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Es ist vorbei und ich sollte froh sein, aber..

29. April um 10:03

Liebe Forenmitglieder,

eigentlich brauche ich keinen Rat, weil ich ihn bereits kenne, aber dennoch erhoffe ich mir Tipps, Zuspruch, Ideen und neue Perspektiven.

Mein inzwischen Exfreund und ich waren etwas über ein Jahr zusammen und währenddessen mehrfach getrennt, wobei die Initiative von ihm ausging und ich ihn beim ersten Mal überzeugt habe, es noch einmal zu versuchen.

Inzwischen habe ich von mehrern Menschen erfahren, dass er immer ein gleiches Schema hat und wohl einfach jemand ist, der Menschen gerne von sich stößt, emotionale Bindungen nicht wirklich aufbauen bzw. halten kann und Dinge verdrängt.

Nachdem ich Anfang januar so weit war, die Trennung zu akzeptieren, hat er sich mit einer langen Nachricht gemeldet, versprochen, 100% zu geben und mich um eine weitere Chance gebeten.

In der Zeit seitdem hatten wir sehr schöne Momente, wir waren zusammen im Urlaub, auf Konzerten, haben viel unternommen und doch lief es einfach nicht rund.

Ich persönlich glaube, dass mein Ex "etwas" hat. Nähe ist ihm zuwieder, wir hatten seitdem kein einziges Mal Sex. Es gibt keine intensiven Küsse und er "vergisst" laut eigener Aussage, mich mal in den Arm zu nehmen.
Dass wir keine Nähe hatten war schon länger so und immer kamen neue Erklärungen. Zuerst hat ihm die Harminie gefehlt, dann war es Stress und zuletzt hat er mir gesagt, dass ich ihm zu dünn geworden sei (er hat damit Recht, ich habe eine Schilddrüsenüberfunktion und habe durch den Stress noch mehr abgenommen), sodass mein Körper ihm zu kindlich sei und er sich quasi ekeln würde.
Statt damals schon wegzulaufen habe ich auf meine Ernährung geachtet und doch nur maginal zugenommen. ich habe mich mit einem kleinen Kuss pro Tag zufriedengegeben und bin abends alleine ins Bett, weil er noch Serien schauen wollte, morgens alleine raus. Am Wochenende gabs am Ende kein gemeinsames Frühstücvk mehr, weil er den Tag zur Nacht gemacht hat..

ich habe dies auch alles abgesprochen, aber von ihm kam immer nur, dass er es nicht ändern kann etc.
Dann habe ich Wochenlang kein Wort darüber gesprochen. Fand er zwar gut, aber geändert hat sich durch das Druck herausnehmen nichts.

Zu diesem, wie ich finde schon großen Problem, kommt, dass er grundsätzlich wichtige Entscheidungen alleine trifft und mich meist erst informiert, wenn der Drops gelutscht ist.

Als wir im Januar wieder zusammengekommen sind, hat er versprochen, sich einmal beim Arzt beraten zu lassen, da er sehr an sich zweifelt, oft sprunghaft ist und natürlich auch das Körperliche schon irgendwie nicht normal ist.
Leider blieb es bei diesen Versprechungen.

Zuletzt war er eine Woche in London. Ich habe ihn zum Fluhafen gebracht, während seiner Abwesenheit seine Wohnung geputzt, seine Pflanzen umsorgt und er hatte für jeden Tag einen Brief, ein Kuscheltier und Schoki im Gepäck. Als ich ihn vom Flughafen abgeholt habe, hatte ich Muffins im Gepäck und wurde mir einem Minikuss und einer Umarmung abgespeist.
Zuhause angekommen hat er ausgepackt, sich eine Zigarette genommen, mir mein Geschenk, eine Tasse mit den Worten "wenn du sie nicht magst, nehme ich sie" hingelegt und ist rauchen.
und dann saßen wir uns gegenüber- nach einer Woche ohne Sehen war alles andere wichtiger. Klar hatte ich keinen wilden Sex erwartet, aber er hat in der gesamten Woche kein einziges Mal gesagt, dass er mich vermisst, sich seltens gemeldet und sich kontrolliert gefühlt,  sich "in der Woche mal Abstand" gegönnt.
Es ist nicht so, dass wir uns täglich sehen würden, ich eine Klette wäre, die ihm keine Luft zum atmen gibt, aber gefühlt hat er seine Pflicht erfüllt, wenn er sich gemeldet hat.

Ich möchte ihm noch nicht mal einen Vorwurf machen, ihm fehlt einfach die Empathie und die Sehnsucht nach Nähe. Für ihn scheint eine Beziehung eher so eine Art gute Freundschaft zu sein.

Nach eigenen Worten hat er sich Anfangs verstellt, da lief noch alles wie es sein sollte, und damit hat er dann aufgehört. Ich werde nie vergessen, wie er gesagt hat, dass er erobern könnte, aber nicht kämpfen. Nagel auf den Kopf sag ich nur..

Ich habe ihm gestern noch eröffnet, dass ich mich trennen möchte, was er zuerst nicht wirklich verstanden hat.
Abends lag ich dann weinend (bei ihm, ich hatte wirklich nicht die Kraft noch zu fahen!) im Bett, habe ihn sogar mehrfach angebettelt, mich wenigstens kurz in den Arm zu nehmen, aber da kam einfach nichts, außer dem Vorwurf, ob ich denken würde, dass dann alles gut sei.

Er hat unsere Beziehung, in die ich wirklich viel Arbeit an mir selbst, viele Überraschungen und Mühe und Glaube an ihn gesteckt habe einen Alptraum und hat auch sonst wirklich kein nettes Wort über gehabt.

So,.. heute morgen habe ich das einzig logische getan, und meine Sachen genommen. Seine Schlüssel dort gelassen und ihm zum Abschied eine Email geschrieben.

Logisch betrachtet das einzig richtige und ich bin sicher, wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist, wirds auch besser, aber ich habe einfach Angst. Er kam so oft wieder. hat sich dann doch gemeldet. Meistens an dem Punkt, wenn ich bereit war, loszulassen und es mir wirklich schon besser ging.
Manchmal frage ich mich sogar, ob er das absichtlich gemacht hat, aber ich denke, er ist einfach verwirrt und vielleicht sogar etwas krank. Selbst seine Mutter hat so Andeutungen gemacht, als wir neulich bei ihr waren..

Ja und zu der Angst kommt das Gefühl, aufgegeben zu haben und ihn zu verlieren. Und Wut, weil er einfach so ist und mich gehen lässt. Wut wegen so vielen bösen Worten und darüber, dass er unsere Beziehung so in den Dreck gezogen hat.

Und dazu kommt dann noch die Angst, dass so etwas mit dem nächsten noch einmal passieren könnte.
Ich fühle mich dank seiner Zurückweisung in meinem eigenen Körper nicht mehr wirklich wohl, habe durch seine starke Ablehnung (manchmal ist er zusamengezuckt, wenn ich ihn nur gestreichelt habe) sogar schon hemmungen, meine Freunde zu umarmen etc..

