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Er macht immer wieder Schluss

23. Juni 2017 um 11:35

Hallo ihr da draußen,
Ich bin mir so unsicher und brauche Euren Rat.

Ich, weiblich, 49 Jahre alt, habe einen Freund, na ja, ob das noch ein Freund ist? Ich betitele ihn mal so, da ich ja nicht weiß wie es weiter geht und ob.
Ich bin seit 2012 mit ihm befreundet. Wir haben uns nach 28 Jahren wieder gefunden. Gingen zusammen zur Schule. Es war sofort liebe und ist es immer noch. Auf jeden Fall von meiner Seite.
Ich habe lange im Ausland gelebt und bin extra wegen Ihm nach Deutschland gezogen. Ende 2013. Wir wohnten 3 Monate zusammen dann ist er wieder zurück zu seiner Familie gezogen. Er hat zwei Söhne, die mittlerweile 21 und 19 sind. So ging das noch zweimal. Bei mir eingezogen und wieder ausgezogen und jedes Mal zurück zu seiner Familie.
Ich habe sehr schnell gemerkt, das mit ihm was nicht stimmt. Er ist streitsüchtig, wird jähzornig, wird sehr laut, beleidigt, erniedrigt usw. das ganze Paket. Ich bin diejenige die alles falsch macht. Egal was ich mache. Er hat drei Phasen - 1. Total gut gelaunt (die Welt gehört mir), über fürsorglich, verständnisvoll, lieb... 2. Verbal extrem aggressiv, streitsüchtig, schubsen, so festhalten, das man an den Armen von blauen Flecken übersäht ist. 3. Depressiv, schläft nur noch, die Welt ist nur noch scheiße.
Er hat mir dann Anfang 2015 erzählt, das er, als er noch ein Junge war, von seinen Eltern geschlagen wurde, eingesperrt im Keller ohne Essen und Trinken, mit 11 Jahren wurde er von einem fremden Paar vergewaltigt. Mit 13 Jahren wurde er erneut sexuell missbraucht. Er sagt das ging über Jahre. Diese Menschen seien schon tot und er muss sie nicht mehr ertragen.
Er hat dann Oktober 2015 eine Psychotherapie angenommen und hat Antidepressiva eingenommen. Zu dieser Zeit war es etwas besser mit ihm. Dies alles hat er nach einem Jahr abgebrochen. Das war Ende letzten Jahres. Ich habe gewusst was kommt. Er ist in seinen Aggressionen wieder sehr extrem.
Er lebt nach wie vor bei seiner Familie. Er sagt dass er dort nur aus finanziellen Gründen lebt. Er sagt er liebt seine Frau nicht und sie weiß über mich und ihn Bescheid, auch die Jungs. Theater macht er auch bei seiner Familie. Seine Frau hat das all die Jahre (30 Jahre lang) hingenommen. Mittlerweile wird es für ihn schwieriger, da sich auch schon die Jungs gegen ihn stellen und auch seine Frau ihm sagt, dass er gerne ausziehen kann. Das erzählt er mir wenn er gute Tage hat.
Sein Bruder ist schizophren, sein Großvater war extrem aggressiv und hatte ein Alkoholproblem. Was mein Freund übrigens auch hat. Ich gehe auch davon aus, dass er von seinem Großvater missbraucht wurde und dessen Frau, seine richtige Großmutter hatte sich scheiden lassen. Er macht manchmal Andeutungen. Beide leben nicht mehr.
Ich habe mir wirklich sehr viel Mühe mit ihm gegeben. Habe viel Geduld für ihn aufgebracht. Ihm immer wieder verziehen. Oh man, wenn ihr wüstet was sich dieser Mensch alles mit mir geleistet hat. Ja ich weiß, ich kenne Eure Gedanken. Wieso machst Du das mit? Ich liebe ihn immer noch. Er kann, wenn er normal ist, ein ganz toller Mensch sein. Aber auch nur dann.
Momentan lebe ich mehr im Ausland als in Deutschland, da ich meinen Job verloren habe und noch suche. Ich bin im Ausland weil ich hier noch mein altes Zuhause habe und meine Verwandten. In Deutschland habe ich niemanden und wohne in einer WG. Mein Freund ist nicht stabil. Er macht bei jeder kleinen Streiterei Schluss, die er natürlich bei den Haaren herbeizieht.
Letztes Jahr war es sehr schlimm. Nach unserem gemeinsamen Urlaub im Oktober (der eine Katastrophe war, er hatte viel Alkohol getrunken und wurde am ersten Abend handgreiflich, ich musste bei einem anderen Hotelgast übernachten), hat er 1 ½ Monate nicht mit mir gesprochen. Er hat nur über WhatsApp mit mir kommuniziert und das auch fast nur Beleidigungen.
Danach kam er wieder auf mich zu. Ich habe ihm schon zu diesem Zeitpunkt erklärt, das er was ändern muss. Im letzten halben Jahr hat er 10x mit mir Schluss gemacht. War verbal sehr aggressiv, hat mir Vorwürfe gemacht, ich wäre ja nur noch in meiner alten Heimat und und und. Zwischendurch hatte er mal klare Tage aber auch nur ein paar.
Inzwischen kommuniziert er schon 4 Wochen nicht mehr mit mir. Absolute Stille. Kein schreiben, kein telefonieren. Nichts! Er hat mir vor 4 Wochen geschrieben, um 2 Uhr morgens, das er sich aus meinem Leben zurück zieht und er nie zu mir gehört hat. Das hat er schon öfters getan.
Nun aber habe ich erfahren, dass er inzwischen in meine alte Heimat gereist ist. Er ist hier ganz in der Nähe und campt in den Bergen. Warum er hier ist weiß ich. Ich habe morgen Geburtstag. Nun frage ich mich natürlich, kommt er oder kommt er nicht. Ich habe immer wieder Hoffnung, dass alles gut wird. Ist das so naiv? Ich vergesse schnell die negativen Dinge im Leben und glaube an das Gute im Menschen. Ist das so falsch?
Ich bin in den letzten Jahren, Monaten und Wochen immer wieder auf ihn zugegangen. Er hat mich bis jetzt nicht angerufen. Soll ich wieder auf ihn zugehen und ihn anrufen ob er nicht vorbei kommen möchte? Ich weiß, dass dies nicht richtig ist. Ich laufe ihm ja dann wieder hinterher. Obwohl er psychisch krank ist? Ich bin mir so unsicher.
Was meint ihr?
Liebe Grüße
N.

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23. Juni 2017 um 12:05

Danke für Deine Antwort. Du hast es auf den Punkt getroffen!

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23. Juni 2017 um 12:06

Angst! Ihn ganz zu verlieren.

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23. Juni 2017 um 12:12
In Antwort auf nrad1

Angst! Ihn ganz zu verlieren.

Was wäre so schlimm daran,ihn ganz zu verlieren?

Ist es für dich schlimm, nicht mehr mißhandelt zu werden?

Ich denke, es ist keine Liebe die du für ihn empfindest, sondern Abhängigkeit, nach dem Motto, besser so einen als gar keinen.

Dem ist aber nicht so. Auch wenn du es jetzt noch nicht sehen kannst oder willst, es ist auf jeden Fall besser, keinen Partner zu haben, als so einen.

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23. Juni 2017 um 12:12
In Antwort auf nrad1

Angst! Ihn ganz zu verlieren.

es ist ein Desaster, ich mache mir Vorwürfe nicht alles getan zu haben. Schuldgefühle. Die Gefühle die ich immer noch für ihn hege.

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23. Juni 2017 um 12:18
In Antwort auf ofi21

Was wäre so schlimm daran,ihn ganz zu verlieren?

Ist es für dich schlimm, nicht mehr mißhandelt zu werden?

Ich denke, es ist keine Liebe die du für ihn empfindest, sondern Abhängigkeit, nach dem Motto, besser so einen als gar keinen.

Dem ist aber nicht so. Auch wenn du es jetzt noch nicht sehen kannst oder willst, es ist auf jeden Fall besser, keinen Partner zu haben, als so einen.

