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Er will dass ich konvertiere

29. Januar 2015 um 18:26 Letzte Antwort: 30. Januar 2015 um 17:12

Hey leute...ich bin neu hier und brauche ganz ganz dringend gute Ratschläge...
es geht um folgendes: Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen er ist Türke (strenger Moslem), ich bin gläubige Christin...Da wir beide aus dem Orient kommen, sind wir uns kulturell sehr ähnlich und da gibt es wenig Probleme aber wir wollen langsam ernst machen und uns verloben...und hier taucht das Problem auf...Meine Eltern sind von anfang an gegen die beziehung gewesen aber das ist mir mittlerweile egal ich will ihn weil er mich glücklich macht und wir uns lieben, das Problem ist aber, dass er möchte, dass ich konvertiere. Er will islamisch heiraten, ich kirchlich. Er will seine Kinder später islamisch erziehen und ich christlich...Ich glaub das zeigt deutlich wo das Problem liegt. Wir können nicht ohne einander aber finden auch keinen guten Kompromis und ich weiß einfach nicht weiter. Wir haben schon beide versucht uns ich den anderen reinzuversetzen und so weiter. Er hat auch die Bibel gelesen, ich den koran. Aber trotzdem kommen wir nicht auf den gleichen nenner. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich tun soll. Ich will nichts lieber als mit ihm zusammen sein, bleiben und ihn heiraten aber ich habe auch riesen angst vor den ganzen Schwierigkeiten die auf uns zu kommen..Vor allem weil wir wahrscheinlich eher mit seiner als meiner Familie zeit verbringen werden, macht es mir Sorgen dass seine Mutter immer wieder auf mich einredet und mit mir über den Glauben diskutiert und mich überzeugen will. Sie und seine schwestern tragen alle Kopftücher...und obwohl er mir versichert dass er das nie von mir verlangen würde, wenn ich konvertieren sollte, habe ich das Gefühl mich selbst zu belügen wenn ich ihm das Glaube. Ich würde auch darüber nachdenken zu konvertieren aber allein wegen dem Glauben, nicht aus Liebe und die Sache ist die, dass ich den Glauben bzw die Religion einfach nicht als 'meine' ansehe...wenn mich jmd davon überzeugen könnte dass es der richtige weg ist hätte ich wenigstens ein problem weniger...
Also wär echt hilfreich wenn mir jemand evtll nen rat geben könnte wie das funktionieren kann ich weiß nämlich selbst nicht weiter...
Danke im Voraus

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29. Januar 2015 um 19:53

Danke aber
wir haben noch nicht miteinander geschlafen und sind uns auch einig dass es vor der ehe nicht passieren wird..das ist nicht das problem.

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29. Januar 2015 um 20:41

Hey nein
bin keine aramaerin oder armenierin
ihn zu vergessen ist für mich keine option

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29. Januar 2015 um 20:45

Du hast schon recht
Ich würde auch niemals aus liebe Konvertieren. Wenn dann aus Liebe zum Glauben. Aber das ändert nichts daran dass ich ihn liebe und mir keinen anderen als ihn an meiner seite vorstellen kann...

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29. Januar 2015 um 20:50

Hast mich glaub ich nicht ganz verstanden
im moment passt es für mich mit dem glauben nicht deswegen würd ich auch nicht konvertieren.
dankee

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29. Januar 2015 um 21:16

Aha
wie unnötig

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30. Januar 2015 um 12:15

Hm....
"er ist Türke (strenger Moslem), ich bin gläubige Christin"
"Ich würde auch darüber nachdenken zu konvertieren aber allein wegen dem Glauben"
"wenn mich jmd davon überzeugen könnte dass es der richtige weg ist hätte ich wenigstens ein problem weniger..."

Wie sollen wir jetzt aus diesen Aussagen schlau werden?Alles irgendwie sehr widersprüchlich als ob du selber eigentlich gar nicht mehr weiß was du eigentlich willst und wer du bist oder sein möchstest.Denkst du ER macht sich die gleichen Gedanken nur andersrum?Ich glaube nicht,für ihn bleibt alles wie es ist und das wars.Er würde bestimmt nicht denken oh hoffentlich überzeugt mich jemand vom Christentum damit unsere Beziehung noch Bestand haben kann.
In meinen Augen werdet ihr keine Zukunft haben,lasst die Finger von Ehe geschweige denn Kindern wenn eure Ansichten nicht 100% gleich sind. Es wird ein böses Erwachen geben.Eure Liebe kann noch so stark sein aber wenn eure Glaubensansichten die Einfluss auf den Alltag,Erziehung usw. haben werden unterschiedlich sind ist das zum scheitern verurteilt.