Ja, und jetzt sitze ich hier, sollte eigentlich arbeiten und in meinem Kopf ist eine Mischung aus Stolz, dass ich es endlich über die Lippen gebracht habe, mich zu trennen, Trauer, Selbstzweifel und dem dummen kleinen Funken Hoffnung dass er doch noch mal ankommt begleitet mit der Angst, dass ich dann vielleicht wieder an ihn und uns glauben würde, obwohl seine vergangenen Beziehungen an ähnlichen Mustern gescheitert sind..

 

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29. April um 10:34

Seine Probleme sollten nicht Deine sein, schau darauf, dass es Dir wieder besser geht, körperlich und seelisch. Klar ist die Angst da, dass sich Muster in zukünftigen Beziehungen wiederholen. Wenn Du aber besser auf Deine Bedürfnisse achtest und da auch deutlicher und schneller Grenzen setzt und diese auch durchsetzt, bist Du auf einem guten Weg. Gedanken hast Du Dir ja sehr viele gemacht zur aktuellen Lage, schau zu dass Du den Absprung wirklich schaffst. Es ist überdeutlich dass er Dir nicht guttut, erwartest Du wirklich ein Wunder einer grundliegenden Änderung in kurzer Zeit. Dafür wäre zuerstmal Einsicht und dann ein ausdauernder Wille zur Arbeit an sich notwendig

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29. April um 10:40

Ja, damit hast Du sehr sicher sehr sehr Recht.

Ich habe mich zuletzt auf seine Nachricht verlassen, dass er es wirklich will und bereit ist, aller dafür zu geben, aber wahlweise kann oder will er nicht; beides hat für mich die gleiche Folge und sollte die gleiche Konsequenz nach sich ziehen, aber im Moment fühlt sich das alles noch gar nicht toll an..

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29. April um 10:55
In Antwort auf kleines90

Liebe Forenmitglieder,

eigentlich brauche ich keinen Rat, weil ich ihn bereits kenne, aber dennoch erhoffe ich mir Tipps, Zuspruch, Ideen und neue Perspektiven.

Mein inzwischen Exfreund und ich waren etwas über ein Jahr zusammen und währenddessen mehrfach getrennt, wobei die Initiative von ihm ausging und ich ihn beim ersten Mal überzeugt habe, es noch einmal zu versuchen.

Inzwischen habe ich von mehrern Menschen erfahren, dass er immer ein gleiches Schema hat und wohl einfach jemand ist, der Menschen gerne von sich stößt, emotionale Bindungen nicht wirklich aufbauen bzw. halten kann und Dinge verdrängt.

Nachdem ich Anfang januar so weit war, die Trennung zu akzeptieren, hat er sich mit einer langen Nachricht gemeldet, versprochen, 100% zu geben und mich um eine weitere Chance gebeten.

In der Zeit seitdem hatten wir sehr schöne Momente, wir waren zusammen im Urlaub, auf Konzerten, haben viel unternommen und doch lief es einfach nicht rund.

Ich persönlich glaube, dass mein Ex "etwas" hat. Nähe ist ihm zuwieder, wir hatten seitdem kein einziges Mal Sex. Es gibt keine intensiven Küsse und er "vergisst" laut eigener Aussage, mich mal in den Arm zu nehmen.
Dass wir keine Nähe hatten war schon länger so und immer kamen neue Erklärungen. Zuerst hat ihm die Harminie gefehlt, dann war es Stress und zuletzt hat er mir gesagt, dass ich ihm zu dünn geworden sei (er hat damit Recht, ich habe eine Schilddrüsenüberfunktion und habe durch den Stress noch mehr abgenommen), sodass mein Körper ihm zu kindlich sei und er sich quasi ekeln würde.
Statt damals schon wegzulaufen habe ich auf meine Ernährung geachtet und doch nur maginal zugenommen. ich habe mich mit einem kleinen Kuss pro Tag zufriedengegeben und bin abends alleine ins Bett, weil er noch Serien schauen wollte, morgens alleine raus. Am Wochenende gabs am Ende kein gemeinsames Frühstücvk mehr, weil er den Tag zur Nacht gemacht hat..

ich habe dies auch alles abgesprochen, aber von ihm kam immer nur, dass er es nicht ändern kann etc.
Dann habe ich Wochenlang kein Wort darüber gesprochen. Fand er zwar gut, aber geändert hat sich durch das Druck herausnehmen nichts.

Zu diesem, wie ich finde schon großen Problem, kommt, dass er grundsätzlich wichtige Entscheidungen alleine trifft und mich meist erst informiert, wenn der Drops gelutscht ist.

Als wir im Januar wieder zusammengekommen sind, hat er versprochen, sich einmal beim Arzt beraten zu lassen, da er sehr an sich zweifelt, oft sprunghaft ist und natürlich auch das Körperliche schon irgendwie nicht normal ist.
Leider blieb es bei diesen Versprechungen.

Zuletzt war er eine Woche in London. Ich habe ihn zum Fluhafen gebracht, während seiner Abwesenheit seine Wohnung geputzt, seine Pflanzen umsorgt und er hatte für jeden Tag einen Brief, ein Kuscheltier und Schoki im Gepäck. Als ich ihn vom Flughafen abgeholt habe, hatte ich Muffins im Gepäck und wurde mir einem Minikuss und einer Umarmung abgespeist.
Zuhause angekommen hat er ausgepackt, sich eine Zigarette genommen, mir mein Geschenk, eine Tasse mit den Worten "wenn du sie nicht magst, nehme ich sie" hingelegt und ist rauchen.
und dann saßen wir uns gegenüber- nach einer Woche ohne Sehen war alles andere wichtiger. Klar hatte ich keinen wilden Sex erwartet, aber er hat in der gesamten Woche kein einziges Mal gesagt, dass er mich vermisst, sich seltens gemeldet und sich kontrolliert gefühlt,  sich "in der Woche mal Abstand" gegönnt.
Es ist nicht so, dass wir uns täglich sehen würden, ich eine Klette wäre, die ihm keine Luft zum atmen gibt, aber gefühlt hat er seine Pflicht erfüllt, wenn er sich gemeldet hat.

Ich möchte ihm noch nicht mal einen Vorwurf machen, ihm fehlt einfach die Empathie und die Sehnsucht nach Nähe. Für ihn scheint eine Beziehung eher so eine Art gute Freundschaft zu sein.

Nach eigenen Worten hat er sich Anfangs verstellt, da lief noch alles wie es sein sollte, und damit hat er dann aufgehört. Ich werde nie vergessen, wie er gesagt hat, dass er erobern könnte, aber nicht kämpfen. Nagel auf den Kopf sag ich nur..

Ich habe ihm gestern noch eröffnet, dass ich mich trennen möchte, was er zuerst nicht wirklich verstanden hat.
Abends lag ich dann weinend (bei ihm, ich hatte wirklich nicht die Kraft noch zu fahen!) im Bett, habe ihn sogar mehrfach angebettelt, mich wenigstens kurz in den Arm zu nehmen, aber da kam einfach nichts, außer dem Vorwurf, ob ich denken würde, dass dann alles gut sei.

Er hat unsere Beziehung, in die ich wirklich viel Arbeit an mir selbst, viele Überraschungen und Mühe und Glaube an ihn gesteckt habe einen Alptraum und hat auch sonst wirklich kein nettes Wort über gehabt.

So,.. heute morgen habe ich das einzig logische getan, und meine Sachen genommen. Seine Schlüssel dort gelassen und ihm zum Abschied eine Email geschrieben.