Ich bin mir sicher, das ich ihn noch liebe, ich habe große Sehnsucht nach ihm. Er fehlt mir. Die guten Zeiten mit Ihm. Ich bin kein Mensch der einfach so liebt. Ich war zwei mal verheiratet. Mit dem ersten 20 Jahre zusammen, mit dem zweiten 12 Jahre. Es gab bis jetzt nur drei Männer in meinem Leben.

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23. Juni 2017 um 12:27

und warum kommt er dann immer wieder, fährt hier hin? Warum lässt er nicht los. Er behauptet immer wieder er liebt mich. Nur er sei eben psychisch krank und weiß manchmal nicht was er tut. Hat aber Angst vor einer neuen Therapie. Mal ja mal nein, das was sein Kopf sagt. Ich habe immer wieder die Hoffnung er lässt sich helfen.

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23. Juni 2017 um 12:30

Ich ärgere mich ja recht oft über Forenbeiträge, in denen Männer rumjammern, dass alle Frauen nur auf Arschlöcher stehen - aber wenn ich dann solche Geschichten lese, kann man ihnen fast keine Vorwürfe machen.
Ein aggressiver Alkoholiker, der gleich zwei Frauen hat, die er wie Dreck behandelt - das ist doch nicht zu fassen. Und du bist 49!
Wie wenig Selbstbewusstsein und wie erniedrigt hat eine Frau werden müssen, um sowas mit sich machen zu lassen. Ihr wohnt nicht zusammen, ihr habt keine gemeinsamen Kinder, und trotzdem laufst du nicht so schnell du kannst. Merkst du nicht wie falsch das ist?

An deiner Stelle würde ich mich fragen, was mit mir selbst los ist, dass ich so eine Beziehung nötig habe und jemanden auch nur mögen kann, der so mit mir umspringt. Wo ist deine Selbstachtung geblieben?

Und natürlich ist er ab und zu nett - jeder einzelne Mensch auf dieser Welt ist ab und zu mal ganz toll.

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23. Juni 2017 um 12:44
In Antwort auf lumusi_12929047

Ich ärgere mich ja recht oft über Forenbeiträge, in denen Männer rumjammern, dass alle Frauen nur auf Arschlöcher stehen - aber wenn ich dann solche Geschichten lese, kann man ihnen fast keine Vorwürfe machen.
Ein aggressiver Alkoholiker, der gleich zwei Frauen hat, die er wie Dreck behandelt - das ist doch nicht zu fassen. Und du bist 49!
Wie wenig Selbstbewusstsein und wie erniedrigt hat eine Frau werden müssen, um sowas mit sich machen zu lassen. Ihr wohnt nicht zusammen, ihr habt keine gemeinsamen Kinder, und trotzdem laufst du nicht so schnell du kannst. Merkst du nicht wie falsch das ist?

An deiner Stelle würde ich mich fragen, was mit mir selbst los ist, dass ich so eine Beziehung nötig habe und jemanden auch nur mögen kann, der so mit mir umspringt. Wo ist deine Selbstachtung geblieben?

Und natürlich ist er ab und zu nett - jeder einzelne Mensch auf dieser Welt ist ab und zu mal ganz toll.

ja, ich habe mich oft gefragt warum ich das mit mir machen lasse und was bei dieser ganzen Geschichte nicht mit mir stimmt. Ich komme aber nicht drauf. Ich weiß es nicht. Ich kann nur das sagen was ich empfinde.
Ich habe ja all die Jahre viel mit ihm geredet und und und. Ich habe das alles nicht einfach so hingenommen.

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23. Juni 2017 um 12:51
In Antwort auf nrad1

ja, ich habe mich oft gefragt warum ich das mit mir machen lasse und was bei dieser ganzen Geschichte nicht mit mir stimmt. Ich komme aber nicht drauf. Ich weiß es nicht. Ich kann nur das sagen was ich empfinde.
Ich habe ja all die Jahre viel mit ihm geredet und und und. Ich habe das alles nicht einfach so hingenommen.

Da lügst du dir selber etwas vor. Wenn du nach mehreren Gesprächen (die anscheinend gar nichts bewirkt haben) noch immer bei ihm bist, dann ist das so ziemlich die Definition von "es einfach hinnehmen". Du redest dir selbst ein, dass du eine starke Frau bist - dein Verhalten zeugt aber vom Gegenteil.

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23. Juni 2017 um 12:52

vielen Dank. Ich weiß ja. Es ist sehr schwer, ich werde mir Mühe geben.

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23. Juni 2017 um 12:57
In Antwort auf nrad1

ja, ich habe mich oft gefragt warum ich das mit mir machen lasse und was bei dieser ganzen Geschichte nicht mit mir stimmt. Ich komme aber nicht drauf. Ich weiß es nicht. Ich kann nur das sagen was ich empfinde.
Ich habe ja all die Jahre viel mit ihm geredet und und und. Ich habe das alles nicht einfach so hingenommen.

Doch, du hast alles hingenommen, ansonsten hättest du Konsequenzen gezogen.

Du bist nicht seine Therapeutin. Du wirst ihn auch nicht ändern, er wird dir immer wieder weh tun, körperlich und seelisch.
Und irgendwann wird dich das sehr krank machen. Dein Körper und deine Seele werden irgendwann anfangen sich gegen seine Mißhandlungen zu wehren und dann ist es nicht nur er, der eine Therapie benötiigt, sondern auch du.

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23. Juni 2017 um 13:06
In Antwort auf ofi21

Doch, du hast alles hingenommen, ansonsten hättest du Konsequenzen gezogen.

Du bist nicht seine Therapeutin. Du wirst ihn auch nicht ändern, er wird dir immer wieder weh tun, körperlich und seelisch.
Und irgendwann wird dich das sehr krank machen. Dein Körper und deine Seele werden irgendwann anfangen sich gegen seine Mißhandlungen zu wehren und dann ist es nicht nur er, der eine Therapie benötiigt, sondern auch du.

Oh man, ist schon ganz schön hart. Aber ihr habt alle recht. Ich bin eigentlich ein lebensfroher Mensch. Und seitdem ich mit ihm im Oktober 2013 zusammen gezogen bin habe ich kein normales, glückliches und zufriedenes Leben mehr. Nur noch ganz wenige Tage an denen ich so richtig ausgelassen leben konnte. Ich muss wieder zu mir selber finden. Ich verstehe ja selber nicht warum ich das alles zugelassen habe. Das frage ich mich immer wieder. Warum?

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23. Juni 2017 um 13:11
In Antwort auf nrad1

Oh man, ist schon ganz schön hart. Aber ihr habt alle recht. Ich bin eigentlich ein lebensfroher Mensch. Und seitdem ich mit ihm im Oktober 2013 zusammen gezogen bin habe ich kein normales, glückliches und zufriedenes Leben mehr. Nur noch ganz wenige Tage an denen ich so richtig ausgelassen leben konnte. Ich muss wieder zu mir selber finden. Ich verstehe ja selber nicht warum ich das alles zugelassen habe. Das frage ich mich immer wieder. Warum?

Oft passiert das Frauen, die nicht allein sein können. Die sich nur dann vollständig fühlen, wenn sie einen Partner haben.
Wenn sie vor der Gesellschaft behaupten können, ich bin kein Single, ich habe einen Mann.

 

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23. Juni 2017 um 13:16
In Antwort auf ofi21

Oft passiert das Frauen, die nicht allein sein können. Die sich nur dann vollständig fühlen, wenn sie einen Partner haben.
Wenn sie vor der Gesellschaft behaupten können, ich bin kein Single, ich habe einen Mann.

 

ich würde nicht sagen vor der Gesellschaft zu behaupten. Ja, es stimmt ich brauche einen Partner, nur so fühle ich mich vollständig. Nur hat das was mit mir zu tun, nicht für die Gesellschaft. Ich hätte ja bei meinem Ehemann bleiben können oder beiden aber ich habe sie nicht mehr geliebt.

