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Erwarte ich zu viel?

4. September 2012 um 16:03

Seit ungefähr drei Monaten habe ich jetzt einen neuen Freund, am Anfang lief alles super. Wir hatten viel Zeit füreinander ( da wir beide vier Wochen Urlaub hatten - und das auch noch zur kleinen Zeit) und konnten uns so richtig gut kennenlernen und viel zusammen unternehmen. So weit so gut...
Seit ein paar Wochen sind wir jetzt wieder am arbeiten und wir haben so gut, wie keine Zeit mehr füreinander, da mein Freund neben seinem Job noch ehrenamtlich tätig ist und das fast jeden Abend!!
Das hat zur Folge, dass wir uns im Höchstfall einmal pro Woche und dann am Wochenende sehen und das auch nur, wenn ich ihn begleite oder bei seiner Arbeit helfe....
Ich merke jetzt nur langsam, dass mir das zu wenig ist. Weiß nur nicht, wie ich ihm das beibringen soll, da er meine Andeutungen immer gekonnt überhört oder mit den Worten abtut: "Das wird sich mit der Zeit schon einspielen"...
Hat jemand von euch eine Idee oder erwarte ich einfach zu viel von ihm??

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4. September 2012 um 16:04

Was macht er denn ehrenamtlich?
...und was arbeitet er?

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4. September 2012 um 16:08
In Antwort auf jaana_11887320

Was macht er denn ehrenamtlich?
...und was arbeitet er?

Er arbeitet im Büro
, also einen ganzen normalen acht Stunden Tag und ehrenamtlich arbeitet er beim Roten Kreuz, sprich er macht Erste Hilfe Kurs und leitet da auch noch Kinder- und Jugendgruppen. Und das ist dann meistens abends oder am We.

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4. September 2012 um 21:23

Ehrenamt
Also ich verstehe nicht ganz wenn ihr schon so wenig Zeit füreinander habt warum er dann noch "ehrenamtlich" arbeiten gehen muss. Was is das den vor eine Arbeit?Ich würde da wirklich mal mit ihm reden das mehr zeit schön wäre, ich finde nicht das es zu viel Erwartet ist.

Liebe Grüße

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5. September 2012 um 0:58

Zu viele
Ich glaube tatsächlich, dass Du zu viele Erwartungen hast. Es ist völlig normal, dass er nach so kurzer Zeit noch nicht bereit ist, sein Leben für Dich umzukrempeln. Die ehrenamtliche Tätigkeit scheint ein wichtiger Teil seines Lebens zu sein und macht auch seinen Charakter und sein Wesen mit aus. Und in das hast Du Dich doch auch verliebt.

In erster Linie ist das - so hart es auch klingen mag - Dein Problem. Und nicht seines. Redet miteinander, aber wenn er nicht bereit ist, das einzuschränken, dann musst Du entweder lernen, damit umzugehen oder Deiner Wege gehen.

Aber es ist schon ein deutlicher Unterschied, ob jemand wenig Zeit hat, weil er lieber mit Kumpels um die Häuser zieht oder weil er etwas wirklich sinnvolles tut. Oder? Eigentlich solltest Du stolz auf Deinen Freund sein.

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5. September 2012 um 13:18

Männer verstehen keine Andeutungen!!!
Rede mit ihm direkt drüber, Männer kommunizieren viel direkter und klarer als Frauen, Andeutungen hlefen da nix! Sag ihm das dich das belastet und versucht ein Kompromiss zu finden

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5. September 2012 um 13:24

Ach du je...
...wieder so ein "Weltverbesserer", wie man sie heute ständig findet... -.- (Wenn auch lobenswert).

Ich würde ganz klare Forderungen stellen! Er hat jetzt eine Freundin und sollte auch da mal Verantwortung übernehmen! Er muss ja dafür nicht alles hinschmeißen.

Ach, dieses Thema... Müssen denn neuerdings alle immer "die ganze Welt erkunden" und "Krankenhäuser in Ruanda bauen"??? Mein Gott, wie traumtänzerisch die neue Generation doch ist... Leben alle nur noch in rosa Seifenblasen und wundern sich dann, wenn sie irgendwann komplett allein dastehen, nicht beziehungsfähig sind, keinen fest Job haben etc.... Hauptsache, sie haben "die Welt verbessert"...