Logisch betrachtet das einzig richtige und ich bin sicher, wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist, wirds auch besser, aber ich habe einfach Angst. Er kam so oft wieder. hat sich dann doch gemeldet. Meistens an dem Punkt, wenn ich bereit war, loszulassen und es mir wirklich schon besser ging.
Manchmal frage ich mich sogar, ob er das absichtlich gemacht hat, aber ich denke, er ist einfach verwirrt und vielleicht sogar etwas krank. Selbst seine Mutter hat so Andeutungen gemacht, als wir neulich bei ihr waren..

Ja und zu der Angst kommt das Gefühl, aufgegeben zu haben und ihn zu verlieren. Und Wut, weil er einfach so ist und mich gehen lässt. Wut wegen so vielen bösen Worten und darüber, dass er unsere Beziehung so in den Dreck gezogen hat.

Und dazu kommt dann noch die Angst, dass so etwas mit dem nächsten noch einmal passieren könnte.
Ich fühle mich dank seiner Zurückweisung in meinem eigenen Körper nicht mehr wirklich wohl, habe durch seine starke Ablehnung (manchmal ist er zusamengezuckt, wenn ich ihn nur gestreichelt habe) sogar schon hemmungen, meine Freunde zu umarmen etc..

Ja, und jetzt sitze ich hier, sollte eigentlich arbeiten und in meinem Kopf ist eine Mischung aus Stolz, dass ich es endlich über die Lippen gebracht habe, mich zu trennen, Trauer, Selbstzweifel und dem dummen kleinen Funken Hoffnung dass er doch noch mal ankommt begleitet mit der Angst, dass ich dann vielleicht wieder an ihn und uns glauben würde, obwohl seine vergangenen Beziehungen an ähnlichen Mustern gescheitert sind..

 

Hallo kleines 90,

ich kann dich so gut versthen und weiß, wie du dich fühlst. Genau so was habe auch ich gerade hinter mir. Meiner war genau so verklatscht, wie deiner. Keine Nähe zulassen, keine Bindung, kein nettes Wort, kein ich vermisse dich oder sonst was. Immer nur, wenn es ihm passte.
Du hast das Richtige getan, glaube mir. Das wird jetzt nochmal richtig schwer aber wenn du stark bleibst, wird es dir bald auch wieder besser gehen.
Allerdings bin ich der Meinung, die Messe ist noch nicht gehalten.
Ich bin zurst auch gegangen und habe es wirklich schweren Herzens beendet. Aber da er sich immer mal wieder gemeldet hat und nach drei Wochen sich nochmal mit mir treffen wollte, habe ich mir die Klatsche persönlich abgeholt.
Also bitte versuche für dich selbst stark zu bleiben. Denn wenn du ganz erhlich zu dir bist, so ein Zustand kann dich auf Dauer auch nicht glücklich machen.
Man feiert sie und denkt, sie sind es einfach. Ist aber nicht so!

Ich wünsche dir alles Gute

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29. April um 11:04

Danke auch Dir für deine lieben Worte.

Ich hab ihm gestern das Versprechen abgenommen, dass es das jetzt war. Es gab so viele hin und hers, ich kann sie ehrlich nicht mehr zählen.

Mal habe ich mich gemeldet, zum Schluss immer er.
Ich habe mir eben noch mal die Nachricht durchgelesen, die er mir damals geschickt hat.
"alles geben, nicht aufgeben, glaube an uns, solange du das tust.:" nichts davon hat er eingehalten und ich versuche mir das einfach vor Augen zu führen, so oft es geht..

Aber die Sorge, dass er sich meldet, oder dass der nächste ähnlich unterwegs ist, oder meine Ängste einiges zerstören könnten, macht das alles nicht besser..

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29. April um 11:54
In Antwort auf kleines90

Danke auch Dir für deine lieben Worte.

Ich hab ihm gestern das Versprechen abgenommen, dass es das jetzt war. Es gab so viele hin und hers, ich kann sie ehrlich nicht mehr zählen.

Mal habe ich mich gemeldet, zum Schluss immer er.
Ich habe mir eben noch mal die Nachricht durchgelesen, die er mir damals geschickt hat.
"alles geben, nicht aufgeben, glaube an uns, solange du das tust.:" nichts davon hat er eingehalten und ich versuche mir das einfach vor Augen zu führen, so oft es geht..

Aber die Sorge, dass er sich meldet, oder dass der nächste ähnlich unterwegs ist, oder meine Ängste einiges zerstören könnten, macht das alles nicht besser..

So blöd es sich auch anhört, du brauchst Zeit. Und das Beste, was du tun kannst ist ihn blockieren und alles löschen. Du darfst dir die NAchrichten nicht mehr durchlesen. 
Das hat mir auch jeder gesagt und ich hätte es tun sollen. Hätte mir damit noch einiges erspart.
Aber man tut es nicht aus dem Grund, dass da ganz tief drin im Herzen noch etwas Hoffnung ist. Ich weiß wie du dich fühlst... Herz gegen Verstand. Also, wenn du es kanst, dann solltest du es tun. Du wirst so auch nicht frei für jemand neues. Ansonsten archiviere den Chat, wenn du dich nicht komplett lösen kannst.
Nur weil einer so ist, müssen nicht alle kacke sein. Ich bin auch auf absoluter Alarmbereitschaft, wenn ich jemanden kennenlerne. 
Pass beim nächsten Mal etwas besser auf dich und dein Herzchen auf, bei Nächsten. Schillern da die Alarmglocken, lauf
Beste Grüße

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29. April um 11:58

Das traurige ist, dass er anfangs anders war. Sich wirklich Mühe gegeben hat und einfach toll war.. die dunklen, lieblosen Facetten kamen erst nach und nach und mir fällt es einfach schwer, mich von dem zu lösen, der er mal war, und in meiner Erinnerung auch noch ist.
Das Böse verdrängt man ja viel zu gerne.

Aber rational betrachtet hast du völlig Recht..

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29. April um 12:54

Da hast du recht. 
Man lernt eine Person erst nach einer gewissen gemeinsamen Zeit richtig kennen.
Die Frage ist halt in wie weit die TE damit zurecht kommt oder wie viel sie aushält.

Diese lieblosigkeit ist schon heftig. Das kann auf Dauer nicht gut gehen wenn sich die TE mehr nach Zuneigung sehnt.

Von daher musst du ihm das irgendwie begreiflich machen dass du dir die Beziehung anderst vorstellst.

Leider begreifen manche Männer erst nach einer Trennung was sie hätten tun müssen damit das funktioniert.
Ich musste selbst so eine Erfahrung machen und habe daraus gelernt.
Ob dein Ex Freund daraus lernt kann ich dir nicht sagen.

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29. April um 13:33

Davon gehe ich auch aus.
Die Liebe scheint ja noch sehr stark zu sein.
Er wird das nicht mal bewusst machen. Er ist einfach so und da du immer wieder zurück kommst wird sich da auch nur schwer was dran ändern lassen.
Versuche ihm jetzt klar zu machen das du es wert bist, dass er sich wirklich intensiv Gedanken macht.
Sag ihm du würdest es gern nochmal versuchen aber so kann es nicht weiter gehen. Leider wird sich sowas nicht innerhalb weniger Wochen lösen lassen.

