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Er schiebt mich immer wieder weg von sich...was soll ich tun?

30. Mai 2010 um 21:50

Noch eine unglückliche Liebe sagte mir eine Frau die von sich behauptet in die Zukunft blicken zu können. Noch eine unglückliche Liebe, auf die eine Zeit später eine erfolgreiche Ehe folgt. Ob ich daran glaube? Ihre Worte ernst nehme? Manchmal denke ich darüber nach, auch wenn ich generell an solche Voraussagen nicht glaube. Dennoch verläuft mein Leben momentan genauso wie sie es prophezeit hat.
Als ich ihn letztes Jahr kennengelernt habe, wollte ich alles nur kein Treffen mit diesem Menschen. War ich doch gegen eine Beziehung mit einem muslimischen Mann. Dass diese Tatsache mich heute, auf eine ganz andere Art und Weise unglücklich macht hätte ich nie gedacht. Ein halbes Jahr hat es gedauert bis ich einem Date zugesagt habe. Dabei wollte ich bald ins Ausland zum Arbeiten gehen, nachdem ich endlich meinen Magister in der Tasche hatte. Einfach mal abschalten, raus aus dem langweiligen Alltag. Ich war davon überzeugt, dass dies genau das Richtige für mich sei. Bereits in dieser Zeit wurde mir vorhergesagt, ich würde zunächst in Deutschland bleiben. Genau dies brachte mich zum lachen und rief eine tiefe Skepsis gegenüber dieser Prophezeiung hervor. Denn ich hatte bereits meinen Arbeitsvertrag unterschrieben und war mir sicher.
Ich erinnere mich an ein Telefonat mit meiner besten Freundin, kurz bevor er mich abholen sollte. Ich erzählte ihr lustlos von unserem bevorstehenden Treffen. Ihre Idee von einem entspannten Abend, an dem der Mann alles zahlt hat mich dann doch umgestimmt.
Bereits auf dem Weg zu einer der zahllosen Bars in München war ich sehr überrascht wie sympathisch er doch ist. Eine Stunde später bekam meine Freundin eine Sms von mir in der ich ihr schrieb wie toll dieser Mann sei. Ich weiß bis heute nicht was es war, das mich so begeistert hat. War er doch ganz und gar nicht mein Typ. Der Abend fand kein Ende. Trotz dessen, dass er am nächsten Tag früh aufstehen musste waren wir bis 4 Uhr in der Früh unterwegs. Zum Schluss saßen wir eine Stunde in seinem Auto vor meinem Haus und unterhielten uns. Er küsste mich und ich fühlte mich überrumpelt. Keine Spur von dem ersten sinnlichen Kuss, den sich jede Frau so sehr wünscht. Von Zärtlichkeit war keine Rede. Schnell beendete ich diese katastrophale Aktion. Der Alkohol in meinem Blut führte dazu, dass ich ihm mit erhobenem Finger eine Standpauke hielt, dass eine Affäre oder ein One-Night-Stand nicht in Frage kämen. Klasse, dachte ich mir. Und schon vergraulst du wieder einen Mann und dieses Mal bereits nach 8 Stunden. Er hörte mir geschockt zu und blickte mich mir riesengroßen Augen an. Was willst du? fragte er. Und da man solch eine Situation immer noch verschlimmern kann, antwortete ich tatsächlich Heiraten und Kinder bekommen. So. Ich geh dann mal lieber ins Bett, danke für den schönen Abend und vielleicht sieht man sich zufällig mal. Genau dies lag mir bereits auf der Zunge, bis etwas geschah, das mich doch sehr überraschte. Er kam näher, sagte ich verstehe, langsam, küsste mich so gefühlvoll und zärtlich, dass ich das Gefühl hatte ich befinde mich in einem wunderschönen Traum. Jetzt hieß es nur noch Abwarten. Meldet er sich am nächsten Tag ist er mindestens genauso verrückt wie ich. Tut er dies nicht, verläuft alles in normalen Bahnen. Ich meine, welcher