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Erfahrungsaustausch gesucht. Bin Geliebte, aber auch gebunden.

10. Juli 2011 um 8:56

Da ich neu bin, hier kurz meine Geschichte. Ich habe seit fast 5 Jahren eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Ich selbst lebe auch mit einem Partner zusammen. Eigentlich würde ich gerne den Erfahrungsaustausch mit Frauen suchen, die in einer ähnlichen Situation sind. Die sich nicht von ihrem Mann trennen wollen und trotzdem in den Geliebten verliebt sind. Wo der Geliebte vielleicht auch noch eine gute Beziehung zu seiner Frau hat, was heisst regelmässig Sex und gute Gespräche. Wie geht ihr damit um? Seid ihr manchmal trotzdem eifersüchtig auf die Ehefrau? Fragt ihr euch auch manchmal, ob man zwei Menschen lieben kann- jeden auf seine Art? Habt ihr trotzdem manchmal eine Depriphase und vermisst den Geliebten?
Eigentlich möchte ich mich nicht rechtfertigen, warum ich mit meinem Partner noch zusammen bin, es geht mir wirklich bewusst um den Gedankenaustausch von Gleichbetroffenen.
danke

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10. Juli 2011 um 13:37

4 Jahre und 8 Monate
Ja ich liebe ihn und trotzdem weiss ich, dass wir keine gemeinsame Zukunft haben werden. Jeder ist auch gern beim eigenen Partner. Trotzdem bin ich manchmal eifersücht und genervt. An mir, an ihm, an meinem Partner und seiner Frau... Der Kopf weiss was richtig ist, wenn da nur das Herz nicht wäre. Bei uns war auch nie das Thema, dass sich einer trennt und trotzdem würde ich das manchmal wollen. Schön bescheuert, ich weiss. Wie ist es bei dir?

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10. Juli 2011 um 15:37
In Antwort auf davida_12562363

4 Jahre und 8 Monate
Ja ich liebe ihn und trotzdem weiss ich, dass wir keine gemeinsame Zukunft haben werden. Jeder ist auch gern beim eigenen Partner. Trotzdem bin ich manchmal eifersücht und genervt. An mir, an ihm, an meinem Partner und seiner Frau... Der Kopf weiss was richtig ist, wenn da nur das Herz nicht wäre. Bei uns war auch nie das Thema, dass sich einer trennt und trotzdem würde ich das manchmal wollen. Schön bescheuert, ich weiss. Wie ist es bei dir?

Hallo Geliebte
Ich bin in der gleichen Situation gewesen. Und zwar fast 4 Jahre lang.

Ich wußte immer, dass mein Mann Mr. Right für mich ist und ich nur mit ihm alt werden wollte und doch hab ich mich fast ständig nach meinem Geliebten gesehnt. Ich hab mir oft gedacht, dass man wirklich 2 Männer lieben kann. Mit meinem Geliebten war es halt eine romantische Verliebtheit. Ich hab mich so jung gefühlt. Hab mir ausgemalt, dass wir wie die Teenies spazierengingen, verreisen usw. Keine Alltagssorgen, kein Streß, nur Gefühle. Und manchmal hab ich mir auch ausgemalt, wie es wäre, mit ihm zu leben. Und eigentlich genau gewußt, dass es schiefgehen würde.

Aber die Depri-Gefühle und die Eifersucht kenne ich auch. Mein Geliebter war Single, hatte aber zwischendurch auch kurzzeitig Freundinnen. Das hat superweh getan und ich hab mich besch... gefühlt.