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29. April um 13:50
In Antwort auf kleines90

Liebe Forenmitglieder,

eigentlich brauche ich keinen Rat, weil ich ihn bereits kenne, aber dennoch erhoffe ich mir Tipps, Zuspruch, Ideen und neue Perspektiven.

Mein inzwischen Exfreund und ich waren etwas über ein Jahr zusammen und währenddessen mehrfach getrennt, wobei die Initiative von ihm ausging und ich ihn beim ersten Mal überzeugt habe, es noch einmal zu versuchen.

Inzwischen habe ich von mehrern Menschen erfahren, dass er immer ein gleiches Schema hat und wohl einfach jemand ist, der Menschen gerne von sich stößt, emotionale Bindungen nicht wirklich aufbauen bzw. halten kann und Dinge verdrängt.

Nachdem ich Anfang januar so weit war, die Trennung zu akzeptieren, hat er sich mit einer langen Nachricht gemeldet, versprochen, 100% zu geben und mich um eine weitere Chance gebeten.

In der Zeit seitdem hatten wir sehr schöne Momente, wir waren zusammen im Urlaub, auf Konzerten, haben viel unternommen und doch lief es einfach nicht rund.

Ich persönlich glaube, dass mein Ex "etwas" hat. Nähe ist ihm zuwieder, wir hatten seitdem kein einziges Mal Sex. Es gibt keine intensiven Küsse und er "vergisst" laut eigener Aussage, mich mal in den Arm zu nehmen.
Dass wir keine Nähe hatten war schon länger so und immer kamen neue Erklärungen. Zuerst hat ihm die Harminie gefehlt, dann war es Stress und zuletzt hat er mir gesagt, dass ich ihm zu dünn geworden sei (er hat damit Recht, ich habe eine Schilddrüsenüberfunktion und habe durch den Stress noch mehr abgenommen), sodass mein Körper ihm zu kindlich sei und er sich quasi ekeln würde.
Statt damals schon wegzulaufen habe ich auf meine Ernährung geachtet und doch nur maginal zugenommen. ich habe mich mit einem kleinen Kuss pro Tag zufriedengegeben und bin abends alleine ins Bett, weil er noch Serien schauen wollte, morgens alleine raus. Am Wochenende gabs am Ende kein gemeinsames Frühstücvk mehr, weil er den Tag zur Nacht gemacht hat..

ich habe dies auch alles abgesprochen, aber von ihm kam immer nur, dass er es nicht ändern kann etc.
Dann habe ich Wochenlang kein Wort darüber gesprochen. Fand er zwar gut, aber geändert hat sich durch das Druck herausnehmen nichts.

Zu diesem, wie ich finde schon großen Problem, kommt, dass er grundsätzlich wichtige Entscheidungen alleine trifft und mich meist erst informiert, wenn der Drops gelutscht ist.

Als wir im Januar wieder zusammengekommen sind, hat er versprochen, sich einmal beim Arzt beraten zu lassen, da er sehr an sich zweifelt, oft sprunghaft ist und natürlich auch das Körperliche schon irgendwie nicht normal ist.
Leider blieb es bei diesen Versprechungen.

Zuletzt war er eine Woche in London. Ich habe ihn zum Fluhafen gebracht, während seiner Abwesenheit seine Wohnung geputzt, seine Pflanzen umsorgt und er hatte für jeden Tag einen Brief, ein Kuscheltier und Schoki im Gepäck. Als ich ihn vom Flughafen abgeholt habe, hatte ich Muffins im Gepäck und wurde mir einem Minikuss und einer Umarmung abgespeist.
Zuhause angekommen hat er ausgepackt, sich eine Zigarette genommen, mir mein Geschenk, eine Tasse mit den Worten "wenn du sie nicht magst, nehme ich sie" hingelegt und ist rauchen.
und dann saßen wir uns gegenüber- nach einer Woche ohne Sehen war alles andere wichtiger. Klar hatte ich keinen wilden Sex erwartet, aber er hat in der gesamten Woche kein einziges Mal gesagt, dass er mich vermisst, sich seltens gemeldet und sich kontrolliert gefühlt,  sich "in der Woche mal Abstand" gegönnt.
Es ist nicht so, dass wir uns täglich sehen würden, ich eine Klette wäre, die ihm keine Luft zum atmen gibt, aber gefühlt hat er seine Pflicht erfüllt, wenn er sich gemeldet hat.

Ich möchte ihm noch nicht mal einen Vorwurf machen, ihm fehlt einfach die Empathie und die Sehnsucht nach Nähe. Für ihn scheint eine Beziehung eher so eine Art gute Freundschaft zu sein.

Nach eigenen Worten hat er sich Anfangs verstellt, da lief noch alles wie es sein sollte, und damit hat er dann aufgehört. Ich werde nie vergessen, wie er gesagt hat, dass er erobern könnte, aber nicht kämpfen. Nagel auf den Kopf sag ich nur..

Ich habe ihm gestern noch eröffnet, dass ich mich trennen möchte, was er zuerst nicht wirklich verstanden hat.
Abends lag ich dann weinend (bei ihm, ich hatte wirklich nicht die Kraft noch zu fahen!) im Bett, habe ihn sogar mehrfach angebettelt, mich wenigstens kurz in den Arm zu nehmen, aber da kam einfach nichts, außer dem Vorwurf, ob ich denken würde, dass dann alles gut sei.

Er hat unsere Beziehung, in die ich wirklich viel Arbeit an mir selbst, viele Überraschungen und Mühe und Glaube an ihn gesteckt habe einen Alptraum und hat auch sonst wirklich kein nettes Wort über gehabt.

So,.. heute morgen habe ich das einzig logische getan, und meine Sachen genommen. Seine Schlüssel dort gelassen und ihm zum Abschied eine Email geschrieben.

Logisch betrachtet das einzig richtige und ich bin sicher, wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist, wirds auch besser, aber ich habe einfach Angst. Er kam so oft wieder. hat sich dann doch gemeldet. Meistens an dem Punkt, wenn ich bereit war, loszulassen und es mir wirklich schon besser ging.
Manchmal frage ich mich sogar, ob er das absichtlich gemacht hat, aber ich denke, er ist einfach verwirrt und vielleicht sogar etwas krank. Selbst seine Mutter hat so Andeutungen gemacht, als wir neulich bei ihr waren..

Ja und zu der Angst kommt das Gefühl, aufgegeben zu haben und ihn zu verlieren. Und Wut, weil er einfach so ist und mich gehen lässt. Wut wegen so vielen bösen Worten und darüber, dass er unsere Beziehung so in den Dreck gezogen hat.

Und dazu kommt dann noch die Angst, dass so etwas mit dem nächsten noch einmal passieren könnte.
Ich fühle mich dank seiner Zurückweisung in meinem eigenen Körper nicht mehr wirklich wohl, habe durch seine starke Ablehnung (manchmal ist er zusamengezuckt, wenn ich ihn nur gestreichelt habe) sogar schon hemmungen, meine Freunde zu umarmen etc..