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5. September 2012 um 13:28
In Antwort auf dai_12507219

Ach du je...
...wieder so ein "Weltverbesserer", wie man sie heute ständig findet... -.- (Wenn auch lobenswert).

Ich würde ganz klare Forderungen stellen! Er hat jetzt eine Freundin und sollte auch da mal Verantwortung übernehmen! Er muss ja dafür nicht alles hinschmeißen.

Ach, dieses Thema... Müssen denn neuerdings alle immer "die ganze Welt erkunden" und "Krankenhäuser in Ruanda bauen"??? Mein Gott, wie traumtänzerisch die neue Generation doch ist... Leben alle nur noch in rosa Seifenblasen und wundern sich dann, wenn sie irgendwann komplett allein dastehen, nicht beziehungsfähig sind, keinen fest Job haben etc.... Hauptsache, sie haben "die Welt verbessert"...

Und...
...sorry fürs Abschweifen. Aber ich bin allergisch auf dieses Thema!...

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5. September 2012 um 13:44
In Antwort auf dai_12507219

Und...
...sorry fürs Abschweifen. Aber ich bin allergisch auf dieses Thema!...


Naja ich hoffe mal, dass Du nie in die Situation kommst, dass Du erste Hilfe benötigst und kein "Weltverbesserer" zur Stelle ist...

Wo wir grad bei Allergien sind: Schubladendenken löst die bei mir aus.

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5. September 2012 um 13:54
In Antwort auf shunya80


Naja ich hoffe mal, dass Du nie in die Situation kommst, dass Du erste Hilfe benötigst und kein "Weltverbesserer" zur Stelle ist...

Wo wir grad bei Allergien sind: Schubladendenken löst die bei mir aus.

Ja...
...Thema "Schubladendenken" ist für mich auch auf ganz bestimmte Weise Allergie-auslösend...

Nämlich insofern, als dass sich heutzutage die "neue Generation" (zu der ich leider auch gehöre...) schlicht und ergreifend SELBST in Schubladen steckt! Es gibt doch (fast!!!) nur noch KATEGORIEN von Menschen, wo du schon auf 10 km Entfernung siehst, wie die wohl ungefähr ticken.... Aber wehe, man sagt ihnen das mal... Dann ist man direkt "Schubladendenker"...
Ist aber klar! Wenn man in der Schublade ist, sieht man die Schublade nicht, in die man sich selbst (!) reingesteckt hat...

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5. September 2012 um 15:07
In Antwort auf dai_12507219

Ja...
...Thema "Schubladendenken" ist für mich auch auf ganz bestimmte Weise Allergie-auslösend...

Nämlich insofern, als dass sich heutzutage die "neue Generation" (zu der ich leider auch gehöre...) schlicht und ergreifend SELBST in Schubladen steckt! Es gibt doch (fast!!!) nur noch KATEGORIEN von Menschen, wo du schon auf 10 km Entfernung siehst, wie die wohl ungefähr ticken.... Aber wehe, man sagt ihnen das mal... Dann ist man direkt "Schubladendenker"...
Ist aber klar! Wenn man in der Schublade ist, sieht man die Schublade nicht, in die man sich selbst (!) reingesteckt hat...

Interessante Logik
Kann Deiner Argumentationskette aber leider dennoch nicht ganz folgen.

Weil er ehrenamtlich beim Roten Kreuz tätig ist, muss er noch kein "Weltverbesserer" sein. Und selbst wenn, es ist absolut lobenswert, wenn sich jemand bemüht. Immer noch sinnvoller als Kids die nix mit ihrer Zeit anzufassen wissen. Und es kann in jedem Fall nie schaden, wenn andere Erste Hilfe beigebracht bekommen. Und irgendjemand muss den Job ja machen. Im Übrigen ist das oft auch gar nicht so "selbstlos", weil

Ich weiß nicht, was Dein Problem ist - ist ja auch Deine Sache. Aber es ist nicht unbedingt hilfreich, wenn Du Deine Phobien hier so reinprojizierst. Wenn Dirs aber Spaß macht, dann laß Dich nicht aufhalten. Wo Du aber schonmal beim Thema hinterfragen bist, solltest Du das evtl. auch gleich mal bei Dir selbst anwenden. Gibt oft ungeahnte Einblicke.

