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Er lässt mich stehen

22. Mai 2017 um 21:00

Hallo, Mein Freund und ich arbeiten im Schichtdienst und sehen uns, obwohl wir zusammen wohnen, manchmal tagelang kaum oder gar nicht. Wenn wir dann mal gemeinsam freie Zeit haben, verspricht er eigentlich immer aufzuräumen und mich von der Bahn abzuholen (20 Minuten Weg). Mein Job ist oft anstrengend und emotional anstrengend, da ich einen sehr fiesen Chef habe (gehört nicht zum Thema hier). Nun ja ich freue mich also 12 Stunden darauf endlich heim zu kommen und mit ihm nach Hause zu radeln, gehen und dann- nichts. Er kommt einfach nicht. Mittlerweile sage ich 40 Minuten eher immer bescheid - sms und Anruf, aber er kommt trotzdem nicht. Meistens ist er zu müde (weil er stundenlang gezockt hat) oder ist noch am zocken. Die Strecke führt nur über Feldwege und eine Landstraße - alleine im Dunkeln oft schaurig für mich als junge Frau. Aber die Angst auf der Fahrt wird meistens durch Wut und Trauer überboten, denn jedes Mal hoffe ich aufs neue und werde wieder enttäuscht. Wenn er es mal wieder nicht schafft, entschuldigt er sich manchmal halbherzig und macht es doch wieder. Würde er auch mal aufräumen , kochen etc. wäre das "stehen lassen" nicht ganz so schlimm für mich. Ich habe dabei immer das Gefühl, unwichtig zu sein. Welcher Mann zieht ein Onlinespiel seiner Freundin vor? In meinen Augen wird er dabei immer mehr zum Versager- und genau das möchte ich nicht (möchte ihn nicht als solchen sehen + möchte nicht, dass er einer ist/wird). Manchmal fahre ich nach so was mit dem Rad rum oder setze mich auf eine Bank, weil ich in solchen Momenten nicht Heim mag. Ich will dann um keinen Preis das Chaos sehen, welches er macht aber nicht beseitigt oder mitbekommen wie er ins Onlinespiel versinkt. Wenn ich dann irgendwann Heim muss, verkrieche ich mich meist heulend ins Bett - und werde für dieses Verhalten belächelt oder ausgelacht. Was kann ich tun um damit besser umgehen zu können? Wie kann ich ihn dazu bringen, damit aufzuhören? Das geht seit 3 Jahren so....

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22. Mai 2017 um 21:00

Hallo, Mein Freund und ich arbeiten im Schichtdienst und sehen uns, obwohl wir zusammen wohnen, manchmal tagelang kaum oder gar nicht. Wenn wir dann mal gemeinsam freie Zeit haben, verspricht er eigentlich immer aufzuräumen und mich von der Bahn abzuholen (20 Minuten Weg). Mein Job ist oft anstrengend und emotional anstrengend, da ich einen sehr fiesen Chef habe (gehört nicht zum Thema hier). Nun ja ich freue mich also 12 Stunden darauf endlich heim zu kommen und mit ihm nach Hause zu radeln, gehen und dann- nichts. Er kommt einfach nicht. Mittlerweile sage ich 40 Minuten eher immer bescheid - sms und Anruf, aber er kommt trotzdem nicht. Meistens ist er zu müde (weil er stundenlang gezockt hat) oder ist noch am zocken. Die Strecke führt nur über Feldwege und eine Landstraße - alleine im Dunkeln oft schaurig für mich als junge Frau. Aber die Angst auf der Fahrt wird meistens durch Wut und Trauer überboten, denn jedes Mal hoffe ich aufs neue und werde wieder enttäuscht. Wenn er es mal wieder nicht schafft, entschuldigt er sich manchmal halbherzig und macht es doch wieder. Würde er auch mal aufräumen , kochen etc. wäre das "stehen lassen" nicht ganz so schlimm für mich. Ich habe dabei immer das Gefühl, unwichtig zu sein. Welcher Mann zieht ein Onlinespiel seiner Freundin vor? In meinen Augen wird er dabei immer mehr zum Versager- und genau das möchte ich nicht (möchte ihn nicht als solchen sehen + möchte nicht, dass er einer ist/wird). Manchmal fahre ich nach so was mit dem Rad rum oder setze mich auf eine Bank, weil ich in solchen Momenten nicht Heim mag. Ich will dann um keinen Preis das Chaos sehen, welches er macht aber nicht beseitigt oder mitbekommen wie er ins Onlinespiel versinkt. Wenn ich dann irgendwann Heim muss, verkrieche ich mich meist heulend ins Bett - und werde für dieses Verhalten belächelt oder ausgelacht. Was kann ich tun um damit besser umgehen zu können? Wie kann ich ihn dazu bringen, damit aufzuhören? Das geht seit 3 Jahren so....