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23. Juni 2017 um 13:22
In Antwort auf nrad1

ich würde nicht sagen vor der Gesellschaft zu behaupten. Ja, es stimmt ich brauche einen Partner, nur so fühle ich mich vollständig. Nur hat das was mit mir zu tun, nicht für die Gesellschaft. Ich hätte ja bei meinem Ehemann bleiben können oder beiden aber ich habe sie nicht mehr geliebt.

Man muß ja auch nicht alleine sein. Allerdings muß man sich  auch nicht den Erstbesten der zur Verfügung steht antun, wenn dieser für einen schlechter ist als gar keiner.

Dann gib dir selber doch die Chance, einen Partner zu finden, der dich gut behandelt, der dich auch liebt. Mit dem du wieder Freude am Leben hast und das nur nur für kleine Momente, sondern für ständig.

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23. Juni 2017 um 14:25

ich habe zwei Hunde und eine Katze. Alle leben noch hier in meiner alten Heimat. Ja, deshalb bin ich ja hier, weil all diese wunderbaren Wesen mir Halt geben. Meine Schwester, meine Nichte, Nachbarn, Bekannte, Freunde. Dennoch vermisse ich ihn sehr. Natürlich nur das Gute in ihm, nicht das schlechte. Und ja, ich habe dahmals alles für ihn aufgegeben. Er ist schnell zu seiner Familie zurück. Nur, ich glaube nicht, das er mit seiner Frau schläft. Eine Garantie habe ich nicht. Er sagt nach wie vor er liebt nur mich. Nur ist er beziehungsunfähig. Läuft immer weg. Seine Psyche eben.

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23. Juni 2017 um 14:33
In Antwort auf nrad1

ich habe zwei Hunde und eine Katze. Alle leben noch hier in meiner alten Heimat. Ja, deshalb bin ich ja hier, weil all diese wunderbaren Wesen mir Halt geben. Meine Schwester, meine Nichte, Nachbarn, Bekannte, Freunde. Dennoch vermisse ich ihn sehr. Natürlich nur das Gute in ihm, nicht das schlechte. Und ja, ich habe dahmals alles für ihn aufgegeben. Er ist schnell zu seiner Familie zurück. Nur, ich glaube nicht, das er mit seiner Frau schläft. Eine Garantie habe ich nicht. Er sagt nach wie vor er liebt nur mich. Nur ist er beziehungsunfähig. Läuft immer weg. Seine Psyche eben.

Und das hatte ich vergessen zu erwähnen. Wir haben letztes Jahr erneut nach einer Wohnung gesucht. Bis ich dann alles abgeblasen habe, da ich ihm, aufgrund seines Verhaltens, mitgeteilt habe, das ich Angst habe mit ihm zusammen zu leben. Mal hat es es verstanden und dann wieder nicht.

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23. Juni 2017 um 15:11

kann mir dann mal jemand erklären warum ich abhängig bin?

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23. Juni 2017 um 15:26
In Antwort auf nrad1

kann mir dann mal jemand erklären warum ich abhängig bin?

Das hatten wir doch schon.

Niemand kann dich zwingen, die Beziehung zu beenden. Das liegt ganz allein bei dir.
 

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23. Juni 2017 um 15:31

ja ich kann English, habe es mir durchgelesen. Was soll ich sagen...

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23. Juni 2017 um 15:35

Ich finde übrigens, es ist keine Schande sich in einer solchen Situation Hilfe von außen (Therapeut, Lebensberater, etc.) zu suchen, der einem den Weg zeigt und den Rücken stärkt.

Alles besser als so zu verharren... Und ja, du kannst das!!
Alles liebe

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23. Juni 2017 um 15:35
In Antwort auf nrad1

ja ich kann English, habe es mir durchgelesen. Was soll ich sagen...

wahrscheinlich will ich nicht wahrhaben, das er ein schlechter Mensch ist. Das er sich nur ändern kann wenn er es auch wirklich will. Ich will nicht wahrhaben, das meine Liebe nicht genug ist.

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23. Juni 2017 um 15:37
In Antwort auf melonchen1

Ich finde übrigens, es ist keine Schande sich in einer solchen Situation Hilfe von außen (Therapeut, Lebensberater, etc.) zu suchen, der einem den Weg zeigt und den Rücken stärkt.

Alles besser als so zu verharren... Und ja, du kannst das!!
Alles liebe

ich habe mich schon bei einem Therapeuten angemeldet. Weil es mir sehr schlecht geht.

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23. Juni 2017 um 15:48

und warum hat das seine Frau 30 Jahre lang geschafft? Und ich nicht oder wir nicht? Ja, ich denke mal sie hat sich untergeordnet, das kann und will ich nicht. Er sagt das würde sie nicht tun. Nur kann das nicht sein nach meiner Meinung. Wie hat sie das geschafft? Und er mit ihr? Wenn er doch Beziehungsunfähig ist. Die Jungs, wie haben die mit solch einem Vater leben können?

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23. Juni 2017 um 15:50

Ich komme nicht zur Ruhe. Ich gebe mir die Schuld nicht genung getan zu haben. Wie hat das seine Familie geschafft und warum ich nicht?

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23. Juni 2017 um 16:00
In Antwort auf nrad1

ich habe mich schon bei einem Therapeuten angemeldet. Weil es mir sehr schlecht geht.

Dann schau dass du gleich Hilfe bekommst! Notfalls auch privat zu einem Therapeuten gehen...

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23. Juni 2017 um 16:34
In Antwort auf nrad1

und warum hat das seine Frau 30 Jahre lang geschafft? Und ich nicht oder wir nicht? Ja, ich denke mal sie hat sich untergeordnet, das kann und will ich nicht. Er sagt das würde sie nicht tun. Nur kann das nicht sein nach meiner Meinung. Wie hat sie das geschafft? Und er mit ihr? Wenn er doch Beziehungsunfähig ist. Die Jungs, wie haben die mit solch einem Vater leben können?

Es gibt auch Frauen, die lassen sich 30 Jahre lang jeden Tag verprügeln. Und verdammt nochmal, warum schaffen die das und du nicht?

Deine Logik ist total verquer. Das was diese Frau gemacht hat, ist nichts Erstrebenswertes. Das ist ein Zeugnis ihrer Erniedrigung, dass sie ihn immer wieder zurücknimmt, obwohl er sie so schlecht behandelt. Das ist keine Errungenschaft.

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23. Juni 2017 um 18:18

Das erbärmliche Leben lebt er, nicht ich. Deswegen ja immer der Streit, ich mach das ja nicht mit. Kann ihn aber nicht ganz loslassen. Darum geht es.

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23. Juni 2017 um 18:21
In Antwort auf nrad1

Das erbärmliche Leben lebt er, nicht ich. Deswegen ja immer der Streit, ich mach das ja nicht mit. Kann ihn aber nicht ganz loslassen. Darum geht es.

Ich lebe ja nicht mit Ihm zusammen und habe es auch nicht vor. Ich möchte das er Hilfe sucht. Therapie usw. Mir ist bewusst, das wir ansonsten keine Chance haben. Es geht hier allein ums loslassen.

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23. Juni 2017 um 18:21
In Antwort auf nrad1

Das erbärmliche Leben lebt er, nicht ich. Deswegen ja immer der Streit, ich mach das ja nicht mit. Kann ihn aber nicht ganz loslassen. Darum geht es.

Ich lebe ja nicht mit Ihm zusammen und habe es auch nicht vor. Ich möchte das er Hilfe sucht. Therapie usw. Mir ist bewusst, das wir ansonsten keine Chance haben. Es geht hier allein ums loslassen.

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23. Juni 2017 um 22:38
In Antwort auf nrad1

Hallo ihr da draußen,
Ich bin mir so unsicher und brauche Euren Rat.
 