Ja, und jetzt sitze ich hier, sollte eigentlich arbeiten und in meinem Kopf ist eine Mischung aus Stolz, dass ich es endlich über die Lippen gebracht habe, mich zu trennen, Trauer, Selbstzweifel und dem dummen kleinen Funken Hoffnung dass er doch noch mal ankommt begleitet mit der Angst, dass ich dann vielleicht wieder an ihn und uns glauben würde, obwohl seine vergangenen Beziehungen an ähnlichen Mustern gescheitert sind..

 

Liebe kleines90,

was du schreibst, könnte ich vor knappen 3 Jahren gewesen sein.
Zumindest habe ich absolut dieselben Erfahrungen mit meinem Ex-Freund gemacht, wie du hier beschreibst.

Ich kann dir nur sagen, du hast alles richtig gemacht. Eure Beziehung war keine, oder anders ausgedrückt, eure Beziehung war toxisch und das leider nur für dich.
Am Anfang ist jede Trennung schmerzhaft und meist die von Menschen, die einem nicht gut getan haben, sehr viel mehr.
Aber mit der Zeit, ob es ein Monat oder ein Jahr bedeutet, wird es besser, sehr viel besser.

Finde einen Mann der dich wertschätzt, deine Berührungen und deine Liebe genießt und keinen, der der Meinung ist, du wärst abstoßend.

Ich drück dir die Daumen und kann dir nur sagen: Keine Frau oder kein Mann hat so einen toxischen Partner verdient. Auch wenn sich momentan alles so weit weg anfühlt, du bist auf dem richtigen Weg.

LG 
 

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30. April um 10:24

Danke für Eure lieben, aufmunternden und ehrlichen Worte.

Wir haben gestern kurz geschrieben und er hat tatsächlich viel Schuld eingeräumt, zugestimmt, dass er Hilfe braucht und auch angedeutet, dass er sich diese wohl nicht holen wird. Meiner Meinung nach, weil er so das ganze "prima" verdrängen kann, und es ja doch irgendwie läuft.

Ich weiß, rational betrachtet, dass ich Recht hatte, mich zu trennen, und mein Herz wird dies auch noch verstehen. ich habe tolle Menschen um mich, und dank meines Aktionismus zur Verdrängung ist mein Balkon jetzt das reinste paradies. Pathetisch wie ich bin, habe ich ihn weinend im Regen gestaltet, aber hey: Es hat geholfen. Ich versuche jetzt erst mal, optisch alles ins Reine zu bringen, nehme die Tage unsere Bilder ab sobald ich mich bereit fühle, und dann gehts in kleinen Schritten voran.

Ich verstehe ihn nur einfach trotzdem nicht.
All' seine Beziehungen sind so ähnlich zerbrochen. An manchen Tagen wünscht er sich Familie und Kinder und eigentlich verstehen wir uns super, wir haben gleiche Vorstellungen und von außen betrachtet passt so vieles.
Warum ändert er nichts, für sich selbst, um dann eine bessere Zukunft zu haben?
Ich verstehe es einfach wirklich nicht..

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30. April um 10:41
In Antwort auf kleines90

Danke für Eure lieben, aufmunternden und ehrlichen Worte.

Wir haben gestern kurz geschrieben und er hat tatsächlich viel Schuld eingeräumt, zugestimmt, dass er Hilfe braucht und auch angedeutet, dass er sich diese wohl nicht holen wird. Meiner Meinung nach, weil er so das ganze "prima" verdrängen kann, und es ja doch irgendwie läuft.

Ich weiß, rational betrachtet, dass ich Recht hatte, mich zu trennen, und mein Herz wird dies auch noch verstehen. ich habe tolle Menschen um mich, und dank meines Aktionismus zur Verdrängung ist mein Balkon jetzt das reinste paradies. Pathetisch wie ich bin, habe ich ihn weinend im Regen gestaltet, aber hey: Es hat geholfen. Ich versuche jetzt erst mal, optisch alles ins Reine zu bringen, nehme die Tage unsere Bilder ab sobald ich mich bereit fühle, und dann gehts in kleinen Schritten voran.

Ich verstehe ihn nur einfach trotzdem nicht.
All' seine Beziehungen sind so ähnlich zerbrochen. An manchen Tagen wünscht er sich Familie und Kinder und eigentlich verstehen wir uns super, wir haben gleiche Vorstellungen und von außen betrachtet passt so vieles.
Warum ändert er nichts, für sich selbst, um dann eine bessere Zukunft zu haben?
Ich verstehe es einfach wirklich nicht..

Er hat nicht genügend Motivation, sich zu ändern. Er ist also entweder noch nicht tief genug gefallen, oder kann sich nicht vorstellen, wie schön ein geregeltes Leben sein könnte. Aus seiner Sicht wäre es also wohl zu viel Aufwand für nichts.

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30. April um 10:50

Das ist bei ihm lustigerweise eine temporäre Sache.
Er hat mich damals unter der Voraussetzung einer Therapie zurückbekommen. Ich wäre bereit gewesen, dies mit ihm durchzustehen und nur so hab ich mich überhaupt überwinden können. Ich finde halt auch, Hilfe anzunehmen ist nichts schlimmes.

Ja und dann hat er mal wieder seine Gott-Komplex Momente und hält das für nicht nötig..

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30. April um 11:15
In Antwort auf kleines90

Liebe Forenmitglieder,

eigentlich brauche ich keinen Rat, weil ich ihn bereits kenne, aber dennoch erhoffe ich mir Tipps, Zuspruch, Ideen und neue Perspektiven.

Mein inzwischen Exfreund und ich waren etwas über ein Jahr zusammen und währenddessen mehrfach getrennt, wobei die Initiative von ihm ausging und ich ihn beim ersten Mal überzeugt habe, es noch einmal zu versuchen.

Inzwischen habe ich von mehrern Menschen erfahren, dass er immer ein gleiches Schema hat und wohl einfach jemand ist, der Menschen gerne von sich stößt, emotionale Bindungen nicht wirklich aufbauen bzw. halten kann und Dinge verdrängt.

Nachdem ich Anfang januar so weit war, die Trennung zu akzeptieren, hat er sich mit einer langen Nachricht gemeldet, versprochen, 100% zu geben und mich um eine weitere Chance gebeten.

In der Zeit seitdem hatten wir sehr schöne Momente, wir waren zusammen im Urlaub, auf Konzerten, haben viel unternommen und doch lief es einfach nicht rund.

Ich persönlich glaube, dass mein Ex "etwas" hat. Nähe ist ihm zuwieder, wir hatten seitdem kein einziges Mal Sex. Es gibt keine intensiven Küsse und er "vergisst" laut eigener Aussage, mich mal in den Arm zu nehmen.
Dass wir keine Nähe hatten war schon länger so und immer kamen neue Erklärungen. Zuerst hat ihm die Harminie gefehlt, dann war es Stress und zuletzt hat er mir gesagt, dass ich ihm zu dünn geworden sei (er hat damit Recht, ich habe eine Schilddrüsenüberfunktion und habe durch den Stress noch mehr abgenommen), sodass mein Körper ihm zu kindlich sei und er sich quasi ekeln würde.
Statt damals schon wegzulaufen habe ich auf meine Ernährung geachtet und doch nur maginal zugenommen. ich habe mich mit einem kleinen Kuss pro Tag zufriedengegeben und bin abends alleine ins Bett, weil er noch Serien schauen wollte, morgens alleine raus. Am Wochenende gabs am Ende kein gemeinsames Frühstücvk mehr, weil er den Tag zur Nacht gemacht hat..

ich habe dies auch alles abgesprochen, aber von ihm kam immer nur, dass er es nicht ändern kann etc.
Dann habe ich Wochenlang kein Wort darüber gesprochen. Fand er zwar gut, aber geändert hat sich durch das Druck herausnehmen nichts.

