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Erfahrungen binationale Ehe

7. Mai 2013 um 23:58 Letzte Antwort: 28. Juli 2017 um 13:31

Liebe User,

ich habe mich durchs Internet gekämpft, weil ich nach Erfahrungen von Leuten, welche in einer binationalen Ehe leben, gesucht habe. Klar bin ich da schon auf 1001 Geschichte gestossen, aber irgendwie, naja, sind dort ja echt nur negative Erfahrungen. Gibt es den absolut niemanden, der glücklich mit seinem ausländischen Partner ist?

Ich z. B. bin nun seit ein paar Jahren mit einem Ägypter verheiratet (nein - nicht die übliche "ich war in Hurghada im Urlaub und habe dort...) und glücklich. Klar gibt es ab und zu Streit - wir sind beide totale Sturköpfe und keiner gibt nach - klar muss man die andere Kultur erst kennenlernen, aber dies sollte doch machbar sein?!?

Bin echt erstaunt, dass ich - gerade im Bezug auf Ägypter - echt nur Horrorgeschichten gefunden habe. Bis jetzt hätte ich noch nie einen Ägypter getroffen, der ein Bezzi ist/sein könnte.

Daher möcht ich gerne mal wissen, wie eure Erfahrungen sind

LG

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8. Mai 2013 um 6:54

Ich lebe auch in einer binationalen Ehe..
Seit 2013, seit ueber 5 Jahren. Mein Mann ist Kurde aus dem Irak und ich bin deutsche. Am Anfang unserer Ehe habe ich sehr viel ueber bezness in verschiedenen Foren gelesen. Ich finde schon das es gut ist, das es derartige Foren mit Erfahrungsberichten gibt, allerdings sollte man überlegen, das in den Berichten eine Menge Trauer, Wut und Enttäuschung steckt. Die Frauen haben schlechte Erfahrungen gemacht, bedeutet jedoch nicht gleichzeitig, das jede binationale Beziehung so enden muss. Ich bin sehr glücklich mit meinem Mann, im Juli 2009 ist unsere wunderbare Tochter geboren. Wir sind ein eingespieltes Team und sind immer füreinander da, in schlechten wie in guten Zeiten. Im August 2011 habe ich meinen Sohn im 6 Schwangerschaftsmonat verloren dann 2012 erkrankte ich an Schilddrüsenkrebs und Ende 2012 der nächste Schicksalsschlag Diagnose schwerer Hautkrebs (8 cm Tumor), nach erfolgter op und Bestrahlung jetzt im Januar 2013 bereits Metastasen, jetzt Chemotherapie bei meinem Mann. Ich bin froh und überglücklich das ich diesen Mann habe, auch wenn unser leben nicht das einfachste ist. Aber ich weiß, das nicht jede binationale Beziehung auf bezness etc. Basiert. Natürlich darf man es nicht ganz und gar ausblenden und gerade bei solch Geschichten wie Urlaubsbekanntschaften aus Ägypten, Türkei, Afrika etc. Sollte man immer wachsam sein, aber trotzalledem darf man auch hier nicht alle über einen Kamm kehren. Und ja, es ist schon wichtig sich mit der Kultur des Mannes und seiner Religion auseinanderzusetzen. Bitte lies nicht soviel in diesen Foren, letztendlich musst du auf dein Herz hören. In meinem Falle hat es mich nie gedäuscht. Ich kenne seine Familie, obwohl die im Nordirak leben, wollten sie nur, das ihr Sohn glücklich ist, nie wurde er dazu verpflichtet eine kurdische Frau zu heiraten, Hauptsache dem großen Sohn geht's gut. Seine Familie ist sehr liebenswürdig und vorallem nicht geldgierig, haben noch nie nach Geld gefragt und legen auch kein Wert auf Geschenke. Ich bin regelmäßig bei meinen Schwiegereltern, mittlerweile auch mit meiner Tochter allein.geniesse das leben, denn es kann viel zu schnell vorbei sein, leider!