Ich, weiblich, 49 Jahre alt, habe einen Freund, na ja, ob das noch ein Freund ist? Ich betitele ihn mal so, da ich ja nicht weiß wie es weiter geht und ob.
Ich bin seit 2012 mit ihm befreundet. Wir haben uns nach 28 Jahren wieder gefunden. Gingen zusammen zur Schule. Es war sofort liebe und ist es immer noch. Auf jeden Fall von meiner Seite.
Ich habe lange im Ausland gelebt und bin extra wegen Ihm nach Deutschland gezogen. Ende 2013. Wir wohnten 3 Monate zusammen dann ist er wieder zurück zu seiner Familie gezogen. Er hat zwei Söhne, die mittlerweile 21 und 19 sind. So ging das noch zweimal. Bei mir eingezogen und wieder ausgezogen und jedes Mal zurück zu seiner Familie.
Ich habe sehr schnell gemerkt, das mit ihm was nicht stimmt. Er ist streitsüchtig, wird jähzornig, wird sehr laut, beleidigt, erniedrigt usw. das ganze Paket. Ich bin diejenige die alles falsch macht. Egal was ich mache. Er hat drei Phasen – 1. Total gut gelaunt (die Welt gehört mir), über fürsorglich, verständnisvoll, lieb… 2. Verbal extrem aggressiv, streitsüchtig, schubsen, so festhalten, das man an den Armen von blauen Flecken übersäht ist. 3. Depressiv, schläft nur noch, die Welt ist nur noch scheiße.
Er hat mir dann Anfang 2015 erzählt, das er, als er noch ein Junge war, von seinen Eltern geschlagen wurde, eingesperrt im Keller ohne Essen und Trinken, mit 11 Jahren wurde er von einem fremden Paar vergewaltigt. Mit 13 Jahren wurde er erneut sexuell missbraucht. Er sagt das ging über Jahre. Diese Menschen seien schon tot und er muss sie nicht mehr ertragen.
Er hat dann Oktober 2015 eine Psychotherapie angenommen und hat Antidepressiva eingenommen. Zu dieser Zeit war es etwas besser mit ihm. Dies alles hat er nach einem Jahr abgebrochen. Das war Ende letzten Jahres. Ich habe gewusst was kommt. Er ist in seinen Aggressionen wieder sehr extrem.
 Er lebt nach wie vor bei seiner Familie. Er sagt dass er dort nur aus finanziellen Gründen lebt. Er sagt er liebt seine Frau nicht und sie weiß über mich und ihn Bescheid, auch die Jungs. Theater macht er auch bei seiner Familie. Seine Frau hat das all die Jahre (30 Jahre lang) hingenommen. Mittlerweile wird es für ihn schwieriger, da sich auch schon die Jungs gegen ihn stellen und auch seine Frau ihm sagt, dass er gerne ausziehen kann. Das erzählt er mir wenn er gute Tage hat.
Sein Bruder ist schizophren, sein Großvater war extrem aggressiv und hatte ein Alkoholproblem. Was mein Freund übrigens auch hat. Ich gehe auch davon aus, dass er von seinem Großvater missbraucht wurde und dessen Frau, seine richtige Großmutter hatte sich scheiden lassen. Er macht manchmal Andeutungen. Beide leben nicht mehr.
Ich habe mir wirklich sehr viel Mühe mit ihm gegeben. Habe viel Geduld für ihn aufgebracht. Ihm immer wieder verziehen. Oh man, wenn ihr wüstet was sich dieser Mensch alles mit mir geleistet hat. Ja ich weiß, ich kenne Eure Gedanken. Wieso machst Du das mit? Ich liebe ihn immer noch. Er kann, wenn er normal ist, ein ganz toller Mensch sein. Aber auch nur dann.
Momentan lebe ich mehr im Ausland als in Deutschland, da ich meinen Job verloren habe und noch suche. Ich bin im Ausland weil ich hier noch mein altes Zuhause habe und meine Verwandten. In Deutschland habe ich niemanden und wohne in einer WG. Mein Freund ist nicht stabil. Er macht bei jeder kleinen Streiterei Schluss, die er natürlich bei den Haaren herbeizieht.
Letztes Jahr war es sehr schlimm. Nach unserem gemeinsamen Urlaub im Oktober (der eine Katastrophe war, er hatte viel Alkohol getrunken und wurde am ersten Abend handgreiflich, ich musste bei einem anderen Hotelgast übernachten), hat er 1 ½ Monate nicht mit mir gesprochen. Er hat nur über WhatsApp mit mir kommuniziert und das auch fast nur Beleidigungen.
Danach kam er wieder auf mich zu. Ich habe ihm schon zu diesem Zeitpunkt erklärt, das er was ändern muss. Im letzten halben Jahr hat er 10x mit mir Schluss gemacht. War verbal sehr aggressiv, hat mir Vorwürfe gemacht, ich wäre ja nur noch in meiner alten Heimat und und und. Zwischendurch hatte er mal klare Tage aber auch nur ein paar.
Inzwischen kommuniziert er schon 4 Wochen nicht mehr mit mir. Absolute Stille. Kein schreiben, kein telefonieren. Nichts! Er hat mir vor 4 Wochen geschrieben, um 2 Uhr morgens, das er sich aus meinem Leben zurück zieht und er nie zu mir gehört hat. Das hat er schon öfters getan.
Nun aber habe ich erfahren, dass er inzwischen in meine alte Heimat gereist ist. Er ist hier ganz in der Nähe und campt in den Bergen. Warum er hier ist weiß ich. Ich habe morgen Geburtstag. Nun frage ich mich natürlich, kommt er oder kommt er nicht. Ich habe immer wieder Hoffnung, dass alles gut wird. Ist das so naiv? Ich vergesse schnell die negativen Dinge im Leben und glaube an das Gute im Menschen. Ist das so falsch?
Ich bin in den letzten Jahren, Monaten und Wochen immer wieder auf ihn zugegangen. Er hat mich bis jetzt nicht angerufen. Soll ich wieder auf ihn zugehen und ihn anrufen ob er nicht vorbei kommen möchte? Ich weiß, dass dies nicht richtig ist. Ich laufe ihm ja dann wieder hinterher. Obwohl er psychisch krank ist? Ich bin mir so unsicher.
Was meint ihr?
Liebe Grüße
N.
 

Sicher hat dein Freund behandlungsbedürftige Problme, aber auch bei dir sehe ich Behandlungsbedarf. Ich würde dir unbedingt zu einer Therapie raten. Du zeigst hochgradiges Suchtverhalten.

Alles Liebe

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23. Juni 2017 um 22:41

Ganz genau. Abhängig.

Tiere sind die besten Therapeuten und Begleiter 

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23. Juni 2017 um 22:48
In Antwort auf nrad1

kann mir dann mal jemand erklären warum ich abhängig bin?

Die schönen Zeiten mit ihm, sind (denau wie bei ZB. Kokain) ein kurzer schöner Rausch für dich. Dafür, um das wieder zu bekommen, nimmst du alle Möglichen Dinge in Kauf - genau wie ein Süchtiger. Zwischendurch denkst du immer wieder mal - jetzt ist Schluss, kommst aber nicht los, weil doch die Versöhnungen so schön sind.....du ihn vermisst....aber du denkst dabei nur an das High und hoffst, völlig unrelitish, dass sich da was ändern könnte....Deine Entscheidungen machst du grösstenteils von ihm abhängig. 

Mach mal das Experiment. Setze für das Wort "Freund" das Wort "Kokain" ein. Du wirst sehn, da ist kein grosser Unterschied.

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23. Juni 2017 um 22:48
In Antwort auf nrad1

kann mir dann mal jemand erklären warum ich abhängig bin?

Die schönen Zeiten mit ihm, sind (denau wie bei ZB. Kokain) ein kurzer schöner Rausch für dich. Dafür, um das wieder zu bekommen, nimmst du alle Möglichen Dinge in Kauf - genau wie ein Süchtiger. Zwischendurch denkst du immer wieder mal - jetzt ist Schluss, kommst aber nicht los, weil doch die Versöhnungen so schön sind.....du ihn vermisst....aber du denkst dabei nur an das High und hoffst, völlig unrelitish, dass sich da was ändern könnte....Deine Entscheidungen machst du grösstenteils von ihm abhängig. 