Zu diesem, wie ich finde schon großen Problem, kommt, dass er grundsätzlich wichtige Entscheidungen alleine trifft und mich meist erst informiert, wenn der Drops gelutscht ist.

Als wir im Januar wieder zusammengekommen sind, hat er versprochen, sich einmal beim Arzt beraten zu lassen, da er sehr an sich zweifelt, oft sprunghaft ist und natürlich auch das Körperliche schon irgendwie nicht normal ist.
Leider blieb es bei diesen Versprechungen.

Zuletzt war er eine Woche in London. Ich habe ihn zum Fluhafen gebracht, während seiner Abwesenheit seine Wohnung geputzt, seine Pflanzen umsorgt und er hatte für jeden Tag einen Brief, ein Kuscheltier und Schoki im Gepäck. Als ich ihn vom Flughafen abgeholt habe, hatte ich Muffins im Gepäck und wurde mir einem Minikuss und einer Umarmung abgespeist.
Zuhause angekommen hat er ausgepackt, sich eine Zigarette genommen, mir mein Geschenk, eine Tasse mit den Worten "wenn du sie nicht magst, nehme ich sie" hingelegt und ist rauchen.
und dann saßen wir uns gegenüber- nach einer Woche ohne Sehen war alles andere wichtiger. Klar hatte ich keinen wilden Sex erwartet, aber er hat in der gesamten Woche kein einziges Mal gesagt, dass er mich vermisst, sich seltens gemeldet und sich kontrolliert gefühlt,  sich "in der Woche mal Abstand" gegönnt.
Es ist nicht so, dass wir uns täglich sehen würden, ich eine Klette wäre, die ihm keine Luft zum atmen gibt, aber gefühlt hat er seine Pflicht erfüllt, wenn er sich gemeldet hat.

Ich möchte ihm noch nicht mal einen Vorwurf machen, ihm fehlt einfach die Empathie und die Sehnsucht nach Nähe. Für ihn scheint eine Beziehung eher so eine Art gute Freundschaft zu sein.

Nach eigenen Worten hat er sich Anfangs verstellt, da lief noch alles wie es sein sollte, und damit hat er dann aufgehört. Ich werde nie vergessen, wie er gesagt hat, dass er erobern könnte, aber nicht kämpfen. Nagel auf den Kopf sag ich nur..

Ich habe ihm gestern noch eröffnet, dass ich mich trennen möchte, was er zuerst nicht wirklich verstanden hat.
Abends lag ich dann weinend (bei ihm, ich hatte wirklich nicht die Kraft noch zu fahen!) im Bett, habe ihn sogar mehrfach angebettelt, mich wenigstens kurz in den Arm zu nehmen, aber da kam einfach nichts, außer dem Vorwurf, ob ich denken würde, dass dann alles gut sei.

Er hat unsere Beziehung, in die ich wirklich viel Arbeit an mir selbst, viele Überraschungen und Mühe und Glaube an ihn gesteckt habe einen Alptraum und hat auch sonst wirklich kein nettes Wort über gehabt.

So,.. heute morgen habe ich das einzig logische getan, und meine Sachen genommen. Seine Schlüssel dort gelassen und ihm zum Abschied eine Email geschrieben.

Logisch betrachtet das einzig richtige und ich bin sicher, wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist, wirds auch besser, aber ich habe einfach Angst. Er kam so oft wieder. hat sich dann doch gemeldet. Meistens an dem Punkt, wenn ich bereit war, loszulassen und es mir wirklich schon besser ging.
Manchmal frage ich mich sogar, ob er das absichtlich gemacht hat, aber ich denke, er ist einfach verwirrt und vielleicht sogar etwas krank. Selbst seine Mutter hat so Andeutungen gemacht, als wir neulich bei ihr waren..

Ja und zu der Angst kommt das Gefühl, aufgegeben zu haben und ihn zu verlieren. Und Wut, weil er einfach so ist und mich gehen lässt. Wut wegen so vielen bösen Worten und darüber, dass er unsere Beziehung so in den Dreck gezogen hat.

Und dazu kommt dann noch die Angst, dass so etwas mit dem nächsten noch einmal passieren könnte.
Ich fühle mich dank seiner Zurückweisung in meinem eigenen Körper nicht mehr wirklich wohl, habe durch seine starke Ablehnung (manchmal ist er zusamengezuckt, wenn ich ihn nur gestreichelt habe) sogar schon hemmungen, meine Freunde zu umarmen etc..

Ja, und jetzt sitze ich hier, sollte eigentlich arbeiten und in meinem Kopf ist eine Mischung aus Stolz, dass ich es endlich über die Lippen gebracht habe, mich zu trennen, Trauer, Selbstzweifel und dem dummen kleinen Funken Hoffnung dass er doch noch mal ankommt begleitet mit der Angst, dass ich dann vielleicht wieder an ihn und uns glauben würde, obwohl seine vergangenen Beziehungen an ähnlichen Mustern gescheitert sind..

 

Hallo Kleines 90,

du  hast absolut gut und richtig gehandelt mit der Trennung. Sie ist der erste Schritt auf dem Weg damit es dir wieder besser geht und dies ist sehr wichtig. Menschen die unter enormen Bindungsängsten leiden und ein Problem damit haben Nähe zuzulassen sind Profis darin in anderen schlechte Gefühle auszulösen. Ich glaube nicht, dass sie dies absichtlich machen aber das sollte nicht dein Thema sein, nur mal am Rande erwähnt. 

Die Beziehung konsequent zu den Akten legen würde dir viel Kummer und Leid ersparen. Das beeinhaltet selbstverständlich sämtliche Kontakte, in jedweder Form. Diese Kontakte sind nämlich hinderlich um dich von dem was du jetzt im Augenblick fühlst gänzlich zu befreien. Ob du bereit bist loszulassen musst du für dich entscheiden. Wenn du mehr bei dir bist als bei ihm wird es funktionieren. 

Alles Gute!

LG Sis

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30. April um 11:18
In Antwort auf kleines90

Das ist bei ihm lustigerweise eine temporäre Sache.
Er hat mich damals unter der Voraussetzung einer Therapie zurückbekommen. Ich wäre bereit gewesen, dies mit ihm durchzustehen und nur so hab ich mich überhaupt überwinden können. Ich finde halt auch, Hilfe anzunehmen ist nichts schlimmes.

Ja und dann hat er mal wieder seine Gott-Komplex Momente und hält das für nicht nötig..

Also hat er sich entschieden. Für seine Gott-Komplexe, gegen dich und Therapie. Dies ist zu respektieren. Ganz klar. Das ist ihm wichtiger als eine Zukunft mit dir zu haben.

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30. April um 11:29
In Antwort auf kleines90

Danke für Eure lieben, aufmunternden und ehrlichen Worte.

