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Er spielt Spielchen und ich kann damit nicht umgehen

6. Mai 2012 um 18:56

Hallo

Ich würde gerne mal was von euch wissen. Ich weiß - in meinem Alter (fast 40) sollte ich es eigentlich besser wissen, aber mir passiert sowas zum ersten Mal in meinem Leben und daher steh ich etwas auf dem Schlauch.

Ich bin seit etwas mehr als 2 Jahren in einer Fernbeziehung. Streckenweise läuft es super und dann gibts wieder eine "Knall" wo ich gar nicht weiß wie mir geschieht. Ich bin ein recht harmonischer Mensch und mag es friedlich. Klar, fetzt man sich auch mal, aber das sind meist Kleinigkeiten die man auch durch Gespräche oder einfach "runterkommen" lösen könnte. KÖNNTE... und da fängt mein Problem an.

Mein Partner - so scheint es - versucht mich zu erziehen. Wenn ich nicht so funktioniere wie er das gerne hätte, etwas auszusetzen habe oder ähnliches, ignoriert er mich tagelang. Er drückt mich am Telefon weg, spricht nicht mehr mit mir und irgendwann schreibt er mir eine "Larifari"-Mail und daran erkenne ich dann, dass er sich wohl beruhigt hat.

Mich belastet das aber sehr, was ihm allerdings egal zu sein scheint.

Wir haben derzeit wieder diesen Zustand. Er ist auch sehr launisch und kommt von super gutgelaunt zu motzig und zickig in 24 Stunden. Da ich ja nicht immer mitbekomme was bei ihm so los ist, trifft mich das meist total unvorbereitet. Er kann anscheinend nicht ruhig bleiben, wo er doch weiß, daß ich gar nicht weiß welche Laus ihm über die Leber gelaufen ist. Er lebt seine Emotionen total aus - egal welche es gerade sind. Ich muss das riechen können.

Wenn ich dann was sage - und das passt ihm natürlich nicht - gibts wieder tagelang Funkstille. Manchmal juckt es mich nicht, aber zur Zeit schon. Es tut mir weh. Derzeit so sehr, dass ich die ganze Beziehung anzweifel. Ich will nicht erzogen werden wie ein Hund der nicht gehorcht.

Fragt sich jetzt nur wie ich mich verhalten soll. Reden bringt rein gar nichts. Ich habe ihm bereits Freitag eine längere E-Mail geschrieben und ihm erklärt wie das für mich ist. Es scheint sehr oft so, als wäre er gar nicht in der Lage zu berücksichtigen, dass auch andere Menschen Gefühle haben. So sehr ist er mit seinen beschäftigt. Die Mail war ihm zu lange und er hätte für sowas keine Zeit sagte er.

Überhaupt fällt ihm Rücksichtnahme sehr schwer. Es geht dann ja nicht um seine Bedürfnisse. Wenn er mit anderen spricht betont er schon, dass ich ja viel um die Ohren habe (Kind, Job, Haus, Alltag und die Fernbeziehung...), aber sobald wir wieder alleine sind kriegt er das mit der Rücksichtnahme überhaupt nicht mehr hin. Er erwartet auch extrem viel wenn es darum geht etwas zu "leisten". Dabei gönnt er sich regelmäßig seine Pausen.

Letzt ist er auf einem Montagabend in seiner Kneipe verschollen, viel zu spät und viel zu betrunken nach Hause gekommen und am Dienstag musste seine Angestellte den Laden allein schmeissen, weil er einen Kater hatte und einfach im Bett geblieben ist. Würde ich das machen, würde er mir Faulheit vorwerfen oder mir sagen ich hätte mein Leben nicht im Griff. Es würde jedenfalls Vorwürfe ohne Ende geben, wenn ich wegen zu viel Alkohol nicht zur Arbeit gehen würde.

Er sagt mir auch oft, dass ich ja nicht wisse was Stress ist und nur er so ein "hartes" Leben hätte. Ich roll nur noch mit den Augen wenn er sowas sagt und denk mir meinen Teil. Ihm erzählen was ich so mache, brauche ich nicht. Das will er dann eh nicht hören.

