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Erdrückende Einsamkeit

2. Januar 2014 um 0:50


Es gibt eine Schwemme solcher Beiträge, dennoch erstelle ich ihn und ersuche um Hilfe.

Ich bin 23 Jahre alt, Student der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften im 7 Semester mit guten bis sehr guten Noten in beiden Studien. Ich hab mir während des Studiums einen einigermaßen großen Kreis an Bekannten und Freunden aufgebaut, weil ich der Einsamkeit, die ich damals im Gymnasium und der Handelsakademie hatte, unbedingt entgehen wollte.

Seit Jahren ist es mein größtes Problem, dass ich überhaupt keinen Anklang beim weiblichen Geschlecht finde. Man redet gerne mit mir, man verbringt gerne Zeit mit mir, man lässt sich gerne von mir helfen, aber mehr ergibt sich nie. Ich achte auf mein Äußeres, Körperpflege und bin in den verschiedensten Themengebieten mehr als überdurchschnittlich informiert, soll heißen, man kann mit mir über beinahe alles diskutieren.

Trotzdem und trotz großer Bemühung und Initiative meinerseits werde ich total ignoriert, ich kann mich nicht erinnern, wenn ich das letzte Mal angelächelt wurde. Will ich ein Gespräch mit einem Mädchen, das mir gefällt beginnen, wird mir bloß die kalte Schulter gezeigt oder anderweitig sofot Ablehnung bekundet. Es ist mittlerweile kaum mehr auszuhalten, ich fühle mich so unerträglich einsam. Leider ist das Thema "Sexualität" omnipräsent und ich kann ihm quasi nicht entkommen. Dauernd wird darüber gesprochen, ob in Lernpausen, Vorlesungspausen, wenn man am Abend fortgeht, es werden dauernd anzügliche Witze gemacht, wenn man im Internet surft - diese Seite ist ein gutes Beispiel - kann man hier anderes außer "Sex" entdecken - laut der Anzeige offenbar nicht. Letzte Woche wurde ich zum Fortgehen von einem Mädchen eingeladen, sie hat geradezu darauf gedrängt, dass ich mitgehe - nachdem wir uns eine halbe Stunde unterhalten hatten, lief ihr plötzlich ein Typ, der ihr gefiel über den Weg und von da an hatte sie nur mehr Augen für ihn. Ich saß 2 Stunden alleine rum, ehe ich mich dazu entschloss das Weite zu suchen.

Alle Studentinnen haben Freunde, ich kenne sehr wenige, die keinen Freund haben. Dies auch nur, weil sie keinen wollen. Hingegen kenn ich viele Studenten, die single sind und das seit Jahren. Mir wurde bereits des Öfteren gesagt, dass Studenten als Freunde nicht in Frage kommen, lebenserfahrene Arbeiter sind wesentlich begehrter. Jedenfalls betreibe ich Sport, strenge mich sehr im Studium an, achte auf mein Äußeres, versuche offen auf Mädchen zuzugehen und krieg eine Abfuhr nach der anderen. Mittlerweile bin ich nur mehr wütend und depressiv. Gegen meine negativen Stimmungen nehme ich seit Jahren 375 - 450 mg Venlafaxin, dass die Gefühle zwar abfedert, aber nicht verschwinden lässt. Ich bin andauernd traurig und oftmals sehr wütend. Ich begreife diese Ablehnung mir gegenüber nicht. Es tut einfach nur weh. Ich kann mich nicht erinnern, dass mich nur einmal ein Mädchen angelächelt hätte - von ansprechen ganz zu schweigen. Auf ein Lächeln von mir krieg ich niemals Reaktionen.

Soll ich warten oder einfach mal zu nem Callgirl, damit ich diese Erfahrung endlich mache und mir nicht mehr vorkomme, wie der größte Sonderling. Dieser Gedanke war in letzter Zeit der einzige Trost, den ich hatte - auch, wenn ich es in gewisser Weise armseelig finde - ich arbeite an mir seit Jahren und langsam wird es unterträglich. Die Wut drückt in meinem Brustkorb und Hals, wird über Beziehungen gesprochen, werd ich sofort stark depressiv und sauer.

Mit online Dating habe ich es auch bereits probiert. Abgesehen, dass es überwiegend Abzocke mit undurchsichtigen AGB und Vertragsabschlussbedingungen ist, schreiben die Mädchen NIEMALS zurück, egal, ob man sich Kreatives einfallen lässt oder nicht. Bei lovoo beispielsweise haben mir von 300 angeschriebenen Mädels 2 geantwortet und das auch nur, um mir zu sagen, dass sie kein Interesse haben. Überwiegend werden meine Nachrichten wortlos gelöscht. Ich kann nicht beschreiben, wie dermaßen wütend mich diese Arroganz macht, dieses Verhalten ist so dermaßen antisozial, dass ich aus der Haut fahren könnte. Ich selbst würde mich nicht als Philanthrop bezeichnen, allerdings reagiere ich auf jede versuchte soziale Interaktion mit mir, höflich und freundlich. Hingegen werde ich von Mädchen wie "Scheiße" behandelt, nur weil sie von Geburt an, dass Privileg haben, das begehrte Geschlecht zu sein.

Mittlerweile ist es so, dass ich überhaupt keine Lust mehr verspüre die Unibibliothek zu verlassen. Beim letzten Mal fortgehen, hab ich einfach zum heulen angefangen, ich fühl mich so deplaziert, wie ein Fremdkörper in einer Welt in die ich so gar nicht passe.

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2. Januar 2014 um 1:26

Um dich zu beruhigen
ich kenne einen Mann der wirklich ein absoluter "Traumprinz" ist und der hat mir neulich erzählt, dass auch er noch nie von einer Frau angesprochen wurde. Ich denke die aller wenigsten Männer können auf eine lange Historie des "angesprochen werdens " zurückblicken.

Wenn es bisher soviele Absagen gab, suchst du wahrscheinlich nach falschem Raster. Gut einen Partner findet man ja oftmals über Interessen.
Wenn du Onlinedating in betracht ziehst, probier mal okcupid.com ... Komplett kostenlos und du kannst trotzdem davon ausgehen, dass die Frauen dort ein mindestmaß an Niveau haben, da die Seite komplett auf Englisch ist und eher unter Menschen bekannt, die auch mal Reisen...

Und ja, eventuell solltest du dir sexuell Abhilfe schaffen, damit du nicht mehr den riesigen "Druck" hast, den du jetzt scheinbar verspürst. Dann kannst du vlt wieder etwas entspannter mit dem Thema Frauen umgehen.

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2. Januar 2014 um 8:26

Dein text
liest sich schon sehr traurig.
du bist ein gebildeter junger mann, nur die sozialen kontakte laufen alles andere als rosig, das macht dich wütend, diese wut trägst du nach innen, das macht dich depressiv......und du resignierst.
erst einmal ist es gut, dass du dir einen weg suchst aus dieser lage raus zu kommen. nur wird dir allein dieses forum wohl nicht ausreichen. dass du auch medikamente gegen die depressionen nimmst sei jetzt erst mal dahin gestellt. ich bin zwar kein freund von sowas, aber so einfach absetzen würd ich die dinger auch nicht.
drei dinge würd ich dir raten. such dir einen guten psychotherapeuten, red mal mit deinem hausarzt, die sind da oft behilflich, damit das ganze etwas beschleunigt wird.
vielleicht solltest du in einen sportverein. überleg was dir gefallen würde und such dir den passenden verein. dann kommen die sozialen kontakte von alleine.....übung ist die devise....erstmal, langsam angehen also...
und dann sei einfach öfters gut zu dir selbst. geh liebevoll mit dir selbst um und zwar nicht aus einem bestimmten zweck, sondern weil du dich selbst liebst.
sich selbst zu mögen ist der erste schritt überhaupt um auch jemand anderen zu mögen oder etwa auch zu lieben.
irgendwann hast du wohl den faden zu dir selbst verloren. nur den kann niemand anderes finden, außer du selbst.

wie sieht es eigentlich so mit deinem hintergrund aus....sprich familie, geschwister....?

