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Erwarte ich zu viel von meinem Mann?

8. März 2016 um 12:32

Hallo Liebe Forums-Leser!

Ich brauche Euren Rat bzw. Eure Erfahrungen, wie das bei Euch zu Hause so läuft.

Wir (7 Jahre verheiratet) haben 2 Kinder (2,5 Jahre und 3 Monate). Ich bin in Elternzeit, mein Mann selbstständig (Berater), kommt mittlerweile jeden Abend gegen 19 Uhr nach Hause (war früher mal gegen 18 Uhr, hat sich immer weiter nach hinten verschoben).

Ich kümmere mich um die Kinder, er geht arbeiten. Ich gehe auch wieder arbeiten nach der Elternzeit, habe vorher auch gearbeitet. Ich bringe also morgens die Große zum Kindergarten und hole sie nach 6 Stunden wieder ab (wenn sie nicht wie jetzt schon seit 1 Woche krank ist)...

Die Große bringe ich dann abends ins Bett, Abendritual beginnt schon gegen 18 Uhr, dann gehen wir hoch - ins Bad, Umziehen, Zähneputzen, Vorlesen etc. Die Kleine mittendrin (leider dann auch schon oft müde und weint). Wenn mein Mann dann nach Hause kommt, bleibt er unten, weil die Große sonst ganz aufgedreht wäre und somit mache ich das alles alleine. Er sagt auch am Wochenende, er könnte das einfach nicht, sie sieht ihn als Spielkameraden, ich muss sie also immer ins Bett bringen. Bleibe bei ihr bis sie schläft, anders kriegen wir das zur Zeit nicht hin. Sonst müsste ich sie weinen lassen.

Wenn Sie dann schlaft 19:30 bis 20:00 Uhr gehe ich wieder runter. Unten sitzt dann mein Mann auf der Couch vor dem Laptop und sucht sich irgendeinen Film raus. Selten hat er die Kleine mal auf dem Arm (da reagiert die Große auch eifersüchtig) aber auch abends kommt er leider nicht auf die Idee zu sagen: "Komm, gib sie mir doch mal, lehn Dich doch mal ne halbe Stunde zurück". Wenn die Kleine dan das nächste Mal wach ist oder vorher gehe ich mit ihr zusammen ins Bad und mache mich bettfertig, um sie danach nochmal zu stillen und sie dann zum Schlafen zu bringen. Das dauert manchmal...

Mein Mann hatte Elternzeit die ersten zwei Monate. Er war aber jeden Tag im Büro, es sah nicht so gut aus für's Unternehmen (er ist aber generell jemand, der nicht positiv denkt, leider). Also hat er es meiner Meinung nach verpasst, eine Bindung zur Kleinen aufzubauen. Wie gesagt, auch jetzt hat er sie selten auf dem Arm, hat sie in den 3 Monaten 3 Mal gewickelt, nicht umgezogen und so weiter.

Und nun kommt's: Mein Mann redet immer und immer wieder davon, dass er überfordert ist. Das kommt immer am Wochenende. Ich kann es nicht mehr hören. Er hat dann die meiste Zeit die Große um sich rum (meiner Meinung nach verständlich: wann sieht sie ihn denn sonst auch?). Ein weiteres Problem: er erlaubt ihr sehr viel, trägt sie wie auf Händen und erfüllt Ihr alle Wünsche und wundert sich, warum sie weint und schreit, wenn er es mal nicht macht. Zum Beispiel fing er mal an, ihr Videos auf dem Handy zu zeigen (Kinderlieder). Das will sie immer bei ihm. Und sie bekommt es auch, wenn sie nur lange genug dran bleibt. Das hat sie natürlich schnell gelernt. Er ist dann genervt. Und ich ärgere mich darüber, dass er von unserer Tochter genervt ist. Denn das Problem ist bei ihm doch hausgemacht. Er schafft es meiner Meinung nach nicht, ihr klare Grenzen zu setzen. Nur deswegen ist er doch auch überfordert. (Meine Meinung)
Das kann ich zu ihm aber wiederum nicht sagen, weil ich dann wieder sagen würde, dass er alles falsch macht... Oder wie sagt man das, ohne das er das so sieht?