Wie sieht es denn mit deinen Wünschen aus? Dass du hier schreibst, zeigt mir, dass du die Situation nicht ganz so gelassen nimmst, wie es vielleicht rüberkommt. Hast du manchmal Schuldgefühle deinem Mann gegenüber und belastet dich die Heimlichtuerei? Haderst du mit dir, dass du es nicht schaffst, die Affäre zu beenden, wo du doch eigentlich mit deinem Partner glücklich bist? Vielleicht gestehst du dir diese Gefühle ja nicht ein. Im verdrängen war ich auch immer sehr erfolgreich

Wie ist es denn bei dir mit den Gefühlen auf der Gegenseite? Hast du das Gefühl, dass dein Geliebter sich auch wünscht, mit dir zu leben? Könnt ihr offen darüber reden und glaust du, dass er ehrlich zu dir ist? Ich konnte das nie, mein Geliebter hat solche Fragen komplett abgeblockt. Darum hat mich sehr belastet, dass ich mir seiner Gefühle nie wirklich sicher war. Das war das Nervigste überhaupt, dass ich mir die Frage gestellt hab, ob es ihm vielleicht nur um Sex geht. Auch heute noch, wo die Affäre seit ein paar Monaten beendet ist, bin ich traurig darüber, dass ich das nie rauskriegen werde.

Alles in allem glaub ich, dass es dir langfristig besser gehen würde, wenn du die Affäre beendest. Nachdem ich die Verzweiflung und die Sehnsucht der ersten Wochen überwunden habe, geht es mir jetzt viel besser. Ich denke nicht mit Groll an die Vergangenheit und stehe zu den wirklich auch schönen 3 1/2 Jahren. Es hat mir viel gegeben. Aber jetzt fühle fühle ich mich endlich wieder frei. Frei von Schuld, frei von sich-benutzt-fühlen, frei von Lügen und Selbstvorwürfen.

Liebe Grüße.

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10. Juli 2011 um 16:25
In Antwort auf sindy_12692737

Hallo Geliebte
Ich bin in der gleichen Situation gewesen. Und zwar fast 4 Jahre lang.

Ich wußte immer, dass mein Mann Mr. Right für mich ist und ich nur mit ihm alt werden wollte und doch hab ich mich fast ständig nach meinem Geliebten gesehnt. Ich hab mir oft gedacht, dass man wirklich 2 Männer lieben kann. Mit meinem Geliebten war es halt eine romantische Verliebtheit. Ich hab mich so jung gefühlt. Hab mir ausgemalt, dass wir wie die Teenies spazierengingen, verreisen usw. Keine Alltagssorgen, kein Streß, nur Gefühle. Und manchmal hab ich mir auch ausgemalt, wie es wäre, mit ihm zu leben. Und eigentlich genau gewußt, dass es schiefgehen würde.

Aber die Depri-Gefühle und die Eifersucht kenne ich auch. Mein Geliebter war Single, hatte aber zwischendurch auch kurzzeitig Freundinnen. Das hat superweh getan und ich hab mich besch... gefühlt.

Wie sieht es denn mit deinen Wünschen aus? Dass du hier schreibst, zeigt mir, dass du die Situation nicht ganz so gelassen nimmst, wie es vielleicht rüberkommt. Hast du manchmal Schuldgefühle deinem Mann gegenüber und belastet dich die Heimlichtuerei? Haderst du mit dir, dass du es nicht schaffst, die Affäre zu beenden, wo du doch eigentlich mit deinem Partner glücklich bist? Vielleicht gestehst du dir diese Gefühle ja nicht ein. Im verdrängen war ich auch immer sehr erfolgreich

Wie ist es denn bei dir mit den Gefühlen auf der Gegenseite? Hast du das Gefühl, dass dein Geliebter sich auch wünscht, mit dir zu leben? Könnt ihr offen darüber reden und glaust du, dass er ehrlich zu dir ist? Ich konnte das nie, mein Geliebter hat solche Fragen komplett abgeblockt. Darum hat mich sehr belastet, dass ich mir seiner Gefühle nie wirklich sicher war. Das war das Nervigste überhaupt, dass ich mir die Frage gestellt hab, ob es ihm vielleicht nur um Sex geht. Auch heute noch, wo die Affäre seit ein paar Monaten beendet ist, bin ich traurig darüber, dass ich das nie rauskriegen werde.

