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Er lebt nur für die arbeit

5. Februar 2008 um 10:32

mein mann (26)lebt nur noch für die arbeit.ich(22) und mein sohn (5wochen)sehen ihn kaum noch.in der woche arbeitet er zwölf std.a tag und am wochenende sa+so bis zu 8std.wenn er dann nach hause kommt isst er meist noch was kümmert sich kurz um den kleinen und geht dann meist schlafen. mich macht das lange allein sein krank wenn ich ihn darauf anspreche sagt er nur das er geld für uns verdienen muss und dann ist das thema für ihn erledigt,was kann ich tun das er merkt das ich das lange allein sein satt habe?

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5. Februar 2008 um 15:00

Hallo
er verdient schließlich das Geld für eure Familie und wenn er soviel arbeiten muss, musst du das einfach respektieren und ihn dahingehend auch unterstützen. Geh einfach ein bisschen raus und treffe dich mit Freundinen oder besuche deine Verwandten etc.
Geniesse die Zeit, die ihr zusammen verbringen könnt und plan ein bisschen was fürs Wochenende z. B. einen schönen Ausflug oder lade einfach ein paar Freunde ein und veranstaltet einen Spieleabend, dass geht wunderbar mit einem 5-Woche alten Baby. Ich glaube dir ist momentan ein bisschen langweilig und fühlst dich vielleicht dadurch auch ein bisschen einsam.

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5. Februar 2008 um 21:08

Er arbeitet für euch..
ein Baby kostet Geld.....

Möchtest du arbeiten gehen und er soll sich ums Kind kümmern??

Mal davon abgesehen, kannst du die Familie überhaupt ernähren??

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5. Februar 2008 um 22:54

Sag ihm das es EURE Familie ist
Hallo,
das er Geld verdienen will kann ich verstehn, aber 5 Wochen nach der Geburt? Find ich ein wenig früh. Ich würd ihm sagen das Du dich allein gelassen fühlst und das es nicht nur Dein Sohn ist sondern auch seiner. Bitte ihn darum wenigstens am Sonntag aufs arbeiten zu verzichten. Sag ihm das er so über kurz oder lang nur Eure Beziehung in Gefahr bringt. So würde ich es auf jedenfall sehen.

Ich hoffe Du wirst zu ihm durchdringen.

Gruß mimi

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5. Februar 2008 um 23:29
In Antwort auf jannah_12524773

Hallo
er verdient schließlich das Geld für eure Familie und wenn er soviel arbeiten muss, musst du das einfach respektieren und ihn dahingehend auch unterstützen. Geh einfach ein bisschen raus und treffe dich mit Freundinen oder besuche deine Verwandten etc.
Geniesse die Zeit, die ihr zusammen verbringen könnt und plan ein bisschen was fürs Wochenende z. B. einen schönen Ausflug oder lade einfach ein paar Freunde ein und veranstaltet einen Spieleabend, dass geht wunderbar mit einem 5-Woche alten Baby. Ich glaube dir ist momentan ein bisschen langweilig und fühlst dich vielleicht dadurch auch ein bisschen einsam.

Was arbeitet dein Mann?
ist er angestellt oder hat er ein eigenes Geschäft. Ich würde ihn mal drum bitten, euch einen freien Tag zu schenken. Versucht diesen Tag in Ruhe zu verbringen und sage ihm in einem Gespräch, wie unglücklich du bist und dass du
dir Sorgen machst, wie es mit euch weitergeht.
Die Arbeitswelt ist heute oft sehr hart und leider auch sehr familienfeindlich. Ich wünsche
dir, dass du für dich zufrieden leben kannst und dass ihr eine gemeinsame Lösung für euch alle findet. Geld verdienen ist das eine, die Familie zu Grunde richte das andere. Vielleicht gibt es eine Lösung in der Mitte.Wichtig ist das REDEN!!!!!!!!!!!!!!!bevor sich bei dir etwas anstaut.
Lieben Gruß
Melike

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6. Februar 2008 um 10:52

Das ist der Klassiker:
Nach der Geburt ihrer Kinder (v.a. ihres ersten Kindes) arbeiten nachweislich sehr viele Männer noch mehr.
Ich selber war keine Ausnahme.

