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Er trennt sich nun doch...aber ich will ihn nicht gleich überfordern, aber wie mach ich das?

2. September 2006 um 17:16 Letzte Antwort: 3. September 2006 um 11:54

Hab grad erfahren, daß seine Freundin sich eine Wohnung sucht und er sich von ihr getrennt hat.
Nicht nur wegen mir, wohl hauptsächlich, weil sie sich nur noch gestritten haben und die Auseinandersetzungen auch sehr verletzend waren. Am liebsten hätte ich vor ihm gejubelt und gefragt, wann wir uns sehen können um einen Sekt zu trinken. Aber ich merke, daß ihm das schon auch nah geht und er wohl erstmal Zeit zum "Verdauen " braucht. Sowas ist ja schon eine einschneidende Veränderung. Wie schaff ich das, ihn nun nicht zu überfordern, zu überrennen. Hat jemand Erfahrung damit.Hab ihm angeboten, jederzeit dazusein, wenn er reden will, hab ihm aber auch gesagt, daß ich hauptsächlich nur zuhören werde, weil alles, was ich dazu sagen würde, wohl nicht ganz objektiv wäre.
Wieviel Zeit wird er brauchen?

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2. September 2006 um 18:02

Er sich von ihr getrennt hat.
er von ihr, oder sie von ihm?

Ich habe mal mitgelesen, was du da geschrieben hast, weil ich auch einer (hoffe ich) ehemaliege Geliebte auf dem Weg der Besserung bin. Ich habe dich wirklich einen Zeitlang beneidet um deinen Lover, der keinen Sex wollte. Da müssten doch die Beweggründe klar sein.

Sie trennen sich, du bist nicht der Grund, egal , wer die Trennung wollte....warte es ab. Ich hätte aber, an deiner Stelle, keine Samthandschuhe angezogen, um nicht den Trauenden zu überfordern, sondern würde ich mich erst recht fragen, welche Stellung ich in seinem Leben habe. Es ist der bester Zeitpunkt, um zu erfahren, was du eingentlich für ihm bist. Ihm geht es schlecht? Schön. Was macht man da? Man sucht Trost. Und zwar nur bei Menschen, die einem sehr nah gehen. Wenn er dich in seinen traurigen Momenten nicht um sich haben möchte, dann schieße ihm ab und suche dir einen anderen. Es sei den, du bist auch nur auf eine kleine Begengnung in Friedenszeiten aus. Dann warte es ab, bis er wieder bei Sinnen ist, und veranstallte ein Festessen.

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2. September 2006 um 18:36
In Antwort auf ivonne_11910411

Er sich von ihr getrennt hat.
er von ihr, oder sie von ihm?

Ich habe mal mitgelesen, was du da geschrieben hast, weil ich auch einer (hoffe ich) ehemaliege Geliebte auf dem Weg der Besserung bin. Ich habe dich wirklich einen Zeitlang beneidet um deinen Lover, der keinen Sex wollte. Da müssten doch die Beweggründe klar sein.

Sie trennen sich, du bist nicht der Grund, egal , wer die Trennung wollte....warte es ab. Ich hätte aber, an deiner Stelle, keine Samthandschuhe angezogen, um nicht den Trauenden zu überfordern, sondern würde ich mich erst recht fragen, welche Stellung ich in seinem Leben habe. Es ist der bester Zeitpunkt, um zu erfahren, was du eingentlich für ihm bist. Ihm geht es schlecht? Schön. Was macht man da? Man sucht Trost. Und zwar nur bei Menschen, die einem sehr nah gehen. Wenn er dich in seinen traurigen Momenten nicht um sich haben möchte, dann schieße ihm ab und suche dir einen anderen. Es sei den, du bist auch nur auf eine kleine Begengnung in Friedenszeiten aus. Dann warte es ab, bis er wieder bei Sinnen ist, und veranstallte ein Festessen.

