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Erwartungshaltung in einer Beziehung- Verhalte ich mich fair?

11. März um 21:56

Liebes Forum,

ich (30) bin seit 4 Monaten mit meiner Freundin (29) zusammen. Wir haben folgendes Problem:
Scheinbar haben wir völlig unterschiedliche Ansichten davon, wie viel man in einer Beziehung vom anderen erwarten soll, bzw. kann.

Ich bin es aus früheren Beziehungen gewohnt, dass man sich Aufgaben gut aufteilt. Z.B. wenn ich ein oder zweimal dass Essen gezahlt habe hat spätestens beim dritten mal meine Exfreundin aus Eigeninitiative gesagt, sie zahlt heute mal. Das hat mich gefreut, nicht wegen dem Geld, sondern weil sie mir damit gezeigt hat, dass sie mich liebt und mich nicht ausnutzen will oä. Ähnlich lief es hinsichtlich Auto fahren, mal bin ich gefahren mal sie und wenn sie etwas gekocht hat habe ich die Küche gemacht, Abwasch etc. das ging alles so ohne dass man irgendwann mal erwähnen musste, ob denn der andere mal was für einen machen will, weil der andere es vorher schon von selbst angeboten hat.

Meine aktuelle Freundin ist das anders gewohnt. Dazu muss man sagen, sie ist seit Jahren körperlich krank (Endometriose in fortgeschrittenem Stadium) und depressiv. Sie hatte vor zwei Jahren auch einen schweren familiären Schiksalsschlag zu verkraften. Ihr Exfreund musste daher so gut wie alles für sie machen und nebenbei auch noch Vollzeit arbeiten. 
Mittlerweile geht es ihr besser.

Trotzdem erwarte ich einfach Dinge von ihr. Ich frage mich ob ich das gerechterweise darf oder ob ich mich unfair verhalte.
Sie fährt  kein Auto, da sie oft noch viele Schmerzmittel nimmt und daher ihrer Verkehrstüchtigkeit. Auch beruflich ist sie nicht weit gekommen. Auch früher hat sie nie eine Ausbildung abgeschlossen. Das stört mich alles nicht. 
Was mich aber stört ist, dass sie nichts für mich (!) macht. Ich fahre z.B. immer Auto, teilweise auch sie zum Arzt, stehe nachts für sie auf und bringe ihr was oder hole ihr Essen beim Döner. Das sind keine großen Dinge, das weiß ich. Aber alles, was sie bis jetzt für mich getan hat, war einmal für mich zu kochen, ganz am Anfang. Das war auch sehr lecker und ich habe mich sehr darüber gefreut. Aber seitdem kam eigentlich nichts mehr. Sie arbeitet aber an sich, dass sie wieder möglichst ganz gesund wird.

Wir wohnen natürlich noch nicht zusammen, aber selbst wenn wir bei mir sind deckt sie z.B. nicht den Tisch wenn ich die Brötchen hole. Das schlimme ist: einen Tag vorher kann sie stundelang auf das Kind ihrer Freundin aufpassen (wobei ich sie auch unterstützt habe) aber einen Tag später kann sie nicht auch nur eine Kleinigkeit für mich machen. Meistens heißt es dann, es ging ihr nicht gut wegen der Krankheit.

Ich fühle mich schlecht, denn ich zweifle damit irgendwo an, dass sie die Wahrheit sagt. Ich erwarte auch nicht, dass sie so viel leistet wie ein gesunder Mensch. Aber sie kann z.B. auch einen großen Freundes- und Bekanntenkreis pfelgen. 

Man muss noch dazu sagen, dass sie unglaublich attraktiv ist und Männer ihr täglich hinterherrennen. Also es kam deshalb in der Vergangenheit sicher oft vor, dass sich Männer für sie richtig zum "Affen" gemacht haben.

Mir fiel es in letzter Zeit immer schwerer etwas für sie zu machen, wofür sie mich auch kritisiert. Sie argumentiert auch hier wieder mit ihrer Krankheit. Wenn ich sie bedingungslos liebe, solle ich keine "Gegenleistung" verlangen. Damit hat sie auch irgendwo recht. Aber alles tun und kaum etwas bekommen? Sie sagt oft dass sie mich liebt. Aber es beschränkt sich eben alles auf Worte.

