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Forum / Liebe & Beziehung

Er verweigert seine nähe...

Letzte Nachricht: 20. März 2006 um 19:06
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romola_12512675
20.03.06 um 14:02

ich bin total verzweifelt. bin mit einem typen zusammen, der mit seinem leben nicht zurechtkommt. er ist 30 und befindet sich in einer krise. kommt mit seinem studium nicht zurecht, muss für seinen unterhalt neuerdings alleine aufkommen, und kriegt die dinge nicht gebacken.ständig redete er davon mal wieder seine schwester zu besuchen,und hat selbst das nicht hingekriegt, obwohl sie gerade mal 10 minuten entfernt wohnt.kurzum: jede simpelste angelegenheit stellt für ihn eine hürde dar.sei es ein längerer tag an der uni oder frühes aufstehen etc. ich dachte, dass ihm meine nähe und zuneigung einige dinge erleichtern könnten. das war auch oft der fall. aber dann kommt plötzlich nichts mehr von ihm. er will mich ständig bei sich haben, berührt mich aber kaum.kennt ihr sowas? letztes wochenende war der gipfel erreicht. er berührte meine hand nur ganz kurz und liess sie auch schenll wieder los. er sagte er sei momentan unfähig nähe zu geben und sucht sie auch nicht, da er sich selbst nicht ausstehen kann.
ich leide jedoch höllisch unter diesem entzug. und habe ihm gesagt, dass ich erstmal abstand will. er hatte es sofort akzeptiert. kennt ihr solche unfähigkeiten? was soll ich jetzt bloß machen. ich vermisse ihn so sehr, dass mir manchmal die luft weg bleibt. bei ihm zu bleiben wäre aber irgendwie auch selbsterniedrigung gewesen.
was würdet ihr jetzt an meiner stelle tun??
eure picassa

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R
romola_12512675
20.03.06 um 14:28

Das stimmt...
genau, was du sagst. zwischendurch dachte ich immer wieder: jetzt sind wir weitergekommen.er stellte mich all seinen freunden vor, erzählte ihnen allerhand über mich, seine familie kennt mich sogar schon vom hörensagen.dann wollte er, dass ich ständig bei ihm bin. und dann kamen die gleichen probleme wieder.wer soll das noch verstehen???ja,ich bin eigentlich extrem unglücklich.

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G
gloria_12468401
20.03.06 um 14:40

Sowas...
hatte ich auch mal, und ich kann nur sagen, je eher du dich rauswindest, desto besser. in der zeit könntest du ohne ihn viel glücklicher sein. ich glaube, dein typ ist im moment gar nicht zur liebe fähig, wenn es ihm selbst so dreckig geht. und deine anwesenheit braucht er scheinbar ja doch, sonst würde er dich nicht immer treffen wollen. aber dir aufmerksamkeit zukommen lassen, so auf liebevolle art, kommt glaube ich erst, wenn er wieder im grünen bereich ist. menschen sind auch allgemein liebesfähiger,wenn sie glücklich sind. also gib ihm erstmal die chnace sein leben geregelt zu bekommen und vielleicht merkst du in der zwischenzeit ja selbst, dass du ihn eigentlich nicht mehr willst.

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R
romola_12512675
20.03.06 um 17:10

Immer wieder...
die hoffnung, dass es doch wieder gut wird.aber loslassen musste sein. nun habe ich losgelassen und leide noch mehr als vorher.da denkt man auf so einen pfeift man, aber nun bin ich abhängig von dem. aber wäre ich klar im kopf würde mich NICHTS mehr halten!

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B
birgit_12379640
20.03.06 um 19:06

Es kann sehr gut...
... sein, dass dein Freund im Moment einfach keine Zukunft sieht. Er lebt ja nur in den Tag hinein. Das ist jedoch nicht das Problem, sondern eher die Auswirkung des Problems.
Ich weiss selber wie es sich auswirken kann, wenn man im Studium auf einmal den Anschluss verpasst hat, und dann auf einmal nicht mehr weiss, wie man ihn wieder schaffen soll.
Je länger das dauert, desto deprimierter wird man. Das führt dann immer weiter in Depressionen. So hab ich es erlebt, und die Symptome waren dieselben: hab nichts auf die Reihe bekommen, lange geschlafen, den Tag ungenutzt verstreichen lassen, und niemanden mehr an mich ran gelassen.
Ein Freund riet mir dann, mir Tagesziele zu setzen, und diese konsequent abzuarbeiten. Also nicht den Berg zu betrachten der vor mir liegt, sondern nur das tägliche Teilstück.
So bekam ich wieder einen geregelten Tag, kleinere und größere Erfolgserlebnisse, und die Depressionen waren weg.
Mein Tipp darum: ermutige deinen Freund. Sag ihm, dass du 100% zu ihm stehst. Zeige ihm, dass es einen Ausweg gibt, und dass es dafür jeden Tag nur kleine Schritte benötigt.
Dazu sollte er sich dann auf einen Zettel schreiben, was er noch alles machen muss, um das Studium erfolgreich zu beenden. Und das führt dann zu einem Semsterplan. Der Semesterplan führt zu einem Inhaltsplan, und der dann zur täglichen Aufgabe.
Der Anfang wird schwer, aber da musst du ihm helfen. Mach ihm keine Vorwürfe, sondern sprich ihm Mut zu.

Sobald sein Leben wieder anfängt Sinn zu machen, wird er sich auch wieder anfassen lassen.

lg Linda

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