Wenn man sich mal die Mühe macht, näher hinzugucken, stellt man schnell fest, dass eigentlich kein Mensch in irgendwelche "Kategorien" eingefügt werden kann. Wenn überhaupt, dann nur auf der Oberfläche. Wenn man sich selbst aber auch nur genau da aufhält, kriegt man logischerweise auch net mehr zu sehen. Ist eigentlich ganz einfach.

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5. September 2012 um 15:18
In Antwort auf shunya80

Interessante Logik
Kann Deiner Argumentationskette aber leider dennoch nicht ganz folgen.

Weil er ehrenamtlich beim Roten Kreuz tätig ist, muss er noch kein "Weltverbesserer" sein. Und selbst wenn, es ist absolut lobenswert, wenn sich jemand bemüht. Immer noch sinnvoller als Kids die nix mit ihrer Zeit anzufassen wissen. Und es kann in jedem Fall nie schaden, wenn andere Erste Hilfe beigebracht bekommen. Und irgendjemand muss den Job ja machen. Im Übrigen ist das oft auch gar nicht so "selbstlos", weil

Ich weiß nicht, was Dein Problem ist - ist ja auch Deine Sache. Aber es ist nicht unbedingt hilfreich, wenn Du Deine Phobien hier so reinprojizierst. Wenn Dirs aber Spaß macht, dann laß Dich nicht aufhalten. Wo Du aber schonmal beim Thema hinterfragen bist, solltest Du das evtl. auch gleich mal bei Dir selbst anwenden. Gibt oft ungeahnte Einblicke.

Wenn man sich mal die Mühe macht, näher hinzugucken, stellt man schnell fest, dass eigentlich kein Mensch in irgendwelche "Kategorien" eingefügt werden kann. Wenn überhaupt, dann nur auf der Oberfläche. Wenn man sich selbst aber auch nur genau da aufhält, kriegt man logischerweise auch net mehr zu sehen. Ist eigentlich ganz einfach.

Ich...
...sehe, du kannst mir wirklich nicht ganz folgen...

Die Leute stecken sich SELBST in Schubladen! Und sorry, aber ich sehe fast nur noch Menschen der "Kategorie XY". Und das hat nichts mit meiner Sichtweise zutun. Ich beobachte das nur. OHNE etwas hinein zu projizieren.

Weiterhin habe ich an keiner Stelle den Freund der TE, in seinem Handeln als hilfsbereiter Mensch, kritisiert. (Darum sag ich ja "abschweifen")! Lediglich die Tatsache, dass er seiner Beziehung nicht mal ansatzweise irgendwelche Prioritäten einzuräumen scheint, ist das, was ich kritisiere.

PS:
Mich selbst hinterfragen tu ich non-stop! Würde mich daher in meiner Persönlichkeitsentwicklung als Individuum betrachten. Ganz im Gegensatz zu den heutigen uniformierten Nobodys, die in blauen Klamotten vor blauem Hintergrund existieren und deren Horzizont nicht mehr als die Ausmaße von Facebook und Game-Gezocke umfasst.

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5. September 2012 um 15:46

Ich...
...rede ja nicht von "Leben umstellen"! Aber es wäre doch wohl genauso falsch, zu sagen, dass er immer mit dem Gedanken "Wer weiß, ob das überhaupt das Richtige für mich ist" die Beziehung führen soll! Es geht hier im Endeffekt allein schon um Gesten. Was ich schon traurig genug fände, weil man doch eigentlich Zeit mit dem Partner verbringen WOLLEN muss!
Ob die TE nun übertreibt, sei gerade mal dahin gestellt...

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5. September 2012 um 15:49
In Antwort auf dai_12507219

Ich...
...sehe, du kannst mir wirklich nicht ganz folgen...