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8. Mai 2013 um 6:55
In Antwort auf dagrun_11866303

Ich lebe auch in einer binationalen Ehe..
Seit 2013, seit ueber 5 Jahren. Mein Mann ist Kurde aus dem Irak und ich bin deutsche. Am Anfang unserer Ehe habe ich sehr viel ueber bezness in verschiedenen Foren gelesen. Ich finde schon das es gut ist, das es derartige Foren mit Erfahrungsberichten gibt, allerdings sollte man überlegen, das in den Berichten eine Menge Trauer, Wut und Enttäuschung steckt. Die Frauen haben schlechte Erfahrungen gemacht, bedeutet jedoch nicht gleichzeitig, das jede binationale Beziehung so enden muss. Ich bin sehr glücklich mit meinem Mann, im Juli 2009 ist unsere wunderbare Tochter geboren. Wir sind ein eingespieltes Team und sind immer füreinander da, in schlechten wie in guten Zeiten. Im August 2011 habe ich meinen Sohn im 6 Schwangerschaftsmonat verloren dann 2012 erkrankte ich an Schilddrüsenkrebs und Ende 2012 der nächste Schicksalsschlag Diagnose schwerer Hautkrebs (8 cm Tumor), nach erfolgter op und Bestrahlung jetzt im Januar 2013 bereits Metastasen, jetzt Chemotherapie bei meinem Mann. Ich bin froh und überglücklich das ich diesen Mann habe, auch wenn unser leben nicht das einfachste ist. Aber ich weiß, das nicht jede binationale Beziehung auf bezness etc. Basiert. Natürlich darf man es nicht ganz und gar ausblenden und gerade bei solch Geschichten wie Urlaubsbekanntschaften aus Ägypten, Türkei, Afrika etc. Sollte man immer wachsam sein, aber trotzalledem darf man auch hier nicht alle über einen Kamm kehren. Und ja, es ist schon wichtig sich mit der Kultur des Mannes und seiner Religion auseinanderzusetzen. Bitte lies nicht soviel in diesen Foren, letztendlich musst du auf dein Herz hören. In meinem Falle hat es mich nie gedäuscht. Ich kenne seine Familie, obwohl die im Nordirak leben, wollten sie nur, das ihr Sohn glücklich ist, nie wurde er dazu verpflichtet eine kurdische Frau zu heiraten, Hauptsache dem großen Sohn geht's gut. Seine Familie ist sehr liebenswürdig und vorallem nicht geldgierig, haben noch nie nach Geld gefragt und legen auch kein Wert auf Geschenke. Ich bin regelmäßig bei meinen Schwiegereltern, mittlerweile auch mit meiner Tochter allein.geniesse das leben, denn es kann viel zu schnell vorbei sein, leider!

Seit 2008
Meinte ich

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8. Mai 2013 um 7:50
In Antwort auf dagrun_11866303

Seit 2008
Meinte ich


Liebe cane,

danke für deine Antwort! Echt tragisch, was euch alles passiert ist und ich hoffe, dass alles wieder gut wird!

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8. Mai 2013 um 8:07
In Antwort auf jutta_12247735


Liebe cane,

danke für deine Antwort! Echt tragisch, was euch alles passiert ist und ich hoffe, dass alles wieder gut wird!

Auf
mein Herz höre ich auch. Ich bin nur zufällig über diese Seiten gestolpert, da ich mich über das Leben als Europäer in Ägypten informieren wollte. Naja, bin dann halt hängen geblieben und irgendwie macht man sich dann schon seine Gedanken... ...auch wenn die völlig grundlos sind!

Klar ist es gut, dass man vorsichtig ist. Ich lebe selbst seit mehreren Jahren in Dubai und weiss, wie Araber sein können. Ich war auch schon in Hurghada und hab dort einiges erlebt. Aber ich glaube auch, dass man mit gesundem Menschenverstand an die Sache rangehen sollte... Von daher erstaunen mich auch alle diese Geschichten in besagten Foren

Aber nochmals vielen Dank, dass du mir deine Geschichte erzählt hast - Das beruhigt mich doch schon sehr, dass auch binationale Ehen funktionieren

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8. Mai 2013 um 8:15


Hallo probierallesaus,

Naja, profilieren wollte ich mich jetzt wirklich nicht. Es ist einfach reine Neugier und solche Geschichten beunruhigen halt schon. Nur um meine Absichten ein bisschen deutlicher zu machen:

Bei uns steht in den nächsten Wochen eine grosse Veränderung bevor und ich wollte mich über diese Dinge informieren. Bin per Zufall auf besagte Seite gekommen und was soll ich sagen Das Grübeln hat angefangen, ob dass auch alles wirklich richtig ist (obwohl ich mir 1000% sicher bin), aber ich wollte halt auch mal was Positives lesen

Austausch über Erfahrungen finde ich gut und das soll bitte auch so bleiben. Ich glaube gerade denen, welche traumatische Erlebnisse vorzuweisen haben, hilft das Niederschreiben sicherlich. Aber dazu sollte - meiner Meinung nach - auch der Ausstausch von positiven Geschichten stattfinden. Bekanntlich soll man ja nicht alle in den gleichen Topf werfen.

