Forum / Liebe & Beziehung

Erwachsener Sohn meines Partners wohnt bei ihm

22. Februar um 11:57 Letzte Antwort: 23. Februar um 10:19

Hallo,
ich bin mit meinem Partner (wir sind beide 58) nun seit 1.5 Jahren zusammen. Ich lebe in einer Eigentumswohnung ein wenig außerhalb, er in seinem Haus direkt in der Stadt (in der ich auch arbeite). Gerne würden wir nun in absehbarer Zeit mit ihm zusammenziehen wofür sich am ehesten sein Haus anbieten würde, denn erstens ist meine Wohnung sehr kelin, liegt außerhalb und er sagt, er könne sich von seinem Haus nur schwer trennen. Ich hingegen würde meine Wohnung dann wohl vermieten.
Nun ist es aber so, dass sein 24jähriger Sohn bei ihm lebt und auch nicht vorhat, dies zu ändern. Er hat seine Ausbildung bereits abgeschlossen und verdient sein eigenes Geld, ist aber ansonsten sehr unselbständig und bequem und hat nciht so wirklich ein eigenes Leben.  Mein Partner macht alles und alles dreht sich um die Eckdaten, die durch den Sohn vorgegeben werden. Mein Partner findet das okay, verwöhnt ihn ziemlich und möchte ihm auch nicht nahelegen, auszuziehen.
Um es vorweg zu nehmen: ich mag den jungen Mann, er ist freundlich und ruhig. Nur möchte ich, nachdem ich meine eigenen 2 Söhne großgezogen und erfolgreich in die Welt "entlassen" habe, nicht in eine solche Patchwork-Situation mit einem Erwachsenen ziehen. Und schon gar nicht, soange es sich wie eine Eltern-Kind Situation anfühlt....die "Eltern" kochen, das "Kind" kommt zum Essen, so nach dem Motto.

Andererseits bin ich auch jemand, für den es wichtig ist, mit dem Partner zusammen zu wohnen. Ich brauche das und kann mir diese Hin- und Her Pendelei nicht dauerhaft vorstellen. Mein Partner versteht nicht, dass ich nicht zu ihm ziehen möchte, wenn sein Sohn bei ihm wohnt.

War hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation? Reagiere ich über? Bin ich zu egoistisch?
 

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22. Februar um 12:01
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Hallo,
ich bin mit meinem Partner (wir sind beide 58) nun seit 1.5 Jahren zusammen. Ich lebe in einer Eigentumswohnung ein wenig außerhalb, er in seinem Haus direkt in der Stadt (in der ich auch arbeite). Gerne würden wir nun in absehbarer Zeit mit ihm zusammenziehen wofür sich am ehesten sein Haus anbieten würde, denn erstens ist meine Wohnung sehr kelin, liegt außerhalb und er sagt, er könne sich von seinem Haus nur schwer trennen. Ich hingegen würde meine Wohnung dann wohl vermieten.
Nun ist es aber so, dass sein 24jähriger Sohn bei ihm lebt und auch nicht vorhat, dies zu ändern. Er hat seine Ausbildung bereits abgeschlossen und verdient sein eigenes Geld, ist aber ansonsten sehr unselbständig und bequem und hat nciht so wirklich ein eigenes Leben.  Mein Partner macht alles und alles dreht sich um die Eckdaten, die durch den Sohn vorgegeben werden. Mein Partner findet das okay, verwöhnt ihn ziemlich und möchte ihm auch nicht nahelegen, auszuziehen.
Um es vorweg zu nehmen: ich mag den jungen Mann, er ist freundlich und ruhig. Nur möchte ich, nachdem ich meine eigenen 2 Söhne großgezogen und erfolgreich in die Welt "entlassen" habe, nicht in eine solche Patchwork-Situation mit einem Erwachsenen ziehen. Und schon gar nicht, soange es sich wie eine Eltern-Kind Situation anfühlt....die "Eltern" kochen, das "Kind" kommt zum Essen, so nach dem Motto.