Alles in allem glaub ich, dass es dir langfristig besser gehen würde, wenn du die Affäre beendest. Nachdem ich die Verzweiflung und die Sehnsucht der ersten Wochen überwunden habe, geht es mir jetzt viel besser. Ich denke nicht mit Groll an die Vergangenheit und stehe zu den wirklich auch schönen 3 1/2 Jahren. Es hat mir viel gegeben. Aber jetzt fühle fühle ich mich endlich wieder frei. Frei von Schuld, frei von sich-benutzt-fühlen, frei von Lügen und Selbstvorwürfen.

Liebe Grüße.

Danke
...für deine Worte. ja ich kann sehr offen mit meinem Geliebten darüber reden. Wir sagen beide, wenn es eine andere Zeit wäre und jeder von uns Single würden wir es miteinander versuchen. Wir wissen beide, dass wir ineinander verliebt sind. die letzten 4 Jahre ging es gut, im Moment weniger. ich weiss er ist mit seiner Familie in den Ferien und seine Frau ist da meistens sehr aktiv dies tut irgendwie weh. Er hat mir auch nie erzählt, dass es zu Hause nicht mehr so gut läuft oder das er nur wegen der Kinder mit ihr zusammen ist.
Im Moment ist es die innere Unruhe. Auch habe ich ab und zu ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Mann, aber du weisst wahrscheinlich selbst wie gut man das verdrängt. Ich lese gerade das Buch "die Rolle der Geliebten in der Dreiecksbeziehung" Sehr interessant
Im Moment kann ich mir nicht recht vorstellen, alles zu beenden, auch wenn es das beste wäre und ich wieder freier wäre. Bin irgendwie hörig- ein sch... Gefühl, besonders wenn man sich selbst als stark einschätzt.

hut ab für deine Stärke- wie geht es dir jetzt mit deinem Partner? Kannst du dich ihm wieder 100% öffnen?
Liebe Grüsse

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10. Juli 2011 um 16:29

Genau darum...
Liebe Wachsperle, genau darum habe ich die Gruppe angesprochen, die das nachvollziehen kann. Aussenstehende kommen immer mit den Kommentaren "wenn eine Ehe 100%ig.... ", dabei könnt ihr doch die Situation gar nicht nachvollziehen. Nimm es mir nicht übel, aber genau solche Kommentare möchte ich nicht hören. Ich wollte mich gerne mit jemand austauschen, der eben auch in einer Situation wie von mir beschrieben ist und vielleicht nachvollziehen kann, dass es nicht nur gute Ehe und darum treue Partner und schlechte Ehe und darum untreue Partner gibt. Es gibt eben auch eine Grauzone und wenn die Männer ehrlich zu ihren Geliebten wären, würde das auch viel mehr kommuniziert werden. Diese ständige Gesage, mit meiner Frau läuft nichts mehr und wir sind nur noch wegen der Kinder zusammen entspricht doch selten der Realität. Warst du jemals in der Sitution Geliebte oder Geigerin zu sein?

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10. Juli 2011 um 16:32

Viel Erfolg
... aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass er dich gehen lästt. Irgendwie sind wir Frauen viel zu praktisch- was wollen die Männer denn mehr? Zwei Frauen die sie begehren oder zumindest nicht verlieren wollen. Das Gefühlschaos ist zum verzweifeln und ichg glaube wir sind die einzigen die gewinnen könnten, wenn wir stark sein würden - klug gesagt, denn kaum schauen wir in die Hundeaugen, werden wir wieder schwach und schmelzen dahin wie Eis in der heissen Sonne.

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11. Juli 2011 um 21:27

Es geht ganz vielen Männern und Frauen wie dir!
Du bist definitiv mit deiner Situation nicht alleine, sondern gerade hier im Forum tauschen sich viele diesbezüglich untereinander aus.