Ich danke dir auf jeden Fall für deine Antwort

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8. Mai 2013 um 9:42

Ich habe auch eine glückliche Ehe
Ich bin Kroatin und bin mit dem besten deutschen Mann zusammen.
Wir haben uns über Internet kennengelernt nachdem mich mein erster Mann(ebenfalls Deutsch) verlasen hat.

Ich bin gut integriert und eigentlich von meinem Gemüt her, gehöre ich mehr nach Deutschland als nach Kroatien.

Die Beziehung kann man schlecht als binational beschreiben. Ich spreche ja fließend Deutsch, wenn auch nicht akzentfrei und auch leider nicht fehlerfrei. Ich arbeite aber daran. Im Alltag sprechen wir ein wildes Gemisch aus Deutsch-Englisch und Kroatisch. Kinder, wenn sie dann da sind werden multilingual erzogen, wahrscheinlich werden sie eine Chinesische Tagesmutter haben, die ihnen auch wenn sie es möchten Mandarin beibringen wird.

Ich bin zB eine überzeugte Mülltrennerin und auch überpünktlich. Das verbindet uns. Wir sind uns sehr ählich und auch friedenliebend.

Mit meinem ersten Mann war es ganz anderes. Er hatte ganz andere Arbeitsvorstellungen als ich. Auch andere Sauberkeitsvorstellungen. Und mit Treue hat er es auch nicht so genau genommen.

Die Unterschiede sind bei uns zB Risikoverhalten und Improvisationsverhalten. Für mich ist es zB ganz normal und gehört zum Hausfrauenwissen dazu eine Sicherung im Stromkasten zu wechseln. Oder über einen Zaun zu klettern, oder vom 10m Springturm zu springen. Mein Mann meidet solche Sachen im breiten Bogen. Aber ich schätze das ist eher eine CHaraktereigenschaft als dass es einer Ethnine zugeschrieben werden kann

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8. Mai 2013 um 10:20
In Antwort auf panaz_12289857

Ich habe auch eine glückliche Ehe
Ich bin Kroatin und bin mit dem besten deutschen Mann zusammen.
Wir haben uns über Internet kennengelernt nachdem mich mein erster Mann(ebenfalls Deutsch) verlasen hat.

Ich bin gut integriert und eigentlich von meinem Gemüt her, gehöre ich mehr nach Deutschland als nach Kroatien.

Die Beziehung kann man schlecht als binational beschreiben. Ich spreche ja fließend Deutsch, wenn auch nicht akzentfrei und auch leider nicht fehlerfrei. Ich arbeite aber daran. Im Alltag sprechen wir ein wildes Gemisch aus Deutsch-Englisch und Kroatisch. Kinder, wenn sie dann da sind werden multilingual erzogen, wahrscheinlich werden sie eine Chinesische Tagesmutter haben, die ihnen auch wenn sie es möchten Mandarin beibringen wird.

Ich bin zB eine überzeugte Mülltrennerin und auch überpünktlich. Das verbindet uns. Wir sind uns sehr ählich und auch friedenliebend.

Mit meinem ersten Mann war es ganz anderes. Er hatte ganz andere Arbeitsvorstellungen als ich. Auch andere Sauberkeitsvorstellungen. Und mit Treue hat er es auch nicht so genau genommen.

Die Unterschiede sind bei uns zB Risikoverhalten und Improvisationsverhalten. Für mich ist es zB ganz normal und gehört zum Hausfrauenwissen dazu eine Sicherung im Stromkasten zu wechseln. Oder über einen Zaun zu klettern, oder vom 10m Springturm zu springen. Mein Mann meidet solche Sachen im breiten Bogen. Aber ich schätze das ist eher eine CHaraktereigenschaft als dass es einer Ethnine zugeschrieben werden kann

Pozdrav
Freut mich für euch beiden und das es mit Mann Nr. 2 geklappt hat Eure Konstellation ist ja recht unproblematisch,gibt ja viele deutsch-kroatische Beziehungen bzw. Ehe in allen Generationen.

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8. Mai 2013 um 13:30


Ich lebe auch ein einer gemischten Ehe und dies sehr glücklich bis jetzt.

