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Er will eine Auszeit...

8. September 2007 um 23:17 Letzte Antwort: 12. September 2007 um 0:40

Er fühlt sich von mir bedrängt.
Und irgendwie muss ich ihm zustimmen.
Dieses Verstecken will ich nicht mehr.
Deshalb wurde ich emotional.

Nun will er eine Auszeit, um über alles nachzudenken.
Ist das ein gutes Zeichen?
Oder will er mich nur vertrösten und schauen, wie ich reagiere?

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9. September 2007 um 10:27

Eine Auszeit...
...in einer Situation, wo man sich unter Druck gesetzt fühlt, dient meistens dazu, dass man die Gelegenheit hält, sich zu distanzieren, um den Druck zu verringern. Meist geschieht die Distanzierung nicht nur körperlich sondern auch emotional.

Für dich wäre es jedenfalls eine gute Gelegenheit nachzusehen, wie es dir dabei geht. Wie dein Leben ohne ihn aussieht. Hast du dich bereits so sehr auf ihn konzentriert, dass du andere Bereiche in deinem Leben auf Eis gelegt hast? Ich denke, dass es wichtiger ist, wie du dich dabei fühlst und weniger, was er sich dabei denkt.

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9. September 2007 um 13:07

Eine auszeit ist in den
meisten fällen der anfang vom ende. eine gute gelegenheit, sich emotional abzunabeln und distanz zu schaffen. um dann, wenn die distanz groß genug ist, den letzten schritt zum schlussstrich zu tun.
genau das wird er jetzt machen. ich denke, du solltest dich mit dem gedanken anfreunden, dass es gelaufen ist. denn ganz offensichtlich - man merkt es ja an seiner reaktion - will er nicht das, was DU gerne hättest. insofern ist es von ihm auch sicherlich als flucht vor dir zu betrachten.

für dich ist diese situation aber auch eine gute möglichkeit, endlich den absprung von dieser leidlichen geschichte zu schaffen. und so wie es sich bei dir anhört wäre es das beste für dich.

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9. September 2007 um 17:44
In Antwort auf csilla_12629290

Eine Auszeit...
...in einer Situation, wo man sich unter Druck gesetzt fühlt, dient meistens dazu, dass man die Gelegenheit hält, sich zu distanzieren, um den Druck zu verringern. Meist geschieht die Distanzierung nicht nur körperlich sondern auch emotional.

Für dich wäre es jedenfalls eine gute Gelegenheit nachzusehen, wie es dir dabei geht. Wie dein Leben ohne ihn aussieht. Hast du dich bereits so sehr auf ihn konzentriert, dass du andere Bereiche in deinem Leben auf Eis gelegt hast? Ich denke, dass es wichtiger ist, wie du dich dabei fühlst und weniger, was er sich dabei denkt.

Ich denke anders.
Er ist sehr weit, was seine Überlegungen angeht, seine Familie zu verlassen.
In Gedanken hat er bereits alle Varianten durchgespielt. Für ihn ist es nicht schlimm, dass ich Zeit mit ihm verbringen will, denn er will es ja auch. Schlimm ist nur, dass er aber auch gern bei seinen Kindern ist. Nicht schlimm für mich, da ich das verstehen kann, schlimm für ihn, weil er sich nicht zerteilen kann.
Es geht darum, dass er denkt, wenn wir uns sehen, setze ich ihn unter "Druck". Ein klein wenig stimmt das auch, denn ich sehne mich nach einer Entscheidung. Natürlich nach einer, die zu meinen Gunsten ausfällt... Was im Moment aber nicht so geschehen wird.

Ein wenig habe ich das Gefühl, dass er sehen will, wie wichtig ich ihm bin. Und ob er mich genug vermisst, um ohne mich nicht mehr leben zu können. Es gibt für mich eben nur die eine Möglichkeit auf Dauer. Entweder er ist an meiner Seite oder er nimmt den Platz in seiner Familie wieder ein - ohne mich in seinem Schatten.