Gründe dafür: Wir sind auf einmal weniger Ehemann, sondern fühlen uns (auch unbewusst) als neuer Vater und Ernährer noch verantwortlicher für den finanziellen Status unserer Familie.
Außerdem ist es auch eine Art von Flucht: Wir ziehen sich zurück aus einem "mütterlichen" Bereich, der uns irgendwie fremd ist und wo wir nicht so recht vorkommen, da sich ja so vieles um das kleine Kind dreht. Da ergreifen wir, was noch bleibt und was wir können: die Arbeit.

Was nun m.E. dran ist: Klare Ansage!
Sag' ihm, wie es Dir damit geht und was Du brauchst. Frag' ihn, wie es ihm mit dieser Situation geht. Vereinbart regelmäßige Termine nur für Euch.
Wenn das nichts nützt, bleib am Ball, dann braucht er noch deutlicher die Konfrontation.
Und wenn irgendwann alles Reden nichts nützt, dann pack Kind und Koffer und zieh ein paar Tage zu einer Freundin oder Deinen Eltern. Nicht, um die Ehe aufzugeben, ganz im Gegenteil, um sie zu retten - damit er mitbekommt, was auf dem Spiel steht.
(Nur eines bitte nicht: einen Liebhaber suchen, das hilft keinem wirklich weiter.)


Das kommt jetzt vielleicht etwas "klugscheißerisch" rüber, aber es ist meine Meinung aufgrund eigener Erfahrung und der Erfahrung vieler anderer Paare.

Alles Gute!
F.

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8. Februar 2008 um 19:29
In Antwort auf dara_12090775

Das ist der Klassiker:
Nach der Geburt ihrer Kinder (v.a. ihres ersten Kindes) arbeiten nachweislich sehr viele Männer noch mehr.
Ich selber war keine Ausnahme.

Gründe dafür: Wir sind auf einmal weniger Ehemann, sondern fühlen uns (auch unbewusst) als neuer Vater und Ernährer noch verantwortlicher für den finanziellen Status unserer Familie.
Außerdem ist es auch eine Art von Flucht: Wir ziehen sich zurück aus einem "mütterlichen" Bereich, der uns irgendwie fremd ist und wo wir nicht so recht vorkommen, da sich ja so vieles um das kleine Kind dreht. Da ergreifen wir, was noch bleibt und was wir können: die Arbeit.

Was nun m.E. dran ist: Klare Ansage!
Sag' ihm, wie es Dir damit geht und was Du brauchst. Frag' ihn, wie es ihm mit dieser Situation geht. Vereinbart regelmäßige Termine nur für Euch.
Wenn das nichts nützt, bleib am Ball, dann braucht er noch deutlicher die Konfrontation.
Und wenn irgendwann alles Reden nichts nützt, dann pack Kind und Koffer und zieh ein paar Tage zu einer Freundin oder Deinen Eltern. Nicht, um die Ehe aufzugeben, ganz im Gegenteil, um sie zu retten - damit er mitbekommt, was auf dem Spiel steht.
(Nur eines bitte nicht: einen Liebhaber suchen, das hilft keinem wirklich weiter.)


Das kommt jetzt vielleicht etwas "klugscheißerisch" rüber, aber es ist meine Meinung aufgrund eigener Erfahrung und der Erfahrung vieler anderer Paare.

Alles Gute!
F.

Danke für die antwort
gerade deine zeilen haben mir sehr geholfen stimmen auf den punkt genau.ich werde deine ratschläge auf jeden fall umsetzten,danke,gruß!

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