Wir sind seit Februar 2003 ein Paar, seit September 2011 verheiratet, seit August 2012 happy Eltern und sind im Moment etwas im Umzugsstress, da wir in ein Reihenhaus umziehen.

Selbstverständlich haben wir ab und an Meinungsverschiedenheiten wie in jeder Ehe und seine Unpünktlichkeit wird sich wohl niemals ändern, aber ansonsten kann ich mich nicht beklagen oder zweifle an seiner Liebe.

Wir haben uns in Deutschland kennen gelernt, er hatte bereits einen guten Job, eine unbefristete AE, eine Wohnung, ein Auto und Geld.
Er brauchte mich als für nichts.
Ich kenne seine Freunde, seine Familie, waren 2011 zusammen in seiner Heimat.
Wir schicken kein Geld zur Familie, auch war er noch nicht ohne mich dort und er gibt mir keinen Grund an irgendwas zu zweifeln.

Ach ja, er kommt aus Nigeria hat aber mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft und ich bin Deutsche.

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9. Mai 2013 um 9:36
In Antwort auf dagrun_11866303

Ich lebe auch in einer binationalen Ehe..
Seit 2013, seit ueber 5 Jahren. Mein Mann ist Kurde aus dem Irak und ich bin deutsche. Am Anfang unserer Ehe habe ich sehr viel ueber bezness in verschiedenen Foren gelesen. Ich finde schon das es gut ist, das es derartige Foren mit Erfahrungsberichten gibt, allerdings sollte man überlegen, das in den Berichten eine Menge Trauer, Wut und Enttäuschung steckt. Die Frauen haben schlechte Erfahrungen gemacht, bedeutet jedoch nicht gleichzeitig, das jede binationale Beziehung so enden muss. Ich bin sehr glücklich mit meinem Mann, im Juli 2009 ist unsere wunderbare Tochter geboren. Wir sind ein eingespieltes Team und sind immer füreinander da, in schlechten wie in guten Zeiten. Im August 2011 habe ich meinen Sohn im 6 Schwangerschaftsmonat verloren dann 2012 erkrankte ich an Schilddrüsenkrebs und Ende 2012 der nächste Schicksalsschlag Diagnose schwerer Hautkrebs (8 cm Tumor), nach erfolgter op und Bestrahlung jetzt im Januar 2013 bereits Metastasen, jetzt Chemotherapie bei meinem Mann. Ich bin froh und überglücklich das ich diesen Mann habe, auch wenn unser leben nicht das einfachste ist. Aber ich weiß, das nicht jede binationale Beziehung auf bezness etc. Basiert. Natürlich darf man es nicht ganz und gar ausblenden und gerade bei solch Geschichten wie Urlaubsbekanntschaften aus Ägypten, Türkei, Afrika etc. Sollte man immer wachsam sein, aber trotzalledem darf man auch hier nicht alle über einen Kamm kehren. Und ja, es ist schon wichtig sich mit der Kultur des Mannes und seiner Religion auseinanderzusetzen. Bitte lies nicht soviel in diesen Foren, letztendlich musst du auf dein Herz hören. In meinem Falle hat es mich nie gedäuscht. Ich kenne seine Familie, obwohl die im Nordirak leben, wollten sie nur, das ihr Sohn glücklich ist, nie wurde er dazu verpflichtet eine kurdische Frau zu heiraten, Hauptsache dem großen Sohn geht's gut. Seine Familie ist sehr liebenswürdig und vorallem nicht geldgierig, haben noch nie nach Geld gefragt und legen auch kein Wert auf Geschenke. Ich bin regelmäßig bei meinen Schwiegereltern, mittlerweile auch mit meiner Tochter allein.geniesse das leben, denn es kann viel zu schnell vorbei sein, leider!

Liebe cane, ich wünsche dir.............


....weiterhin alles Liebe und ganz viel Kraft für euren Weg!

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9. Mai 2013 um 9:44

Hallo ihr lieben
vielen Dank für eure Antworten

Dass ist doch toll, dass auch solche Ehen funktionieren

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9. Mai 2013 um 17:58
In Antwort auf jutta_12247735


Liebe cane,

danke für deine Antwort! Echt tragisch, was euch alles passiert ist und ich hoffe, dass alles wieder gut wird!