Ich habe ihn heute morgen nochmal angerufen und da hat er mich weggedrückt. Zurückgerufen hat er nicht, von daher muss ich davon ausgehen, dass er mal wieder sauer auf mich ist. Ich melde mich da jetzt nicht mehr. Aber es ist belastend. Manchmal macht er das, weil ich was falsches gesagt habe (weiß ich meist nicht mal), manchmal macht er das weil er gestresst ist. Ich weiß eigentlich nie so genau was jetzt Sache ist.

Aber ich Huhn kann mit Streit schlecht umgehen und möchte es dann irgendwann auch wieder friedlich haben. Also bin ich meist diejenige die "verzeiht" und ihn machen lässt. Ich kenne das auch aus früheren Beziehungen nicht. Umso verständnisloser steh ich davor.

Ich denke nicht, dass er um die Beziehung kämpfen würde, wenn ich mich jetzt einfach nicht mehr melde. Dafür ist er zu Stolz. Und er sieht sich ja auch immer im Recht, in solchen Situationen. Schließlich habe ich mich ja falsch verhalten, sonst wäre er ja nicht sauer.

Die Beziehung zu beenden wäre natürlich der einfachste Schritt. Wenn da nicht auch noch Gefühle wären und die guten Zeiten. Eigentlich möchte ich nur, dass er mit diesen "Spielchen" (mich ignorieren wenn ihm was nicht passt) aufhört. Aber mit bitten oder reden komm ich da nicht weiter.

Das es jetzt gerade so schwierig ist, schiebt er darauf, dass ich zur Zeit auch noch einen Lehrgang mache und eben viel um die Ohren habe. In seinen Augen wisse ich erst jetzt was Stress ist, als hätte ich noch nie mehr als 25 Stunden gearbeitet (ich arbeite halbtags wegen meiner Tochter). Aber das ist es gar nicht. Es ist seine Art wie er mit mir umspringt, wenn er schlechte Laune hat. Nur solange er seine Ausrede hat (meinen Lehrgang), komm ich da ja kein Stück weiter.

Er hat IMMER eine Ausrede warum irgendwas, irgendwie gelaufen ist. Bei sich selbst zu gucken, ist bei ihm so gut wie unmöglich.

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6. Mai 2012 um 19:08

Tu dir das nicht dauerhaft an.
Ich finde sein Verhalten irgendwie sehr sehr merkwürdig! Beim Lesen überkam mich direkt ein Schauder!

Ich selbst führe/führte (hab mich gerade getrennt! ) eine Fernbeziehung und solch ein Verhalten ist absolutes Gift für solch eine Beziehung! Sicher kann es mal vorkommen, dass man sich streitet, dass man dann auch mal auf Abstand geht, aber normal ist dann, wenn immer irgendeiner von beiden (und nicht immer der Gleiche!!) einen Schritt auf den anderen zu macht. Ich bin zwar nicht in deinem Alter, aber ich bin der Meinung bei allem, was du über ihn schreibst: Den änderst du nicht! Der wird ewig so denken, dass er derjenige ist, der alles weiß/kann/ist... etc!

Ich könnte nicht mit solch einer Art umgehen. Überwiegen denn die schönen Momente mit ihm? Wenn ja, schau ob du damit leben kannst! Wenn er mal wieder so zickt und dich ignoriert, dann ignorier ihn doch selbst und schreibe ihn nicht, ruf ihn nicht an, melde dich ganz einfach auch mal nicht.

Nur sollten die guten Momente nicht die schlechten überwiegen können, solltest du nur eine Trennung in Betracht ziehen.

Mein (Ex-)Freund hatte auch oft aufgrund seiner Arbeit viel Stress, aber so ging er mit mir nie um! Sicher kamen mal Antworten, von wegen, er habe dafür jetzt keinen Kopf etc., aber er ließ nicht den Stress an mir ab!

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6. Mai 2012 um 19:44

Epische Breite im Monatstakt?
Ich hab 2-3 mal einen Thread erstellt, weil ich mit meinen Freund Probleme habe/hatte.... Findest du es nicht etwas übertrieben mir eine allmonatliche Wiederholung vorzuwerfen?

