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Er ist verheiratet...

8. April 2005 um 23:20

...das alte lied. aber warum passiert mir das? ich war doch immer immun, ich verliebe mich nur schwer, habe nicht nach liebe gesucht...und jetzt das! wieso? gibt es etwas schlimmeres als sich so wahnsinnig in jemanden zu verlieben, den man nicht lieben darf? ich habe mich getrennt, bevor daraus eine beziehung wurde, aus schlechtem gewissen, aus eifersucht, aus angst mich noch mehr zu verlieben und zu einem späteren zeitpunkt noch mehr zu leiden. es ist aus seit zwei monaten und dennoch kann ich nichts verarbeiten, er fehlt mir einerseits, andererseits bin ich wütend, dass er mich so lange "bearbeitet" hat, bis ich meinen gefühlen nachgab...ich fühle mich total leer seit dem es ihn nicht mehr in meinem leben gibt. ich würde ihn so gerne wiedersehen, noch einmal halten, aber ich darf nicht!

ist es euch mal genauso oder ähnlich ergangen? wie komme ich los von ihm? sollte ich mit ihm über meine gefühle sprechen? wie kann ich ihn vergessen? ich habe mich und mein leben überhaupt nicht mehr im griff, und das passt alles nicht zu mir!
hätte gerne rat von denen, die solche gefühle kennen, mit freunden reden tut zwar gut, aber es ist etwas vollkommen anderes, wenn eine frau eine solche situation mitmacht!

würde mich über euere beiträge freuen!

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8. April 2005 um 23:46

Meiner Meinung nach ...
... ist es immer besser verheirete Leute stehen lassen. Punkt.
BR2

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8. April 2005 um 23:47

Er ist verheiratet
hatte so eine Beziehung 5 Jahre muss asgen sie war wundervoll, aber wenn ich gegenüberstelle was ich in diesen Jahren verlor an Begegnungen nur auf ihn zu warten und zu hoffen bist du glücklich einzuschätzen, aber die Zeit mit ihm möchte ich auch nicht missen, denn es ist eine Zeit voller Zärtlichkeit die Männer suchen die irgendwas vermissen und dann eben uns geben , GOTT WEISS WARUM??

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9. April 2005 um 12:58

Erst einmal...
...wieso solltest Du ihn nicht lieben dürfen?? Weil er verheiratet ist?? Das ist ein Grund, aber kein Hindernis.
Ja ja, ich weiß, jetzt regen sich die meisten wahrscheinlich wieder fürchterlich (und ohne Grund) darüber auf. Aber es ist doch so: die Liebe fällt immer da hin, wohin sie es eigentlich nicht sollte. Es kommt nur dann darauf an, was man daraus macht!
Hör' in Dich rein und wenn Du ihn wirklich magst, dann lass' es erst mal so laufen. Was hast Du zu verlieren??
Und vergiß' bloß den Spruch @werdandi "sich in einen verheirateten bzw. gebundenen Mann zu verlieben, bedeutet, dass man unbewusst nicht bereit ist sich vollständig in eine Beziehung einzulassen". Also einen größeren Quatsch habe ich noch nie gehört!!!
Es gibt keine Garantien im Leben und nichts ist wirklich sicher...außer, das wir alle mal sterben werden.
Ein Tipp: setz' ihn nur nicht unter Druck. Wie lange kennt ihr euch jetzt oder seid ihr zusammen??
Keine Hau-Ruck Methode anwenden!
Gruss von einer "Mit-Täterin" ;o))

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9. April 2005 um 20:20
In Antwort auf mamie_12450639

Meiner Meinung nach ...
... ist es immer besser verheirete Leute stehen lassen. Punkt.
BR2

Absolut!
Und es ist auch besser, jeden Tag ne halbe Stunde zu joggen
Meine Güte, wenn man sich verliebt, ist es doch nicht so, dass man sich sein Gegenüber bewusst aussucht.
So unter dem Motto, heute steige ich in den Bus und verlieb mich in den 3. hinten links, falls er unter 30 ist, nicht verheiratet ist und mehr als 16oo Euro netto verdient.
ES PASSIERT HALT!!! Und da gibt es halt Konstellationen, die nicht ins "norm - ale" Schema passen. Der eine ist verheiratet, der Andere zu alt, zu jung.. was auch immer.
Das Gefühl kann man sich halt nicht aussuchen.
LG
Titanic

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10. April 2005 um 14:20

Tiefenpsychologisch??
Daher kommt wahrscheinlich auch meine Einstellung zu Psychologen

Klar, muss der Satz nicht zwangsläufig falsch sein. Doch dann müsste ich ja auch unbewußt nicht für eine Beziehung bereit sein, weil ich einen verheirateten Mann sehr sehr gern habe (ich mag das Wörtchen 'verliebt' nicht)...und das kann ich nun definitiv verneinen

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10. April 2005 um 15:00

La ohla für...
eine sehr schöne präzisse Zusammenfassung.. bringt einiges auf den Punkt Wow

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10. April 2005 um 15:48

Du hast recht,
im Grunde kann ich es nur für mich selbst verneinen. Allerdings kann ich es auch für so einige andere, die ich "durch meine eigene Situation" kennengelernt habe, auch verneinen. Nur, weil sie sich mit einem verheirateten Part einlassen haben, hat dies keine Relevanz mit der von dir zitierten und aufgestellten These.
Warum die Antworten vehement dementiert werden? Die Frage hast du selbst beantwortet: man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Liebe kennt keine Logik
Jennifer

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21. April 2005 um 0:08
In Antwort auf alenka_12291850

Erst einmal...
...wieso solltest Du ihn nicht lieben dürfen?? Weil er verheiratet ist?? Das ist ein Grund, aber kein Hindernis.
Ja ja, ich weiß, jetzt regen sich die meisten wahrscheinlich wieder fürchterlich (und ohne Grund) darüber auf. Aber es ist doch so: die Liebe fällt immer da hin, wohin sie es eigentlich nicht sollte. Es kommt nur dann darauf an, was man daraus macht!
Hör' in Dich rein und wenn Du ihn wirklich magst, dann lass' es erst mal so laufen. Was hast Du zu verlieren??
Und vergiß' bloß den Spruch @werdandi "sich in einen verheirateten bzw. gebundenen Mann zu verlieben, bedeutet, dass man unbewusst nicht bereit ist sich vollständig in eine Beziehung einzulassen". Also einen größeren Quatsch habe ich noch nie gehört!!!
Es gibt keine Garantien im Leben und nichts ist wirklich sicher...außer, das wir alle mal sterben werden.
Ein Tipp: setz' ihn nur nicht unter Druck. Wie lange kennt ihr euch jetzt oder seid ihr zusammen??
Keine Hau-Ruck Methode anwenden!
Gruss von einer "Mit-Täterin" ;o))

Hallo nochmal
danke für all eure beiträge, ich habe mich nicht gemeldet, da ich mir eingebildet habe, je weniger ich über dieses thema lese und schreibe, desto einfacher mit der trennung klar zu kommen.

@ jensyme: ich hatte mich getrennt, deshalb habe ich mich ans forum gemeldet. ich hätte gerne zuspruch, der mut macht, damit ich diese schreckliche trennungszeit durchstehe. aber das hilft nicht, oder?

eine trennung ist eine trennung, ob er verheiratet ist oder nicht. aber dieses band, das uns verbunden hat, ich spüre ihn noch immer. seit genau drei monaten habe ich ihn nicht mehr gesehen, genauso lange auch nicht gesprochen, nur einige emails ausgetauscht, die letzte schrieb er vor zwei wochen; aber ich habe nicht geantwortet. zuerst, weil ich angst hatte oder besser wusste, dass es mir nicht möglich wäre, nur nach so kurzer zeit alles auf freundschaft herunter zu schrauben...und mittlerweile habe ich das gefühl, er ist wieder daheim. einige wochen ohne mich und er genießt wieder sein familienleben oder hat sogar eingesehen, dass er mich gar nicht geliebt hat. solche gedanken habe ich. doch wenn ich nur kleines zeichen von ihm bekommen würde,dass er mich noch liebt, ich würde alles dafür geben, wieder mit ihm zusammen zu sein. denn ich fühle mich so schrecklich wie noch nie, er fehlt mir so unglaublich, mir scheint, als hätte ich die freude am leben, mein lachen, die sonne alles verloren...hört sich schnulzig, albern ist, aber so ist es tatsächlich. ich habe an nichts mehr spaß, nicht einmal, wenn ich dinge erlebe, die ich immer am liebsten getan habe, nicht mal mein hobby!

was soll ich tun? was kann ich tun? ist das alles normal, wenn frau ihn

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21. April 2005 um 7:40
In Antwort auf lotus_11956276

Hallo nochmal
danke für all eure beiträge, ich habe mich nicht gemeldet, da ich mir eingebildet habe, je weniger ich über dieses thema lese und schreibe, desto einfacher mit der trennung klar zu kommen.

@ jensyme: ich hatte mich getrennt, deshalb habe ich mich ans forum gemeldet. ich hätte gerne zuspruch, der mut macht, damit ich diese schreckliche trennungszeit durchstehe. aber das hilft nicht, oder?

eine trennung ist eine trennung, ob er verheiratet ist oder nicht. aber dieses band, das uns verbunden hat, ich spüre ihn noch immer. seit genau drei monaten habe ich ihn nicht mehr gesehen, genauso lange auch nicht gesprochen, nur einige emails ausgetauscht, die letzte schrieb er vor zwei wochen; aber ich habe nicht geantwortet. zuerst, weil ich angst hatte oder besser wusste, dass es mir nicht möglich wäre, nur nach so kurzer zeit alles auf freundschaft herunter zu schrauben...und mittlerweile habe ich das gefühl, er ist wieder daheim. einige wochen ohne mich und er genießt wieder sein familienleben oder hat sogar eingesehen, dass er mich gar nicht geliebt hat. solche gedanken habe ich. doch wenn ich nur kleines zeichen von ihm bekommen würde,dass er mich noch liebt, ich würde alles dafür geben, wieder mit ihm zusammen zu sein. denn ich fühle mich so schrecklich wie noch nie, er fehlt mir so unglaublich, mir scheint, als hätte ich die freude am leben, mein lachen, die sonne alles verloren...hört sich schnulzig, albern ist, aber so ist es tatsächlich. ich habe an nichts mehr spaß, nicht einmal, wenn ich dinge erlebe, die ich immer am liebsten getan habe, nicht mal mein hobby!

was soll ich tun? was kann ich tun? ist das alles normal, wenn frau ihn

Du hoffst
auf ein Zeichen von ihm?? Und was, wenn er auf ein Zeichen von Dir wartet?? Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hast Du Dich schließlich von ihm getrennt....

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21. April 2005 um 10:22
In Antwort auf alenka_12291850

Du hoffst
auf ein Zeichen von ihm?? Und was, wenn er auf ein Zeichen von Dir wartet?? Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hast Du Dich schließlich von ihm getrennt....

Ja,
du hast recht. das problem ist zum einen meine unsicherheit, zum anderen meine hin-und hergerissenheit...

vielleicht stelle ich mich zu blöd an, ich weiß einfach nicht, was falsch und richtig ist! ich habe angst, mich zu melden und sogar eine böse überraschung zu erleben.

das letzte mal als ich von ihm gehört habe, klag es nach freundschaft, als hätte er abgeschlossen mit uns! ist ja eigntlich auch das beste, aber ich leide wahnsinnig, ohne ihn. ich dachte, mit der zeit könnte ich ihn auch innerlich gehenlassen! aber im gegenteil wächst die sehnsucht nach ihm und der schmerz, weil mir diese hoffnungslose situation jetzt noch bewusster ist, ich liebe ihn, aber er ist verheiratet. punkt, schluß, kein ausweg. ich kann das einfach nicht begreifen...

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21. April 2005 um 10:36

Oh hallo
zu deinem beitrag wollte ich auch noch sagen: du hast dich auch in einen verheiratetn verliebt, ohne es zu wollen; genauso ist es mir doch auch gegangen, ich konnte mich aber ebenso wenig dagegen wehren, mich in einen familienvater zu verlieben. ich habe mich ja auch nicht wohl gefühlt dabei, es ist einfach passiert, aber ebenso fühle ich mich nicht besser gegenüber seiner frau.

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21. April 2005 um 13:18

Hallo Du...

Sich in jemanden zu verlieben, der verheiratet ist - das kann passieren...
Vor allem passiert sowas oft schneller, als man denkt...
Davon kann sich niemand freisprechen.

Gefühle kann man halt nicht steuern, es ist halt so :"wo die Liebe hinfällt"...

Vielleicht ist es wirklich das Beste, ihm ehrlich zu sagen, wie es Dir geht. Dann ist es wenigstens "raus" und liegt Dir nicht mehr wie ein schwerer Fels im Magen und auf der Seele (so ging es mir).

Du kannst natürlich nicht erwarten, dass es bei ihm genauso ist; dass er Deine Liebe erwidert - von daher musst Du mit einer "Abfuhr" rechnen und Dir muss klar sein, dass Du damit irgendwie zurechtkommen musst.

Vielleicht reagiert er auch anders als erwartet - das weiß man nun mal nicht...

Ich weiß nur von mir selber, dass es besser ist, zu reden - auch, wenn "das Ende" nicht klar ist und wahrscheinlich negativ ausgeht.
Aber alles in sich reinfressen, das taugt nichts...

Leider kann ich Dir keinen anderen Tip geben, bin in der gleichen Situation.

Hab auch immer gedacht, mir kann das nicht passieren - weil es nicht "sein darf"...
Gefühle fragen jedoch nicht nach "können" und "dürfen"; sie sind einfach da...

Und jetzt weiß ich: Sag niemals nie...

LG
Sha

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21. April 2005 um 17:44
In Antwort auf motya_12741961

Hallo Du...

Sich in jemanden zu verlieben, der verheiratet ist - das kann passieren...
Vor allem passiert sowas oft schneller, als man denkt...
Davon kann sich niemand freisprechen.

Gefühle kann man halt nicht steuern, es ist halt so :"wo die Liebe hinfällt"...

Vielleicht ist es wirklich das Beste, ihm ehrlich zu sagen, wie es Dir geht. Dann ist es wenigstens "raus" und liegt Dir nicht mehr wie ein schwerer Fels im Magen und auf der Seele (so ging es mir).

Du kannst natürlich nicht erwarten, dass es bei ihm genauso ist; dass er Deine Liebe erwidert - von daher musst Du mit einer "Abfuhr" rechnen und Dir muss klar sein, dass Du damit irgendwie zurechtkommen musst.

Vielleicht reagiert er auch anders als erwartet - das weiß man nun mal nicht...

Ich weiß nur von mir selber, dass es besser ist, zu reden - auch, wenn "das Ende" nicht klar ist und wahrscheinlich negativ ausgeht.
Aber alles in sich reinfressen, das taugt nichts...

Leider kann ich Dir keinen anderen Tip geben, bin in der gleichen Situation.

Hab auch immer gedacht, mir kann das nicht passieren - weil es nicht "sein darf"...
Gefühle fragen jedoch nicht nach "können" und "dürfen"; sie sind einfach da...

Und jetzt weiß ich: Sag niemals nie...

