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Er möchte 'ne Motorradtour machen- mit mir hinten drauf!

8. Juli 2013 um 10:08

Hallo ihr Lieben!

Mein Freund (29) ist leidenschaftlicher Motorradfahrer, wie seine Eltern auch. Er ist also damit groß geworden und hatte auch frühere jahrelang ein eigenes Motorrad- da kannte ich ihn allerdings noch nicht. Er hat oft davon gesprochen und auch, dass er sich wieder eins holen möchte, aber das war für mich weit weg. Nun hat sein Vater sich ein neues gekauft und mein Freund darf auch damit fahren. Direkt morgen möchte er, dass ich eine Runde mit ihm drehe Vor einigen Jahren hat sich von einer Bekannten der Vater auf ihrem Geburtstag mit so einem Dingen tot gefahren. Ich kannte ihn nicht, aber ich hab's im Hinterkopf. Und generell im Sommer hört man immer wieder von solchen Fällen- nicht unbedingt weil sie zu schnell unterwegs sind, sondern auch, weil Autofahrer sie schwer sehen können manchmal (auch eigene Erfahrung). Abgesehen davon saß ich noch nie auf einem Motorrad. Ich habe nicht unbedingt Angst davor, aber jede Menge Respekt. Wie ich darüber denke, weil mein Freund auch.

Diesen monate fahre ich 5 Tage ans Meer und besuche dort meine Familie. Das sind mit dem Auto ca 3 1/2 Stunden Fahrt. Jetzt kam er auf die gloreiche Idee, dass wir doch eine Motorradtour daraus machen könnten Ich muss sagen, es reizt mich schon. Es wäre mit Sicherheit ein Erlebnis. Ich habe auch einen großen Trackingrucksack, den ich aufschnallen könnte und Zelt/Matratze nehmen meine Eltern ohnehin schon mit. Mein Freund wollte erst gar nicht mit (ich habe gesagt, er kann es sich ja überlegen, ansonsten nehme ich eine Freundin mit), aber seit dem er gestern diese Idee hatte ist er Feuer und Flamme- und denkt irgendwie nicht dran, dass das für mich totales Neulandd ist.

Ich verstehe seine Leidenschaft total. Er kommt aus einer Motorradfamilie und ich kann nix mit anfangen und ich komme aus einer Fußballerfamilie- damit kann er wiederum nix anfangen. Er verdreht die Augen, wenn wir quer durch Deutschland nach Berlin fahren um das Endspiel zu sehen und ich verdrehe die Augen, wenn ich mir anhöre wo er mit einem Motorrad schon überall war.

Er ist absolut kein Raser und das Rad schafft wohl auch keine besonders hohe Geschwindigkeit, da es gerade mal ca. 50 ps hat.

Soll ich es mich wagen? Hier sind doch sicherlich Menschen mit Erfahrung. Ich bin der Idee gegenüber noch sehr skeptisch und will nichtmal, dass er alleine fährt weil ich dann tatsächlich Angst habe, dass er nicht wiederkommt. Klärt mich auf- wie ist das so? Sollte man das mal erlebt haben? Wie kann ich das Thema lockerer sehen?

LG

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8. Juli 2013 um 10:25

...
Er würde vorher natürliche mal "normale" Strecken mit mir fahren. Und das soll genau morgen starten.

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8. Juli 2013 um 10:28


"Klärt mich auf- wie ist das so? Sollte man das mal erlebt haben? Wie kann ich das Thema lockerer sehen?"

tausche einfach mal das thema aus und stell dir diese fragen nicht in bezug aufs motorradfahren,sondern in bezug auf sex...
wie würdest du dir diese fragen dann beantworten?
rüschtüsch...


machen...!!!!

erklären kann man sowas nicht...jeder erlebt es anders...
wenn du keine angst vor dem motorradfahren hast,sondern respekt,sind das die besten vorraussetzungen...
allerdings würde ich an deiner stelle erstmal ne probefahrt mit gepäck machen,bevor du die große tour fährst...so'n rucksack uff'n rücken kann auf dauer belastend sein...
wenn du hinterher sagst,dat is nix für mich...ist doch auch gut...dann machste da einen haken dran und gut is...

sky

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8. Juli 2013 um 11:24

...
Autobahn sind davon ca. 1 1/2 - 2 1/2 Stunden. Und es geht in die Niederlanden, wo man ja nicht über 120 km/h kommen darf. Pausen werden mir auch gegönnt, aber ich weiß ja nicht, ob zwischendurch mal 'ne halbe Stunde Pause viel bringt...