Helfen tuts mir jedenfalls gerade nicht so richtig. Aber schön, dass du mir den anderen Thread gezeigt hast. Ich hätte dran angeknüpft wenn ich ihn in dem Chaos hier wiedergefunden hätte, weils ne menge Getippe gespart hätte.

So, jetzt hatte ich Anfang April ein ähnliches Problem mit meinem Freund wie ich das jetzt habe. Dazwischen lief es gut. Das ist jetzt also eine unrettbare Situation aus der es nur ein Entkommen gibt: Trennung?

Man arbeitet heutzutage also nicht mehr an einer Beziehung oder versucht ein Problem zu lösen, man schmeisst alles hin und sucht sich den Nächsten? Also nur noch "in guten Zeiten" und den Rest lässt man unten durchfallen?

Ich denke weiterhin, dass es eine Möglichkeit geben muss, eine sonst gut laufende Beziehung in den Griff zu kriegen. Vielleicht liegts ja auch an meinem Verhalten. Vielleicht lass ich mir zu viel gefallen, ziehe zu wenig Grenzen oder mache meine Standpunkte nicht vernünftig klar. Vielleicht hab ich auch nicht genug "Eier" für diesen Mann.

Es gibt ja nunmal genug Männer, die eine "zickige" Frau brauchen. Möglich, dass es dann einfach nicht passt. Tut es aber nunmal die meiste Zeit. Außer, wenn er seine komischen "Phasen" hat und mit Gott und der Welt auf Kriegsfuss steht. Aber meinst du nicht, dass ich diese Entscheidung - mich zu trennen - besser selbst und aus voller Überzeugung treffen sollte und nicht, weil mir ein anonymer User aus einem anonymen Forum sagt, ich wäre blöd, wenn ich es nicht tue? Oder das ich dann keine Ratschläge mehr verdiene, weil ich nicht hören will? Das ist ja das gleiche, als wenn mein Freund mit seinen "Erziehungsmethoden" aufwartet.

Ich habe nach dem letzten Mal schon eine Menge geändert, habe einiges sein lassen (seine Buchhaltung zu machen z.B.) und ich fahre auch weit weniger oft zu ihm, weil ich jetzt mehr an mich denke. Aber man kann in ein paar Wochen keine Welt verändern und Probleme lösen sich auch meist leider nicht von heute auf morgen.

Also wenn meine Eltern bei Schwierigkeiten gleich alles hingeworfen hätten, wäre ich ein Scheidungskind und die zwei nicht inzwischen 40 Jahre verheiratet.

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6. Mai 2012 um 22:08

Auweia..
Hallo minnemietze
Deine Erzählunen klingen für mich auch ziemlich furchtbar. Was ist das nur für ein Typ? War er denn immer schon so? Oder kam das erst mit der Zeit? ist natürlich schwer zu sagen, va wenn ihr eine fernbeziehung habt. Für diese "aktionen" kann es natürlich viele ursachen geben, aber da kann man nur ins blaue raten. Alkoholsucht könnte zB eine mögliche ursache für diese extremen stimmungsschwankungen sein und für den mangel an bereitschaft fehler einzugestehen. auch das thema narzistische persönlichkeitsstörung wäre nicht abwegig, wobei sich das bei fernbeziehungen schwer feststellen lässt. ein mangel an empathievermögen kann im grunde auch seine wurzeln in der vergangenheit (familie, erziehung, usw.. ) haben. wie gesagt gründe finden kann man sicher.