Was darf ich fairerweise erwarten und was nicht?

Vielen Dank für die Antworten!




 

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Top 3 Antworten

11. März um 23:05
In Antwort auf pingu88

Und dass ich Auto fahre sieht sie nicht als Beitrag in unsere Beziehung an. Das ist ja auch nichts total tolles wofür ich ewige Dankbarkeit erwarte. Aber es ist immerhin etwas.
Und dieses Ungleichgewicht in der Ansicht wird immer mit der Krankheit begründet. Sie sagt dann noch. "Wirklich viel machen musstest du ja noch gar nicht für mich."

Womit sie auch recht hat. Nur bin ich auch nicht bereit viel mehr für sie zu machen, bevor ich nichts von ihr sehe. 

ich denke, es passt einfach nicht zwischen euch!
sie braucht den prinzen, der sie rettet, und seine belohnung darin sieht, sie gerettet zu haben!
du machst eher den eindruck eines buchhalters, der akribisch darauf achtet, dass am ende des monats die bilanz ausgeglichen ist...

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11. März um 23:40

Deine Freundin ruht sich auf ihrer Krankheit aus. Und so dreist, zu sagen, dass man sich, wenn es einem gut geht, erst mal auf seine Hobbys/Freunde konzentriert und nicht einen Handgriff für den Partner tut, muss man auch erst mal sein... 

Nun, ich denke, Du weisst, was zu tun ist. Lass Dein Model ziehen und such Dir eine Frau, die nicht nur ihren Vorteil in einer Beziehung sieht. Geben und Nehmen. Und Deine Frau kennt nur das 2. 

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11. März um 23:16
In Antwort auf derspieltdochblos

ich denke, es passt einfach nicht zwischen euch!
sie braucht den prinzen, der sie rettet, und seine belohnung darin sieht, sie gerettet zu haben!
du machst eher den eindruck eines buchhalters, der akribisch darauf achtet, dass am ende des monats die bilanz ausgeglichen ist...

Das trifft es schon ganz gut. Nur dass man hier schon weiß dass die Bilanz nicht stimmt, bevor man das Buch wirklich aufgeschlagen hat... 

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11. März um 22:11

Da Du ja schon offen und klar kommuniziert hast, was Dich stört (würde mir im übrigen genauso gehen), bleibt nur die Entscheidung. Attraktivität behalten und auf Dauer unglücklich sein, oder sich befreien und irgendwann die Frau finden, die zu Dir passt.

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11. März um 22:13
In Antwort auf pingu88

Liebes Forum,

ich (30) bin seit 4 Monaten mit meiner Freundin (29) zusammen. Wir haben folgendes Problem:
Scheinbar haben wir völlig unterschiedliche Ansichten davon, wie viel man in einer Beziehung vom anderen erwarten soll, bzw. kann.

Ich bin es aus früheren Beziehungen gewohnt, dass man sich Aufgaben gut aufteilt. Z.B. wenn ich ein oder zweimal dass Essen gezahlt habe hat spätestens beim dritten mal meine Exfreundin aus Eigeninitiative gesagt, sie zahlt heute mal. Das hat mich gefreut, nicht wegen dem Geld, sondern weil sie mir damit gezeigt hat, dass sie mich liebt und mich nicht ausnutzen will oä. Ähnlich lief es hinsichtlich Auto fahren, mal bin ich gefahren mal sie und wenn sie etwas gekocht hat habe ich die Küche gemacht, Abwasch etc. das ging alles so ohne dass man irgendwann mal erwähnen musste, ob denn der andere mal was für einen machen will, weil der andere es vorher schon von selbst angeboten hat.

Meine aktuelle Freundin ist das anders gewohnt. Dazu muss man sagen, sie ist seit Jahren körperlich krank (Endometriose in fortgeschrittenem Stadium) und depressiv. Sie hatte vor zwei Jahren auch einen schweren familiären Schiksalsschlag zu verkraften. Ihr Exfreund musste daher so gut wie alles für sie machen und nebenbei auch noch Vollzeit arbeiten. 
Mittlerweile geht es ihr besser.