Die Situation ist nicht leicht. Und ich denke, wenn wir beide wirklich eine gemeinsame Zukunft aufbauen wollen, werden wir das nicht von heute auf morgen erreichen. Wenn unsere Liebe stark genug ist, werden wir daran arbeiten, eine zu haben...

Ja, es könnte natürlich auch stimmen, was ihr sagt. Andererseits hatten wir diese Distanzierungsphase schon einmal. Und was geschah nach einer Woche? Er sagte, er wolle nicht mehr ohne mich leben und wir müssten eine Lösung finden. Ich habe nur Angst, dass uns die Puste ausgeht. (Vor allem mir!)
Ich habe mich bereits entschieden. Aber ich kann ihm seine Entscheidung nicht abnehmen, denn auf ihn kommt viel mehr zu als auf mich. Er muss wissen, wo ich stehe. Und wo er zukünftig stehen möchte.

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9. September 2007 um 19:34
In Antwort auf raya_12473200

Ich denke anders.
Er ist sehr weit, was seine Überlegungen angeht, seine Familie zu verlassen.
In Gedanken hat er bereits alle Varianten durchgespielt. Für ihn ist es nicht schlimm, dass ich Zeit mit ihm verbringen will, denn er will es ja auch. Schlimm ist nur, dass er aber auch gern bei seinen Kindern ist. Nicht schlimm für mich, da ich das verstehen kann, schlimm für ihn, weil er sich nicht zerteilen kann.
Es geht darum, dass er denkt, wenn wir uns sehen, setze ich ihn unter "Druck". Ein klein wenig stimmt das auch, denn ich sehne mich nach einer Entscheidung. Natürlich nach einer, die zu meinen Gunsten ausfällt... Was im Moment aber nicht so geschehen wird.

Ein wenig habe ich das Gefühl, dass er sehen will, wie wichtig ich ihm bin. Und ob er mich genug vermisst, um ohne mich nicht mehr leben zu können. Es gibt für mich eben nur die eine Möglichkeit auf Dauer. Entweder er ist an meiner Seite oder er nimmt den Platz in seiner Familie wieder ein - ohne mich in seinem Schatten.

Die Situation ist nicht leicht. Und ich denke, wenn wir beide wirklich eine gemeinsame Zukunft aufbauen wollen, werden wir das nicht von heute auf morgen erreichen. Wenn unsere Liebe stark genug ist, werden wir daran arbeiten, eine zu haben...

Ja, es könnte natürlich auch stimmen, was ihr sagt. Andererseits hatten wir diese Distanzierungsphase schon einmal. Und was geschah nach einer Woche? Er sagte, er wolle nicht mehr ohne mich leben und wir müssten eine Lösung finden. Ich habe nur Angst, dass uns die Puste ausgeht. (Vor allem mir!)
Ich habe mich bereits entschieden. Aber ich kann ihm seine Entscheidung nicht abnehmen, denn auf ihn kommt viel mehr zu als auf mich. Er muss wissen, wo ich stehe. Und wo er zukünftig stehen möchte.

Ja wenn du es
so sehen willst........

man kann sich natürlich auch alles schönreden. ich jedenfalls glaube nicht daran, dass er sich für dich trennen wird. ein konsequenter mensch tut das - mein schwager war so einer. er hat sich für meine schwester von seiner frau getrennt. TROTZ drei kleiner kinder. keine tolle zeit, aber er hat sich getrennt.

jemand, der eine auszeit braucht, weil der andere ihn bedrängt, hat keine trennungsabsichten. zumindest NICHT in die richtung, die du dir herbeisehnst. ich an deiner stelle wäre da realistischer...

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9. September 2007 um 23:30
In Antwort auf an0N_1249371999z

Ja wenn du es
so sehen willst........

man kann sich natürlich auch alles schönreden. ich jedenfalls glaube nicht daran, dass er sich für dich trennen wird. ein konsequenter mensch tut das - mein schwager war so einer. er hat sich für meine schwester von seiner frau getrennt. TROTZ drei kleiner kinder. keine tolle zeit, aber er hat sich getrennt.

jemand, der eine auszeit braucht, weil der andere ihn bedrängt, hat keine trennungsabsichten. zumindest NICHT in die richtung, die du dir herbeisehnst. ich an deiner stelle wäre da realistischer...