Zu dem Überfordertsein habe ich ihm letztens gesagt: "Na Du bist doch nur am Wochenende da"... Da meint er, andere Väter sind auch nicht oft zu Hause, sogar mehrere Tage unterwegs. Das ist normal und was ich immer will. Und wenn er sagt, dass er überfordert ist, dann ist er nunmal überfordert. Da müssen wir jetzt eine Lösung finden. Seine Lösung ist am liebsten, dass meine Schwester das ganze Wochenende bei uns einzieht und die Große bespaßt. Ich finde das unmöglich, sage, dass sie nichts mit unserer Familie zu tun hat.

Es regt mich richtig auf das Thema. Ich will von ihm einen Einsatz sehen. Verlange ich zu viel? Soll ich ihn in Ruhe lassen? Wir wollten beide Kinder. Er hat anfangs sogar von 4 Kindern gesprochen. In der jetzigen Situation kaum vorstellbar. Muss ich mich zurückstellen und ihm ein ruhiges Wochenende ermöglichen, an dem er sich erholen kann? Läuft es in einer "normalen" Familie so? Wie ist das bei Euch?

Sorry für den langen Text. Ein Thema, das mich sehr beschäftigt, weil ich will, dass sich was ändert...

Danke für's Lesen und für Eure Erfahrungen...

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8. März 2016 um 12:54


Ich kann dich da voll und ganz verstehen.

Aber verstehe auch dein Mann, er ist selbstständig arbeitet den ganzen Tag, hat Stress und versucht euch das Leben zu ermöglichen was ihr habt. Du als Frau bist Zuhause und kümmerst dich um alles was genauso anstrengend ist.

Unternehmt doch mal wieder als Familie etwas, Zoo? Schwimmen?

Oder macht euch mal ein abend zu zweit und bespreche eine Lösung womit jeder zufrieden wäre. Alles gute euch

Aber bedenke mal die Ehe'n von früher, die Frau macht den Haushalt und der Mann verdient das Geld. Jeder hat seine Aufgaben und ich glaube das ändert nichts daran das er eure Kinder liebt.

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8. März 2016 um 14:03

Nein
Ich finde dein Mann übertreibt maßlos. Ja, er geht arbeiten und verdient das Geld. Aber du arbeitest mit den Kindern und schmeißt den Haushalt. Dein Mann hat Pausen und einen Feierabend, ein Wochenende und ggfls. auch Urlaub. Er darf auch krank sein. Als Selbstständiger mag das zwar schwierig sein, aber als Mutter ist es unmöglich. Du kannst weder krank machen noch deinen Kindern sagen, dass du jetzt Wochenende oder Urlaub machst und sie sich bitte in dieser Zeit nicht melden sollen

Kinder sind anstrengender als ein Arbeitsalltag im Büro. Du machst ja nicht nur den Haushslt wie eine Putzfrau und versorgst die Kids wie ein Catering-Unternehmen, sondern musst sie ja auch noch erziehen. Und zwar in jeder Sekunde, wo sie wach sind. 365 Tage im Jahr. Da es auch seine Kinder sind, kannst du sehr wohl erwarten, dass er sich in seiner FREIZEIT auch um diese kümmert! Und das wäre sowohl am Abend als auch am Wochenende. Und wenn er so gestresst vom Job ist, dann wäre es kein Problem sich mit der Großen zusammen ins Bett zu legen und sie beim Einschlafen zu begleiten. Oder aber sich mit dem Baby auf die Couch zu legen, während du die Große ins Bett bringst. Beides beinhaltet keine große Aufgabe oder körperliche Anstrengung.

Die Schwester würde ich sicher nicht beauftragen, es ist kein Notfall.

Ihr tragt beide Verantwortung. Du tagsüber für die Kids, er tagsüber für seinen Job. Dein Job endet aber eben nicht täglich um 19 Uhr oder Freitagnachmitag. Ich bin der Meinung, dass abends und auch am Wochenende beide gleich viel für die Familie leisten müssen. Anderenfalls könntest du auch alleine mit den Kindern wohnen, wenn du sowieso ständig alleinerziehend bist.