Mach mal das Experiment. Setze für das Wort "Freund" das Wort "Kokain" ein. Du wirst sehn, da ist kein grosser Unterschied.

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23. Juni 2017 um 22:48
In Antwort auf nrad1

kann mir dann mal jemand erklären warum ich abhängig bin?

Die schönen Zeiten mit ihm, sind (denau wie bei ZB. Kokain) ein kurzer schöner Rausch für dich. Dafür, um das wieder zu bekommen, nimmst du alle Möglichen Dinge in Kauf - genau wie ein Süchtiger. Zwischendurch denkst du immer wieder mal - jetzt ist Schluss, kommst aber nicht los, weil doch die Versöhnungen so schön sind.....du ihn vermisst....aber du denkst dabei nur an das High und hoffst, völlig unrelitish, dass sich da was ändern könnte....Deine Entscheidungen machst du grösstenteils von ihm abhängig. 

Mach mal das Experiment. Setze für das Wort "Freund" das Wort "Kokain" ein. Du wirst sehn, da ist kein grosser Unterschied.

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23. Juni 2017 um 22:48
In Antwort auf nrad1

kann mir dann mal jemand erklären warum ich abhängig bin?

Die schönen Zeiten mit ihm, sind (denau wie bei ZB. Kokain) ein kurzer schöner Rausch für dich. Dafür, um das wieder zu bekommen, nimmst du alle Möglichen Dinge in Kauf - genau wie ein Süchtiger. Zwischendurch denkst du immer wieder mal - jetzt ist Schluss, kommst aber nicht los, weil doch die Versöhnungen so schön sind.....du ihn vermisst....aber du denkst dabei nur an das High und hoffst, völlig unrelitish, dass sich da was ändern könnte....Deine Entscheidungen machst du grösstenteils von ihm abhängig. 

Mach mal das Experiment. Setze für das Wort "Freund" das Wort "Kokain" ein. Du wirst sehn, da ist kein grosser Unterschied.

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23. Juni 2017 um 22:52
In Antwort auf nrad1

und warum hat das seine Frau 30 Jahre lang geschafft? Und ich nicht oder wir nicht? Ja, ich denke mal sie hat sich untergeordnet, das kann und will ich nicht. Er sagt das würde sie nicht tun. Nur kann das nicht sein nach meiner Meinung. Wie hat sie das geschafft? Und er mit ihr? Wenn er doch Beziehungsunfähig ist. Die Jungs, wie haben die mit solch einem Vater leben können?

Ja, vielleicht solltest du dich mal mit seiner Frau  unterhalten....ich glaube kaum, dass das die TRAUMEHE war und die Kinder haben garantiert auch ihr -fett wegbekommen.....

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23. Juni 2017 um 22:56
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Die schönen Zeiten mit ihm, sind (denau wie bei ZB. Kokain) ein kurzer schöner Rausch für dich. Dafür, um das wieder zu bekommen, nimmst du alle Möglichen Dinge in Kauf - genau wie ein Süchtiger. Zwischendurch denkst du immer wieder mal - jetzt ist Schluss, kommst aber nicht los, weil doch die Versöhnungen so schön sind.....du ihn vermisst....aber du denkst dabei nur an das High und hoffst, völlig unrelitish, dass sich da was ändern könnte....Deine Entscheidungen machst du grösstenteils von ihm abhängig. 

Mach mal das Experiment. Setze für das Wort "Freund" das Wort "Kokain" ein. Du wirst sehn, da ist kein grosser Unterschied.

unrealistisch statt unrelitish 

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24. Juni 2017 um 10:40
In Antwort auf nrad1

Hallo ihr da draußen,
Ich bin mir so unsicher und brauche Euren Rat.
 
Ich, weiblich, 49 Jahre alt, habe einen Freund, na ja, ob das noch ein Freund ist? Ich betitele ihn mal so, da ich ja nicht weiß wie es weiter geht und ob.
Ich bin seit 2012 mit ihm befreundet. Wir haben uns nach 28 Jahren wieder gefunden. Gingen zusammen zur Schule. Es war sofort liebe und ist es immer noch. Auf jeden Fall von meiner Seite.
Ich habe lange im Ausland gelebt und bin extra wegen Ihm nach Deutschland gezogen. Ende 2013. Wir wohnten 3 Monate zusammen dann ist er wieder zurück zu seiner Familie gezogen. Er hat zwei Söhne, die mittlerweile 21 und 19 sind. So ging das noch zweimal. Bei mir eingezogen und wieder ausgezogen und jedes Mal zurück zu seiner Familie.
Ich habe sehr schnell gemerkt, das mit ihm was nicht stimmt. Er ist streitsüchtig, wird jähzornig, wird sehr laut, beleidigt, erniedrigt usw. das ganze Paket. Ich bin diejenige die alles falsch macht. Egal was ich mache. Er hat drei Phasen – 1. Total gut gelaunt (die Welt gehört mir), über fürsorglich, verständnisvoll, lieb… 2. Verbal extrem aggressiv, streitsüchtig, schubsen, so festhalten, das man an den Armen von blauen Flecken übersäht ist. 3. Depressiv, schläft nur noch, die Welt ist nur noch scheiße.
Er hat mir dann Anfang 2015 erzählt, das er, als er noch ein Junge war, von seinen Eltern geschlagen wurde, eingesperrt im Keller ohne Essen und Trinken, mit 11 Jahren wurde er von einem fremden Paar vergewaltigt. Mit 13 Jahren wurde er erneut sexuell missbraucht. Er sagt das ging über Jahre. Diese Menschen seien schon tot und er muss sie nicht mehr ertragen.
Er hat dann Oktober 2015 eine Psychotherapie angenommen und hat Antidepressiva eingenommen. Zu dieser Zeit war es etwas besser mit ihm. Dies alles hat er nach einem Jahr abgebrochen. Das war Ende letzten Jahres. Ich habe gewusst was kommt. Er ist in seinen Aggressionen wieder sehr extrem.
 Er lebt nach wie vor bei seiner Familie. Er sagt dass er dort nur aus finanziellen Gründen lebt. Er sagt er liebt seine Frau nicht und sie weiß über mich und ihn Bescheid, auch die Jungs. Theater macht er auch bei seiner Familie. Seine Frau hat das all die Jahre (30 Jahre lang) hingenommen. Mittlerweile wird es für ihn schwieriger, da sich auch schon die Jungs gegen ihn stellen und auch seine Frau ihm sagt, dass er gerne ausziehen kann. Das erzählt er mir wenn er gute Tage hat.
Sein Bruder ist schizophren, sein Großvater war extrem aggressiv und hatte ein Alkoholproblem. Was mein Freund übrigens auch hat. Ich gehe auch davon aus, dass er von seinem Großvater missbraucht wurde und dessen Frau, seine richtige Großmutter hatte sich scheiden lassen. Er macht manchmal Andeutungen. Beide leben nicht mehr.
Ich habe mir wirklich sehr viel Mühe mit ihm gegeben. Habe viel Geduld für ihn aufgebracht. Ihm immer wieder verziehen. Oh man, wenn ihr wüstet was sich dieser Mensch alles mit mir geleistet hat. Ja ich weiß, ich kenne Eure Gedanken. Wieso machst Du das mit? Ich liebe ihn immer noch. Er kann, wenn er normal ist, ein ganz toller Mensch sein. Aber auch nur dann.
Momentan lebe ich mehr im Ausland als in Deutschland, da ich meinen Job verloren habe und noch suche. Ich bin im Ausland weil ich hier noch mein altes Zuhause habe und meine Verwandten. In Deutschland habe ich niemanden und wohne in einer WG. Mein Freund ist nicht stabil. Er macht bei jeder kleinen Streiterei Schluss, die er natürlich bei den Haaren herbeizieht.
Letztes Jahr war es sehr schlimm. Nach unserem gemeinsamen Urlaub im Oktober (der eine Katastrophe war, er hatte viel Alkohol getrunken und wurde am ersten Abend handgreiflich, ich musste bei einem anderen Hotelgast übernachten), hat er 1 ½ Monate nicht mit mir gesprochen. Er hat nur über WhatsApp mit mir kommuniziert und das auch fast nur Beleidigungen.
Danach kam er wieder auf mich zu. Ich habe ihm schon zu diesem Zeitpunkt erklärt, das er was ändern muss. Im letzten halben Jahr hat er 10x mit mir Schluss gemacht. War verbal sehr aggressiv, hat mir Vorwürfe gemacht, ich wäre ja nur noch in meiner alten Heimat und und und. Zwischendurch hatte er mal klare Tage aber auch nur ein paar.
Inzwischen kommuniziert er schon 4 Wochen nicht mehr mit mir. Absolute Stille. Kein schreiben, kein telefonieren. Nichts! Er hat mir vor 4 Wochen geschrieben, um 2 Uhr morgens, das er sich aus meinem Leben zurück zieht und er nie zu mir gehört hat. Das hat er schon öfters getan.
Nun aber habe ich erfahren, dass er inzwischen in meine alte Heimat gereist ist. Er ist hier ganz in der Nähe und campt in den Bergen. Warum er hier ist weiß ich. Ich habe morgen Geburtstag. Nun frage ich mich natürlich, kommt er oder kommt er nicht. Ich habe immer wieder Hoffnung, dass alles gut wird. Ist das so naiv? Ich vergesse schnell die negativen Dinge im Leben und glaube an das Gute im Menschen. Ist das so falsch?
Ich bin in den letzten Jahren, Monaten und Wochen immer wieder auf ihn zugegangen. Er hat mich bis jetzt nicht angerufen. Soll ich wieder auf ihn zugehen und ihn anrufen ob er nicht vorbei kommen möchte? Ich weiß, dass dies nicht richtig ist. Ich laufe ihm ja dann wieder hinterher. Obwohl er psychisch krank ist? Ich bin mir so unsicher.
Was meint ihr?
Liebe Grüße
N.
 