LG
Sha

Danke sha...
immer schön feedback zu bekommen. darf ich mal fragen, wie deine situation aussieht? seid ihr lange ein paar, so fern man von paar sprechen kann?!

im grunde hast du recht-alle haben recht- alles in mich hineinfressen hilft nicht, sondern macht mich im gegenteil kaputt. ich habe nur angst, in ein noch tieferes loch zu fallen und komplett handlungsunfähig zu werden, sollte er mir die kalte schulter zeigen, was ich mir nach allem nicht vorstellen kann, aber wissen kann ich es auch nicht...es ist zum heulen! fallen wäre unter normale umständen nicht so schlimm (liebe ein ende mit schrecken...), allerdings brauche ich im moment meine ganze konzentration für meine arbeit und habe jetzt schon das gefühl das bisschen kraft in mir zusammenzukratzen, um durchhalten zu können. mit ihm wars immer einfacher, weil er mich seelisch unterstützt hat...ironie des schicksals: er ist der einzige, der mir helfen kann, aber mich gleichzeitig von allem abhält!

geht es dir gut oder auch so schlecht? wie gehst du damit um als...geliebte, oder fühlst du dich nicht als solche? sorry, wenn ich neugierig bin

lg
carrie

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21. April 2005 um 17:58
In Antwort auf lotus_11956276

Danke sha...
immer schön feedback zu bekommen. darf ich mal fragen, wie deine situation aussieht? seid ihr lange ein paar, so fern man von paar sprechen kann?!

im grunde hast du recht-alle haben recht- alles in mich hineinfressen hilft nicht, sondern macht mich im gegenteil kaputt. ich habe nur angst, in ein noch tieferes loch zu fallen und komplett handlungsunfähig zu werden, sollte er mir die kalte schulter zeigen, was ich mir nach allem nicht vorstellen kann, aber wissen kann ich es auch nicht...es ist zum heulen! fallen wäre unter normale umständen nicht so schlimm (liebe ein ende mit schrecken...), allerdings brauche ich im moment meine ganze konzentration für meine arbeit und habe jetzt schon das gefühl das bisschen kraft in mir zusammenzukratzen, um durchhalten zu können. mit ihm wars immer einfacher, weil er mich seelisch unterstützt hat...ironie des schicksals: er ist der einzige, der mir helfen kann, aber mich gleichzeitig von allem abhält!

geht es dir gut oder auch so schlecht? wie gehst du damit um als...geliebte, oder fühlst du dich nicht als solche? sorry, wenn ich neugierig bin

lg
carrie

Hi,
ich habe Anfang April auch einen Beitrag in diesem Forum geschrieben...

"Kann nicht mehr spielen - was tun"
Kannst Dir ja mal anschauen, wenn Du magst...

Mir geht es mal so, mal so... ständige Berg- und Talfahrt...

LG
Sha

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21. April 2005 um 18:32

Tagebuch schreiben hilft....
Also ich hatte noch nie einen verheirateten, aber ich habe auch mal eine Trennung mitgemacht, die mich total mitgenommen hat.
Mir hat Tagebuchschreiben sehr geholfen, da habe ich mir alles von der Seele geschreiben, mich seitenweise ausgeheult und ihn dann wieder verteufelt und verflucht. Mir ging es danach immer besser, weil man den seelischen "Müll" irgendwo abladen konnte.

Ansonsten habe ich diese 10 Min/1/2 Std/eine Stunde, die ich geschreiben habe, als "Trauerzeit" genommen, in der ich intensiv an ihn denken "durfte", ansonsten haben ich mir das "an-ihn-denken" verboten, d.h. sobald ich während des Tages an ihn gedacht habe, "musste" ich die Gedanken gleich wieder wegschieben. Diese Taktik hat bei mir sehr gut geholfen. Und die "Trauerzeiten" wurden im Laufe der Zeit kürzer.
Probier es doch mal aus!
BYe Bine

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21. April 2005 um 22:51
In Antwort auf torra_12727553

Tagebuch schreiben hilft....
Also ich hatte noch nie einen verheirateten, aber ich habe auch mal eine Trennung mitgemacht, die mich total mitgenommen hat.
Mir hat Tagebuchschreiben sehr geholfen, da habe ich mir alles von der Seele geschreiben, mich seitenweise ausgeheult und ihn dann wieder verteufelt und verflucht. Mir ging es danach immer besser, weil man den seelischen "Müll" irgendwo abladen konnte.

Ansonsten habe ich diese 10 Min/1/2 Std/eine Stunde, die ich geschreiben habe, als "Trauerzeit" genommen, in der ich intensiv an ihn denken "durfte", ansonsten haben ich mir das "an-ihn-denken" verboten, d.h. sobald ich während des Tages an ihn gedacht habe, "musste" ich die Gedanken gleich wieder wegschieben. Diese Taktik hat bei mir sehr gut geholfen. Und die "Trauerzeiten" wurden im Laufe der Zeit kürzer.
Probier es doch mal aus!
BYe Bine

Danke bine
ich weiß, trennungen sind immer irgenwie schlimm, für den einen mehr für den anderen weniger, egal aus welchen gründen man sich trennt.

diese tagebuch-taktik führe ich schon seit langem, schon als alles mit ihm angefangen hat...und jetzt noch intensiver und öfter, ich könnte mittlerweile ein ganzes band herausbringen geholfen hat es bisher nicht. auch verflucht habe ich ihn, aber am ende siegt immer noch die sehnsucht...mein problem ist eher, dass ich ihn innerlich überhaupt nicht loslassen will. man verstand und zum teil mein herz sagen mir, dass ich ihn vergessen muss, aber die erinnerungen an die schönste zeit, die ich je hatte, hindern mich daran, mich mit der realität abfinden zu können.

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21. April 2005 um 23:28
In Antwort auf motya_12741961

Hi,
ich habe Anfang April auch einen Beitrag in diesem Forum geschrieben...

"Kann nicht mehr spielen - was tun"
Kannst Dir ja mal anschauen, wenn Du magst...

Mir geht es mal so, mal so... ständige Berg- und Talfahrt...

LG
Sha

Hallo sha,
habe mittlerweile deinen beitrag gelesen...was die gefühle und die talfahrten angeht, sind wir uns ähnlich, bzw. befinden uns in ähnlicher situation. aber natürlich ist es etwas anderes, dass du selbst verheiratet bist.

wieso fehlt dir der mut, mit ihm zu reden? du weißt, dass er in seiner ehe ebenso unglücklich wie du, oder bist du dir nicht mehr sicher? ich hingegen wusste nie und weiß auch jetzt nicht, wie es um seine ehe stand. am anfang hat er zumindest behauptet, dass alles in ordnung sei; später dann gab er zu, man könne zwei menschen nicht gleichzeitig lieben und nch ziemlich am anfang sprach er schon von einer trennung von seiner frau. aber ich denke, damals war es nur die angst, mich zu schnell zu verlieren, obwohl ich weiß, dass er mich durch seine aussage nicht einfach nur "um die finger wickeln wollte". ich hatte gespürt, dass er völlig hin-und hergerissen und ziemlich am boden war, als ich bereits am anfang mich zurückziehen wollte....alles wirr, was ich hier schreibe. hoffe du verstehst, was ich sagen möchte.

und zu dir: liebst du deinen mann überhaupt nicht mehr? oder liegt es nicht vielleicht daran, dass es dir schwer fällt diese frage zu beantworten, so lange der "andere" noch in deinem kopf schwirrt? wenn es den anderen nicht gebe, wärst du dann auch so unglücklich? hast du jetzt bemerkt, was dir fehlt oder war zuvor schon etwas nicht in ordnung?

du hast das glück (vielleicht), dass du deinen kollegen noch siehst, ich kann ihm immer aus dem weg gehen, wenn ich im büro auftauche. und das tue ich, weil ich weiß, ich könnte meine gefühle vor den anderen kollegen nicht verbergen und würde mich verraten, und zum anderen habe ich das gefühl, ich müsste zusammenbrechen, wenn ich ihm in die auge sehen müsste, jetzt nach dem alles vorbei ist. am liebsten würde ich ja weglaufen, forgehen, um ihn zu vergessen. denn ich weiß, im gegensatz zu dir, dass wir keine zukunft habe. er hatte trennungsggedanken, aber auch später die einsicht, dass er ohne seine kinder nicht leben könnte. und ich denke, selbst -nehmen wir an- er würde sich für mich entscheiden. wie lange würde das gut gehen? er wäre niemals glücklich, er wäre nie 100% bei mir, seine familie ist der feste bestandteil seines lebens.

vielleicht ist es bei deinem kollegen aber auch anders...ich kenne weder dich noch ihn, du kennst euere situation. würdest du deine ehe nur seinetwegen aufgeben? dann wäre es wohl der falsche weg, bist du aber so unglücklich und könntest dir sogar ein leben ohne deinen mann vorstellen, dann wage den schritt, aber nicht um des anderen willen.

aber ich bin und war nie verheiratet, deshalb kann ich übethaupt nicht wissen, was annähernd richtig ist. aber manchmal muss ich an "meinen" denken und wenn ich mir vorstelle, wie das war als wir noch kontakt hatten, und ich immer über jede kleinigkeit bescheid wusste-augenommen, was seine familie betraf (was daran lag, dass ich dieses thema vermeiden wollte und es deshalb ein tabu thema war). manchmal ging er sogar spät abends noch kurz "vor dem schlafen gehen raus", um mit mir zu telefonieren und auch sonst war er nicht gerade vorsichtig; ich wusste dann nicht, ob er nur abgebrüht und zu blind war oder ob es ihm egal war, auch wenn alles auffliegen würde. manchmal musste ich ihn regelrecht rauswerfen, sonst wäre er bis zum nächsten morgen geblieben, was mir als "daheebliebene" doch nach einigen malen verdächtig käme. aber wie bei dir auch: bei uns ging es "nur" um reden, spaß haben im sinne von gemeinsam über die alte zeiten und alltägliches lachen, mailen, telefonieren und ganz selten treffen. es ging nie um sex. es war ein gefühl von vertrautheit und geborgenheit, die ich nicht kannte. und das seltsame daran ist, erst als ich ihn kennengelernt habe, ist mir klar geworden, was mir fehlt. natürlich braucht der mensch liebe, aber ich hatte nicht danach gesucht...und jetztz wo er weg ist, habe ich eben dieses gefühl, als hätte etwas genommen...etwas was ich doch gar nicht hatte!

oh...ich sollte aufhören, zu wirr alles...ich traue mich einfach nicht, mich zu melden. wenn ich es tue, dann kann ich nicht drumherum reden, ich würde ihm sagen wollen, dass ich ihn vermisse, aber ich kann doch nicht mit der tür ins haus fallen! schon gar nicht, wenn ich doch den verdacht habe, dass er es nicht mehr will. ich will alles rauslassen, aber um ehrlich zu sein, das würde mir nicht reichen, denn ich möchte ihn zurück...wenn auch nur für eine weile...es ist so bes...

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22. April 2005 um 1:36
In Antwort auf motya_12741961

Hi,
ich habe Anfang April auch einen Beitrag in diesem Forum geschrieben...

"Kann nicht mehr spielen - was tun"
Kannst Dir ja mal anschauen, wenn Du magst...

Mir geht es mal so, mal so... ständige Berg- und Talfahrt...

LG
Sha

Ich wollte noch was ergänzen,
wenn ich an deine situation denke, eben die situation einer verheirateten, gebunden person: bisher war ich immer wütend über ehepaare, die sich getrennt und scheiden gelassen haben, weil ich der meinung war und noch immer bin, dass man um die beziehung kämpfte sollte, denn schließlich heiratet man aus liebe. Ja, ich bin mir sicher, dass viele ehen auch aus anderen gründen geschlossen werden, aber für diejenigen, die auf wahrer liebe basieren, sollte man kämpfen, liebe verschwindet doch nicht einfach...und ja auch nicht, nur weil jemandem anderen begegnet. Und daran glaube ich nach wie vor. Deshalb habe auch ich-genau wie du- mich von ihm mit den worten getrennt, dass er zu seiner familie zurückkehren muss, aus genannten gründen und weil ich mich als einen ausrutscher seinerseits gesehen habe...vielleicht weil ich zu viele filme gesehen habe, vielleicht aber auch, weil ich selbst an die wahre liebe glaube und die geht nicht einfach nach ein paar jahren ehe kaputt! Das würde ich mir doch auch nicht anders wünschen.
Aber durch meine erfahrung und die geschichten, denen ich in den letzten monaten im netz begegnet bin, habe ich gelernt, dass es vielleicht doch passieren kann, dass man der wahren liebe entweder niemals begegnet oder aber wenn es zu spät ist. Aber da frag ich mich selbst: kann ich mit jemanden zusammen sein, für den ich nicht mehr empfinde, den ich nicht mehr berühren möchte? Wenn ich nichts anderes kennen würde, vielleicht ja. aber was, wenn ich jemandem begegne, der genauso denkt, fühlt, lebt, lacht, erzählt, liebt wie ich? Wie könnte ich neben dem einen liegen, wenn ich mich nach dem anderen sehne? Ich spreche nicht von dir, vielmehr stelle ich mir ihn in seiner situation vor, wenn er mir sagte und ich täglich und stündlich fühlen konnte, dass er bei mir ist, in seinen gedanken...und wenn er tatsächlich bei mir war, ich spüren konnte, wie erleichtert und glücklich er war.; manchmal hielt er mich so fest in seinen armen, als hätten wir uns eine ewigkeit nicht gesehen..dann tat er mir fast irgendwie leid. War er doch nicht so glücklich in seiner ehe? Was habe ich ihm gegeben, was sie ihm nicht gegeben hat? das macht mich aber nicht stolz, ganz im gegenteil ich beneide sie-nicht darum, weil er sie betrogen hat- dafür, dass er zu ihr gehört.

jetzt wo nur noch stille herrscht, tue ich mir selber leid, weil ich das gefühl habe, verloren zu haben. Was, wenn er durch mich erst bemerkt hat, wie wichtig ihm seine familie ist und wie zufriedendstellend sein bisheriges leben doch die ganze zeit schon war?! So wie ich es vorausgesagt hatte, dass er eines tages wirklich nach hause geht.

Und noch mal zu deiner situation: würdest du die affäre fortsetzen wollen? Könntest du das? denn, wenn du deinen mann (noch) nicht verlassen kannst/ willst, wieso genießt du nicht eine weile das, was du mit deinem kollegen hast...bist du dir sicher, dass du ihn so gut kennst? Solltest du nicht vielleicht mehr zeit mit ihm verbringen, bevor du dich entscheidest? Da ihr beide gebunden seid, hat es vermutlich wenig raum für zweisamkeiten gegeben, damit ihr euch besser kennenlernt. Auch wenn ihr lange zusammenarbeitet, das allein ist ja nicht das alltägliche, oder? Alle sagen, man lebt nur einmal, also solltest du den großen schritt dann wagen, wenn du dir ganz sicher bist. Denn wie bei meiner ähnlichen situation: jetzt im nachhinein denke ich, es wäre besser, es eine weile mit ihm zu probieren, denn auch wir haben uns selten getroffen, zwar war es dann sehr intensiv, aber vielleicht eher zu vergleichen mit einer fern-beziehung...verstehst du, was ich meine? Wenn ich meinen gefühlen dann sicher wäre, hätte ich weiterdenken können; sicher eine trennung wäre noch schmerzvoller, aber jetzt sitze ich im ungewissen; was, wenn es wert wäre, für MEINE liebe zu kämpfen? Was, wenn ich zu pessimistisch, zu misstrauisch wäre? Er wollte immer, dass wir uns gemeinsam fallenlassen, aber ich habe mich aus angst verletzt zu werden, gewehrt. Nur selten konnte ich abschalten...heute würde ich anders handeln.

Weiß nicht, vielleicht gebe ich dir wieder einen falschen rat...ich spreche meine eigenen empfindungen aus. Im leben passieren dinge, die sich einfach nicht erklären und begreifen lassen, oder?! Ich wünschte, ich könnte meine gefühle abschalten, das wäre für alle beteiligten das beste, einfachste und angenehmste.

Seufz...ich hör schon auf, gute nacht.
Wär schön, nochmal was von dir zu hören...