Trotzdem erwarte ich einfach Dinge von ihr. Ich frage mich ob ich das gerechterweise darf oder ob ich mich unfair verhalte.
Sie fährt  kein Auto, da sie oft noch viele Schmerzmittel nimmt und daher ihrer Verkehrstüchtigkeit. Auch beruflich ist sie nicht weit gekommen. Auch früher hat sie nie eine Ausbildung abgeschlossen. Das stört mich alles nicht. 
Was mich aber stört ist, dass sie nichts für mich (!) macht. Ich fahre z.B. immer Auto, teilweise auch sie zum Arzt, stehe nachts für sie auf und bringe ihr was oder hole ihr Essen beim Döner. Das sind keine großen Dinge, das weiß ich. Aber alles, was sie bis jetzt für mich getan hat, war einmal für mich zu kochen, ganz am Anfang. Das war auch sehr lecker und ich habe mich sehr darüber gefreut. Aber seitdem kam eigentlich nichts mehr. Sie arbeitet aber an sich, dass sie wieder möglichst ganz gesund wird.

Wir wohnen natürlich noch nicht zusammen, aber selbst wenn wir bei mir sind deckt sie z.B. nicht den Tisch wenn ich die Brötchen hole. Das schlimme ist: einen Tag vorher kann sie stundelang auf das Kind ihrer Freundin aufpassen (wobei ich sie auch unterstützt habe) aber einen Tag später kann sie nicht auch nur eine Kleinigkeit für mich machen. Meistens heißt es dann, es ging ihr nicht gut wegen der Krankheit.

Ich fühle mich schlecht, denn ich zweifle damit irgendwo an, dass sie die Wahrheit sagt. Ich erwarte auch nicht, dass sie so viel leistet wie ein gesunder Mensch. Aber sie kann z.B. auch einen großen Freundes- und Bekanntenkreis pfelgen. 

Man muss noch dazu sagen, dass sie unglaublich attraktiv ist und Männer ihr täglich hinterherrennen. Also es kam deshalb in der Vergangenheit sicher oft vor, dass sich Männer für sie richtig zum "Affen" gemacht haben.

Mir fiel es in letzter Zeit immer schwerer etwas für sie zu machen, wofür sie mich auch kritisiert. Sie argumentiert auch hier wieder mit ihrer Krankheit. Wenn ich sie bedingungslos liebe, solle ich keine "Gegenleistung" verlangen. Damit hat sie auch irgendwo recht. Aber alles tun und kaum etwas bekommen? Sie sagt oft dass sie mich liebt. Aber es beschränkt sich eben alles auf Worte.

Was darf ich fairerweise erwarten und was nicht?

Vielen Dank für die Antworten!




 

"Also es kam deshalb in der Vergangenheit sicher oft vor, dass sich Männer für sie richtig zum "Affen" gemacht haben."

nur in der vergangenheit? bist du sicher?

p.s. erwarten darfst du, dass sie ehrlich zu dir ist. und das ist sie ja wohl. sie lässt sich gern bedienen und verwöhnen. zieh deine schlüsse, und ggf. die konsequenzen!

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11. März um 22:22

Klar chronische Schmerzen sind nicht schön. 

Aber nicht jeder Tag tut gleich weh, dafür gibt es die Schmerzskala.

Auch kranke Leute lassen sich nicht nur hängen... 

War sie schon bei einer Endometriose Beratung? 

Es gibt auch Schmerz Therapeuten 

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11. März um 22:29
In Antwort auf nadu2punkto

Klar chronische Schmerzen sind nicht schön. 

Aber nicht jeder Tag tut gleich weh, dafür gibt es die Schmerzskala.

Auch kranke Leute lassen sich nicht nur hängen... 

War sie schon bei einer Endometriose Beratung? 

Es gibt auch Schmerz Therapeuten 

Sie wurde schon operiert vor ein paar Monaten. Seitdem ist es besser, sagt sie.
 