Mann will beim ersten Date von einer Frau hören, dass sie heiraten möchte und Kinder bekommen will. Und da war er! Der Anruf am nächsten Tag. Aufgeregt ging ich ans Telefon und freute mich auf ein Wiedersehen. Aber wie sollte es anders kommen er sagte mir ab. Für mich war in diesem Moment klar, ich habe definitiv übertrieben. Was solls, der nächste Mann, den ich dann wieder vertreiben würde, wird schon bald kommen. Doch so einfach war es dann doch nicht, da er mich tatsächlich am nächsten Tag anrief. Der Mann muss verrückt sein, dachte ich mir. Schnell war er mir gegenüber sehr offen und bereits nach sehr kurzer Zeit bekam ich zu hören, dass er sich in mich verliebt, dass ich einen Fehler mache wenn ich ins Ausland gehe und dass er mich unheimlich gerne näher kennen lernen würde. Die nächsten Tage waren wunderschön. Wir trafen uns jeden Tag, hatten den besten Sex, den ich bisher hatte und sprachen offen über unsere Gefühle. Ihr seid zu schnell, bekam ich von meinen Freundinnen zu hören. Lasst euch Zeit. Es war seltsam. Ich sah dies ein. Und auch ich wunderte mich über unsere Beziehung. An einigen Tagen hatte ich das Gefühl, wir seien seit Jahren zusammen. Vielleicht war es auch aus diesem Grund für mich selbstverständlich, er würde auf mich warten, solange ich im Ausland bin. Dies sah er natürlich anders. Schnell verriet er mir, dass es auch sein Wunsch sei eine Familie zu gründen, ruhiger zu leben und ein klassisches Leben mit Frau und Kindern zu führen. Wurden meine Träume wahr? Jahre lang hatte ich ein fast schon unheimliches Pech in der Liebe. Nachdem ich erfolglos um meine erste Liebe kämpfen musste, begab ich mich in eine Beziehung die geprägt war von Aggressionen, Lügen und Gewalt. War jetzt endlich das Ende dieser Pechsträhne gekommen? Ist er der Richtige, der Mann fürs Leben? Ich wusste Ja, er ist es. Ein Monat später kündigte ich meinen Arbeitsvertrag um bei ihm zu bleiben. Nun saß ich da. Nach dem Studium, ohne Arbeit und bald ohne Wohnung, hatte ich doch mein Zimmer bereits untervermietet. Aber das machte mir keine Angst. Ich hatte ihn und war glücklich. Und vielleicht war genau dies der Grund für unseren ersten großen Streit, nachdem es aussah, als wäre der erste Streit auch unser letzter gewesen. Eines Abends drehte er vollkommen durch, warf mir vor ich würde ihn nicht unterstützen, ich sei eine Last und ich gäbe ihm keine Luft zu atmen. Heute versteh ich seine Reaktion. Immerhin war er der Mittelpunkt meines Lebens. Ich hatte nichts. Ich hatte keine Arbeit, keine Wohnung und was noch schlimmer war, ich hatte kein Ziel im Leben. Ich klammerte mich an ihn und brauchte nichts anderes in meinem Leben. An diesem Abend passierte etwas, das für mich bis dahin neu war. Anstatt seine Wohnung zu verlassen und mich nicht länger anschreien und beleidigen zu lassen, kniete ich vor ihm und weinte. An diesem Abend sagte ich den Satz Ich liebe dich, verlass mich nicht zum ersten Mal in meinem Leben. Auch wenn ich einen Mann geliebt habe, war ich doch nie der Typ Mensch der ihm hinterher rennt. Im Gegenteil. Ich machte immer einen starken, unabhängigen und emanzipierten Eindruck. So wie mir das in meiner Kindheit und Jugend von meiner geschiedenen Mutter beigebracht wurde. Und nun kniete ich vor ihm, zog an seinem Shirt und flehte ihn an. Ihm war das zu viel und nachdem er mein Verhalten wortlos beobachtete, bat er mich zu gehen. Zu meiner Freundin, bei der ich damals wohnen sollte. Im Endeffekt war ich doch aber jeden Tag bei ihm. Plötzlich bat er mir in einem kalten Ton an mich heimzufahren. Ich fühlte mich schwach, hatte das Gefühl gleich in Ohnmacht zu fallen. Es war schrecklich. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Immer war ich diejenige die Schluss machte, ohne nur einen Gedanken an die Gefühle des Mannes zu verschwenden. Unterwegs fragte ich ihn wie es sein kann, dass er mir so oft sagte er bräuchte mich. Er sah mich nicht einmal an und antwortete dies wäre eine Lüge gewesen. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und warf ihm vor mir so oft gesagt zu haben er würde mich lieben. War dies auch eine Lüge? fragte ich ihn. Er blickte zu mir rüber, sagte nein und kehrte um. Dadurch kam in mir ein Stück Sicherheit zurück, so dass ich nachdem wir bei ihm ankamen mir ein Taxi rief. Denn jetzt wollte ich zeigen, dass ich damit umgehen kann und stark genug bin um ihn zu verlassen. Wenn du jetzt gehst ist es definitiv vorbei sagte er. Ich blieb.
Was war nur passiert? Ich verstand die Welt nicht mehr.
Erschöpft von diesem schrecklichen Abend und noch immer geschockt von seiner Reaktion, verließ ich nachts sein Bett und ging ins Wohnzimmer um dort hoffentlich endlich einzuschlafen. Er bat mich noch ich solle bleiben, doch ich konnte nicht. Am nächsten Morgen wachte ich auf, während er neben mir saß und meinen Kopf streichelte. Die folgenden Stunden waren geprägt von einer seltsamen, für mich neuen Stimmung. Wir wussten beide nicht wie wir noch normal miteinander reden sollten. Das schlimme für mich an der ganzen Situation war die Tatsache dass er ein Tag später in den Urlaub fahren sollte. Für ganze 17 Tage. Wir hatten nicht einmal die Chance uns richtig zu beruhigen. Ich hatte nur die Hoffnung er würde sich melden. Doch bis auf eine Sms, ihm ginge es gut und er sei angekommen, hatten wir fast durchgehend keinen Kontakt. Zwei Mal habe ich ihm geschrieben. Beide Smsen kamen erst zwei, drei Tage später an. Die Antwort war zwar überraschend positiv, dennoch hatte ich ein komisches Gefühl.
In dieser Zeit musste ich mir von Freunden und Bekannten vieles anhören. Er sei nicht der Richtige. Wir seien zu verschieden. Es könne nicht klappen aufgrund unserer unterschiedlichen Religionen. Und nachdem ich fast 4 Tage durchgeweint habe, ließ ich mich von den Menschen um mich herum beeinflussen. Ich wachte aus meiner tiefen Depression auf und sah selbst, dass diese Beziehung keinen Sinn hat. Mit der Zeit wurde ich wieder stärker, kam zu mir zurück und war mir sicher wir sollten uns trennen.
Als er zurückkam wollten wir beide miteinander sprechen. Ich wusste, er denkt genauso, wir trennen uns. Und tatsächlich hatten wir beide ähnliche Ansichten. Meine Sicherheit er sei der richtige Mann für mich verschwand. Dennoch ging es mir gut und auf seinen Vorschlag hin wir sollten Freunde bleiben, reagierte ich bejahend. Also, was machen wir jetzt, fragte ich ihn mit der Erwartung er sagt einen abschließenden Satz und wir beenden die Sache. Ich schlage vor wir machen weiter und schauen was passiert. Ich war überrascht. War ich mir doch so sicher, dass auch er keine Zukunft für unsere Beziehung sieht. Spontan und ohne viel darüber nachzudenken stimmte ich ein. Kurz darauf fuhr ich für 5 Tage in den Urlaub. In dieser kurzen Zeit verhielt er sich wie der Mann, den ich zu Beginn kennengelernt