Liebe N,
ich denke, du weißt selbst, dass dein Freund psychisch krank ist. Was er durchgemacht hat, ist die Hölle. Das er depressiv und auch agressiv ist, kann ich daher gut nachvollziehen. Es ist super schwer mit sowas zu leben, denke ich. Grundsätzlich denke ich, solltest du eure gemeinsame Zukunft überdenken. Willst du wirklich dein Leben mit einem Menschen verbringen, der mit seinem Leben nicht klar kommt und sich womöglich durch die Erfahrungen die er gemacht hat, nie so richtig an einen Menschen binden kann? Denn genau das tut er, er kann sich nicht an dich binden, was für mich völlig verständlich ist. Ich hätte wohl an seiner Stelle auch ein Problem, mich auf einen Menschen einzulassen und einem Menschen zu vertrauen.
Was jetzt mit deinem Geburtstag ist, ist denke gerade nebensächlich.
Primär solltest du dir Gedanken machen, ob du wirklich willst, dass das so weitergeht.
Sofern ihr noch mal in Kontakt miteinander tretet, würde ich ihm (an einem seiner guten Tage) eine Therapie vorschlagen, zu der du ihn begleiten willst. Sag ihm, dass du ihn liebst und ihn unterstützen willst, denn genau das tut man in einer Beziehung.
Nur so ein hin und her, tut dir doch auf Dauer auch nicht gut.
Wenn du dich völlig für ihn aufgibst und alles tolerierst was er tut, macht dich das auch nicht froh.

Ich fühle wirklich mit dir, denn ich denke, dass es sehr schwer ist, wenn man einen Mann liebt, der so schwere Probleme hat.

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24. Juni 2017 um 13:07
In Antwort auf nibi2311

Liebe N,
ich denke, du weißt selbst, dass dein Freund psychisch krank ist. Was er durchgemacht hat, ist die Hölle. Das er depressiv und auch agressiv ist, kann ich daher gut nachvollziehen. Es ist super schwer mit sowas zu leben, denke ich. Grundsätzlich denke ich, solltest du eure gemeinsame Zukunft überdenken. Willst du wirklich dein Leben mit einem Menschen verbringen, der mit seinem Leben nicht klar kommt und sich womöglich durch die Erfahrungen die er gemacht hat, nie so richtig an einen Menschen binden kann? Denn genau das tut er, er kann sich nicht an dich binden, was für mich völlig verständlich ist. Ich hätte wohl an seiner Stelle auch ein Problem, mich auf einen Menschen einzulassen und einem Menschen zu vertrauen.
Was jetzt mit deinem Geburtstag ist, ist denke gerade nebensächlich.
Primär solltest du dir Gedanken machen, ob du wirklich willst, dass das so weitergeht.
Sofern ihr noch mal in Kontakt miteinander tretet, würde ich ihm (an einem seiner guten Tage) eine Therapie vorschlagen, zu der du ihn begleiten willst. Sag ihm, dass du ihn liebst und ihn unterstützen willst, denn genau das tut man in einer Beziehung.
Nur so ein hin und her, tut dir doch auf Dauer auch nicht gut.
Wenn du dich völlig für ihn aufgibst und alles tolerierst was er tut, macht dich das auch nicht froh.

Ich fühle wirklich mit dir, denn ich denke, dass es sehr schwer ist, wenn man einen Mann liebt, der so schwere Probleme hat.

Vielen Dank. Deine Worte haben gut getan. Seitdem ich weiß was mit ihm passiert ist habe ich immer wieder auf ihn eingeredet, das er ein Therapie machen soll. Das hat er dann auch getan, im Jahr 2015. Hat die aber im Oktober 2016 abgebrochen, nimmt auch keine Antidepressiva mehr. Ich war bestürzt als er mir das erzählt hat. Weil ich wusste was dann auf mich zukommt. Ich komme jetzt garnicht mehr an ihn ran. Es gibt nur wenige Tage zwischendurch wo er rational denken kann. Momentan ist es sehr schlimm. Wir haben seit einem Monat garkeinen Kontakt mehr. Er hat völlig dicht gemacht. Ich habe ihn immer unterstützt. Bin auch einmal mit zur Therapeutin, das war eine Katastrophe, da er an dem Tag sehr agressiv war, verbal. Total angespannt.
Seine Gedanken fahren Achterbahn.
Momentan ist er hier in meiner alten Heimat und meldet sich nicht, nicht mal heute. Das ist doch der Wahnsinn. Ich weiß das er wegen mir hier hin gereist ist. Nur denke ich das seine Gedanken so sehr schwanken und er es einfach nicht will, kann mich zu kontaktieren.
Ich würde ihn so gerne anrufen dennoch ist es falsch aus meiner Sicht. Ich bin immer wieder auf ihn zugegangen, egal was er getan hat. Nur diesmal muss er den ersten Schritt machen. Und vor allem, ihm muss klar werden, das er dringend in eine Klinik muss. Er hatte sich dort auch schon angemeldet und dann kurz vor dem Termin alles abgeblasen.
Er hat mir mal mitgeteilt, das er auf das Übelste Missbraucht wurde und diese Dinge immer wieder in seinem Kopf rumspuken. 2015 hat er sich auch selber für eine Woche in eine Klinik eingewiesen, da er kurz vor einem Zusammenbruch stand.
Es ist sehr schwer mit ihm. Seine Gedankengänge, Stimmungen, schwanken manchmal von Stunde zu Stunde. Manchmal weiß er garnicht mehr was er mir vor ein paar Wochen angetan hat. Sagt er.