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2. Januar 2014 um 9:09

Hallo cjdecoder1,
deine Wut über das Verhalten der von dir angeschriebenen Frauen ist verständlich, denn alle Zustände, die du beschrieben hast, dürften wohl nahe an der Realität liegen. Vielleicht mag es dich trösten, dass alle diese Mädels, die dich mit ihrem Verhalten momentan so erzürnen in etwa 10 bis 15 Jahren schwerstens bestraft werden für die Ignoranz, die sie dir heute entgegen bringen, denn ab einem Alter von 35 Jahren hören Frauen ja auf zu existieren und du kannst dich dann an ihrer Verzweiflung laben, aber das dauert noch was.

Für den Moment kann ich dir nur raten, deine Medikamenten-Einnahme zu überdenken und dich in Gelassenheit zu üben, sowie Dating-Portale welcher Coleur auch immer zu meiden.

Suche dir ein Hobby, das dich beschäftigt und erfüllt und vor allem lass deine Suche nach dem Mädel deiner Träume sein. Je schneller du dich von der Illusion verabschiedest, Partner-Suche oder -Wahl würde so funktionieren, wie Elitepartner, eDarling und Co. dir das einreden wollen, desto schneller hast du die Chance deinem tatsächlichen Traummädel in echt zu begegnen.

Freundliche Grüße und alles Gute für 2014,
Christoph

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2. Januar 2014 um 9:48

Du bist voellig in ordnung wie du bist
als erstes solltest du dir im klaren darueber sein, dir fuer nichts selbst die schuld zu geben denn den zustand den du beschreibst ist zutreffend fuer viele maenner in diesem lande. ES LIEGT NICHT AN DIR!!!! lass dir das gesagt sein, du kannst auch nicht viel daran aendern, nur eines kannst du aendern naemlich deine einstellung und deinen blickwinkel auf das andere geschlecht. frueher war das anders, frueher wusste man den mann noch zu schaetzen, das hat sich leider alles sehr zugunsten der frau geaendert. heute nimmt sich madame einen lover, am besten etwas exotisches denn das ist IN. normale maenner haben nur noch wenig chancen denn das alte rollenmuster gilt nur noch vereinzelt, es hat ausgedient. von datingportalen rate ich dir dringend ab, denn die sind gemacht um das ego der frau noch mehr zu pushen, maenner haben dort so gut wie keine chance, das verhaeltnis stimmt nich mehr. fuers jahr 2014 wuensche ich dir alles gute und denke daran, es liegt nicht an dir!
es gibt hier einen bedarf an ehrlichen maennerstimmen der leider sehr zu wuenschen uebrig laesst. die worte von py finde ich ebenfalls treffend.

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2. Januar 2014 um 13:53

Ja genau
und jetzt muß er sich auf ein Niveau hinunterlassen was er gar nicht will...

Was ich ihm aber anraten kann ist es trotzdem locker zu bleiben und selbst zu sein! Zeige dass du ein Hobby hast, dass du auf etwas stolz bist. Dann kommt auch das Selbstvertrauen

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2. Januar 2014 um 13:55
In Antwort auf undercoverman

Du bist voellig in ordnung wie du bist
als erstes solltest du dir im klaren darueber sein, dir fuer nichts selbst die schuld zu geben denn den zustand den du beschreibst ist zutreffend fuer viele maenner in diesem lande. ES LIEGT NICHT AN DIR!!!! lass dir das gesagt sein, du kannst auch nicht viel daran aendern, nur eines kannst du aendern naemlich deine einstellung und deinen blickwinkel auf das andere geschlecht. frueher war das anders, frueher wusste man den mann noch zu schaetzen, das hat sich leider alles sehr zugunsten der frau geaendert. heute nimmt sich madame einen lover, am besten etwas exotisches denn das ist IN. normale maenner haben nur noch wenig chancen denn das alte rollenmuster gilt nur noch vereinzelt, es hat ausgedient. von datingportalen rate ich dir dringend ab, denn die sind gemacht um das ego der frau noch mehr zu pushen, maenner haben dort so gut wie keine chance, das verhaeltnis stimmt nich mehr. fuers jahr 2014 wuensche ich dir alles gute und denke daran, es liegt nicht an dir!
es gibt hier einen bedarf an ehrlichen maennerstimmen der leider sehr zu wuenschen uebrig laesst. die worte von py finde ich ebenfalls treffend.

Kann dem
auch zustimmen! Diese Frauen werden so und so mal bestraft, vor allem wenn sie dann mal Kinder mit nem Türken haben der sie prügelt, oder dann Kinder mit einem Vollproleten, der keine Alimente bezahlt. Dann jammern se alle herum warum es ihnen so schlecht geht und sie sich nichts leisten können))

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2. Januar 2014 um 14:06

"nur weil sie von Geburt an, dass Privileg haben, das begehrte Geschlecht zu sein."
Und wovon träumst Du nachts?

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2. Januar 2014 um 15:28

Re
Dir würde ich zunächst empfehlen sinnerfassend lesen zu lernen. Von parallel war nirgends die Rede, geschweige denn über welchen Zeitraum das ging. Abgesehen davon weiß niemand wen ich sonst noch anschreibe. Also mein Verhalten im Bezug auf die Kommunikationsaufnahme mit diversen Mädchen hat nichts mit der mir entgegengebrachten Ablehnung zu tun. Denk lieber mal nach bevor du deine Dummheit hier niederschreibst. Im Übrigen danke an diejenigen, die sich bisher Gedanken gemacht haben.

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2. Januar 2014 um 15:41
In Antwort auf konfuse

"nur weil sie von Geburt an, dass Privileg haben, das begehrte Geschlecht zu sein."
Und wovon träumst Du nachts?

Re
Deine Gegenfrage ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Diese Feststellung meinerseits spiegelt nur die Realität wider. Eine Realität, die man nicht leugnen kann. Um deine Frage dennoch zu beantworten, ich hab geträumt, dass ich heute hirnrissige posts beantworten muss, neben konstruktiven Beiträgen. Mein Traum wurde wahr - sollte öfter so sein, nur in anderem Kontext.

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2. Januar 2014 um 16:45

Re
Ich hab bereits viel über mich nachgedacht und natürlich Fehler gesucht.
Vom Aussehen her, würde ich mich als durchschnittlich kategorisieren, allerdings versuche ich das Beste aus dem Vorhandenen zu machen. Ich lasse mich jedenfalls nicht gehen.

Spaß kann man mit mir zweifellos haben, zwar hab ich den meisten Spaß mit meinen Kommilitonen, wenn es um Dinge geht, die das Studium betreffen, aber auch bei anderen Dingen bin ich nicht dermaßen langweilig, dass es abschreckend wäre. Als Jusstudent ist man quasi als Langweiler stigmatisiert, was in den seltensten Fällen wirklich zutrifft. Wenn ich mich unterhalte, dann meistens über Wissenschaftliches, Politik oder Alltagsgeschehen. Allerdings kann ich mich auch über völlig triviale Themen unterhalten, auch, wenn mir dann schnell langweilig wird. Das Studium klammer ich beim Fortgehen jedenfalls vorsorglich aus, ist bisher noch nie gut angekommen. Ich spreche selten hochgestochen, aber jedenfalls auch nicht in der Mundart, weil mir das nicht liegt. Manchmal bin ich locker, manchmal nicht. Im Vergleich zu anderen, wohl eher nicht. Je länger ich eine Person kenne, desto lockerer werde ich.

Früher war ich extrem schüchtern, dass hat sich seit den Tabletten und einer Therapie gebessert. Extrovertiert bin ich natürlich nach wie vor nicht und ich sehe darin auch keinen Sinn, mich derart verbiegen zu müssen. Ich habe eher eine ruhigere Art und jedes Ansprechen, dass von mir ausgeht, kostet mich Einiges an Überwindung. Das lässt sich nicht wegüben oder wegtherapieren oder mit Tabletten wegzaubern. Dieses Gefühl ist da und wird da bleiben, weil es meinem Charakter seit jeher immanent ist. Meine Verzweiflung ergibt sich aus dem Umstand, dass das was mich derart unattraktiv erscheinen lässt, offensichtlich meine Persönlichkeit ist, also etwas, dass sich nicht so mir nichts dir nichts ändern lässt.