Die Leute stecken sich SELBST in Schubladen! Und sorry, aber ich sehe fast nur noch Menschen der "Kategorie XY". Und das hat nichts mit meiner Sichtweise zutun. Ich beobachte das nur. OHNE etwas hinein zu projizieren.

Weiterhin habe ich an keiner Stelle den Freund der TE, in seinem Handeln als hilfsbereiter Mensch, kritisiert. (Darum sag ich ja "abschweifen")! Lediglich die Tatsache, dass er seiner Beziehung nicht mal ansatzweise irgendwelche Prioritäten einzuräumen scheint, ist das, was ich kritisiere.

PS:
Mich selbst hinterfragen tu ich non-stop! Würde mich daher in meiner Persönlichkeitsentwicklung als Individuum betrachten. Ganz im Gegensatz zu den heutigen uniformierten Nobodys, die in blauen Klamotten vor blauem Hintergrund existieren und deren Horzizont nicht mehr als die Ausmaße von Facebook und Game-Gezocke umfasst.

Weist du...
...was ich nicht leiden kann?

Menschen, die sich selbst für so unglaublich individuell & besonders halten, dass sie meinen, alle anderen Leute stecken in Schubladen, nur sie nicht.
Oder besser noch: Die meinen, andere Leute für ihr Handeln & Denken kritisieren zu können - besonders diejenigen, die ihre Zeit damit verbringen, die Welt ein wenig besser zu gestalten.

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5. September 2012 um 15:51
In Antwort auf dai_12507219

Ich...
...sehe, du kannst mir wirklich nicht ganz folgen...

Die Leute stecken sich SELBST in Schubladen! Und sorry, aber ich sehe fast nur noch Menschen der "Kategorie XY". Und das hat nichts mit meiner Sichtweise zutun. Ich beobachte das nur. OHNE etwas hinein zu projizieren.

Weiterhin habe ich an keiner Stelle den Freund der TE, in seinem Handeln als hilfsbereiter Mensch, kritisiert. (Darum sag ich ja "abschweifen")! Lediglich die Tatsache, dass er seiner Beziehung nicht mal ansatzweise irgendwelche Prioritäten einzuräumen scheint, ist das, was ich kritisiere.

PS:
Mich selbst hinterfragen tu ich non-stop! Würde mich daher in meiner Persönlichkeitsentwicklung als Individuum betrachten. Ganz im Gegensatz zu den heutigen uniformierten Nobodys, die in blauen Klamotten vor blauem Hintergrund existieren und deren Horzizont nicht mehr als die Ausmaße von Facebook und Game-Gezocke umfasst.

Ok
Dann hab ich das falsch verstanden, wenn Du den Freund der TE nicht meintest, sondern allgemein gesprochen hast. Entschuldigung hierfür.

Beobachten allein kann tatsächlich oft trügerisch sein. Hab das selber mal gesehen wie Du, dann aber festgestellt, dass ein Eindruck auch trügen kann. Seit ich selber "anders" hinsehe oder "genauer", werd ich oft auch mal positiv überrascht. Daher auch mein Eindruck von der Sichtweise. Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung dazu und jetzt bin ich eh schon genug vom Thema abgekommen. Nix für ungut.

Zum Thema: Wie ich schon geschrieben habe, muss die TE sich darüber klar werden, ob sie damit zurecht kommen kann. Ob er seinen Zeitplan ändern will, wird sie nur herausfinden, wenn sie mit ihm redet. Und wenn er es nicht ändern möchte, muss sie ihre Konsequenzen daraus ziehen. Manchmal passt man eben nicht zusammen, hat verschiedene Ziele und Vorstellungen vom Leben.

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5. September 2012 um 15:59
In Antwort auf dai_12507219

Ich...
...rede ja nicht von "Leben umstellen"! Aber es wäre doch wohl genauso falsch, zu sagen, dass er immer mit dem Gedanken "Wer weiß, ob das überhaupt das Richtige für mich ist" die Beziehung führen soll! Es geht hier im Endeffekt allein schon um Gesten. Was ich schon traurig genug fände, weil man doch eigentlich Zeit mit dem Partner verbringen WOLLEN muss!
Ob die TE nun übertreibt, sei gerade mal dahin gestellt...


