Das kannst Du tun, wenn Du es so möchtest, und das musst Du evtl. aus Gründen der Selbstdarstellung zur Optimierung Deiner Bewerberchancen auch tun. Ich spreche aber nicht von einer taktischen Strategie, sondern von Deiner eigenen inneren Einstellung. Die ist abwartend und zu passiv.

Du willst QUARX und diskutierst hier mit allen herum, warum QUARX, wann QUARXS und überhaupt und warum alle QUARXS haben und Du auch welche haben musst. NUr, warum Du das willst, darüber lässt Du hier nichts verlauten.

Ich finde das ja immer faszinierend. Da will einer unbedingt nach Christchurch oder Papua und streitet über alle Details der Reise, aber WARUM er das will, weiss er nicht. Ist ja auch unwichtig.

Ich werde jetzt nichts weiter beitragen, denn von meiner Seite aus ist alles gesagt. Du bist klug genug, um Rationalisierungen aufzustellen, die Dir DEinen Rückzug (der Dich unglücklich machen wird) schönfärben. Das ist Deine Verantwortung.

@zinderella
Wenn ich wüsste was ich genau will und warum ich das will und wie ich die Probleme löse hätte ich hier nicht gepostet. Es ist unschön mir genau das nun vorzuwerfen. Erzähl mir nicht, Du wüsstest immer, warum Du etwas willst. Meist ist so so, dass man glaubt, sich hinterher besser zu fühlen (oder in Deinem Beispiel: man möchte nach Papua um nachher zu sagen "ich habe dies und das erlebt, und das war schön"). Man glaubt es aber nur wenn man noch nicht dort war, man weiß es aber nicht. Jemand anderes mag was anderes glauben. Deswegen frage ich ja hier, was die anderen so meinen. Vielleicht war jemand schon dort und kann berichten. Jetzt kann man mir natürlich wieder vorwerfen, mich an anderen zu orientieren, aber wenn wir dies ausschließen ist das ganze Forum obsolet. Natürlich werde ich nach den Antworten hier auch nicht 1:1 mein Leben ausrichten.
Ich habe auch gesagt dass mir ein Jobwechsel vor dem Hintergrund einer eventuellen Schwangerschaft eher nicht sinnvoll erscheint. Die Wahrscheinlichkeit dass ich nachher in meinem bisherigen Job wieder einsteigen kann scheint mir weitaus größer (v.A. auch vor dem von mir geschilderten finanziellen Hintergrund, s. Urspungsthread) als bei einer Firma bei der mich eh keiner kennt und ich ein entsprechendes Netzwerk noch gar nicht aufbauen konnte. Aber trotzdem Danke für Deine Beiträge.

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15. Juni 2007 um 17:07
In Antwort auf joann_12330619

@zinderella
Wenn ich wüsste was ich genau will und warum ich das will und wie ich die Probleme löse hätte ich hier nicht gepostet. Es ist unschön mir genau das nun vorzuwerfen. Erzähl mir nicht, Du wüsstest immer, warum Du etwas willst. Meist ist so so, dass man glaubt, sich hinterher besser zu fühlen (oder in Deinem Beispiel: man möchte nach Papua um nachher zu sagen "ich habe dies und das erlebt, und das war schön"). Man glaubt es aber nur wenn man noch nicht dort war, man weiß es aber nicht. Jemand anderes mag was anderes glauben. Deswegen frage ich ja hier, was die anderen so meinen. Vielleicht war jemand schon dort und kann berichten. Jetzt kann man mir natürlich wieder vorwerfen, mich an anderen zu orientieren, aber wenn wir dies ausschließen ist das ganze Forum obsolet. Natürlich werde ich nach den Antworten hier auch nicht 1:1 mein Leben ausrichten.
Ich habe auch gesagt dass mir ein Jobwechsel vor dem Hintergrund einer eventuellen Schwangerschaft eher nicht sinnvoll erscheint. Die Wahrscheinlichkeit dass ich nachher in meinem bisherigen Job wieder einsteigen kann scheint mir weitaus größer (v.A. auch vor dem von mir geschilderten finanziellen Hintergrund, s. Urspungsthread) als bei einer Firma bei der mich eh keiner kennt und ich ein entsprechendes Netzwerk noch gar nicht aufbauen konnte. Aber trotzdem Danke für Deine Beiträge.

Never come back from Papua...
Das möchte ich jetzt doch nicht so stehen lassen, auch wenn ich mich zurückgezogen habe.

Hier geht es nicht um einen Zweiwochentrip, sondern um eine essentielle Weichenstellung in Deinem Leben. Die kaiserliche Devise "schau mer mal" oder try and error gilt da nicht, in Deinem eigenen Interesse!

Ich werfe Dir gar nichts vor, sondern zeige Dir nur, wo Du - der ich eine hohe Intelligenz zutraue - nicht dementsprechend handelst. Natürlich tue ich das auch oft. Und viele andere ebenso. Aber dafür ist man doch mit etwas Grips gesegnet: um es besser zu machen.

Also, wenn Du Handlungsvorschläge hören willst: pack die Koffer aus Deinem Rosamunde-Pilcher-Haus und beginne ein neues Leben mit mehr sexueller Erfüllung (nicht unbedingt mit dem fruchtbaren Familienvater) und einem befriedigenderen Job. Mach das mal eine Zeit lang, bis Dir alles klarer wird, vorher wirst Du wahrscheinlich eh keinen Rat annehmen. Und setze Dich nicht unter Druck: Du kannst heutzutage bis zum Alter von 40 noch gesunde Kinder kriegen...nur nicht jetzt, in dieser Situation. Kinder verdienen eine zufriedene, ausgeglichene Mutter - und ich bezweifle, ob Du mit den selbstgeschaffenen Problemen ausgeglichen sein kannst, zumal wenn Dir die Rückendeckung vom Ehemann fehlt. Das ist nicht empfehlenswert. Auch Geld ist nicht alles, zumal wenn man es nicht durch Eigenverdienst kontrolliert. Oder hättest Du sonst die Affäre begonnen, wenn Du wunschlos glücklich gewesen wärest?

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