Mir geht es zwar nicht wirklich so wie dir aber ich bin auch in einer doppelt verheirateten Affaire. Hinterfrage doch mal, was dir fehlt zum Glück? bzw. Was willst du von der Liebschaft für dich? Würdest du wirklich im Alltag mit ihm zusammensein wollen, damit du ihn nicht vermisst? Wölltest du, dass ihr euch von euren jeweiligen Partnern trennt, um diese Eifersucht loszuwerden?

Ich habe (noch nicht so lange wie du) eine Affäre und habe trotzdem Sex mit meinem Mann. Mein Liebhaber hat Sex mit seiner Frau. Er liebt sie und ich liebe meinen Mann. Ganz klar und ohne Eifersüchteleien. Das man sich in Zeiten der erzwungenen Trennung vermisst ist doch gerade das prickelnde daran.

Ich denke, es ist wichtig, dass du dir darüber im klaren wirst, was du willst und dies dann deinem Liebhaber mitteilst, sonst baut sich zwischen euch einseitiger Frust auf. Sag ihm doch, dass du ihn schrecklich vermisst und auch ein wenig eifersüchtig auf seine Frau bist. Das ist die Wahrheit und er weiss direkt Bescheid.

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11. Juli 2011 um 21:44

Ich nochmal
Liebe Wachsperle
danke für dein Posting. Darf ich dich fragen, wieso du glaubst, dass du einiges verstehen kannst? Das würde mich wirklich interessieren.
du hast prinzipiell recht, mein Geliebter gibt mir etwas. Er bedeutet mir als Mensch unglaublich viel. Das macht aber mein Mann auch. ich finde sogar, dass für mich mein Mann der bessere Partner ist- vielleicht weil es einfach ist mit ihm zusammenzuleben.

Ich denke jede Geliebte fragt sich mehr als irgendeine Frau sonst, was sie möchte und warum sie fremdgeht (ich beziehe mich auf die Geliebten die gleichzeitig beträgen). Wahrscheinlich sind wir ehrlich zu uns selbst, als viele sonst. ich weiss ich für mich gehe fremd, weil ich einen rucksack mit mir trage, der gross genug für zwei Leben ist. Ich arbeite daran, diesen aufzuräumen, aber das ist nicht imemr so leicht.
Und ja wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich tatsächlich wieder für meinen Mann entscheiden, weil ich wir in vielen Punkten sehr gut zu einander passen.
Mich würde trotzdem interessieren, was dich in das Forum Untreue bringt und warum du glaubst, du kannst uns verstehen.

LG

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13. Juli 2011 um 18:20
In Antwort auf davida_12562363

Ich nochmal
Liebe Wachsperle
danke für dein Posting. Darf ich dich fragen, wieso du glaubst, dass du einiges verstehen kannst? Das würde mich wirklich interessieren.
du hast prinzipiell recht, mein Geliebter gibt mir etwas. Er bedeutet mir als Mensch unglaublich viel. Das macht aber mein Mann auch. ich finde sogar, dass für mich mein Mann der bessere Partner ist- vielleicht weil es einfach ist mit ihm zusammenzuleben.

Ich denke jede Geliebte fragt sich mehr als irgendeine Frau sonst, was sie möchte und warum sie fremdgeht (ich beziehe mich auf die Geliebten die gleichzeitig beträgen). Wahrscheinlich sind wir ehrlich zu uns selbst, als viele sonst. ich weiss ich für mich gehe fremd, weil ich einen rucksack mit mir trage, der gross genug für zwei Leben ist. Ich arbeite daran, diesen aufzuräumen, aber das ist nicht imemr so leicht.
Und ja wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich tatsächlich wieder für meinen Mann entscheiden, weil ich wir in vielen Punkten sehr gut zu einander passen.
Mich würde trotzdem interessieren, was dich in das Forum Untreue bringt und warum du glaubst, du kannst uns verstehen.

