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Erfahrungen für Artikel gesucht: Kann eine offene Beziehung funktionieren?

4. Januar 2013 um 11:58 Letzte Antwort: 2. Februar 2013 um 13:21

Habt ihr auch Probleme mit der Monogamie und findet es nicht weiter schlimm, mit anderen Männern Sex zu haben, solange der feste Partner Bescheid weiß? Glaubt ihr daran, dass eine offene Beziehung funktionieren kann?
Wenn ja, dann schreibt uns. Für einen Artikel suchen wir Meinungen, Erfahrungen, O-Töne zum Thema "offene Beziehung.

Viele Grüße
Das Team von gofeminin.de

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4. Januar 2013 um 17:33

In
mir löst dieses Thema Magenkrämpfe aus. Ich bin hoffnungslos altmodisch in diesem Punkt. Swingerclubs, Seitensprungagenturen, Affären lösen in mir eine Art Ekel aus.

Ich habe immer das Bild zweier alter Leute in einem Dorf im Kopf. Die beiden gingen jeden Abend Hand in Hand gemeinsam spazieren und ich dachte immer: Ob deren ganzes langes gemeinsames Leben geprägt von Monogamie war, ist? Eine Wunschvorstellung von mir persönlich.

Auch eine offene Beziehung unter der Voraussetzung sich offen darüber auszutauschen, nichts zu verheimlichen... wäre für mich ebenso undenkbar. Ich glaube das wäre auf gewisse Weise sogar noch verletzender für mich.

Ich selbst habe einmal einen Fehler begangen. Ich hatte mich unsterblich in jemanden verliebt und bin fremd gegangen. Frei sprechen kann sich also sicher niemand davon. Denn die Beweggründe sind einfach so unterschiedlicher Art. Bei uns war es fehlende- von Anfang an der Beziehung- Leidenschaft auf körperliche Ebene. Mir fehlte das einfach ungemein und ich habe das wohl viele Jahre irgendwie verdrängt. Die Beziehung ist dann in die Brüche gegangen.

Aber es geht ja hier um die offene Beziehung: Nein, undenkbar für mich!

Denke aber, dass da jeder anders geartet ist und dass es Personen gibt, die damit gut leben können. Ich toleriere das auch und könnte mir sogar vorstellen mit Leuten, die das praktizieren befreundet zu sein. Aber innerhalb meiner Partnerschaft ginge das gar nicht.

Ich kann aber z.B.keine Leute tolerieren, die über einen längeren Zeitraum fremdgehen, in eine Beziehung eindringen und sich dann noch als Opfer sehen. Oh, das löst in mir echte Wut aus. Davon gibt es ja mehr als genug Threads.




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5. Januar 2013 um 11:44

In dieser Hinsicht bin ich hoffnungslos und g e r n e .

......ALTMODISCH !!

Genau wie mein Mann auch, GsD!!

Weiter unten gibt's 'ne sehr schöne Interpretation von"offene Beziehung", trotzdem bedeutet es im allgemeínen Sprachgebrauch eben nur das "Eine"

Also nichts für uns!!

Allerdings soll das doch jedes Paar so handhaben, wie es möchte!!



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5. Januar 2013 um 15:09

Nach meiner Erfahrung geht Liebe nur
in einer Monogamie. Mann muss nur den richtigen Partner haben und deren Einstellung zum Thema "Sex" vorher kennen.Die meisten Frauen laufen da naiv durch die Gegend.
Es kann ein Mann sagen, dass er sie liebt. Fühlen tut er aber etwas anderes. Für mich wäre es am schönsten gewesen nur einen Mann in meinem Leben gehabt zu haben. Ich bereue es sehr nicht so gelebt zu haben. Welchen Vorteil soll man denn davon haben, nicht in Monogamie zu leben?

