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Er möchte plötzlich nicht mehr zusammenziehen

9. Juni 2017 um 19:40

Hallo ihr Lieben,

ich weiß leider momentan nicht wie ich mich meinem Freund gegenüber verhalten soll:
Wir hatten beschlossen zusammenzuziehen.
Da ich mit meinem derzeitigen Job total unglücklich bin, bishin zu seelischen Problemen deswegen, habe ich nun beschlossen meinen befristeten Vertrag auslaufen zu lassen zum Ende des Jahres und mir etwas neues zu suchen.
Nun bin ich Sozialpädagogin und verdiene nicht die Welt. Mit einem anderen Arbeitsort und wahrscheinlich weniger Gehalt muss ich nun meine Wohnung verlassen da ich sie mir nicht mehr leisten kann.

Der Plan war, dass ich erstmal zu meinem Freund ziehe ( es war seit Wochen abgesprochen) und wir uns dann nach einiger Zeit eine gemeinsame Wohnung suchen.
Nun hat er mir gestern eröffnet, dass er sich nicht bereit fült mit mir zusammen zu ziehen.
Ich kann es einerseits verstehen, jedoch bin ich auch total vor den Kopf gestoßen.
Wir sind seit zwei Jahren zusammen, haben jedoch uns auch nicht einigen können, wo wir hinziehen da er gerne bequem zur Arbeit kommen möchte und auf keinen Fall Auto fahren will. Das lässt sich leider aber mit einer sehr teuren Fortbildung die ich momentan mache für die nächsten zwei Jahre plus den Job den ich gerne hin möchte nicht vereinbaren. In die Mitte möchte er nicht. Er meinte dass er glücklich sei in seinem Leben (er arbeitet vier Tage die Woche, ich 6 und er bekommt genau so viel Gehalt wie ich) wäre und ein zusammenziehen nur negativ für ihn wäre.

Daraufhin habe ich gefragt ob er mit mir zusammen sein möchte, denn im gleichen Atemzug meinte er dass er denkt das wir uns in verschiedene Richtungen entwickeln und er gerne mehr Zeit mit mir verbiringen möchte bzw. ob wir uns unseren gemeinsamen Interessen mehr widmen sollen. Momentan wohnt er eine 3/4 Stunde von mir entfernt und durch meinen Job sehen wir uns maximal am Wochenende für ein paar Abendstunden.

Ich bin einfach total verwirrt. Einerseits sagt er dass er mich liebt und er mehr Zeit mit mir verbringen möchte, andererseits möchte er partout nicht aus seiner Wohnung raus weil der Weg zur Arbeit dann etwas länger wäre. Zudem hat er jetzt eine neue Stellung in seinem Hobby angenommen, die sehr viel Zeit beansprucht, während ich mein Hobby aufgegeben habe damit ich mehr Zeit habe .

Vielleicht kann ich mir ja hier Rat holen, wie ich reagieren könnte. Ich fühle mich komplett leer. Ich versuche mein Leben positiver zu gestalten, auch für unsere Beziehung und dann kommt das.

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9. Juni 2017 um 23:52

Eine mit ihrem Leben nicht zurechtkommende Frau aufnehmen die ihren Job und damit ihr Einkommen aufgegeben hat und kein neuer Job in Sicht? Sehr vernünftig der Mann dass er sich selbst schützt.
Ich hätte Sorge plötzlich jemanden in meiner Wohnung zu haben der unzufrieden und finanziell von mir abhängig ist und nachher auf die Idee kommt mit der Verhütung nachlässig zu werden.
Komm erst mal wieder zu dir und dann schau mal ob ihr auf Augenhöhe zusammen leben wollt.

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9. Juni 2017 um 23:52

Eine mit ihrem Leben nicht zurechtkommende Frau aufnehmen die ihren Job und damit ihr Einkommen aufgegeben hat und kein neuer Job in Sicht? Sehr vernünftig der Mann dass er sich selbst schützt.
Ich hätte Sorge plötzlich jemanden in meiner Wohnung zu haben der unzufrieden und finanziell von mir abhängig ist und nachher auf die Idee kommt mit der Verhütung nachlässig zu werden.
Komm erst mal wieder zu dir und dann schau mal ob ihr auf Augenhöhe zusammen leben wollt.