Zum Thema Frauenhass - wie würdest du dich mit 23 fühlen, wenn du zwar gerne eine Beziehung hättest, aber vollkommen ignoriert wirst und wenn du es probierst jedes Mal eine Abfuhr bekommst. Versetz dich in einen optisch absolut unattraktiven Körper (Männer achten wesentlich mehr auf die Optik, als Frauen es tun). Du tust zwar alles was möglich ist, es bringt aber alles nichts. Dann stell dir vor, dir gehts seit 7-8 Jahren so. Würd mich wundern, wenn du nicht langsam sauer wärst. Wenn nicht, schön für dich, wenn es viele mit einer derart aggressionsfreien Einstellung gebe, hätten wir keine Konflikte auf diesem Planeten

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2. Januar 2014 um 17:10

Re

Zur Kenntnis genommen, wobei ich dir diese faktische Tatsache in keinem Wort auch nur annähernd abspenstig gemacht habe. Das stupide rezitieren irgendwelcher Phrasen erweckt in mir den Verdacht, dass dir für eine ordentliche Argumentation schlicht die Grundlage fehlt.
Witzig finde ich allerdings, dass du weibliche Intuition als Synonym für Schwachsinn benützt.

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2. Januar 2014 um 18:41

Re

wen wunderts? ich hätt auch kein interesse an nem kerl, der parallel 300 anderen weibern schreibt.

Und wovon träumst Du nachts?

Ich finde meine Antworten hinsichtlich des Inhalts der Aussage und der Frage überdurchschnittlich höflich.

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2. Januar 2014 um 19:18

Re

"faules pack" - Hab ich dein Ego verletzt? Ich arbeite nebenbei auch geringfügig in einer Kanzlei. Die restliche Zeit, vorallem Abends und am Wochenende lerne ich.

Bezüglich Aussehen habe ich nur gesagt, dass ich meine Möglichkeiten ausschöpfe und mich für durchschnittlich halte.
Für meinen Teil, wäre mir ein halbwegs intelligentes Mädchen, das weniger hübsch ist, weitaus lieber. Ich würd mich gern über alles Mögliche unterhalten können.

Ich würd sagen du hast meinen ersten Eindruck von dir mit deinen wertenden, völlig deplatzierten Anschuldigungen vollkommen bestätigt.

Ein Student kann durchaus das bieten, auf was es in einer Beziehung ankommen sollte. Sieht man das Ganze jetzt von einem materiellen Standpunkt, hast du natürlich Recht. Nur interessiert mich eine Beziehung, die nur auf materiellen Interessen aufgebaut ist nicht.

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2. Januar 2014 um 20:43
In Antwort auf cjdecoder1

Re
Deine Gegenfrage ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Diese Feststellung meinerseits spiegelt nur die Realität wider. Eine Realität, die man nicht leugnen kann. Um deine Frage dennoch zu beantworten, ich hab geträumt, dass ich heute hirnrissige posts beantworten muss, neben konstruktiven Beiträgen. Mein Traum wurde wahr - sollte öfter so sein, nur in anderem Kontext.

"Eine Realität, die man nicht leugnen kann."
Es gibt die Realität und verschiedene Arten, diese wahrzunehmen. Deine wirkt ziemlich eindimensional, wenn Du unterstellst, dass Frauen ein Privileg hätten und "das begehrte Geschlecht" seien. Wie kommst Du denn auf einen derartigen Unsinn?

Meinst Du etwa, dass es keine Mädels oder Frauen gibt, die ein ähnliches Problem haben? Meinst Du, DIR persönlich würde es besser gehen, wenn Du kein Mann, sondern eine Frau wärst?

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2. Januar 2014 um 21:57

Re

Allerdings habe ich keine Grundlage für die Ablehnung geschaffen. Meine "Art"? Wie ist denn meine Art? Über die konstruktiven Beiträge mache ich mir Gedanken und bin dankbar dafür, die wertlosen oder abschätzigen Kommentare werden von mir entsprechend beantwortet. Ich sehe meinen Fehler nicht.

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2. Januar 2014 um 22:26

Re
Foto schick ich per pm.

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2. Januar 2014 um 22:48
In Antwort auf konfuse

"Eine Realität, die man nicht leugnen kann."
Es gibt die Realität und verschiedene Arten, diese wahrzunehmen. Deine wirkt ziemlich eindimensional, wenn Du unterstellst, dass Frauen ein Privileg hätten und "das begehrte Geschlecht" seien. Wie kommst Du denn auf einen derartigen Unsinn?

Meinst Du etwa, dass es keine Mädels oder Frauen gibt, die ein ähnliches Problem haben? Meinst Du, DIR persönlich würde es besser gehen, wenn Du kein Mann, sondern eine Frau wärst?

Re

Frauen sind diejenigen, die angesprochen werden, diejenigen, deren die drinks bezahlt werden, die sich einen Spaß daraus machen Körbe zu verteilen. Als Mann musst du permanent vor Selbstbewusstsein strotzen und eine positive Ausstrahlung haben, sonst hast du überhaupt keine Chance.

Unlängst hat sich eine Freundin von ihrem Freund getrennt, ihre große Liebe hatte sich eine Andere gefunden. Wie traurig. Durfte mir die emotionale Vorstellung ganze 2 Wochen anhören, dann hatte sie bereits ihre nächste große Liebe an der Angel. Schwere zwei Wochen der Einsamkeit, die sie kaum verkraften konnte. Armes Wesen.

Als Frau ist es völlig egal, ob du schüchtern bist, ob du permanent ein Lächeln auf den Lippen hast und gute Laune verbreitest.

Bestimmt gibt es auch Menschen weiblichen Geschlechts, denen es nicht anders geht als mir, allerdings sind die weit seltener anzutreffen. Ich kenne einige Mädchen, die nur länger als ein paar Monate Single waren, weil ihnen die zahlreichen Angebote nicht gut genug waren.

Ich kann natürlich nur von Erfahrungen in meinem Alterskreis sprechen, wie es später ist, weiß ich nicht. Das ist meine Realität, so wie ich sie erlebe. Mmn hätte ich diese Probleme, als Mädchen wohl nicht. Problematisch wird es allerdings bei optischer Unattraktivität, dann schlägt die Oberflächlichkeit der heutigen Gesellschaft mit voller Härte zu. Da haben Männer wohl eindeutig bessere Chancen die Optik durch andere Attribute wie Status, Geld, Macht zu kompensieren.

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2. Januar 2014 um 23:21

Re

Das alle gemein sind zu mir stimmt nicht und habe ich auch nicht behauptet. In der Uni komm ich mit den meisten Menschen wunderbar zurecht. Das ist mein Gebiet, da kenn ich mich aus und fühl mich sicher. Sobald ich fortgehe ist alles anders und ich komm mir vor, als hätte ich ein "Bitte ignorieren" Schild am Rücken kleben.

Wenn es jetzt am Aussehen liegen würde, soll ich mich dann zurücklehnen und mich damit abfinden, dass ich zwar genug Hirn mitbekommen hab, dass aber in einer beschissenen Hülle steckt? Vielleicht wirke ich tatsächlich "komisch", nur leider weiß ich nicht, wie ich weniger "komisch" wirken kann.

Brillenträger sind ein no-go
Du würdest gut in die "big bang theory" passen

Waren so die letzten Sprüche, die ich mir anhören musste.

Dank so konstruktiver Kritik, kann ich natürlich wunderbar an mir arbeiten.

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2. Januar 2014 um 23:28

Re

Körperlichkeiten sind das Eine, aber im Endeffekt, geht es doch um viel mehr. Ich würds wirklich bedauern, wenn ich erst Dr. werden muss, damit ich interessanter werde.

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2. Januar 2014 um 23:59

Re

Aso, ja, ich dachte du beziehst deine Aussage auf Männer/Frauen, also auch Freundeskreis und zwischenmenschliche Interaktion speziell. Naja, ich geh, wenn ich denn fortgehe, grundsätzlich nicht mit Hornbrille und carrot-Hemd außer Haus, sondern trage Kontaktlinsen und orientiere mich vom Kleidungsstil her an anderen, weil das eben Dinge sind, in denen ich mich nicht so gut auskenne.