Ob es sinn macht an dieser beziehung festzuhalten - schwierig. Logisch wirft man nicht bei problemen alles weg, und sucht sich wen neues. aber man muss auch abwägen können, ob die bereitschaft zur erhaltung dieser beziehung nur der eigene wunsch ist, oder ob das von beiden seiten aus der fall ist. Wenn er schon "keine zeit" hat um ein Mail von dir zu lesen, bei dem es offensichtlich um eure zukunft geht, ich weiß ja nicht - das ist schon sehr heftig. Du sagst auch selbst dass er nicht um euch/dich kämpfen würde. Aber ist denn nicht genau dass was Liebe ausmacht? Probleme und schlechte zeiten, schwierigkeiten und zoff .. dass man das gemeinsam angeht und überwindet? bei euch sieht es eher so aus, als wenn du die wahl hättest zwischen der akzeptanz dessen wie er mit dir umgeht oder der trennung. die 3. lösung die du dir so sehr wünscht - dass man die situation gemeinsam überwindet und hinter sich bringt, scheint gar nicht erst machbar zu sein. wie auch, wenn er weder mit dir redet noch auf andere weise mit dir kommuniziert (mail) oder gar interesse an deinen empfindungen zeigt? Man sagt "wenn jemand nicht bereit ist um dich zu kämpfen, dann hat er nur gewartet bist du gehst". Das wichtigste ist, dass du das machst was dich glücklich macht. du sagst ihr hattet auch schöne zeiten. klingt vielleicht albern, aber wenn ich wirklich nicht weiss was ich tun soll, mach ich ne pro und kontra liste. man sieht die dinge manchmal ein bisschen klarer wenn man weiss welche hälfte überwiegt....

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7. Mai 2012 um 8:09
In Antwort auf minnemietz1

Epische Breite im Monatstakt?
Ich hab 2-3 mal einen Thread erstellt, weil ich mit meinen Freund Probleme habe/hatte.... Findest du es nicht etwas übertrieben mir eine allmonatliche Wiederholung vorzuwerfen?

Helfen tuts mir jedenfalls gerade nicht so richtig. Aber schön, dass du mir den anderen Thread gezeigt hast. Ich hätte dran angeknüpft wenn ich ihn in dem Chaos hier wiedergefunden hätte, weils ne menge Getippe gespart hätte.

So, jetzt hatte ich Anfang April ein ähnliches Problem mit meinem Freund wie ich das jetzt habe. Dazwischen lief es gut. Das ist jetzt also eine unrettbare Situation aus der es nur ein Entkommen gibt: Trennung?

Man arbeitet heutzutage also nicht mehr an einer Beziehung oder versucht ein Problem zu lösen, man schmeisst alles hin und sucht sich den Nächsten? Also nur noch "in guten Zeiten" und den Rest lässt man unten durchfallen?

Ich denke weiterhin, dass es eine Möglichkeit geben muss, eine sonst gut laufende Beziehung in den Griff zu kriegen. Vielleicht liegts ja auch an meinem Verhalten. Vielleicht lass ich mir zu viel gefallen, ziehe zu wenig Grenzen oder mache meine Standpunkte nicht vernünftig klar. Vielleicht hab ich auch nicht genug "Eier" für diesen Mann.

Es gibt ja nunmal genug Männer, die eine "zickige" Frau brauchen. Möglich, dass es dann einfach nicht passt. Tut es aber nunmal die meiste Zeit. Außer, wenn er seine komischen "Phasen" hat und mit Gott und der Welt auf Kriegsfuss steht. Aber meinst du nicht, dass ich diese Entscheidung - mich zu trennen - besser selbst und aus voller Überzeugung treffen sollte und nicht, weil mir ein anonymer User aus einem anonymen Forum sagt, ich wäre blöd, wenn ich es nicht tue? Oder das ich dann keine Ratschläge mehr verdiene, weil ich nicht hören will? Das ist ja das gleiche, als wenn mein Freund mit seinen "Erziehungsmethoden" aufwartet.

Ich habe nach dem letzten Mal schon eine Menge geändert, habe einiges sein lassen (seine Buchhaltung zu machen z.B.) und ich fahre auch weit weniger oft zu ihm, weil ich jetzt mehr an mich denke. Aber man kann in ein paar Wochen keine Welt verändern und Probleme lösen sich auch meist leider nicht von heute auf morgen.

Also wenn meine Eltern bei Schwierigkeiten gleich alles hingeworfen hätten, wäre ich ein Scheidungskind und die zwei nicht inzwischen 40 Jahre verheiratet.

Re
Es ist ja nicht nur ein Problem, dass ihr da habt, sondern das ist seine Charaktereigenschaft...

Deshalb raten dir auch alle zur Trennung...

Wir wissen hier ja alle nur das, was du schreibst, aber das klingt schon dramatisch.
Nicht er-prügelt-sie-halb-tot-dramatisch, sondern eher er-macht-sie-psychisch-fertig-und-zermürbt-sie-dramatisch.
Was viel hinterhältiger und nicht so leicht zu merken ist.