LG

Hallo
Du hast zwar an Wachsperle geschrieben, aber ich erlaube mir, dir auch nochmal zu schreiben.

Ich hatte eine lange Diskussion mit Wachsperle "das können nicht Betroffene gar nicht nachvollziehen". Ich hab es wirklich genauso gesehen wie du, dass man sich nicht in die Situation einfühlen kann, wenn man sie nicht selbst erlebt. Allerdings bin ich weiter gegangen als du, ich habe nämlich daraus geschlossen, dass man auch keinen Rat erteilen kann, wenn man nicht betroffen ist. Und das stimmt nicht, das habe ich eingesehen.

Mir ging und geht es teilweise immer noch wie den meisten hier: ich möchte mich VERSTANDEN fühlen. Das heisst, mich mit jemandem austauschen, der das gleiche erlebt wie ich. Weil geteiltes Leid eben halbes Leid ist. Ich glaube, dieser Satz trifft es ziemlich genau. Wir schreiben hier, weil wir uns unglücklich fühlen, mal mehr, mal weniger, aber jedenfalls nicht wirklich zufrieden. Und wenn wir dann hören, anderen geht es ebenso, dann fühlen wir uns besser, dann sind wir nicht mehr so allein mit unserem Kummer und unseren Zweifeln.

Und die Leute, die uns hier einen Rat geben und "niedermachen" (so hab ich es oft empfunden), wollen uns eigentlich nur klarmachen, was wir ziemlich erfolgreich verdrängen: dass wir nicht wirklich glücklich sind.

Und weißt du, was das Schlimme ist: Wir können erst dann zugeben, dass sie recht haben, wenn wir nicht mehr selbst in der Situation drinstecken. Wenn irgendein Umstand oder aber wir selbst uns aus der Dreiecks-Geschichte befreit haben. Wenn wir wieder klar im Kopf sind und den Trennungsschmerz (vom Geliebten) verarbeitet haben, den wir glaubten, niemals ertragen zu können.

Du hattest mich zu Anfang gefragt, ob ich mich meinem Mann wieder 100 %ig öffnen könne. Meinst du damit, dass ich ihm meine Affäre gestanden habe? Das habe ich nicht getan und werde es auch nicht tun. Wenn er es irgendwann erfahren sollte, werde ich dazu stehen, aber es nicht meinerseits ansprechen. Ich bin sogar so weit gegangen, dass ich, um die Affäre, die ich geliebt habe, beenden zu können, eine zweite angefangen habe (Pech und Schwefel über mich - ich sehe förmlich die entsetzten Gesichter hier im Forum!). Die hat mich abgelenkt und mir ermöglicht, meine "geliebte" Affäre zu vergessen. Ich bin halt ein wirklich schwacher Mensch, aber jetzt ist beides beendet. Eine gewisse Leere ist da, aber die tut nicht weh.

Jetzt bin ich wieder treu und habe das Gefühl, es "geschafft" zu haben. Hoffentlich für immer. Vielleicht habe ich ein wenig Milde verdient, weil meine Ausgangssituation besonders war. Ich wurde nach 23 Jahren glücklicher Ehe (in meinen Augen UND in den meines Mannes) mit meinem Once-in-a-lifetime-Ehemann, in der ich ohne die geringste Anstrengung immer absolut treu war, von ihm betrogen. Er hatte 3 1/2 Jahre lang eine Affäre, bevor ich es rausbekommen habe. Daraufhin habe ich wie aus einem inneren Zwang heraus dann meinerseits meine Affäre begonnen. Und meinen Mann in dem Glauben gelassen, alles sei wieder gut und wir fangen neu an. Wir fühlten uns auch beide so; wir kamen uns wieder viel näher und sind es bis heute geblieben. Trotz seiner und meiner Affäre empfinde ich meine Ehe heute als viel inniger als vor den ganzen Betrügereien.