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5. Januar 2013 um 17:35

Offene beziehung
haben wir männer das nicht schon jahrhunderte vorgelebt? ok, wir haben nicht bescheid gesagt, aber was solls. und wenn wir bescheid sagen, wird ja doch nur wieder gejammert.

offene beziehungen leb ich in so ziemlich jeder beziehung aus. ich liebe meine mama, gehe aber lieber zu meiner nachbarin zum essen. natürlich weiß sie darüber "bescheid", aber nicht, das unsere nachbarin besser kochen kann. selbstverständlich vermittel ich ihr, das ich mal abwechslung brauche. das nenne ich offene beziehung - gekonnt anlügen.

wie gesagt, in jeder beziehung. selbst mein schickes neues auto teile ich mit meinen nachbarn. nach dem prinzip "teile und herrsche". herrschen tue ich, in dem ich mein auto leer fahre und von den nachbarn wieder volltanken lasse. im endeffekt funktioniert das genauso auf der menschlichen ebene. nur, warum sollte ich meine leere partnerin wieder volltanken? dafür können doch auch andere zuständig sein, ein herrscher ist dafür nicht zuständig.
naja, sobald ich mir einen porsche leisten kann, werd ich den wohl nicht mehr teilen - bin ich blöd? das verhält sich wahrscheinlich auch mit meinem neuen porsche im bett so.
eine wohngemeinschaft, auf neudeutsch offene beziehung? einfach klasse, so lange die partnerin keine klasse hat. eine mit klasse wird nicht geteilt.

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6. Januar 2013 um 0:23

Eine
großen anteil an unsichtbahren zahlen geben an, dat schon offene beziehungen nicht selten sind.
nur die meisten sind aus verschiedenen gründen nicht so ganz freiwillig!

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6. Januar 2013 um 12:09

Auswechseln natürlich!
Warum sich auch damit auseinandersetzen? Sich ebenfalls weiterentwickeln? Kompromisse finden?
Wer braucht das schon.
Partner passt nicht mehr?
Next!

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6. Januar 2013 um 12:29

Sehr blauäugig
Sicher hat man mal Lust.
Ab und zu habe ich auch Lust den Einen oder Anderen mit einer Schrotflinte zu erschießen. Das hat nichts mit Cholerik zu tun. Manchmal sollte man seinen Gefühlen hemmungslos freien Lauf lassen, nicht wahr?
Im Ernst: Natürlich ist das Konkurrenz. Sex ist nicht "nur" Sex. Da kann man nichts drehen. Teilt man Intimität mit jemanden werden Bindungs- und Glückshormone ausgeschüttelt. Bei Frauen mehr als bei Männern. Es ist nahezu unmöglich einfach "nur" Sex zu haben. Wir sind keine Maschninen!
Offene Beziehung bedeutet nicht nur in sexueller Hinsicht teilen. Das sind innigste, intimste Sachen der Beziehung die weiterverbreitet werden an Außenstehende. Sachen, die Mann/Frau nur mit einem Menschen teilen wollen. Dieser eine Mensch ist etwas Besonderes, seine Besonderheit schwindet, indem ich meinen Körper, meine innigsten Gefühle auch anderen offenbare.
Fritze hat kein Problem mit seinem Selbstwertgefühl. Eine dreiste Behauptung, by the way. Ich habe Sex mit meinem Partner nicht nur um triebe zu befriedigen. Ich will auch das Gefühl angenommen, begehrt, geliebt zu werden erfahren. Ich öffne nicht nur meine Schnekel - ich öffne meine Seele, mein Herz.
Klar gibt es Gründe, jemand außerhalb der beziehung zu begehren. Es gibt sicher Gründe, warum jemand diesem Begehren nachkommt (wenn der Partner einen sexuell verhungern lässt z.B.) ABER: sobald jemand verletzt wird, ist es falsch. Wenn niemand verletzt wird ist es auch keine Liebe, die nach meinem Verständnis eben dieses sich-Öffnen enthält.
Soll halt jeder machen wie er will. In unserer Gesellschaft ist die Monogamie als Beziehungsform halt quasi mit der Muttermilch eingeflößt worden. Vielleicht weil sie sich als die friedlichste und praktischste durchgesetzt hat.

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7. Januar 2013 um 8:37

Interessantes Thema
wir hatten über dieses Thema vor längerer Zeit mal eine ausführliche Diskussion: http://forum.gofeminin.de/forum/couple2/__f127945_couple2--Polyamorie-versus-Offene-Beziehung.html

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7. Januar 2013 um 9:41
In Antwort auf an0N_1269324899z

Offene beziehung
haben wir männer das nicht schon jahrhunderte vorgelebt? ok, wir haben nicht bescheid gesagt, aber was solls. und wenn wir bescheid sagen, wird ja doch nur wieder gejammert.