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30. Januar 2015 um 13:48

Man sollte nur konvertieren,wenn man
wirklich glaubt.
Aus anderen Gründen,wäre es doch nur gelogen.
Eine Mischehe (auch religiös) kann nur funktionieren,wenn beide zu Kompromissen bereit sind.
Ein Muslim darf ja auch eine Christin heiraten,demnach muß man nicht konvertieren (müssen muß man eh nicht,weil Glauben lässt sich nicht erzwingen) !
In der Kindererziehung müsst ihr selbstverständlich auch Kompromisse eingehen (evtl.indem ihr den Kindern eure eigene Religion erklärt,ohne den anderen Glauben schlecht zu machen) .
Bevor du ihn heiratest solltet ihr die Grundsätzlichen Dinge (Glauben,Kindererziehung) klären und dies auf jeden Fall in den Ehe Vertrag festhalten (Vertrauen ist gut,aber ein notarielles Schriftstück ist besser) .

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30. Januar 2015 um 14:28

Schlechte Voraussetzungen
Wenn ihr beide an Eurem Glauben festhaltet. Euch beide außen vor, es geht mir um den Nachwuchs. Da sind die Probleme ja schon absehbar.

Man muss einfach Kompromisse machen. Sonst funktioniert es nicht.

Aber du scheinst mir auch nicht so ganz klar. Suchst du jetzt jemand der dich überzeugt zu konvertieren?! Du willst es doch gar nicht.

Ich sehe es so. Entweder du konvertierst und fügst dich in seine Familie, dann ist gut, aber Du wirst sicher damit auf lange Sicht nicht glücklich, oder aber ihr sucht Euch Partner jeweils, die zu Eurem Glauben passen.

Für mich ist es schwer in der heutigen Zeit zu verstehen, das man den Glauben vor Liebe und Zukunft stellt. Denn es kann funktionieren wenn jeder etwas hergibt.
Aber gut das ist meine ganz eigene Meinung.

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30. Januar 2015 um 15:59
In Antwort auf hiroto_11850151

Schlechte Voraussetzungen
Wenn ihr beide an Eurem Glauben festhaltet. Euch beide außen vor, es geht mir um den Nachwuchs. Da sind die Probleme ja schon absehbar.

Man muss einfach Kompromisse machen. Sonst funktioniert es nicht.

Aber du scheinst mir auch nicht so ganz klar. Suchst du jetzt jemand der dich überzeugt zu konvertieren?! Du willst es doch gar nicht.

Ich sehe es so. Entweder du konvertierst und fügst dich in seine Familie, dann ist gut, aber Du wirst sicher damit auf lange Sicht nicht glücklich, oder aber ihr sucht Euch Partner jeweils, die zu Eurem Glauben passen.

Für mich ist es schwer in der heutigen Zeit zu verstehen, das man den Glauben vor Liebe und Zukunft stellt. Denn es kann funktionieren wenn jeder etwas hergibt.
Aber gut das ist meine ganz eigene Meinung.

Es kann höchstens funktionieren
wenn einer der beiden zurücksteckt oder beide sich darauf einigen das Kind neutral zu erziehen bis es irgendwann seinen eigenen spirituellen Weg einschlägt (oder auch nicht). Am besten geht das wenn beide Eltern "locker" religiös sind alles andere kann man mit nicht oder zumindest sehr schwer mit seinem Glauben vereinbaren. Das ist einfach so und ich kenne mittlerweile so einige die Gott vor die Liebe stellen auch wenn es ihnen weh tut...

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30. Januar 2015 um 16:37

Leider hört sich das für mich ziemlich unvereinbar an..........


und es tut mir leid, dir das sagen zu müssen.

Natürlich liebst du ihn. Er allerdings sollte nicht von dir verlangen, zu konvertieren, das brauchst du auch überhaupt nicht.

Auch seine Familie darf dich in religiöser Hinsicht nicht beeinflussen. Du gehörst einer Buchreligion an und hast das Recht, diese auszuüben.

Eure Familien scheinen eine sehr große Rolle zu spielen, wie ich es verstehe.

Das würde natürlich mit Kindern noch schwieriger. Denn diese wären nach islamischer Auffassung Muslime, und er würde die religiöse Erziehung übernehmen.

Könntest du das akzeptieren?

Ich denke, du stehst vor einer schwierigen Entscheidung und ich glaube, es wird keine gute Lösung geben, so leid es mir tut.

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30. Januar 2015 um 17:12
In Antwort auf umminti

Leider hört sich das für mich ziemlich unvereinbar an..........


und es tut mir leid, dir das sagen zu müssen.

Natürlich liebst du ihn. Er allerdings sollte nicht von dir verlangen, zu konvertieren, das brauchst du auch überhaupt nicht.

Auch seine Familie darf dich in religiöser Hinsicht nicht beeinflussen. Du gehörst einer Buchreligion an und hast das Recht, diese auszuüben.

Eure Familien scheinen eine sehr große Rolle zu spielen, wie ich es verstehe.

Das würde natürlich mit Kindern noch schwieriger. Denn diese wären nach islamischer Auffassung Muslime, und er würde die religiöse Erziehung übernehmen.

Könntest du das akzeptieren?

Ich denke, du stehst vor einer schwierigen Entscheidung und ich glaube, es wird keine gute Lösung geben, so leid es mir tut.

Das könnt ich niemals akzeptieren
für mich wärs undenkbar dass meine Kinder Muslimisch werden...also dass sie mit beiden religionen groß werden fänd ich gut aber er sieht das halt so dass sie auf jeden fall seine Religion haben würden...

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