Was deinen "Rucksack voller Probleme" angeht, verstehe ich dich auch sehr gut. Den habe ich auch. Häufig Existenzsorgen, die unglaublich viel Kraft kosten. Das ist wohl auch ein Punkt, wo man sich einfach mal nach ein paar sorgenfreien Stunden sehnt. Die der Ehepartner, den man liebt, einem nicht geben kann, weil er untrennbar mit den Existenzsorgen verknüpft ist. Es gibt so viele Facetten und so viele Gründe, aus dem Alltag zu flüchten.

Eins weiß ich jedoch: Wenn man sich wirklich hinterfragt und eingesteht, dass einen die Dreiecksgeschichte nicht glücklich macht, kann man es schaffen. Und stolz auf sich sein.

Ich wünsch dir viel Kraft und alles Gute!

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14. Juli 2011 um 1:14

Fifi,
holl das Stöckchen!

Ja ja, seine böse Ehefrau, die Dir im Wege steht. Sollte er doch die Augen nur für dich offen halten.

So ist es, wenn man den Mund nicht voll bekommt.

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14. Juli 2011 um 1:14
In Antwort auf alexus26

Fifi,
holl das Stöckchen!

Ja ja, seine böse Ehefrau, die Dir im Wege steht. Sollte er doch die Augen nur für dich offen halten.

So ist es, wenn man den Mund nicht voll bekommt.

Sorry,
sollte Hals heißen

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14. Juli 2011 um 9:43

Hi Milla
Was bitte schön sollte man dazu noch schreiben?

Auf der einen Seite redet die von Liebe, auf der anderen Meckert sie, dass ihre Partner sie davor abhalten zusammen zu kommen. Sie will ihren Partner nicht verlassen, meckert aber das bei ihrem Lover anscheinend alles bestens ist.

Sie liebt nicht. Im Grunde weiß sie nicht was Liebe ist, sondern rennt jedem anfänglich gutem Gefühl hinterher (deshalb fifi).

Man sieht auch sehr schön, wie bei ihr die Prioritäten angeordnet sind: Sie hat keine!

Sowas nennt man auch im Allgemeinem: Hirn auf durchzug geschaltet.

Gruss Alex

PS: Und da ihr Lover jetzt weg ist und somit die Gefühle ins Negative umschlagen, sollten wir jetzt als Ersatz dienen.

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14. Juli 2011 um 10:16
In Antwort auf alexus26

Hi Milla
Was bitte schön sollte man dazu noch schreiben?

Auf der einen Seite redet die von Liebe, auf der anderen Meckert sie, dass ihre Partner sie davor abhalten zusammen zu kommen. Sie will ihren Partner nicht verlassen, meckert aber das bei ihrem Lover anscheinend alles bestens ist.

Sie liebt nicht. Im Grunde weiß sie nicht was Liebe ist, sondern rennt jedem anfänglich gutem Gefühl hinterher (deshalb fifi).

Man sieht auch sehr schön, wie bei ihr die Prioritäten angeordnet sind: Sie hat keine!

Sowas nennt man auch im Allgemeinem: Hirn auf durchzug geschaltet.

Gruss Alex

PS: Und da ihr Lover jetzt weg ist und somit die Gefühle ins Negative umschlagen, sollten wir jetzt als Ersatz dienen.

Ich enthalte mich ..
... jeglichen Kommentar zu deinem Posting. Du hast definitiv keine Ahnung von dem um was es hier geht. Die bisherigen Antworten aller Schreibenden waren sehr qualifiziert und interessant. Ich kann durchaus mit Kritik und negativem Feedback umgehen, jedoch entspricht zumindest für mich deines keinem diesem Kriterien. Wenn es dir darum geht, andere Leute zu verurteilen und zu bewerten ist es dein Thema. Viel Spass damit

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14. Juli 2011 um 11:08
In Antwort auf davida_12562363

Ich enthalte mich ..
... jeglichen Kommentar zu deinem Posting. Du hast definitiv keine Ahnung von dem um was es hier geht. Die bisherigen Antworten aller Schreibenden waren sehr qualifiziert und interessant. Ich kann durchaus mit Kritik und negativem Feedback umgehen, jedoch entspricht zumindest für mich deines keinem diesem Kriterien. Wenn es dir darum geht, andere Leute zu verurteilen und zu bewerten ist es dein Thema. Viel Spass damit

Wie sieht es
mit einer qualifizierten Handlung deinerseits aus?