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22. April 2005 um 10:35

Ich bewundere Dich!
Ich finde Dein Verhalten wirklich hoch anständig! Wobei ich sagen muß, ich bin eine von diesen Ehefrauen, die betrogen wurden.Ich weiß immer beide schuld und so , aber ich denke das ist nicht das Thema ich denke es sagt viel über einen Menschen aus wenn er seinen Partner betrügt! Fair wäre es die Beziehung zu beenden und dann neu zu beginnen! Wer nicht ehrlich in der alten Beziehung ist, wird es in der neuen auch nicht sein. Ich glaube das sind so Verhaltensmuster die einem meißtens bleiben.
Ich wünsche Dir für Deine Zukunft alles liebe und denke Du wirst sicher den Richtigen treffen!
Nicole

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22. April 2005 um 22:05
In Antwort auf lotus_11956276

Ich wollte noch was ergänzen,
wenn ich an deine situation denke, eben die situation einer verheirateten, gebunden person: bisher war ich immer wütend über ehepaare, die sich getrennt und scheiden gelassen haben, weil ich der meinung war und noch immer bin, dass man um die beziehung kämpfte sollte, denn schließlich heiratet man aus liebe. Ja, ich bin mir sicher, dass viele ehen auch aus anderen gründen geschlossen werden, aber für diejenigen, die auf wahrer liebe basieren, sollte man kämpfen, liebe verschwindet doch nicht einfach...und ja auch nicht, nur weil jemandem anderen begegnet. Und daran glaube ich nach wie vor. Deshalb habe auch ich-genau wie du- mich von ihm mit den worten getrennt, dass er zu seiner familie zurückkehren muss, aus genannten gründen und weil ich mich als einen ausrutscher seinerseits gesehen habe...vielleicht weil ich zu viele filme gesehen habe, vielleicht aber auch, weil ich selbst an die wahre liebe glaube und die geht nicht einfach nach ein paar jahren ehe kaputt! Das würde ich mir doch auch nicht anders wünschen.
Aber durch meine erfahrung und die geschichten, denen ich in den letzten monaten im netz begegnet bin, habe ich gelernt, dass es vielleicht doch passieren kann, dass man der wahren liebe entweder niemals begegnet oder aber wenn es zu spät ist. Aber da frag ich mich selbst: kann ich mit jemanden zusammen sein, für den ich nicht mehr empfinde, den ich nicht mehr berühren möchte? Wenn ich nichts anderes kennen würde, vielleicht ja. aber was, wenn ich jemandem begegne, der genauso denkt, fühlt, lebt, lacht, erzählt, liebt wie ich? Wie könnte ich neben dem einen liegen, wenn ich mich nach dem anderen sehne? Ich spreche nicht von dir, vielmehr stelle ich mir ihn in seiner situation vor, wenn er mir sagte und ich täglich und stündlich fühlen konnte, dass er bei mir ist, in seinen gedanken...und wenn er tatsächlich bei mir war, ich spüren konnte, wie erleichtert und glücklich er war.; manchmal hielt er mich so fest in seinen armen, als hätten wir uns eine ewigkeit nicht gesehen..dann tat er mir fast irgendwie leid. War er doch nicht so glücklich in seiner ehe? Was habe ich ihm gegeben, was sie ihm nicht gegeben hat? das macht mich aber nicht stolz, ganz im gegenteil ich beneide sie-nicht darum, weil er sie betrogen hat- dafür, dass er zu ihr gehört.

jetzt wo nur noch stille herrscht, tue ich mir selber leid, weil ich das gefühl habe, verloren zu haben. Was, wenn er durch mich erst bemerkt hat, wie wichtig ihm seine familie ist und wie zufriedendstellend sein bisheriges leben doch die ganze zeit schon war?! So wie ich es vorausgesagt hatte, dass er eines tages wirklich nach hause geht.

Und noch mal zu deiner situation: würdest du die affäre fortsetzen wollen? Könntest du das? denn, wenn du deinen mann (noch) nicht verlassen kannst/ willst, wieso genießt du nicht eine weile das, was du mit deinem kollegen hast...bist du dir sicher, dass du ihn so gut kennst? Solltest du nicht vielleicht mehr zeit mit ihm verbringen, bevor du dich entscheidest? Da ihr beide gebunden seid, hat es vermutlich wenig raum für zweisamkeiten gegeben, damit ihr euch besser kennenlernt. Auch wenn ihr lange zusammenarbeitet, das allein ist ja nicht das alltägliche, oder? Alle sagen, man lebt nur einmal, also solltest du den großen schritt dann wagen, wenn du dir ganz sicher bist. Denn wie bei meiner ähnlichen situation: jetzt im nachhinein denke ich, es wäre besser, es eine weile mit ihm zu probieren, denn auch wir haben uns selten getroffen, zwar war es dann sehr intensiv, aber vielleicht eher zu vergleichen mit einer fern-beziehung...verstehst du, was ich meine? Wenn ich meinen gefühlen dann sicher wäre, hätte ich weiterdenken können; sicher eine trennung wäre noch schmerzvoller, aber jetzt sitze ich im ungewissen; was, wenn es wert wäre, für MEINE liebe zu kämpfen? Was, wenn ich zu pessimistisch, zu misstrauisch wäre? Er wollte immer, dass wir uns gemeinsam fallenlassen, aber ich habe mich aus angst verletzt zu werden, gewehrt. Nur selten konnte ich abschalten...heute würde ich anders handeln.

Weiß nicht, vielleicht gebe ich dir wieder einen falschen rat...ich spreche meine eigenen empfindungen aus. Im leben passieren dinge, die sich einfach nicht erklären und begreifen lassen, oder?! Ich wünschte, ich könnte meine gefühle abschalten, das wäre für alle beteiligten das beste, einfachste und angenehmste.

Seufz...ich hör schon auf, gute nacht.
Wär schön, nochmal was von dir zu hören...

Also... *lufthol* ;o)
Hi Carrie,

ja, ich bin genau wie Du der Ansicht, dass man um eine Beziehung kämpfen sollte. Denn man hat nicht nur so geheiratet, sondern aus Liebe und dem Ziel einer gemeinsamen Zukunft.

Wenn man allerdings irgendwann merkt, dass alles Kämpfen keinen Sinn mehr hat das Gefühle nicht mehr stimmen, das man sich nicht mehr versteht, plötzlich andere Vorstellungen vom Leben hat, wie auch immer dann denke ich, sollte man auch so ehrlich zu sich selber und zum Partner sein, einen Schlussstrich zu ziehen. Denn mit einer krampfhaft aufrechterhaltenen Beziehung / Ehe wird wohl niemand wirklich glücklich sein.
Darüber denke ich in meiner Situation sehr viel nach Ich fühle mich meinem Mann gegenüber oft sehr schlecht. Ende Januar habe ich es nicht mehr ausgehalten; das schlechte Gewissen hat mich gequält und ich wollte einfach nur noch ehrlich sein: Ich habe meinem Mann gestanden, dass ich mich bereits vor einer Weile in jemand anderen verliebt hätte Und ich habe ihm (auch in einem Gespräch vor ein paar Tagen) gesagt, dass ich es noch nicht geschafft habe, von diesen Gefühlen zu dem anderen wieder wegzukommen Wir haben lange geredet, ziemlich offen und mir war klar, dass ich ihn mit diesem Geständnis sehr verletzt habe ich habe ihn zwar betttechnisch nicht betrogen; aber mit meinem Herzen und meiner Seele Ehrlich gesagt war mir in diesem Moment ganz egal, wie er reagiert; es musste einfach nur raus ich konnte dieses Geheimnis nicht mehr länger mit mir herumtragen, ich musste es ihm einfach sagen.
Und glaub mir: Ich komme mir mehr als mies vor, wenn ich neben ihm liege und den anderen im Kopf habe ich fühle mich absolut mies und hilflos
Verwunderlicherweise war mein Mann relativ gefasst; hat auch einige Dinge eingesehen, die bei uns in der Vergangenheit ziemlich neben der Schiene gelaufen sind wir haben gesagt, dies und das wollen wir ändern; wir wollen um unsere Ehe kämpfen und dann wirds schon wieder Das Problem ist nur: Wir haben die Rechnung ohne Gefühle gemacht Und das ist wirklich ein Problem: Man kann nicht, nur weil man es vom Verstand her möchte, die Gefühle für den einen abstellen, für den anderen zeitgleich wieder finden. Das ist nicht machbar, zumindest nicht bei mir Auch das habe ich meinem Mann neulich gesagt. Wir haben auch schon eine Trennung angesprochen (natürlich unabhängig davon, ob es mit meinem Kollegen was gibt), denn SO geht es nicht weiter Ich hab gesagt, dass ich am liebsten eine Weile ausziehen würde um zu schauen, ob ich meinen Mann vermisse. Um zu schauen, ob wir wieder zueinander finden. Um zu schauen, ob doch noch ein Funken Restliebe da ist oder ob es nur noch Gewohnheit ist (klar, der Alltag kommt halt in jeder Beziehung irgendwann). In der Theorie hört sich das alles auch wunderbar einfach an, aber das ganze dann in die Praxis umzusetzen Ich weiß nicht wie wir haben vor zwei Jahren ein Haus gekauft, mein Mann ist seit Jahresanfang arbeitslos Finanziell sieht es also nicht besonders rosig aus. Wie soll einer von uns dann noch eine separate Wohnung finanzieren? Und das Haus direkt zu verkaufen?
Ich bin im Moment wirklich ratlos mein Verstand sagt mir halt, bei meinem Mann zu bleiben; Herz und Gefühle sagen was anderes
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich tun soll

Bisher konnte ich auch nie begreifen, weshalb es so viele Trennungen / Scheidungen gibt.
Vor allem (muss ich zugeben) habe ich auch schlecht von Frauen / Männern gedacht, die sich in bestehende Beziehungen / Ehen einmischen oder halt einfach hineingeraten wie auch immer
Jetzt, wo ich plötzlich von heut auf morgen selber in einer solchen Situation stecke, ist mir klar geworden, dass sich NIEMAND davon freisprechen kann, dass ihm so was auch passiert. Ich habe gelernt: Sag niemals nie
Gefühle kann man nicht kontrollieren; sie fragen nicht nach können oder dürfen. Und sie lassen sich schlecht unterdrücken schlagen sogar manchmal auf die Gesundheit. Liebe fällt hin, wo sie will, man kann es sich nicht immer aussuchen
Mittlerweile sag ich mir auch: Man lebt nur einmal. In diesem einen Leben soll man glücklich sein Vielleicht gehört sogar manchmal eine kleine Portion Egoismus dazu, glücklich werden zu können Aber es fehlt halt einfach oft der Mut egal, in welche Richtung man sich entscheidet
Es gibt sicherlich Unterschiede zwischen den Geliebten die einen lachen sich vielleicht ins Fäustchen und denken sich vielleicht: Den zieh ich jetzt von seiner Familie weg, damit ICH ihn habe ob es gut geht oder nicht, Hauptsache, ich siege. Andere dagegen machen sich wahrscheinlich schon ihre Gedanken; kämpfen mit dem schlechten Gewissen, denken auch an die andere Frau oder die dranhängende Familie

Bei mir, wegen seiner Familie - mehr als einmal habe ich versucht, ihn in die Richtung zu treiben, dass er mal mehr mit seiner Frau und den Kindern unternehmen soll. Auch wenn mir das verdammt schwer gefallen ist!!
Aber ich will hier nicht mutwillig eine Familie zerstören.... auch deshalb habe ich mich bisher so sehr zusammengerissen, weil ich dachte, es geht bei ihm wieder aufwärts... Jetzt weiß ich, dass es nicht so ist und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob er sich wirklich groß darum bemüht hat.
Zwei Monate nach unserer Trennung hat er mir damals veröffentlicht, dass er sich ab Januar nebenbei selbstständig macht (hat er auch getan). So hat er noch weniger Zeit für seine Familie - das verstehe ich nicht, wenn man vorher beschließt, man will wieder mehr Zeit miteinander verbringen, um die Ehe nicht noch mehr zu gefährden...
Aber seine Familie ist letztlich seine Sache - ich habe wie gesagt oft versucht (auch wenn schweren Herzens), ihm zu sagen, er solle sich mehr kümmern... Sogar während wir zusammen waren. Ich habe oft gesagt, ich will nichts kaputt machen und sofern noch eine Chance bestünde, würde ich mich halt zurückziehen...
Mittlerweile mach ich das nicht mehr - er müsste es ja eigentlich selber wissen, er ist alt genug. ER muss selber entscheiden, ob er für seine Ehe kämpfen kann, wird und vor allem, ob er es überhaupt WILL

Du hast recht kenne ich meinen Kollegen wirklich so gut?
Für Zweisamkeit bestand ja bisher so gut wie keine Möglichkeit wir waren bisher weder im Kino, noch zu zweit essen oder sonst was Weil ja alles geheim sein musste
Man müsste wirklich mehr unternehmen, mehr Zeit miteinander verbringen um herauszufinden, ob man tatsächlich so gut zusammenpasst Nur die Frage ist: Ist man bereit, alles andere hierfür aufzugeben? Klar, es kann sein, dass es jetzt wirklich DIE Liebe ist und somit das Glück unserer Zukunft. Es kann aber auch das Gegenteil sein dass man nach einiger Zeit feststellt: hmm, das wars jetzt doch nicht Und dann ist es zu spät, weil man den Rest bereits verloren oder aufgegeben hat Das ist das Risiko. Und man muss sich wirklich zigmal überlegen, wozu man bereit ist und was man aufs Spiel setzt

Nochmal kurz zu meiner aktuellen Situation:

Irgendwie scheinen wir uns wieder näher zu kommen
Ich hatte mich letzte Woche mit ihm zum spazieren getroffen.
Wir sind halt gegangen und haben uns über alles Mögliche unterhalten, unverfängliche Dinge....
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, ihm zu sagen, wie es in mir aussieht dass ich mit der Situation nicht mehr umgehen kann, dass ich mich nicht mehr verstellen kann. Die ganze Zeit über hab ich gegrübelt, ob ich was sage, wie ich was sage, überhaupt, was ich sage - oder ob ich doch weiterspiele... Habe mich einfach nicht getraut....
Der Parkplatz kam immer und immer näher...

Beim Verabschieden standen wir uns gegenüber, schauten uns an und er wünschte mir lächelnd ein schönes Wochenende. Leider konnte ich ihm nicht DIREKT in die Augen schauen, da er seine Sonnebrille trug, aber ich meinte, das, was ich von ihnen sehen konnte bzw. seine ganze Mimik - da lag soooviel Zärtlichkeit drin... Und ich glaub net, dass ich mir das eingebildet hab...
Ich hab dann aus einer Kurzschlussreaktion gehandelt und ihn umarmt zum Verabschieden. Weiß gar nicht mal, ob er überrascht war oder nicht - keine Ahnung... Aber ich hab ihn seit unserer Trennung im August net einmal mehr in den Arm genommen... Dabei sagte ich dann leise: "... Ich wollte Dir eigentlich soo viel sagen, aber ich hab mich nicht getraut..."
Dann kam ein Auto und ich ließ ihn wieder los, weil wir zur Seite treten mussten.
Als es vorbei war, sagte er direkt: "Was wolltest Du mir sagen" und legte auch die Arme um mich - und ich um ihn. Als ich nicht direkt antwortete (bin immer so wahnsinnig schnell verlegen und schlechtes Gewissen wg. seiner Familie; er hat ja ihretwegen damals mit mir Schluss gemacht) frug er nochmal: "Was wolltest du mir sagen?" und sah mir tief in die Augen.
Ich schaute weg und sagte dann leise: "...Dass ich nicht mehr spielen kann - so, wie ich es seit August tue... Dass ich immer so cool tue... Ich weiß nicht, ob Du das schon gemerkt hast, aber es geht nicht mehr... es bröckelt, dieses Spielen, diese Fassade..." Er sagte nicht viel darauf, hielt mich aber weiterhin fest im Arm und gab mir einen kurzen Kuss in den Nacken.
Dann hab ich noch gesagt: "Ich weiß ja, dass es nichts an der Situation ändert; aber es musste raus... Ist vielleicht doof, jetzt so in letzter Minute hier auf dem Parkplatz - aber sonst hätte ich es WIEDER mit nach Hause genommen - und so ist es raus..."
Und dann traute ich mich noch zu sagen: "Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht...."
Er hielt mich weiterhin im Arm und schaute mich durch seine Sonnenbrille hinweg an und antwortete: "Mir geht es ja genauso...." Diese Antwort kam ziemlich wie aus der Pistole geschossen...
Wir drückten uns feste und schauten uns wieder an (ich schaute zwischendurch immer weg, ich kann das net...) und dann sagte er zu mir: "Lass uns da noch mal drüber reden..." Ich nickte; ich wusste auch, dass er losmusste...
Dann gaben wir uns einen richtigen Kuss... Drückten uns wieder, er gab mir wieder einen kurzen Kuss in den Nacken und ich versuchte wieder cool zu sein, als ich ihm dann auch ein schönes Wochenende wünschte...
Und er sagte noch mal: "Da reden wir beim nächsten Mal noch mal drüber, ok?"
Tja, und dann stieg jeder in sein Auto Richtung Heimat...