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11. März um 22:33
In Antwort auf pingu88

Sie wurde schon operiert vor ein paar Monaten. Seitdem ist es besser, sagt sie.
 

Immerhin...  Aber besser ist nicht gut genug.

Sie kann auch mal zum Schmerztherapeuten zur Beratung. 

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11. März um 22:54
In Antwort auf nadu2punkto

Immerhin...  Aber besser ist nicht gut genug.

Sie kann auch mal zum Schmerztherapeuten zur Beratung. 

Sie macht schon viel in der Richtung. Heilpraktiker, Ärzte usw..

Ich verstehe nur nicht, warum sie nicht mal einen Tag an dem es ihr gut geht- und die gibt es ja- nutzt um mir mal tatsächlich mal nen Kuchen zu backen oder sonst irgendwas zu machen für mich. Wirklich, egal was es wäre. Ich würde mich freuen.

Sie sagt stattdessen: Sie geht zum Sport und davon profitiere ich ja auch, wenn sie sich fit macht/hält...

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11. März um 22:57

Und dass ich Auto fahre sieht sie nicht als Beitrag in unsere Beziehung an. Das ist ja auch nichts total tolles wofür ich ewige Dankbarkeit erwarte. Aber es ist immerhin etwas.
Und dieses Ungleichgewicht in der Ansicht wird immer mit der Krankheit begründet. Sie sagt dann noch. "Wirklich viel machen musstest du ja noch gar nicht für mich."

Womit sie auch recht hat. Nur bin ich auch nicht bereit viel mehr für sie zu machen, bevor ich nichts von ihr sehe. 

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11. März um 23:05
In Antwort auf pingu88

Und dass ich Auto fahre sieht sie nicht als Beitrag in unsere Beziehung an. Das ist ja auch nichts total tolles wofür ich ewige Dankbarkeit erwarte. Aber es ist immerhin etwas.
Und dieses Ungleichgewicht in der Ansicht wird immer mit der Krankheit begründet. Sie sagt dann noch. "Wirklich viel machen musstest du ja noch gar nicht für mich."

Womit sie auch recht hat. Nur bin ich auch nicht bereit viel mehr für sie zu machen, bevor ich nichts von ihr sehe. 

ich denke, es passt einfach nicht zwischen euch!
sie braucht den prinzen, der sie rettet, und seine belohnung darin sieht, sie gerettet zu haben!
du machst eher den eindruck eines buchhalters, der akribisch darauf achtet, dass am ende des monats die bilanz ausgeglichen ist...

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11. März um 23:16
In Antwort auf derspieltdochblos

ich denke, es passt einfach nicht zwischen euch!
sie braucht den prinzen, der sie rettet, und seine belohnung darin sieht, sie gerettet zu haben!
du machst eher den eindruck eines buchhalters, der akribisch darauf achtet, dass am ende des monats die bilanz ausgeglichen ist...

Das trifft es schon ganz gut. Nur dass man hier schon weiß dass die Bilanz nicht stimmt, bevor man das Buch wirklich aufgeschlagen hat... 

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11. März um 23:34
In Antwort auf pingu88

Liebes Forum,

ich (30) bin seit 4 Monaten mit meiner Freundin (29) zusammen. Wir haben folgendes Problem:
Scheinbar haben wir völlig unterschiedliche Ansichten davon, wie viel man in einer Beziehung vom anderen erwarten soll, bzw. kann.

Ich bin es aus früheren Beziehungen gewohnt, dass man sich Aufgaben gut aufteilt. Z.B. wenn ich ein oder zweimal dass Essen gezahlt habe hat spätestens beim dritten mal meine Exfreundin aus Eigeninitiative gesagt, sie zahlt heute mal. Das hat mich gefreut, nicht wegen dem Geld, sondern weil sie mir damit gezeigt hat, dass sie mich liebt und mich nicht ausnutzen will oä. Ähnlich lief es hinsichtlich Auto fahren, mal bin ich gefahren mal sie und wenn sie etwas gekocht hat habe ich die Küche gemacht, Abwasch etc. das ging alles so ohne dass man irgendwann mal erwähnen musste, ob denn der andere mal was für einen machen will, weil der andere es vorher schon von selbst angeboten hat.