Andererseits bin ich auch jemand, für den es wichtig ist, mit dem Partner zusammen zu wohnen. Ich brauche das und kann mir diese Hin- und Her Pendelei nicht dauerhaft vorstellen. Mein Partner versteht nicht, dass ich nicht zu ihm ziehen möchte, wenn sein Sohn bei ihm wohnt.

War hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation? Reagiere ich über? Bin ich zu egoistisch?
 

Dann bleibt nur eines für dich: du bleibst bei dir wohnen. Die beiden jungs führen ein geregeltes Leben und kommen gut klar. Keiner möchte was ändern. Es wird ansonsten nur Ärger geben. Arrangiere dich oder lass es bleiben 

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22. Februar um 12:01
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Hallo,
ich bin mit meinem Partner (wir sind beide 58) nun seit 1.5 Jahren zusammen. Ich lebe in einer Eigentumswohnung ein wenig außerhalb, er in seinem Haus direkt in der Stadt (in der ich auch arbeite). Gerne würden wir nun in absehbarer Zeit mit ihm zusammenziehen wofür sich am ehesten sein Haus anbieten würde, denn erstens ist meine Wohnung sehr kelin, liegt außerhalb und er sagt, er könne sich von seinem Haus nur schwer trennen. Ich hingegen würde meine Wohnung dann wohl vermieten.
Nun ist es aber so, dass sein 24jähriger Sohn bei ihm lebt und auch nicht vorhat, dies zu ändern. Er hat seine Ausbildung bereits abgeschlossen und verdient sein eigenes Geld, ist aber ansonsten sehr unselbständig und bequem und hat nciht so wirklich ein eigenes Leben.  Mein Partner macht alles und alles dreht sich um die Eckdaten, die durch den Sohn vorgegeben werden. Mein Partner findet das okay, verwöhnt ihn ziemlich und möchte ihm auch nicht nahelegen, auszuziehen.
Um es vorweg zu nehmen: ich mag den jungen Mann, er ist freundlich und ruhig. Nur möchte ich, nachdem ich meine eigenen 2 Söhne großgezogen und erfolgreich in die Welt "entlassen" habe, nicht in eine solche Patchwork-Situation mit einem Erwachsenen ziehen. Und schon gar nicht, soange es sich wie eine Eltern-Kind Situation anfühlt....die "Eltern" kochen, das "Kind" kommt zum Essen, so nach dem Motto.

Andererseits bin ich auch jemand, für den es wichtig ist, mit dem Partner zusammen zu wohnen. Ich brauche das und kann mir diese Hin- und Her Pendelei nicht dauerhaft vorstellen. Mein Partner versteht nicht, dass ich nicht zu ihm ziehen möchte, wenn sein Sohn bei ihm wohnt.

War hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation? Reagiere ich über? Bin ich zu egoistisch?
 

Dann bleibt nur eines für dich: du bleibst bei dir wohnen. Die beiden jungs führen ein geregeltes Leben und kommen gut klar. Keiner möchte was ändern. Es wird ansonsten nur Ärger geben. Arrangiere dich oder lass es bleiben 

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22. Februar um 14:10
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Dann bleibt nur eines für dich: du bleibst bei dir wohnen. Die beiden jungs führen ein geregeltes Leben und kommen gut klar. Keiner möchte was ändern. Es wird ansonsten nur Ärger geben. Arrangiere dich oder lass es bleiben 

Ja, nur ist das nicht das, was ich mir wünsche. Und mein Partner möchte es auch anders, lässt sich aber von seinem Sohn seine Wohnsituation vordiktieren.
Lieber wäre ihm der Auszug des Sohnes auch nur fürchtet er, ihn gegen sich aufzubringen wenn er es ihm nahe legt.
So hat nur der SOhn das, was er will. Irgendwie schräg.