offene beziehungen leb ich in so ziemlich jeder beziehung aus. ich liebe meine mama, gehe aber lieber zu meiner nachbarin zum essen. natürlich weiß sie darüber "bescheid", aber nicht, das unsere nachbarin besser kochen kann. selbstverständlich vermittel ich ihr, das ich mal abwechslung brauche. das nenne ich offene beziehung - gekonnt anlügen.

wie gesagt, in jeder beziehung. selbst mein schickes neues auto teile ich mit meinen nachbarn. nach dem prinzip "teile und herrsche". herrschen tue ich, in dem ich mein auto leer fahre und von den nachbarn wieder volltanken lasse. im endeffekt funktioniert das genauso auf der menschlichen ebene. nur, warum sollte ich meine leere partnerin wieder volltanken? dafür können doch auch andere zuständig sein, ein herrscher ist dafür nicht zuständig.
naja, sobald ich mir einen porsche leisten kann, werd ich den wohl nicht mehr teilen - bin ich blöd? das verhält sich wahrscheinlich auch mit meinem neuen porsche im bett so.
eine wohngemeinschaft, auf neudeutsch offene beziehung? einfach klasse, so lange die partnerin keine klasse hat. eine mit klasse wird nicht geteilt.

Mannomannomann,
da hat ja einer richtig Ahnung, sozusagen der Masterplaner für alle offenen Beziehungen.

Abgesehen davon, dass alle von ihm gewählten Beispiele zur Veranschaulichung einfach nur strunzdumm sind, hat er von den Mechanismen hinter dem Prinzip "divide et impera" - teile und herrsche, auch keinerlei Ahnung.

Ich schließe aus seinem Posting, dass er gegen das Modell der offenen Beziehung ist, was ich ausdrücklich respektiere. Seine Argumentation hierzu ist allerdings bemitleidenswert.

Freundliche Grüße,
Christoph

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7. Januar 2013 um 16:12
In Antwort auf an0N_1269324899z

Offene beziehung
haben wir männer das nicht schon jahrhunderte vorgelebt? ok, wir haben nicht bescheid gesagt, aber was solls. und wenn wir bescheid sagen, wird ja doch nur wieder gejammert.

offene beziehungen leb ich in so ziemlich jeder beziehung aus. ich liebe meine mama, gehe aber lieber zu meiner nachbarin zum essen. natürlich weiß sie darüber "bescheid", aber nicht, das unsere nachbarin besser kochen kann. selbstverständlich vermittel ich ihr, das ich mal abwechslung brauche. das nenne ich offene beziehung - gekonnt anlügen.

wie gesagt, in jeder beziehung. selbst mein schickes neues auto teile ich mit meinen nachbarn. nach dem prinzip "teile und herrsche". herrschen tue ich, in dem ich mein auto leer fahre und von den nachbarn wieder volltanken lasse. im endeffekt funktioniert das genauso auf der menschlichen ebene. nur, warum sollte ich meine leere partnerin wieder volltanken? dafür können doch auch andere zuständig sein, ein herrscher ist dafür nicht zuständig.
naja, sobald ich mir einen porsche leisten kann, werd ich den wohl nicht mehr teilen - bin ich blöd? das verhält sich wahrscheinlich auch mit meinem neuen porsche im bett so.
eine wohngemeinschaft, auf neudeutsch offene beziehung? einfach klasse, so lange die partnerin keine klasse hat. eine mit klasse wird nicht geteilt.

Hallo bazinga4u,
Du redest nicht von Beziehung, sondern von der Befriedigung Deines egos.

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7. Januar 2013 um 16:21
In Antwort auf an0N_1269324899z

Offene beziehung
haben wir männer das nicht schon jahrhunderte vorgelebt? ok, wir haben nicht bescheid gesagt, aber was solls. und wenn wir bescheid sagen, wird ja doch nur wieder gejammert.

offene beziehungen leb ich in so ziemlich jeder beziehung aus. ich liebe meine mama, gehe aber lieber zu meiner nachbarin zum essen. natürlich weiß sie darüber "bescheid", aber nicht, das unsere nachbarin besser kochen kann. selbstverständlich vermittel ich ihr, das ich mal abwechslung brauche. das nenne ich offene beziehung - gekonnt anlügen.