Stimmt schon.
Natürlich will ich nur daran glauben, dass die Sache für mich gut ausgeht... Du hast völlig Recht.

Er fühlte sich nicht direkt bedrängt. Sondern hat das Gefühl, dass ich jetzt sofort eine Entscheidung von ihm verlange. Wenn ich mich tausend Mal am Tag bei ihm melden würde, wäre das für ihn kein Problem, denn er macht es ja (normalerweise) umgekehrt nicht anders. Im Gegenteil, wir kämpfen um jede gemeinsame Minute. Nur kämpft er eben auch um Zeit mit seinen Kindern. Und das zerreißt ihn. Er fürchtet, dass ihn das auch in Zukunft zerreißen wird, wenn er sich für mich entschieden hat. Na ja, ich sehe zum jetzigen Zustand keinen großen Unterschied, nur dass er mir gegenüber wohl weniger "Verantwortungsgefühl" hat, weshalb ich häufiger den Kürzeren ziehe.

Na ja, irgendwie klingt alles so klischeehaft. Wenn er bei mir ist, will er mich. Wenn er bei seinen Kindern ist, will er sie. Mal schauen, wonach er sich mehr sehnt, wenn er sich auf neutralem Boden befindet.

Ich versuche, mich abzulenken. Und doch trifft es mich hart, dass er mich links liegen lässte. Das seit eineinhalb Tagen... Dazu muss ich sagen, dass wir normalerweise jeden Tag permanent Kontakt haben... Wenn wir uns nach dieser Woche für uns entschieden haben (jeder für sich), dann müssen wir überlegen, wie es weitergeht. So wie jetzt nicht. Denn das zerreißt auf Dauer auch mich. Weil ich einen Partner haben will, der zu mir steht - in der Öffentlichkeit. Die Zeit, als alles ein Abenteuer war, ist längst vorüber.

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10. September 2007 um 7:07
In Antwort auf raya_12473200

Stimmt schon.
Natürlich will ich nur daran glauben, dass die Sache für mich gut ausgeht... Du hast völlig Recht.

Er fühlte sich nicht direkt bedrängt. Sondern hat das Gefühl, dass ich jetzt sofort eine Entscheidung von ihm verlange. Wenn ich mich tausend Mal am Tag bei ihm melden würde, wäre das für ihn kein Problem, denn er macht es ja (normalerweise) umgekehrt nicht anders. Im Gegenteil, wir kämpfen um jede gemeinsame Minute. Nur kämpft er eben auch um Zeit mit seinen Kindern. Und das zerreißt ihn. Er fürchtet, dass ihn das auch in Zukunft zerreißen wird, wenn er sich für mich entschieden hat. Na ja, ich sehe zum jetzigen Zustand keinen großen Unterschied, nur dass er mir gegenüber wohl weniger "Verantwortungsgefühl" hat, weshalb ich häufiger den Kürzeren ziehe.

Na ja, irgendwie klingt alles so klischeehaft. Wenn er bei mir ist, will er mich. Wenn er bei seinen Kindern ist, will er sie. Mal schauen, wonach er sich mehr sehnt, wenn er sich auf neutralem Boden befindet.

Ich versuche, mich abzulenken. Und doch trifft es mich hart, dass er mich links liegen lässte. Das seit eineinhalb Tagen... Dazu muss ich sagen, dass wir normalerweise jeden Tag permanent Kontakt haben... Wenn wir uns nach dieser Woche für uns entschieden haben (jeder für sich), dann müssen wir überlegen, wie es weitergeht. So wie jetzt nicht. Denn das zerreißt auf Dauer auch mich. Weil ich einen Partner haben will, der zu mir steht - in der Öffentlichkeit. Die Zeit, als alles ein Abenteuer war, ist längst vorüber.