Danke
Ich hoffe auch jeden Tag aufs neue, das am Ende des Tunnels endlich licht ist und dieses Martyrium endlich ein Ende findet ich weiß das nicht alle binationlen Beziehungen zum scheitern verurteilt sind. Sei glücklich und genieße die zeit, von Herzen wünsch ich euch alles gute und noch viele gemeinsame Hahre!

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9. Mai 2013 um 18:30

Binationale Ehe
Mein Mann ist Tunesier und ich bin Deutsche. Es war nicht immer alles leicht und auf Anhieb gut aber wir haben uns zusammen gerauft und sind glücklich. Logisch kommt es auch bei uns zu Streitereien aber die kommen auch in nationalen Ehen vor. Leider sind wir aber in unserer Yumgebung immer wieder auf Menschen gestossen die unsere Heirat nicht akzeptierten weil sie gegen Ausländer sind. Ist uns aber egal - wir lieben uns und sind glücklich miteinander. Lg Biggi

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9. Mai 2013 um 21:07

Mein Mann ist
aus Afrika und wir sind seit 21jahren glücklich verheiratet.und haben eine tochter

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15. Mai 2013 um 22:14

Einfach happy
hallo zusammen.
möchte doch auch gern was dazu sagen, ich bin seit bald vier jahren mit meinem mann zusammen und bald drei jahre verheiratet. Natürlich hatten wir auch höhen und tiefen was es aber denke ich in jeder ehe oder beziehung gibt. ich habe meinen mann in zürich kennengelernt, er ist nun 9 jahre in zürich und davor war er vier jahre in hamburg. ich bin schweizerin und mein mann ict aus gambia. ich kenne seine familie er kennt meine und wir sind glücklich. ich denke eine binationale ehe kann sehr gut funktionieren wenn man wie in jeder anderen beziehung oder ehe viel liebe einbrint und vielleicht auch ein bischen verständnis für den anderen.
schönen abend euch allen

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3. Mai 2015 um 16:18

Herausforderung
fremde Kultur, andere Religion, anderer Kontinent - ist in meinem Fall eine echte Herausforderung, auch ohne Betrug/Ausnutzen oder was auch immer.
Bin seit 17 Jahren mit meinem Mann zusammen, wir haben Kinder, gleicher beruflicher Hintergrund, gut bezahlte Jobs. Trotzdem werden mit dem Alter die Unterschiede immer deutlicher und quälen mich. Kann sehr gut verstehen, dass Du Dir Deine Liebe und Deine Zukunft nicht vermiesen lassen willst. Aber es ist und bleibt ein Wagnis. Wenn ich überhaupt eine Empfehlung aussprechen wollte, würde ich sagen: Klare Grenzen, klar formulieren, was man vom Leben will und wo man bereit ist, Zugeständnisse zu machen. Gütertrennung würde ich auch empfehlen. Aber ob es in meinem Fall etwas geändert hätte, wage ich zu bezweifeln. Dir viel Glück!

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29. Mai 2015 um 12:23

Huhu,
ich bin ebenfalls in einer binationalen Ehe. Mein Mann ist Algerier und wir sind seit Jahren glücklich verheiratet. Man muss sich der jeweils anderen Kultur öffnen, reden, reden und verstehen. Das ist doch in jeder Beziehung so
Wenn der Partner in einer binationalen Beziehung betrogen und belogen wird, sind alle sehr schnell mit ihren Vorurteilen dabei und jeder hat etwas zu sagen. Schade nur, dass dabei vergessen wird, wie viele Beziehungen/Ehen unter Deutschen in die Brüche gehen. Und zumindest dort gilt die Ausrede "kulturelle Unterschiede" nicht..


Die Seite zu 1001 Geschichte kenne ich ebenfalls, bin dort auch als User registriert. Hier möchte ich einmal darauf hinweisen, dass die Moderatoren ausdrücklich nur von Bezness-Beziehungen berichten möchten. Von daher wirst du dort nur eben solche "Horrorgeschichten" finden. Die Seite soll als Warnung dienen. Mir wurde von den Betreibern dieser Seite mitgeteilt, dass über "glückliche binationale Beziehungen" nicht gesprochen werden soll

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14. März 2016 um 13:54

Frage
Hallo, ich bin seit kurzem mit einem Ägypter zusammen. Er ist streng gläubig und verlangt nun von mir , dass wir muslimisch heiraten, damit wir intim werden können. Kannst du mir darüber was mitteilen. Würde mich freuen. Lg ulli

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21. Juli 2016 um 22:33
In Antwort auf serena_12244789