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22. Februar um 15:46
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ich bin mit meinem Partner (wir sind beide 58) nun seit 1.5 Jahren zusammen. Ich lebe in einer Eigentumswohnung ein wenig außerhalb, er in seinem Haus direkt in der Stadt (in der ich auch arbeite). Gerne würden wir nun in absehbarer Zeit mit ihm zusammenziehen wofür sich am ehesten sein Haus anbieten würde, denn erstens ist meine Wohnung sehr kelin, liegt außerhalb und er sagt, er könne sich von seinem Haus nur schwer trennen. Ich hingegen würde meine Wohnung dann wohl vermieten.
Nun ist es aber so, dass sein 24jähriger Sohn bei ihm lebt und auch nicht vorhat, dies zu ändern. Er hat seine Ausbildung bereits abgeschlossen und verdient sein eigenes Geld, ist aber ansonsten sehr unselbständig und bequem und hat nciht so wirklich ein eigenes Leben.  Mein Partner macht alles und alles dreht sich um die Eckdaten, die durch den Sohn vorgegeben werden. Mein Partner findet das okay, verwöhnt ihn ziemlich und möchte ihm auch nicht nahelegen, auszuziehen.
Um es vorweg zu nehmen: ich mag den jungen Mann, er ist freundlich und ruhig. Nur möchte ich, nachdem ich meine eigenen 2 Söhne großgezogen und erfolgreich in die Welt "entlassen" habe, nicht in eine solche Patchwork-Situation mit einem Erwachsenen ziehen. Und schon gar nicht, soange es sich wie eine Eltern-Kind Situation anfühlt....die "Eltern" kochen, das "Kind" kommt zum Essen, so nach dem Motto.

Andererseits bin ich auch jemand, für den es wichtig ist, mit dem Partner zusammen zu wohnen. Ich brauche das und kann mir diese Hin- und Her Pendelei nicht dauerhaft vorstellen. Mein Partner versteht nicht, dass ich nicht zu ihm ziehen möchte, wenn sein Sohn bei ihm wohnt.

War hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation? Reagiere ich über? Bin ich zu egoistisch?
 

Glaubst du das wirklich? Also bitte! Welcher erwachsene gestandene Mann, lässt sich von seinem Sohn 'vordiktieren' wie er zu wohnen und zu leben hat? Das glaubst du doch nicht wirklich oder? 

deinem Freund gefällt es so und daher ändert er nichts. Bitte nicht den Sohn zum Buhmann machen. 

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22. Februar um 15:46
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Hallo,
ich bin mit meinem Partner (wir sind beide 58) nun seit 1.5 Jahren zusammen. Ich lebe in einer Eigentumswohnung ein wenig außerhalb, er in seinem Haus direkt in der Stadt (in der ich auch arbeite). Gerne würden wir nun in absehbarer Zeit mit ihm zusammenziehen wofür sich am ehesten sein Haus anbieten würde, denn erstens ist meine Wohnung sehr kelin, liegt außerhalb und er sagt, er könne sich von seinem Haus nur schwer trennen. Ich hingegen würde meine Wohnung dann wohl vermieten.
Nun ist es aber so, dass sein 24jähriger Sohn bei ihm lebt und auch nicht vorhat, dies zu ändern. Er hat seine Ausbildung bereits abgeschlossen und verdient sein eigenes Geld, ist aber ansonsten sehr unselbständig und bequem und hat nciht so wirklich ein eigenes Leben.  Mein Partner macht alles und alles dreht sich um die Eckdaten, die durch den Sohn vorgegeben werden. Mein Partner findet das okay, verwöhnt ihn ziemlich und möchte ihm auch nicht nahelegen, auszuziehen.
Um es vorweg zu nehmen: ich mag den jungen Mann, er ist freundlich und ruhig. Nur möchte ich, nachdem ich meine eigenen 2 Söhne großgezogen und erfolgreich in die Welt "entlassen" habe, nicht in eine solche Patchwork-Situation mit einem Erwachsenen ziehen. Und schon gar nicht, soange es sich wie eine Eltern-Kind Situation anfühlt....die "Eltern" kochen, das "Kind" kommt zum Essen, so nach dem Motto.