Naja, Blackqueen
"Wenn er bei mir ist, will er mich. Wenn er bei seinen Kindern ist, will er sie. "

das sagt er, nicht wahr, oder fühlst du es?
warum schließt du denn gänzlich aus, dass er (auch) gerne mit seiner frau zusammen ist?
das nicht NUR die kinder beide verbinden?
nur weil er dir sagt das es nicht so ist? was alles möglich ist ist immer wieder gerne HIER zu lesen.

wenn du für dich eine entscheidung getroffen hast und DU hast ganz klar vor augen was DU willst und was auf gar keinen fall, dann gehe deinen weg, ohne auf seine bedürfnisse zu achten, denn umgedreht scheint es ihn nicht wirklich zu interessieren wie es dir bei all dem geht.

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10. September 2007 um 10:15
In Antwort auf edana_12672933

Naja, Blackqueen
"Wenn er bei mir ist, will er mich. Wenn er bei seinen Kindern ist, will er sie. "

das sagt er, nicht wahr, oder fühlst du es?
warum schließt du denn gänzlich aus, dass er (auch) gerne mit seiner frau zusammen ist?
das nicht NUR die kinder beide verbinden?
nur weil er dir sagt das es nicht so ist? was alles möglich ist ist immer wieder gerne HIER zu lesen.

wenn du für dich eine entscheidung getroffen hast und DU hast ganz klar vor augen was DU willst und was auf gar keinen fall, dann gehe deinen weg, ohne auf seine bedürfnisse zu achten, denn umgedreht scheint es ihn nicht wirklich zu interessieren wie es dir bei all dem geht.

Seine Frau.
Ich habe es gerade in einem anderen Thread geschrieben. Seine Frau und er haben den Zustand der Gleichgültigkeit erreicht. Ich kenne sie, weiß auch viel über die Anfänge seiner Beziehung zu ihr.

Nein, er hat das nie gesagt, dass er mich will, wenn er bei mir ist.
Ich spüre das. Und ich kann es nachvollziehen.

Warum ich ausschließe, dass er gern mit seiner Frau zusammen ist?
Weil ich es weiß. Er fuhr schon in der Vergangenheit nicht immer mit in den gemeinsamen Familienurlaub, obwohl er seine Kinder so sehr liebt.
Überhaupt, er und seine Frau funktionieren nur in der Familien-Variante. Entweder sie unternehmen etwas mit den Kindern oder gar nichts. Sie haben sich einfach voneinander distanziert. Schleichend, nicht bewusst. Ist das so unglaublich? Das ist doch eigentlich normal...

Es überrascht mich, dass hier gesagt und akzeptiert wird, dass man zwei Frauen gleichzeitig und gleich lieben kann.
Wäre es so, würden die Männer doch nicht offen für eine außereheliche Zweitbeziehung sein.

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10. September 2007 um 10:52
In Antwort auf raya_12473200

Seine Frau.
Ich habe es gerade in einem anderen Thread geschrieben. Seine Frau und er haben den Zustand der Gleichgültigkeit erreicht. Ich kenne sie, weiß auch viel über die Anfänge seiner Beziehung zu ihr.

Nein, er hat das nie gesagt, dass er mich will, wenn er bei mir ist.
Ich spüre das. Und ich kann es nachvollziehen.

Warum ich ausschließe, dass er gern mit seiner Frau zusammen ist?
Weil ich es weiß. Er fuhr schon in der Vergangenheit nicht immer mit in den gemeinsamen Familienurlaub, obwohl er seine Kinder so sehr liebt.
Überhaupt, er und seine Frau funktionieren nur in der Familien-Variante. Entweder sie unternehmen etwas mit den Kindern oder gar nichts. Sie haben sich einfach voneinander distanziert. Schleichend, nicht bewusst. Ist das so unglaublich? Das ist doch eigentlich normal...

Es überrascht mich, dass hier gesagt und akzeptiert wird, dass man zwei Frauen gleichzeitig und gleich lieben kann.
Wäre es so, würden die Männer doch nicht offen für eine außereheliche Zweitbeziehung sein.