Binationale Ehe
Mein Mann ist Tunesier und ich bin Deutsche. Es war nicht immer alles leicht und auf Anhieb gut aber wir haben uns zusammen gerauft und sind glücklich. Logisch kommt es auch bei uns zu Streitereien aber die kommen auch in nationalen Ehen vor. Leider sind wir aber in unserer Yumgebung immer wieder auf Menschen gestossen die unsere Heirat nicht akzeptierten weil sie gegen Ausländer sind. Ist uns aber egal - wir lieben uns und sind glücklich miteinander. Lg Biggi

Tunesien
Mein freund ist auch tunesier. Sind aber noch ich so lange zusammen.

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1. August 2016 um 17:34

Ja das glaube
Ich auch ich hörte das vielfach ich war auch in hurgada konnte mich leider nicht retten von der anmache mit allen Tricks und einem umwerfendem charm versuchten sie es aber ich hatte meinen Sport und so konnte ich mich retten Personal die im Hotel wohnten waren zurück haltender auch die versuchten es auf eine andere Art der Hotel Manager sagte mir auch es sei verboten vom Personal Gäste anmachen oder gar in den Zimmern zu sein aber es stellte sich später heraus das auch er es bei mir versuchte da ich Single bin

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7. Februar 2017 um 16:47
In Antwort auf jutta_12247735

Liebe User,

ich habe mich durchs Internet gekämpft, weil ich nach Erfahrungen von Leuten, welche in einer binationalen Ehe leben, gesucht habe. Klar bin ich da schon auf 1001 Geschichte gestossen, aber irgendwie, naja, sind dort ja echt nur negative Erfahrungen. Gibt es den absolut niemanden, der glücklich mit seinem ausländischen Partner ist?

Ich z. B. bin nun seit ein paar Jahren mit einem Ägypter verheiratet (nein - nicht die übliche "ich war in Hurghada im Urlaub und habe dort...) und glücklich. Klar gibt es ab und zu Streit - wir sind beide totale Sturköpfe und keiner gibt nach - klar muss man die andere Kultur erst kennenlernen, aber dies sollte doch machbar sein?!?

Bin echt erstaunt, dass ich - gerade im Bezug auf Ägypter - echt nur Horrorgeschichten gefunden habe. Bis jetzt hätte ich noch nie einen Ägypter getroffen, der ein Bezzi ist/sein könnte.

Daher möcht ich gerne mal wissen, wie eure Erfahrungen sind

LG

Liebe Yraalee. Ich bin seit 2007 mit einem ägyptischen Mann zusammen. Wir leben in der Schweiz und sind seit 2009 glücklich verheiratet. Wie in jeder Beziehung haben wir unsere up and downs aber das liegt selten an der Kultur. Vieles eint uns mehr, als es uns trennt. Wir sind in sehr ähnlichen Familien aufgewachsen (Struktur, soziales Umfeld) und haben viele Gemeinsamkeiten. Wir haben unterschiedliche Religionen und wir stammen aus unterschiedlichen Kulturen. Wichtig ist für uns beide, dass darüber nicht gewertet wird - sondern die Unterschiede bestehen und o.k. sind. Wir können offen miteinander sprechen und wir haben keine Tabuthemen, die wir nicht besprechen. Für mich ist das ganz zentral.

1001 Geschichten kenne ich natürlich auch und ich finde es sehr tragisch, was Frauen oftmals angetan wird. Wie sehr der Wunsch nach Liebe ausgenützt wird. Es gibt natürlich teilweise naive Frauen, die sicher nicht ganz unschuldig an dem Drama sind - aber es gibt durchaus viel zu viele Beispiele von Frauen, die ganz gezielt hinter das Licht geführt worden sind und das tut mir weh und leid. Aber trotz allem gibt dieses Forum ein falsches Bild. Es neigt leider auch dazu zu verallgemeinern und das hilft niemandem weiter.

Nicht zu unterschätzen sind aber nichtsdestotrotz die grossen Herausforderungen in vielen Ländern des Mittleren Ostens. Die Menschen, die hilfesuchend zu uns kommen nach Europa haben ein Recht auf Hilfe und Unterstützung und ein Recht darauf ohne Angst leben zu dürfen. Die hiesige Gesellschaft hat aber auch ein Recht darauf, dass die Kultur des Landes akzeptiert und respektiert wird. Ich bin gegen die Forderung nach Assimilierung. Denn niemand soll seine kulturelle Prägung über Bord werfen sollen. Ich bin nachwievor ein grosser Verfechter der Integration - aber die muss zweiseitig passieren. Sobald es ein einseitiges Bestreben ist - ist es zum Scheitern verurteilt.