Das mit dem "wollen muss" ist so eine Sache. Jeder hat andere Vorstellungen von Beziehung. Tatsächlich ist es aber so, dass alles auf freiwilliger Basis geschieht. Tut es das nicht, wäre das eine ziemlich traurige Sache. Man sollte sich nicht verbiegen müssen. In einer reifen Beziehung spricht man darüber und kommt sich gegenseitig entgegen.

Wenn es denn so ist, kann ich gut nachvollziehen, dass man nach 3 Monaten Beziehung noch nicht alles anpassen will. Vor allem da auch noch Dritte involviert sind, schließlich ist er garantiert auch im Voraus eingeplant. Er hat von sich aus Verantwortung übernommen und steht dazu. Das spricht nur für ihn und aus meiner Sicht ist das ein toller Charakterzug, der leider nicht selbstverständlich ist.

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5. September 2012 um 16:03
In Antwort auf shunya80

Ok
Dann hab ich das falsch verstanden, wenn Du den Freund der TE nicht meintest, sondern allgemein gesprochen hast. Entschuldigung hierfür.

Beobachten allein kann tatsächlich oft trügerisch sein. Hab das selber mal gesehen wie Du, dann aber festgestellt, dass ein Eindruck auch trügen kann. Seit ich selber "anders" hinsehe oder "genauer", werd ich oft auch mal positiv überrascht. Daher auch mein Eindruck von der Sichtweise. Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung dazu und jetzt bin ich eh schon genug vom Thema abgekommen. Nix für ungut.

Zum Thema: Wie ich schon geschrieben habe, muss die TE sich darüber klar werden, ob sie damit zurecht kommen kann. Ob er seinen Zeitplan ändern will, wird sie nur herausfinden, wenn sie mit ihm redet. Und wenn er es nicht ändern möchte, muss sie ihre Konsequenzen daraus ziehen. Manchmal passt man eben nicht zusammen, hat verschiedene Ziele und Vorstellungen vom Leben.

Natürlich...
...kommt es vor, dass der Schein trügt! Leider ist aber gerade der Schein das, was den Meisten am Wichtigsten zu sein scheint!

Ich glaube, ich stehe gerade etwas falsch da... Persönlich begegne ich neuen Leuten grundsätzlich komplett unvoreingenommen! Um das mal klarzustellen! Aber es gibt nun mal leider mehr als genug, wo sich o. g. Muster immer wieder bestätigen. Aber naja... egal jetzt!

Zum Thema:
Seh ich auch so!

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5. September 2012 um 16:07
In Antwort auf regenbogenponii

Weist du...
...was ich nicht leiden kann?

Menschen, die sich selbst für so unglaublich individuell & besonders halten, dass sie meinen, alle anderen Leute stecken in Schubladen, nur sie nicht.
Oder besser noch: Die meinen, andere Leute für ihr Handeln & Denken kritisieren zu können - besonders diejenigen, die ihre Zeit damit verbringen, die Welt ein wenig besser zu gestalten.

Vielleicht...
...stecke ich selbst auch in einer Schublade... Mit dem Unterschied, dass ich das nicht mit Absicht getan habe, um bloß schön konform zu sein und irgendeiner verblödeten Bewegung anzugehören! Ich nehme mir einfach mal heraus, zu behaupten, dass "meine" Schublade richtig schön überschaubar ist, was die Menge der Leute darin angeht. Auf der Schublade steht übrigens: "Schublade für Schubladenmenschenhasser". :-P

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5. September 2012 um 16:13
In Antwort auf shunya80


Das mit dem "wollen muss" ist so eine Sache. Jeder hat andere Vorstellungen von Beziehung. Tatsächlich ist es aber so, dass alles auf freiwilliger Basis geschieht. Tut es das nicht, wäre das eine ziemlich traurige Sache. Man sollte sich nicht verbiegen müssen. In einer reifen Beziehung spricht man darüber und kommt sich gegenseitig entgegen.