Ich glaube...
das nie jemand den anderen 100% kennt, sondern immer nur meint es zu tun. deshalb ist vieles gemutmaßt, aber das ist meine meinung. mich überrascht es nur immer wieder, das doch einige von WISSEN reden, nur woraus resultiert denn das wissen? es wird noch nicht einmal eingeräumt das es evtl. anders sein KÖNNTE. weil es natürlich nicht anders sein kann und darf.

schleichend distanziert, nicht bewusst...ist das unglaublich?...eigentlich normal.
wieso soll das denn normal sein?

und wo habe ich geschrieben das man zwei frauen gleichzeitig und gleich lieben kann?

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10. September 2007 um 12:04
In Antwort auf edana_12672933

Ich glaube...
das nie jemand den anderen 100% kennt, sondern immer nur meint es zu tun. deshalb ist vieles gemutmaßt, aber das ist meine meinung. mich überrascht es nur immer wieder, das doch einige von WISSEN reden, nur woraus resultiert denn das wissen? es wird noch nicht einmal eingeräumt das es evtl. anders sein KÖNNTE. weil es natürlich nicht anders sein kann und darf.

schleichend distanziert, nicht bewusst...ist das unglaublich?...eigentlich normal.
wieso soll das denn normal sein?

und wo habe ich geschrieben das man zwei frauen gleichzeitig und gleich lieben kann?

Falsch verstanden
Ich sagte nicht, dass Du das geschrieben hast. Es scheint nur die gängige Meinung zu sein. Ganz ehrlich, ich kann zwei Männer nicht gleichzeitig lieben. Wenn ich für einen viel empfinde, dann in dieser Intensität auch nur für ihn.

Na ja, jeder von uns hatte sicher schon Beziehungen.
Wenn man nichts in seine Partnerschaft investiert, rächt es sich irgendwann.
Und wenn Kinder da sind, verliert man sich als Liebespaar unter Umständen schnell aus den Augen, weil man sich oft nur noch auf den Nachwuchs konzentriert.

Okay, ich weiß es natürlich nicht. Kann mir meine Meinung nur aufgrund dessen bilden, was er mir sagt - oder ich von Dritten erfahre. Trotzdem glaube ich ihm, dass er hin und her gerissen ist. Anders als einige Männer, von denen hier berichtet wird. Sie sind sich ja sicher, dass sie den Status quo erhalten wollen. Daheim die Hausfrau, irgendwo dort draußen die Frau für aufregende Stunden und Alltagsflucht.

Ja, meiner ist nicht anders. Denn würde ich das Spielchen mitmachen, würde unsere Beziehung ewig halten.
Aber das will ich nicht. Ich habe noch Pläne für meine Zukunft. Ich kann schon ein oder zwei Jahre warten. Jedoch nur wenn ich das Gefühl habe, dass es sich auch lohnt... Dass er mich nicht gleich "abgeschoben" hat, gibt mir die Hoffnung, dass er sich mehr mit mir vorstellen kann und es auch irgendwie möchte.

Ich glaube, das setzt ihn unter Druck. Auch der Gedanke, dass ich selbst Kinder haben will...
Warum sollte er noch einmal von vorne anfangen?
Andererseits habe ich niemals ein Geheimnis daraus gemacht. Er wusste relativ schnell, dass ich mir eine eigene Familie wünsche.
Nun muss er sich entscheiden...

Seit zwei Tagen habe ich nichts von ihm gehört.
Sicher ist er schon unterwegs. Ohne sich zu verabschieden. Na ja, wäre ja auch kontraproduktiv, wenn er sich nach einer Auszeit sehnt.
Langsam komme ich zur Erkenntnis, dass es das war. Er scheint mich nicht genug zu vermissen, um seinen Vorsatz, auf Abstand zu gehen, zu widerlegen.

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10. September 2007 um 12:56

Wider auf den punkt
gebracht.

so sehe ich es auch. alles andere ist blödsinn und selbst zurecht gezimmertes wunschdenken.