Ich komm grundsätzlich mit Frauen auch gut aus, meine Lerngruppe besteht aus sechs Frauen, weil sie vom Lernverhalten einfach viel besser zu mir passen.

Allerdings wie gesagt nur im Studium.

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3. Januar 2014 um 0:33

Re

Ich dachte mir damals auch, dass die Uni eigentlich die beste Möglichkeit sein müsste, jemanden kennenzulernen. Nun schaut die Realität allerdings so aus, dass ich bis auf wenige Ausnahmen kein Mädchen kenne, dass keinen Freund hat. Diejenigen, die Single sind, sind es, weil sie es wollen und den Rest ihrer Jugend noch auskosten wollen.

Dafür gibts haufenweise männliche Singles an der Uni, eigentlich sind alle männlichen Kommilitonen, die was im Studium weiterbringen wollen, Single. Die Mädchen haben keine Studenten als Freunde. Das ist allerdings nur meine subjektive Erfahrung, das kann und wird wohl nicht überall so sein.

Wenn ich ehrlich bin, hasse ich das Fortgehen. Ich finds langweilig, ich find die Unterhaltungen langweilig, wenn es denn welche gibt, ich find das sinnlose rumstehen während man etwas drinkt und von Musik, die einem nicht gefällt beschallt wird, langweilig. Ich gehe nur mit, weil ich kein asoziales Individuum werden will.

Ich war eine Zeit lang in einem Schachverein - dort war ein einziges Mädchen. Meine anderen Interessen lassen sich auch schlecht mit der Partnersuche verbinden.

Mir wär nichts lieber als eine überengagierte Studentin, mit ähnlichen Interessen, wie den Meinen. Leider gibts die nicht.
Außerdem will niemand mit jemandem, der den selben Studiengang belegt eine Beziehung. Warum versteh ich zwar nicht, aber offenbar soll man dann zu oft aufeinander kleben.

Würde es nach mir gehen, könnte ich gut und gerne, auf diese ganze Fortgeherei verzichten.

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3. Januar 2014 um 0:35
In Antwort auf cjdecoder1

Re

Ich dachte mir damals auch, dass die Uni eigentlich die beste Möglichkeit sein müsste, jemanden kennenzulernen. Nun schaut die Realität allerdings so aus, dass ich bis auf wenige Ausnahmen kein Mädchen kenne, dass keinen Freund hat. Diejenigen, die Single sind, sind es, weil sie es wollen und den Rest ihrer Jugend noch auskosten wollen.

Dafür gibts haufenweise männliche Singles an der Uni, eigentlich sind alle männlichen Kommilitonen, die was im Studium weiterbringen wollen, Single. Die Mädchen haben keine Studenten als Freunde. Das ist allerdings nur meine subjektive Erfahrung, das kann und wird wohl nicht überall so sein.

Wenn ich ehrlich bin, hasse ich das Fortgehen. Ich finds langweilig, ich find die Unterhaltungen langweilig, wenn es denn welche gibt, ich find das sinnlose rumstehen während man etwas drinkt und von Musik, die einem nicht gefällt beschallt wird, langweilig. Ich gehe nur mit, weil ich kein asoziales Individuum werden will.

Ich war eine Zeit lang in einem Schachverein - dort war ein einziges Mädchen. Meine anderen Interessen lassen sich auch schlecht mit der Partnersuche verbinden.

Mir wär nichts lieber als eine überengagierte Studentin, mit ähnlichen Interessen, wie den Meinen. Leider gibts die nicht.
Außerdem will niemand mit jemandem, der den selben Studiengang belegt eine Beziehung. Warum versteh ich zwar nicht, aber offenbar soll man dann zu oft aufeinander kleben.

Würde es nach mir gehen, könnte ich gut und gerne, auf diese ganze Fortgeherei verzichten.

Re
Gefallen würden mir einige, der Mädels an der Uni. Ich bin nicht wählerisch. Einigermaßen intelligent und nett und ich wäre zufrieden. Allerdings hat das bisher nie auf Gegenseitigkeit beruht und es scheint sich auch nichts zu ergeben. Der Mensch ist offensichtlich nicht dazu geschaffen, alleine zu sein und dennoch wird es einem so schwer gemacht.

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3. Januar 2014 um 1:05

Einsamkeit
Mir passiert ähnliches - erfülle dann sowohl bei weiblichen als männlichen Mitmenschen die Funktion eines Pausenclowns über den man sich kurz lustig machen kann und der dann links liegen gelassen wird wenn die Balz beginnt.

Aber man muss da ja nicht mitmachen bei diesem ganzen Beziehungsgeschichten. Ich glaube, dass man auch in Einsamkeit ein Leben in Würde führen kann, nur du machst den Fehler darüber zu sprechen, das verstört wiederum jene mit denen du beruflich zu tun hast, und man fängt dich an zu meiden.

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3. Januar 2014 um 1:13
In Antwort auf wolpertinger89

Einsamkeit
Mir passiert ähnliches - erfülle dann sowohl bei weiblichen als männlichen Mitmenschen die Funktion eines Pausenclowns über den man sich kurz lustig machen kann und der dann links liegen gelassen wird wenn die Balz beginnt.

Aber man muss da ja nicht mitmachen bei diesem ganzen Beziehungsgeschichten. Ich glaube, dass man auch in Einsamkeit ein Leben in Würde führen kann, nur du machst den Fehler darüber zu sprechen, das verstört wiederum jene mit denen du beruflich zu tun hast, und man fängt dich an zu meiden.

Re

Nur meine engsten Freunde kennen meine Probleme. Ich erzähle das sonst eigentlich niemandem.
Man kann bestimmt ein Leben in Würde führen, ich arbeite täglich mein Programm ab - Lernen, Schlafen, Arbeiten, Lernen, etc. In ein paar Semestern werd ich dann fertig sein mit den Studien, dann stürze ich mich ins Berufsleben und versuche auch dort meine Leistung zu bringen. Ich lebe dann wohl in Würde. Einsam, traurig, beruflich wohl total eingespannt, aber in Würde. Eine Zukunft, die mir nicht gefällt.

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3. Januar 2014 um 11:45

Re

Pauschal würde ich das nicht so sagen. Ich war vorher wesentlich schlechter drauf und hatte vorallem noch größere Probleme auf andere zuzugehen. Angefangen von Problemen überhaupt Augenkontakt erwidern bzw aufrecht erhalten zu können und mit anderen ins Gespräch kommen zu können.
Ich habe zwar nach wie vor Stimmungsschwankungen, besonders zu dieser Jahreszeit, aber die downs sind wesentlich weniger heftig als früher.

Im Übrigen habe ich eine Verhaltens- und Gesprächstherapie gemacht. Allerdings kann man mir die Welt nicht schönreden, wenn ich sie subjektiv nicht als solche wahrnehme.
Bzgl der angesprochenen Thematik, deretwegen ich den Thread eröffnet habe, kam von meiner Psychologin damals nur der Rat mal eine auf einen Kaffee einzuladen.

Da fühlt man sich gleich verstanden.

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3. Januar 2014 um 11:57

Re

Schonmal daran gedacht, dass diese Dinge zusammenhängen könnten.

Selbstsicherheit: auf meinem Terrain bin ich selbstsicher, nur ist das keine Ebene, wo man Beziehungen finden kann.

Lebensfreude: Ich studiere gerne und mir macht das Lernen und die Möglichkeiten Spaß. Ich wäre soweit zufrieden, wenn das dauernde Alleinsein nicht wäre.

Lockerheit: siehe Punkt 1., wenn ich fortgehe, weil ich das mir gewohnte Terrain verlassen muss, um nicht ewig alleine zu bleiben, bin ich unsicher und fühl mich unwohl. Spaß hab ich dabei keinen, also wirke ich wohl zwanghaft verkrampft.