hatte. Er schrieb mir wunderschöne Smsen, rief an und zeigte mir wie sehr er mich vermisst. Zurück in München, folgten traumhafte 4 Tage. Wir waren jeden Tag zusammen, lachten, hatten Spaß, sprachen über uns, lagen einfach nur auf der Couch und küssten uns. Er sagte mir er habe mich vermisst und ist froh, dass ich wieder da bin. In diesen Tagen war ich so glücklich wie schon lange nicht mehr. Doch wie sollte es anders kommen? Bereits am fünften Tag kam es erneut zu einer ähnlich Situation wie der in den letzten Stunden vor seinem Urlaub. Er bräuchte seinen Freiraum, sagte er mir. Ich entschied in die Wohnung meiner Freundin zu gehen und nicht viel dazu zu sagen. Angekommen, rief er nach einer Stunde an, entschuldigte sich und gab mir zu verstehen, es sei nicht meine Schuld, er sei so ein Mensch. Später rief er mich ein zweites Mal an und fragte mich ob er mich abholen dürfte. Selbstverständlich fühlte ich mich wie ein Ball der hin und her geworfen wird. Dennoch wollte ich die Situation nicht verschlimmern und sagte zu. Er war wie ausgewechselt an diesem Abend. Lieb, gefühlvoll kümmerte er sich um mich. Dennoch wollte ich eine Erklärung bezüglich seines seltsamen Verhaltens. Und da kam es. Das Gespräch, welches mir heute nicht mehr aus dem Kopf geht und welches mich Tag und Nacht quält. Er gab mir zu verstehen, er hätte Angst vor unserer Beziehung, ihm ging es zu schnell. Er kann sich keinen Fehler mehr erlauben, hätte er doch bereits eine unglückliche Beziehung hinter sich. Er bekommt von allen Seiten zu hören, er solle eine Freundin aus seinem Heimatland haben, das es so nur zu Problemen kommen kann. Er kann mir nichts versprechen und wird vielleicht eines Tages sagen es geht nicht mehr. Findest du unsere Beziehung schön? fragte ich ihn. Ja, sagte er. Er genießt die Zeit mit mir, er mag mich sehr, dennoch ist er sich unsicher. Er möchte außerdem dass wir es lockerer angehen lassen.
Nun sitz ich hier. Wenn mir doch jemand sagen könnte wie ich reagieren soll? Das seltsame ist, dass ich schon lange ein Gefühl habe unsere Beziehung bewege sich auf dünnem Eis. Niemand hat mich je verstanden, mir wurde gesagt ich übertreibe. Doch ich sehe nun, dass mein Gefühl richtig war. Ich befinde mich in einer schrecklichen Situation, fühle mich wie auf Abruf. Er entscheidet über uns. Nur er. Jede Stunde warte ich auf den Satz Es ist aus. Ich kann nicht ruhig schlafen, kann mich nicht fallen lassen. War ich doch diejenige die Angst hatte eine Beziehung mit einem muslimischen Mann einzugehen! Müssen denn unterschiedliche Religionen zwangsläufig ein Problem darstellen? Ich habe meine Meinung geändert, da ich sehe wie gut wir miteinander klar kommen. Die gemeinsame Zeit ist wunderschön und so kann es doch auch bleiben! Wieso muss denn alles so kompliziert sein? Er hat eine panische Angst, das sehe ich. Und aus dem Grund streiten wir. An einem Tag lässt er sich fallen, am nächsten Tag schiebt er mich von sich weg. Immer dann wenn es gut läuft macht er alles um mir weh zu tun. Er lässt es nicht zu. Und dass frisst mich von innen auf. Es ist ein unbeschreibbares Gefühl zu wissen, dass er jede Sekunde seine Meinung ändern könnte und mich eines Tages für immer verlässt. Doch ich kann meine Angst nicht zeigen, darf ihn nicht bedrängen und muss alles hinnehmen. Denn ansonsten ist er weg.
Noch eine unglückliche Liebe, sagte sie mir. Und darauf folgt eine glückliche Ehe.