Wenn es denn so ist, kann ich gut nachvollziehen, dass man nach 3 Monaten Beziehung noch nicht alles anpassen will. Vor allem da auch noch Dritte involviert sind, schließlich ist er garantiert auch im Voraus eingeplant. Er hat von sich aus Verantwortung übernommen und steht dazu. Das spricht nur für ihn und aus meiner Sicht ist das ein toller Charakterzug, der leider nicht selbstverständlich ist.

Also...
...ich fänd es schon sehr bedenklich, wenn meine Partnerin keinerlei Anstalten machen würde, mich (öfter) sehen zu können, als am Wochenende. Das würde mir suggerieren, dass ich ihr nicht so wichtig bin wie z. B. das Leiten eines Erste Hilfe-Kurses. Aber so bin ich... Könnte eh nie was mit einer "Karriere-Geilen" (klingt jetzt abfälliger, als ich es meine) anfangen. Aber so hat jeder seine Vorstellung von einer Beziehung. Für manche ist das Wichtigste in einer Beziehung schließlich Freiheit! Heißt also: das Wichtigste sind für sie die Momente, in denen man keine führt...
(Und bevor jetzt wieder die Leute auf mir rumhacken: ja, Freiheit in einer Beziehung IST wichtig, aber längst nicht das Wichtigste! Aber viele nennen das immer als Erstes...)

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5. September 2012 um 16:42
In Antwort auf dai_12507219

Also...
...ich fänd es schon sehr bedenklich, wenn meine Partnerin keinerlei Anstalten machen würde, mich (öfter) sehen zu können, als am Wochenende. Das würde mir suggerieren, dass ich ihr nicht so wichtig bin wie z. B. das Leiten eines Erste Hilfe-Kurses. Aber so bin ich... Könnte eh nie was mit einer "Karriere-Geilen" (klingt jetzt abfälliger, als ich es meine) anfangen. Aber so hat jeder seine Vorstellung von einer Beziehung. Für manche ist das Wichtigste in einer Beziehung schließlich Freiheit! Heißt also: das Wichtigste sind für sie die Momente, in denen man keine führt...
(Und bevor jetzt wieder die Leute auf mir rumhacken: ja, Freiheit in einer Beziehung IST wichtig, aber längst nicht das Wichtigste! Aber viele nennen das immer als Erstes...)

Kann ich nachvollziehen
Das ist natürlich nicht für jeden was. Ganz verständlich. Nur hat es bestimmt auch öfter Grenzen beim "können" und nicht nur beim "wollen". Manche Menschen sind z.B. nach Arbeit entweder körperlich oder auch emotional ziemlich ausgelaugt und wollen ihre Ruhe. Wenn der Partner dann auch noch anfängt zu nörgeln, wird das öfter-sehen auch nicht unbedingt attraktiver.

Es ist immer auch ein zweischneidiges Schwert. Frau wünscht sich beispielsweise einen verantwortungsbewussten und engagierten Partner, beschwert sich aber dann, dass genau diese Charaktereigenschaften dazu führen, dass der Mann in seiner Freizeit viele Verpflichtungen übernimmt. Oder aber man hat eine Freundin, die sich weder in der Arbeit noch in der Freizeit großartig reinhängt, vielleicht auch keine Hobbies hat. Pluspunkt ist natürlich, dass sie viel Zeit für einen hat, aber mit der Zeit wird es vielleicht doch unangenehm, dass die Person im Grunde an nix interessiert ist und kein eigenes Leben führt. Und viel zum Reden hat man dann auch nicht mehr.

Man neigt immer dazu, etwas Positives zu wollen, aber dann mit den vielleicht doch nicht so positiven Begleiterscheinungen zu hadern. Ich glaube der Trick ist, den Partner als Ganzes anzunehmen und zusammen nach Lösungen zu suchen, mit denen beide zufrieden sind. Und wenn das nicht geht, bleibt einem immer noch der eigene Weg.

PS: Also ich werd nicht mehr auf Dir "rumhacken". Versprochen!