Unbeschwertheit: Keine Ahnung, was darunter zu verstehen ist, aber ich habe Ziele, die ich mir selbst gesteckt habe, ein gewisses Zeitfenster und Arbeitspensum, dass ich einhalten will. Das alles beschwert mein Leben vielleicht nicht, aber es gibt mir einen Weg vor und das finde ich auch richtig so. Wer dauernd unbeschwert durchs Leben geht, hat meistens weder Ziel noch Plan, was er mit seinem Leben bzw seiner Zukunft anfangen will. Wenn man sich um nichts Gedanken machen muss, ist die Unbeschwertheit nicht weit weg.

Meine Wahrnehmung, kann nicht vollkommen falsch sein, sie muss nicht allgemein gültig sein, aber falsch und damit von mir erfunden, ist sie nicht.

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3. Januar 2014 um 12:17

Kann es sein, dass du ZU nett bist?
Also wenn ich mit einem typen ausgehe und mich dann ein anderer anlacht und mein date macht nichts - wäre er uninteressant für mich (grund: irgendwie unmännlich). Und wenn ich dann mit dem fremden abhaue und das date sitzt 2 stunden alleine da - dann kann ich ihn nicht ernstnehmen als mann (gilt auch für frauen) Ich empfinde dann nur mitleid.

Es gibt bestimmt frauen die auf die "zu" netten typen abfahren. Ich und die meisten meiner bekannten/freunde bevorzugen den etwas "männlichern" typ.

Ich meine damit natürlich nicht, dass du dem fremden mann hättest schlagen sollen - aber dich sichtbar machen! Ihm höflich sagen, dass das du mit ihr da bist. Und er sein glück wo anderes versuchen soll. Wenn sie dann trotzdem zu ihm geht - dann läuft bei ihr was falsch - sehr verlogene art jemanden ab zuservieren.

Aber wenn es öfteres vorkommt, dass du dich unsichtbar machst - dann wird das vl der grund sein! Also für MICH wäre es ein grund zumindestens !

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3. Januar 2014 um 12:25

Hmmm...
...irgendwie kommt mir dein Beitrag bekannt vor. Hast du den zufällig schon mal drüben im Singleforum eröffnet?

Erstmal: Hör auf, andere für deine Misere verantwortlich zu machen! Ich kann mir bildlich vorstellen, wie du mit einem miesepetrigen Gesicht durch die Gegend läufst. Das schreckt alle - Männlein wie Weiblein - ab.

Ich kenne einige Männer, die so sind, wie du dich hier beschreibst, und kann zu allen Fällen sagen, dass ihr Selbstmitleid, gepaart mit latentem Frauenhass, daran schuld ist. Hinzu kommt dann noch, dass sie ständig "unerreichbaren" Frauen hinterher hecheln, dabei aber Annäherungsversuche von unscheinbaren Frauen konsequent ignorieren, weil sie "etwas Besseres" verdient haben.

Zu deiner These, dass Studentinnen eher bereits berufstätige Männer bevorzugen, kann ich sagen, dass das Quatsch ist. Beim Verlieben spielt sowas nicht die geringste Rolle.

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3. Januar 2014 um 12:30
In Antwort auf cjdecoder1

Re

Schonmal daran gedacht, dass diese Dinge zusammenhängen könnten.

Selbstsicherheit: auf meinem Terrain bin ich selbstsicher, nur ist das keine Ebene, wo man Beziehungen finden kann.

Lebensfreude: Ich studiere gerne und mir macht das Lernen und die Möglichkeiten Spaß. Ich wäre soweit zufrieden, wenn das dauernde Alleinsein nicht wäre.

Lockerheit: siehe Punkt 1., wenn ich fortgehe, weil ich das mir gewohnte Terrain verlassen muss, um nicht ewig alleine zu bleiben, bin ich unsicher und fühl mich unwohl. Spaß hab ich dabei keinen, also wirke ich wohl zwanghaft verkrampft.

Unbeschwertheit: Keine Ahnung, was darunter zu verstehen ist, aber ich habe Ziele, die ich mir selbst gesteckt habe, ein gewisses Zeitfenster und Arbeitspensum, dass ich einhalten will. Das alles beschwert mein Leben vielleicht nicht, aber es gibt mir einen Weg vor und das finde ich auch richtig so. Wer dauernd unbeschwert durchs Leben geht, hat meistens weder Ziel noch Plan, was er mit seinem Leben bzw seiner Zukunft anfangen will. Wenn man sich um nichts Gedanken machen muss, ist die Unbeschwertheit nicht weit weg.

Meine Wahrnehmung, kann nicht vollkommen falsch sein, sie muss nicht allgemein gültig sein, aber falsch und damit von mir erfunden, ist sie nicht.

Re
Meine Lebenseinstellung würde ich als zielorientiert beschreiben. Ich war in meiner Zeit als Kind bzw pubertierender Jugendlicher alleine und teilweise lange ohne Freunde.

Dadurch habe ich gelernt, dass ich meine Zeit nur mehr in Dinge investiere, die sich am Ende lohnen. Soll heißen, ich investiere meine Zeit und mein Engagement und am Ende krieg ich dafür was. Ich verbringe meine Zeit nicht mit Freunden, die ich am Ende des Studiums, Schule, was auch immer, sowieso nicht mehr sehe - wozu auch? Frustrierter Zeitaufwand, den ich effektiv nützlicher investieren kann.

Ich glaube, dass mein Lebensstil durchaus auch Schuld daran sein kann.

Wenn ich mein Verhalten nicht reflektiere, würde ich das ganze einfach hoffnungslos aufgeben. Irgendwo muss man anfangen.

Ich hatte eigentlich schon immer die Hoffnung, dass sich die Menschen mit steigendem Lebensalter über für mich interessantere Themen unterhalten werden. Aber nichts da, kaum geht man vom Studium weg und mal fort oder dergleichen wirds langweilig. So habe ich zwei engere Freunde mit denen ich sehr gut klar komme, die mir ähnlich sind. Wir haben gleiche Interessen. Beide natürlich auch absolut chancenlos bei Mädels. Liegt wohl auch an deren Lebenseinstellung.

Im Unterschied zu mir, haben sie sich allerdings damit abgefunden und leben mit der Devise, kommt das Geld kommen die Frauen. Ein Licht am Ende des Tunnels - gefühlsmäßig zwar das eines Güterzugs, aber ein Licht.

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3. Januar 2014 um 12:41
In Antwort auf chefinnichtboss

Hmmm...
...irgendwie kommt mir dein Beitrag bekannt vor. Hast du den zufällig schon mal drüben im Singleforum eröffnet?

Erstmal: Hör auf, andere für deine Misere verantwortlich zu machen! Ich kann mir bildlich vorstellen, wie du mit einem miesepetrigen Gesicht durch die Gegend läufst. Das schreckt alle - Männlein wie Weiblein - ab.

Ich kenne einige Männer, die so sind, wie du dich hier beschreibst, und kann zu allen Fällen sagen, dass ihr Selbstmitleid, gepaart mit latentem Frauenhass, daran schuld ist. Hinzu kommt dann noch, dass sie ständig "unerreichbaren" Frauen hinterher hecheln, dabei aber Annäherungsversuche von unscheinbaren Frauen konsequent ignorieren, weil sie "etwas Besseres" verdient haben.

Zu deiner These, dass Studentinnen eher bereits berufstätige Männer bevorzugen, kann ich sagen, dass das Quatsch ist. Beim Verlieben spielt sowas nicht die geringste Rolle.

Re

Nochmal, das ist eine subjektive Wahrnehmung von mir. Falsch ist die fehlende Beschreibung.
Ich hab einen ähnlichen Beitrag schonmal geschrieben, manchmal, vorallem in dieser Jahreszeit staut sich einfach alles an. Wie soll mans loswerden? Therapie, Medikation hab ich hinter mir, Verein war ich, diskutiert hab ich mit Vielen, allerdings kommt immer nur der Rat einfach abzuwarten - hilft nicht, wenns einem schlecht geht.

Man kommt nicht mit Selbstmitleid und "Frauenhass" auf die Welt, das ist keine genetisch bedingte Veranlagung, sondern, wenn, dann aufgebaut und bedingt durch Erfahrung.
Genauso wie die Lebenseinstellung nicht von Anfang an schlecht ist. Jeder argumentiert damit, dass, die negative Einstellung kausal für den fehlenden Erfolg im sozialen Bereich, speziell beim weiblichen Geschlecht ist. Niemand zieht in Betracht, dass die dauernde Ablehnung umgekehrt kausal für die negative Einstellung sein kann. Das Ergebnis wird hier wiederum als Ursache für den nächsten Fehlschlag herangezogen.