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10. September 2007 um 13:49
In Antwort auf an0N_1249371999z

Wider auf den punkt
gebracht.

so sehe ich es auch. alles andere ist blödsinn und selbst zurecht gezimmertes wunschdenken.

Wunschdenken
Ja, ist natürlich so. Ich sagte ihm immer, dass letztendlich meine Verfügbarkeit meine beste Eigenschaft wäre. Zumindest in seinen Augen.
Ich will ihn trotzdem nicht verteufeln. Anders als andere Geliebte hier, sehe ich in meinem Geliebten nicht meinen absoluten Traummann. Nach mehreren Beziehungen weiß man eben, dass es diesen nicht gibt. Aber er ist ein Mann, mit dem ich mir ein gemeinsames Leben vorstellen kann. Und - ganz pragmatisch, unabhängig von den Umständen gesehen - wäre es sogar eine gute Beziehung.

Aber die Umstände sind eben nicht anders. Und das führe ich mir immer wieder vor Augen.
Ich habe jedoch auch schon das Gegenteil erlebt. Der Mann einer Freundin hat sie nach fünf Jahren Ehe für seine Geliebte verlassen. Die beiden sind nun seit sieben Jahren ein Paar. Also, es kann auch klappen. Deshalb will ich den letzten Rest Hoffnung nicht verlieren.

Ja, das ist dumm, naiv und reines Wunschdenken. Vielleicht ist alles im Moment noch zu frisch. Nun habe ich ja fünf Tage, um selbst über alles nachdenken zu können. Ich habe sogar darüber nachgedacht - wenn auch nicht ernsthaft - seine Frau zu informieren. Andererseits bin ich mir sicher, dass das keine große Auswirkung hätte. Nicht äußerlich, denn sie würde ALLES verlieren, wenn sie ihn vor die Tür setzen würde. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass sie bisher nicht sehen will, dass er eine andere Frau in seinem Leben hat. Und er würde sich in seiner grenzenlosen Impulsivität irgendwie dafür rächen, dass ich sein heiles Heim zerstört habe. Das will ich auch nicht, denn letztendlich leiden nur die Kinder darunter. Und ich finde es schon schlimm genug, wenn sie irgendwann erfahren, dass sie mit der Lüge aufgewachsen sind, dass ihre Eltern eine glückliche Ehe geführt haben.

Danke für Eure Ehrlichkeit. Das tut gut, auch wenn es erst einmal schmerzt.

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10. September 2007 um 19:21

@lalineanuestra
Du steckst mitten drin und da ist es extrem schwer es zu beenden ohne rückfällig zu werden. Ich kann mich noch gut an die Phase erinnern, als ich begonnen habe zu erkennen, wie er mich TATSÄCHLICH behandelt und nicht wie ich es gerne HÄTTE, dass er mich behandelt.

Anfangs habe ich mir selber nicht geglaubt. Ich gehöre nun einmal nicht zu den Frauen, die sich gerne nur für das eine benutzen lassen und bestenfalls noch für das zweite (Seelenmülleimer, Coach fürs Selbstbewusstsein u.ä.) zur Verfügung stehen sollen.

Er hat mir auf eine sehr deutliche Art dabei geholfen zu erkennen, was ich für ihn war bzw. nicht war (wobei ich nicht annehme, dass ihm das klar war). Ich habe schon vorher mehrmals versucht es zu beenden, was mir trotz großer Seelenschmerzen nicht gelungen ist. Ausbrechen konnte ich nur mit einer unglaublichen Wut im Bauch (zu der er mir recht geschickt verholfen hatte), die mich so angetrieben hat, dass ich gar nicht mehr dazu kam, Reue zu empfinden. Was ich übrigens bis heute nicht tue. Ich habe mit einem lauten Knall die Türe unserer Affäre geschlossen, den Schlüssel ins Clo geworfen und die Spülung betätigt, um das mal bildlich auszudrücken.