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5. September 2012 um 16:45


Da wiederspreche ich dir absolut nicht! Mir geht es gerade eher um das allgemeine Prinzip von "Zeit füreinander aufbringen".
Bin da wohl etwas zu sehr vom Ursprungsthema abgedriftet...

Dass er nicht "mal eben so alles umwerfen" kann, ist mir schon ganz klar! Was ich nur vermisse, ist der Wille. Soweit ich das gerade aus dem Thread entnehmen kann.

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5. September 2012 um 16:53
In Antwort auf shunya80

Kann ich nachvollziehen
Das ist natürlich nicht für jeden was. Ganz verständlich. Nur hat es bestimmt auch öfter Grenzen beim "können" und nicht nur beim "wollen". Manche Menschen sind z.B. nach Arbeit entweder körperlich oder auch emotional ziemlich ausgelaugt und wollen ihre Ruhe. Wenn der Partner dann auch noch anfängt zu nörgeln, wird das öfter-sehen auch nicht unbedingt attraktiver.

Es ist immer auch ein zweischneidiges Schwert. Frau wünscht sich beispielsweise einen verantwortungsbewussten und engagierten Partner, beschwert sich aber dann, dass genau diese Charaktereigenschaften dazu führen, dass der Mann in seiner Freizeit viele Verpflichtungen übernimmt. Oder aber man hat eine Freundin, die sich weder in der Arbeit noch in der Freizeit großartig reinhängt, vielleicht auch keine Hobbies hat. Pluspunkt ist natürlich, dass sie viel Zeit für einen hat, aber mit der Zeit wird es vielleicht doch unangenehm, dass die Person im Grunde an nix interessiert ist und kein eigenes Leben führt. Und viel zum Reden hat man dann auch nicht mehr.

Man neigt immer dazu, etwas Positives zu wollen, aber dann mit den vielleicht doch nicht so positiven Begleiterscheinungen zu hadern. Ich glaube der Trick ist, den Partner als Ganzes anzunehmen und zusammen nach Lösungen zu suchen, mit denen beide zufrieden sind. Und wenn das nicht geht, bleibt einem immer noch der eigene Weg.

PS: Also ich werd nicht mehr auf Dir "rumhacken". Versprochen!

So!
Jetzt haben wir es endlich geschafft, dass wir komplett auf einem Nenner angelangt sind!

Seht ihr, Leute?! So muss das in einem Diskussionsforum laufen!!! Diskutieren, reflektieren, erkennen, ein-/zugestehen, auf Nenner einigen! Und nicht: "Meinung A" + "Meinung B" = "Zoff" + "Hass-Threads"!

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5. September 2012 um 17:05
In Antwort auf dai_12507219

So!
Jetzt haben wir es endlich geschafft, dass wir komplett auf einem Nenner angelangt sind!

Seht ihr, Leute?! So muss das in einem Diskussionsforum laufen!!! Diskutieren, reflektieren, erkennen, ein-/zugestehen, auf Nenner einigen! Und nicht: "Meinung A" + "Meinung B" = "Zoff" + "Hass-Threads"!


Ja und dass das dann auch noch so einfach und elegant aussieht, muss man auch erstmal schaffen.

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5. September 2012 um 20:27
In Antwort auf shunya80


Ja und dass das dann auch noch so einfach und elegant aussieht, muss man auch erstmal schaffen.


Das war ein Meisterwerk der Kommunikation(sfähigkeit)!

Beim nächsten mal bauen wir noch den Ansatz des Konstruktivismus mit ein. Wobei das schwierig wird, wenn man sich nicht kennt.

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5. September 2012 um 20:53

Hmm...
...ja okay, das sind aber letztendlich auch nur Mutmaßungen. Er könnte es auch anders meinen: "du wirst dich schon dran gewöhnen".

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5. September 2012 um 21:33

Ein...
...Thread reicht niemals für ein stichfestes Urteil über die Situation einer/eines TEs.

Aber wem sag ich das?!

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5. September 2012 um 22:01

Wäre...
...mir jetzt so nicht aufgefallen.

Aber wennet so is, dann isset so!

