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Erfahrungsaustausch zum Thema "Dominanter Mann"

6. April 2013 um 16:49

Hallo Frauen und Männer,

bin zurzeit in einer Findungsphase und wollte ein paar Eindrücke bezüglich Eurer Erfahrungen sammeln.

Liebe Frauen, die Ihr mit dominanten Männern zusammen seid, - wie sind Eure Erfahrungen mit diesen Männern im Alltag? Ich meine nicht Männer, die einen mal in den Haaren ziehen oder auf Zuruf etwas heftiger werden, ich meine wirklich dominante Männer. Ist mit solchen Herren eine Beziehung auf Augenhöhe möglich? Welche Erfahrungen macht Ihr oder habt Ihr gemacht?

Liebe dominante Männer, ist für Euch denkbar eine Beziehung mit einer Frau zu führen, die druchweg ihre eigenen Entscheidungen trifft und nur in sexueller Hinsicht und auch nur bis zu einer ganz persönlichen Grenze dominiert werden möchte?

Und jetzt noch eine abschließende Frage an alle:
Kann ein im Grunde nicht dominanter Mann dominantes Verhalten erlernen? Wenn ja, wie?

Beste Grüße,
Luba

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6. April 2013 um 17:37

Hm
Vielleicht ist nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Mitnichten möchte ich jemanden zu irgend etwas zwingen.
Wir sind seit 10 Jahren ein Paar. Ich denke in jeder Beziehung werden Kompromisse eingegangen, mal mehr und mal weniger.
Vielleicht ist es an der Zeit, dass der Kompromiss verlagert wird, und in unserem Fall würde das ganz freiwillig geschehen, allerdings sollte es sich weniger nach Schauspielerei anfühlen.
Ob meine Vorstellung von Sexualität schlimm ist oder nicht, wollte ich auch nicht wissen. Selbstverständlich gibt es devote Frauen, ob ich nun dazu gehöre oder nicht, kann ich gar nicht mit Sicherheit sagen. Deshalb dachte ich, ich erkundige mich, wie andere darüber denken.

Dennoch danke für Deine Einschätzung.

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6. April 2013 um 18:25

Danke
für die Denkanstöße.

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6. April 2013 um 21:48

...
Ich habe für mich gelernt, dass ich auf der Suche nach "starken" Männern bin. In der Vergangenheit repräsentierten für mich die offensichtlich dominanten Männer diese von mir gesuchte Stärke. Nach einigen Beziehungen bin ich jetzt schlauer. Die meisten offensichtlichen bzw. scheinbaren dominanten Männer habe diese innere Stärke nicht. Sie sind, treffen sie auf eine starke, unabhängige, intelligente, nicht unterwürfige Frau (als solche sehe ich mich), dann kommt ihr wahrer Charakter zu Tage: Sie werden bei Auseinandersetzungen beleidigend, aggressiv, demütigend, irrational, bockig, manipulativ und driften ins Kleinkindverhalten ab. Von der ursprünglich erhofften Stärke bleibt nichts. Diese Männer ziehen ihre Dominanz, indem sie sich über andere heben, andere abwerten, sich selbst aufwerten. Cefeu hat das gut erklärt.

IIch bin selbst sehr selbstbewusst, positiv, offen, neugierig, in schwierigen Lebenssituationen komme ich klar. Ich kenne mich gut, meine Grenzen. Ich weiß vieles und kann vieles. Ich habe eine positive Ausstrahlung, lerne gerne und schnell neue Leute kennen. Ich feiere genauso gerne, wie ich mit einem guten Buch auf dem Sofa sitze. Ich kenne meine schwächen, ich kann manchmal stur und dickköpfig sein, mich zu entschuldigen fällt mir manchmal schwer, bei Stress neige ich dazu meinen Frust auch mal ungerechter Weise an meinem Liebsten auszulassen. Gerade dann bin ich aber extrem zuneigungs- und liebebedürftig. ich kann hitzige Diskussionen führen, meine Meinung vertreten, aber alles, ohne ausfallend zu werden.

Ich kann eine tolle Freundin und Partnerin sein, bin aber ab und an auch eine Herausforderung. Einen "schwachen" oder "unterwürfigen" Partner könnte ich nichts abgewinnen. Nach kurzer Zeit würde er mich langweilen und ich würde ihn verlassen.

Scheinstarke oder -domintante Männer geben mir auch nicht, was ich brauche.ich für meinen Teil habe verstanden, dass ich die gesuchte Stärke meines Gegenübers auf andere Weise entdecken muss. Dominanz ist für mich nichts negatives. Stärke auch nicht. Ein starker, dominanter Mann ruht in sich selbst. Er weiß um seine Fähigkeiten, seine Bedürfnisse und seine Schwächen. Er ist selbstbewusst, positiv eingestellt, aber realistisch. Er lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Er handelt überlegt und bestimmt. Er braucht nicht ständig Bestätigung von außen, er lässt anderen ihren Freiraum. Er reitet nicht auf Fehlern seiner Mitmenschen rum und hat es nicht nötig, sich in den Vordergrund zu drängen, anzugeben oder andere herabzuwürdigen.