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8. März 2016 um 14:25

Huhu!
Wenn ich das lese, weiß ich immer wieder zu schätzen,was ich für einen tollen Mann zu Haus habe. Bei uns ist es auch so, ich in Elternzeit ( Kinder 4 Jahre und sechs Monate). Mein Mann ist auch selbstständig, aber auf dem Bau als Maler. Am Wochenende hat er zudem noch Meisterschule. Er kommt auch abends erst um sieben nach Haus. Manchmal halb sieben. Und er bringt immer die große ins bett, weil es ist die einzige Zeit, die er am Tag mit ihr hat, sagt er. Wenn die große im bett ist ( und sie ist nicht mal sein leibliches Kind) dann macht er sich fertig und bespaßt dann seinen Sohn. Manchmal badet er ihn auch. Weil er es will und nicht weil er es muss. Wir gehen dann alle zusammen zu bett. Er jammert nie und beschwert sich nie, was mich wundert, aber er macht es wirklich gerne. Du erwartest Nicht zu viel. Man ist ja auch froh, wenn man mal die Kinder abgeben kann. Hat er denn kein Interesse an den Kindern?

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8. März 2016 um 14:51

...
Ich fachsimple nicht, der Vater meines zweiten Kindes ist auch selbstständig. Und er schafft es dennoch, sich Zeit zu nehmen. Er schafft es sogar Termine zu verschieben, um bei den ärztlichen Vorsorgen (Frauenarzt) dabei zu sein - dabei ist das Kind noch nicht mal geboren.

Natürlich hat man als Selbstständiger keine gesetzlichen Ansprüche auf Krankenstand, Pausen und Urlaub. Das hat auch niemand behauptet. Dennoch schreibt die TE selbst, dass ihr Mann abends ab 19 Uhr und an den Wochenenden zu Hause ist. Er arbeitet also offensichtlich nicht 24 Stunden und 365 Tage durch, sondern hat auch Freizeit. Eine Mutter hat mit Säugling nie Freizeit. Weder abends/nachts noch am Wochenende.

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8. März 2016 um 15:14

Prinzipiell schon
Aber der Mann möchte die Schwester als Dauer-Babysitter einsetzen, weil er gestresst und genervt ist. Das würde ich auch nicht mitmachen. Mal ja, um gemeinsame Zeit und Zweisamkeit mit dem Mann zu verbringen, aber gewiss nicht, damit der sich am Wochenende mit seinem Freizeitkram beschäftigen und entspannen kann. Und das jedes Wochenende, am besten von morgens bis abends. Das ist nicht Sinn und Zweck einer Familie und eines Babysitters.

Und dann sehe ich Probleme darin, dass die TE sich freie Abende nur für sich freimachen kann. Ihr Mann kümmert sich unter der Woche jetzt schon nicht um die Kinder, will sie wegen dem Stress abends nicht mal ins Bett bringen - in der einzigen Zeit des Tages, wo er seine Kids überhaupt zu Gesicht bekommt. Was passiert denn dann erst, wenn die TE sagt, dass sie jetzt einmal die Woche abends zwei, drei Stunden außer Haus ist und er sich um die Kinder kümmern soll? Wie soll das funktionieren, wenn er es jetzt schon nicht hinbekommt sich wenigstens eine halbe Stunde um nur ein Kind zu kümmern?

Und zu guter Letzt: Wenn mein Mann mich mit den Kids rund um die Uhr allein lassen würde und sogar am Wochenende keine Lust auf diese hat, dann würde ich seinem Job auch keine Rechnung zollen. Mal ehrlich: Die meisten Menschen gehen arbeiten, nicht nur der Mann der TE. Der würde garantiert auch ohne Kinder und Ehefrau arbeiten gehen. Und müsste seinen Haushalt dann alleine schmeißen. Und wie machen das denn all die alleinerziehenden Frauen, die arbeiten gehen? Wer zollt denen denn Rechnung? Ich bin seit Jahren alleinerziehend (noch ein paar Monate) und bin sehr lange Vollzeit arbeiten gegangen, um über die Runden zu kommen, habe mich um Haushalt und Kind gekümmert. Unterhalt kriege ich keinen, also bleibt wirklich alles an mir hängen. Dafür hat sich auch niemand bedankt. Warum soll man Ehemännern in den Hintern kriechen und sich bedanken, wenn es doch bei Frauen für völlig selbstverständlich gehalten wird?

Nee sorry, dazu hab ich einfach eine andere Meinung. Erfahrung prägt.

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8. März 2016 um 15:19

Ja, das mag alles sein
Das stelle ich auch alles nicht in Abrede.