Jetzt weiß ich endlich so in etwa, wie es in ihm aussieht...
Aber wir wollen noch mal "darüber reden..."
Und diesem Gespräch fiebere ich jetzt entgegen ich habe keine Ahnung, wie es ausgehen wird; was er mir zu sagen hat; wie er die Dinge aufnehmen wird, die ich ihm vielleicht sage

Ich weiß nur, dass es mir supergut tut zu reden ob mit oder ohne Erfolg Muss halt schauen, wie ich dann mit dem Ergebnis umgehen werde
Hauptsache, ich muss diesen Ballast nicht mehr weiter mit mir rumschleppen; unausgesprochen liegt er mir immer wie ein schwerer Fels im Magen und auf dem Herzen

Wie ist es denn bei Dir?
Hast Du Dich nun entschieden, ihn noch mal anzusprechen? Oder Dich weiterhin zurückzuziehen?

Meine Güte, ich hab geschrieben und geschrieben.

An alle, die bis hierhin durchgehalten haben Herzlichen Glückwunsch! ;o)

LG
Sha


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. April 2005 um 22:22
In Antwort auf motya_12741961

Also... *lufthol* ;o)
Hi Carrie,

ja, ich bin genau wie Du der Ansicht, dass man um eine Beziehung kämpfen sollte. Denn man hat nicht nur so geheiratet, sondern aus Liebe und dem Ziel einer gemeinsamen Zukunft.

Wenn man allerdings irgendwann merkt, dass alles Kämpfen keinen Sinn mehr hat das Gefühle nicht mehr stimmen, das man sich nicht mehr versteht, plötzlich andere Vorstellungen vom Leben hat, wie auch immer dann denke ich, sollte man auch so ehrlich zu sich selber und zum Partner sein, einen Schlussstrich zu ziehen. Denn mit einer krampfhaft aufrechterhaltenen Beziehung / Ehe wird wohl niemand wirklich glücklich sein.
Darüber denke ich in meiner Situation sehr viel nach Ich fühle mich meinem Mann gegenüber oft sehr schlecht. Ende Januar habe ich es nicht mehr ausgehalten; das schlechte Gewissen hat mich gequält und ich wollte einfach nur noch ehrlich sein: Ich habe meinem Mann gestanden, dass ich mich bereits vor einer Weile in jemand anderen verliebt hätte Und ich habe ihm (auch in einem Gespräch vor ein paar Tagen) gesagt, dass ich es noch nicht geschafft habe, von diesen Gefühlen zu dem anderen wieder wegzukommen Wir haben lange geredet, ziemlich offen und mir war klar, dass ich ihn mit diesem Geständnis sehr verletzt habe ich habe ihn zwar betttechnisch nicht betrogen; aber mit meinem Herzen und meiner Seele Ehrlich gesagt war mir in diesem Moment ganz egal, wie er reagiert; es musste einfach nur raus ich konnte dieses Geheimnis nicht mehr länger mit mir herumtragen, ich musste es ihm einfach sagen.
Und glaub mir: Ich komme mir mehr als mies vor, wenn ich neben ihm liege und den anderen im Kopf habe ich fühle mich absolut mies und hilflos
Verwunderlicherweise war mein Mann relativ gefasst; hat auch einige Dinge eingesehen, die bei uns in der Vergangenheit ziemlich neben der Schiene gelaufen sind wir haben gesagt, dies und das wollen wir ändern; wir wollen um unsere Ehe kämpfen und dann wirds schon wieder Das Problem ist nur: Wir haben die Rechnung ohne Gefühle gemacht Und das ist wirklich ein Problem: Man kann nicht, nur weil man es vom Verstand her möchte, die Gefühle für den einen abstellen, für den anderen zeitgleich wieder finden. Das ist nicht machbar, zumindest nicht bei mir Auch das habe ich meinem Mann neulich gesagt. Wir haben auch schon eine Trennung angesprochen (natürlich unabhängig davon, ob es mit meinem Kollegen was gibt), denn SO geht es nicht weiter Ich hab gesagt, dass ich am liebsten eine Weile ausziehen würde um zu schauen, ob ich meinen Mann vermisse. Um zu schauen, ob wir wieder zueinander finden. Um zu schauen, ob doch noch ein Funken Restliebe da ist oder ob es nur noch Gewohnheit ist (klar, der Alltag kommt halt in jeder Beziehung irgendwann). In der Theorie hört sich das alles auch wunderbar einfach an, aber das ganze dann in die Praxis umzusetzen Ich weiß nicht wie wir haben vor zwei Jahren ein Haus gekauft, mein Mann ist seit Jahresanfang arbeitslos Finanziell sieht es also nicht besonders rosig aus. Wie soll einer von uns dann noch eine separate Wohnung finanzieren? Und das Haus direkt zu verkaufen?
Ich bin im Moment wirklich ratlos mein Verstand sagt mir halt, bei meinem Mann zu bleiben; Herz und Gefühle sagen was anderes
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich tun soll

Bisher konnte ich auch nie begreifen, weshalb es so viele Trennungen / Scheidungen gibt.
Vor allem (muss ich zugeben) habe ich auch schlecht von Frauen / Männern gedacht, die sich in bestehende Beziehungen / Ehen einmischen oder halt einfach hineingeraten wie auch immer
Jetzt, wo ich plötzlich von heut auf morgen selber in einer solchen Situation stecke, ist mir klar geworden, dass sich NIEMAND davon freisprechen kann, dass ihm so was auch passiert. Ich habe gelernt: Sag niemals nie
Gefühle kann man nicht kontrollieren; sie fragen nicht nach können oder dürfen. Und sie lassen sich schlecht unterdrücken schlagen sogar manchmal auf die Gesundheit. Liebe fällt hin, wo sie will, man kann es sich nicht immer aussuchen
Mittlerweile sag ich mir auch: Man lebt nur einmal. In diesem einen Leben soll man glücklich sein Vielleicht gehört sogar manchmal eine kleine Portion Egoismus dazu, glücklich werden zu können Aber es fehlt halt einfach oft der Mut egal, in welche Richtung man sich entscheidet
Es gibt sicherlich Unterschiede zwischen den Geliebten die einen lachen sich vielleicht ins Fäustchen und denken sich vielleicht: Den zieh ich jetzt von seiner Familie weg, damit ICH ihn habe ob es gut geht oder nicht, Hauptsache, ich siege. Andere dagegen machen sich wahrscheinlich schon ihre Gedanken; kämpfen mit dem schlechten Gewissen, denken auch an die andere Frau oder die dranhängende Familie

Bei mir, wegen seiner Familie - mehr als einmal habe ich versucht, ihn in die Richtung zu treiben, dass er mal mehr mit seiner Frau und den Kindern unternehmen soll. Auch wenn mir das verdammt schwer gefallen ist!!
Aber ich will hier nicht mutwillig eine Familie zerstören.... auch deshalb habe ich mich bisher so sehr zusammengerissen, weil ich dachte, es geht bei ihm wieder aufwärts... Jetzt weiß ich, dass es nicht so ist und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob er sich wirklich groß darum bemüht hat.
Zwei Monate nach unserer Trennung hat er mir damals veröffentlicht, dass er sich ab Januar nebenbei selbstständig macht (hat er auch getan). So hat er noch weniger Zeit für seine Familie - das verstehe ich nicht, wenn man vorher beschließt, man will wieder mehr Zeit miteinander verbringen, um die Ehe nicht noch mehr zu gefährden...
Aber seine Familie ist letztlich seine Sache - ich habe wie gesagt oft versucht (auch wenn schweren Herzens), ihm zu sagen, er solle sich mehr kümmern... Sogar während wir zusammen waren. Ich habe oft gesagt, ich will nichts kaputt machen und sofern noch eine Chance bestünde, würde ich mich halt zurückziehen...
Mittlerweile mach ich das nicht mehr - er müsste es ja eigentlich selber wissen, er ist alt genug. ER muss selber entscheiden, ob er für seine Ehe kämpfen kann, wird und vor allem, ob er es überhaupt WILL

Du hast recht kenne ich meinen Kollegen wirklich so gut?
Für Zweisamkeit bestand ja bisher so gut wie keine Möglichkeit wir waren bisher weder im Kino, noch zu zweit essen oder sonst was Weil ja alles geheim sein musste
Man müsste wirklich mehr unternehmen, mehr Zeit miteinander verbringen um herauszufinden, ob man tatsächlich so gut zusammenpasst Nur die Frage ist: Ist man bereit, alles andere hierfür aufzugeben? Klar, es kann sein, dass es jetzt wirklich DIE Liebe ist und somit das Glück unserer Zukunft. Es kann aber auch das Gegenteil sein dass man nach einiger Zeit feststellt: hmm, das wars jetzt doch nicht Und dann ist es zu spät, weil man den Rest bereits verloren oder aufgegeben hat Das ist das Risiko. Und man muss sich wirklich zigmal überlegen, wozu man bereit ist und was man aufs Spiel setzt

Nochmal kurz zu meiner aktuellen Situation:

Irgendwie scheinen wir uns wieder näher zu kommen
Ich hatte mich letzte Woche mit ihm zum spazieren getroffen.
Wir sind halt gegangen und haben uns über alles Mögliche unterhalten, unverfängliche Dinge....
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, ihm zu sagen, wie es in mir aussieht dass ich mit der Situation nicht mehr umgehen kann, dass ich mich nicht mehr verstellen kann. Die ganze Zeit über hab ich gegrübelt, ob ich was sage, wie ich was sage, überhaupt, was ich sage - oder ob ich doch weiterspiele... Habe mich einfach nicht getraut....
Der Parkplatz kam immer und immer näher...

Beim Verabschieden standen wir uns gegenüber, schauten uns an und er wünschte mir lächelnd ein schönes Wochenende. Leider konnte ich ihm nicht DIREKT in die Augen schauen, da er seine Sonnebrille trug, aber ich meinte, das, was ich von ihnen sehen konnte bzw. seine ganze Mimik - da lag soooviel Zärtlichkeit drin... Und ich glaub net, dass ich mir das eingebildet hab...
Ich hab dann aus einer Kurzschlussreaktion gehandelt und ihn umarmt zum Verabschieden. Weiß gar nicht mal, ob er überrascht war oder nicht - keine Ahnung... Aber ich hab ihn seit unserer Trennung im August net einmal mehr in den Arm genommen... Dabei sagte ich dann leise: "... Ich wollte Dir eigentlich soo viel sagen, aber ich hab mich nicht getraut..."
Dann kam ein Auto und ich ließ ihn wieder los, weil wir zur Seite treten mussten.
Als es vorbei war, sagte er direkt: "Was wolltest Du mir sagen" und legte auch die Arme um mich - und ich um ihn. Als ich nicht direkt antwortete (bin immer so wahnsinnig schnell verlegen und schlechtes Gewissen wg. seiner Familie; er hat ja ihretwegen damals mit mir Schluss gemacht) frug er nochmal: "Was wolltest du mir sagen?" und sah mir tief in die Augen.
Ich schaute weg und sagte dann leise: "...Dass ich nicht mehr spielen kann - so, wie ich es seit August tue... Dass ich immer so cool tue... Ich weiß nicht, ob Du das schon gemerkt hast, aber es geht nicht mehr... es bröckelt, dieses Spielen, diese Fassade..." Er sagte nicht viel darauf, hielt mich aber weiterhin fest im Arm und gab mir einen kurzen Kuss in den Nacken.
Dann hab ich noch gesagt: "Ich weiß ja, dass es nichts an der Situation ändert; aber es musste raus... Ist vielleicht doof, jetzt so in letzter Minute hier auf dem Parkplatz - aber sonst hätte ich es WIEDER mit nach Hause genommen - und so ist es raus..."
Und dann traute ich mich noch zu sagen: "Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht...."
Er hielt mich weiterhin im Arm und schaute mich durch seine Sonnenbrille hinweg an und antwortete: "Mir geht es ja genauso...." Diese Antwort kam ziemlich wie aus der Pistole geschossen...
Wir drückten uns feste und schauten uns wieder an (ich schaute zwischendurch immer weg, ich kann das net...) und dann sagte er zu mir: "Lass uns da noch mal drüber reden..." Ich nickte; ich wusste auch, dass er losmusste...
Dann gaben wir uns einen richtigen Kuss... Drückten uns wieder, er gab mir wieder einen kurzen Kuss in den Nacken und ich versuchte wieder cool zu sein, als ich ihm dann auch ein schönes Wochenende wünschte...
Und er sagte noch mal: "Da reden wir beim nächsten Mal noch mal drüber, ok?"
Tja, und dann stieg jeder in sein Auto Richtung Heimat...

Jetzt weiß ich endlich so in etwa, wie es in ihm aussieht...
Aber wir wollen noch mal "darüber reden..."
Und diesem Gespräch fiebere ich jetzt entgegen ich habe keine Ahnung, wie es ausgehen wird; was er mir zu sagen hat; wie er die Dinge aufnehmen wird, die ich ihm vielleicht sage

Ich weiß nur, dass es mir supergut tut zu reden ob mit oder ohne Erfolg Muss halt schauen, wie ich dann mit dem Ergebnis umgehen werde
Hauptsache, ich muss diesen Ballast nicht mehr weiter mit mir rumschleppen; unausgesprochen liegt er mir immer wie ein schwerer Fels im Magen und auf dem Herzen

Wie ist es denn bei Dir?
Hast Du Dich nun entschieden, ihn noch mal anzusprechen? Oder Dich weiterhin zurückzuziehen?

Meine Güte, ich hab geschrieben und geschrieben.

An alle, die bis hierhin durchgehalten haben Herzlichen Glückwunsch! ;o)

LG
Sha


WO...
... sind denn meine Satzzeichen hin???

*verwundertguck*

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. April 2005 um 11:36
In Antwort auf motya_12741961

Also... *lufthol* ;o)
Hi Carrie,

ja, ich bin genau wie Du der Ansicht, dass man um eine Beziehung kämpfen sollte. Denn man hat nicht nur so geheiratet, sondern aus Liebe und dem Ziel einer gemeinsamen Zukunft.