Andererseits bin ich auch jemand, für den es wichtig ist, mit dem Partner zusammen zu wohnen. Ich brauche das und kann mir diese Hin- und Her Pendelei nicht dauerhaft vorstellen. Mein Partner versteht nicht, dass ich nicht zu ihm ziehen möchte, wenn sein Sohn bei ihm wohnt.

War hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation? Reagiere ich über? Bin ich zu egoistisch?
 

Glaubst du das wirklich? Also bitte! Welcher erwachsene gestandene Mann, lässt sich von seinem Sohn 'vordiktieren' wie er zu wohnen und zu leben hat? Das glaubst du doch nicht wirklich oder? 

deinem Freund gefällt es so und daher ändert er nichts. Bitte nicht den Sohn zum Buhmann machen. 

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22. Februar um 16:03
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Glaubst du das wirklich? Also bitte! Welcher erwachsene gestandene Mann, lässt sich von seinem Sohn 'vordiktieren' wie er zu wohnen und zu leben hat? Das glaubst du doch nicht wirklich oder? 

deinem Freund gefällt es so und daher ändert er nichts. Bitte nicht den Sohn zum Buhmann machen. 

Ich habe ja mit meinem Partner darüber gesprochen. Er hat Angst, dass sich der Sohn von ihm abwendet oder zumindest enttäuscht von ihm als Vater ist.
Er wünscht sich, dass sein Sohn endlich Eigenverantwortung für sein Leben übernimmt und sich auf eigene Füße stellt. Definitiv. Er mag nur den Schritt nicht gehen, dem Sohn das nahezulegen da ihm das wie ein Rauswurf vorkäme. So hat er es jedenfalls gesagt.

Ich mache den Sohn nicht zum Buhmann. Ich sehe und höre nur das, was dort kommuniziert wird. Und das ist von Seiten des Sohnes: ich hab hier doch alles was ich brauche und spare Geld.
Und mein Partner unterstützt diese Einstellung. Das sind Fakten aus unseren Gesprächen und kein jemandem zum Bösewicht machen.
Und ich überlege nun, wie ich damit umgehe. Trotzdem dorthin ziehen? Weiterhin eine Beziehung in getrennten Bereichen führen?

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22. Februar um 21:59
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ich bin mit meinem Partner (wir sind beide 58) nun seit 1.5 Jahren zusammen. Ich lebe in einer Eigentumswohnung ein wenig außerhalb, er in seinem Haus direkt in der Stadt (in der ich auch arbeite). Gerne würden wir nun in absehbarer Zeit mit ihm zusammenziehen wofür sich am ehesten sein Haus anbieten würde, denn erstens ist meine Wohnung sehr kelin, liegt außerhalb und er sagt, er könne sich von seinem Haus nur schwer trennen. Ich hingegen würde meine Wohnung dann wohl vermieten.
Nun ist es aber so, dass sein 24jähriger Sohn bei ihm lebt und auch nicht vorhat, dies zu ändern. Er hat seine Ausbildung bereits abgeschlossen und verdient sein eigenes Geld, ist aber ansonsten sehr unselbständig und bequem und hat nciht so wirklich ein eigenes Leben.  Mein Partner macht alles und alles dreht sich um die Eckdaten, die durch den Sohn vorgegeben werden. Mein Partner findet das okay, verwöhnt ihn ziemlich und möchte ihm auch nicht nahelegen, auszuziehen.
Um es vorweg zu nehmen: ich mag den jungen Mann, er ist freundlich und ruhig. Nur möchte ich, nachdem ich meine eigenen 2 Söhne großgezogen und erfolgreich in die Welt "entlassen" habe, nicht in eine solche Patchwork-Situation mit einem Erwachsenen ziehen. Und schon gar nicht, soange es sich wie eine Eltern-Kind Situation anfühlt....die "Eltern" kochen, das "Kind" kommt zum Essen, so nach dem Motto.