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13. Juli 2013 um 19:01

Ich lebe!
Hallo,

Ich komme gerade von meiner erste Tour- die ich tatsächlich gar nicht mal so übel fand!
Mein Freund hat zwischendurch immer mal gefragt ob alles ok ist und ist auch nicht schneller als 80 gefahren. Wie sind nur über Land und durch die Stadt. Anfangs war ich echt sehr verkrampft, wurde aber hinterher lockerer
Es scheint als würden wir wirklich mit dem Ding den Weg ans Meer wagen. MIt Pausen natürlich! Seine eltern haben irgendeine "Rolle", die man hinten drauf packt für Gepäck, sodass ich auch keinen riesen Trackingrucksack auf den Schultern haben muss.
Die nächsten 2 Wochen bekomme ich noch ein paar 'Fahrstunden' als Mitfahrerin ^^ Ich bin so aufgeregt. Ich sehe der Reise mit gemischten Gefühlen entgegen...

LG

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13. Juli 2013 um 19:41

Ich bin auch
Motorradfahrer. Zuerst möchte ich einfach nochmal sagen, dass Motorradfahren ein tolles und puristisches Fahrerlebnis ist.
Selbstverständlich ist es aus mehreren Gründen deutlich gefährlicher als Autofahren aber das Risiko geht man als Motorradfahrer eben wissentlich ein um dieses freie Fahrgefühl zu genießen.

Was euch angeht habe ich ein paar Fragen und Bedenken.
Was ist es denn für eine Maschine mit der ihr diese Tour machen würdet? Sportler, Nakedbike, Tourer, Enduro oder Chopper? Aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass gerade bei ungeübten bzw. auch bei mir sich jedes Frühjahr wieder lange Strecken im Hintern bemerkbar machen (Ich fahre ein Nakedbike). Ein Rucksack, besonders ein schwerer, kann auch zu Rückenschmerzen führen. Auch flatternde Bändel können unangenehm auf der Kleidung oder auch dem Helm sein, weshalb ich vor Fahrten mit Rucksack die Bändel möglichst Flatterfest am Rucksack selbst befestige (Tape).
Habt ihr eigentlich Taschen oder (Top-)Cases für das Motorrad? Das hilft schon wirklich viel auf längeren Strecken!

Also wenn du bereit bist für das Erlebnis eventuell einen schmerzenden Hintern in Kauf zu nehmen und dich sicher als Beifahrerin fühlst wüsste ich nicht, warum du es nicht wagen solltest. Allerdings würde ich wenn möglich auf einen Rucksack verzichten. Bei einem Sturz kann der Rucksack auch eher Hinderlich sein, je nachdem ob Sachen unterschiedlicher Härte drin sind und der Protektor in der Jacke ist nicht mehr so hilfreich. Ihr habt doch Schutzkleidung, oder?

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14. Juli 2013 um 14:59
In Antwort auf kuschro

Ich bin auch
Motorradfahrer. Zuerst möchte ich einfach nochmal sagen, dass Motorradfahren ein tolles und puristisches Fahrerlebnis ist.
Selbstverständlich ist es aus mehreren Gründen deutlich gefährlicher als Autofahren aber das Risiko geht man als Motorradfahrer eben wissentlich ein um dieses freie Fahrgefühl zu genießen.

Was euch angeht habe ich ein paar Fragen und Bedenken.
Was ist es denn für eine Maschine mit der ihr diese Tour machen würdet? Sportler, Nakedbike, Tourer, Enduro oder Chopper? Aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass gerade bei ungeübten bzw. auch bei mir sich jedes Frühjahr wieder lange Strecken im Hintern bemerkbar machen (Ich fahre ein Nakedbike). Ein Rucksack, besonders ein schwerer, kann auch zu Rückenschmerzen führen. Auch flatternde Bändel können unangenehm auf der Kleidung oder auch dem Helm sein, weshalb ich vor Fahrten mit Rucksack die Bändel möglichst Flatterfest am Rucksack selbst befestige (Tape).
Habt ihr eigentlich Taschen oder (Top-)Cases für das Motorrad? Das hilft schon wirklich viel auf längeren Strecken!

Also wenn du bereit bist für das Erlebnis eventuell einen schmerzenden Hintern in Kauf zu nehmen und dich sicher als Beifahrerin fühlst wüsste ich nicht, warum du es nicht wagen solltest. Allerdings würde ich wenn möglich auf einen Rucksack verzichten. Bei einem Sturz kann der Rucksack auch eher Hinderlich sein, je nachdem ob Sachen unterschiedlicher Härte drin sind und der Protektor in der Jacke ist nicht mehr so hilfreich. Ihr habt doch Schutzkleidung, oder?

...
Hey,

jap, wir haben ordentliche Kleidung. Seine Eltern haben so eine "Rolle", wo wir das Gespäck dann hinten drauf schnallenn können. Was es für eine Maschine ist kann ich selbst dir gar nicht sagen... Kann ich aber in Erfahrung bringen SIe hat jedenfalls ca. 50 PS, also keine absolute Rasermaschine. Wir sind gestern höchstens 90 gefahren. Mein Popo hält es auch aus, ich sitze auf seiner Höhe, nicht zB so ein mega Stück höher, wie man es schonmal sieht... Wir machen auf der Strecke ruhig unsere 3-4 Pausen, wir haben es also auch nicht eilig. Hauptsache ankommen

LG

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17. Juli 2013 um 19:38

Ich würd es nicht tun
Ich bin Motorradfahrerin seit ich 14 Jahre alt bin und das ist schon länger her als ich zu sagen wage.
Aus meiner heutigen Sicht würde ich sagen: Tu es nicht. Damals hätte ich gesagt: Klar, warum nicht?