Wenn man allerdings irgendwann merkt, dass alles Kämpfen keinen Sinn mehr hat das Gefühle nicht mehr stimmen, das man sich nicht mehr versteht, plötzlich andere Vorstellungen vom Leben hat, wie auch immer dann denke ich, sollte man auch so ehrlich zu sich selber und zum Partner sein, einen Schlussstrich zu ziehen. Denn mit einer krampfhaft aufrechterhaltenen Beziehung / Ehe wird wohl niemand wirklich glücklich sein.
Darüber denke ich in meiner Situation sehr viel nach Ich fühle mich meinem Mann gegenüber oft sehr schlecht. Ende Januar habe ich es nicht mehr ausgehalten; das schlechte Gewissen hat mich gequält und ich wollte einfach nur noch ehrlich sein: Ich habe meinem Mann gestanden, dass ich mich bereits vor einer Weile in jemand anderen verliebt hätte Und ich habe ihm (auch in einem Gespräch vor ein paar Tagen) gesagt, dass ich es noch nicht geschafft habe, von diesen Gefühlen zu dem anderen wieder wegzukommen Wir haben lange geredet, ziemlich offen und mir war klar, dass ich ihn mit diesem Geständnis sehr verletzt habe ich habe ihn zwar betttechnisch nicht betrogen; aber mit meinem Herzen und meiner Seele Ehrlich gesagt war mir in diesem Moment ganz egal, wie er reagiert; es musste einfach nur raus ich konnte dieses Geheimnis nicht mehr länger mit mir herumtragen, ich musste es ihm einfach sagen.
Und glaub mir: Ich komme mir mehr als mies vor, wenn ich neben ihm liege und den anderen im Kopf habe ich fühle mich absolut mies und hilflos
Verwunderlicherweise war mein Mann relativ gefasst; hat auch einige Dinge eingesehen, die bei uns in der Vergangenheit ziemlich neben der Schiene gelaufen sind wir haben gesagt, dies und das wollen wir ändern; wir wollen um unsere Ehe kämpfen und dann wirds schon wieder Das Problem ist nur: Wir haben die Rechnung ohne Gefühle gemacht Und das ist wirklich ein Problem: Man kann nicht, nur weil man es vom Verstand her möchte, die Gefühle für den einen abstellen, für den anderen zeitgleich wieder finden. Das ist nicht machbar, zumindest nicht bei mir Auch das habe ich meinem Mann neulich gesagt. Wir haben auch schon eine Trennung angesprochen (natürlich unabhängig davon, ob es mit meinem Kollegen was gibt), denn SO geht es nicht weiter Ich hab gesagt, dass ich am liebsten eine Weile ausziehen würde um zu schauen, ob ich meinen Mann vermisse. Um zu schauen, ob wir wieder zueinander finden. Um zu schauen, ob doch noch ein Funken Restliebe da ist oder ob es nur noch Gewohnheit ist (klar, der Alltag kommt halt in jeder Beziehung irgendwann). In der Theorie hört sich das alles auch wunderbar einfach an, aber das ganze dann in die Praxis umzusetzen Ich weiß nicht wie wir haben vor zwei Jahren ein Haus gekauft, mein Mann ist seit Jahresanfang arbeitslos Finanziell sieht es also nicht besonders rosig aus. Wie soll einer von uns dann noch eine separate Wohnung finanzieren? Und das Haus direkt zu verkaufen?
Ich bin im Moment wirklich ratlos mein Verstand sagt mir halt, bei meinem Mann zu bleiben; Herz und Gefühle sagen was anderes
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich tun soll

Bisher konnte ich auch nie begreifen, weshalb es so viele Trennungen / Scheidungen gibt.
Vor allem (muss ich zugeben) habe ich auch schlecht von Frauen / Männern gedacht, die sich in bestehende Beziehungen / Ehen einmischen oder halt einfach hineingeraten wie auch immer
Jetzt, wo ich plötzlich von heut auf morgen selber in einer solchen Situation stecke, ist mir klar geworden, dass sich NIEMAND davon freisprechen kann, dass ihm so was auch passiert. Ich habe gelernt: Sag niemals nie
Gefühle kann man nicht kontrollieren; sie fragen nicht nach können oder dürfen. Und sie lassen sich schlecht unterdrücken schlagen sogar manchmal auf die Gesundheit. Liebe fällt hin, wo sie will, man kann es sich nicht immer aussuchen
Mittlerweile sag ich mir auch: Man lebt nur einmal. In diesem einen Leben soll man glücklich sein Vielleicht gehört sogar manchmal eine kleine Portion Egoismus dazu, glücklich werden zu können Aber es fehlt halt einfach oft der Mut egal, in welche Richtung man sich entscheidet
Es gibt sicherlich Unterschiede zwischen den Geliebten die einen lachen sich vielleicht ins Fäustchen und denken sich vielleicht: Den zieh ich jetzt von seiner Familie weg, damit ICH ihn habe ob es gut geht oder nicht, Hauptsache, ich siege. Andere dagegen machen sich wahrscheinlich schon ihre Gedanken; kämpfen mit dem schlechten Gewissen, denken auch an die andere Frau oder die dranhängende Familie

Bei mir, wegen seiner Familie - mehr als einmal habe ich versucht, ihn in die Richtung zu treiben, dass er mal mehr mit seiner Frau und den Kindern unternehmen soll. Auch wenn mir das verdammt schwer gefallen ist!!
Aber ich will hier nicht mutwillig eine Familie zerstören.... auch deshalb habe ich mich bisher so sehr zusammengerissen, weil ich dachte, es geht bei ihm wieder aufwärts... Jetzt weiß ich, dass es nicht so ist und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob er sich wirklich groß darum bemüht hat.
Zwei Monate nach unserer Trennung hat er mir damals veröffentlicht, dass er sich ab Januar nebenbei selbstständig macht (hat er auch getan). So hat er noch weniger Zeit für seine Familie - das verstehe ich nicht, wenn man vorher beschließt, man will wieder mehr Zeit miteinander verbringen, um die Ehe nicht noch mehr zu gefährden...
Aber seine Familie ist letztlich seine Sache - ich habe wie gesagt oft versucht (auch wenn schweren Herzens), ihm zu sagen, er solle sich mehr kümmern... Sogar während wir zusammen waren. Ich habe oft gesagt, ich will nichts kaputt machen und sofern noch eine Chance bestünde, würde ich mich halt zurückziehen...
Mittlerweile mach ich das nicht mehr - er müsste es ja eigentlich selber wissen, er ist alt genug. ER muss selber entscheiden, ob er für seine Ehe kämpfen kann, wird und vor allem, ob er es überhaupt WILL

Du hast recht kenne ich meinen Kollegen wirklich so gut?
Für Zweisamkeit bestand ja bisher so gut wie keine Möglichkeit wir waren bisher weder im Kino, noch zu zweit essen oder sonst was Weil ja alles geheim sein musste
Man müsste wirklich mehr unternehmen, mehr Zeit miteinander verbringen um herauszufinden, ob man tatsächlich so gut zusammenpasst Nur die Frage ist: Ist man bereit, alles andere hierfür aufzugeben? Klar, es kann sein, dass es jetzt wirklich DIE Liebe ist und somit das Glück unserer Zukunft. Es kann aber auch das Gegenteil sein dass man nach einiger Zeit feststellt: hmm, das wars jetzt doch nicht Und dann ist es zu spät, weil man den Rest bereits verloren oder aufgegeben hat Das ist das Risiko. Und man muss sich wirklich zigmal überlegen, wozu man bereit ist und was man aufs Spiel setzt

Nochmal kurz zu meiner aktuellen Situation:

Irgendwie scheinen wir uns wieder näher zu kommen
Ich hatte mich letzte Woche mit ihm zum spazieren getroffen.
Wir sind halt gegangen und haben uns über alles Mögliche unterhalten, unverfängliche Dinge....
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, ihm zu sagen, wie es in mir aussieht dass ich mit der Situation nicht mehr umgehen kann, dass ich mich nicht mehr verstellen kann. Die ganze Zeit über hab ich gegrübelt, ob ich was sage, wie ich was sage, überhaupt, was ich sage - oder ob ich doch weiterspiele... Habe mich einfach nicht getraut....
Der Parkplatz kam immer und immer näher...

Beim Verabschieden standen wir uns gegenüber, schauten uns an und er wünschte mir lächelnd ein schönes Wochenende. Leider konnte ich ihm nicht DIREKT in die Augen schauen, da er seine Sonnebrille trug, aber ich meinte, das, was ich von ihnen sehen konnte bzw. seine ganze Mimik - da lag soooviel Zärtlichkeit drin... Und ich glaub net, dass ich mir das eingebildet hab...
Ich hab dann aus einer Kurzschlussreaktion gehandelt und ihn umarmt zum Verabschieden. Weiß gar nicht mal, ob er überrascht war oder nicht - keine Ahnung... Aber ich hab ihn seit unserer Trennung im August net einmal mehr in den Arm genommen... Dabei sagte ich dann leise: "... Ich wollte Dir eigentlich soo viel sagen, aber ich hab mich nicht getraut..."
Dann kam ein Auto und ich ließ ihn wieder los, weil wir zur Seite treten mussten.
Als es vorbei war, sagte er direkt: "Was wolltest Du mir sagen" und legte auch die Arme um mich - und ich um ihn. Als ich nicht direkt antwortete (bin immer so wahnsinnig schnell verlegen und schlechtes Gewissen wg. seiner Familie; er hat ja ihretwegen damals mit mir Schluss gemacht) frug er nochmal: "Was wolltest du mir sagen?" und sah mir tief in die Augen.
Ich schaute weg und sagte dann leise: "...Dass ich nicht mehr spielen kann - so, wie ich es seit August tue... Dass ich immer so cool tue... Ich weiß nicht, ob Du das schon gemerkt hast, aber es geht nicht mehr... es bröckelt, dieses Spielen, diese Fassade..." Er sagte nicht viel darauf, hielt mich aber weiterhin fest im Arm und gab mir einen kurzen Kuss in den Nacken.
Dann hab ich noch gesagt: "Ich weiß ja, dass es nichts an der Situation ändert; aber es musste raus... Ist vielleicht doof, jetzt so in letzter Minute hier auf dem Parkplatz - aber sonst hätte ich es WIEDER mit nach Hause genommen - und so ist es raus..."
Und dann traute ich mich noch zu sagen: "Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht...."
Er hielt mich weiterhin im Arm und schaute mich durch seine Sonnenbrille hinweg an und antwortete: "Mir geht es ja genauso...." Diese Antwort kam ziemlich wie aus der Pistole geschossen...
Wir drückten uns feste und schauten uns wieder an (ich schaute zwischendurch immer weg, ich kann das net...) und dann sagte er zu mir: "Lass uns da noch mal drüber reden..." Ich nickte; ich wusste auch, dass er losmusste...
Dann gaben wir uns einen richtigen Kuss... Drückten uns wieder, er gab mir wieder einen kurzen Kuss in den Nacken und ich versuchte wieder cool zu sein, als ich ihm dann auch ein schönes Wochenende wünschte...
Und er sagte noch mal: "Da reden wir beim nächsten Mal noch mal drüber, ok?"
Tja, und dann stieg jeder in sein Auto Richtung Heimat...

Jetzt weiß ich endlich so in etwa, wie es in ihm aussieht...
Aber wir wollen noch mal "darüber reden..."
Und diesem Gespräch fiebere ich jetzt entgegen ich habe keine Ahnung, wie es ausgehen wird; was er mir zu sagen hat; wie er die Dinge aufnehmen wird, die ich ihm vielleicht sage

Ich weiß nur, dass es mir supergut tut zu reden ob mit oder ohne Erfolg Muss halt schauen, wie ich dann mit dem Ergebnis umgehen werde
Hauptsache, ich muss diesen Ballast nicht mehr weiter mit mir rumschleppen; unausgesprochen liegt er mir immer wie ein schwerer Fels im Magen und auf dem Herzen

Wie ist es denn bei Dir?
Hast Du Dich nun entschieden, ihn noch mal anzusprechen? Oder Dich weiterhin zurückzuziehen?

Meine Güte, ich hab geschrieben und geschrieben.

An alle, die bis hierhin durchgehalten haben Herzlichen Glückwunsch! ;o)

LG
Sha


Mal kurz...
zu den fragen am ende, bin nicht gerade der entscheidungsfreudigste mensch, deshalb hat sich an meiner situation noch nichts verändert. mal stehe ich morgens auf und sage mir: hey, du musst dich um andere dinge kümmern, das mit ihm hat keinen sinn, er hat dich ausgenutzt...dann hasse ich ihn für einige stunden, bevor mich dann irgendetwas an die schönen zeiten erinnert, dann lächele ich, dann plötzlich stelle ich mir vor, wie er so glücklich mit frau und kindern da sitzt und alles bricht bei mir zusammen...

und dann gibts tage, da stehe ich gleich mich verheulten augen auf; das ist mein trauriger alltag seit fast 2,5 monaten.

was bleibt mir denn anders übrig als zu schweigen, in mich hineinfressen, mich selbst therapieren und versuchen, über die liebe hinwegzukommen? nichts! ich frage mich, was es mir bringen würde, sollte ich ihn nach einem treffen beten und sollten wir uns sehen, wenn ich ihm mein herz ausschütte (wenn ich es denn wirklich könnte); ich bin nicht stark genug, um das durchzustehen. ich würde zusammenbrechen, wenn ich sehe. du befindest dich in einer anderen situation, aber vielleicht -ohne deine eigene situation einzubeziehen-vielleicht besteht hoffnung bei euch? sorry, zu die komme ich noch mal zurück. habe nur z.zt. nicht die möglichkeit, ausführlich auf deine antwort einzugehen; habe mich für einige tage bei einer freundin einquartiert, alleine komme ich-so arm sich das anhören mag-im moment nicht zu recht, denn vor mir liegt eine wichtige prüfung an, aber alles worüber ich nachdenke ist er! das alles macht es schlimmer. ich würde gerne mit ihm reden, aber was ich noch mehr möchte, ist, dass er mich festhält, so wie sonst auch. wir hatten schon mal eine trennung durchgemacht-keine so kosnequente-das war damals fü beide eine schreckliche situation, einander gegenüberzustehen und sich zu sagen, es wäre vorbei...etc.

ich wollte es ja kurz machen...ich muss irgendwie damit klar kommen, dass es ihn&mich nicht geben wird...wenn ich nur wüsste wie, wenn ich nur wüsste, wann dieser schmerz aufhört! ich quäle mich manchmal selbst damit, wenn ich ihn mir mit seiner frau vorstelle oder sonst der spruch in meinem kopf herumschwirrt "es ist vorbei, er gehört nicht zu mir", aber ich bekomme ihn nicht aus dem kopf!

jetzt mache ich mal an dieser stelle schluß, melde mich aber bald wieder zurück!

@clara: natürlich kannst du mitreden, gerne. manchmal wünschte ich, ich könnte so mit der situation umgehen wie du. das nehmen, was ich von ihm bekomme...aber das konnte ich nicht, heute würde ich vielleicht anders handeln, aer dennoch, weiß ich, es würde mich quälen, zu wissen, dass sein zu hause bei einer anderen ist.
lg

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30. April 2005 um 20:06
In Antwort auf motya_12741961

Also... *lufthol* ;o)
Hi Carrie,

ja, ich bin genau wie Du der Ansicht, dass man um eine Beziehung kämpfen sollte. Denn man hat nicht nur so geheiratet, sondern aus Liebe und dem Ziel einer gemeinsamen Zukunft.