wie gesagt, in jeder beziehung. selbst mein schickes neues auto teile ich mit meinen nachbarn. nach dem prinzip "teile und herrsche". herrschen tue ich, in dem ich mein auto leer fahre und von den nachbarn wieder volltanken lasse. im endeffekt funktioniert das genauso auf der menschlichen ebene. nur, warum sollte ich meine leere partnerin wieder volltanken? dafür können doch auch andere zuständig sein, ein herrscher ist dafür nicht zuständig.
naja, sobald ich mir einen porsche leisten kann, werd ich den wohl nicht mehr teilen - bin ich blöd? das verhält sich wahrscheinlich auch mit meinem neuen porsche im bett so.
eine wohngemeinschaft, auf neudeutsch offene beziehung? einfach klasse, so lange die partnerin keine klasse hat. eine mit klasse wird nicht geteilt.

Das ist doch keine Lüge.
Das hat ist doch sehr rücksichtsvoll, wenn es bei der Mutter nicht so schmeckt. Aber vielleicht solltest Du kochen lernen und mit Deiner Mutter zusammen kochen, so dass es schmeckt. Traurig für die Mutter-Kind-Bindung. Was tut eigentlich der Vater dafür?

Was heißt denn Jammern. Grundvoraussetzung ist doch, dass der Mann seine Einstellung zum Leben und zur Partnerschaft mitteilt. Vorallem muss man dem anderen mitteilen, dass man nur durch die Gegend .... will und sich selbst ständig glücklich machen will, bevor man ihn durch Manipulation ins Bett bekommen hat.

Wir Frauen sind doch kein Hasch.
Das ist Betrug, dass zu verheimlichen. Die Frau jammert, weil sie betrogen worden ist. Die Entscheidungsfreiheit wurde einem genommen. Wenn Du in die Bank gehst, kannst Du dir auch nicht einfach mehr Geld nehmen, als dir zu steht. Dafür wird man bestraft. Für alles andere nicht. Das ist es von der Gesellschaft anerkannt, dass sich alle belügen und betrügen.

Ein merkwürdige Art von Leben.

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7. Januar 2013 um 16:27

Sollte man sich nicht gemeinsam
weiterentwickeln. Das jeder für sich auch etwas selber tut ist mir schon klar. Aber ansonsten entwickelt man sich doch zusammen in eine Richtung und nicht von einander entfernt?
Mit bestimmten Ansichten sollte man doch schon viel früher die gleiche Meinung haben oder den anderen so nehmen wie er ist.

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7. Januar 2013 um 17:24


Ich fände es ja schon schön, wenn in so einem Artikel wenigstens mal differenziert würde zwischen fremdgehen, offener Beziehung, Polyamory mit den unterschiedlichen "Modellen", Polygamie, casual dating, swingen, Gruppensex usw.
Da wird noch so viel durcheinander geworfen und ich finde es schlimm wenn in dem Zusammenhang nur über Sex und nicht mal über zwischenmenschliches, über Gefühle und Bindungen geredet wird- da steckt doch viel mehr drin so wie es halt im Leben manchmal bunt ist....

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7. Januar 2013 um 17:55


Ich liebe die Monogamie!

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7. Januar 2013 um 22:38

Hm....
Ich könnte es höchsten so, dass ich mehrere Partnerin habe. Das meine Partnerin jedoch auch mehrere Partner hat könnte ich nicht akzeptieren, da meine Partnerin "mir gehört" und ich sie auf keinen fall teilen möchte

LG

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8. Januar 2013 um 20:21

Für mich wars nix...
Ich habe gerade einen Monat offene Beziehung geführt und es nicht ertragen.

Ich war mit meiner Freundin einige Jahre zusammen und wir haben festgestellt, dass wir uns lieben aber beide durchaus manchmal Lust auf andere Partner haben und uns dazu entschlossen, es zu probieren und unsere Beziehung zu öffnen. Die Bedingung war, dass wir ehrlich zueinander sind und dass Schutz selbstverständlich ist.

Ich hab diese Zeit sehr ambivalent erlebt. Einerseits ist in uns beiden die Lust erwacht und wir haben miteinander die intensivsten sexuellen Erfahrungen gemacht.
Andererseits wars für mich sehr schwierig, wenn sie mit Freunden fort war und ich wusste, dass sie dort nach anderen Männern ausschau hält.

Hart war vor allem, dass man in jeder Berührung spürt, dass man nicht der einzige ist... Und der erste Fremdsex ihrerseits hat mir das Herz gebrochen

Ich denke eine offene Beziehung kann funktionieren, wenns von Anfang an klar ist - eine monogame Beziehung zu öffnen hat für mich nicht funktioniert...