Meine aktuelle Freundin ist das anders gewohnt. Dazu muss man sagen, sie ist seit Jahren körperlich krank (Endometriose in fortgeschrittenem Stadium) und depressiv. Sie hatte vor zwei Jahren auch einen schweren familiären Schiksalsschlag zu verkraften. Ihr Exfreund musste daher so gut wie alles für sie machen und nebenbei auch noch Vollzeit arbeiten. 
Mittlerweile geht es ihr besser.

Trotzdem erwarte ich einfach Dinge von ihr. Ich frage mich ob ich das gerechterweise darf oder ob ich mich unfair verhalte.
Sie fährt  kein Auto, da sie oft noch viele Schmerzmittel nimmt und daher ihrer Verkehrstüchtigkeit. Auch beruflich ist sie nicht weit gekommen. Auch früher hat sie nie eine Ausbildung abgeschlossen. Das stört mich alles nicht. 
Was mich aber stört ist, dass sie nichts für mich (!) macht. Ich fahre z.B. immer Auto, teilweise auch sie zum Arzt, stehe nachts für sie auf und bringe ihr was oder hole ihr Essen beim Döner. Das sind keine großen Dinge, das weiß ich. Aber alles, was sie bis jetzt für mich getan hat, war einmal für mich zu kochen, ganz am Anfang. Das war auch sehr lecker und ich habe mich sehr darüber gefreut. Aber seitdem kam eigentlich nichts mehr. Sie arbeitet aber an sich, dass sie wieder möglichst ganz gesund wird.

Wir wohnen natürlich noch nicht zusammen, aber selbst wenn wir bei mir sind deckt sie z.B. nicht den Tisch wenn ich die Brötchen hole. Das schlimme ist: einen Tag vorher kann sie stundelang auf das Kind ihrer Freundin aufpassen (wobei ich sie auch unterstützt habe) aber einen Tag später kann sie nicht auch nur eine Kleinigkeit für mich machen. Meistens heißt es dann, es ging ihr nicht gut wegen der Krankheit.

Ich fühle mich schlecht, denn ich zweifle damit irgendwo an, dass sie die Wahrheit sagt. Ich erwarte auch nicht, dass sie so viel leistet wie ein gesunder Mensch. Aber sie kann z.B. auch einen großen Freundes- und Bekanntenkreis pfelgen. 

Man muss noch dazu sagen, dass sie unglaublich attraktiv ist und Männer ihr täglich hinterherrennen. Also es kam deshalb in der Vergangenheit sicher oft vor, dass sich Männer für sie richtig zum "Affen" gemacht haben.

Mir fiel es in letzter Zeit immer schwerer etwas für sie zu machen, wofür sie mich auch kritisiert. Sie argumentiert auch hier wieder mit ihrer Krankheit. Wenn ich sie bedingungslos liebe, solle ich keine "Gegenleistung" verlangen. Damit hat sie auch irgendwo recht. Aber alles tun und kaum etwas bekommen? Sie sagt oft dass sie mich liebt. Aber es beschränkt sich eben alles auf Worte.

Was darf ich fairerweise erwarten und was nicht?

Vielen Dank für die Antworten!




 

hab ich möglich falsch rausgelesen,aber ich konnte nichts lesen wo DU ihr klar gesagt hättest,WAS Du von ihr erwartest.

Sie kann nicht hellsehen,also rede mit ihr und zwar deutlich.
Nur redenden Menschen kann geholfen werden.

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11. März um 23:40

Deine Freundin ruht sich auf ihrer Krankheit aus. Und so dreist, zu sagen, dass man sich, wenn es einem gut geht, erst mal auf seine Hobbys/Freunde konzentriert und nicht einen Handgriff für den Partner tut, muss man auch erst mal sein... 