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10. September 2012 um 13:57

Lieber Sonnenschein


Ich verstehe sehr gut, dass es dich traurig macht, dass dein Freund von heute auf morgen so wenig Zeit für dich hat, denn so hast du ihn ja nicht kennen gelernt.
Es verletzt dich, dass er seine Zeit freiwillig lieber bei seinem Ehrenamt verbringt, als mit dir, wo du doch am liebsten jede freie Minute mit ihm verbringen möchtest.
Dich scheint das wirklich schwer zu belasten und deshalb finde ich, solltest du ganz offen mit ihm darüber reden.
Wenn du allerdings willst, dass er dir zu Liebe auf sein Ehrenamt verzichtet, dann erwartest du tatsächlich zu viel von ihm. Wer freiwillig fast täglich sozial engagiert, der tut das nicht, weil es sich gut in seinem Lebenslauf macht. Ich denke viel eher, dass dein Freund sein Ehrenamt genau so sehr liebt, wie du ihn, um das mal überspitzt auszudrücken. Er scheint darin völligstens aufzugehen. Es macht ihn glücklich. Wenn du ihn nun vor die Wahl stellst und ihm sein "Baby" wegnehmen willst; glaubst du wirklich, dass die Wahl dann zu deinen Gunsten ausfallen wird, wo ihr euch doch erst seit drei Monaten kennt?
Außerdem scheint er bemüht darum mehr Zeit mit dir verbringen zu können und eine Lösung für euer Zeitproblem zu finden. Warum sollte er dich sonst in seine Tätigkeit integrieren und dich einladen dort mitzumachen. Vielleicht hofft er ja, dass du auch auf den Ehrenamtlichen "Geschmack" kommst.

Die Frage, die du dir stellen solltest ist, ob du bereit bist diesen Weg mit ihm gemeinsam zu gehen, ihm da entgegen zu kommen. Du könntest dir auch ein eigenes Hobby suchen. Wichtiger als viel Zeit miteinander zu verbringen ist doch eh, dass man die Zeit, die man miteinander verbringt sinnvoll nutzt.

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10. Dezember 2012 um 9:56

Da bin ich nochmal
So wir haben es jetzt fast sechs Monate geschafft und ich hab gelernt mich der Situation zu arrangieren und mein Freund hat auch versucht sich mehr Zeit zu nehmen. Nach einem langen Gespräch über unsere Erwartungen in der Beziehung, haben wir es geschafft, dass wir uns zweimal die Woche sehen und auch mindestens einen Tag am We. Also eigentlich alles super...
Wenn mich in letzter Zeit nicht das Gefühl beschleichen würde, dass er nicht mehr so viel Interesse an mir hat und sich mehr und mehr von mir distanziert.
Also es fing am letzten WE an, wir waren freitags zu einer Wohnungseinweihung bei meinen Freunden eingeladen, urplötzlich wollte er dann nicht mehr mit, da er noch so viel zu tun hatte. Letztendlich ist er dann doch mitgekommen, wir sind zwei Stunden geblieben und dann hab ich ihm noch bis zwei Uhr nachts bei seiner Arbeit geholfen, damit wir dann am Sonntag Zeit für uns haben...
Sonntag waren wir dann erst zusammen mit meiner Familie frühstücken und anschließeen wollten wir uns dann zu zweit einen schönen Tag machen. Aber er hat mich dann nur nach dem Frühstück nach Hause gebracht, weil er mal wieder so viel zu tun hatte.
Am Dienstag dann das gleiche Spiel, wir waren mit Freunden essen, er bringt mich nach Hause und fährt weg. Donnerstag wars ähnlich. Das ganze We haben wir uns auch nicht gesehen und nur einmal ganz kurz telefoniert - erst musste er arbeiten, dann war er krank.
Ich hab dann mal zwischendurch ne Sms geschrieben- keine Antwort
Gestern Abend hab ich versucht anzurufen - er geht nicht ran.

Ich weiß jetzt nicht weiter, normalerweise verhält er sich nicht so.
Habt ihr einen Rat wie ich mich verhalten soll???
Ich habe jetzt beschlossen, einfach abzuwarten bis er sich meldet...

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