Wir haben gestern kurz geschrieben und er hat tatsächlich viel Schuld eingeräumt, zugestimmt, dass er Hilfe braucht und auch angedeutet, dass er sich diese wohl nicht holen wird. Meiner Meinung nach, weil er so das ganze "prima" verdrängen kann, und es ja doch irgendwie läuft.

Ich weiß, rational betrachtet, dass ich Recht hatte, mich zu trennen, und mein Herz wird dies auch noch verstehen. ich habe tolle Menschen um mich, und dank meines Aktionismus zur Verdrängung ist mein Balkon jetzt das reinste paradies. Pathetisch wie ich bin, habe ich ihn weinend im Regen gestaltet, aber hey: Es hat geholfen. Ich versuche jetzt erst mal, optisch alles ins Reine zu bringen, nehme die Tage unsere Bilder ab sobald ich mich bereit fühle, und dann gehts in kleinen Schritten voran.

Ich verstehe ihn nur einfach trotzdem nicht.
All' seine Beziehungen sind so ähnlich zerbrochen. An manchen Tagen wünscht er sich Familie und Kinder und eigentlich verstehen wir uns super, wir haben gleiche Vorstellungen und von außen betrachtet passt so vieles.
Warum ändert er nichts, für sich selbst, um dann eine bessere Zukunft zu haben?
Ich verstehe es einfach wirklich nicht..

Ich hätte den Balkon auch weinend im Regen gestaltet oder wäre im Regen am Strand gesessen. Daher kann ich in etwa nachvollziehen, was du bezweckst, vielleicht noch unbewusst. Du machst das gut so! Schritt für Schritt! 

Sobald du dich zu fragen beginnst und ihn verstehen willst, setze dir innerlich ein großes STOP. Du musst nicht verstehen und es würde auch nichts ändern. 

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30. April um 11:38
In Antwort auf sisteronthefly

Ich hätte den Balkon auch weinend im Regen gestaltet oder wäre im Regen am Strand gesessen. Daher kann ich in etwa nachvollziehen, was du bezweckst, vielleicht noch unbewusst. Du machst das gut so! Schritt für Schritt! 

Sobald du dich zu fragen beginnst und ihn verstehen willst, setze dir innerlich ein großes STOP. Du musst nicht verstehen und es würde auch nichts ändern. 

Ach, Du hast so Recht. Nichts hinterfragen, ja. Aber ich bin so.
Ich möchte Dinge verstehen und beeinflussen, aber hier bin ich kläglich gescheitert. Wer keine Hilfe annehmen kann oder möchte, tut das nicht.

Es ist schwer, einzusehen, aber Recht habt ihr alle.

Und Eure Worte muntern mich echt auf.

Ich glaube, sobald der Schalter einmal umgelegt ist, gehts auch besser, nur sind dann auch die Gedanken an das, was man zusammen erlebt hat, sich aufgebaut hat (Freunde, Akzeptanz bei der Familie, gemeinsame Pläne) und die Angst vor etwas Neuem, was ja aber normal ist.

Ich rede mir immer schön zu, dass ich nicht das Hauptproblem bin und dass ich gekämpft habe wie eine kleine Löwin, denn das habe ich wirklich.
Mit Reden, mit Taten, gefühlt ging schon nicht mehr..

Das "Lustige" ist, dass er das weiß und sieht, und mich trotzdem gehen lässt.. Dummer Mensch..

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30. April um 11:44
In Antwort auf kleines90

Ach, Du hast so Recht. Nichts hinterfragen, ja. Aber ich bin so.
Ich möchte Dinge verstehen und beeinflussen, aber hier bin ich kläglich gescheitert. Wer keine Hilfe annehmen kann oder möchte, tut das nicht.

Es ist schwer, einzusehen, aber Recht habt ihr alle.

Und Eure Worte muntern mich echt auf.

Ich glaube, sobald der Schalter einmal umgelegt ist, gehts auch besser, nur sind dann auch die Gedanken an das, was man zusammen erlebt hat, sich aufgebaut hat (Freunde, Akzeptanz bei der Familie, gemeinsame Pläne) und die Angst vor etwas Neuem, was ja aber normal ist.

Ich rede mir immer schön zu, dass ich nicht das Hauptproblem bin und dass ich gekämpft habe wie eine kleine Löwin, denn das habe ich wirklich.
Mit Reden, mit Taten, gefühlt ging schon nicht mehr..

Das "Lustige" ist, dass er das weiß und sieht, und mich trotzdem gehen lässt.. Dummer Mensch..

Wenn du soviel kämpfst, nimmst du ihm auch die Möglichkeit, selber zu kämpfen. Dann kommt er nie aus seinem Sumpf raus. Lass ihn fallen und schau nicht zurück. Er ist ne faule, bequeme, selbstmitleidige Socke, aber kein Mann, oder? Meh..

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30. April um 12:08
In Antwort auf jara

Wenn du soviel kämpfst, nimmst du ihm auch die Möglichkeit, selber zu kämpfen. Dann kommt er nie aus seinem Sumpf raus. Lass ihn fallen und schau nicht zurück. Er ist ne faule, bequeme, selbstmitleidige Socke, aber kein Mann, oder? Meh..

Haha, schön formuliert

Er gibt selbst zu, Dinge zu verdrängen. Glaube, dass das die einfachste und ehrlichste Erklärung für sein Handeln ist.

Mal sehen, vielleicht bekomme ich es die Tage sogar hin, den Chatverlauf etc. zu löschen..

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30. April um 12:21
In Antwort auf kleines90

Ach, Du hast so Recht. Nichts hinterfragen, ja. Aber ich bin so.
Ich möchte Dinge verstehen und beeinflussen, aber hier bin ich kläglich gescheitert. Wer keine Hilfe annehmen kann oder möchte, tut das nicht.

Es ist schwer, einzusehen, aber Recht habt ihr alle.

Und Eure Worte muntern mich echt auf.

Ich glaube, sobald der Schalter einmal umgelegt ist, gehts auch besser, nur sind dann auch die Gedanken an das, was man zusammen erlebt hat, sich aufgebaut hat (Freunde, Akzeptanz bei der Familie, gemeinsame Pläne) und die Angst vor etwas Neuem, was ja aber normal ist.

Ich rede mir immer schön zu, dass ich nicht das Hauptproblem bin und dass ich gekämpft habe wie eine kleine Löwin, denn das habe ich wirklich.
Mit Reden, mit Taten, gefühlt ging schon nicht mehr..

Das "Lustige" ist, dass er das weiß und sieht, und mich trotzdem gehen lässt.. Dummer Mensch..

Er ist sicher kein dummer Mensch. Dumm ist, entschuldige bitte, etwas verändern zu wollen, was sich nicht verändern lässt. Das ist wie ungebremst gegen einen Betonfeiler fahren. 

Im Leben gibt´s nichts ohne Einsatz und Kompromisse. Das ist schon so aber wer um Liebe kämpfen muss, kämpft an der falschen Stelle und sollte dort damit aufhören. 

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30. April um 12:41
In Antwort auf sisteronthefly

Er ist sicher kein dummer Mensch. Dumm ist, entschuldige bitte, etwas verändern zu wollen, was sich nicht verändern lässt. Das ist wie ungebremst gegen einen Betonfeiler fahren. 