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10. Juni 2017 um 1:39

Für Leute die mich hier als mehr oder weniger Schamrozerin darstellen: 
Ich habe diesen Job angenommen BEVOR wir zusammen waren. Die Fortbildung die ich mache gibt es in seiner Wohngegend nicht.
Zudem habe ich bereits einen neuen Job in Aussicht und tue alles damit sich meine SItuation bessert.(Zitat; den Job den ich gerne machen möchte ist nicht in seiner Gegend) Ich denke ich darf selbst entscheiden welcher Job mich glücklich macht. IN seiner Gegend habe ich nichts gefunden was mir selbst passt.
 Über Verhütung wurde ich aufgeklärt, danke! Ich habe nicht  ein Kind zu bekommen. Dafür habe ich nicht studiert.  Ich werde meinem Freund nicht auf der Tasche liegen und ich habe niemals erwähnt das ich gratis bei ihm unterkomme. Es ist absolut anmaßend einer Frau die ihr Leben zugunsten von sich selbst und einem Partner verändern möchte so etwas zu unterstellen. Meinen Job gebe ich u.a auf damit ich mehr Zeit mit meinen Partner verbringen kann, denn wenn man sich meine Überstundenanzahl anschaut weiß wie ich mir den Arsch aufreiße um eine vernünftige Bildung zu haben. Ich mache sicherlich keine Fortbildung damit ich ein Kind auf die Welt bringe. 
Seine Wohnung ist für eine dauerhafte Lösung zu klein. 
 

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10. Juni 2017 um 1:43
In Antwort auf misalynn

Für Leute die mich hier als mehr oder weniger Schamrozerin darstellen: 
Ich habe diesen Job angenommen BEVOR wir zusammen waren. Die Fortbildung die ich mache gibt es in seiner Wohngegend nicht.
Zudem habe ich bereits einen neuen Job in Aussicht und tue alles damit sich meine SItuation bessert.(Zitat; den Job den ich gerne machen möchte ist nicht in seiner Gegend) Ich denke ich darf selbst entscheiden welcher Job mich glücklich macht. IN seiner Gegend habe ich nichts gefunden was mir selbst passt.
 Über Verhütung wurde ich aufgeklärt, danke! Ich habe nicht  ein Kind zu bekommen. Dafür habe ich nicht studiert.  Ich werde meinem Freund nicht auf der Tasche liegen und ich habe niemals erwähnt das ich gratis bei ihm unterkomme. Es ist absolut anmaßend einer Frau die ihr Leben zugunsten von sich selbst und einem Partner verändern möchte so etwas zu unterstellen. Meinen Job gebe ich u.a auf damit ich mehr Zeit mit meinen Partner verbringen kann, denn wenn man sich meine Überstundenanzahl anschaut weiß wie ich mir den Arsch aufreiße um eine vernünftige Bildung zu haben. Ich mache sicherlich keine Fortbildung damit ich ein Kind auf die Welt bringe. 
Seine Wohnung ist für eine dauerhafte Lösung zu klein. 
 

Ich denke wenn ich zu ihm ziehen würde dann würde er nichts dagegen haben. jedoch ist seine Wohnung auf Dauer nicht für zwei Personen ausgelegt und leider ist es so dass ich mich in seiner Wohngegend nicht wohl fühle, er fühlt sich in meiner nicht wohl :/.  (natürlich zahle ich mit Miete!) Die Fortbildung jedoch gibts es nicht in seiner Gegend. Ich habe mich nach Jobs auch in seiner Gegend umgesehen, mein Interessensgebiet und die Stelle die ich sehr interessant finde ist leider "weiter" weg. Im Prinzip wohnen wir zwischen Köln und Aachen, ich habe meinen Arbeitsschwerpunkt in Köln, er in Aachen. 