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3. Januar 2014 um 12:47
In Antwort auf cjdecoder1

Re

Nochmal, das ist eine subjektive Wahrnehmung von mir. Falsch ist die fehlende Beschreibung.
Ich hab einen ähnlichen Beitrag schonmal geschrieben, manchmal, vorallem in dieser Jahreszeit staut sich einfach alles an. Wie soll mans loswerden? Therapie, Medikation hab ich hinter mir, Verein war ich, diskutiert hab ich mit Vielen, allerdings kommt immer nur der Rat einfach abzuwarten - hilft nicht, wenns einem schlecht geht.

Man kommt nicht mit Selbstmitleid und "Frauenhass" auf die Welt, das ist keine genetisch bedingte Veranlagung, sondern, wenn, dann aufgebaut und bedingt durch Erfahrung.
Genauso wie die Lebenseinstellung nicht von Anfang an schlecht ist. Jeder argumentiert damit, dass, die negative Einstellung kausal für den fehlenden Erfolg im sozialen Bereich, speziell beim weiblichen Geschlecht ist. Niemand zieht in Betracht, dass die dauernde Ablehnung umgekehrt kausal für die negative Einstellung sein kann. Das Ergebnis wird hier wiederum als Ursache für den nächsten Fehlschlag herangezogen.

Das
Problem wird nur sein, dass die Frau , die dich aus deinem Elend holen soll, unter dem Druck , dich glücklich machen zu müssen, zusammenbrechen wird....du solltest meiner Meinung nach keine Beziehung haben, solange du dein Denken darauf ausrichtest, dass eine Beziehung dich schlagartig zum fröhlichen Menschen macht und deine Probleme sich in Luft auflösen. ..
und Probleme mit dir selbst hast du ganz eindeutig. ..

Sky

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3. Januar 2014 um 12:49
In Antwort auf dogloveeer

Kann es sein, dass du ZU nett bist?
Also wenn ich mit einem typen ausgehe und mich dann ein anderer anlacht und mein date macht nichts - wäre er uninteressant für mich (grund: irgendwie unmännlich). Und wenn ich dann mit dem fremden abhaue und das date sitzt 2 stunden alleine da - dann kann ich ihn nicht ernstnehmen als mann (gilt auch für frauen) Ich empfinde dann nur mitleid.

Es gibt bestimmt frauen die auf die "zu" netten typen abfahren. Ich und die meisten meiner bekannten/freunde bevorzugen den etwas "männlichern" typ.

Ich meine damit natürlich nicht, dass du dem fremden mann hättest schlagen sollen - aber dich sichtbar machen! Ihm höflich sagen, dass das du mit ihr da bist. Und er sein glück wo anderes versuchen soll. Wenn sie dann trotzdem zu ihm geht - dann läuft bei ihr was falsch - sehr verlogene art jemanden ab zuservieren.

Aber wenn es öfteres vorkommt, dass du dich unsichtbar machst - dann wird das vl der grund sein! Also für MICH wäre es ein grund zumindestens !

Re

Ich war/wäre mit der Situation überfordert. Zum einen gehört sie nicht mir, sie ist in ihrer Entscheidungsfreiheit vollkommen frei. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass eine Person mit der ich verabredet bin, auch mit mir Zeit verbringen will. Wäre ich an ihrer Stelle, würde mich mein Verständnis von sozialer Interaktion dazu bringen, dem anderen zu sagen, dass ich schon mit jemandem hier bin. Vielleicht setze ich einfach zuviel voraus und bin dadurch dauernd enttäuscht. In diesem Fall war/wäre ich nur beleidigt, was natürlich ein Ansatzpunkt wäre, um daran zu arbeiten.

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3. Januar 2014 um 13:03
In Antwort auf cjdecoder1

Re

Nochmal, das ist eine subjektive Wahrnehmung von mir. Falsch ist die fehlende Beschreibung.
Ich hab einen ähnlichen Beitrag schonmal geschrieben, manchmal, vorallem in dieser Jahreszeit staut sich einfach alles an. Wie soll mans loswerden? Therapie, Medikation hab ich hinter mir, Verein war ich, diskutiert hab ich mit Vielen, allerdings kommt immer nur der Rat einfach abzuwarten - hilft nicht, wenns einem schlecht geht.

Man kommt nicht mit Selbstmitleid und "Frauenhass" auf die Welt, das ist keine genetisch bedingte Veranlagung, sondern, wenn, dann aufgebaut und bedingt durch Erfahrung.
Genauso wie die Lebenseinstellung nicht von Anfang an schlecht ist. Jeder argumentiert damit, dass, die negative Einstellung kausal für den fehlenden Erfolg im sozialen Bereich, speziell beim weiblichen Geschlecht ist. Niemand zieht in Betracht, dass die dauernde Ablehnung umgekehrt kausal für die negative Einstellung sein kann. Das Ergebnis wird hier wiederum als Ursache für den nächsten Fehlschlag herangezogen.

Ich will dir mal was sagen...
...ich war in der Pubertät (ab meinem 13. Lebensjahr) das prädestinierte Mobbingopfer (spindeldürr, null Oberweite, Brille, sehr unreine Haut). Die Klassen 7 - 10 waren die Hölle für mich. Von den Jungs wurde ich entweder übersehen oder aber fertig gemacht, gleiches galt für die Mädchen. Meine Freunde konnte man damals an einer Hand abzählen. Dass ich angeblich zum "begehrten Geschlecht" gehöre, konnte ich damals nicht bemerken.

Heute kann man sagen, dass ich mich durchaus gemacht habe, wenngleich ich kein Model bin. Ich habe einen großen Freundes-und Bekanntenkreis. Und trotz teils schlechter Erfahrungen mit Männern habe ich den Glauben an die Liebe nicht verloren und bin in einer Beziehung.

Und warum ist das heute so? Weil ich mich nicht von meinen schlechten Erfahrungen habe runterziehen lassen. Ich könnte mich nun auch hinkauern und jammern:"Buhuuu, alle waren schlecht zu mir, alle Männer sind Arschlöcher, was die mir alles angetan haben...." Würde nicht sehr anziehend wirken, oder?

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3. Januar 2014 um 13:12
In Antwort auf cjdecoder1

Re

Ich war/wäre mit der Situation überfordert. Zum einen gehört sie nicht mir, sie ist in ihrer Entscheidungsfreiheit vollkommen frei. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass eine Person mit der ich verabredet bin, auch mit mir Zeit verbringen will. Wäre ich an ihrer Stelle, würde mich mein Verständnis von sozialer Interaktion dazu bringen, dem anderen zu sagen, dass ich schon mit jemandem hier bin. Vielleicht setze ich einfach zuviel voraus und bin dadurch dauernd enttäuscht. In diesem Fall war/wäre ich nur beleidigt, was natürlich ein Ansatzpunkt wäre, um daran zu arbeiten.

X
Klar, gehört sie nicht dir. Aber ein mann muss seine "ehrer verteidigen" können. Gut, wenn du nicht dazwischen funken willst ok aber warum bleibst du 2 stunden alleine dort und beobachtest wie dein date sich mit jemanden anderen amüsiert? Das is eindeutig ein symptom für "zu nett"

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3. Januar 2014 um 13:17
In Antwort auf cjdecoder1

Re

Nochmal, das ist eine subjektive Wahrnehmung von mir. Falsch ist die fehlende Beschreibung.
Ich hab einen ähnlichen Beitrag schonmal geschrieben, manchmal, vorallem in dieser Jahreszeit staut sich einfach alles an. Wie soll mans loswerden? Therapie, Medikation hab ich hinter mir, Verein war ich, diskutiert hab ich mit Vielen, allerdings kommt immer nur der Rat einfach abzuwarten - hilft nicht, wenns einem schlecht geht.