Was ich damit sagen möchte - ich habe ein Sprungbrett gebraucht, um mich rauszukatapultieren. Andere brauchen das nicht. Falls du zu denen gehörst, die es auch ohne schaffen, drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass es dir gelingt, solltest du eines benötigen, dann versuche mit offenen Augen das zu sehen, was er tut, wahrzunehmen, was er sagt. Ich wette, da gibt es Sprungbretter ohne Ende.

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11. September 2007 um 12:45

Hallo Lalineanuestra
Ich habe ca. ein halbes Jahr versucht den Absprung zu schaffen. Und bin doch immer wieder weich geworden. Jetzt bin ich seit etwas mehr als eineinhalb Jahren "clean" und nachdem ich die anfänglichen Entzugserscheinungen gut überstanden hatte, war ich nur ab und an Rückfall gefährdet (aber nicht ernsthaft ).

Mein Sprungbrett war, dass er mir meinen Geburtstag komplett versaut hat. Mit großem Drama und allem, was man ansonsten so in Seifenopern zu sehen bekommt. Es war absolut unschön und nichts, was ich je gerne wiederholen würde wollen. Ich habe es geschafft, mit genug Verletztheit und Wut im Bauch. Nicht zuletzt deshalb, weil er dann ebenfalls so zornig war, dass er seinerseits nicht mehr versucht hat, Kontakt zu mir aufzunehmen. Was ich schade finde ist, dass ich ein Sprungbrett gebraucht habe, um loszukommen. Was ich nicht schade finde ist, dass ich es benutzt habe - ganz im Gegenteil.

Ich schätze, dass du schon auf dem besten Weg bist, um dein ganz persönliches Sprungbrett zu finden. Vielleicht ist einfach noch nicht genug passiert und du bist noch nicht soweit. Vielleicht hat er einfach noch nicht lange genug geschwiegen und nichts getan. Ich nehme an, dass du immer noch glaubst, dass es an den Umständen oder sogar an dir liegt, warum er dich nicht lieben - oder nicht genug lieben - kann.

Was mir persönlich sehr geholfen hat, war der Austausch mit Leuten, sowohl im meinem privaten Umfeld als auch im Forum. Wenn du erst einmal erkannt hast, dass sich deine Geschichte immer wieder wiederholt (in 1.000 verschiedenen Variationen), dann lässt auch der Eindruck, dass es sich bei eurer Geschichte um etwas einmaliges handelt irgendwann einmal nach und du beginnst zu erkennen.

LG

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11. September 2007 um 20:10

Das macht Hoffnung
Ich vermisse ihn... Drei Tage ohne Nachricht. Nun ist er auf Dienstreise. Unerreichbar. Ein (männlicher) Freund sagt zu mir, dass das ein gutes Zeichen ist. Er glaubt daran, dass sich alls zum Guten wenden wird. Nur was ist gut?

Ich bewundere Euch beide. Aber ich bin emotional noch nicht soweit. Mir wurde von ihm niemals so wehgetan, dass ich ihn hassen könnte - in keiner Weise. In einer normalen Beziehung mit ihm würden viel häufiger die Fetzen fliegen. Nur kann man sich dann auch schneller wieder vertragen. Oder muss es tun, weil man sich ja füreinander entschieden hat.

Aber nach drei Tagen bin ich auch etwas entspannter. Ich fahre nun selbst erst einmal ein paar Tage weg. Eigentlich ein gutes Zeichen. Denn ich könnte ja auch zuhause auf eine Nachricht hoffen und in Selbstmitleid baden.

Gestern hatte ich erstmals den Kopf frei. Ich konnte meine Situation kritisch überdenken. Zwar habe ich die Hoffnung bisher nicht aufgegeben, aber ich gewöhne mich an den Gedanken, dass es ein Leben ohne ihn geben kann. Es wäre erst einmal fürchterlich und ich würde ihn schrecklich vermissen. Doch auf Dauer kann ich so nicht weitermachen. Ich sehne mich nach einem Mann, der zu mir gehört...

Viel Glück, liebe Lalineanuestra!
Und bloß nicht weich werden.

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12. September 2007 um 0:40

Oh...
Er hat sich gemeldet...

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