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Erst Hochzeit dann mit 5 Wochen alten Baby verlassen...

25. Januar 2009 um 13:28

hallo

ich brauche einfach mal jemand zum reden und vielleicht geht es jemanden ähnlich.
mein Mann und ich sind seit über 4 Jahren zusammen und haben uns sehr ein kind gewünscht in unserer beziehung ging es mal auf und ab wie warscheinlich in jeder. An dem tag als wir erfuhren das wir eltern werden waren wir überglücklich super schwangerschaft und dann Thema Hochzeit.... irgendwann machte er mir einen Heirats antrag und wir heirateten im September im Oktober kam unser kleiner auf die welt.
ich will nicht sagen ich habe nix bemerkt , er nahm mehr distanz hat mich allein gelassen ist lieber schlafen gegangen muß dazu sagen die anfangszeit mit dem kleinen war schon anstrengend da er viel geschriehen hat. naja dann war der kleine ca. 5 wochen und da hieß es plötzlich ich habe keine Gefühle mehr das war schon in der Schwangerschaft so da kamen sie mal und gingen bei der geburt waren sie wieder stärker und nun nix mehr, er weiß nicht was er will was mit ihm los sei er kennt sich selber so nicht mehr usw.... ist ausgezogen und sagte er brauche zeit wegen gefühle bla bla bla.
Am Anfang war es hlle für mich ich hätte nicht gewußt was ich gemqcht hätte wenn der kleine nicht gewesen wär oft war ich einfach nur am ende denn wenn er da war wegen dem kleinen hörte ich nur ich vermiße dich nicht ich liebe dich nicht usw... es war so hart.
mitlerweile verstehen wir uns schon besser und er ist nun fast 3 monate weg hat eine wohnung und kann machen was er will was mich so stört ich bin 24 stunden am tag für den kleinen da und er geht seinem vergnügen nach. er fragte mich nach einem neustart jeder bleibt erst mal in seiner wohnung und wir schauen wie es läuft. dann kommt er ich ändere mich nie dann sagt er er geht in sein heimatland wegen arbeit und geld..... er verwirrt mich immer wieder und langsam habe ich keine kraft mehr habe lange gekämpft aber nun bin ich an einem punkt wo ich nicht mehr kann, liebe hin oder her familie die mir sehr wichtig ist vorallem weil ich für den kleinen nur das beste möchte aber er spielt doch mit mir möchte einen schlußstrich ziehn weils mich einfach krank macht aber ich liebe ihn möchte ihm aber zeigen das mein leben auch ohne ihn weeiter geht bin mir sicher das er irgendwann aufwachen wird aber dann ist es zu spät. er kann sich nicht aus allem die rosinen raus picken sein kind sehen wann er will weg gehn wann er will keine verpflichtungen usw... mir scheint als geht mein leben an mir vorbei und momentan leb ich nur für mein kind hab nie zeit für mich hab keine freiheiten so wie er kann nicht schlafen bin mittags muß immer da sein obs mir gut oder schlecht geht, find das einfach nur ungerecht....

weiß echt nicht weiter...

lg

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25. Januar 2009 um 13:53

Du erwähnst das Heimatland deines Mannes,
aus welchem Kulturkreis kommt er. Wie wäre es denn, wenn er das Kind auch mal nimmt und du kannst was unternehmen. Oder ihr habt einen Babysitter und könnt mal zu zweit etwas unternehmen. Viele, die Eltern werden haben einfach keine Vorstellung davon, was das bedeutet. Das stellt viele Partnerschaften auf eine harte Probe, weil der Spagat zwischen Elternschaft und Liebespaar oft nicht gelingt. Die Frau ist gestresst (zurecht) dann kommen die hormonellen Veränderungen , dann braucht das Baby die Mama am Anfang fast 24 Stunden. Stillen, trösten, tragen, wickeln , kleine Verschnaufpause für den Haushalt und den Rest und dann dasselbe von vorne. Manche geben auf, noch ehe alles angefangen hat und manche Männer , auch aus anderen Kulturen sind nicht bereit die Mutter mal abzulösen. Dann fühlen sich die Herren vernachlässigt, hängt nun an ihrem "Spielzeug" nun doch ständig das Baby. Das verkraften viele nicht. Was ihr machen könnt und was ich immer vorschlage. Geht zu einer Beratungsstelle von Diakonie, Caritas oder Pro-Familia und schaut , ob es nicht doch noch einen gemeinsamen Weg geben kann. Manches kann sich sich wirklich mit gutem Willen erarbeiten. Es ist doch auch das Kind deines Partners. Und du solltest nicht unbedingt beweisen wollen, dass du es alleine kannst, das ist der
falsche Ansatz.
Gruß Melike

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25. Januar 2009 um 14:01
In Antwort auf melike13

Du erwähnst das Heimatland deines Mannes,
aus welchem Kulturkreis kommt er. Wie wäre es denn, wenn er das Kind auch mal nimmt und du kannst was unternehmen. Oder ihr habt einen Babysitter und könnt mal zu zweit etwas unternehmen. Viele, die Eltern werden haben einfach keine Vorstellung davon, was das bedeutet. Das stellt viele Partnerschaften auf eine harte Probe, weil der Spagat zwischen Elternschaft und Liebespaar oft nicht gelingt. Die Frau ist gestresst (zurecht) dann kommen die hormonellen Veränderungen , dann braucht das Baby die Mama am Anfang fast 24 Stunden. Stillen, trösten, tragen, wickeln , kleine Verschnaufpause für den Haushalt und den Rest und dann dasselbe von vorne. Manche geben auf, noch ehe alles angefangen hat und manche Männer , auch aus anderen Kulturen sind nicht bereit die Mutter mal abzulösen. Dann fühlen sich die Herren vernachlässigt, hängt nun an ihrem "Spielzeug" nun doch ständig das Baby. Das verkraften viele nicht. Was ihr machen könnt und was ich immer vorschlage. Geht zu einer Beratungsstelle von Diakonie, Caritas oder Pro-Familia und schaut , ob es nicht doch noch einen gemeinsamen Weg geben kann. Manches kann sich sich wirklich mit gutem Willen erarbeiten. Es ist doch auch das Kind deines Partners. Und du solltest nicht unbedingt beweisen wollen, dass du es alleine kannst, das ist der
falsche Ansatz.
Gruß Melike

Mein kind ist fast 4 monate
und er hat fast 3 davon nicht mitbekommen wie soll er auf den kleinen aufpassen wenn er noch nicht mal weiß wieviele löffel in die flasche kommen oder wenn er weint was er hat ich könnte nie in ruhe ohne gedanken was unternehmen.
vielleicht will ich das alles gar nicht mehr er hat mir so weh getahn in der schwersten zeit mit dem kleinen alleine zu lassen und mir immer wieder zu sagen er vermißt mich nicht....
habe wut sehr viel wut das ich vielleicht einfach nur über ihn hin weg kommen möchte am liebsten diese ehe auflösen... auf der anderen seite wieder eine familie sein...
keine ahnung alles ist so ungewiss.. das macht es so schwer

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