Nun, ich denke, Du weisst, was zu tun ist. Lass Dein Model ziehen und such Dir eine Frau, die nicht nur ihren Vorteil in einer Beziehung sieht. Geben und Nehmen. Und Deine Frau kennt nur das 2. 

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12. März um 7:38

Diese Frau nutzt dich aus und schiebt die Krankheit vor... Absolut schlechter Charakter für eine einigermaßen Augenhöhe Beziehung wie du sie gerne hättest. 

Ich finde sie sehr dreißt. Endometriose hin oder her. Sie will keinen Mann, sondern einen Diener. Ich denke auch wenn sie dich lieben würde, würde sie bestimmt mehr für dich machen wollen von selbst.

Wer nicht will findet Gründe, wer will Wege...
 

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12. März um 8:00

Es ist hier eigentlich alles gesagt: Du machst Dich zum Affen und sie nutzt es aus. Ich kann mir schon vorstellen, woher so eine Einstellung kommt: Man ist chronisch krank und glaubt, dass man es durch sein Leiden "verdient" hat, bedient zu werden.

Ich würde das keine 3 Tage mitmachen. Das ist keine Partnerschaft, sondern ein Angestelltenverhältnis.

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12. März um 8:36

Niemand möchte eine Beziehung in der man nur gibt. Mir sagt die Krankheit selber nix, aber du schreibst ja was sie alles machen kann (an guten Tagen z.b.) und da liest es sich so, als wäre die Beziehung eher sowas wie eine lästige Pflicht.
Sie ist eswoh gewohnt, dass der freund springt wenn sie es sagt. Und scheinbar sieht sie auch nicht wirklich änderungsbedarf. 
Aus meiner Sicht wirst du mit dieser frau eher nicht glücklich werden.

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12. März um 9:57

Danke für eure Antworten!

Natürlich habe ich sie darauf angesprochen was mir nicht passt und wir haben heftig gestritten daraufhin. Keiner ist bereit wirklich von seinem Standpunkt abzurücken.

Sie ist eben der Meinung, damit die Beziehung funktionieren kann muss sie erst einmal selbst auf die Beine kommen und da gebe ich ihr schon auch recht. Sie sagt aber dabei, dass ich deshalb mehr Energie in sie investieren müsse, weil mir meine Familie, im Gegensatz zu ihrer (was stimmt) noch viel abnimmt.

Ich habe aber das Problem, dass ich es nicht als Investition in UNSERE Beziehung ansehe, wenn sie für sich Dinge tut, wie z.B. den Haushalt bei sich zu hause macht. Sie sieht das aber anders, denn sie ist krank- so die Argumentation.

Ich fühle mich wirklich schlecht, denn sie kann nichts für die Krankheit. Aber irgendwie kann ich das so nicht hinnehmen.

Ich hatte mich deshalb schon fast getrennt vor zwei Wochen. Dann bombardiert sie mich aber wieder mit Argumenten und in ihrem Umfeld gibt ihr scheinbar auch jeder recht. Sie kann sehr gut reden und argumentieren.

Deshalb weiß ich gar nicht mehr so richtig ob ich mich korrekt verhalte oder vielleicht doch nicht.

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12. März um 10:03
In Antwort auf pingu88

Danke für eure Antworten!

Natürlich habe ich sie darauf angesprochen was mir nicht passt und wir haben heftig gestritten daraufhin. Keiner ist bereit wirklich von seinem Standpunkt abzurücken.

Sie ist eben der Meinung, damit die Beziehung funktionieren kann muss sie erst einmal selbst auf die Beine kommen und da gebe ich ihr schon auch recht. Sie sagt aber dabei, dass ich deshalb mehr Energie in sie investieren müsse, weil mir meine Familie, im Gegensatz zu ihrer (was stimmt) noch viel abnimmt.

Ich habe aber das Problem, dass ich es nicht als Investition in UNSERE Beziehung ansehe, wenn sie für sich Dinge tut, wie z.B. den Haushalt bei sich zu hause macht. Sie sieht das aber anders, denn sie ist krank- so die Argumentation.

Ich fühle mich wirklich schlecht, denn sie kann nichts für die Krankheit. Aber irgendwie kann ich das so nicht hinnehmen.