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24. Juni 2017 um 13:11
In Antwort auf nrad1

Vielen Dank. Deine Worte haben gut getan. Seitdem ich weiß was mit ihm passiert ist habe ich immer wieder auf ihn eingeredet, das er ein Therapie machen soll. Das hat er dann auch getan, im Jahr 2015. Hat die aber im Oktober 2016 abgebrochen, nimmt auch keine Antidepressiva mehr. Ich war bestürzt als er mir das erzählt hat. Weil ich wusste was dann auf mich zukommt. Ich komme jetzt garnicht mehr an ihn ran. Es gibt nur wenige Tage zwischendurch wo er rational denken kann. Momentan ist es sehr schlimm. Wir haben seit einem Monat garkeinen Kontakt mehr. Er hat völlig dicht gemacht. Ich habe ihn immer unterstützt. Bin auch einmal mit zur Therapeutin, das war eine Katastrophe, da er an dem Tag sehr agressiv war, verbal. Total angespannt.
Seine Gedanken fahren Achterbahn.
Momentan ist er hier in meiner alten Heimat und meldet sich nicht, nicht mal heute. Das ist doch der Wahnsinn. Ich weiß das er wegen mir hier hin gereist ist. Nur denke ich das seine Gedanken so sehr schwanken und er es einfach nicht will, kann mich zu kontaktieren.
Ich würde ihn so gerne anrufen dennoch ist es falsch aus meiner Sicht. Ich bin immer wieder auf ihn zugegangen, egal was er getan hat. Nur diesmal muss er den ersten Schritt machen. Und vor allem, ihm muss klar werden, das er dringend in eine Klinik muss. Er hatte sich dort auch schon angemeldet und dann kurz vor dem Termin alles abgeblasen.
Er hat mir mal mitgeteilt, das er auf das Übelste Missbraucht wurde und diese Dinge immer wieder in seinem Kopf rumspuken. 2015 hat er sich auch selber für eine Woche in eine Klinik eingewiesen, da er kurz vor einem Zusammenbruch stand.
Es ist sehr schwer mit ihm. Seine Gedankengänge, Stimmungen, schwanken manchmal von Stunde zu Stunde. Manchmal weiß er garnicht mehr was er mir vor ein paar Wochen angetan hat. Sagt er.

Und wenn er sich heute für eine Therapie entscheidet, so kann er sich morgen schon wieder dagegen entscheiden. Ein hin und her. Einfach alles. Ich habe in meinem Leben noch nie einen so unruhigen, unzufriedenen, negativ denkenden Menschen kennengelernt. Und diese Agressionen, das ist der Wahnsinn.

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24. Juni 2017 um 13:21
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Ja, vielleicht solltest du dich mal mit seiner Frau  unterhalten....ich glaube kaum, dass das die TRAUMEHE war und die Kinder haben garantiert auch ihr -fett wegbekommen.....

Hatte ich vor, seine Frau zu kontaktieren, bin mir aber sehr unsicher, da ich nicht weiß wie sie reagieren wird. Und die Jungs haben Probleme ja, einer hatte vor 2 Jahren extreme Selbstmordgedanken. Der andere ist auch teilweise agressiv, besonders seiner Freundin gegenüber. Er sagt, das seine Frau ihn immer noch liebt. Auf welche Art und Weise sie das tut, das weiß ich nicht.

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24. Juni 2017 um 15:58
In Antwort auf nrad1

Vielen Dank. Deine Worte haben gut getan. Seitdem ich weiß was mit ihm passiert ist habe ich immer wieder auf ihn eingeredet, das er ein Therapie machen soll. Das hat er dann auch getan, im Jahr 2015. Hat die aber im Oktober 2016 abgebrochen, nimmt auch keine Antidepressiva mehr. Ich war bestürzt als er mir das erzählt hat. Weil ich wusste was dann auf mich zukommt. Ich komme jetzt garnicht mehr an ihn ran. Es gibt nur wenige Tage zwischendurch wo er rational denken kann. Momentan ist es sehr schlimm. Wir haben seit einem Monat garkeinen Kontakt mehr. Er hat völlig dicht gemacht. Ich habe ihn immer unterstützt. Bin auch einmal mit zur Therapeutin, das war eine Katastrophe, da er an dem Tag sehr agressiv war, verbal. Total angespannt.
Seine Gedanken fahren Achterbahn.
Momentan ist er hier in meiner alten Heimat und meldet sich nicht, nicht mal heute. Das ist doch der Wahnsinn. Ich weiß das er wegen mir hier hin gereist ist. Nur denke ich das seine Gedanken so sehr schwanken und er es einfach nicht will, kann mich zu kontaktieren.
Ich würde ihn so gerne anrufen dennoch ist es falsch aus meiner Sicht. Ich bin immer wieder auf ihn zugegangen, egal was er getan hat. Nur diesmal muss er den ersten Schritt machen. Und vor allem, ihm muss klar werden, das er dringend in eine Klinik muss. Er hatte sich dort auch schon angemeldet und dann kurz vor dem Termin alles abgeblasen.
Er hat mir mal mitgeteilt, das er auf das Übelste Missbraucht wurde und diese Dinge immer wieder in seinem Kopf rumspuken. 2015 hat er sich auch selber für eine Woche in eine Klinik eingewiesen, da er kurz vor einem Zusammenbruch stand.
Es ist sehr schwer mit ihm. Seine Gedankengänge, Stimmungen, schwanken manchmal von Stunde zu Stunde. Manchmal weiß er garnicht mehr was er mir vor ein paar Wochen angetan hat. Sagt er.

Liebe nrad, 
ich möchte dir hier nicht wie die anderen sagen, dass du ihn verlassen sonst oder ähnliches. Du weißt denke ich selbst, dass dir das alles nicht gut tut. 
Du hast offensichtlich alles getan, was du tun konntest. Befreie dich von Schuldgefühlen. Das bist du dir schuldig. 
Du hast für und mit ihm gekämpft und alles gegeben. Wenn er dies nicht erkennt oder annimmt und nicht bereit ist eine Therapie durchzuziehen, dann ist das zwar traurig für dich, aber du kannst daran nichts ändern. 
Konzentriere dich auf dich selbst und tu dir was gutes. 
Wenn du dich nicht endgültig trennen kannst, dann mache ihm bei dem nächsten Gespräch klar, dass er jetzt endgültig eine Therapie durchziehen muss. Denn auch dir solltest du die Frage stellen, wie lange das noch so weiter gehen soll und ob dich das nicht irgendwann auffrisst. 
Es gibt so viele nette Männer auf der Welt, die wissen was sie wollen und sich dementsprechend auch besser verhalten. 
Narürlich hat jeder sein Laster und seine negativen Seiten, nur die deines Freundes erscheinen mir sehr extrem. 
Nutze die Distanz und lenke dich ab. Geh raus und genieße dein Leben. 

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24. Juni 2017 um 16:49
In Antwort auf nibi2311

Liebe nrad, 
ich möchte dir hier nicht wie die anderen sagen, dass du ihn verlassen sonst oder ähnliches. Du weißt denke ich selbst, dass dir das alles nicht gut tut. 
Du hast offensichtlich alles getan, was du tun konntest. Befreie dich von Schuldgefühlen. Das bist du dir schuldig. 
Du hast für und mit ihm gekämpft und alles gegeben. Wenn er dies nicht erkennt oder annimmt und nicht bereit ist eine Therapie durchzuziehen, dann ist das zwar traurig für dich, aber du kannst daran nichts ändern. 
Konzentriere dich auf dich selbst und tu dir was gutes. 
Wenn du dich nicht endgültig trennen kannst, dann mache ihm bei dem nächsten Gespräch klar, dass er jetzt endgültig eine Therapie durchziehen muss. Denn auch dir solltest du die Frage stellen, wie lange das noch so weiter gehen soll und ob dich das nicht irgendwann auffrisst. 
Es gibt so viele nette Männer auf der Welt, die wissen was sie wollen und sich dementsprechend auch besser verhalten. 
Narürlich hat jeder sein Laster und seine negativen Seiten, nur die deines Freundes erscheinen mir sehr extrem. 
Nutze die Distanz und lenke dich ab. Geh raus und genieße dein Leben. 