Ich würde raten, klein anzufangen. Einfach mal ne Tour in der Umgegend. Dann - wenn es Dir gefällt - größer werdend.
Du wirst ja jetzt auch keine passenden Klamotten haben, oder?
Ohne Motorradhose und -jacke würde ich nicht fahren. Die fleischfarbenen "Bio-Protektoren" halten nicht so viel aus.

Also meine Knochen sind mir heilig. Seit 30 Jahren kein Sturz (davor schon, und dann mit entsprechenden AUA
weil ohne Motorradklamotten) - aber wenn, dann hätte ich z.B. die Protektoren drin...

Als Fahrer ist es ein himmelweiter Unterschied eine Sozia mit Fahrerfahrung zu haben oder eine Sozia, die Bedenken hat.
Die legt sich ganz anders in die Kurve (oder schlechter: legt sich nicht oder entgegen). Erstere spürt der Fahrer nicht,
letztere sehr wohl, weil sich das Motorrad vor allem in der Kurve ganz anders verhält.

Ich denke, Du solltest auf Dein Bauchgefühl hören. Wenn Du die passenden Klamotten hast (das wäre für mich ein KO-Kriterium, vor allem beim ungeübten Fahrer) und ihn als guten Fahrer einschätzt - kann es durchaus zu einem Erlebnis werden.

LG








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17. Juli 2013 um 20:53
In Antwort auf davy_12105471

Ich würd es nicht tun
Ich bin Motorradfahrerin seit ich 14 Jahre alt bin und das ist schon länger her als ich zu sagen wage.
Aus meiner heutigen Sicht würde ich sagen: Tu es nicht. Damals hätte ich gesagt: Klar, warum nicht?

Ich würde raten, klein anzufangen. Einfach mal ne Tour in der Umgegend. Dann - wenn es Dir gefällt - größer werdend.
Du wirst ja jetzt auch keine passenden Klamotten haben, oder?
Ohne Motorradhose und -jacke würde ich nicht fahren. Die fleischfarbenen "Bio-Protektoren" halten nicht so viel aus.

Also meine Knochen sind mir heilig. Seit 30 Jahren kein Sturz (davor schon, und dann mit entsprechenden AUA
weil ohne Motorradklamotten) - aber wenn, dann hätte ich z.B. die Protektoren drin...

Als Fahrer ist es ein himmelweiter Unterschied eine Sozia mit Fahrerfahrung zu haben oder eine Sozia, die Bedenken hat.
Die legt sich ganz anders in die Kurve (oder schlechter: legt sich nicht oder entgegen). Erstere spürt der Fahrer nicht,
letztere sehr wohl, weil sich das Motorrad vor allem in der Kurve ganz anders verhält.

Ich denke, Du solltest auf Dein Bauchgefühl hören. Wenn Du die passenden Klamotten hast (das wäre für mich ein KO-Kriterium, vor allem beim ungeübten Fahrer) und ihn als guten Fahrer einschätzt - kann es durchaus zu einem Erlebnis werden.

LG








Funsel1
Klamotten habe ich. Die Mutter meines Freundes hat mich rundum eingepackt, Handschuhe, Jacke, Helm, Hals'schutz', Hose. Wir fahre jetzt alle paar Tage mal und dann auch mindestens eine Stunde. Das ist vom Gefühl her ok für mich. Wenn es dann 15-20 Minuten Päuschen gibt, macht der Popo das auch wieder mit. Habe überlegt, eine Spinninghose drunter zu ziehen, die sind im Po gepolster weil so ein Marathon mal locker 4-5 Stunden dauert Samstag fahren wir zu meiner Familie, das ist eine Stunde Fahrt hin und nach einer Pause dort wieder eine Stunde zurück. Spätestens da wird dann der Groschen fallen. Insgesamt sind die Fahrt zum Meer 306km. Da ich den Weg kenne legen wir auch vorher feste Pausen fest. Wir haben alle Zeit der Welt und die würden wir uns auch nehmen. Mit in die Kurve legen tat ich von Anfang an. Das war irgendwie kein Problem- macht sogar Spaß^^ Und er selbst ist ein sicherer Fahrer und hat auch schon eine Strecke vom Ruhrgebiet bis Leipzig an einem Tag zurückgelegt. Sein Vater hat mir diese Sicherheit auch nochmal bestätigt.
Nur mein Dad stresst etwas. Er 'wünscht' sich, dass wir mit Auto kommen.

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