Ich hatte mich deshalb schon fast getrennt vor zwei Wochen. Dann bombardiert sie mich aber wieder mit Argumenten und in ihrem Umfeld gibt ihr scheinbar auch jeder recht. Sie kann sehr gut reden und argumentieren.

Deshalb weiß ich gar nicht mehr so richtig ob ich mich korrekt verhalte oder vielleicht doch nicht.

Ob ihr "jeder" recht gibt sollte dir erstmal egal sein. Für dich ist diese Konstellation ein Riesen Problem. 

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12. März um 10:11
In Antwort auf baumeisterbob1

Ob ihr "jeder" recht gibt sollte dir erstmal egal sein. Für dich ist diese Konstellation ein Riesen Problem. 

Schon klar. Aber wenn ich wüsste dass ich mich hier einfach nicht "richtig" verhalte, könnte und würde ich mein Verhalten auch ändern.

Eben weil für mich Beziehung ein Geben und Nehmen sein soll, bin ich grundsätzlich auch bereit an mir zu arbeiten.

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12. März um 10:17
In Antwort auf pingu88

Schon klar. Aber wenn ich wüsste dass ich mich hier einfach nicht "richtig" verhalte, könnte und würde ich mein Verhalten auch ändern.

Eben weil für mich Beziehung ein Geben und Nehmen sein soll, bin ich grundsätzlich auch bereit an mir zu arbeiten.

Du bist in dieser Beziehung nicht glücklich.  Uns selbst wenn der Hauptgrund dafür die Krankheit deiner Freundin ist  (denke du hast jetzt zumindest hier auch schon genug Meinungen gelesen, die das anders sehen), was hättest du denn für Möglichkeiten?  Die nächsten Jahre immer mehr in ein loch zu fallen, weil dir die Beziehung nichts gibt, sondern eher das Gegenteil. 
Ihr habt beide Vorstellungen von einer Beziehung,  die sehr weit auseinander liegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr beide zusammen in Zukunft glücklich werdet.

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12. März um 10:39
In Antwort auf pingu88

Danke für eure Antworten!

Natürlich habe ich sie darauf angesprochen was mir nicht passt und wir haben heftig gestritten daraufhin. Keiner ist bereit wirklich von seinem Standpunkt abzurücken.

Sie ist eben der Meinung, damit die Beziehung funktionieren kann muss sie erst einmal selbst auf die Beine kommen und da gebe ich ihr schon auch recht. Sie sagt aber dabei, dass ich deshalb mehr Energie in sie investieren müsse, weil mir meine Familie, im Gegensatz zu ihrer (was stimmt) noch viel abnimmt.

Ich habe aber das Problem, dass ich es nicht als Investition in UNSERE Beziehung ansehe, wenn sie für sich Dinge tut, wie z.B. den Haushalt bei sich zu hause macht. Sie sieht das aber anders, denn sie ist krank- so die Argumentation.

Ich fühle mich wirklich schlecht, denn sie kann nichts für die Krankheit. Aber irgendwie kann ich das so nicht hinnehmen.

Ich hatte mich deshalb schon fast getrennt vor zwei Wochen. Dann bombardiert sie mich aber wieder mit Argumenten und in ihrem Umfeld gibt ihr scheinbar auch jeder recht. Sie kann sehr gut reden und argumentieren.

Deshalb weiß ich gar nicht mehr so richtig ob ich mich korrekt verhalte oder vielleicht doch nicht.

Im Grunde hast du verstanden, was bei euch falsch läuft, die Umsetzung dessen will jedoch nicht gelingen. - Du bist es gewohnt in "Hochleistung" zu leben, ein "Misserfolg" darf es nicht geben...- Du gibst dir mit deinem Verhalten die alleinige, volle Verantortung für eure Beziehung. Mag sein, dass du viel zu geben hast und viel leisten kannst ohne dabei überfordert zu sein, aber dennoch ist es ein Ausbeuten ihrerseits. Versuch dir das zu verinnerlichen. Willst du ausgebeutet werden?

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