Man kommt nicht mit Selbstmitleid und "Frauenhass" auf die Welt, das ist keine genetisch bedingte Veranlagung, sondern, wenn, dann aufgebaut und bedingt durch Erfahrung.
Genauso wie die Lebenseinstellung nicht von Anfang an schlecht ist. Jeder argumentiert damit, dass, die negative Einstellung kausal für den fehlenden Erfolg im sozialen Bereich, speziell beim weiblichen Geschlecht ist. Niemand zieht in Betracht, dass die dauernde Ablehnung umgekehrt kausal für die negative Einstellung sein kann. Das Ergebnis wird hier wiederum als Ursache für den nächsten Fehlschlag herangezogen.

"..., dass die dauernde Ablehnung umgekehrt kausal für die negative Einstellung sein kann."
Doch, in dem Punkt stimme ich Dir uneingeschränkt zu.

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3. Januar 2014 um 13:23
In Antwort auf chefinnichtboss

Ich will dir mal was sagen...
...ich war in der Pubertät (ab meinem 13. Lebensjahr) das prädestinierte Mobbingopfer (spindeldürr, null Oberweite, Brille, sehr unreine Haut). Die Klassen 7 - 10 waren die Hölle für mich. Von den Jungs wurde ich entweder übersehen oder aber fertig gemacht, gleiches galt für die Mädchen. Meine Freunde konnte man damals an einer Hand abzählen. Dass ich angeblich zum "begehrten Geschlecht" gehöre, konnte ich damals nicht bemerken.

Heute kann man sagen, dass ich mich durchaus gemacht habe, wenngleich ich kein Model bin. Ich habe einen großen Freundes-und Bekanntenkreis. Und trotz teils schlechter Erfahrungen mit Männern habe ich den Glauben an die Liebe nicht verloren und bin in einer Beziehung.

Und warum ist das heute so? Weil ich mich nicht von meinen schlechten Erfahrungen habe runterziehen lassen. Ich könnte mich nun auch hinkauern und jammern:"Buhuuu, alle waren schlecht zu mir, alle Männer sind Arschlöcher, was die mir alles angetan haben...." Würde nicht sehr anziehend wirken, oder?

Re

Dann kannst du zumindest teilweise verstehen, was ich meine. Freut mich, dass bei dir alles noch ein gutes Ende genommen hat. Bei mir war die Phase ziemlich lange und hat definitiv Spuren, sprich Erinnerungen und damit zusammenhängende negative Gedanken und Aggressionen hinterlassen. Damals war ich zu schüchtern, um ihnen freien Lauf zu lassen und zu sagen, was ich fühle und denke. Im Endeffekt waren sie aber da, nur runtergeschluckt und für vergessen erklärt.
Ich versuch mir oft genug einzureden, dass viel Zeit vergangen ist, ich mittlerweile viel weiter und auf halbem Weg zum Ziel bin und ich mir darum keine Gedanken mehr zu machen brauche. Es lässt sich aber nicht ausradieren, es ist teil meines Charakters geworden, der offensichtlich ein Problem ist.

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3. Januar 2014 um 13:57

Re

Sexualität und Materialismus sind zwei unterschiedliche Dinge, auch, wenn beides zusammenhängen kann, wenn eines eingesetzt wird um das andere zu erreichen. In Beziehungsgesprächen, die ich in letzter Zeit öfters mitanhören durfte/musste, wird ausschließlich darüber gesprochen. Auch, wenn ich es jetzt nicht dezidiert geschrieben habe, würd ich mit einer Beziehung wesentlich mehr verbinden.

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3. Januar 2014 um 15:36
In Antwort auf cjdecoder1

Re

Dann kannst du zumindest teilweise verstehen, was ich meine. Freut mich, dass bei dir alles noch ein gutes Ende genommen hat. Bei mir war die Phase ziemlich lange und hat definitiv Spuren, sprich Erinnerungen und damit zusammenhängende negative Gedanken und Aggressionen hinterlassen. Damals war ich zu schüchtern, um ihnen freien Lauf zu lassen und zu sagen, was ich fühle und denke. Im Endeffekt waren sie aber da, nur runtergeschluckt und für vergessen erklärt.
Ich versuch mir oft genug einzureden, dass viel Zeit vergangen ist, ich mittlerweile viel weiter und auf halbem Weg zum Ziel bin und ich mir darum keine Gedanken mehr zu machen brauche. Es lässt sich aber nicht ausradieren, es ist teil meines Charakters geworden, der offensichtlich ein Problem ist.

Du hast es erfasst.
Das soll nun kein Vorwurf sein, aber ja: Du, bzw. dein Charakter, bist das Problem. Nicht die bösen, bösen Frauen, die dich mit Missachtung strafen. Weißt du, es gibt da so einen Spruch:"Liebe dich selbst, damit dich auch andere lieben können." Klingt abgedroschen und wie eine Floskel, aber darin steckt viel Wahres. Keine Frau will einen Partner, der mit sich selbst nicht klarkommt, und der von ihr erwartet, dass sie ihn glücklich macht. Denn genau das denkst du: Wenn du eine Freundin hast, wird automatisch alles schön. Das ist aber nicht so! An einer Beziehung muss man stetig arbeiten; es gibt gute und eben auch schlechte Zeiten. Zumal ich mich als Frau ziemlich unter Druck gesetzt fühlen würde, wenn mein Partner all sein Glück von mir abhängig macht...

Eine Therapie ist der erste Schritt in die richtige Richtung, allerdings musst du auch etwas ändern wollen. Und sorry, dieses Gefühl habe ich bei deinen Beiträgen nicht. Eher, dass du es dir ziemlich gemütlich in deinem Selbstmitleid gemacht hast. Du hast hier viele gute Ratschläge bekommen, dennoch scheinst du keinen einzigen annehmen zu wollen.

Dass schlechte Erfahrungen ihre Spuren hinterlassen, ist klar. Bei mir kommt auch ab und an nochmal das unsichere Mauerblümchen durch. Aber: Indem du dich weiterhin einigelst, gönnst du den "schlechten" Menschen in deinem Leben nur den Triumph.

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3. Januar 2014 um 16:02
In Antwort auf chefinnichtboss

Du hast es erfasst.
Das soll nun kein Vorwurf sein, aber ja: Du, bzw. dein Charakter, bist das Problem. Nicht die bösen, bösen Frauen, die dich mit Missachtung strafen. Weißt du, es gibt da so einen Spruch:"Liebe dich selbst, damit dich auch andere lieben können." Klingt abgedroschen und wie eine Floskel, aber darin steckt viel Wahres. Keine Frau will einen Partner, der mit sich selbst nicht klarkommt, und der von ihr erwartet, dass sie ihn glücklich macht. Denn genau das denkst du: Wenn du eine Freundin hast, wird automatisch alles schön. Das ist aber nicht so! An einer Beziehung muss man stetig arbeiten; es gibt gute und eben auch schlechte Zeiten. Zumal ich mich als Frau ziemlich unter Druck gesetzt fühlen würde, wenn mein Partner all sein Glück von mir abhängig macht...

Eine Therapie ist der erste Schritt in die richtige Richtung, allerdings musst du auch etwas ändern wollen. Und sorry, dieses Gefühl habe ich bei deinen Beiträgen nicht. Eher, dass du es dir ziemlich gemütlich in deinem Selbstmitleid gemacht hast. Du hast hier viele gute Ratschläge bekommen, dennoch scheinst du keinen einzigen annehmen zu wollen.

Dass schlechte Erfahrungen ihre Spuren hinterlassen, ist klar. Bei mir kommt auch ab und an nochmal das unsichere Mauerblümchen durch. Aber: Indem du dich weiterhin einigelst, gönnst du den "schlechten" Menschen in deinem Leben nur den Triumph.

Re
Tut mir leid, aber das ist reine Interpretation von dir. Ich erwarte mitnichten, dass mich jemand glücklich macht. Ich arbeite selbst an meiner Zukunft, dafür brauch ich niemanden.
Viele der Ratschläge, habe ich, wie geschrieben, in der Vergangenheit bereits umgesetzt.
Was ich tue, macht mir Spaß, mir ist nicht langweilig, meine Phasen hab ich soweit im Griff, allerdings bin ich immer alleine. Das will ich ändern. Warum soll ich so wie ich bin, niemanden finden können, ohne, dass ich mir Hobbys zulegen muss, die mich nicht im Geringsten interessieren oder ich meinen Charakter völlig auf den Kopf stellen muss.
Wenn jeder Mensch ein unterschiedliches Individuum ist, warum braucht dann jeder gleiche Eigenschaften, eine gleiche Persönlichkeit, wenn er nicht auf Dauer alleine bleiben will.