Andererseits bin ich auch jemand, für den es wichtig ist, mit dem Partner zusammen zu wohnen. Ich brauche das und kann mir diese Hin- und Her Pendelei nicht dauerhaft vorstellen. Mein Partner versteht nicht, dass ich nicht zu ihm ziehen möchte, wenn sein Sohn bei ihm wohnt.

War hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation? Reagiere ich über? Bin ich zu egoistisch?
 

Das ist das zu Hause von dem jährigen. Er hat jegliches Recht dort so lange zu Wohnen wie er möchte! Wie kommst du als fremde Frau dazu ihn aus seinem zu Hause raus ekeln zu wollen? Wenn du näher bei deinem Freund wohnen willst, besorg dir doch eine Wohnung in der Stadt!

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22. Februar um 23:20
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Ja, nur ist das nicht das, was ich mir wünsche. Und mein Partner möchte es auch anders, lässt sich aber von seinem Sohn seine Wohnsituation vordiktieren.
Lieber wäre ihm der Auszug des Sohnes auch nur fürchtet er, ihn gegen sich aufzubringen wenn er es ihm nahe legt.
So hat nur der SOhn das, was er will. Irgendwie schräg.

Das muss dein Partner alleine lösen. Halte dich da raus, das geht dich nichts an.
Wenn sich dein Partner bei dir beschwert, dass sein Sohn nicht ausziehen will, sag ihm, dass er das dem Sohn erzählen soll und nicht dir. 

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22. Februar um 23:21
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Ich habe ja mit meinem Partner darüber gesprochen. Er hat Angst, dass sich der Sohn von ihm abwendet oder zumindest enttäuscht von ihm als Vater ist.
Er wünscht sich, dass sein Sohn endlich Eigenverantwortung für sein Leben übernimmt und sich auf eigene Füße stellt. Definitiv. Er mag nur den Schritt nicht gehen, dem Sohn das nahezulegen da ihm das wie ein Rauswurf vorkäme. So hat er es jedenfalls gesagt.

Ich mache den Sohn nicht zum Buhmann. Ich sehe und höre nur das, was dort kommuniziert wird. Und das ist von Seiten des Sohnes: ich hab hier doch alles was ich brauche und spare Geld.
Und mein Partner unterstützt diese Einstellung. Das sind Fakten aus unseren Gesprächen und kein jemandem zum Bösewicht machen.
Und ich überlege nun, wie ich damit umgehe. Trotzdem dorthin ziehen? Weiterhin eine Beziehung in getrennten Bereichen führen?

Ich würde an deiner Stelle nicht dorthin ziehen.

Sag doch deinem Partner, dass er zu dir ziehen soll. Dann wohnt ihr auch zusammen und der Sohn kann in der alten Wohnung bleiben. 