Wenn man allerdings irgendwann merkt, dass alles Kämpfen keinen Sinn mehr hat das Gefühle nicht mehr stimmen, das man sich nicht mehr versteht, plötzlich andere Vorstellungen vom Leben hat, wie auch immer dann denke ich, sollte man auch so ehrlich zu sich selber und zum Partner sein, einen Schlussstrich zu ziehen. Denn mit einer krampfhaft aufrechterhaltenen Beziehung / Ehe wird wohl niemand wirklich glücklich sein.
Darüber denke ich in meiner Situation sehr viel nach Ich fühle mich meinem Mann gegenüber oft sehr schlecht. Ende Januar habe ich es nicht mehr ausgehalten; das schlechte Gewissen hat mich gequält und ich wollte einfach nur noch ehrlich sein: Ich habe meinem Mann gestanden, dass ich mich bereits vor einer Weile in jemand anderen verliebt hätte Und ich habe ihm (auch in einem Gespräch vor ein paar Tagen) gesagt, dass ich es noch nicht geschafft habe, von diesen Gefühlen zu dem anderen wieder wegzukommen Wir haben lange geredet, ziemlich offen und mir war klar, dass ich ihn mit diesem Geständnis sehr verletzt habe ich habe ihn zwar betttechnisch nicht betrogen; aber mit meinem Herzen und meiner Seele Ehrlich gesagt war mir in diesem Moment ganz egal, wie er reagiert; es musste einfach nur raus ich konnte dieses Geheimnis nicht mehr länger mit mir herumtragen, ich musste es ihm einfach sagen.
Und glaub mir: Ich komme mir mehr als mies vor, wenn ich neben ihm liege und den anderen im Kopf habe ich fühle mich absolut mies und hilflos
Verwunderlicherweise war mein Mann relativ gefasst; hat auch einige Dinge eingesehen, die bei uns in der Vergangenheit ziemlich neben der Schiene gelaufen sind wir haben gesagt, dies und das wollen wir ändern; wir wollen um unsere Ehe kämpfen und dann wirds schon wieder Das Problem ist nur: Wir haben die Rechnung ohne Gefühle gemacht Und das ist wirklich ein Problem: Man kann nicht, nur weil man es vom Verstand her möchte, die Gefühle für den einen abstellen, für den anderen zeitgleich wieder finden. Das ist nicht machbar, zumindest nicht bei mir Auch das habe ich meinem Mann neulich gesagt. Wir haben auch schon eine Trennung angesprochen (natürlich unabhängig davon, ob es mit meinem Kollegen was gibt), denn SO geht es nicht weiter Ich hab gesagt, dass ich am liebsten eine Weile ausziehen würde um zu schauen, ob ich meinen Mann vermisse. Um zu schauen, ob wir wieder zueinander finden. Um zu schauen, ob doch noch ein Funken Restliebe da ist oder ob es nur noch Gewohnheit ist (klar, der Alltag kommt halt in jeder Beziehung irgendwann). In der Theorie hört sich das alles auch wunderbar einfach an, aber das ganze dann in die Praxis umzusetzen Ich weiß nicht wie wir haben vor zwei Jahren ein Haus gekauft, mein Mann ist seit Jahresanfang arbeitslos Finanziell sieht es also nicht besonders rosig aus. Wie soll einer von uns dann noch eine separate Wohnung finanzieren? Und das Haus direkt zu verkaufen?
Ich bin im Moment wirklich ratlos mein Verstand sagt mir halt, bei meinem Mann zu bleiben; Herz und Gefühle sagen was anderes
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich tun soll

Bisher konnte ich auch nie begreifen, weshalb es so viele Trennungen / Scheidungen gibt.
Vor allem (muss ich zugeben) habe ich auch schlecht von Frauen / Männern gedacht, die sich in bestehende Beziehungen / Ehen einmischen oder halt einfach hineingeraten wie auch immer
Jetzt, wo ich plötzlich von heut auf morgen selber in einer solchen Situation stecke, ist mir klar geworden, dass sich NIEMAND davon freisprechen kann, dass ihm so was auch passiert. Ich habe gelernt: Sag niemals nie
Gefühle kann man nicht kontrollieren; sie fragen nicht nach können oder dürfen. Und sie lassen sich schlecht unterdrücken schlagen sogar manchmal auf die Gesundheit. Liebe fällt hin, wo sie will, man kann es sich nicht immer aussuchen
Mittlerweile sag ich mir auch: Man lebt nur einmal. In diesem einen Leben soll man glücklich sein Vielleicht gehört sogar manchmal eine kleine Portion Egoismus dazu, glücklich werden zu können Aber es fehlt halt einfach oft der Mut egal, in welche Richtung man sich entscheidet
Es gibt sicherlich Unterschiede zwischen den Geliebten die einen lachen sich vielleicht ins Fäustchen und denken sich vielleicht: Den zieh ich jetzt von seiner Familie weg, damit ICH ihn habe ob es gut geht oder nicht, Hauptsache, ich siege. Andere dagegen machen sich wahrscheinlich schon ihre Gedanken; kämpfen mit dem schlechten Gewissen, denken auch an die andere Frau oder die dranhängende Familie

Bei mir, wegen seiner Familie - mehr als einmal habe ich versucht, ihn in die Richtung zu treiben, dass er mal mehr mit seiner Frau und den Kindern unternehmen soll. Auch wenn mir das verdammt schwer gefallen ist!!
Aber ich will hier nicht mutwillig eine Familie zerstören.... auch deshalb habe ich mich bisher so sehr zusammengerissen, weil ich dachte, es geht bei ihm wieder aufwärts... Jetzt weiß ich, dass es nicht so ist und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob er sich wirklich groß darum bemüht hat.
Zwei Monate nach unserer Trennung hat er mir damals veröffentlicht, dass er sich ab Januar nebenbei selbstständig macht (hat er auch getan). So hat er noch weniger Zeit für seine Familie - das verstehe ich nicht, wenn man vorher beschließt, man will wieder mehr Zeit miteinander verbringen, um die Ehe nicht noch mehr zu gefährden...
Aber seine Familie ist letztlich seine Sache - ich habe wie gesagt oft versucht (auch wenn schweren Herzens), ihm zu sagen, er solle sich mehr kümmern... Sogar während wir zusammen waren. Ich habe oft gesagt, ich will nichts kaputt machen und sofern noch eine Chance bestünde, würde ich mich halt zurückziehen...
Mittlerweile mach ich das nicht mehr - er müsste es ja eigentlich selber wissen, er ist alt genug. ER muss selber entscheiden, ob er für seine Ehe kämpfen kann, wird und vor allem, ob er es überhaupt WILL

Du hast recht kenne ich meinen Kollegen wirklich so gut?
Für Zweisamkeit bestand ja bisher so gut wie keine Möglichkeit wir waren bisher weder im Kino, noch zu zweit essen oder sonst was Weil ja alles geheim sein musste
Man müsste wirklich mehr unternehmen, mehr Zeit miteinander verbringen um herauszufinden, ob man tatsächlich so gut zusammenpasst Nur die Frage ist: Ist man bereit, alles andere hierfür aufzugeben? Klar, es kann sein, dass es jetzt wirklich DIE Liebe ist und somit das Glück unserer Zukunft. Es kann aber auch das Gegenteil sein dass man nach einiger Zeit feststellt: hmm, das wars jetzt doch nicht Und dann ist es zu spät, weil man den Rest bereits verloren oder aufgegeben hat Das ist das Risiko. Und man muss sich wirklich zigmal überlegen, wozu man bereit ist und was man aufs Spiel setzt

Nochmal kurz zu meiner aktuellen Situation:

Irgendwie scheinen wir uns wieder näher zu kommen
Ich hatte mich letzte Woche mit ihm zum spazieren getroffen.
Wir sind halt gegangen und haben uns über alles Mögliche unterhalten, unverfängliche Dinge....
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, ihm zu sagen, wie es in mir aussieht dass ich mit der Situation nicht mehr umgehen kann, dass ich mich nicht mehr verstellen kann. Die ganze Zeit über hab ich gegrübelt, ob ich was sage, wie ich was sage, überhaupt, was ich sage - oder ob ich doch weiterspiele... Habe mich einfach nicht getraut....
Der Parkplatz kam immer und immer näher...

Beim Verabschieden standen wir uns gegenüber, schauten uns an und er wünschte mir lächelnd ein schönes Wochenende. Leider konnte ich ihm nicht DIREKT in die Augen schauen, da er seine Sonnebrille trug, aber ich meinte, das, was ich von ihnen sehen konnte bzw. seine ganze Mimik - da lag soooviel Zärtlichkeit drin... Und ich glaub net, dass ich mir das eingebildet hab...
Ich hab dann aus einer Kurzschlussreaktion gehandelt und ihn umarmt zum Verabschieden. Weiß gar nicht mal, ob er überrascht war oder nicht - keine Ahnung... Aber ich hab ihn seit unserer Trennung im August net einmal mehr in den Arm genommen... Dabei sagte ich dann leise: "... Ich wollte Dir eigentlich soo viel sagen, aber ich hab mich nicht getraut..."
Dann kam ein Auto und ich ließ ihn wieder los, weil wir zur Seite treten mussten.
Als es vorbei war, sagte er direkt: "Was wolltest Du mir sagen" und legte auch die Arme um mich - und ich um ihn. Als ich nicht direkt antwortete (bin immer so wahnsinnig schnell verlegen und schlechtes Gewissen wg. seiner Familie; er hat ja ihretwegen damals mit mir Schluss gemacht) frug er nochmal: "Was wolltest du mir sagen?" und sah mir tief in die Augen.
Ich schaute weg und sagte dann leise: "...Dass ich nicht mehr spielen kann - so, wie ich es seit August tue... Dass ich immer so cool tue... Ich weiß nicht, ob Du das schon gemerkt hast, aber es geht nicht mehr... es bröckelt, dieses Spielen, diese Fassade..." Er sagte nicht viel darauf, hielt mich aber weiterhin fest im Arm und gab mir einen kurzen Kuss in den Nacken.
Dann hab ich noch gesagt: "Ich weiß ja, dass es nichts an der Situation ändert; aber es musste raus... Ist vielleicht doof, jetzt so in letzter Minute hier auf dem Parkplatz - aber sonst hätte ich es WIEDER mit nach Hause genommen - und so ist es raus..."
Und dann traute ich mich noch zu sagen: "Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht...."
Er hielt mich weiterhin im Arm und schaute mich durch seine Sonnenbrille hinweg an und antwortete: "Mir geht es ja genauso...." Diese Antwort kam ziemlich wie aus der Pistole geschossen...
Wir drückten uns feste und schauten uns wieder an (ich schaute zwischendurch immer weg, ich kann das net...) und dann sagte er zu mir: "Lass uns da noch mal drüber reden..." Ich nickte; ich wusste auch, dass er losmusste...
Dann gaben wir uns einen richtigen Kuss... Drückten uns wieder, er gab mir wieder einen kurzen Kuss in den Nacken und ich versuchte wieder cool zu sein, als ich ihm dann auch ein schönes Wochenende wünschte...
Und er sagte noch mal: "Da reden wir beim nächsten Mal noch mal drüber, ok?"
Tja, und dann stieg jeder in sein Auto Richtung Heimat...

Jetzt weiß ich endlich so in etwa, wie es in ihm aussieht...
Aber wir wollen noch mal "darüber reden..."
Und diesem Gespräch fiebere ich jetzt entgegen ich habe keine Ahnung, wie es ausgehen wird; was er mir zu sagen hat; wie er die Dinge aufnehmen wird, die ich ihm vielleicht sage

Ich weiß nur, dass es mir supergut tut zu reden ob mit oder ohne Erfolg Muss halt schauen, wie ich dann mit dem Ergebnis umgehen werde
Hauptsache, ich muss diesen Ballast nicht mehr weiter mit mir rumschleppen; unausgesprochen liegt er mir immer wie ein schwerer Fels im Magen und auf dem Herzen

Wie ist es denn bei Dir?
Hast Du Dich nun entschieden, ihn noch mal anzusprechen? Oder Dich weiterhin zurückzuziehen?

Meine Güte, ich hab geschrieben und geschrieben.

An alle, die bis hierhin durchgehalten haben Herzlichen Glückwunsch! ;o)

LG
Sha


Hi
wollte nur mal nachsehen, ob du/ihr noch mal hier vorbeischaut...

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1. Mai 2005 um 12:27
In Antwort auf lotus_11956276

Hi
wollte nur mal nachsehen, ob du/ihr noch mal hier vorbeischaut...

Jawoll... ;o)
Ich guck noch ab und an vorbei...

LG
Sha

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1. Mai 2005 um 14:46
In Antwort auf motya_12741961

Jawoll... ;o)
Ich guck noch ab und an vorbei...

LG
Sha

Schön
bin ich doch nicht so allein...wie gehts? ganz speziell meine ich in bezug auf deine situation?

mir gehts irgendwie besser, eine woche raus aus der umgebung, hab versucht möglichst wenig an ihn zu denken, ging auch relativ gut, dann habe ich die reise heim gewagt...und...der typ begegnet mir im gewühl einer menschenmasse (!!!!) auf dem nach hause weg!!! wäre fast umgekippt, weiß auch nicht, hab total gezittert und wollte nur noch ganz schnell weg, nur leider war ich von tausenden leuten umgeben! naja, da er anscheinend in irgendeiner begleitung war (konnte nicht mal sehen, ob männlein oder weiblein) bin ich einfach an ihm vorbeigelaufen, 1. weil ich es nicht ertragen hätte, seine frau zu sehen (verständlich) und 2. weil es vermutlich eine sehr verkrampfte situation wäre, er im beisein von wer-auch-immer, der nichts von uns weiß 3. weil ich leider nicht in seine augen sehen und damit hätte nicht abschätzen konnte, wie er mich ansieht, ob er stehen geblieben wäre..etc. er warf mir ein lächeln zu, das ganze dauerte höchstens 3 sekunden und dennoch spielt sich diese situation ständig in meinem kopf ab und ich versuche das ganze zu rekonstruieren, um vielleicht sagen zu können, was in ihm vorgeht! hätte ihm fast einen tag zuvor (welch zufalle) eine verzweiflungsmail geschrieben, weil ich dachte, ich wäre soweit...zum glück ist auch diese 100ste mail nicht abgeschickt worden. weiß auch nicht, kann es sein, dass er mich ebenso vergessen will, dass er wirklich alles soweit abgeschlossen hat, dass er auf freundschaft umschalten kann, dass er mich nur noch als ausrutscher in erinnerung behalten wird?! meine freundin sagt, nach seinem vehalten, als wir noch zusammen waren und die art, wie er mich monate vorher umworben hat, wäre all das nicht möglich...aber ich kann wiederum das nicht glauben. und ganz ehrlich: ich möchte einfach nicht, dass es ihm egal ist, dass es ihm gut geht! das ist so unfair! ich liebe ihn doch so sehr!!!

seufz...und draußen ist so ein schönes wetter! verdammt

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1. Mai 2005 um 15:24
In Antwort auf lotus_11956276

Schön
bin ich doch nicht so allein...wie gehts? ganz speziell meine ich in bezug auf deine situation?

mir gehts irgendwie besser, eine woche raus aus der umgebung, hab versucht möglichst wenig an ihn zu denken, ging auch relativ gut, dann habe ich die reise heim gewagt...und...der typ begegnet mir im gewühl einer menschenmasse (!!!!) auf dem nach hause weg!!! wäre fast umgekippt, weiß auch nicht, hab total gezittert und wollte nur noch ganz schnell weg, nur leider war ich von tausenden leuten umgeben! naja, da er anscheinend in irgendeiner begleitung war (konnte nicht mal sehen, ob männlein oder weiblein) bin ich einfach an ihm vorbeigelaufen, 1. weil ich es nicht ertragen hätte, seine frau zu sehen (verständlich) und 2. weil es vermutlich eine sehr verkrampfte situation wäre, er im beisein von wer-auch-immer, der nichts von uns weiß 3. weil ich leider nicht in seine augen sehen und damit hätte nicht abschätzen konnte, wie er mich ansieht, ob er stehen geblieben wäre..etc. er warf mir ein lächeln zu, das ganze dauerte höchstens 3 sekunden und dennoch spielt sich diese situation ständig in meinem kopf ab und ich versuche das ganze zu rekonstruieren, um vielleicht sagen zu können, was in ihm vorgeht! hätte ihm fast einen tag zuvor (welch zufalle) eine verzweiflungsmail geschrieben, weil ich dachte, ich wäre soweit...zum glück ist auch diese 100ste mail nicht abgeschickt worden. weiß auch nicht, kann es sein, dass er mich ebenso vergessen will, dass er wirklich alles soweit abgeschlossen hat, dass er auf freundschaft umschalten kann, dass er mich nur noch als ausrutscher in erinnerung behalten wird?! meine freundin sagt, nach seinem vehalten, als wir noch zusammen waren und die art, wie er mich monate vorher umworben hat, wäre all das nicht möglich...aber ich kann wiederum das nicht glauben. und ganz ehrlich: ich möchte einfach nicht, dass es ihm egal ist, dass es ihm gut geht! das ist so unfair! ich liebe ihn doch so sehr!!!

seufz...und draußen ist so ein schönes wetter! verdammt

Huhu...

