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Erste gemeinsame Wohnung - Seine Familie ist dagegen

10. November 2014 um 11:54

Hallo liebes GoFem-Forum

Mein Freund (23) und ich (24) möchten gerne zusammen in unsere erste gemeinsame Wohnung ziehen. Wir beide wohnen gerade allerdings noch zuhause.

Wir waren schon auf mehreren Besichtigungen und haben jetzt unsere Traumwohnung gefunden - die mündliche Zusage haben wir dafür auch schon.

Mein Freund ist Student und in einem halben Jahr (wenn wir zusammen gezogen sind) fertig. Ich bin festangestellte Vollverdienerin.

Seit Monaten erzählen wir bei unseren Eltern was wir vorhaben und dass wir zusammen ziehen möchten. Meine Eltern sehen das auch völlig entspannt - seine hingegen nicht. Gestern hab es eine große Diskussion.

Bei ihm zuhause wird das Thema "Ausziehen" meistens totgeschwiegen, daher war meine Idee, einfach nochmal davon zu erzählen, wenn ich auch mal dabei bin - dann könnten mich seine Eltern auch nach meiner Meinung fragen. Gesagt, getan. Leider war das keine so gute Idee. Seine Eltern sind gar nicht begeistert von dem Zeitpunkt, da er noch seinen Bachelor schreiben muss (jedoch erst im März/ April 2015 - wir möchten im Februar ausziehen). Das Argument verstehe ich ja noch, allerdings haben wir eine genaue Excel-Tabelle gemacht wie es finanziell aussehen würde. Das würde wunderbar klappen und mein Freund arbeitet nebenher auch noch.

Ein anderes Argument der Eltern ist, dass der Ort (in demselben Ort wohne ich gerade schon) wo die Wohnung wäre, es keinen S-Bahnanschluss gibt. Wer hat das heutzutage alles schon?! S-Bahnanschluss mitzuzahlen in der Miete ist einfach zu teuer für uns. Sie meinte, auch eine Dachgeschosswohnung (welche diese jetzt wäre), ist nicht gut (auch wenn wir gar keine abgeschrägten Fenster haben). Sie finden den Ort, in dem ich lebe, ein Kaff und was passieren würde, wenn mal ein Auto kaputt wäre (ich habe immer noch meins dann). Mir kommt es so vor, als ob sie Angst davor haben, ihren ersten Sohn gehen zu lassen und ihn sein eigenes Leben leben zu lassen. Als ob sie Angst haben, dass ich ihnen ihren Sohn wegnehme und er dann sozusagen noch in mein "Kaff" zieht. Allerdings haben wir gerade wirklich eine top Wohnung, die wir so nicht mehr bekommen würden (unter der Hand).

Was meint ihr? Seine Eltern haben gar nicht unseren nächsten Plane angehört. Für sie stand einfach fest "der Zeitpunkt ist nicht ideal". Allerdings möchte ich auch nicht nochmal ein Jahr warten mit dem ausziehen (für mich persönlich) und auch hier wäre er dann erst wieder in der Probezeit bei seinem Arbeitgeber, wenn er nach dem Bachelor wo anfängt.

Was meint ihr? Mir ist schon ganz schlecht deswegen und ich verzweifel wirklich. Das ist so schlimm, wenn seine Eltern ihn da so verletzten oder einen Strich durch die Rechnung machen - man keine Unterstützung von zuhause erhält.

Wie seht ihr das?

Vielen Dank schon einmal vorab und liebe Grüße

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10. November 2014 um 16:06


Er ist 23 und sollte in der Lage sein, seinen Eltern zu sagen dass er auszieht und es dann auch tun. Schafft er das nicht und lässt sich da reinquatschen ist er nichts weiter als ein Muttersöhnchen der sich wahrscheinlich nicht mehr ändern wird, was das angeht...

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11. November 2014 um 8:03

Naja,
er ist 23, da sollte er SEIN Leben leben und EIGENE Entscheidungen treffen, er ist alt genug......

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11. November 2014 um 13:13

Ihr seid erwachsen
Und ihr müsst euch - beide - mal dringend von eurem Elternhaus lösen!

Das, was eure Eltern sagen, sind typische Einwände. Eltern sehen überall einen Haken.

Und es ist auch völliger Blödsinn, dass man sich in einer gemeinsamen Wohnung ablenken würde. Dieses ewige Hin- & Hergefahre lenkt viel mehr ab!

Tut einfach das, ihr wollt, und hört nicht auf eure Eltern.
Die Finanzierung kriegt ihr ja alleine hin, insofern gibt es nichts, was euch von den Eltern abhängig macht.

Mein Mann hat übrigens noch nie Unterstützung von seinen Eltern erhalten, weder finanziell noch emotional, und auch meine Eltern haben mir schon viele sinnlose Ratschläge gegeben.
Versteif Dich da auf nix.