Ich freue mich auf den Austausch mit anderen Menschen, die in ähnlichen Familienstrukturen leben.

Liebe Grüsse
Eure Massrey

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28. Juli 2017 um 12:41

Hallo!
Ich bin nun seit ca. 2 Jahren mit einem Ägypter zusammen. 
Bisher leben wir in einer Fernbeziehung, da er noch in Cairo studiert und ich berufsbedingt an Deutschland gebunden bin. Das Studium wird er Mitte nächsten Jahres beenden. 
Nach längerem hin und her überlegen, wo wir unser Leben in Zukunft führen möchten, haben wir uns für Deutschland entschieden. Somit ist unser Plan, dass mein Freund Mitte nächsten Jahres zu mir zieht. 
Wir möchten noch dieses Jahr heiraten. 
Ich bin mir sicher, dass es der richtige Mann für mich ist und liebe ihn sehr. Jedoch habe ich dennnoch Sorgen um die Zukunft. Das von ihm absolvierte Studium wird in Deutschland leider nicht anerkannt. Somit stellt sich die Frage, was er hier berufsmäßig machen kann. Darf er mit einer Aufenthaltserlaubnis überhaupt arbeiten? Ohne Arbeit wird er hier mit Sicherheit nicht glücklich sein.
Ich wäre so dankbar, wenn ihr mir Tipps oder Erfahrungen mitteilen könntet!

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28. Juli 2017 um 12:59
In Antwort auf lotusforget

Hallo!
Ich bin nun seit ca. 2 Jahren mit einem Ägypter zusammen. 
Bisher leben wir in einer Fernbeziehung, da er noch in Cairo studiert und ich berufsbedingt an Deutschland gebunden bin. Das Studium wird er Mitte nächsten Jahres beenden. 
Nach längerem hin und her überlegen, wo wir unser Leben in Zukunft führen möchten, haben wir uns für Deutschland entschieden. Somit ist unser Plan, dass mein Freund Mitte nächsten Jahres zu mir zieht. 
Wir möchten noch dieses Jahr heiraten. 
Ich bin mir sicher, dass es der richtige Mann für mich ist und liebe ihn sehr. Jedoch habe ich dennnoch Sorgen um die Zukunft. Das von ihm absolvierte Studium wird in Deutschland leider nicht anerkannt. Somit stellt sich die Frage, was er hier berufsmäßig machen kann. Darf er mit einer Aufenthaltserlaubnis überhaupt arbeiten? Ohne Arbeit wird er hier mit Sicherheit nicht glücklich sein.
Ich wäre so dankbar, wenn ihr mir Tipps oder Erfahrungen mitteilen könntet!

Es gibt unterschiedliche Formen von Aufenthaltstiteln. Mit welchem will er denn nach Deutschland kommen?
Wenn du berufstätig bist, wäre es wohl das Einfachste, wenn ihr heiratet - wie ihr das ja auch plant -  dann hat er auch eine Arbeitserlaubnis, sobald er den Aufenthaltstitel kriegt (Heirat bedeutet ja nicht automatisch Aufenthalt)

Wird das Studium an sich nicht anerkannt oder nur sein Abschluss, da er kein Master sondern irgendwas Anderes wird? Bei Letzterem gibt es auch Anerkennungsprüfungen, sodass er hier dann einen Bachelor oder Master anerkannt bekommt.
Ansonsten ist das Wichtigste dass er deutsch lernt, sonst hat er auf dem Arbeitsmarkt keine Chance.

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28. Juli 2017 um 13:01
In Antwort auf lotusforget

Hallo!
Ich bin nun seit ca. 2 Jahren mit einem Ägypter zusammen. 
Bisher leben wir in einer Fernbeziehung, da er noch in Cairo studiert und ich berufsbedingt an Deutschland gebunden bin. Das Studium wird er Mitte nächsten Jahres beenden. 
Nach längerem hin und her überlegen, wo wir unser Leben in Zukunft führen möchten, haben wir uns für Deutschland entschieden. Somit ist unser Plan, dass mein Freund Mitte nächsten Jahres zu mir zieht. 
Wir möchten noch dieses Jahr heiraten. 
Ich bin mir sicher, dass es der richtige Mann für mich ist und liebe ihn sehr. Jedoch habe ich dennnoch Sorgen um die Zukunft. Das von ihm absolvierte Studium wird in Deutschland leider nicht anerkannt. Somit stellt sich die Frage, was er hier berufsmäßig machen kann. Darf er mit einer Aufenthaltserlaubnis überhaupt arbeiten? Ohne Arbeit wird er hier mit Sicherheit nicht glücklich sein.
Ich wäre so dankbar, wenn ihr mir Tipps oder Erfahrungen mitteilen könntet!