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23. Mai 2017 um 14:45

Ich kenne das, ich hatte auch einen der 16-20 Stunden am Tag gespielt hat und dauernd irgendwas gebraucht hat zum konsumieren, keine 5 Minuten den Sonnenuntergang mit mir ansehen wollte "es sei ja langweilig" und "Ärzte etc. könnten ja auch nie still sitzen" (er verglich sich damit), ich hätte ja weniger gearbeitet als er mit seiner Zockerei (von der er angeblich Geld verdiente, war in der Weltrangliste).

Du wirst ihn nicht ändern können, auch wenn er wieder mal sagt er tut und er macht... bla. Hat er wahrscheinlich die letzten 10 mal nicht, wird er auch nicht mehr tun. Später kam nur ein "das ist mein Leben" "Ich verbringe lieber Zeit mit meiner "besten Freundin" " ... glaub mir, auch wenn du mal drohen würdest ... nach 2-3 Tagen vergisst er das spätestens wieder und behandelt dich wieder wie davor.

Ich wollte anfangs mitspielen, Interesse zeigen und er lies mich nicht, weil ich ja so schlecht war (dabei kam ich extra für ihn in eine Closed Beta mit viel Mühe), danach hatte ich einfach nur noch einen Hass und konnte es nicht mehr hören, ich, die früher als Kind dauernd am PC war... Andere dachten ich übertreibe, aber sie hatten ja keine Ahnung. Später hieß es wieder ich sollte mich doch interessieren und mit ihm Spielen. Tat ich oft, immer war es langweilig oder er nahm es zu ernst, was ich bei Schulkameraden genau so mitbekommen habe. Ich hatte keine Lust mehr. Ich sollte machen und er kam nie in Bewegung, dauernd versuchte ich es, bis ich nicht mehr wollte mit diesem weggeekel. Ich hatte genug davon ihm den A... zu retten und wie ein Stück Dreck behandelt zu werden.

Ich war einen Monat lang sehr sehr traurig und habe nur noch geweint,auch wenn ich nur grottig behandelt wurde aber jetzt seh' ich wieder schöner aus, fühle mich gut und habe auch abschließen können nach etwa 2-3 Monaten. Er wollte mich zurück, aber ich blieb stark, im Nachhinein bin ich froh nicht nachgegeben zu haben.Weiß nicht ob bei dir noch mehr im Argen liegt, aber ich kann dir echt nicht empfehlen dich noch kaputter zu machen. Du hast schon den halben Tag lang mit deinem Chef zu kämpfen, du brauchst nicht auch noch zuhause den totalen Psychoterror, die Ignoranz, am besten den faulen Kerl der sich nicht mal duschen kann und dann verlangt, dass du hübsch für ihn aussiehst .

Sry, hatte gerade ein totales Flashback! 
Bitte trenn dich von ihm, es tut mir Leid. 

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23. Mai 2017 um 14:47

Auch das mit dem alleine im dunkeln Heim gehen müssen etc. alles bekannt. Hat mich gerade doch sehr getriggert. 

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