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10. Juni 2017 um 1:47
In Antwort auf misalynn

Für Leute die mich hier als mehr oder weniger Schamrozerin darstellen: 
Ich habe diesen Job angenommen BEVOR wir zusammen waren. Die Fortbildung die ich mache gibt es in seiner Wohngegend nicht.
Zudem habe ich bereits einen neuen Job in Aussicht und tue alles damit sich meine SItuation bessert.(Zitat; den Job den ich gerne machen möchte ist nicht in seiner Gegend) Ich denke ich darf selbst entscheiden welcher Job mich glücklich macht. IN seiner Gegend habe ich nichts gefunden was mir selbst passt.
 Über Verhütung wurde ich aufgeklärt, danke! Ich habe nicht  ein Kind zu bekommen. Dafür habe ich nicht studiert.  Ich werde meinem Freund nicht auf der Tasche liegen und ich habe niemals erwähnt das ich gratis bei ihm unterkomme. Es ist absolut anmaßend einer Frau die ihr Leben zugunsten von sich selbst und einem Partner verändern möchte so etwas zu unterstellen. Meinen Job gebe ich u.a auf damit ich mehr Zeit mit meinen Partner verbringen kann, denn wenn man sich meine Überstundenanzahl anschaut weiß wie ich mir den Arsch aufreiße um eine vernünftige Bildung zu haben. Ich mache sicherlich keine Fortbildung damit ich ein Kind auf die Welt bringe. 
Seine Wohnung ist für eine dauerhafte Lösung zu klein. 
 

Zudem ist es so dass mein Job mich seelisch kaputt gemacht hat. Wieso sollte ich dann wegen des Geldes da bleiben wenn mein Leben dadurch nicht besser wird und ich mit einem anderen Job glücklicher bin? Die Fortbildung ist genau das was ich machen möchte. Leider kostet sie Geld. 

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10. Juni 2017 um 8:34

@Coleen41. 
Vielen Dank für deine objektive Antowrt.  Diese hat mich zum Nachdenken gebracht und du hast Recht: Ich muss mein eigenes Leben leben, nur so werde ich glücklich! Ich habe garnicht die positiven Seiten gesehen an der Sache gesehen, bzw. mich sohgar geärgert. Ich bin selbst eigentlich eine Frau die viel in ihrem Leben erreichen und ihre Träume verwirklichen und lass mich von so etwas zurückwerfen. 

Danke! 

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10. Juni 2017 um 9:26
In Antwort auf misalynn

@Coleen41. 
Vielen Dank für deine objektive Antowrt.  Diese hat mich zum Nachdenken gebracht und du hast Recht: Ich muss mein eigenes Leben leben, nur so werde ich glücklich! Ich habe garnicht die positiven Seiten gesehen an der Sache gesehen, bzw. mich sohgar geärgert. Ich bin selbst eigentlich eine Frau die viel in ihrem Leben erreichen und ihre Träume verwirklichen und lass mich von so etwas zurückwerfen. 

Danke! 

Das ist eine gute Einstellung. 
Ich wollte dich auch nicht als Schmarotzerin darstellen aber die Gedanken dass die Situation zum zusammenziehen denkbar ungünstig ist und du da in einer abhängigen Situation bist kommt bei Außenstehenden schon auf.
Es wäre etwas anderes wenn dein Freund das von sich aus gewollt und angeboten hätte.

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11. Juni 2017 um 4:17
In Antwort auf herbstblume6

Das ist eine gute Einstellung. 
Ich wollte dich auch nicht als Schmarotzerin darstellen aber die Gedanken dass die Situation zum zusammenziehen denkbar ungünstig ist und du da in einer abhängigen Situation bist kommt bei Außenstehenden schon auf.
Es wäre etwas anderes wenn dein Freund das von sich aus gewollt und angeboten hätte.

Dich habe ich auch nicht mit Schmarozerin gemeint . Ebensowenig wie Coleen41  Es gab hier nur zwei Kommentare die mir unterstellt haben ich würde meinem Freund ein Kind unterjubeln wollen oder ich würde gratis bei ihm " unterfschülpfen".  Dies war aus meiner Sicht ziemlich Klischeehaft und ich behaupte da hat jemand nicht meinen Text so gründlich gelesen wie du. 

 

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