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8. Januar 2013 um 21:48

Nie im Leben
Für mich würde nie eine Offene Beziehung in frage kommen!

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9. Januar 2013 um 14:36

Der Begriff "offene Beziehung"
ist m.E. inzwischen etwas überaltet und sollte besser durch den Begriff "Polyarmorie" ersetzt werden, als was es ursprünglich vielleicht auch mal gemeint war.

Tatsächlich verstanden wird der Begriff "offene Beziehung" von gefühlten ca. 119% aller Männer etwa so, wie vom User schmusekater weiter unten ausgeführt: offene Beziehung heißt, ich darf mehrere Schnittchen haben, aber meine Perle gehört mir allein und wird deshalb nicht geteilt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, war mit der offenen Beziehung ursprünglich wohl mal gemeint, dass zwei Partner sich zugestehen, jeweils andere Sexualpartner zu haben als sich selbst.

Und falls ich es wiederum richtig verstanden habe, sollte darin auch der Unterschied zur Polyarmorie bestehen: dass man sich nämlich zugesteht, mehr als einen Partner zu lieben, während sich bei der offenen Beziehung nur 2 Leute lieben und der Rest lediglich rumpoppt. Worin auch die Unlogik und Unstabilität und vor allem Ungerechtigkeit des Modells offene Beziehung klar wird: darin gibt es nämlich Mitspieler Erster Klasse (die Liebenden) und solche Zweiter Klasse (die halt bissken mit rumpoppen dürfen). Sofern man Sex mit Liebe als erstklassig und solchen ohne Liebe als zweitklassig einteilen mag.

Ich find, das hab ich jetzt total fein hergeleitet.

Und meine eigene Meinung zum Thema? Ich finde, Sexualität ist Teil des meistens nicht geschriebenen Vertrages, der eine Partnerschaft ausmacht und insofern verhandelbar. In meinem Falle habe ich meinen Partnerinnen sexuelle Partikularinteressen zwar zugestanden, von ihnen die selben Freiheiten jedoch nicht in allen Fällen zugestanden bekommen. Sowas finde ich dann weniger gut, da Interessen und Freiheiten schon symetrisch verteilt sein sollten. Treu war ich übrigens in den bald 35 Jahren meines erlebten Sexuallebens immer, sogar mein (ironisch) "offizieller Scheidungsgrund" war meiner damaligen Frau schon bekannt, bevor ich sie selber überhaupt das erste Mal getroffen habe.

Allgemeine Rahmenbedingungen, wie zeitliche Verpflichtungen, die örtlichen Gegebenheiten / Entfernung zwischen den, sowie Interessen der Beteiligten werden auch eine Rolle dabei spielen, wenn es darum geht, wie eine offene oder eine polyamuröse Beziehung aussehen mögen. Wer Liebe und Sex trennen kann und mag, wird vermutlich eher in Richtung offene Beziehung tendieren, für den, bei dem beide Dinge zusammen gehören, ist vermutlich die Polyamorie die bessere Lösung.

Und wem das alles zu kompliziert ist, der kann zur Not ja immer noch treu bleiben oder halt ebennt im Geheimen fremd gehen....

Freundliche Grüße,
Christoph

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9. Januar 2013 um 16:41

Das ist sehr negativ.
Nur, weil die Monogamie bei anderen nicht funktioniert, heißt es nicht, dass es sie nicht gibt und man sie für fragwürdig heißt.

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9. Januar 2013 um 16:45

Das ist aber Betrug.
Ich finde den Smiley sehr unpassend.

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10. Januar 2013 um 18:27

Habe ich etwas falsches geschrieben?
Was genau verstehen sie denn nicht?

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11. Januar 2013 um 2:25
In Antwort auf hoffnung83

Habe ich etwas falsches geschrieben?
Was genau verstehen sie denn nicht?

Kein Problem, hoffnung83,
wir verstehen dich schon.

Nur Kalle vom Stern alpha zentauri proxima hat manchmal ein Problem mit den Erdenbürgern, das darfst du nicht zu persönlich und vor allem nicht zu ernst nehmen...

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14. Januar 2013 um 3:38

Kurzer Erfahrungsbericht
Hallo gofem, ich lese euch schon lange, habe mich aber nun erstmals angemeldet.