Dir bedeuten beide Menschen sehr viel? Wieso also hast Du deinen Partner immer noch als Partner? Weil der andere zur Zeit nicht verfügbar (in Vollzeit) ist?

Wenn sie Dir so viel bedeuten, wieso legst Du überhaupt eine Bombe dazwischen?

Denkst Du, dass dein Partner der einzige Mensch im Leben sein kann, der Dir wichtig ist? Es gibt viele Menschen die einem wichtig sind. Nur bei einem sollte man schon wissen, dass es der Partner und der andere nur ein Freund ist.

Diesbezüglich verhält man sich auch danach. Freund bleibt Freund und da überschreitet man nicht die Linie. Wenn der Partner einem nicht mehr der wichtigste Bezugspunkt ist, sollte man sich überlegen, ob die Beziehung weitergeführt werden sollte.

Du allerdings wolltest alles haben. Da waren Dir die Partner doch völlig egal. Hauptsache Du hattest deinen Spass (denn Du noch weiter haben willst). Ist ja für DICH wichtig. Was die anderen wollen ist zwar für dich etwas hinderlich, aber auch völlig egal. Da brauchst auch nicht von Schuldgefühlen etwas erzählen - Du empfindest diese ja nicht, weil Du nicht annähernd nachempfinden kannst was Du jemandem antust, sondern weil Du weißt, dass es für dich unangenehm werden kann.

Und gerade diese Misere versuchst Du mit deinem Thread irgendwie zu übermalen.

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14. Juli 2011 um 22:01

Ich habe kürzlich
erst eine Affäre begonnen, ein paar Wochen erst. Er ist nicht verheiratet oder in einer Beziehung und ist 7 Jahre jünger als ich. Warum und wie es dazu kam erklär ich jetzt nicht lange, ist ja hier nicht das Thema. Aber eine Trennung von meinem Mann kommt für mich auch überhaupt nicht in Frage. Ich liebe meinen Mann, er ist mein bester Freund. Nur der Sex ist tierisch eingeschlafen. Das hole ich mir jetzt bei meinem Geliebten. Heute wollte ich mich mit ihm treffen. Kurz vorher habe ich zufällig erfahren, dass er gestern eine andere mit daheim hatte. Klar darf er das, braucht er mich ja nicht zu fragen. Mir ist auch klar, dass es ganz schnell zu Ende sein kann wenn er sich verliebt. Trotzdem bin ich eifersüchtig. Es ärgert mich auch, dass ich ihm gegenüber immer total offen bin und er mir sowas nicht erzählt. Wir sind schon lange miteinander befreundet und reden über solche Sachen eigentlich. Ich weiß, dass es dämlich ist, dass ich mich jetzt auch noch betrogen fühle - wo doch ich hier die Betrügerin bin.

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20. Juli 2011 um 2:20

Ehebruch auf hohem Niveau
und mit ganz großem Risiko, gerade dann, wenn doch Eifersucht aufkommt, auf die Beziehung der Affäre.

Diese Eifersucht gleicht doch einem Hohn auf die eigene Beziehung und bitte nicht wiederkommen mit der Phrase "ich führe eine glückliche Ehe". Die führt doch nur euer Partner, der seiner Frau/Lebensgefährtin vertraut.

Ich bin gespannt, ob ihr alle noch so locker seid, wenn es von eurem Partner kein Verständnis gibt, was ihr hier so selbstverständlich einfordert.

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