Die gibt es bestimmt. Nur, ich will ja keinen anderen. Wenn man jemanden sehr liebt dann ist das nicht so einfach sich abzulenken.

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29. Juni 2017 um 3:44
In Antwort auf nrad1

Die gibt es bestimmt. Nur, ich will ja keinen anderen. Wenn man jemanden sehr liebt dann ist das nicht so einfach sich abzulenken.

Dann behalte eben den.

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29. Juni 2017 um 5:17
In Antwort auf nrad1

Angst! Ihn ganz zu verlieren.

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Du hast Dich verbissen in die Vorstellung von diesem Mann, der, solange er nicht die Finger ganz und gar vom Alkohol lässt, nicht konstant ''der Bringer'' sein kann - der Suff verhindert das. Und wenn er Pech hat, wird er eines Tages noch den Verstand verlieren oder Schlimmeres.

ER nutzt Dich aus, weil er in seinem Zustand zur Liebe gar nicht fähig ist. Dazu muss man noch nicht einmal seine schlimme Kindheit in den Vordergrund rücken - die ist vorbei und er ist erwachsen, schon lange!
Anfangs konnte er sich noch zusammenreißen, das geht nun langsam nicht mehr - darum haut er immer wieder ab. Er weiß das und sicher ärgert ihn das sogar. aber der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören und sich Hilfe zu holen, der muss allein von IHM kommen - alles andere ist die Mühe nicht wert.
Sollte mich wundern, wenn er da nicht schon fachlich gut beraten wurde - es gibt sie schon lange, die Anonymen Alkoholiker und die Meetings helfen, wenn er das möchte!

Und nrad1, wir können Dir nicht viel helfen. Gegen die Liebe, die Du empfindest, können und wollen wir sicher nicht angehen - das würde Dir auch gar nicht helfen.

Wende Dich mal an die Angehörigen von den AA - die haben auch eine Homepage:
 

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29. Juni 2017 um 11:32
In Antwort auf nrad1

Die gibt es bestimmt. Nur, ich will ja keinen anderen. Wenn man jemanden sehr liebt dann ist das nicht so einfach sich abzulenken.

Sicher ist es nicht einfach, jemanden loszulassen. Aber da darfst du auch nicht so streng mit dir sein und denken, dass das von heute auf morgen überstanden ist. Hier geht es in erster Linie um die Frage, kannst du damit leben ohne das dich das kaputt macht oder muss sich tatsächlich etwas ändern.
Aus objektiver Sicht wäre es mehr als egoistsich das alles so hinzunehmen. Dieser Mann hat ein großes Problem und dem ganzen muss man beikommen.
Solange du ihm zeigst, dass du ihn bedingungslos liebst und alles so hinnimmst, gibt es für ihn keinen Grund etwas an der Sache zu ändern. Denn erst einmal müsste er sich überhaupt eingestehen, dass er Probleme hat und da alleine nicht rauskommt und dafür psychologische Hilfe benötigt. Solange du alles so hinnimmst, gibst du ihm das Gefühl, dass er stets ein liebenswerter Mensch ist, mit Macken, die man aber tolerieren kann. Aber diese kann und darf man nicht tolerieren.
Wenn du ihn so sehr liebst, dann helfe ihm, auch wenn das bedeutet, selbstlos zu sein und eure Beziehung zunächst auf Eis zu legen.

Ich würde ihm vermutlich sagen, dass er eine Therapie nun dauerhaft durchziehen muss, da du sonst keine Zukunft mit ihm siehst. Das macht dich doch sonst immer weiter kaputt.

Im Übrigen möchte ich dich auf die Möglichkeit der Zwangseinweisung hinweisen, zu der ich einen interessanten Artikel gefunden habe. Das solltest du aber mit seiner Frau besprechen und diesbezüglich nicht auf eigene Faust handeln.

Mach dir klar, dass dieser Mann ganz dringend Hilfe benötigt und du kannst ihm da nicht weiterhelfen. Solange du  ihm das Gefühl gibst, dass es für dich so in Ordnung ist, gibt es für ihn keinen Grund zur Annahme, dass dem nicht so ist und einen Grund zur Veränderung hat er damit auch nicht.

Hier der Artikel: ">http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/879768/hessen-erste-beratungen-neues-psychiatrie-gesetz.html

Letztlich sind das alles nur Ratschläge und du musst für dich über den richtigen Weg nachdenken, aber als Tipp: lehne nicht gleich alle Ratschläge ab, sondern mach dir über jeden einzelnen Gedanken.

LG

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9. Juli 2017 um 17:20

Wir haben bis heute keinen Kontakt. Fast 1 1/2 Monate. Ausser einem kurzen WhatsApp Gruß zu meinem Geburtstag. Mir geht es psychisch sehr schlecht. Ich vermisse ihn sehr. Natürlich nur seinen guten Teil. Ich kann einfach nicht akzeptieren, verstehen wie er sich mir gegenüber verhält. Ich weiß, das er von sich aus kommen muss und vor allem eine Therapie durchziehen muss. Ich weiß , das ansonsten keine Zukunft mit ihm möglich ist. Ich weiß auch, das er wartet, das ich den ersten Schritt mache. Dennoch sagt mir mein Verstand, das was ihr mir hier schreibt. Ich muss standhaft bleiben. An manchen Tagen fällt es mir leicht und an den meissten Tagen sehr schwer. Gefühle kann man ja nicht einfach so ausradieren. Ja, es fällt mir verdammt schwer mich abzulenken. Manchmal ziehe ich mich wie ein Kaugummi durch den ganzen Tag. Alles fällt mir schwer. Ich bin so verletzt. Ich frage mich jeden einzelenen Tag wie er mir nur so etwas antuen kann. Ich könnte dem Menschen, den ich liebe, so etwas nicht antun. Nicht einmal darüber nachdenken. Ich habe ein Problem damit sein Handeln zu verstehen.

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9. Juli 2017 um 17:35
In Antwort auf nrad1

Wir haben bis heute keinen Kontakt. Fast 1 1/2 Monate. Ausser einem kurzen WhatsApp Gruß zu meinem Geburtstag. Mir geht es psychisch sehr schlecht. Ich vermisse ihn sehr. Natürlich nur seinen guten Teil. Ich kann einfach nicht akzeptieren, verstehen wie er sich mir gegenüber verhält. Ich weiß, das er von sich aus kommen muss und vor allem eine Therapie durchziehen muss. Ich weiß , das ansonsten keine Zukunft mit ihm möglich ist. Ich weiß auch, das er wartet, das ich den ersten Schritt mache. Dennoch sagt mir mein Verstand, das was ihr mir hier schreibt. Ich muss standhaft bleiben. An manchen Tagen fällt es mir leicht und an den meissten Tagen sehr schwer. Gefühle kann man ja nicht einfach so ausradieren. Ja, es fällt mir verdammt schwer mich abzulenken. Manchmal ziehe ich mich wie ein Kaugummi durch den ganzen Tag. Alles fällt mir schwer. Ich bin so verletzt. Ich frage mich jeden einzelenen Tag wie er mir nur so etwas antuen kann. Ich könnte dem Menschen, den ich liebe, so etwas nicht antun. Nicht einmal darüber nachdenken. Ich habe ein Problem damit sein Handeln zu verstehen.

und genau damit FÜTTERST Du Deinen Schmerz, Deinen Liebeskummer - ins Unendliche.
Welche Rolle spielt es, ob Du es verstehst? Akzeptieren die FAKTEN. Es geht so nicht und es ging so nie. Ende der relevanten Informationen. Alles, was Du darüber hinaus grübelst und überlegst, wird Deine Sehn-sucht nähren und mästen.
Ja, meine ich ernst.

JEDER
einzelne
Gedanke
mästet
das,
was
Dich
verletzt
und
Dir
weh
tut.

Nein, so kannst Du Deine Gefühle nie "abschalten" - Du tust das genaue Gegenteil. - Mit allen Konsequenzen.

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Freundin ist sauer und will nicht reden
Von: imera2
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11. Juli 2017 um 12:52
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