Liebe Lotusforget
Darf ich  Dir ein paar Fragen stellen?
Wie hast Du Deinen Freund kennengelernt? Was studiert er und hat er bereits Erfahrungen in Europa oder ausserhalb von Ägypten sammeln können?

Ich kann es vollkommen gut verstehen, dass Du Dir Sorgen machst. Es ist auch eine grosse Herausforderung. Aus meiner Erfahrung kann ich Dir nur sehr stark ans Herz legen, dich intensiv mit seiner Kultur auseinanderzusetzen - vor allem wenn er noch nicht ausserhalb von Ägypten gelebt hat. Die ägyptische Kultur ist eine vollkommen andere und in den letzten Jahren hat sich die wirtschaftliche und soziale Situation in Ägypten drastisch verändert, was grosse Auswirkungen auf die Gesellschaft hat. Vor 10 Jahren habe ich mich in Ägypten so viel freier und wohler gefühlt - ich konnte mich realtiv frei bewegen und habe mich oft mit Freundinnen getroffen. Das ist heute sehr schwer geworden. Die Sicherheitslage hat sich sehr stark verschlechtert - nicht zuletzt aufgrund der stark anwachsenden Armut im Land. Der Wert der Währung verfällt fortlaufend. Der korrupte Staatsapparat - korrupt war der ja schon immer seit der Revolution 1952 - hilft sich in erster Linie selbst und wer keine guten Beziehungen oder genügend Geld und Einfluss hat, bleibt auf der Strecke. Willkür ist an der Tagesordnung.

Das alles hat auch Deinen Freund geprägt - nachhaltig geprägt. Er hat als Sohn eine Rolle innerhalb der Familie - nicht zuletzt muss er mithelfen seine Familie finanziell zu unterstützen. Das ist nicht ein nice to have - das wird ihm ein Grundbedürfnis sein. Umso fataler wird es für ihn sein, wenn er das nicht machen kann - weil er keine Arbeit findet. Hast Du Kontakt zu seiner Familie gehabt? Was halten Die davon, dass ihr Sohn eine nicht Ägypterin heiratet? Meistens löst das keine Begeisterungsstürme aus.... Die Familie hat einen grossen Einfluss auf ihn - denn das einzige Sozialsystem, dass in Ägypten funktioniert, die einzige Sicherheit die ein Mensch hat - ist die Familie und damit hat sie auch Mitspracherecht. Es ist eine Kollektivgesellschaft und sie funktioniert so. Zudem nimmt die Bedeutung der Religion stark zu - was verständlich ist - denn woran klammert sich der Mensch, wenn rings herum alles immer schwerer wird. Nicht zu vergessen sind die Einflüsse von den vielen Ägyptern, die viele Jahre in Saudi Arabien gearbeitet und gelebt haben und von diesem wahabitischen sunnitischen Islam nachhaltig geprägt wurden. Grundsätzlich war Ägypten immer ein sehr liberales Land - aber diese Einflüsse machen sich bemerkbar - zudem hilft die immer schlechter werdende Sicherheitslage den Frauen auch nicht sich frei zu entfalten, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt.

Ich will Dir keine Angst habe - aber Du musst dieses System zu verstehen lernen. Es ist oftmals total konträr zu dem was für uns richtig und wahr ist.

Ich werde Dir gleich auch noch eine PN schreiben - damit Du mir direkt schreiben kannst.

Ich wünsche Dir alles Gute. Die Liebe stärkt einen - aber man darf vor lauter rosaroter Brille auch die Realtiät nicht aus den Augen verlieren.

Liebe Grüsse
Massreya


 

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28. Juli 2017 um 13:31

Wir leben auch in einer binationalen Ehe, mein Mann ist Österreicher. Er hat vor die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen, Einbürgerungstest, Sprachnachweis etc. hat er alles beisammen. Inzwischen verstehe ich sogar seine Familie ein wenig.

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