Du darfst dir schon alleine wegen deiner Tochter nicht auf der Nase rumtanzen lassen.

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7. Mai 2012 um 11:05
In Antwort auf minnemietz1

Epische Breite im Monatstakt?
Ich hab 2-3 mal einen Thread erstellt, weil ich mit meinen Freund Probleme habe/hatte.... Findest du es nicht etwas übertrieben mir eine allmonatliche Wiederholung vorzuwerfen?

Helfen tuts mir jedenfalls gerade nicht so richtig. Aber schön, dass du mir den anderen Thread gezeigt hast. Ich hätte dran angeknüpft wenn ich ihn in dem Chaos hier wiedergefunden hätte, weils ne menge Getippe gespart hätte.

So, jetzt hatte ich Anfang April ein ähnliches Problem mit meinem Freund wie ich das jetzt habe. Dazwischen lief es gut. Das ist jetzt also eine unrettbare Situation aus der es nur ein Entkommen gibt: Trennung?

Man arbeitet heutzutage also nicht mehr an einer Beziehung oder versucht ein Problem zu lösen, man schmeisst alles hin und sucht sich den Nächsten? Also nur noch "in guten Zeiten" und den Rest lässt man unten durchfallen?

Ich denke weiterhin, dass es eine Möglichkeit geben muss, eine sonst gut laufende Beziehung in den Griff zu kriegen. Vielleicht liegts ja auch an meinem Verhalten. Vielleicht lass ich mir zu viel gefallen, ziehe zu wenig Grenzen oder mache meine Standpunkte nicht vernünftig klar. Vielleicht hab ich auch nicht genug "Eier" für diesen Mann.

Es gibt ja nunmal genug Männer, die eine "zickige" Frau brauchen. Möglich, dass es dann einfach nicht passt. Tut es aber nunmal die meiste Zeit. Außer, wenn er seine komischen "Phasen" hat und mit Gott und der Welt auf Kriegsfuss steht. Aber meinst du nicht, dass ich diese Entscheidung - mich zu trennen - besser selbst und aus voller Überzeugung treffen sollte und nicht, weil mir ein anonymer User aus einem anonymen Forum sagt, ich wäre blöd, wenn ich es nicht tue? Oder das ich dann keine Ratschläge mehr verdiene, weil ich nicht hören will? Das ist ja das gleiche, als wenn mein Freund mit seinen "Erziehungsmethoden" aufwartet.

Ich habe nach dem letzten Mal schon eine Menge geändert, habe einiges sein lassen (seine Buchhaltung zu machen z.B.) und ich fahre auch weit weniger oft zu ihm, weil ich jetzt mehr an mich denke. Aber man kann in ein paar Wochen keine Welt verändern und Probleme lösen sich auch meist leider nicht von heute auf morgen.

Also wenn meine Eltern bei Schwierigkeiten gleich alles hingeworfen hätten, wäre ich ein Scheidungskind und die zwei nicht inzwischen 40 Jahre verheiratet.


wenn deine Eltern sich hätten scheiden lassen,dann wüsstest du,das man davon nicht stirbt und würdest dir so'n Elend garnicht erst antun...was du da machst ist ein totes Pferd reiten...und wenn du noch so sehr in die Flanken trittst...das Ding wird nicht wieder lebendig. Wenn du schlau bist,machst du mal nen Schnitt und suchst dir Jemanden,der besser zu dir passt...klar ist Trennung ein guter Ratschlag...nirgendwo steht geschrieben,das man sich so'n Müll auf Dauer antunt muss...
Ich find es voll gruselig,dass man als Argument immer die "alte " Generation hervorkramt...die Zeiten haben sich geändert...man MUSS heute nicht mehr zusammenbleiben...damals war sowas fast überlebenswichtig und hatte seine Berechtigung...aber heute doch nicht mehr
Niemand redet davon,gleich sofort und auf der Stelle alles hinzuschmeissen,aber wenn ich lese,wie der Typ mit dir umgeht,da wird mir echt übel...
und du lässt das auch noch fein mit dir machen...schonmal überlegt,das mit dir irgendwatt vielleicht nicht stimmt?

sky

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