Es ist trotzdem kein Grund sich nicht um seine Kinder zu kümmern.

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8. März 2016 um 15:25

Ach Lana
Die Frau arbeitet auch, sie wird nur nicht direkt dafür bezahlt. Sie arbeitet auch nachts, wenn die Kids als Babys noch nicht durchschlafen, Albträume haben, das Bett vollkotzen oder nicht schlafen können/wollen. Mit Kindern ist man den ganzen Tag im Haushslt beschäftigt, morgens geputzt, abends alles wieder dreckig/unordentlich. Eine Mutter kann sich auch nicht um 18 oder 19 Uhr in Ruhe hinsetzen, wenn um sie herum Chaos und nörgelnde Kinder toben.

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8. März 2016 um 15:30

Wir haben auch solche ähnlichen
Probleme, wobei mein Mann nicht so hilflos ist wie deiner. Aber er hat die nervige Angewohnheit, sich immer gerade dann auszuklinken, wenn es gerade sehr praktisch wäre, zu zweit zu sein. Also morgens zum Beispiel mache ich oft Frühstück für alle, schmiere die Brote für die Kinder, helfe beiden beim Anziehen und er kümmert sich um seinen Kram, verschwindet in kritischen Momenten auf dem Klo und ist jedes Mal voll genervt, dass die Grosse immer erst im letzten Augenblick fertig wird. Ich bin dann meistens noch im Bademantel, wenn die Grosse mit ihm das Haus verlässt. Aber es dauert eben länger, wenn einer sich um drei Personen kümmern muss, als wenn zwei sich um zwei Personen kümmern.

Für solche Situationen (bei euch abends) müsst ihr beide ein Bewusstsein entwickeln, dann habt ihr auch wieder mehr Zeit zusammen. Ich denke, er sollte die Kinder auch mit ins Bett bringen, am besten abwechselnd, damit er auch zur Kleinen mehr eine Beziehung aufbauen kann.

Es ist total schwierig solche Dinge anzusprechen, ohne dass es beim anderen wie eine Anschuldigung ankommt. Aber immer mal wieder darüber reden, kann nicht schaden. Wir streiten uns dann meist und jeder schmollt ein bisschen, aber ich merke doch, dass sich dadurch die Einsicht vergrössert, was gemacht werden muss. Ich denke, es wäre sicher nett, eine Art Mediator zur Seite zu haben, damit wir uns nicht immer so zoffen müssen, aber ich uns fehlt die Kohle und vermutlich wäre das für meinen Mann wieder ein Grund, sich zu zoffen.

Was nervt deinen Mann denn konkret? Ich habe das Gefühl, dass er das selbst nicht so recht weiss. Will er konkrete Sachen mit euch unternehmen und ist frustriert, weil seine Vorschläge oder Ideen nicht umgesetzt werden? Nervt es ihn, ständig spielen zu 'müssen'? Was würde er denn gern mit/ ohne euch machen? Ab und zu einen Babysitter zu engagieren ist ja ganz nett, aber das kann ja keine dauerhafte Lösung sein. Vielleicht ist es auch für euch beide ganz lehrreich, wenn ihr dem anderen am Wochenende ab und zu mal eine halbtägige Auszeit göhnt, in der der andere die Zeit mit den Kindern nach seinen Wünschen und allein gestaltet.

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8. März 2016 um 15:35

Hast du
Schon Kinder, Lana. Klugscheißen kannst du ja genug. Das machen immer die, die keine haben oder nicht in der Situation sind.

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8. März 2016 um 15:40

Ich habe zwar keine Familie
Aber ich finde, er hat eine grundsätzlich falsche Einstellung.
Es kann sein, dass er tatsächlich überfordert ist oder er an den Kindern einfach kein Interesse hat.

Du musst ihm klar machen, dass du auch den ganzen Tag arbeitest und du auch mal Anrecht auf eine Pause von den Kindern hast. (Viele sagen ja, dass sich um Kinder kümmern viel anstrengender ist, als irgendeine Bürotätigkeit). Und dass es wichtig ist, dass er eine echte Bindung zu den Kindern aufbaut. Aber ich habe etwas den Eindruck, dass du damit bei ihm auf Granit beissen wirst.
Versuche, ruhig mit ihm zu reden und mache keine Vorwürfe. Sage wie du dich fühlst und dass du dir wünschst, dass er eine gute Beziehung zu den Kindern hat. Und auch, dass du mal etwas Zeit brauchst, deinen Kopf zu verllüften.