Ihm geht es halt den Umständen entsprechend..
nicht wirklich so schlecht, wie es einem Verlassenen geht, aber er ist nachdenklich, fragt sich, inwieweit er vielleicht beziehungsunfähig ist und welche Verantwortung er dabei hat. Als er mich kennenlernte, hat es ja nun bei den beiden schon gekriselt.
Ich denke, er hat enorme Schuldgefühle, wohl mit Recht.
Eine Beziehungskrise löst man nicht mit einem Dritten im Boot.
Er will mich um sich haben, sonst wäre er heute nicht zwei Stunden mit mir spazierengegangen. Aber dennoch glaube ich, daß man in so einer Situation wohl auch Zeit für sich alleine braucht, zum nachdenken, verabschieden und wohl auch trauern. Aber wieviel Zeit braucht er? Auch frage ich mich, da ich ja nun nur seine Sichtweise kenne, wieviel Verantwortung liegt wirklich bei ihm? Evtl. mehr, als ich wahrhaben will?
Werd ich vielleicht genauso mit ihm scheitern?

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2. September 2006 um 20:45
In Antwort auf julija_11841992

Ihm geht es halt den Umständen entsprechend..
nicht wirklich so schlecht, wie es einem Verlassenen geht, aber er ist nachdenklich, fragt sich, inwieweit er vielleicht beziehungsunfähig ist und welche Verantwortung er dabei hat. Als er mich kennenlernte, hat es ja nun bei den beiden schon gekriselt.
Ich denke, er hat enorme Schuldgefühle, wohl mit Recht.
Eine Beziehungskrise löst man nicht mit einem Dritten im Boot.
Er will mich um sich haben, sonst wäre er heute nicht zwei Stunden mit mir spazierengegangen. Aber dennoch glaube ich, daß man in so einer Situation wohl auch Zeit für sich alleine braucht, zum nachdenken, verabschieden und wohl auch trauern. Aber wieviel Zeit braucht er? Auch frage ich mich, da ich ja nun nur seine Sichtweise kenne, wieviel Verantwortung liegt wirklich bei ihm? Evtl. mehr, als ich wahrhaben will?
Werd ich vielleicht genauso mit ihm scheitern?

Glückwunsch... oder nicht?
Ich glaube, das ist eine Situation, die sich jede Geliebte wünscht und die sie gleichzeitig auch fürchtet...
Ich würde ihn einfach direkt fragen, wie es nun laufen wird. Wie er sich alles vorgestellt hat. Aber auch gleichzeitig Deinen Standpunkt klar machen. Kommunikation ist das Wichtigste! Gerade wenn eine Beziehung unter solch ungewöhnlichen Umständen entstehen soll. Und miteinander reden solltet Ihr können, wenn Ihr Euch liebt. Davon gehe ich mal naiv aus.

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3. September 2006 um 11:50

Wieviel Zeit wird er brauchen?
vermutlich bin ich deshalb nie wissentlich geliebte gewesen...

...mein partner dürfte keiner "anderen" hinterher trauern...dafür könnte ich niemals verständnis haben...dafür könnte ich ihn niemals trösten (bei dem gedanken stehen mir die haare zu berge)...oder ihm zeit geben...

das ist eine eigenschaft mancher geliebten, die ich einfach nicht begreifen kann.

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3. September 2006 um 11:54

Laß
ihm mal etwas Zeit, zu sich zu finden. Leb auf alle Fälle dein Leben weiter und werde aber nicht zum Therapeuten für ihn. Er muß den Weg zu dir finden. Schmeiß nicht gleich deine Pläne um, wenn er meint, dich sehen zu wollen. Er muß merken, daß du ein eigenständiges Leben hast und er ein Teil dessen ist, aber nicht der Bestimmer deines Lebens. Ich denke aber, du bekommst das hin, nachdem, was ich von dir gelesen habe. Viel Glück!

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