Ich kann Dich so gut verstehen, es ist so eine verflixt schwere Situation...

Es kann gut sein, dass er ebenfalls versucht, Dich zu vergessen... Ich denke, Männer knabbern auch an so einer "Sache", auch wenn sie es vielleicht nicht so zeigen wie wir...

Bei "meinem" hab ich auch damals gedacht, er wäre relativ schnell über alles hinweg... Ich war einen Monat nach unserer Trennung im Krankenhaus (Mandel-OP), insgesamt 3 Wochen krank... Er hat sich damals nicht EINMAL gemeldet, ich war wahnsinnig enttäuscht. Hab auch gedacht, vielleicht war ich doch nur Abwechslung, jetzt hört er nichtmal nach, wie es mir geht... Bis meine Freundin mir dann irgendwann sagte: "Er wird diese 3 Wochen mit Sicherheit nutzen, um auf Abstand zu gehen und Distanz zwischen Euch zu bringen..." Bei näherem Überlegen leuchtete mir das dann ein...

Wir haben auch versucht, auf Freundschaft umzusatteln. Haben uns ein paar Mal zum spazieren und quatschen getroffen, ohne dass MEHR war. Es ist - zumindest mir - oft superschwer gefallen, aber ich dachte, lieber so, als ihn ganz verlieren...

Ja, und dann hast Du meinen Beitrag ja gelesen...

Der aktuelle Stand ist nun der, dass ich mir Freitag ein Herz gefasst und ihn nochmal angesprochen hab...

Er sagte ja nach unserem letzten Treffen, wir sollten nochmal über alles reden (er hat mir scheinbar ja auch vorgespielt, drüber hinweg zu sein - genau wie ich ihm). Hab ihn dann Freitag daran "erinnert" und gefragt, WANN wir denn mal reden sollen - ich wüsste ja nicht, inwieweit er noch Interesse an dem "Gespräch" hätte bzw. wie wichtig es ihm wäre, aber MIR würde das ganze schon ziemlich auf dem Herzen bzw. im Magen liegen...

Er antwortete sofort, wir sollten AUF JEDEN FALL nochmal darüber reden. Wenn alles klappt, dann nächsten Freitag...

Ich weiß nicht, ob ich mich richtig verhalte - auch wegen seiner Familie... Aber andererseits - ich habe mich zurückgehalten weil ich dachte, es geht bei ihnen wieder aufwärts. Bis dann seine "Annäherungen" wieder kamen... Seitdem bin ich komplett durch den Wind, weil ich halt nicht genau weiß, was in ihm vorgeht... Mittlerweile denke ich halt auch, er ist alt genug und ER muss wissen, inwiefern er bereit ist, noch was für seine Familie zu tun - bzw. seine Ehe zu retten...

Vielleicht hat er auch gemerkt, dass man Gefühle nicht einfach so abstellen kann... Denn wir haben uns ja damals trotz tiefer Gefühle füreinander getrennt...

Keine Ahnung - ich hoffe nur, dass ich nächste Woche um die Zeit ein bischen schlauer bin und einen besseren Einblick in sein momentanes "Seelenleben" habe...

Denn dieses "in der Luft schweben" und nicht wissen, woran man ist - das kann ich nicht mehr. Ich merke, dass es mir langsam auf die Gesundheit schlägt - innere Unruhe, Nervosität, Magenschmerzen, Konzentrationsprobleme...
Ich denke, bei uns ist eine ehrliche Aussprache so langsam unumgänglich...

Unabhängig davon muss ich gucken, was ich mit meinem Mann mache... ;o(

Wünsche Dir noch einen schönen Tag...

Ich hoffe, Du schaffst es auch so halbwegs ,mit der Sache umzugehen...

Wenn Du magst, kannst Du ja nochmal schreiben, fänd ich klasse! ;o)

LG
Sha

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1. Mai 2005 um 21:02
In Antwort auf motya_12741961

Huhu...

Ich kann Dich so gut verstehen, es ist so eine verflixt schwere Situation...

Es kann gut sein, dass er ebenfalls versucht, Dich zu vergessen... Ich denke, Männer knabbern auch an so einer "Sache", auch wenn sie es vielleicht nicht so zeigen wie wir...

Bei "meinem" hab ich auch damals gedacht, er wäre relativ schnell über alles hinweg... Ich war einen Monat nach unserer Trennung im Krankenhaus (Mandel-OP), insgesamt 3 Wochen krank... Er hat sich damals nicht EINMAL gemeldet, ich war wahnsinnig enttäuscht. Hab auch gedacht, vielleicht war ich doch nur Abwechslung, jetzt hört er nichtmal nach, wie es mir geht... Bis meine Freundin mir dann irgendwann sagte: "Er wird diese 3 Wochen mit Sicherheit nutzen, um auf Abstand zu gehen und Distanz zwischen Euch zu bringen..." Bei näherem Überlegen leuchtete mir das dann ein...

Wir haben auch versucht, auf Freundschaft umzusatteln. Haben uns ein paar Mal zum spazieren und quatschen getroffen, ohne dass MEHR war. Es ist - zumindest mir - oft superschwer gefallen, aber ich dachte, lieber so, als ihn ganz verlieren...

Ja, und dann hast Du meinen Beitrag ja gelesen...

Der aktuelle Stand ist nun der, dass ich mir Freitag ein Herz gefasst und ihn nochmal angesprochen hab...

Er sagte ja nach unserem letzten Treffen, wir sollten nochmal über alles reden (er hat mir scheinbar ja auch vorgespielt, drüber hinweg zu sein - genau wie ich ihm). Hab ihn dann Freitag daran "erinnert" und gefragt, WANN wir denn mal reden sollen - ich wüsste ja nicht, inwieweit er noch Interesse an dem "Gespräch" hätte bzw. wie wichtig es ihm wäre, aber MIR würde das ganze schon ziemlich auf dem Herzen bzw. im Magen liegen...

Er antwortete sofort, wir sollten AUF JEDEN FALL nochmal darüber reden. Wenn alles klappt, dann nächsten Freitag...

Ich weiß nicht, ob ich mich richtig verhalte - auch wegen seiner Familie... Aber andererseits - ich habe mich zurückgehalten weil ich dachte, es geht bei ihnen wieder aufwärts. Bis dann seine "Annäherungen" wieder kamen... Seitdem bin ich komplett durch den Wind, weil ich halt nicht genau weiß, was in ihm vorgeht... Mittlerweile denke ich halt auch, er ist alt genug und ER muss wissen, inwiefern er bereit ist, noch was für seine Familie zu tun - bzw. seine Ehe zu retten...

Vielleicht hat er auch gemerkt, dass man Gefühle nicht einfach so abstellen kann... Denn wir haben uns ja damals trotz tiefer Gefühle füreinander getrennt...

Keine Ahnung - ich hoffe nur, dass ich nächste Woche um die Zeit ein bischen schlauer bin und einen besseren Einblick in sein momentanes "Seelenleben" habe...

Denn dieses "in der Luft schweben" und nicht wissen, woran man ist - das kann ich nicht mehr. Ich merke, dass es mir langsam auf die Gesundheit schlägt - innere Unruhe, Nervosität, Magenschmerzen, Konzentrationsprobleme...
Ich denke, bei uns ist eine ehrliche Aussprache so langsam unumgänglich...

Unabhängig davon muss ich gucken, was ich mit meinem Mann mache... ;o(

Wünsche Dir noch einen schönen Tag...

Ich hoffe, Du schaffst es auch so halbwegs ,mit der Sache umzugehen...

Wenn Du magst, kannst Du ja nochmal schreiben, fänd ich klasse! ;o)

LG
Sha

Hoffe auch,
dass ich BALD die kurve kriege! besonders hilfreich ist die situation nicht gerade! und wie du schreibst, ist das alles ziemlich ungesund und für das "soziale" leben auch nicht förderlich und für den beruf und überhaupt! das schlimmste steht mir noch bevor: in wenigen tagen werde ich ihn wieder täglich sehen, weil ich bescheid bekommen habe, dass ich bald zu meinem alten arbeitsplatz zurückkehren kann...irgendwie aber ist es nicht so übel, weil ich hoffe, dass wir es schaffen halbwegs normal miteinander umzugehen. denn noch mal so eine situation wie gestern wäre unerträglich! das kann doch nicht sein, dass wir uns monatelang die liebe schwören, und dann auf der straße so tun wie: "ach, den/die kenn ich!" das muss sich ändern! vielleicht ist das meine chancem oder aber das ganze geht nach hinten los und er behandelt mich wie "ne bekannte"...ja, genau verdammte situation!

ich melde mich gerne, weil ich gerne von dir mal lese; so fühl ich mich mit der situation nicht ganz so allein, meine freundin möchte ich nicht ständig nerven, außerdem ist es ja was anderes, wenn man solch eine situation nicht kennt....
in diesem sinne, liebe grüße! und durchhalten und viel glück am freitag...bis dahin mekd ich mich noch mal!

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1. Mai 2005 um 22:04
In Antwort auf lotus_11956276

Hoffe auch,
dass ich BALD die kurve kriege! besonders hilfreich ist die situation nicht gerade! und wie du schreibst, ist das alles ziemlich ungesund und für das "soziale" leben auch nicht förderlich und für den beruf und überhaupt! das schlimmste steht mir noch bevor: in wenigen tagen werde ich ihn wieder täglich sehen, weil ich bescheid bekommen habe, dass ich bald zu meinem alten arbeitsplatz zurückkehren kann...irgendwie aber ist es nicht so übel, weil ich hoffe, dass wir es schaffen halbwegs normal miteinander umzugehen. denn noch mal so eine situation wie gestern wäre unerträglich! das kann doch nicht sein, dass wir uns monatelang die liebe schwören, und dann auf der straße so tun wie: "ach, den/die kenn ich!" das muss sich ändern! vielleicht ist das meine chancem oder aber das ganze geht nach hinten los und er behandelt mich wie "ne bekannte"...ja, genau verdammte situation!

ich melde mich gerne, weil ich gerne von dir mal lese; so fühl ich mich mit der situation nicht ganz so allein, meine freundin möchte ich nicht ständig nerven, außerdem ist es ja was anderes, wenn man solch eine situation nicht kennt....
in diesem sinne, liebe grüße! und durchhalten und viel glück am freitag...bis dahin mekd ich mich noch mal!

Wenn Du magst...
... kannst Du mir ja auch mailen...

sandy_07@web.de

LG
Sha

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2. Mai 2005 um 13:51
In Antwort auf motya_12741961

Also... *lufthol* ;o)
Hi Carrie,

ja, ich bin genau wie Du der Ansicht, dass man um eine Beziehung kämpfen sollte. Denn man hat nicht nur so geheiratet, sondern aus Liebe und dem Ziel einer gemeinsamen Zukunft.

Wenn man allerdings irgendwann merkt, dass alles Kämpfen keinen Sinn mehr hat das Gefühle nicht mehr stimmen, das man sich nicht mehr versteht, plötzlich andere Vorstellungen vom Leben hat, wie auch immer dann denke ich, sollte man auch so ehrlich zu sich selber und zum Partner sein, einen Schlussstrich zu ziehen. Denn mit einer krampfhaft aufrechterhaltenen Beziehung / Ehe wird wohl niemand wirklich glücklich sein.
Darüber denke ich in meiner Situation sehr viel nach Ich fühle mich meinem Mann gegenüber oft sehr schlecht. Ende Januar habe ich es nicht mehr ausgehalten; das schlechte Gewissen hat mich gequält und ich wollte einfach nur noch ehrlich sein: Ich habe meinem Mann gestanden, dass ich mich bereits vor einer Weile in jemand anderen verliebt hätte Und ich habe ihm (auch in einem Gespräch vor ein paar Tagen) gesagt, dass ich es noch nicht geschafft habe, von diesen Gefühlen zu dem anderen wieder wegzukommen Wir haben lange geredet, ziemlich offen und mir war klar, dass ich ihn mit diesem Geständnis sehr verletzt habe ich habe ihn zwar betttechnisch nicht betrogen; aber mit meinem Herzen und meiner Seele Ehrlich gesagt war mir in diesem Moment ganz egal, wie er reagiert; es musste einfach nur raus ich konnte dieses Geheimnis nicht mehr länger mit mir herumtragen, ich musste es ihm einfach sagen.
Und glaub mir: Ich komme mir mehr als mies vor, wenn ich neben ihm liege und den anderen im Kopf habe ich fühle mich absolut mies und hilflos
Verwunderlicherweise war mein Mann relativ gefasst; hat auch einige Dinge eingesehen, die bei uns in der Vergangenheit ziemlich neben der Schiene gelaufen sind wir haben gesagt, dies und das wollen wir ändern; wir wollen um unsere Ehe kämpfen und dann wirds schon wieder Das Problem ist nur: Wir haben die Rechnung ohne Gefühle gemacht Und das ist wirklich ein Problem: Man kann nicht, nur weil man es vom Verstand her möchte, die Gefühle für den einen abstellen, für den anderen zeitgleich wieder finden. Das ist nicht machbar, zumindest nicht bei mir Auch das habe ich meinem Mann neulich gesagt. Wir haben auch schon eine Trennung angesprochen (natürlich unabhängig davon, ob es mit meinem Kollegen was gibt), denn SO geht es nicht weiter Ich hab gesagt, dass ich am liebsten eine Weile ausziehen würde um zu schauen, ob ich meinen Mann vermisse. Um zu schauen, ob wir wieder zueinander finden. Um zu schauen, ob doch noch ein Funken Restliebe da ist oder ob es nur noch Gewohnheit ist (klar, der Alltag kommt halt in jeder Beziehung irgendwann). In der Theorie hört sich das alles auch wunderbar einfach an, aber das ganze dann in die Praxis umzusetzen Ich weiß nicht wie wir haben vor zwei Jahren ein Haus gekauft, mein Mann ist seit Jahresanfang arbeitslos Finanziell sieht es also nicht besonders rosig aus. Wie soll einer von uns dann noch eine separate Wohnung finanzieren? Und das Haus direkt zu verkaufen?
Ich bin im Moment wirklich ratlos mein Verstand sagt mir halt, bei meinem Mann zu bleiben; Herz und Gefühle sagen was anderes
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich tun soll

Bisher konnte ich auch nie begreifen, weshalb es so viele Trennungen / Scheidungen gibt.
Vor allem (muss ich zugeben) habe ich auch schlecht von Frauen / Männern gedacht, die sich in bestehende Beziehungen / Ehen einmischen oder halt einfach hineingeraten wie auch immer
Jetzt, wo ich plötzlich von heut auf morgen selber in einer solchen Situation stecke, ist mir klar geworden, dass sich NIEMAND davon freisprechen kann, dass ihm so was auch passiert. Ich habe gelernt: Sag niemals nie
Gefühle kann man nicht kontrollieren; sie fragen nicht nach können oder dürfen. Und sie lassen sich schlecht unterdrücken schlagen sogar manchmal auf die Gesundheit. Liebe fällt hin, wo sie will, man kann es sich nicht immer aussuchen
Mittlerweile sag ich mir auch: Man lebt nur einmal. In diesem einen Leben soll man glücklich sein Vielleicht gehört sogar manchmal eine kleine Portion Egoismus dazu, glücklich werden zu können Aber es fehlt halt einfach oft der Mut egal, in welche Richtung man sich entscheidet
Es gibt sicherlich Unterschiede zwischen den Geliebten die einen lachen sich vielleicht ins Fäustchen und denken sich vielleicht: Den zieh ich jetzt von seiner Familie weg, damit ICH ihn habe ob es gut geht oder nicht, Hauptsache, ich siege. Andere dagegen machen sich wahrscheinlich schon ihre Gedanken; kämpfen mit dem schlechten Gewissen, denken auch an die andere Frau oder die dranhängende Familie