Zur Vorgeschichte sei kurz gesagt, dass ich eigentlich Zeit meines Lebens schwul war und mich stets zu Männern hingezogen fühlte.
Dies änderte sich im März letzten Jahres jedoch, ich war 28, sie 38, als diese Frau in mein Leben trat. Was mehr oder weniger recht platonisch began, ist dann immer mehr verschmolzen und nun zu einer Partnerschaft geworden.

Offiziell führen wir jetzt den Status "offene Beziehung", seit ca. 2 Wochen. Wir haben uns durch ein befreundetes Pärchen ein paar Tipps dazu abgeschaut.
Wichtig sind natürlich gewisse Grundregeln, die dem Partner zeigen, dass er immer im Mittelpunkt stehen wird.
Das geht teilweise sehr ins Detail, wie zum Beispiel, wenn man mit jemand anderen Sex hat, wird dort nicht übernachtet, etc.

Bisher hat das wunderbar geklappt und wir hatten sogar ein erstes kleines Abenteuer (Dreier), der unser Liebesleben sogar nachhaltig verbessert hat, und keine Spur von Eifersüchtelleien.
Vor ein paar Tagen schließlich traf ich mich das erste mal seit langem mit einem Mann, eher zufällig, ohne Plan. Deshalb ist zum Beispiel für mich, als mittlerweile Bisexueller, kaum eine andere Art einer Beziehung zu einer Frau möglich, wenn sie nicht offen wäre. Da ich diese Sehnsucht nicht einfach abstellen kann.

Ich persönlich glaube auch langfristig ist diese Art der Beziehung wirklich möglich. Sie wird vielleicht die Mutter meines Kindes (diesen Wunsch habe ich mich früher nie erfüllen sehen können) und ich kann meine Männer-Phantasien ausleben, ganz ohne Gefühlschaos.

Allerdings muss man schon sensibel sein, wenn es an den Bericht geht zum Beispiel, falls das überhaupt jeder Partner hören will. Gerade ich als frauenunerfahrener Mann tue mich noch sehr schwer die richtigen Worte zu finden, die nicht ungewollt verletzen.

Ich bin sehr stolz, eine so offene und emotional reife Freundin zu haben, ich konnte ihr detailliert von meinem schönen Erlebnis erzählen und so auch die schönen Momente mit meinen mir liebsten Menschen teilen.
Früher hat uns das größere Probleme beschert, mit Eifersucht. Manchmal fühlt sie sich noch schlecht, da sie denkt sie könne mir Dinge nicht geben, die mir nur Männer geben können. Ich finde jedoch das eine hat mir dem anderen nichts zu tun. Es ist beides schön, jede Sache auf ihre Art und Weise.
Natürlich sollte man nicht unbedingt ins Schwärmen geraten, aber ich war sehr erstaunt wie locker sie es aufnahm. Mein genehmigter Seitensprung ist nun 3 Tage her, und irgendwie habe ich schon das Gefühl, dass unsere Beziehung dadurch gewachsen ist, wie doof das nun auch klingen mag.
Und wahrscheinlich klingt folgendes nun noch seltsamer, ich freue mich sogar wenn sie ihren ersten anderen Mann hat und mir davon erzählt. Ich möchte nur, dass sie glücklich ist, genauso glücklich wie mich diese "Freiheit" macht.

Ich hoffe ich habe eucht nicht zu sehr gelangweilt, im Startpost stand, man soll seine Erfahrungen beschreiben. Und eben dies tat ich (leider oder zum Glück auch nicht ganz nüchtern :P)

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19. Januar 2013 um 15:55

Das sieht wohl jeder anders
eifersucht hat für mich auch nichts aber auch wirklich null mit vertrauen zu tun.