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23. Februar um 0:51
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Hallo,
ich bin mit meinem Partner (wir sind beide 58) nun seit 1.5 Jahren zusammen. Ich lebe in einer Eigentumswohnung ein wenig außerhalb, er in seinem Haus direkt in der Stadt (in der ich auch arbeite). Gerne würden wir nun in absehbarer Zeit mit ihm zusammenziehen wofür sich am ehesten sein Haus anbieten würde, denn erstens ist meine Wohnung sehr kelin, liegt außerhalb und er sagt, er könne sich von seinem Haus nur schwer trennen. Ich hingegen würde meine Wohnung dann wohl vermieten.
Nun ist es aber so, dass sein 24jähriger Sohn bei ihm lebt und auch nicht vorhat, dies zu ändern. Er hat seine Ausbildung bereits abgeschlossen und verdient sein eigenes Geld, ist aber ansonsten sehr unselbständig und bequem und hat nciht so wirklich ein eigenes Leben.  Mein Partner macht alles und alles dreht sich um die Eckdaten, die durch den Sohn vorgegeben werden. Mein Partner findet das okay, verwöhnt ihn ziemlich und möchte ihm auch nicht nahelegen, auszuziehen.
Um es vorweg zu nehmen: ich mag den jungen Mann, er ist freundlich und ruhig. Nur möchte ich, nachdem ich meine eigenen 2 Söhne großgezogen und erfolgreich in die Welt "entlassen" habe, nicht in eine solche Patchwork-Situation mit einem Erwachsenen ziehen. Und schon gar nicht, soange es sich wie eine Eltern-Kind Situation anfühlt....die "Eltern" kochen, das "Kind" kommt zum Essen, so nach dem Motto.

Andererseits bin ich auch jemand, für den es wichtig ist, mit dem Partner zusammen zu wohnen. Ich brauche das und kann mir diese Hin- und Her Pendelei nicht dauerhaft vorstellen. Mein Partner versteht nicht, dass ich nicht zu ihm ziehen möchte, wenn sein Sohn bei ihm wohnt.

War hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation? Reagiere ich über? Bin ich zu egoistisch?
 

Wenn er generell dort wohnen möchte finde ich das nicht ganz so schlimm, hab ich auch einige Zeit bei meinen Eltern gemacht. Allerdings hat es eher WG Charakter gehabt und ich habe Miete gezahlt, ebenfalls gekocht, gewaschen, geputzt, eingekauft, die Tiere versorgt - ALLES was halt so anstand. Wir hatten eine Gemeinsame Kasse für Essen.

Das würde ich bei einem Mann mit 24 schon auch erwarten. Durchgängig hinterher putzen und ihn täglich bekochen + Den Tagesplan auf ihn abstimmen muss da echt nicht mehr sein.


 

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23. Februar um 4:49
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Hallo,
ich bin mit meinem Partner (wir sind beide 58) nun seit 1.5 Jahren zusammen. Ich lebe in einer Eigentumswohnung ein wenig außerhalb, er in seinem Haus direkt in der Stadt (in der ich auch arbeite). Gerne würden wir nun in absehbarer Zeit mit ihm zusammenziehen wofür sich am ehesten sein Haus anbieten würde, denn erstens ist meine Wohnung sehr kelin, liegt außerhalb und er sagt, er könne sich von seinem Haus nur schwer trennen. Ich hingegen würde meine Wohnung dann wohl vermieten.
Nun ist es aber so, dass sein 24jähriger Sohn bei ihm lebt und auch nicht vorhat, dies zu ändern. Er hat seine Ausbildung bereits abgeschlossen und verdient sein eigenes Geld, ist aber ansonsten sehr unselbständig und bequem und hat nciht so wirklich ein eigenes Leben.  Mein Partner macht alles und alles dreht sich um die Eckdaten, die durch den Sohn vorgegeben werden. Mein Partner findet das okay, verwöhnt ihn ziemlich und möchte ihm auch nicht nahelegen, auszuziehen.
Um es vorweg zu nehmen: ich mag den jungen Mann, er ist freundlich und ruhig. Nur möchte ich, nachdem ich meine eigenen 2 Söhne großgezogen und erfolgreich in die Welt "entlassen" habe, nicht in eine solche Patchwork-Situation mit einem Erwachsenen ziehen. Und schon gar nicht, soange es sich wie eine Eltern-Kind Situation anfühlt....die "Eltern" kochen, das "Kind" kommt zum Essen, so nach dem Motto.

Andererseits bin ich auch jemand, für den es wichtig ist, mit dem Partner zusammen zu wohnen. Ich brauche das und kann mir diese Hin- und Her Pendelei nicht dauerhaft vorstellen. Mein Partner versteht nicht, dass ich nicht zu ihm ziehen möchte, wenn sein Sohn bei ihm wohnt.

War hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation? Reagiere ich über? Bin ich zu egoistisch?
 

Misch Dich nicht ein bei den beiden!
akzeptiere es, oder gehe Deine eigenen Wege!

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23. Februar um 5:43

Warum hast du eine kleine Eigentumswohnung, wenn du 
grundsätzlich ein gemeinsames Nest willst ? Ich habe lange mit meinen Söhnen gelebt, ging nicht anders. Mein Jüngster lebt noch bei mir, aus wirtschaftlichen Gründen. 
Aber eine Mutti die mit ins Nest möchte, wäre eh nichts für mich, im unserem Alter soll jeder seine Selbständigkeit behalten. Und wenn man in der Nähe wohnt wo ist das Problem beim pendeln. Ich finde es schön mal den Standort zu wechseln. 

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23. Februar um 7:35

Ich wundere mich doch sehr über gewisse Antworten und den groben Ton gegenüber der TE! 

Der Wunsch zusammenzuziehen besteht von beiden Seiten! 

@TE: Ich bin wenig jünger wie du. Für mich wäre ein Zusammenziehen mit Partner und seinem Sohn auch kein Thema. Zu viel Konfliktpotential! Geschweige denn die mir fehlende Privatsphäre.

Dein Partner muss schon von sich aus etwas an der Situation ändern wollen. Mehr als ihm deinen Standpunkt klar machen kannst du leider nicht.

Und nein, ich finde deine Denkweise nicht egoistisch!

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23. Februar um 10:16
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Ja, nur ist das nicht das, was ich mir wünsche. Und mein Partner möchte es auch anders, lässt sich aber von seinem Sohn seine Wohnsituation vordiktieren.
Lieber wäre ihm der Auszug des Sohnes auch nur fürchtet er, ihn gegen sich aufzubringen wenn er es ihm nahe legt.
So hat nur der SOhn das, was er will. Irgendwie schräg.

Aber das ist doch keine gute Vater-Sohn-Beziehung, wenn er hüpft wie ein Häschen und nicht einmal sagen darf, dass es an der Zeit wird selbstständig zu werden. Er ist 24, keine 17.
Der junge Herr wurde wohl zu viel verwöhnt und wird erst sein Nest verlassen, wenn er eine Partnerin hat.

Einen richtigen Rat habe ich da auch nicht, wenn du es schon angesprochen hast, dann bleibt dir nur abzuwarten, bis er irgendwann auszieht, oder dort einzuziehen (was ich nicht un würde) und es zu akzeptieren.

Egoistisch finde ich da eher das Verhalten des Sohnes. Papa hat irgendwann auch wieder das Recht auf ein "eigenes" Leben. Aber ich an deiner Stelle würde da auch nicht drängen. Das bringt nur Unruhe rein.

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23. Februar um 10:19

Auf der einen Seite steht die Bequemlichkeit des Sohnes und auf der anderen die Konfliktunfähigkeit des Vaters. Bist Du denn sicher, dass Du mit den Eigenschaften Deines Partners grundsätzlich klarkommst. Denn normalerweise wirken sich so Eigenschaften letztlich in alle Richtungen aus.
Wie wäre es denn mit einer pragmatischen Lösung: Wenn es die Platzverhältnisse in dem Haus zulassen dass Ihr dort erstmal! zu dritt wohnen könntet ziehst Du dort "zur Probe" ein, vermietest Deine Wohung erstmal nicht und wenn Du merkst, das klappt einfach nicht gehst Du zurück.
Für Deinen Partner, irgendwann schubsen Vogeleltern ihre erwachsenen Kinder aus dem Nest wenn sie den Absprung selbst nicht finden. Wenn deren Bindung auf einer Schmaro... äh Versorgerkonstellation basiert dann wäre das eine schwache Basis

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