Bei mir, wegen seiner Familie - mehr als einmal habe ich versucht, ihn in die Richtung zu treiben, dass er mal mehr mit seiner Frau und den Kindern unternehmen soll. Auch wenn mir das verdammt schwer gefallen ist!!
Aber ich will hier nicht mutwillig eine Familie zerstören.... auch deshalb habe ich mich bisher so sehr zusammengerissen, weil ich dachte, es geht bei ihm wieder aufwärts... Jetzt weiß ich, dass es nicht so ist und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob er sich wirklich groß darum bemüht hat.
Zwei Monate nach unserer Trennung hat er mir damals veröffentlicht, dass er sich ab Januar nebenbei selbstständig macht (hat er auch getan). So hat er noch weniger Zeit für seine Familie - das verstehe ich nicht, wenn man vorher beschließt, man will wieder mehr Zeit miteinander verbringen, um die Ehe nicht noch mehr zu gefährden...
Aber seine Familie ist letztlich seine Sache - ich habe wie gesagt oft versucht (auch wenn schweren Herzens), ihm zu sagen, er solle sich mehr kümmern... Sogar während wir zusammen waren. Ich habe oft gesagt, ich will nichts kaputt machen und sofern noch eine Chance bestünde, würde ich mich halt zurückziehen...
Mittlerweile mach ich das nicht mehr - er müsste es ja eigentlich selber wissen, er ist alt genug. ER muss selber entscheiden, ob er für seine Ehe kämpfen kann, wird und vor allem, ob er es überhaupt WILL

Du hast recht kenne ich meinen Kollegen wirklich so gut?
Für Zweisamkeit bestand ja bisher so gut wie keine Möglichkeit wir waren bisher weder im Kino, noch zu zweit essen oder sonst was Weil ja alles geheim sein musste
Man müsste wirklich mehr unternehmen, mehr Zeit miteinander verbringen um herauszufinden, ob man tatsächlich so gut zusammenpasst Nur die Frage ist: Ist man bereit, alles andere hierfür aufzugeben? Klar, es kann sein, dass es jetzt wirklich DIE Liebe ist und somit das Glück unserer Zukunft. Es kann aber auch das Gegenteil sein dass man nach einiger Zeit feststellt: hmm, das wars jetzt doch nicht Und dann ist es zu spät, weil man den Rest bereits verloren oder aufgegeben hat Das ist das Risiko. Und man muss sich wirklich zigmal überlegen, wozu man bereit ist und was man aufs Spiel setzt

Nochmal kurz zu meiner aktuellen Situation:

Irgendwie scheinen wir uns wieder näher zu kommen
Ich hatte mich letzte Woche mit ihm zum spazieren getroffen.
Wir sind halt gegangen und haben uns über alles Mögliche unterhalten, unverfängliche Dinge....
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, ihm zu sagen, wie es in mir aussieht dass ich mit der Situation nicht mehr umgehen kann, dass ich mich nicht mehr verstellen kann. Die ganze Zeit über hab ich gegrübelt, ob ich was sage, wie ich was sage, überhaupt, was ich sage - oder ob ich doch weiterspiele... Habe mich einfach nicht getraut....
Der Parkplatz kam immer und immer näher...

Beim Verabschieden standen wir uns gegenüber, schauten uns an und er wünschte mir lächelnd ein schönes Wochenende. Leider konnte ich ihm nicht DIREKT in die Augen schauen, da er seine Sonnebrille trug, aber ich meinte, das, was ich von ihnen sehen konnte bzw. seine ganze Mimik - da lag soooviel Zärtlichkeit drin... Und ich glaub net, dass ich mir das eingebildet hab...
Ich hab dann aus einer Kurzschlussreaktion gehandelt und ihn umarmt zum Verabschieden. Weiß gar nicht mal, ob er überrascht war oder nicht - keine Ahnung... Aber ich hab ihn seit unserer Trennung im August net einmal mehr in den Arm genommen... Dabei sagte ich dann leise: "... Ich wollte Dir eigentlich soo viel sagen, aber ich hab mich nicht getraut..."
Dann kam ein Auto und ich ließ ihn wieder los, weil wir zur Seite treten mussten.
Als es vorbei war, sagte er direkt: "Was wolltest Du mir sagen" und legte auch die Arme um mich - und ich um ihn. Als ich nicht direkt antwortete (bin immer so wahnsinnig schnell verlegen und schlechtes Gewissen wg. seiner Familie; er hat ja ihretwegen damals mit mir Schluss gemacht) frug er nochmal: "Was wolltest du mir sagen?" und sah mir tief in die Augen.
Ich schaute weg und sagte dann leise: "...Dass ich nicht mehr spielen kann - so, wie ich es seit August tue... Dass ich immer so cool tue... Ich weiß nicht, ob Du das schon gemerkt hast, aber es geht nicht mehr... es bröckelt, dieses Spielen, diese Fassade..." Er sagte nicht viel darauf, hielt mich aber weiterhin fest im Arm und gab mir einen kurzen Kuss in den Nacken.
Dann hab ich noch gesagt: "Ich weiß ja, dass es nichts an der Situation ändert; aber es musste raus... Ist vielleicht doof, jetzt so in letzter Minute hier auf dem Parkplatz - aber sonst hätte ich es WIEDER mit nach Hause genommen - und so ist es raus..."
Und dann traute ich mich noch zu sagen: "Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht...."
Er hielt mich weiterhin im Arm und schaute mich durch seine Sonnenbrille hinweg an und antwortete: "Mir geht es ja genauso...." Diese Antwort kam ziemlich wie aus der Pistole geschossen...
Wir drückten uns feste und schauten uns wieder an (ich schaute zwischendurch immer weg, ich kann das net...) und dann sagte er zu mir: "Lass uns da noch mal drüber reden..." Ich nickte; ich wusste auch, dass er losmusste...
Dann gaben wir uns einen richtigen Kuss... Drückten uns wieder, er gab mir wieder einen kurzen Kuss in den Nacken und ich versuchte wieder cool zu sein, als ich ihm dann auch ein schönes Wochenende wünschte...
Und er sagte noch mal: "Da reden wir beim nächsten Mal noch mal drüber, ok?"
Tja, und dann stieg jeder in sein Auto Richtung Heimat...

Jetzt weiß ich endlich so in etwa, wie es in ihm aussieht...
Aber wir wollen noch mal "darüber reden..."
Und diesem Gespräch fiebere ich jetzt entgegen ich habe keine Ahnung, wie es ausgehen wird; was er mir zu sagen hat; wie er die Dinge aufnehmen wird, die ich ihm vielleicht sage

Ich weiß nur, dass es mir supergut tut zu reden ob mit oder ohne Erfolg Muss halt schauen, wie ich dann mit dem Ergebnis umgehen werde
Hauptsache, ich muss diesen Ballast nicht mehr weiter mit mir rumschleppen; unausgesprochen liegt er mir immer wie ein schwerer Fels im Magen und auf dem Herzen

Wie ist es denn bei Dir?
Hast Du Dich nun entschieden, ihn noch mal anzusprechen? Oder Dich weiterhin zurückzuziehen?

Meine Güte, ich hab geschrieben und geschrieben.

An alle, die bis hierhin durchgehalten haben Herzlichen Glückwunsch! ;o)

LG
Sha


Es ist so eine unbeschreibliche Scheiße...
...wenn man verheiratet ist, noch Verantwortung für Kinder hat und sie auch ernst nimmt - und sich dann heftig verliebt.
Ich habe das alles gerade bis zum bitteren Ende durchgemacht und bin Wochen nach dem Absturz der neuen Beziehung immer noch völlig am Boden.

Meine Ehe ist trotz zwei Jahren Paartherapie am Ende. Nicht dass wir ständig "Krieg" hätten, im Gegenteil: der Alltag läuft gut. Aber ich liebe meine Frau nicht mehr. Sie ist extrem launisch und ich bin ein alter Gefühlsdusel, sehne mich nach Wärme, Nähe und einer tiefen inneren Verbindung und einem geben und Nehmen "auf Augenhöhe"...

Im letzten Sommer lernte ich übers Net eine Frau kennen, bei deren ersten noch ganz vorsichtigen Mails ich eine innere Gänsehaut bekam... Schon viele Jahre war mir niemand mehr derart schnell und derart tief unter die Haut gegangen. Der klitzekleine Haken bei der Sache: sie lebt über 600 km entfernt...
Nach einigen Monaten und an die dreihundert Mails trafen wir uns und verbrachten einen wunderschönen und doch auch schwierigen Tag und eine katastrophale "platonische" Nacht miteinander..

Wie dem auch sei: inzwischen fand sie jemanden in ihrer Nähe und unsere "Beziehung" ging den Bach runter.

Es hat mich fast zerrisen, dass ich mir weder in Zeiten des höchsten Glücks noch in Zeiten tiefster Verzweiflung in meinem täglichen Umfeld etwas anmerken lassen durfte.
Solange ich nicht wusste, ob diese Frau und ich miteinander überhaupt eine Chance hatten, wäre es Wahnsinn gewesen, meine Kindern den Teppich unter den Füße wegzuziehen und ihre Zukunft ins Ungewisse abgleiten zu lassen. Zwei stecken gerade in der Pubertät, die dritte ist kurz davor...

Es ist ein Riesenproblem für mich: Ich für mich weiß, dass ich in dieser Ehe nicht alt werden will und kann. Die "sauberste" Lösung wäre, gleich zu gehen. Aber wie soll ich Kindern klar machen, das ich "bloß" gehe, weil ich mich nach einem Miteinander sehne, dass ich mit ihrer Mutter nie haben werde. Es dauert sicher noch fünf, sechs Jahre bis ich gehen kann, ohne mich als verantwortungsloses ... zu fühlen. So lange es möglich ist, will ich ihnen noch den Rahmen geben, den sie brauchen.

Vielleicht ist es naiv, aber ich denke es wäre für sie leichter zu verstehen, wenn sie sähen, dass ich mit einer anderen Frau sehr viel glücklicher wäre. Keine Ahnung, im Moment weiß ich gerade sowieso gar nichts mehr...

Ich habe kein Problem, Frauen kennen zu lernen. Aber die, denen es egal ist dass ich Familie habe, Hauptsache sie kriegen einen Mann ins Bett, könnte ich nie respektieren. Und die Art Frauen, die ich sehr mag und achte, die hüten sich sehr davor, sich mit einem verheirateten Mann einzulassen.

Manchmal denke ich, ich bin schlicht bekloppt und sollte gefälligst mit dem zufrieden sein, was ich habe. Wie viele wären froh, ein geregeltes, einigermaßen friedliches Familienleben und jede Nacht eine Frau neben sich im Bett zu haben.
Und dann, in ruhigen Stunden höre ich wieder leise irgendwo am Fundament die Sehnsucht nagen...

K.

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2. Mai 2005 um 19:37
In Antwort auf motya_12741961

Wenn Du magst...
... kannst Du mir ja auch mailen...

sandy_07@web.de

LG
Sha

Danke...
hab gerade viel streß um die ohren, was gut ist (versuche krampfhaft das 2-sekunden-wiedersehen schnell zu vergessen, bzw. schiebe die gedanken nach hinten). sobald ich luft holen kann melde ich mich.

hmm...zwischendurch schleichen sich solche gedanken, dass er total glücklich ist und ihm die trennung gut tut, das schwächt mich...seufz!

bis bald

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8. Mai 2005 um 22:06
In Antwort auf bronco_11948231

Es ist so eine unbeschreibliche Scheiße...
...wenn man verheiratet ist, noch Verantwortung für Kinder hat und sie auch ernst nimmt - und sich dann heftig verliebt.
Ich habe das alles gerade bis zum bitteren Ende durchgemacht und bin Wochen nach dem Absturz der neuen Beziehung immer noch völlig am Boden.

Meine Ehe ist trotz zwei Jahren Paartherapie am Ende. Nicht dass wir ständig "Krieg" hätten, im Gegenteil: der Alltag läuft gut. Aber ich liebe meine Frau nicht mehr. Sie ist extrem launisch und ich bin ein alter Gefühlsdusel, sehne mich nach Wärme, Nähe und einer tiefen inneren Verbindung und einem geben und Nehmen "auf Augenhöhe"...

Im letzten Sommer lernte ich übers Net eine Frau kennen, bei deren ersten noch ganz vorsichtigen Mails ich eine innere Gänsehaut bekam... Schon viele Jahre war mir niemand mehr derart schnell und derart tief unter die Haut gegangen. Der klitzekleine Haken bei der Sache: sie lebt über 600 km entfernt...
Nach einigen Monaten und an die dreihundert Mails trafen wir uns und verbrachten einen wunderschönen und doch auch schwierigen Tag und eine katastrophale "platonische" Nacht miteinander..

Wie dem auch sei: inzwischen fand sie jemanden in ihrer Nähe und unsere "Beziehung" ging den Bach runter.

Es hat mich fast zerrisen, dass ich mir weder in Zeiten des höchsten Glücks noch in Zeiten tiefster Verzweiflung in meinem täglichen Umfeld etwas anmerken lassen durfte.
Solange ich nicht wusste, ob diese Frau und ich miteinander überhaupt eine Chance hatten, wäre es Wahnsinn gewesen, meine Kindern den Teppich unter den Füße wegzuziehen und ihre Zukunft ins Ungewisse abgleiten zu lassen. Zwei stecken gerade in der Pubertät, die dritte ist kurz davor...

Es ist ein Riesenproblem für mich: Ich für mich weiß, dass ich in dieser Ehe nicht alt werden will und kann. Die "sauberste" Lösung wäre, gleich zu gehen. Aber wie soll ich Kindern klar machen, das ich "bloß" gehe, weil ich mich nach einem Miteinander sehne, dass ich mit ihrer Mutter nie haben werde. Es dauert sicher noch fünf, sechs Jahre bis ich gehen kann, ohne mich als verantwortungsloses ... zu fühlen. So lange es möglich ist, will ich ihnen noch den Rahmen geben, den sie brauchen.

Vielleicht ist es naiv, aber ich denke es wäre für sie leichter zu verstehen, wenn sie sähen, dass ich mit einer anderen Frau sehr viel glücklicher wäre. Keine Ahnung, im Moment weiß ich gerade sowieso gar nichts mehr...

Ich habe kein Problem, Frauen kennen zu lernen. Aber die, denen es egal ist dass ich Familie habe, Hauptsache sie kriegen einen Mann ins Bett, könnte ich nie respektieren. Und die Art Frauen, die ich sehr mag und achte, die hüten sich sehr davor, sich mit einem verheirateten Mann einzulassen.

Manchmal denke ich, ich bin schlicht bekloppt und sollte gefälligst mit dem zufrieden sein, was ich habe. Wie viele wären froh, ein geregeltes, einigermaßen friedliches Familienleben und jede Nacht eine Frau neben sich im Bett zu haben.
Und dann, in ruhigen Stunden höre ich wieder leise irgendwo am Fundament die Sehnsucht nagen...

K.

Und...
...was wäre, wenn die frau, die du liebst, bei dir geblieben wäre? hättest du dich auch dann nicht trennen können, wenn sie deine seelenverwandte wäre?

würde mich interessieren, falls du noch mal vorbeischaust,

gruß, carrie

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