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Erfahrungsaustausch: Ich habe mich getrennt, aber es geht mir nicht gut....

3. März 2010 um 13:58

Hallo,
ich hoffe, das jemand meinen Beitrag liest und mir vielleicht seine Erfahrungen berichtet oder mit Tipps geben kann.
Ich befinde mich in der Situation, mich vor einem halben Jahr nach fast 6 Jahren von meinem Freund getrennt zu haben. Die Trennung kam recht spontan, da es schon viele Dinge gab, die mich störten und dem Moment herauskam, dass er mich belogen hat, weshalb ich von einem Tag auf den anderen Schluss machte. Die Gefühle waren zu dem Zeitpunkt also noch nicht abgestellt. Wir haben dann überlegt, es noch einmal zu versuchen, wenn sich einiges ändert, doch entschied ich mich letztlich doch dagegen.
Ich habe seitdem oft das Gefühl, dass es richtig war und blicke positiv in die Zukungt, aber auch Phasen in denen ich unglücklich und einsam bin. So eine Phase erlebe ich gerade - nach einem halben Jahr- und es geht sogar so weit ,dass ich mir vorstelle, wie es wäre, wenn wir es wieder versuchen, obwohl ich weiß, dass die Trennung richtig war. Ich habe momentan die Gedanken, dass ich ihn noch immer liebe, ihn vermisse und blende negative Erfahrungen in der Beziehung aus oder spiele sie herunter und finde Ausreden, warum diese negativen Dinge von ihm ausgingen. Ich habe nun Angst, dass dahinter steckt, dass ich ihn noch immer liebe und wenn ich es nicht wieder mit ihm versuche, nie wieder glücklich mit jemandem werden kann, weil ich nicht von ihm los komme.
Es ist wirklich schwierig. Ist das normal, dass ich solche Gedanken habe und geht das vorbei, bzw. gehört das zum Prozess es zu verarbeiten?
Wäre eine Freundin in der Situation, würde ich sie bestärken, dass die Entscheidung von mir richtig war, was meine Freundinnen und meine Familie auch tun, aber trotzdem kommen diese Sehnsüchte...

Ich hoffe, jemand kann mir ein paar Antworten geben.

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3. März 2010 um 17:35

Hallo litchi86!
Kenne dieses Gefühl! Mir geht's mittlerweile seit 3 Jahren ähnlich. Habe zwar einen neuen Freund, aber denke nach wie vor sehr oft an meine alte Beziehung und frage mich, ob meine damailge Entscheidung wirklich richtig war. Ich liebe meinen Freund zwar, trotzdem schaffe ich es nicht, meine alte Beziehung abzuschließen - obwohl ich mich selbst getrennt habe und mich einiges gestört hat. Doch wie du schreibst, man vergisst die negativen Dinge bzw. versucht sie zu rechtfertigen. Auch ich denke oft, dass ich es wieder mit meinem Ex versuchen müsste, weil ich sonst nicht von ihm los kommen kann. Habe leider - wie du - keine Erklärung für dieses eigenartige Gefühl!

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3. März 2010 um 18:43
In Antwort auf sue77777

Hallo litchi86!
Kenne dieses Gefühl! Mir geht's mittlerweile seit 3 Jahren ähnlich. Habe zwar einen neuen Freund, aber denke nach wie vor sehr oft an meine alte Beziehung und frage mich, ob meine damailge Entscheidung wirklich richtig war. Ich liebe meinen Freund zwar, trotzdem schaffe ich es nicht, meine alte Beziehung abzuschließen - obwohl ich mich selbst getrennt habe und mich einiges gestört hat. Doch wie du schreibst, man vergisst die negativen Dinge bzw. versucht sie zu rechtfertigen. Auch ich denke oft, dass ich es wieder mit meinem Ex versuchen müsste, weil ich sonst nicht von ihm los kommen kann. Habe leider - wie du - keine Erklärung für dieses eigenartige Gefühl!

Hmmm...
Eigentlich hatte ich auf etwas aufbauendere Antworten gehofft...
Dass du nach 3 Jahren immer noch so denkst ist ja schrecklich, vor allem auch blöd für deinen neuen Freund.

Warum hattest du dich denn damals von deinem Freund getrennt? Bzw. was waren in deinem Fall die "negativen Dinge"?

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6. März 2010 um 12:05
In Antwort auf litchi86

Hmmm...
Eigentlich hatte ich auf etwas aufbauendere Antworten gehofft...
Dass du nach 3 Jahren immer noch so denkst ist ja schrecklich, vor allem auch blöd für deinen neuen Freund.

Warum hattest du dich denn damals von deinem Freund getrennt? Bzw. was waren in deinem Fall die "negativen Dinge"?

Die negativen Dinge...
hab ich offensichtlich schon fast vergessen, und genau das ist u.a. das Problem. Mein Ex war in vielen Bereichen super verlässlich, lieb und hilfsbereit. Doch manchmal belog er mich wegen Kleinigkeiten und das zerstörte mitunter mein Vertrauen. Abgesehen davon machte ihn Alkohol (kam zwar nicht oft vor, aber doch immer weider) zu einem anderen Menschen. In derartigen Situationen wusste ich wirklich nicht, ob er mir gegenüber fair und loyal ist. Es kam jedes Mal dabei zum Streit, denn ich erkannte ihn nicht wieder. Und bei dir?

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6. März 2010 um 18:57

Du wärst
ein Mensch ohne Gefühle, wenn Du nicht ab und zu so einen Tiefpunkt mit Selbstmitleid und Zweifeln hättest.
Das gehört zur Aufarbeitung.
Ich bin seit 2 Jahren getrennt und weiß, das ich den richtigen Weg gegangen bin.
Trotzdem hatte ich im 1. Jahr, obwohl es mir gut ging, immer mal einen Durchhänger, vor allem, wenn ich alleine war.
Ich wollte nicht zurück, habe nichts vermisst und trotzdem überkam es mich manchmal.
Auch jetzt kommt es mir, in Stresssituationen, manchmal in den Sinn, das ich es "zu Hause" besser hätte.
Stimmt aber nicht.

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