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3. Januar 2014 um 16:06

Re

Nein.

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3. Januar 2014 um 16:35

Re

Stimmt. Hab ich allerdings auch nirgends geschrieben, dass ich das tue. Ich bin wahrscheinlich wesentlich weniger arrogant, als du glaubst.

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3. Januar 2014 um 17:13

Re

Darin liegt der Denkfehler. Warum denkst du, dass mir mein Studium keinen Spaß macht. Ich will in Mindestzeit fertig sein und gute Noten haben. Warum sollte ich ausbrechen wollen. Ich lerne gerne, ich verbringe gerne Zeit in der Bibliothek, ich mag das was ich tue, die Möglichkeiten, die ich habe. Wenn ich könnte, würd ich noch zusätzliche Fächer studieren, ganz einfach, weil ich vieles interessant finde. Viele können es nicht erwarten, wenn das Wochenende da ist und sie endlich eine Pause von der Lernerei haben. Ich nicht, bei mir ist es vielmehr umgekehrt.
Diese Einstellung teilen die Wenigsten. Ich will nur nicht immer alleine sein, da liegt mein Problem.

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3. Januar 2014 um 17:35

Re

Da hast du wohl Recht.

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3. Januar 2014 um 18:12

Re

Da geb ich dir durchaus Recht. Grundsätzlich hab ich es ja bleiben lassen und ich würd mir vermutlich auch weniger Gedanken machen, wenn man nicht überall damit konfrontiert werden würde. Egal, ob beim Mittagessen mit den Kommilitonen oder in Pausengesprächen. Eine Freundin von mir (25) steckt mittlerweile in den Hochzeitsvorbereitungen. Dauerthema für das nächste halbe Jahr vorprogrammiert.
Sonst muss ich dir Recht geben.

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3. Januar 2014 um 23:05


.

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4. Januar 2014 um 2:29

OK
also mein Rat wäre:

1. Erwartungen zurückschrauben, wir leben nicht in Hollywoods Glitzerstreifen.
2. Such dir Hobbys, auch wenn du meinst du wärst schon glücklich und erfüllt mit dem was du machst, die Menge an Venlafaxin die du nimmst (kenne das Zeug auch aus eigener Erfahrung) spricht eine andere Sprache.
3. Sobald du eine Tätigkeit findest, die dich innerlich erfüllt wirst du das auch ausstrahlen. Der Rest ergibt sich.
Versteifst du dich allerdings weiterhin darauf endlich eine "abzukriegen" , egal wen im Endeffekt, wird das sicher nichts.
4. "Mach dich rar, sei ein Star" Wenn Frauen davon Wind kriegen, dass du eh nur die Nächstbeste suchst nur damit du eben nicht mehr alleine bist, haben die da auch keinen Bock drauf. Biete dich lieber nicht an wie warme Semmeln, sondern entzieh dich! Und wenn du zur Not einfach nur so tust als wärst du furchtbar eingespannt (aber jetzt nicht gerade mit Lernen...) - egal! Dann denk dir was aus.
5. Brich aus deinem bisherigem Schema aus, mach Dinge die du vorher noch nie ausprobiert hast. Neues Essen, verreise, neue Sportart, neue Frisur, neue Klamotten, andere Brille IRGENDWAS, versuch dich selbst neu zu entdecken. Komm ins Reine mit dir und umso mehr werden dich Andere wahrnehmen!
Viel Erfolg und hör auf mit dem Mitleid!!

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4. Januar 2014 um 14:02

Re

Wer oder was ein Langweiler ist, ist Auslegungssache und wird von jedem subjektiv anders bewertet. In deinen Augen bin ich langweilig, was ich gut verstehen kann. Strebsam bedeutet eigentlich nur, dass man auf ein Ziel hinarbeitet, dass tut jeder irgendwie oder auch nicht. Sehe darin nichts Negatives, wobei es wieder auf den Grad des Engagements und des Zeitaufwandes und den subjektiven Blickwinkel ankommt. Ich mag ein Streber sein, in gewissen Lebensbereichen, auch das ist eine Eigenschaft, die mir sowohl Vor- als auch Nachteile bringt. Humor hat jeder Mensch in gewisser Form, allerdings kommt es auf den Empfänger an, ob er als solcher empfunden wird. Trockener Humor, seichter Humor, fachbezogener Humor, als Komiker könnte ich wahrlich nicht auftreten, aber ganz humorlos bin ich bestimmt nicht und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Mensch absolut humorlos ist.

Vermutlich empfinde ich Menschen, die für dich interessant wirken, als langweilig und du Menschen, die mich ansprechen im Umkehrschluss ebenso. Wahrscheinlich ist niemand wirklich langweilig, wenn wir es aus verschiedenen, objektiven Blickwinkeln betrachten.

Was bedeutet es für dich "einen an der Klatsche haben" - im positiven Sinn? Ich denke du versteht darunter einen gewissen Grad an Individualität, der die Person auszeichnet. DIe Individualität muss dir wiederum zusagen, was wiederum heißt, dass er nicht in einer Art individuell sein darf, die du als langweilig empfindest.

Ich komme mit meinem Leben klar, womit ich nicht klar komme, ist dass ich durch meinen Lebensstil, durch alles was ich mache oder was ich bin, zwar als netter Gesprächspartner, aber nicht mehr wahrgenommen werde.
Das stresst mich nur insofern, als das die Zeit vergeht und sich nichts ändert. Viele betrachten Menschen wie mich, die noch nie etwas mit einem Mädchen hatten, als Sonderlinge. Das hab ich schon oft gehört, sogar direkt in einem Gespräch mit mir. Derjenige wusste natürlich nichts, weil ich Dinge, auf die ich nicht stolz bin, nicht groß weitererzähle.

Hier wurden bereits viele konstruktive Vorschläge gemacht, von denen ich etliche umzusetzen versuche, sobald es die Zeit zulässt.

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4. Januar 2014 um 19:24

Re

Wenn das so ist, macht mir das etwas Hoffnung. Ich hab einfach angenommen, dass Männer, die mit 30 noch völlig ahnungslos sind, keine Chance mehr haben. Im Endeffekt wird es sowieso darauf hinauslaufen, dass ich fertig studiere und dann neben dem Job versuche, soviel, wie möglich "raus" zu kommen. Man kriegt in Gesprächen einfach dauernd zwangsweise die positiven Seiten einer Beziehung mit und irgendwann fühlt man sich ausgeschlossen und sehnt sich danach. Die Situation wäre vermutlich anders, wenn ich mit einigen Exemplaren wie mir die Zeit verbringen würde. Da wäre dieses Thema maximal Lückenfüller oder mal eine Erwähnung am Rande wert, aber nicht pausenlos.

Um die Frage noch zu beantworten, eine potentielle Freundin, müsste nicht studiert sein bzw. ist mir der Bildungsgrad grundsätzlich egal, weil es einfach nichts über den Charakter und großteils auch nichts über den Intellekt aussagt.

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4. Januar 2014 um 21:55

Re

Entschuldige vielmals. Habe 30 geschrieben, weil es eine so schöne runde Zahl ist. Das Doktorat dürfte ich mit 27 fertig haben, wenn alles planmäßig abläuft. Sollte ich den zweiten Dr. in WiWi auch noch machen, neben der Arbeit, könnten die 30 durchaus drinnen sein. Wir können das aber gerne näher ausdiskutieren, ansonsten würde ich dir die google Suche ans Herz legen. Grundsätzlich sind Studien altersmäßig nicht begrenzt, solltest du auch noch den Wunsch verspüren, dich weiter zu bilden. Einige der älteren Damen und Herren sind in den lvas an Engagement kaum zu überbieten. Hoffentlich hab ich dir die Frage jetzt ausreichend beantwortet. lg

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