Forum / Liebe & Beziehung

Er und der Alkohol

11. Februar um 19:25 Letzte Antwort: 12. Februar um 8:00

Hallo Liebe Community

Mein Freund ich sag mal Jan trinkt gerne über den Durst. 
Seit Jans Kurzarbeit ab April ist es sehr schlimm geworden. Er trinkt sich mind 1x im Monat zu, bis er hackevoll ist. Er kann zB die Haustür nicht mehr öffnen und pennt auf dem Balkon, wenn er es überhaupt alleine nach Hause schafft. Ansonsten trinkt er mind 1x die Woche bis zu 10 Bier... Selten reicht ihm nur eines. An Silvester habe ich herausgefunden, dass Jan ab und zu Koks zieht. Na toll... Er meinte, wenn er den ganzen Feb ohne Alkohol schafft, hat er kein Problem. Am 6 Tag hat er heimlich getrunken und roch wie ein Fass Bier. Laut Aussagen anderer war er am Nachmittag hackevoll (habe bis Abends gearbeitet). Bevor dieser Tag kam war er zu tode betrübt, müde, sehr reizbar...
er sieht es immer noch nicht ein, ist das zu fassen?! Die Anderen trinken ja auch. Ja Schatz deine Kollegen sind Alkis seit ich sie kenne... (habe ich nur gedacht, aber es ist einfach so)
Dann bis heute wieder nicht getrunken und wieder zu tode betrübt. Heute kam er himmelhochjauchzend nach dem Feierabendbier nach Hause...

Das macht mich langsam aber sicher kaputt. Ich gehe vor die Hunde, wenn das so weitergeht.
hat vielleicht jemand Tipps zum Umgang mit ihm?
schluss machen kann ich nicht, bin zu schwach für. Habs so oft versucht. Irgendwie manipuliert er mich jedes Mal so, dass ich glaube ich bin die Dumme... Ich weiss, es stimmt nicht. Aber irgendwie glaube ich weder ihm noch mir... 
in Behandlung bin ich bereits (am Anfang). Jedoch bin ich von Natur aus auch sehr stimmig. Wenn ich an diesem Abend eine Therapiesitzung hätte, wo er saufft, würde ich alles erzählen. Aber wenn sie zwei Tage danach ist denke ich immer, ach halb so wild, das wird schon wieder.
und abgesehen vom Alkohol ist Jan ein wirklich toller Mensch, tut alles für mich. Er kommt sogar am Tag nach dem Suff mit zum wandern, wenn das so ausgemacht war. Zwar halb tot, aber er kommt. Er mag wandern auch nüchtern nicht, er hasst es...

Trotz all den guten Seiten, frage ich mich, was das denn noch bringen soll. Ich habe mein ganzes Vertrauen in ihn verloren....

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11. Februar um 20:50

Geh zu einer Beratung für Co-Abhängige, mehr kann ich leider nicht raten.

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11. Februar um 21:08

So hart wie es klingt: Dann leide weiter.
Ein Alki der sich selbst belügt wird sich nicht einfach so ändern, warum auch? Was soll da seine Motivation sein?
Ist doch alles bestens mit Alkohol, nur ohne ists scheiße.
Das Problem hast aus seiner Sicht doch du.
Aber auch du machst nichts.

So drehet euch weiter im Kreise.

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12. Februar um 5:51

Sucht erkrankte müssen sich von selbst von ihrer Sucht lösen wollen. Es bringt gar nichts Therapien zu versuchen wenn der Betroffene nicht möchte.
Dir bleibt also nicht viel übrig bis auf die Trennung oder du machst das ganze halt weiter mit. 

Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, hast du ja das Problem und nicht er mit dem Alkoholkonsum. 

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12. Februar um 7:52

Ich würde ihn auch in den Wind schießen. Solange er nicht selbst die Einsicht hat wird er sich auch nicht ändern.. Egal wie viel Energie du da reinsteckst. Nutze die Energie lieber für dich und etwas positives!

Alles Gute!

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12. Februar um 8:00

"Wenn wir zusammen sind unternehmen wir nichts mehr. Und wenn, dann nur weil ich ihn überrede." Zitat aus deinem anderen Thread.

Du lügst dir von vorn bis hinten selbst was vor. Wirf den drogenabhängigen Alkoholiker raus, offenbar ist es ja deine Wohnung, und kriege deine Co-Abhängigkeit in den Griff.

Im Moment bekomme ich hier im Forum immer mehr das Gefühl, dass es den meisten genügt sich mal auszuheulen, und dann immer schön weiter auf den Abgrund zu. Du hast vor drei Wochen schonmal gejammert, einen Haufen Tipps bekommen und seitdem genau NULL geändert. Also dann, Augen zu und weiter so!

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