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20. Januar 2013 um 11:15

Nein
daran glaube ich nicht

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20. Januar 2013 um 18:31
In Antwort auf louise_11946057

Nein
daran glaube ich nicht

Ich glaube auch nicht daran.
Ich finde nicht, dass Du das abwertend beurteilt hast.
Sie fühlt sich nur angegriffen, weil andere die Art von Leben in Frage stellen und kritische Fragen stellen.
Ich stelle fest, dass es auch nicht um Beziehungsfragen geht, sondern in erster Linie nur der Sex als erstes genannt wurde und ausschließlich über Sex gesprochen wird. Wir sind hier aber nicht auf der Sexseite. Hier ging es um Liebe und Psychologie. Ich habe hier nichts gelesen, womit man etwas anfangen kann. Ich habe hier nicht das Gefühl, mit ernsthaften, bodenständigen, geistigen, emotionalen gesunden Menschen mich zu unterhalten. Hier wird nur die Seite mit Text gefüllt ohne Sinn und Verstand. Ich möchte auch nicht mehr, dass mir jemand eine Nachricht sendet zu diesem Thema. Ich tue mir das nicht an. Ich bin nicht geistig behindert.

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1. Februar 2013 um 22:07

Offene Beziehung
Also ich bin der Meinung, das wenn beide Partner damit einverstanden sind, das dann ok ist!
Sowas wäre jetzt persönlich nichts für mich aber ich kenne eine Freundin die regelmäßig mit ihrem Freund in den Swingerclub geht und das ist ja auch nichts anders. In der heutigen Zeit scheint das schon fast normal.
Fremd gehen fängt dort an, wo ein Partner was macht, was er aber selber nicht beim anderen tolerieren würde.Weil man sollte wenigstens immer ehrlich zu sich selbst sein.
Alles ist erlaubt und ok, solange es beiden gefällt.
Aber leider kann ich euch bei eurem Bericht nicht mit Erfahrungswerten helfen weil ich eine andere Vorstellung davon habe. Mir liegt sehr viel an Treue und ich erwarte sie auch. Mein letzter Partner war untreu und daran bin ich fast zerbrochen. Aber jedem das seine...

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2. Februar 2013 um 13:21
In Antwort auf kamila_12927620

Offene Beziehung
Also ich bin der Meinung, das wenn beide Partner damit einverstanden sind, das dann ok ist!
Sowas wäre jetzt persönlich nichts für mich aber ich kenne eine Freundin die regelmäßig mit ihrem Freund in den Swingerclub geht und das ist ja auch nichts anders. In der heutigen Zeit scheint das schon fast normal.
Fremd gehen fängt dort an, wo ein Partner was macht, was er aber selber nicht beim anderen tolerieren würde.Weil man sollte wenigstens immer ehrlich zu sich selbst sein.
Alles ist erlaubt und ok, solange es beiden gefällt.
Aber leider kann ich euch bei eurem Bericht nicht mit Erfahrungswerten helfen weil ich eine andere Vorstellung davon habe. Mir liegt sehr viel an Treue und ich erwarte sie auch. Mein letzter Partner war untreu und daran bin ich fast zerbrochen. Aber jedem das seine...

Ich kann diese Art von Leben nicht nachvollziehen.
Wenn ich überleg, ich bin 43 und habe eine Tochter, 25 und einen Sohn 8 Jahre. Es gab nicht einen Mann in den 25 Jahren, der mich gefragt hat, wie ich mir mein Leben und das meiner Kinder vorstelle. Jeder normale Mensch plant, organisiert und bespricht fast alles. Entweder ich muss mich in Sekunden für eine Planung entscheiden oder warten bis vielleicht mal der Mann, mit dem ich gerade zusammen war etwas tut. Da kam so gut wie nichts. Nur was für sie von Interesse war. Nichts wo man gemeinsam etwas getan, geredet und geplant hat.
Vielleicht waren Ansätze da oder etwas ganz ganz kleines.
Ich warte ja auf den Mann und den Tag, wo es sich ändert.

Ich betone aber, dass das Beziehungen waren die auf eine Monogamie aufgebaut werden sollten.

Also irgendwie stimmt da ja etwas nicht. Denn, wenn ich sage, ich will in Monogamie leben und der andere weiß das, dann kann es nicht sein, dass ich in den 25 Jahren alle Ausflüge mit meiner Tochter allein gemacht habe. Wenn, dann mal ein Mann anwesend war, hatte ich nicht das Gefühl, dass das im Einklang (harmonisch) war. Ich hatte eher das Gefühl, dass der andere etwas anderes suchte.

Dabei hatte ich genug damit zu tun, mich an schlimme Gefühle nicht zu erinnern.

Wenn man keine Liebe zu erwarten hat, wofür macht es denn überaupt einen Sinn in einer offenen Beziehung zu leben. Weder das was ich erlebte noch das andere hat nichts mit Liebe zu tun.

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