Im Leben gibt´s nichts ohne Einsatz und Kompromisse. Das ist schon so aber wer um Liebe kämpfen muss, kämpft an der falschen Stelle und sollte dort damit aufhören. 

Gut, auch wieder wahr. Er ist einfach nur festgefahren und gut im Verdrängen, ich lösungsorientiert und dabei vermutlich zu motiviert, oder zumindest an der falschen Stelle..
 

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30. April um 12:45
In Antwort auf kleines90

Gut, auch wieder wahr. Er ist einfach nur festgefahren und gut im Verdrängen, ich lösungsorientiert und dabei vermutlich zu motiviert, oder zumindest an der falschen Stelle..
 

Leider suchen sich so Faulenzer, die selber nix hinkriegen oftmals genau solche Leute wie dich, die dann für sie kämpfen und ihnen den Arsch nachtragen würden. Tu es nicht, das macht kein Spass.

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30. April um 12:51

Nein, macht keinen Spaß.
Aus der Vergangenheit weiß ich ja bereits, dass es täglich leichter wird, aber die ersten Tage sind hart und dass ich meine Sachen schon mitgenommen habe, meinen Schlüssel dort gelassen habe etc. verleiht einfach eine Endgültigkeit.
Pläne für den Feiertage gehen dadurch kaputt und es tut einfach weh..

Und besonders, weil ER derjenige war, der alles ändern und kämpfen wollte ist die Enttäuschung groß..

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30. April um 13:21

Ja, das ist korrekt. War zum Teil noch organisatorisches, zum Teil Dummheit. Also meine =D

Ich hab mir vorgenommen (und ich bin stur) es jetzt gut sein zu lassen und weder das kleine dumme Blondchen zu sein, das ihm hinterherläuft, noch ihm helfen will, während er dagegen ankämpft.
Und da ist einfach der erste Schritt, den Chatverlauf nicht mehr zu sehen..
 

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30. April um 13:43

So klar das eben heulend möglich war =D

Mir hats das Herz gebrochen, aber hey: Der Typ kommt nach ner Woche London heim und hängt sich direkt an Kippe und Handy, die Kommunikation besteht aus Fakten über seinen Sitznachbar im Flugzeug, die Länge der Landebahn und irgendwas mit irgendeiner U-Bahn. So ganz ohne Körperkontakt. Völlig an mir vorbei, nur auf ihn.

Plus halt dass er "vergessen" hat, mich mal in den Arm zu nehmen.. mich hats einfach in dem Moment völlig umgehauen und überfordert, wehgetan hats trotzdem.
Gesagt hab ichs aber..

Bei ihm öäuft das eh so ab, dass er einige Wochen braucht um sich zu überlegen dass was fehlt und dieses mal bleib ich stark.

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30. April um 14:45
In Antwort auf kleines90

So klar das eben heulend möglich war =D

Mir hats das Herz gebrochen, aber hey: Der Typ kommt nach ner Woche London heim und hängt sich direkt an Kippe und Handy, die Kommunikation besteht aus Fakten über seinen Sitznachbar im Flugzeug, die Länge der Landebahn und irgendwas mit irgendeiner U-Bahn. So ganz ohne Körperkontakt. Völlig an mir vorbei, nur auf ihn.

Plus halt dass er "vergessen" hat, mich mal in den Arm zu nehmen.. mich hats einfach in dem Moment völlig umgehauen und überfordert, wehgetan hats trotzdem.
Gesagt hab ichs aber..

Bei ihm öäuft das eh so ab, dass er einige Wochen braucht um sich zu überlegen dass was fehlt und dieses mal bleib ich stark.

Keine Ahnung wie lange du schon versuchst ihn darauf hinzuweisen dass es so nicht laufen kann. Irgendwas hat dich ja mal in ihn verlieben lassen. Es braucht mehr als ein paar Worte. Solange er sich nicht schmerzlich bewusst wird was da alles schief läuft wird sich nichts ändern. Und da hast du mit der Trennung definitiv die richtige Entscheidung gerroffen. Wenn du jetzt wirklich noch hoffst kann es meiner Meinung nach nur klappen wenn er einsichtig ist. Dafür musst du ihm halt sagen was die Gründe waren. Oft fällt einem Mann das in der Beziehung nicht so auf.. leider.
Ein so liebloser Umgang wie du ihn beschrieben hast könnte ich auch nur sehr schwer ertragen.

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30. April um 14:51
In Antwort auf chocobo1007

Keine Ahnung wie lange du schon versuchst ihn darauf hinzuweisen dass es so nicht laufen kann. Irgendwas hat dich ja mal in ihn verlieben lassen. Es braucht mehr als ein paar Worte. Solange er sich nicht schmerzlich bewusst wird was da alles schief läuft wird sich nichts ändern. Und da hast du mit der Trennung definitiv die richtige Entscheidung gerroffen. Wenn du jetzt wirklich noch hoffst kann es meiner Meinung nach nur klappen wenn er einsichtig ist. Dafür musst du ihm halt sagen was die Gründe waren. Oft fällt einem Mann das in der Beziehung nicht so auf.. leider.
Ein so liebloser Umgang wie du ihn beschrieben hast könnte ich auch nur sehr schwer ertragen.

Anfangs sind solche Leute doch immer charmant. Sie möchten dich so blenden und verliebt machen, dass du nachher ihre wahre, schlechte, träge, tranige Seite liebend gerne erträgst und auf dich nimmst. Weil du denkst, sie wären ja anders. Sind sie aber nicht. Sie geben sich kurz mal Mühe und das wars dann auch. Ihr wahrer Charakter ist faul und unbeweglich.

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30. April um 15:04
In Antwort auf chocobo1007

Keine Ahnung wie lange du schon versuchst ihn darauf hinzuweisen dass es so nicht laufen kann. Irgendwas hat dich ja mal in ihn verlieben lassen. Es braucht mehr als ein paar Worte. Solange er sich nicht schmerzlich bewusst wird was da alles schief läuft wird sich nichts ändern. Und da hast du mit der Trennung definitiv die richtige Entscheidung gerroffen. Wenn du jetzt wirklich noch hoffst kann es meiner Meinung nach nur klappen wenn er einsichtig ist. Dafür musst du ihm halt sagen was die Gründe waren. Oft fällt einem Mann das in der Beziehung nicht so auf.. leider.
Ein so liebloser Umgang wie du ihn beschrieben hast könnte ich auch nur sehr schwer ertragen.

Danke für deine lieben Worte.

Ich hab erst die wirkliche Problematik begriffen, nachdem viele Ausreden vorgeschoben worden sind, so im Oktober.

Danach hab ich es mit reden und Co versucht und im Dezember für mich beschlossen, ihn gehen zu lassen, bis er dann im Januar ankam, sich Hilfe suchen und alles ändern wollte.

Gestern dann die Aussage, dass er es selbst wollen muss (und ohne es zu schreiben lese ich daraus, dass er das eben nicht möchte..)

Es ist echt nicht so, dass er böse wäre.
Er braucht und sucht entsprechend keinen Körperkontakt, Küsschen ja, richtig knutschen oder mehr nein.. Und das fehlt mir eben sehr, zum Einen die Nähe, zum Anderen klar auch die Bestätigung und Intimität.

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