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8. März 2016 um 17:59


Das bisschen Haushalt...

Bei 35 qm ohne Kinder vielleicht. Ich könnte bei nur einem Kind und nicht mal 60 qm schon den halben Tag putzen. Und ich bin kein Putzteufel, aber Kinder machen halt Dreck.

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8. März 2016 um 21:01

Mach mal was für dich
Lass ihn mal abends oder am Wochenende mit allem alleine und geh eine Freundin besuchen.
Erstmal rantasten. Gib ihm die Kleine auf den Arm sobald die "Große" schläft. Geh in die Badewanne mit Buch und Tee.
Und auch mal am Wochenende zu einer Freundin fahren mit der Kleinen und ihn alles alleine machen lassen mit der Großen, inklusive ins Bett bringen.
Und bald ihn mit beide auch mal alleine lassen.

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8. März 2016 um 21:11

Leider zu viel STRESS in Deutschland!!!
Leider ist in Deutschland der Sozialstaat abgeschafft. Nur Leute, die finanziell unabhängig sind haben es noch "gut". Du UND Dein Mann haben zu viel Stress wegen der Deutschen Hochleistungskultur.

Hi, Ich bin 100% Deutscher, lebe aber seit 20 Jahren in Saudi-Arabien und habe inzwischen beide Staatsangehörigkeiten. Meine erste Saudi Frau habe ich vor 19 Jahren geheiratet, inzwischen habe ich mit ihr 5 Kinder. Nach dem zweiten Kind hat meine Frau vorgeschlagen, ich sollte eine zweite Frau nehmen und hat mir Ihre damals 18-jährige Cousine vorgestellt. Ich habe Sie geheiratet und sie hat vier Kinder von mir. Inzwischen habe ich meine dritte Frau geheiratet und sie hat zwei Kinder von mir. Wir leben harmonisch und glücklich zusammen, schlafen in einem riesigen Bett zusammen. Ich selbst habe nie den Vorschlag für eine weitere Frau nie gemacht, das kam immer von meinen Frauen. Diese haben dann auch ausgesucht und mich gefragt, ob ich die vorgestellten Frauen mag.
In letzter Zeit kommt eine 19-jaehrige Bekannte meiner Frauen sehr häufig zu Besuch und meine Frauen fragen mich, ob ich die Bekannte mag. Ich denke mal, dass meine Frauen bald die Heirat zu meiner vierten und letzten Frau vorschlagen.
Ich habe nur etwa 2 Stunden am Tag von Zuhause aus zu arbeiten und somit bleibt mir viel Zeit für die Familie, speziell für die Kinder. Drei meiner Frauen arbeiten Halbtags. Finanziell wäre das nicht notwendig, aber sie haben hohe Stellen in der Regierung, bzw. Universität und wollen eine Karriere.
Andere Länder, andere Sitten.
Was denkt ihr Deutschen Frauen darüber?
Danke

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8. März 2016 um 21:12
In Antwort auf relaxrelax

Mach mal was für dich
Lass ihn mal abends oder am Wochenende mit allem alleine und geh eine Freundin besuchen.
Erstmal rantasten. Gib ihm die Kleine auf den Arm sobald die "Große" schläft. Geh in die Badewanne mit Buch und Tee.
Und auch mal am Wochenende zu einer Freundin fahren mit der Kleinen und ihn alles alleine machen lassen mit der Großen, inklusive ins Bett bringen.
Und bald ihn mit beide auch mal alleine lassen.

Guter Rat
Ich stimme voll zu!