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31. Mai 2010 um 9:29

Wow
das klingt fast wie eine Kurzgeschichte. Jedenfalls nett bei nem Kaffee zu lesen.

Naja für dich ist das Ganze sicher nicht so nett.
Im Grunde weißt du ja egtl schon was du alles falsch gemacht hast, aber Logik und Gefühl sind nun mal sehr unterschiedliche Dinge und du hast dich nun mal fürs Gefühl entschieden.
Wahrscheinlich hat das jede Frau schonmal durch, also sich wieder besseren Wissens aus Liebe praktisch selbst aufzugeben. Funktionieren tut das aber wahrscheinlich nie wirklich, bzw führt zu einem permanenten Unglücklichsein.

Fakt ist, wenn Jemand für sein schlechtes Verhalten nicht bestraft wird, dh es beliebig ohne Konsequenzen durchziehen kann, wird er daran höchstwahrscheinlich auch nichts ändern. Du gibst ihm ja praktisch zu verstehen, dass alles ganz alleine seine Entscheidung ist, er machen kann was er will, und du immer noch bereit bist, alles für ihn aufzugeben.
Das ist keine gute Sache, für keinen von euch.
Versuch doch wenigstens Ansatzweise etwas Logik einzuschalten, etwas auf Abstand zu gehen und ruhig auch mal so zu handeln wie es für dich (und nicht für ihn) am Besten ist.

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31. Mai 2010 um 9:47

Ein...
... paar Absätze zum besseren Lesen wären nicht schlecht gewesen... Das nur am Rande

Du führst ständig das angebliche Problem mit den unterschiedlichen Religionen an - doch sehe ich an keiner Stelle, dass die Religion schuld wäre an euren Problemen. Es geht nicht um die unterschiedliche Herkunft, es geht schlicht und einfach darum, ein ausgewogenes Verhältnis zu bekommen, was Distanz und Nähe betrifft. Und darum, den anderen nicht zum absoluten Mittelpunkt des eigenen Lebens zu machen. Das sind Ansprüche, die niemand erfüllen kann und mag. Das ist alles.

Dir fehlt offenbar ein anderes Ziel außer einer Beziehung! Du hast studiert, wofür? Also geh los und kümmere Dich um Dein berufliches Fortkommen, mach Pläne, all das... Und fang an, eine Beziehung zwar als das Sahnehäubchen zu sehen, aber nicht als die Sache, die dafür da ist, einen rundum und jederzeit glücklich zu machen. Mit solchen Ansprüchen vergrault man jeden Partner, einfach weil es zu viel verlangt ist. Ich meine, offenbar liebt Dich dieser Mann, hat aber das Gefühl, Deinen Ansprüchen nicht gerecht werden zu können.

Und für Dich selbst solltest Du auch dafür sorgen, nicht immer zu springen, wenn er das will. Er will nach einem Streit Abstand, Du gehst weg, eine Stunde später will er Dich sehen, Du sagst ja... Spüre mal nach, was DU in so einer Situation wirklich willst und was für Dich besser ist, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

Im Zuge dessen solltest Du endlich aufhören, ständig Angst zu haben, dass er Schluss macht. Diese Angst bringt Dich nur dazu, weiter zu klammern und alles so zu tun, wie Du meinst, dass es ihm recht ist. Deine Persönlichkeit wird vollkommen verdeckt von Deinen Ängsten - das ist wenig anziehend. Für andere und am meisten auch für einen selbst. Daran solltest Du auf jeden Fall arbeiten.

Eine Beziehung funktioniert nur dann, wenn beide eigenständige Partner sind, die ihre Ängste im Griff haben und keine unermesslich hohen Ansprüche an den anderen stellen. Leben und leben lassen... Und sich trotzdem lieben.

LG


Dir fehlt

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31. Mai 2010 um 12:59

soweit
versteh ich deine geschichte nur zu gut.
bis auf den allerletzen satz: darauf folgt eine glückliche ehe

heißt das: ihr habt geheiratet und heute ist alles in butter
oder ist das dein wunschziel?

für mich hört es sich so an, wie meine letzte gescheiterte beziehung: darin enthalten: ganz viel gefühl, ganz viel verwirrung
ich wollte diesen mann nicht, er war nicht mein typ
trotzdem war ich irgendwann genauso gefangen wie du.

als ich mich bekannte, denn vorher spielte ich eine ganze zeitlang, war er am ziel.

dann begann die geschichte: er kostete aus, dass ich leide, ich ließ es zu, immer dann, wenn ich sagte, ich verlasse dich, hat er alles in bewegung gesetzt.

ich hab ihn auch tausend mal entschuldigt und mein gefühl war unbeschreiblich. wie sterben.
doch letzten endes ging es um macht. um spiel. das war keine liebe.
diese männer manipulieren und ich habe es mit mir machen lassen. es war schon fast zu spät, als ich erkannte ich bin hier in einer emotionalen abhängigkeit gefangen.

ich hab meine ganze kraft gebraucht um es zu beenden.
mein gefühl trauert immer noch. ich leiste hier reine kopfarbeit.
aber ich weiß um was es ging. und es war keine liebe.

wenn du ihn noch nicht geheirate hast, dann renn so schnell du kannst.

ich wünsch dir viel kraft

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