Eltern müssen auch erstmal kapieren, dass die Kinder nun erwachsen sind, dass sie nicht mehr zu glucken brauchen.
Und manchmal bedarf das eben auch härteren Schritten.

Sprich, eure Eltern sollten jetzt einfach gegen eine Wand reden. Ihr mietet die Wohnung, packt eure Sachen und zieht ein. Erwartet keinerlei Hilfe von euren Eltern dabei (Umzug, Renovieren).
Das wird sie verletzen, ja, aber die größere Verletzung ist es, dass sie euch nicht als Pärchen agieren lassen. Das heißt, dass sie eure Beziehung nicht ernstnehmen/respektieren.

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11. November 2014 um 15:20

Was soll das sein?
Pseudo-Emanzipation oder irgendetwas in der Art?
Bloß nicht zusammen ziehen, böse böse Sache, von euch überhaupt nicht durchdacht und überhaupt mit nahezu Mitte zwanzig seid ihr viel zu jung und solltet dringend daheim bei Mami wohnen bleiben, weil es könnten sich ja noch Umstände ändern und dann müsstet ihr wieder umziehen etc, etc. bla bla...

Umstände werden sich immer wieder ändern. Vielleicht bleiben sie zusammen, vielleicht trennen sie sich. Vielleicht bekommt er oder sie nächste Woche, nächsten Monat oder nächstes Jahr das ultimative Jobangebot und dann würden sie wieder umziehen müssen... Wenn jeder so denken würde, würden alle noch bei Mami zu hause wohnen bis sie 40 sind!

Irgendwann ist mal der Zeitpunkt das Nest zu verlassen und auf eigenen Beinen zu stehen und mit Mitte Zwanzig wird es dafür so langsam mal Zeit. Meine Meinung. Ausreden warum es gerade nicht geht,kann man immer finden.
Viel wichtiger aber ist es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, auf eigenen Beinen zu stehen und lernen alleine klar zu kommen....

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11. November 2014 um 15:32


Ich kann einerseits die zweifel seiner Eltern verstehen.

Es ist ein anderes Dorf (wie weit ist es den von den Eltern entfernt) und sie sind wahrscheinlich diejenigen die ihn auch finanziell unterstützen damit er sich das Studium leisten kann, den ein Nebenjob alleine wird wohl nicht reichen.

Soll heißen sie haben ihn jetzt jahrelang finanziell unterstützt um ihm ein gutes Leben zu ermöglichen, da versteh ich schon das sie sich wünschen würden, dass er das Studium zuerst abschließt. Auch damit das er sich alle Türen offen hält nach dem Studium, um ohne an eine Wohnung gebunden zu sein, einen Job suchen kann.
Auch mit einem Studium liegen die Jobs nicht auf der Straße schon gar nicht die bei denen man Karriere mäßig voran kommt. Oder hat er schon einen Job in Aussicht, oder gibt es in diesem Dorf oder in der näheren Umgebung überhaupt Möglichkeiten etwas zu finden?

Versteh mich nicht falsch ich kann absolut nachvollziehen das die Vorstellung jetzt noch über ein halbes Jahr nicht zusammen ziehen zu können schwer an dir nagt, aber manchmal lohnt es sich zu warten.

Dennoch viel Erfolg.




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11. November 2014 um 17:51
In Antwort auf sphinxkitten1

Was soll das sein?
Pseudo-Emanzipation oder irgendetwas in der Art?
Bloß nicht zusammen ziehen, böse böse Sache, von euch überhaupt nicht durchdacht und überhaupt mit nahezu Mitte zwanzig seid ihr viel zu jung und solltet dringend daheim bei Mami wohnen bleiben, weil es könnten sich ja noch Umstände ändern und dann müsstet ihr wieder umziehen etc, etc. bla bla...

Umstände werden sich immer wieder ändern. Vielleicht bleiben sie zusammen, vielleicht trennen sie sich. Vielleicht bekommt er oder sie nächste Woche, nächsten Monat oder nächstes Jahr das ultimative Jobangebot und dann würden sie wieder umziehen müssen... Wenn jeder so denken würde, würden alle noch bei Mami zu hause wohnen bis sie 40 sind!

Irgendwann ist mal der Zeitpunkt das Nest zu verlassen und auf eigenen Beinen zu stehen und mit Mitte Zwanzig wird es dafür so langsam mal Zeit. Meine Meinung. Ausreden warum es gerade nicht geht,kann man immer finden.
Viel wichtiger aber ist es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, auf eigenen Beinen zu stehen und lernen alleine klar zu kommen....


Wenn jeder so denken würde, würden alle noch bei Mami zu hause wohnen bis sie 40 sind!

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