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8. März 2016 um 21:43

Ich will, dass sich was ändert...
sei vorsichtig, was du dir wünschst, es könnte in erfüllung gehen!

hatte die letzten jahre so einen fall im bekanntenkreis... mann tag und nacht am arbeiten, um erfolgreich zu sein, und sich und seiner familie ein schönes leben zu ermöglichen... hat auch zunächst geklappt - haus, große autos, schöne reisen, alles bestens. dann hat er sich mit einer investition übernommen, musste immer noch mehr arbeiten, aber auch erste einschnitte im luxus... irgendwann dann der große knall, es ging nicht mehr, burnout, er war ein paar monate stationär, danach noch fast ein halbes jahr im krankenstand, seine frau suchte sich noch einen nebenjob (kinder sind schon größer), und hat einiges zu geld gemacht, um zumindest das haus noch behalten zu können. als sie gerade dachten, es geschafft zu haben, er hatte einen neuen job angefangen (angestellt), der nächste knall: er zog aus und hat sich ne eigene kleine wohnung gesucht, wollte die trennung. hatte wohl in der therapie gelernt, stress zu vermeiden, und das hat er dann wohl auch in seiner ehe so gehandhabt. mein letzter stand ist, dass sie immer noch getrennt sind. ende offen, aber viel hoffnung hab ich ehrlich gesagt nicht.

warum ich das erzähle? nun, ich halte es für wichtig, in einer partnerschaft nicht nur auf SICH und SEINE bedürfnisse zu schauen, sondern auch mal zu schauen, wie es dem partner geht.

natürlich gilt das für beide, aber mit dem prinzip: "fang du doch erst mal an!" macht man es sich zu einfach, finde ich!

mit einem baby zuhause und einem kind den halben tag im kindergarten kannst du doch nicht soooo gestresst sein, oder?

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9. März 2016 um 4:50

Also ich finde
Es ist selbstverständlich, dass man auch mal nach einem langen Tag die Kinder, so sehr man sie liebt, aus der Hand geben möchte. Man braucht auch selbst mal ein bis zwei Stunden seinen Körper für sich. Das hat nicht unbedingt was mit gestresst zu tun. Es hängt ja immer jemand an einem rum den ganzen Tag und die ganze Nacht. Das ist zwar schön, aber ich verstehe deinen Wunsch nach bisschen Ruhe nur für sich am Abend. Nachts ist ja wieder kuscheln mit Mann und Baby. So ist das bei uns. Der Mann will ja auch noch gekuschelt werden. Und jeder weiß, dass es auch mal schön sein kann, einfach für sich zu sein am Tag auch wenn nur ne kurze Zeit. Aber was mich eher stört ist, dass das zubettbringen eher als Last empfunden wird. Es ist auch wertvolle Zeit, die man mit den Kindern verbringt. Gerade beim Geschichte lesen. Sonst kann man ja gar nicht reden den ganzen Tag. Ich denke das eigentliche Problem liegt woanders. Frag ihn und verlange dann wenigstens Ehrlichkeit.

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9. März 2016 um 4:56
In Antwort auf ladylivesey

Also ich finde
Es ist selbstverständlich, dass man auch mal nach einem langen Tag die Kinder, so sehr man sie liebt, aus der Hand geben möchte. Man braucht auch selbst mal ein bis zwei Stunden seinen Körper für sich. Das hat nicht unbedingt was mit gestresst zu tun. Es hängt ja immer jemand an einem rum den ganzen Tag und die ganze Nacht. Das ist zwar schön, aber ich verstehe deinen Wunsch nach bisschen Ruhe nur für sich am Abend. Nachts ist ja wieder kuscheln mit Mann und Baby. So ist das bei uns. Der Mann will ja auch noch gekuschelt werden. Und jeder weiß, dass es auch mal schön sein kann, einfach für sich zu sein am Tag auch wenn nur ne kurze Zeit. Aber was mich eher stört ist, dass das zubettbringen eher als Last empfunden wird. Es ist auch wertvolle Zeit, die man mit den Kindern verbringt. Gerade beim Geschichte lesen. Sonst kann man ja gar nicht reden den ganzen Tag. Ich denke das eigentliche Problem liegt woanders. Frag ihn und verlange dann wenigstens Ehrlichkeit.

Ach so...
Gerade, weil dein Mann ja auch das Baby Links liegen lässt, müsst ihr was ändern. Das ist auch sehr schade und geht gar nicht. Das würde mir auch das Herz brechen. Gerade jetzt sind die ja so niedlich und man hat viel Freude ihre Entwicklung zu sehen.

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9. März 2016 um 12:50

Versuch's doch mal mit
Erziehung! Dann ist man auch wieder Ehepaar und nicht "nur" Eltern.

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10. März 2016 um 11:42

Sie hat Elternzeit
und schreibt auch klar, dass sie nachher wieder arbeiten möchte. Kannst du lesen?

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