Er steht zu Fehlern und kann über die Fehler von anderen hinweg sehen. Er hat Humor und Charme, weiß sich in verschiedenen Situationen richtig zu benehmen. Er kann das Ruder in die Hand nehmen, wenn nötig, macht es aber nicht ständig. In Diskusionen macht er seinen Standpunkt deutlich, lässt andere Meinungen aber zu. Nur in wenigen begründeten Ausnahmefällen lässt er Auseinandersetzungen nicht zu.

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6. April 2013 um 22:44

Zur letzten Frage
ganz klares, Ja. Denn manche Frauen brauchen einfach Dominanz, sonst bauen die nur Mist. Letztens meinte einer seine Ex hätte zu ihm gesagt: Na hättest Du mir doch einfach mal eine rein gehauen! (soll sie gesagt haben! und dann macht mann sich so seine Gedanken)

Ich würde ja gerne eine haben, mit der ich mein Leben gemeinsam leben kann, aber die wollen ja immer noch ihr eigenes Leben und eines in einer Beziehung dazu und das kann ich nicht. Ich verstehe diese Einstellung überhaupt gar nicht, ich will kein eigenes Leben, was soll das denn sein? Eigene Freunde, eigene Arbeit, eigene Hobbys und ich? Ich will immer mit! Habe echt keinen Bock, ständig Machtkämpfe aus zu tragen, so endet das oft, wenn es Fronten oder Grenzen in der Beziehung gibt. Nein, kein Blatt darf dazwischen passen.

Also denke ich ernsthaft darüber nach, eine zu suchen die gar keine andere Wahl hat, als sich zu unterwerfen und mir einfach nur hinterzulaufen, weil sie hoffnungslos unterlegen ist und das weiß. Dann wäre ich aber sehr liebevoll dominant und wohlwollend dabei, vielleicht sogar das beste für mich. Je intelligenter desto fies (oftmals jedenfalls).

In meiner Kragenweite gibt es kaum Frauen die wirklich zusammen sein wollen, immer Hintertürchen offen haben und immer gehen können und dann braucht ich gar nicht anfangen, bin da sehr sensitiv und merke jede noch so kleine Abwendung.

Also ich bin grundsätzlich überhaupt nicht dominant, könnte aber nicht mit einer Frau leben die eigene Entscheidungen trifft, bei mir gibt es gemeinsame Entscheidungen für EIN gemeinsames Leben.

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7. April 2013 um 10:27

schokilade1,
besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können!

Das, was du, griskram geschrieben hast, klingt aber sehr nach Verlustängsten und mangeldem Selbstwertgefühl. Daran solltest du echt arbeiten! Noch eh du dich überhaupt auf jemanden einlässt.

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4. April 2016 um 12:59


Ich habe da klare Vorstellungen. Im Bett bin ich absolut dominant, aber im Alltag soll Fau "ihren Mann stehen!" also selbstbewußt und selbstbestimmt leben.

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4. April 2016 um 13:25

Huh?
inwiefern "dominat"? Die meisten Beziehungen bei im sexuellen Sinne dominant / devoten Paaren sind "auf Augenhöhe" und nur die jeweiligen Sessions finden dann innerhalb der Rolle/n statt. Tatsächliche "24/7" dominant / devote Beziehungen sind eigentlich sehr selten.

Ansonsten ist der oberste Grundsatz immer und ganz grundsätzlich "konsensual" - umd die Frage nach der persönlichen Grenze zu beantworten. Diese Grenzen hat jeder. Auch alle, die in diesem Bereich aktiv sind. Wer diese persönlichen Grenzen nicht achtet, ist nichts anderes als ein Vergewaltiger bzw. eine Vergewaltigerin.

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5. April 2016 um 15:40
In Antwort auf avarrassterne1

Huh?
inwiefern "dominat"? Die meisten Beziehungen bei im sexuellen Sinne dominant / devoten Paaren sind "auf Augenhöhe" und nur die jeweiligen Sessions finden dann innerhalb der Rolle/n statt. Tatsächliche "24/7" dominant / devote Beziehungen sind eigentlich sehr selten.

Ansonsten ist der oberste Grundsatz immer und ganz grundsätzlich "konsensual" - umd die Frage nach der persönlichen Grenze zu beantworten. Diese Grenzen hat jeder. Auch alle, die in diesem Bereich aktiv sind. Wer diese persönlichen Grenzen nicht achtet, ist nichts anderes als ein Vergewaltiger bzw. eine Vergewaltigerin.

Bin ich eh wieder reingefallen...
da hatte mal wieder jemand einen uralt-Thread ausgebuddelt, um seine fandamentalen Erkenntnisse in der Welt zu verbreiten

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